Augenmagnet

Ein grünes Auge

Ich durfte letztens mal wieder feststellen, wie es manche Menschen gibt, die auf mich einfach wie Augenmagneten wirken. Bedeutet, dass ich einfach immer wieder in die Richtung sehen muss. Und auch wenn ich versuche, dies nicht ZU auffällig zu machen, denke ich, dass mir dieses wohl eher nicht gelingt. Ich meine, ich habe meinen Kollegen nicht gefragt, ob ich auffällig war… doch ich denke, so etwas ist doch sichtbarer als mensch denkt.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich unauffällig auffällig immer wieder zu einer Person schauen musste. Natürlich weiblicher Natur… und inzwischen in einem Altersbereich, in dem ich mich immer mehr zum ‚creepy Alten‘ mache. *Augenroll*

Ich glaube, das erste Mal, dass ich selbst wohl jemanden ins Auge gefallen bin, war irgendwann in den 80ern. Irgendwo zwischen 15 + 17? Da waren wir (die Familie) in den Ferien im Allgäu, zwischen Wangen + Ravensburg. Von dort sind wir einige Male zum Blausee zum Baden gefahren. Und einmal habe ich mich wohl nicht unsichtbar genug gemacht. Da lag ich auf meinem Handtuch… und wurde plötzlich geblendet. Von einem Mädel, das mit ein paar Leuten rumlag, und die es schaffte, mich mit irgendwas spiegelnden zu blenden. Das war schon kein Zufall mehr, sondern pure Absicht.
Habe ich es genutzt, um sie mal anzusprechen?
Natürlich nicht. *nochmal Augenroll*

Dann hatte ich ein gegenseitiges – denke ich – Ansehen während meiner Bundeswehrzeit in Schwalmstadt. Auch hier natürlich ohne Kontaktaufnahme.
In Schwalmstadt ist mir dann auch mal selbst aufgefallen, das jemand meine Begleiterin nicht aufhören konnte, anzusehen. Dafür, dass ich eigentlich selbst was von ihr wollte, habe ich es recht locker genommen. Wohl auch wegen der Entfernung. Ihr ist es natürlich auch aufgefallen. Und sie hat zu ihm dann, als wir gegangen sind, Tschüss gesagt. Wie gemein? ;o)

Vor 10 Jahren, als ich im Final wieder einen Augenmagneten hatte, habe ich sie nach Ewigkeiten dann doch mal angesprochen + nach ihrem Namen gefragt. Kurz darauf hat das Final zugemacht + ich konnte ihren Namen Yvonne nie anwenden. *schulterzuck*

Auch hier am Flughafen gibt es immer wieder mal Damen, bei denen es mir schwerfällt, NICHT hinzusehen. Und wenn ich nun so darüber nachdenke, fürchte ich fast, dass sie das auch wissen oder mitbekommen. Wie peinlich. Irgendwie.
Und es ist ja nicht so, dass ich aufhören kann, hinzusehen, nur weil ich das weiß.
Da ist bei mir wohl Hopfen +  Malz verloren. *schulterzuck*

Vielleicht geht’s ja dem einen oder der anderen ähnlich? Das würde mich beruhigen. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Winterzeit – Lesezeit

Letztes Jahr habe ich ja Ende November mal etwas über meine besonderen Fantasyautoren geschrieben. Jetzt – kurz vor Weihnachten – kann ich dies ja mal zu meinen „Lieblings“-Krimi-Autoren machen. Auch wenn die Liste da sehr übersichtlich wird. ;o)

Eigentlich habe ich (fast) alle Krimiautoren meinem VnvO zu verdanken. Die einzige Ausnahme auch, wenn ich sage, dass ich ihm überhaupt das Interesse an Krimis verdanke.

Die Aufzählung gleich ist keine Wertung über meine Vorliebe für gewisse Autoren. Dies nur zur Klarstellung.

Also – wenn habe ich denn, der mir im Krimibereich gefällt?

Hab leider gerade keinen Eifel-Krimi gefunden in meinen Bücherstapeln…

 

Ich fange mit den Eifel-Krimis von Jacques Berndorf an. Ich weiß nicht, ob ich schon alle mal in den Finger hatte, doch die Bücher von ihm, die ich gelesen habe, finde ich alle recht gut. Der einzige Punkt, der mich etwas… annervt? ist das Liebesleben der Hauptfigur. Gefühlt alle 2 – 3 Bücher jemand neues… pffff… Aber gut. Dies ist nur meine Meinung.

Des Weiteren habe ich von meinem VnvO Thomas (Tom) Hillenbrand mit seinen kulinarischen Krimis vorgestellt bekommen. Spannend.
Ganz besonders hervorheben möchte ich hier „Drohnenland“ – einen richtig guten Science-Fiction-Krimi. Richtig klasse.

Auch durch meinen VnvO kennenlernen durfte ich Deon Meyer mit seinen Krimis aus Südafrika. Für mich hier in Europa ist das eine wirklich andere Welt.
Faszinierend und anders.
Und für Freunde wohl auch faszinierend, wenn ich als Rückmeldung zu einem verliehenen Buch bekomme, dass man sich bei einer Zugfahrt wie in Südafrika vorgekommen sei. :oD

Dies waren jetzt alles Autoren, an die mich mein VnvO gebracht hat, im Laufe der Jahre.

Ich, für mich selbst, habe dann „Kluftinger“ entdeckt.
Also die Hauptfigur von Michael Kobr + Volker Klüpfel aus dem Allgäu; Käsespätzle-Fan… was ich durchaus nachvollziehen kann. *mnjami*
Kluftinger kommt ja aus Altusried. Letztes Jahr nach einer Theaterprojekt-Präsentation habe ich mich mit einer der Mitwirkenden unterhalten. Die Präsentation war in Ottersberg bei Bremen (und ich habe hier darüber geschrieben), sie war aber aus dem Allgäu. Aus Altusried. Und während sie erklären wollte, dass dort die große Freilichtbühne ist – welche auch im Kluftinger-Roman „Laienspiel“ beschrieben wurde, meinem ersten Klufti-Krimi überhaupt (wegen dem Thema Theater), meinte ich nur: Da kommt doch Kluftinger her. :oD

Das wären meine Krimi-Autoren, die ich gut finde.

Im Großteil. ;o)

Ansonsten lese ich auch gerne mal Bücher von Clive Cussler, doch die fallen weder unter das Fantasy-, noch dem Krimi-Genre. Das wären dann mehr Abenteuer-Bücher mit maritimen Themen. Trotzdem wollte ich ihn jetzt einfach mal erwähnen.

Viel Spaß beim Nachschauen.

Vielleicht gibt es ja auch mal was über Jugendbücher in der Zukunft. ;o)