Bahngeschichten

leere S-Bahn innen

Und es ist Juni.
Mit was fange ich den denn an?
Ich hatte es ja schon lange nicht mehr mit der Bahn. Na dann… ;o)

Es ist immer wieder eine Freude *hust*, besonders am Wochenende mit der S-Bahn um 03:46 Uhr zum Flughafen zu fahren.
Wenn sie fährt. ;o)

Besonders im Sommer ist es da immer wieder schön, wenn unterwegs die Wochenend-Party-People einsteigen, um dann doch mal nach Hause zu fahren. Meistens ja mehr als weniger laut.
Sei es in Mühlheim-Dietesheim von den Steinbrüchen… oder später Kaiserlei oder Konstabler/Hauptwache. Yay. *Augenroll*

Zum Glück (?) wird momentan (mal wieder) im Tunnel gebaut. Dieses Mal im Offenbacher Tunnel. Das bedeutet, dass die S-Bahnen über Offenbach Ost, OF Hbf. + Frankfurt-Süd umgeleitet werden. Heißt, die üblichen Partyleute aus Offenbach + Frankfurt haben es etwas schwerer, in diese Bahn zu kommen. Von daher ist da der Ansturm geringer im Moment.

Als der Tunnel vor Jahren das erste Mal gesperrt war, wurde die Bahn auch über Offenbach und Frankfurt-Süd umgeleitet. Allerdings war da die Fahrtdauer dann der Strecke angepasst, also kürzer. Da haben wir vielleicht 20-25 Minuten gebraucht statt normal 45.
Dieses Mal wurde die Fahrtdauer aber an die normale Zeit angepasst. Wir stehen also zwischendurch mehr an Bahnhöfen herum. Schade eigentlich. Ich fand die Schnell-S-Bahn damals ganz praktisch.

Anzeigentafel der Abfahrten an der Station Stadion Der erste Zug nach Hanau fällt aus.Was anderes sind zur Zeit viele Bahnen, die am Wochenende fahren. Normal ist 3:46, dann 4:31, 5:01 usw.
Momentan fahren sie 3:46, 4:16, 4:46…
Auch nach Hanau habe ich gestern + heute viele Bahnen gesehen. Mehr, als es sonst gibt. Doch ist dies wohl nur ums Wochenende herum der Fall, aber darüber gelesen habe ich nirgendwo etwas. Weder auf den ausgedruckten Fahrplänen im Bahnhof, noch als Bemerkung in der App. Es fahren halt einfach mehr Bahnen.
Warum auch immer.

Auch hier habe ich nichts dagegen. So verteilen sich die möglichen Fahr“freuden“ auf mehr Bahnen, als wenn sie nur stündlich fährt.

So eine „Freude“ wie die Dame, die ich öfters am Hanauer Hbf. sehe, oder auch am Flughafen. Ich vermute, sie ist obdachlos – da sie immer einen Haufen Tüten mitschleppt. Und sie spricht auch gerne mal mit sich selbst. Und wenn sie in der Bahn sitzt, schafft sie es, die Viertelbahn um sich herum zu leeren…
Laut einem Kollegen hat sie wohl ein Ticket, dennoch habe ich es in den letzten Wochen einmal erlebt, dass sie von der Bahn-Security am Stadion der Bahn verwiesen wurde. Eigentlich hat mich gewundert, dass sie nicht wieder eingestiegen ist, nachdem wir da dann noch so lange herumstanden.

Heute stand eine Dame am Bahnhof, von der ich vermute, dass sie etwas bedröhnt war. Von was auch immer. Nicht super auffällig, aber doch etwas… neben der Spur. Wenn sie schon ungefragt in meine Richtung sagt, dass sie ein Ticket hat, als die Bahn einfuhr. Auch wenn ich das gar nicht wissen wollte.
Kurz vor Steinheim, der ersten Haltestelle nach Hanau Hbf., kam sie um meine Ecke und fragte nach Höchst. Ich meinte dann, Frankfurt-Süd umsteigen. Davon hat sie aber anscheinend nur irgendwie Frankfurt gehört?
Ich sagte dann, dass dies die Bahn nach Wiesbaden ist. Was ja auch stimmte. Darauf meinte sie, sie will nicht nach Wiesbaden, worauf ich meinte, dass sie dann im falschen Zug ist. Also ist sie in Steinheim ausgestiegen. Aber erst, als ich ihr gesagt habe, dass der Bahnsteig und damit der Ausstieg auf der anderen Seite ist.

Und ich hatte wieder meine Ruhe. Und einen Grund, etwas zu schreiben. Schlechtes Gewissen? Minimal.

Ich habe zwar Knöpfe für in-meine-Ohren zum Beschallen dabei. Die nutze ich aber meist nur auf der Arbeit, um Kollegen ausblenden zu können. In der Bahn mag ich sie nicht. Unterwegs will ich meist lieber hören können, was um mich herum abgeht.
Es sei denn, ich will schlafen. Doch auch das mache ich ohne Knöpfe im Ohr. Daher fällt das Ausblenden von diversen Fahrgästen am Wochenende schon teilweise schwer. Und wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit bin, will ich eher meine Ruhe, anstatt irgendwelche Gespräche aufgedrängt zu bekommen, denen ich schlecht entkommen kann. Deswegen hält sich mein schlechtes Gewissen heute in Grenzen.

Bahnfahren ist so ein Abenteuer, dass sich inzwischen recht viele Kollegen eine teure Parkmarke für den Flughafen gönnen. Denn da sind sie meist schneller hier + wieder weg als mit der Bahn… und sie können so den verschiedensten Bahnmitfahrern entgehen. Was oftmals alleine schon der größte Vorteil vom Ganzen ist.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Freuden der Öffis

Ein Bahnsteig in der Nacht Auf der Anzeige steht RE59 04:23 Uhr über Maintal Ost - Frankfurt Ost - Frankfurt Süd - F-Stadion zum FFM Flughafen Regionalbahnhof weiter angeschrieben 04:54 Uhr RB 51 Frankfurt (M) Hbf und 04:17 Uhr (04:57 Uhr) IC 60471/471 Zürich HB / Ankunft Am Bahnsteig steht der Zug nach Zürich.

Ursprünglich dachte ich ja nur an die Bahn. Doch gestern hat sich auch der Bus für einen Punkt qualifiziert, so dass ich den Beitrag nun einfach mal auf die Öffentlichen erweitere.
Der Grundgedanke war mal wieder die Freude der Pünktlichkeit der Bahn. Oder vielmehr der Wunsch nach derselben. ;o)

Vor ein paar Tagen bin ich mit der Verbindung um 04:23 Uhr gefahren. Ein Regional-EXPRESS.
Es sah alles super aus: Der Zug stand tatsächlich bereits locker 10 Minuten vor der Fahrt am Bahnsteig. Yay.
Nicht wie so manche anderen Male, wenn um 04:23 Uhr noch nichts von ihm am Horizont zu sehen ist. (Er beginnt in Hanau.)

Oder wie letzte Woche für die 03:46 Uhr S-Bahn. Sie hat in der Abstellung schon in unsere Richtung geleuchtet. Ein gutes Zeichen. Und dann kommt auf einmal 5 Minuten vor der geplanten Abfahrt die Durchsage „Fällt aus wegen Baustelle.“. Die Begeisterung am Gleis hielt sich in Grenzen. So bin ich halt flugs wieder zurück zu Flip und nach Neu-Isenburg gefahren. Seltsamerweise ist die Bahn tatsächlich noch eingefahren, wie ich auf dem Weg zu Flip gesehen habe. Doch ist sie wirklich gefahren? Und wenn ja wie weit?
Wer weiß. Ich zumindest nicht.

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.Doch ich wollte ja vom 04:23 Uhr-Express-Erlebnis berichten.
Also: Bahn da. Fährt pünktlich los.
Und fängt an zu zockeln. Und stehen zu bleiben. Und zu schleichen.
So hat sie bis zum ersten Halt – normalerweise etwa 5-6 Minuten – eine Verspätung von gut 30 Minuten geschafft.
Das freut meinen Magen + Blutdruck doch bestimmt. Ich spür das…

Ein paar Tage später dann mit der S-Bahn.
Sie steht schon da, als ich die Treppe zum Bahnsteig hochgehe. Auch da locker 10-15 Minuten vor der Abfahrt. Theoretisch also mehr als genug Zeit, noch einen eventuell fehlenden Wagen anzuhängen.
Wann wird er angehängt? Pünktlich zur Abfahrtszeit. Und schon fahren wir 5 Minuten später. *Augen verdreh*

Taschenuhr an einer KetteDurch diese ganzen Bahnerlebnisse schon fast traumatisiert, war ich der Meinung, das Busse ja immer fahren. Weswegen ich gestern denke, dass ich mal die Verbindung nehme… die dann natürlich nicht auftaucht.
Super.
Und der Nachfolgebus ist dann wieder proppenvoll.
Habe ich heute schon mit den Augen gerollt?

Doch es gibt (und gab) ja auch andere Erlebnisse in der Bahn. Gestern früh ist in Frankfurt einer nach Geld fragend durch den Zug gelaufen.
Was wäre wohl passiert, wenn Kontrolleure oder Bahn-Sicherheitsdienst im Wagen gewesen wären? Ich kann und konnte mir noch nie vorstellen, dass Leute, die nach Geld fragen vorher Geld für Fahrscheine ausgegeben haben.

Vor Ewigkeiten, in meiner Flughafenanfangszeit, also so vor 19 Jahren, gab es immer mal wieder Gruppen von Musikern, die von einer Stadion zur anderen gespielt haben. So Trallala Hopsasa. Einsteigen. Spielen. Aussteigen.
An die musste ich bei dem Geld-Nachfrager denken. Denn da habe ich schon Ewigkeiten keine mehr gesehen. Und vor allem gehört. (Und ich vermisse sie auch nicht.)
Auch bei denen konnte ich mir nie vorstellen, dass sie Fahrscheine gekauft haben. Doch vielleicht irre ich mich da ja auch.
Zumindest die Verspätungen sind eindeutiger. Hoffentlich hat’s heute keine auf meinem Weg ins Wochenende. Obwohl , da sehe ich es lockerer. Hauptsache, ich komme nach Hause.
(Und das kam ich pünktlich. :oD)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Grumpy

Skyline von Frankfurt vor blauem Himmel, im Vordergrund der Main mit einem kleinen Schiff.

Uuuund… der Urlaub ist vorbei.
Was bin ich begeistert. Ich kann mich kaum halten. ;oP

Und direkt auf der ersten Fahrt zum Flughafen habe ich wieder die wunderbaren Seiten des öffentlichen Nahverkehrs erleben dürfen.
Und dabei ist heute noch gar kein Wochenende, wo dann unterwegs die ganzen Partypeople noch zusteigen werden. :o/
Vielleicht wäre das S-Bahn-Fahren gar nicht so schlimm, wenn so einige der Mitfahrer nicht wären.
Der Mensch, der sich die ganze Fahrt über immer wieder am Räuspern ist. Und das nicht nur heute, nein, IMMER! Kann der nicht mal Bonbons lutschen?
leere S-Bahn innenDer Mitfahrer, der sich mit seinem Kumpel um 03:46 Uhr in der S-Bahn auf ihren Plätzen breit macht… und irgendeine türkisch (?) synchronisierte Serie oder Sendung auf seinem Handy schaut, ohne Ohrstöpsel drinnen zu haben. So haben doch alle im Umkreis was von. Zumindest die, welche keine Ohrstöpsel drinnen haben.
Also ich.
Zum Glück sind die beiden am Marktplatz von Offenbach ausgestiegen. Dafür stieg dort der nächste Patient ein. Ein Held der Arbeit aus Indien oder Pakistan, der morgens um 4 Uhr immer am Telefonieren ist. Meist fast die ganze Fahrt bis zum Gateway Garden.
Heute nicht, da am Frankfurter Hauptbahnhof wohl eine ganze Schar Kollegen oder Bekannte von ihm eingestiegen sind, mit denen er dann reden konnte.

Der gab mir auch die Gelegenheit, darüber nachzudenken, was oder wie andere MICH wohl sehen. Mache ich mich so breit, dass er sich gegenüber quer hinsetzen muss? Er hat dann auch auf eine frei gewordene 4er-Ecke gewechselt. Freiwillig.
Und irgendwie hat sich den Rest der Fahrt über keiner in meine 4er-Ecke gesetzt. Lasse ich meine Begeisterung etwa so herausscheinen, dass sich niemand zu mir setzt? Oder schreckt sie meine Maske ab, mit der ich in der S-Bahn fahre?
Ich denke, ich kann damit leben.

Leerer Flur am FlughafenJetzt also wieder am Flughafen.

Da ist auch ein Kollege, der oft fast die ganze Zeit nebenher am telefonieren ist. Das weckt in mir die Frage: Was hat er vor dem Handyzeitalter gemacht?
Zum Glück habe ich zum Reinkommen erstmal nur einen 5er-Block, den ich überstehen muss. Und bis jetzt bin ich noch keine halbe Stunde im Arbeitstag.
*sfz*

Doch dann kann ich nun noch die letzten Tage meines Urlaubs rekapitulieren.

Am Dienstag war ein Treffen der Bogenschützen, zu dem ich auch mal wieder bin. Da habe ich dann die benötigte Info bekommen, dass ich platzreif bin. Glück gehabt. Fast wäre ich auch gestern mal wieder zum Training. Doch dann war YouTube doch stärker. *Schulterzuck*
Vielleicht nächsten Donnerstag.
Doch dieser Gang zum Bogentreff hat mir gezeigt, dass leider auch meine Stiefel ein Haltbarkeitsdatum haben, welches das erste Paar anscheinend nun nach 10 Jahren langsam erreicht hat. Zwar hat sich die Sohle nicht gelöst, aber hinten rechts ist nun ein Loch in der Sohle, welches sie zum Quietschen bringt und das ich tatsächlich beim Laufen spüren kann. *sfz*

Am Mittwoch wollten wir Schwarzlicht-Minigolf spielen. Allerdings hätten wir uns dafür vorher anmelden sollen. Also habe ich das dann direkt für NÄCHSTEN Mittwoch gemacht – und stattdessen haben wir uns einen Platz an der Sonne gesucht, bzw. in.

KÄSESPÄTZLE !!!Dort musste ich natürlich Käsespätzle bestellen – die sehr lecker waren. Und deren Reste ich für gestern mitgenommen habe.

Und das war mein Urlaub gewesen.

Zum Glück habe ich in einem Monat wieder ein paar Tage. Genaugenommen bin ich da sogar mal unterwegs. Nämlich für ein paar Tage in London. Wuhuu. Vielleicht sollte ich mir da langsam Gedanken über Tickets machen, für Busse + Bahn – und Sehenswürdigkeiten.

Ach, ich habe mir gestern wieder Mal eine Dating-App runtergeladen. Allerdings… habe ich schon direkt wieder das Gefühl, ich will das gar nicht. Wahrscheinlich werde ich mir nur mal notieren, was für ein Typ ich angeblich bin… und sie direkt wieder runterschmeißen. Mal sehen.

Jetzt muss ich den ersten Tag erstmal wieder überstehen. Was ich wohl habe, wenn ich den Beitrag veröffentliche.
Und so kann ich nun auch sagen, dass das Beste an dem Tag dann war, dass ich nun auch endlich Mal meine Anwesenheits-Gutscheine für den Juni bekommen habe. Jetzt, Ende September. Also nur noch drei Monate Zeit, die ganzen Scheine unters Volk zu bringen. ;o)

Feuerwerk

Augen auf…

Parkautomat, dessen Vorderseite nur noch mit Klebestreifen festgehalten wird und mit einem Spalt absteht. Wahrscheinlich aufgebrochen oder gar gesprengt.

Darüber was zu schreiben, hatte ich schon länger vor… Nämlich etwa so seit Februar, denn da habe ich das Foto aufgenommen. Dieses Foto hier drüber, auf dem mensch deutlich sehen kann, dass der Kassenautomat… sagen wir ‚defekt‘ ist.

Wer sein Auto hier im ersten Stock des Parkhauses abstellt, kam geflissentlich an diesem kaputten Automaten vorbei, wenn mensch mit dem Fahrstuhl ins EG zum örtlichen Geschäft wollte.

Sollte jemand also mit einigermaßen offenen Augen durch die Welt laufen, kommt diese Person gar nicht darum herum, mitzubekommen, dass der Automat defekt ist. (Also damals.) Was dann durchaus wichtig wird, wenn mensch NACH dem Einkauf seinen Parkschein am Automaten entwerten will. Denn dann sollte diese Person wissen, dass der Automat im 1. Stock kaputt ist, und deshalb zum Entwerten bis in den 2. Stock gefahren werden muss. Damit dort der Schein entwertet + gegebenenfalls bezahlt werden kann.

Doch dann frage ich mich, wie mensch einkaufen gehen kann, und dann im 1. Stock aussteigt, um zum Auto zu gehen… und der Person da erst auffällt
‚Oh, der Automat ist ja kaputt. Dann muss ich ja erst in den 2. Stock… Oh – warten Sie doch gerade…‘

Das habe ich mindestens zwei Mal erlebt.
Und ich frage mich: Mit was waren diese Personen beschäftigt, als sie vom Auto zum Fahrstuhl gegangen sind?

Warum ich das nun, nach 9 Monaten, endlich schreibe? Weil ich ein ähnliches Verhalten – aber etwas anders – die Tage morgens am Bahnhof erlebt habe.

Da kam die S-Bahn nämlich vom Abstellgleis herein gefahren. Und hielt bereits auf der Hälfte des Bahnsteigs an, damit einer der Bahnmitarbeiter direkt an der Treppe aussteigen konnte.
Kein Problem. Ich hatte mich kurz gewundert, dass sie so früh hält, habe den Grund aber schnell kapiert. Die Wagen waren da ja auch noch dunkel, und locker die Hälfte des Zuges war noch gar nicht am Bahnsteig. Einfach und ganz deutlich zu sehen, auch bei Dunkelheit, morgens um 3 Uhr paarndreißig.

Und wenn mensch doch immer diese Bahn nimmt/nehmen muss, sollte auffallen, dass die Bahn

a) zu früh gehalten hat und vielleicht auch noch erkennen, warum.
b) noch dunkel ist
und c) ein Teil des Zuges noch gar nicht am Bahnsteig steht.

Wenn mensch dies nämlich alles sieht und ins Hirn aufnimmt, weiß mensch, dass er/sie noch nicht an den Wagen treten muss, um zu versuchen, ob die Tür schon aufgeht.

Was denkt sich so jemand?

Sieht (in diesem Fall) er nur die Bahn und will dann nur schnellstens in den Wagen?

Lässt sich so ein… stumpfes Verhalten auch auf andere Gegebenheiten ausweiten?

Scheuklappen tragen und nur sehen, was mensch sehen will, statt die Augen aufzumachen?

Irgendwie befürchte ich ja das Ja.

Aber ich will dies hier jetzt nicht weiter ausführen.

 

 

Nanu?

Heute ist mir ja etwas ganz seltenes passiert.

Ein Mädel in der S-Bahn hat mich angelächelt.

Mich.

Ich frag mich, mit wem sie mich wohl verwechselt hat?

Doch ich bin mir ganz sicher, dass sie mich mit dem Lächeln gemeint hat.
Denn Anfang der Woche – auch auf der Heimfahrt von der Arbeit, in der Bahn, die immer um diese Uhrzeit fährt – habe ich sie schon einmal gesehen.
Und da hat sie auch gelächelt.
Zwar eher kurz, so dass es auch ein Irrtum hätte sein können.
Doch heute bei ihrem Aussteigen waren es definitv zwei Lächler zu mir.

Ich schätze sie auf 17 – 20, wenn es hochkommt. Schlank. Blond. Lange Haare. Hübsch. Nette Figur.

Wieso lächelt sie dann ausgerechnet mich alten bärtigen Zottel an?

Das MUSS ’ne Verwechslung sein.

Vor allem – sie weiß doch gar nicht, wenn sie da anlächelt. Da könnte sie sich ja einen Psychopathen damit einfangen!

„Sie hat mich angelächelt! Mich! Sie liebt mich! Sie will Kinder von mir!!!“

Wenn ich sie in den nächsten Tagen nochmal in der Bahn sehe, vielleicht sollte ich sie dann mal davor warnen, einfach wildfremde Männer anzulächeln.
Dann hätte ich auch einen Grund, mal „Hallo.“ zu sagen.

Oder wir lächeln einfach weiter.

Das ist auch mal schön.

;o)