
Wie sicher mehrmals erwähnt in all den Jahren, habe ich eine Drehleier.
Jetzt ist diese Drehleier kein „Standard-Model“, für das ich irgendeinen normalen Drehleierkoffer oder -tasche zum Transportieren nutzen könnte.
Wäre ja sonst zu einfach.
Tatsächlich habe ich bisher noch nicht wirklich irgendeine Leier gesehen, die meiner ähnelt.
Nun habe ich damals, vor zehn Jahren, ja mal eine Firma für Koffer in Frankfurt kontaktiert. Von denen hätte ich mir auch einen Koffer anpassen wollen – doch wurde da nicht wirklich etwas draus.
Immerhin habe ich bei der ersten Überholung der Leier bei ihrem Erbauer von dem zumindest eine Tasche bekommen, um sie etwas zu schützen. Besser als nichts – doch auch nicht wirklich gut.
Als ich sie nun das letzte Mal bei einem Bauer ‚zum Pimpen‘ hatte, war das auch mal ein Gesprächsthema mit ihm. Das ich mal eine gescheite Tasche für sie bräuchte. Worauf ich von ihm eine Djembe-Tasche bekommen habe, die er nicht brauchte.
Darüber habe ich auch hier schon mal geschrieben, am 26. März 2023.
Wer über meine Veränderungen an der Leier nochmal lesen will… ihr wisst, wie ein Link funktioniert. ;o)
Und ich habe über meine Gedanken der Bearbeitung der Tasche geschrieben.
Wow – 26. März 2023 – und jetzt haben wir fast Ende August 2023. Fast nochmal 2½ Jahre. Davon lag sie gut ein Jahr in Wixhausen in der Werkstatt…
Die Sache ist die: einen Gedanken oder Idee, wie ich es machen könnte, hatte ich schon. Allerdings keinen Platz. Weswegen es ein Jahr gedauert hat, bis ich auf den Gedanken kam, Wixhausen zu fragen, ob ich seine Werkstatt dafür nutzen könnte?
Das war kein Problem.
Der Plan war also, die Tasche mit Bauschaum auszuschäumen und dann in den festen Bauschaum den Platz für die Leier hineinzuschneiden/-schnitzen. Nur hatte ich keinen Plan oder Idee, wieviel Schaum ich dafür überhaupt brauchen würde. 1990 hatten sie bei Lim mit Bauschaum große Masken gebaut. Allerdings war ich da nicht mit involviert. Daher kam mir überhaupt meine Idee – aber ich musste feststellen: Eine Dose reichte nicht aus, die Tasche zu füllen. *Hand gegen Stirn* Also musste ich noch ein paar weitere besorgen.
Beim zweiten Versuch sah es dann schon etwas voller aus – und bis ich zu Hause war, hat es noch mal ordentlich geschäumt. So musste ich nicht nochmal neue Dosen kaufen.
Ein paar Tage später hatte sich der ursprüngliche Blob dann noch weiter entwickelt. :oD
Das war letztes Jahr September.
Ich hatte mit Wixhausen dann so im November/Dezember ausgemacht, dass ich bei ihm in der Werkstatt noch die Schnitzarbeiten machen könnte, wenn es wieder wärmer und besseres Wetter ist.
Nun spulen wir mal vor.
Im Juni habe ich mich für den Drehleier-Technikworkshop im Oktober in Nürnberg angemeldet. Da war also ein Termin gesetzt, bis wann die neue Tasche funktionabel sein sollte.
So war ich Anfang August dann endlich mal wieder in Wixhausen, um mich ans Schnitzen zu machen.
Was habe ich da vorher gedacht, wie lange ich dafür wohl brauchen würde… 1-2 Tage…
Letztendlich habe ich keine 4 Stunden gebraucht, vom Auspacken bis wieder in die Tasche stecken. Schneller als erwartet.
Es war interessant, die Unterschiede in den Schäumen zu sehen. Der erste richtig weiß – der Nachschlag wurde dann gelblicher.
Zuerst wurde die Blobspitze samt Auswüchse gekappt, dann der Klotz so halbiert, wie ich es mir vorher gedacht hatte.


Da ich ursprünglich dachte, dass ich alles immer aus der Tasche ziehen wollte, habe ich unten an der einen Hälfte die Spitze im Stück gelassen. Dann ging es ans Anpassen und Ausschneiden der Hälften, damit meine Leier gut reinpasst.


Werkunterricht war nie meines, doch hier gings ja auch nicht um Noten. Nur, dass es soweit funktioniert wie gedacht. Zwischendurch haben wir auch ein kurzes Kaffeepäuschen gemacht, dann habe ich weiter geschnitzt.



So nahmen die beiden Hälften langsam brauchbare Formen an. So brauchbar, dass ich dann alles eingepackt und wieder mit nach Hause genommen habe.
(Vielleicht aus Sicht von Wixhausen ja „endlich“. ;o))



Jetzt ist der Bauschaum bearbeitet teilweise recht bröselig.
Nun hatte ich vor, einen Stoff darüber zu kleben (?), vielleicht, aber dann dachte ich mir, dass ich das erstmal ganz klassisch mit Pappmaché mache.
Zeitungspapier + Tapetenkleister.
Nun hatte ich diese Woche – wie im letzten Beitrag erwähnt – zwei Tage frei, und habe nochmal das schöne Wetter genutzt, um mich auf dem Balkon mit der Sache zu beschäftigen.
So habe ich erst die Außenseiten beklebt und anschließend auf dem Wäscheständer trocknen lassen. Am nächsten Tag kamen die Innenseiten dran. Und am Donnerstag habe ich dann alles wieder in die Tasche gesteckt.
Und zum Abschluss meine Drehleier dazu.




Mein erster Eindruck ist nun: Das müsste funktionieren.
Es ist vielleicht nicht schön… andererseits passt es aber wieder zur Leier.
Als ich bei einem Kurs mal eine Holzwäscheklammer als Kapodaster nutzen wollte, meinte eine Mitspielerin, dass dies total passen würde. Zu mir und zu der Leier. Und wenn ich das nun so sehe, denke ich auch ‚das passt zusammen‘. ;o)
Ich hatte jetzt den Gedanken, ich könnte das Papier bemalen. Andererseits… habe ich hier noch den Stoff. Wie ich den festmachen sollte, weiß ich zwar auch noch nicht wirklich (festkleben?), aber zumindest geht es nun erstmal so.
Dann bin ich gespannt, was mein Taschenschenker nun zu dem Ergebnis sagt. Das werde ich wahrscheinlich demnächst mitbekommen. Wenn ich sie nochmal zum letzten ‚Pimpen‘ bringen werde – für den höhenverstellbaren Melodiesteg.
Und das war mein Beitrag zu meiner Drehleiertasche.
Die ist vielleicht nicht schön, aber selten. ;o)


Kurze Aktualisierung zu meiner Nichte: Finnland ist nun doch ausgefallen. Stattdessen ist sie inzwischen immerhin etwas näher an der Heimat, doch sie wird noch weiter gecheckt.

Daran anschließend war eigentlich, dass ich mal wieder einen dicken Hals bekommen habe. Sozusagen. Also Halsschmerzen und Nase laufen.
Gestern war ich noch zur Schur, damit ich morgen endlich wieder ordentlich auf dem Kopf aussehe für die Beerdigung. Dann habe ich mir noch ein Shirt dafür geholt und bin dann auf dem Rückweg noch bei einem Kiosk vorbei, der meine Lieferung von UPS bekommen haben sollte. Auch wenn ich von UPS keine Mail mehr bekommen habe, dass sie wirklich dort angeliefert worden ist.
In meiner Ausmalbuch-Phase habe ich seit dem letzten Mal wieder ein Bildchen beendet. Ein Nikolausstiefel. Geht ja bald wieder auf Weihnachten zu und damit auf Lebkuchen und Stollen und so. ;o)

Außerdem hatte ich im Dienstplan für nächsten Monat seit Ewigkeiten mal wieder 2 Tage Fluggastkontrolle stehen, mit nur je 6 Stunden jeweils.
Zum Einkaufen hat es mich nach Maintal gezogen, da sie dort etwas im Angebot diese Woche haben, das ich interessant finde, an was ich aber vorher nie gedacht habe. Nämlich ein kleines Regal für die Küche, welches über die Mikrowelle gestellt werden kann. Entsprechend schimpft es sich auch Mikrowellenregal. Warum nicht? Dann kann ich alles, was bisher auf der Mikrowelle liegt, auf dieses Regal legen und sie bekommt etwas Luft.
Das Paket, welches ich abgeholt habe, war von Mytholon, wo ich mich am St. Patricks-Day nicht zusammenreißen konnte und runtergesetzte Sachen in Grün kaufen musste. Zwei Taschen – eine für den Gürtel (s.o.) und eine zum Umhängen (rechts), und dann noch einen Mantel. Aber anscheinend halte ich mich für größer als ich bin. Eigentlich ist er mir nämlich zu groß. Hmm… Mist.
Für mein Drehleiertaschen-Projekt habe ich endlich mal Stoff fürs Füttern bestellt und bekommen. Bin gespannt, wann ich da weiter mache – und wie ich das geregelt bekomme. *schluck*
Gestern, an meinem letzten Arbeitstag meines letzten Blocks, bin ich mal wieder in den Crew-Shop am Flughafen für Flughafenmitarbeiter gegangen. Da habe ich meinen Leuten GMS und Wixhausen mal ein Foto der Crew-Shop-Whiskys geschickt, falls es da was für sie gäbe. Und ich habe wieder eine Uhr entdeckt, die mich sehr an meine Armbanduhr erinnert, nur dass der Sekundenzeiger ein separates kleines Ziffernblatt hat. Hmm… brauch/will ich noch eine? *am Kopf kratz*
Nun habe ich zwar beiden widersprochen, aber bisher nur von einem etwas gehört und diesbezüglich bezahlt. Bei dem anderen warte ich noch auf Reaktion.
Ich habe mich gestern und heute ein wenig mit meiner Steuererklärung beschäftigt. Doch viel werde ich da nicht mehr ändern können, denke ich. Von daher werde ich sie wohl morgen auf den Weg bringen.
Meine Nichte ist heute nochmal für zwei Wochen nach Irland geflogen. Anscheinend ist ihr zu Hause jetzt zu langweilig, solange das Studium noch nicht losgeht.