Hmmm…

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

Es ist jetzt bald 2 Jahre her, dass ich hier berichtet habe, das ich seit Ewigkeiten mal wieder eine Bewerbung geschrieben hatte. Für diese Bewerbung war es natürlich notwendig, einen Lebenslauf zu erstellen. Dazu habe ich auf die Hilfe eines Jobportals zurückgegriffen, wo ich diesen Lebenslauf erstellen, speichern + online nutzen konnte. Über dieses Portal kann ich mich auch mit Leuten vernetzen, die ich kenne… und mit denen ich vielleicht schon zusammengearbeitet habe.

Das ich mich darüber vernetzt habe, ist aber schon lange her. Das habe ich bei meinem ersten Zeitraum in diesem Portal gemacht. Irgendwann habe ich mich da abgemeldet + gelöscht, da ich nicht mehr viel Sinn darinnen gesehen habe.
Und dieses Mal habe ich mich nur mal für die Nutzung der Lebensläufe dort wieder angemeldet. Weder habe ich dort alte Kontakte gesucht, noch Kontaktvorschläge des Portals angenommen.

Nun habe ich eine Nachricht von einer Recruiterin einer Vermittlungsfirma bekommen. Genauer gesagt schon die zweite. Die erste hatte ich damals direkt abgesagt. Und nun hat sie sich nach einer Weile wieder gemeldet. Sogar mehrmals, weil ich bisher nicht reagiert habe. Denn irgendwie weiß ich nicht genau, wie.

Ich bin nun seit 20 Jahren am Flughafen. Ich habe mich an das Schichtarbeiten – auch an Wochenenden + Feiertagen – gewöhnt. Gut, das Wochenend- + Feiertagsarbeiten kannte ich ja auch vom Theater. Nur waren da die Arbeitszeiten anders. ;o)
Jetzt stehe ich halt früh auf, mach auf der Arbeit was nötig ist, und pünktlich zum Feierabend ist auch Feierabend. Ich weiß gar nicht, ob ich noch „normal“ arbeiten kann oder will. Für den Job des Buchhändlers hätte ich es mal versucht. Aber alles andere?

Sicher habe ich jetzt eine andere Arbeitsmoral als vor 30 Jahren. Ich hoffe, eine bessere. ;o)
Aber sonst?

Skeletierte ArmbanduhrIn einem Monat bin ich 55.
Das, was ich jetzt bekomme, ist etwas ganz anderes als vor 20 Jahren und reicht mir so gut aus, das ich meinen Niffen ja noch was Gutes tun kann. Das habe ich ja auch schon mal erwähnt. (Hier  + hier)
Und Fragen wie „Wo sehe ich mich in 5 Jahren?“ habe ich vor 30 Jahren schon nicht gemocht. Weil ich keine Antworten darauf hatte.

Was soll ich also jemanden erzählen, der mich diesbezüglich fragt?

Überhaupt: Das jemand meinen Lebenslauf interessant genug findet, um sich diesbezüglich bei mir zu melden?
Hmmm… ich denke, ich habe – selbstwertgefühlstechnisch – nicht so viel drauf. Da brauche ich wohl eher andere, die mich deswegen bewerten oder bestärken.
Allerdings… ein Gespräch hat noch niemanden geschadet. So hatte ich ja vor fast 30 Jahren auch mal eines mit einer Dame, die sich bei mir gemeldet hatte wegen einem neuen Job im Finanzdienstleistungsbereich. Das war aber so gar nichts für mich. Himmel, als eine Mitazubine von mir mich nach der Lehre mal zu einem Vorstellungstermin der Deutschen Vermögensberatung mitgenommen hatte – mit der Vorwarnung, mich ordentlich und schick anzuziehen… durfte ich fast wieder direkt gehen, weil ich keine Krawatte getragen habe. *Augenroll*
Doch abgesehen davon war das damals auch nichts für mich, auch wenn ich die beiden Termine mitgemacht habe.

Vielleicht/wahrscheinlich sollte ich ihr also endlich mal antworten + hören, was genau sie eigentlich will + sucht.

Vielleicht raffe ich mich dazu ja endlich mal auf?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Entwicklungen

Balkenstatistik meiner Blog-Aufrufe täglich Oben steht 0 Aufrufe -2 (-100%) Die Balken gehen von 17.02.2025 bis 01.03.2025 Der Balken vom 17.02. ganz links ist am höchsten, zwischen 18 und 24 Aufrufen. Danach ist eine größere Lücke, dann zwei kleinere Balken, beide um die 3 Aufrufe, eine Lücke und dann wieder 6 Balken um die 2 bis 3 Aufrufe. Der 01.03. ist rötlich hervorgehoben, hat aber noch gar keine Aufrufe.

Ach ja…

Was immer meine Änderungsversuche letzte Woche auch bewirkt haben mögen… zumindest diese Woche gab es keine große Aufruf-Spitze. Das find ich doch mal gut. Doch ich muss da erstmal weiter ein Auge drauf haben. Für einen Beitrag wäre diese Entwicklung aber wirklich etwas wenig.
Wie kann ich denn da die Wortanzahl erhöhen?

In meinem Alter *hust* ist der Blick zurück ja weiter als der nach vorne. Also, was kann ich denn da in der Entfernung für Entwicklungen erkennen?
Ich denke, meine eigene.

Wie ich gerade sehe, habe ich vor bald 5 Jahren schonmal etwas in die Richtung geschrieben. Dann jetzt halt nochmal – und den alten Beitrag findet ihr hier zum Gegenlesen. ;o)
So, wie habe ich mich denn entwickelt?
Ich würde sagen: Langsam.

Mit 12-13 habe ich die weiblichen Wesen, die ich interessant fand (oder das), mehr geärgert und -nervt. Mit 17-19 war ich dann eher auf einem normalen Niveau. Ich musste nicht mehr ärgern. Sondern konnte mit meinem Gegenüber normal umgehen. Aber dazu stehen, DAS ich eigentlich interessiert an mehr gewesen wäre, konnte ich da auch noch nicht. Wahrscheinlich hätte das auch nichts gebracht, als mir die Nachbarstochter meiner Großeltern in Euerdorf ihren Korb gab.
Davor war ich irgendwie immer auf der Lauer, wenn ich bei meinen Großeltern und Familie war, ob sie vielleicht gerade draußen was zu tun hatte, worauf ich dann oft auch draußen aufgetaucht bin. So ein Zufall… nicht. ;o)
Wir haben uns gut verstanden, und irgendwann hat sie mich mal zu sich in den Keller geholt, um mir da den Korb zu überreichen, sozusagen. Und ich so ‚ach nee, das sei ja gar nicht so… und überhaupt die Entfernung…‘
Danach hatte ich erstmal Schüttelfrost.
Feigling.
Und danach habe ich trotzdem weiterhin zum Fenster rausgespitzt. Bis ich lieber zu meiner GST in den Nachbarort gefahren bin zu Besuch. Auch, weil es mir selbst zu doof wurde. Und jetzt komme ich eher nicht mehr nach Euerdorf ins Haus, weil mit dem Onkel und seiner Familie habe ich nicht ganz so viel zu tun.

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtet1991 konnte ich mich tatsächlich mal in Ruhe und ernsthaft mit einem Mädel aus Rudolstadt unterhalten. Das war bei meiner ersten Hessisch-Thüringischen-Theaterwerkstatt (HTTW) in Dietzenbach damals.
Ich kam mir beim Tischfußballspielen von ihr beobachtet vor. Und ich habe es tatsächlich geschafft, sie deswegen anzusprechen.
Ich fand das Gespräch so gut, dass ich über Umwege zum Briefeschreiben mit ihr gekommen bin. Das Jahr darauf in Rudolstadt fand sie meine Art aber nicht mehr so interessant. Hm. Wobei ich bei beiden Werkstätten gleich aufgedreht war, würde ich denken/vermuten.
Das war übrigens die Werkstatt, 1992, bei der ich es nicht gekonnt/-schafft habe, einem weinenden Mädel aus Rudolstadt Unterstützung zu geben. Stattdessen wurde eine Mitspielerin von mir vorgeschickt, weil ich das ja nicht könnte.
Sowas von…

Die nächsten 2-3 Jahre muss ich mich aber durchs Leben auch irgendwie entwickelt haben. Ich frage mich gerade, wie?

1992 habe ich meinen Job beim Papiervertrieb angefangen. Der Job, den ich – vor dem Flughafen – am längsten gemacht habe. Da war ich am Anfang auch… längst nicht reif oder entwickelt genug. Das ging so weit, dass mein Chef mit mir meinen Schreibtisch aufgeräumt hat. *rot werd*
Ich glaube, diesen Weckruf hat’s gebraucht. Ein paar Jahre später hat er mir ein Lob von einem Kunden weitergegeben, dass ich immer so fröhlich/freundlich sei. Ich weiß es gar nicht mehr genau. Es war eigentlich etwas banal-selbstverständliches, aber wohl doch nicht so selbstverständlich, so das es extra lobend hervorgehoben wurde.
Da hat doch definitiv eine Entwicklung stattgefunden.

Und jetzt nochmal auf meine Angst + keine Ahnung zu haben, was ich bei Tränen machen sollte – drei Jahre später habe ich es selbst geschafft. Und bekam da ja auch eine kleine Belohnung für.
Obwohl… klein…
War doch eher groß. Zumindest finde ich, dass der erste Kuss eine große Sache ist. Wenn ich so darüber nachdenke… eigentlich jeder erste Kuss. Wenigstens für mich.
Hm…

Meinen ersten Korb mit Schüttelfrost gab es ja so mit 18 etwa. Irgendwo in dem Bereich. Den Tag habe ich mir jetzt nicht gemerkt.
1991-92 gab es dann meinen nächsten Liebeskummer. Den habe ich recht gut verkraftet, soweit. Zumindest wenn ich jetzt so zurückblicke.
1996 gab es wieder einen. Der war schwerer zu verkraften. In den Zeitrahmen fiel dann auch die beste Geburtstagsparty, bei der ich mitgemacht habe. War das 97? Da waren nämlich auch spontan 2 Gäste aus Meiningen angereist… und mit der einen habe ich dann die meiste Zeit auf einem der herumstehenden Podeste rumgelegen und gekuschelt. Das war… *sfz*
Auch wenn es da bei uns eventuell ein paar Fehlinterpretationen gab.
Ich bin mir nicht sicher, aber so im Nachhinein habe ich das Gefühl. Wenn wir vielleicht mal richtig gesprochen hätten… vielleicht hätte bei uns da auch etwas mehr werden können?
Wunschdenken.
Und nun, fast 30 Jahre später, auch nicht mehr wichtig.
Aber auch das war eine Entwicklung.

Ob ich mich inzwischen noch entwickle?

Hmm…

Schwer zu sagen.
Wahrscheinlich müssten das nun andere beurteilen. Denn mir fällt an mir nun ja nicht soviel auf. Von außen lässt es sich halt oftmals besser feststellen.

Wie ja auch hier bei meinem Blog die Aufrufe über die Statistiken. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund