PSSST… Geheim!

Leere Terminal 1 Bereich B noch im Dunkeln

Ich habe meine Arbeit im Laufe der Jahre ja nun bereits öfters erwähnt. Jetzt gab es eine Mitteilung auf unserer Firmen-Seite, dass unsere Arbeit ja klassifiziert ist und wir über Prozesse, Kontrollabläufe + Technik nichts sagen dürfen.

Lampen an einem Röntgengerät, die anzeigen, dass das Gerät in Betrieb ist (Weiß) und ein Röntgenvorgang läuft (Rot)Hmm… nun könnte ich meine 771 vorherigen Beiträge durchsuchen, ob ich irgendwann vielleicht geheime Informationen preisgegeben habe.
Was ich mir allerdings nicht groß vorstellen kann. Sicher, wir arbeiten an einigen Stellen mit Röntgengeräten, doch das haben wir vor Jahren oben auch. Und was für Geräte, das ist mir nicht so wichtig.

Was mir aber tatsächlich wichtig ist, wie ich letztens feststellen durfte:
Auch wenn ich mich für recht tolerant halte in manchen Punkten…. Doch wenn jemand von den Bodenverkehrsdiensten meint, ich könnte ja mal ein paar Sachen einfach nur durchlaufen lassen, damit es nicht geschleppt werden muss, dann hört da die Toleranz auf!
Wenn etwas durch das Röntgengerät fährt, wird es auch kontrolliert. Punkt Aus.
Das hat dem Kollegen zwar nicht gefallen, aber das war mir egal.

Vielleicht gibt es ja Kollegen, die das machen würden. Doch ich nicht.

Hm. Zählt dies nun zu den geheimen Informationen?

Ich hoffe nicht. ;o)

Morgengrauen am Flughafen ^^

Nuancen

Selbstgemaltes Testblatt mit 72 Farben

In der verbalen Kommunikation untereinander können ja Nuancen in den Wortdeutungen ziemlich viel über die Stimmung der Kommunikation entscheiden.
Uh… ich kann auch hochgestochen. ;o)
Was ich sagen will ist, dass beim Reden miteinander ein Wort einiges verändern kann, bzw. die Deutung desselben.
Ich fange mit mir als schlechtem Beispiel mal an.

Als GMS noch in ihrer damaligen Band aktiv war, bin ich natürlich auch mal zu Auftritten gefahren, wenn es bei mir gepasst hat. Auch wenn die Band nicht ganz auf meiner Linie lag. Ich mag es ja schon hart, aber auch gerne verständlich. Das ist beim Growlen ja oftmals etwas schwierig. Für mich zumindest.
Ich habe die Musik von der Band dann mal als ‚Krach‘ bezeichnet. Für mich war dies zwar positiv bewerteter Krach, doch das Wort ‚Krach‘ im Zusammenhang mit Musik bedeutet ja meist das Gegenteil von positiv. Entsprechend fand GMS diese Bezeichnung von mir auch nicht so gut.
Da hab ich’s verbockt. *schulterzuck*

Ich in Gewandung mit Umhang vor dem inneren Zugang zur Ronneburg in HessenDann habe ich noch ein Beispiel aus meiner Firma. Da hatte ich wohl mal erzählt, dass ich auf Mittelaltermärkte gehe. Irgendwann wollte ein Kollege dazu nochmal etwas wissen. Allerdings hat er dabei das Wort ‚Kram‘ benutzt.
Die Benutzung dieses Wortes lies die Nachfrage für mich aber als nicht wirklich interessiert erscheinen. Denn ‚Kram‘ sah für mich da nicht wirklich positiv aus. Genauso wenig wie ‚Krach‘ für GMS.

Ein weiteres Wort, welches für mich nicht gerade positiv belegt ist, ist ‚Zenzi‘. Dieses Wort benutzte ein anderer Kollege, als er vor 10 Jahren nach dem Ende meiner damaligen kurzen Romanze sich nochmal nach der Person meines damaligen Interesses erkundigt hat. Er hatte sich halt den Namen nicht gemerkt, wusste aber noch, dass sie aus dem Süden von Deutschland war. Den Ersatznamen ‚Zenzi‘ fand ich dennoch nicht gut.

Jetzt hatte ich eigentlich noch einen Punkt, über den ich schreiben wollte. Eigentlich sogar der Punkt, weswegen dieses ganze Gedankenbauwerk überhaupt zustande kam. Und meint ihr, dieser Punkt fällt mir gerade wieder ein?
*Augenverdreh*
Irgendwie ums Verrecken nicht.

Na gut. Dann höre ich jetzt auf, darüber nachzudenken. So fällt es mir vielleicht wieder ein und dann gibt’s diesen  Gedanken als Nachtrag. Nicht nachtragend. Auch ein feiner Unterschied. ;o)

 

P.S.: Da ist er wieder!
Hat ja nur ne Viertelstunde gedauert, bis ich mal wieder diese Gedankenabzweigung genommen habe.
*Hand gegen Stirn*
Na gut, das liegt vielleicht auch daran, dass es hier um eine andere Art von Nuance geht. Obwohl…

Bei allen Punkten davor ging es ja darum, dass aus den Worten etwas anderes abgeleitet werden konnte. Nämlich meistens Desinteresse. Oder zumindest Abschätzigkeit.
Das geht auch im letzten Punkt hier.

Denn wenn bei der modernen Kommunikation via Apps und Messenger mit mir jemand mich mit meinem Nachnamen als Vornamen anschreibt… dann zeugt das bei mir auch für ein gewisses Desinteresse an meiner Person…
Denn wenn mich jemand interessiert, ist mit das erste, das ich versuche mir zu merken, der dazugehörige Namen – und eventuelle Schreibweisen.
Wenn die andere Person das nicht macht… tja…

Keine weitere Fragen mehr, Euer Ehren. ;o)

Jetzt aber fertsch!

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Arbeitskollegen

Vollmond hinter Wolken

Da ich jetzt Urlaub habe, schreibe ich nun mal darüber, was mir da wohl eher nicht fehlen wird:
meine Arbeitskollegen.

Davon habe ich ja genug. Und mit ein paar davon komme ich auch zurecht. Mit manchen sogar recht gut. Ein paar habe ich tatsächlich in meinem Communicator stehen – und kommuniziere hin und wieder mit einigen davon. Die lassen sich aber fast an einer Hand abzählen.
Klasse statt Masse. ;o)

Dann gibt es einige, mit denen ich zurecht komme und auch mal etwas reden kann. So das Mittelfeld, sozusagen. Das sind einige mehr als die Handvoll oben.

Und dann gibt es noch… die „Elite“.
Diejenigen, bei denen ich froh bin, wenn ich sie so wenig wie möglich sehe.
Inwieweit das da jeweils auf Gegenseitigkeit beruht, kann ich nicht sagen.

Es gab schon Kollegen, mit denen ich gerne zusammengearbeitet habe, bei denen andere jedoch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen habe, quasi.

Eine leere Gepäckwanne steht quer in der Einfahrt zur Parkposition für wartende, leere Gepäckwannen. Kurz hinter der Einfahrt geht nach links eine Einzweigung des Weges ab, in dem eine leere Wanne steht und auf das nächste abzufördernde Gepäckstück wartet.Jetzt ist die Arbeit, der wir hier nachgehen, nicht wirklich körperlich anstrengend. Zumindest in unserer Abteilung. Die Fluggastkontrolle steht da auf einem anderen Blatt. Aber Reisegepäck diskutiert und widerspricht nicht und ist überhaupt geduldig. Doch obwohl sie also nicht anstrengend ist, haben es einige Kollegen lieber, wenn sie am besten noch weniger tun müssen. Daher gibt es einige Arbeitsplätze, die bei ihnen beliebter sind als andere.
Nun, ich habe auch solche Arbeitsplätze, an denen ich lieber arbeite. An denen ich auch etwas zu tun habe…
Wenn aber ein fauler Kollege einen anderen faulen Kollegen als faul bezeichnet… dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik.
Das es der andere geschafft hat, weniger zu tun als der Faule selbst… unerhört.

Ich mag beide nicht so.

Doch jetzt habe ich erstmal Ruhe vor Kollegen aller möglichen Art.
Puh.
Und sie vor mir.
Wer weiß, wer die braucht. Ich gönne sie denjenigen. ;o)

Nachtrag: Das war übrigens vor dem Flughafen auch nicht anders.
Gut, da gab es nicht so viele Kollegen, trotzdem gab es da auch immer mal welche, mit denen ich irgendwie/-wann so gar nicht mehr konnte/wollte.

Speziell denke ich nun an einen, der zu Fuß vielleicht gerade mal 10 Minuten zur Arbeit gebraucht hätte, wenn überhaupt. Statt aber rechtzeitig loszugehen, um pünktlich zu sein, ist er dann bei Kollegen zugestiegen, die gerade dorthin unterwegs waren und meist an einer Ampel warten mussten.
Auch beim mir – bis ich ihm gesagt habe, dass zumindest ICH ihn nicht mehr mitnehmen werde.
Danach ging’s mir gut, und er hat sich bei Kollegen aufgeregt/beschwert. :o)
Irgendwann hat ihn niemand mehr mitgenommen und er hat einen Firmenwagen vom Lager genommen. Und hat es trotzdem nicht geschafft, pünktlich zu sein. *kopfschüttel*

Davor hatte ich eine Kollegin, bei der mir schon schlecht wurde, wenn ich ihr Auto vor der Firma nur gesehen habe. *schauder*

Doch die beiden sind zum Glück schon laaange her.
Wenn die auch noch hier wären… oje.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

55 Punkte – Bestanden.

Einladung zur Rezertifizierung

Datum 24.02.2016

Datum: 10.03.2016
Uhrzeit: 12-13 Uhr
Raumnummer: 201.7078

Ich hatte ja angedro…kündigt, das ich heute was kurzes schreiben werde.
Et voilà!

Ich hatte heute wieder das zweifelhafte Vergnügen meiner… Leistungsüberprüfung?
Nun, ich durfte heute wieder mal meine Rezertifizierung machen. Wie alle etwa 3 Jahre. Das letzte Mal war im November 2021. Von daher war mir schon klar, dass ich dieses Jahr irgendwann wieder „fällig“ bin. Genau wusste ich es seit letzter Woche. Da durfte ich im Betriebsbüro anrufen. Ich dachte ja erst, das es um meine Urlaubsbeantragungen ging, doch nein. Stattdessen wurde ich über meine Rezi heute informiert.

Wenn ich jetzt so in den Tiefen meines Blogs nachsehe, stelle ich fest, dass dies bereits meine 5. Rezi gewesen ist. Ach, das Ergebnis von heute seht ihr ja oben im Titel. Und Dank der ganzen Beiträge hier kann ich sogar nachvollziehen, wann ich wieviel Punkte gemacht habe. Wie praktisch.
Am besten war ich noch bei der ersten. 57 Punkte von 60 waren schon nicht schlecht. Dann ging’s abwärts: 51 Punkte, 49 Punkte… 2021 ging es dann wieder leicht nach oben mit 51 Punkten – und heute also 55. (Und damit einen Punkt mehr als ein Kollege aus meiner Abteilung, der auch mit mir Rezi hatte. Ha. ^^)

Es ging direkt los mit dem ersten Gegenstand im ersten Koffer. Etwas elektronisches. In der Schulungsabteilung würde da auch gerne mal eine Bombe draus gemacht. Um sicherzugehen, habe ich mich also erstmal dafür entschieden. Und dann kam Koffer um Koffer… aber keine weitere Bombe.
Tatsächlich kam die erste richtige dann in Koffer Zwölf von Fünfzehn. Und war sowas von eindeutig. Die zweite und damit letzte kam dann im letzten Koffer, genauso eindeutig. Also habe ich den ersten Gegenstand in einen Alltagsgegenstand geändert.

Die verbotenen Gegenstände waren eigentlich auch ziemlich eindeutig. Allerdings ist bei mir dann die Unsicherheit vorhanden, was wirklich verbotene Gegenstände in der Fluggastkontrolle sind. So heißt es, das Werkzeuge verboten sind. Doch ein Phasenprüfer… zählt er jetzt als Werkzeug? Oder doch nicht? Und wie ist das mit der ein oder anderen Flüssigkeit?
Gut, unser Prüfer hat erst über alles gesprochen, wobei auch die Sache mit den Flaschen erwähnt wurden. Außerdem das die Messer eindeutig zu erkennen sein werden, und es dann nicht um die Zentimeter der Klinge gehen wird.
Trotzdem bin ich mir in manchen Sachen unsicher.
Ich weiß, dass ich bei der Prüfung mit den 49 Punkten Klebebänder als verboten markiert hatte, weil… ich wohl einfach zu viel Phantasie hatte. Dieses Mal nicht. Auch die Zündkerze war für mich dieses Mal Alltag – auch wenn da irgendwann in der Schulung mal Zeug erzählt worden ist.

Egal. Geschafft. Wieder mal.

Ich hatte zwar vorher gut in der Kantine in meiner Pause gegessen – doch zur Feier des Tages habe ich dann, wieder zurück im Gamma-Raum, die letzte Wurst verdrückt, die heute von Kollegen ausgegeben wurde. Da halte ich mich meist raus, da ich immer in die Kantine gehe, doch zur Feier der bestandenen Rezi habe ich da mal eine Ausnahme gemacht. Jetzt habe ich wieder etwas mehr als 2 Jahre Ruhe, denke ich.

Und wie ich an der Stechuhr dann zum Schluss gehört habe, ist wohl tatsächlich einer unserer Kollegen aus der Spätschicht durchgefallen wegen irgendwas mit Flaschen.

Sicher ist sicher.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Höflichkeit

3er Sitzgruppe in der Regionalbahn Ein Typ sitzt breitbeinig auf dem mittleren Platz, links neben sich sein Gepäck

Ich bin gerade nicht sicher, ob sich mein Thema mehr um obigen Titel des Beitrags dreht, oder mehr um Anstand. Oder ist es eher beides? Ich hätte den Beitrag natürlich auch „Höflichkeit und Anstand“ nennen können… aber wie sieht denn das aus? Wie der Titel für eine Predigt? ;o)

Wenn ich in eine der Kantinen zum Essen gehe, ist ja immer auch die Frage – abgesehen von dem, was ich essen will: wo finde ich einen Sitzplatz?

Es gibt einige größere Tischreihen, oder kleine Tische mit 6 Sitzplätzen. Zumindest in der Vorfeldkantine. Am liebsten setze ich mich eher an einen kleineren Tisch. Auch, weil ich von denen meist noch einen Blick nach draußen habe.

Je nachdem nun, WANN ich Pause habe, ist in den Kantinen entsprechend unterschiedlich viel los. Habe ich kurz nach 9 Tarifpause, finde ich meist noch einfacher einen Platz an einem freien kleineren Tisch.
Nach 10 Uhr füllen sich die Tische in der Vorfeldkantine ziemlich schnell. Da dann alleine einen freien Tisch zu finden, wird dann schon schwerer. Also setze ich mich dann halt an einen Tisch dazu. Aber nicht, ohne vorher gefragt zu haben, ob da noch frei ist. Es könnten ja schließlich noch Kollegen der bereits sitzenden Person kommen. Und vor allem die Condor-Leute schaffen es auch große Tischreihen zu füllen. Deswegen frage ich – weil ich finde, dass sich das so gehört. So habe ich das mal beigebracht bekommen. Und ich denke hier, das deshalb Höflichkeit als Titel durchaus passt – genauso wie Anstand.

leere S-Bahn innenJetzt halten das aber natürlich längst nicht alle so. Ich habe es öfters, dass sich einfach welche mit an einen 6er-Tisch setzen, wenn ich da alleine am Essen bin, ohne zu fragen. Gut, meistens geh‘ ich eh alleine zur Kantine. Und wenn mein Teller vielleicht schon fast leer ist, wird da wohl kaum noch jemand dazu kommen. Dennoch: Einmal gefragt hätte auch niemanden geschadet.

Gestern habe ich nun etwas gesehen, wo ich mir auch dachte: Ich zuerst.

Ein noch freier 6er-Tisch. Eine Gruppe von 2-3 Kollegen war gerade dabei, sich an dem einen Ende des Tisches niederzulassen, damit sich ihre restlichen, noch kommenden Kollegen, sich dann dazu setzen können…

Noch ehe sich der erste von ihnen gesetzt hatte, hat sich kurzerhand eine Frau an die noch freie Ecke gesetzt.
Zack!
Einfach so.
Die Jungs haben ungläubig geschaut und den Kopf geschüttelt. Sie haben sie aber sitzen lassen und die letzten beiden haben sich erst an einen Nachbartisch gesetzt.

Also, diese Aktion der Dame fand ich tatsächlich NICHT höflich. Und ist der Grund für diesen Beitrag.

Gut, sie hat schneller gegessen als die Herren, und die letzten beiden konnten sich dann noch zu ihrer Gruppe gesellen. Trotzdem: Dreist!
Und die Herren sind in keiner Weise laut geworden – was ich hätte verstehen können. Doch wahrscheinlich hätte sie das eh nicht interessiert. Hauptsache, sie hatte einen Platz und konnte essen. Auch wenn es noch genug andere freie Plätze gegeben hat.
*kopfschüttel*

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Rund um die Arbeit

Sonnengrauen in orange bis gelb über dem Vorfeld

Ich mache jetzt mal einen Beitrag über alles Mögliche, was mich momentan immer wieder mal rund um die Arbeit beschäftigt. Sei es das Planen vom Urlaub, das Hin- und Wegkommen vom Flughafen oder mich mal über Kollegen auslassen. Ob ich alles berücksichtige, das werde ich sehen. Wie ich mich kenne, werde ich sicher wieder etwas vergessen. ;o)

Fange ich also mal mit den Schwierigkeiten Planungen zu machen an.

Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Bis 30. Juni 2024 lief eine Vereinbarung, nach der wir einen Schichtrhythmus  von 6-2, 6-2, 5-3 hatten. Da sich aber die Leute vom Betriebsrat und vom Arbeitgeber nicht einigen konnten, lief diese Vereinbarung aus.
Stattdessen wurde nun wieder eine alte Vereinbarung in Betrieb genommen, die angeblich eigentlich offiziell beide nicht wollen: Wunschfrei

Diese tolle *hust* Regelung wurde 2018 eingeführt und ist damals krachend gescheitert. 2019 habe ich einen längeren Beitrag zu Firma, Rhythmus, Planungen etc. geschrieben, hier nachzulesen.
Da die zwischenzeitliche 6-2er Regelung aber nicht als dauerhaft festgeschrieben wurde, ging es jetzt also wieder auf „Wunschfrei“ zurück. Und im Zuge dessen haben sich auf der Firmen-App-Seite Vertreter der Geschäftsführung und des Betriebsrates gegenseitig die Schuld an den gescheiterten Verhandlungen zugeschoben und sich aufgeführt wie Kinder im Kindergarten. *Augenroll*
Und die Belegschaft darf es vorerst ausbaden, bis endlich eine neue – hoffentlich gescheitere – Lösung gefunden wird.

Im Juli hatte ich nun fast komplett Dienst nach meinem alten Rhythmus, bis auf mein letztes Wochenende. Da habe ich nun Freitag + Montag frei, statt Sonntag und Montag. Und wie der Augustplan aussehen wird, muss ich noch abwarten.

Notiz: Sie haben noch 1 offene/n Urlaubstag/e.Jetzt ist es ja so, dass ich noch ein paar Resturlaubstage verplanen darf/muss. Allerdings ist da jetzt die Frage: Wie viele Tage sind das jetzt noch? Ändert sich durch das Ändern des Rhythmus nun auch die Anzahl der Urlaubstage? Und was ist mit dem Urlaub, den ich auf einem 5er-Block gelegt hatte? Muss ich nun noch einen extra Tag beantragen, um die komplette Woche frei zu haben?
Die Frage der Urlaubstage gilt dann auch fürs nächste Jahr: Wie viele Urlaubstage stehen uns nun zu? Bei einem 6-2-Rhythmus waren es 32 Tage. Bei 6-2, 6-2, 5-3 waren es noch 30. (Dafür 18 Tage mehr Wochenende – da verzichte ich doch gerne auf 2 Urlaubstage. ^^)
Wie ist das nun mit dem tollen Wunschfrei? Was gilt da? Wie berechnen sich da die Urlaubstage? Und wie soll ich sie planen? Nach dem momentan noch vorhandenen Masterplan? Ich kann in meine Kalender ja ohne Probleme meinen eigenen Schichtrhythmus eintragen. Doch gilt der nächstes Jahr noch für die Planungen?

By the way: Ich hasse Wunschfrei.

Ich habe diese Fragen inzwischen auch mal an die Herrschaften der GF + des BR gerichtet, die sich ja gerne in der App beharkt hatten. Bisher habe ich da aber keine Antwort erhalten. Allerdings hat mich inzwischen das Personal Team im Chat diesbezüglich angeschrieben. Antworten habe ich da aber noch keine bekommen.
Muss ich wohl nochmal nachhaken.

Eigentlich hätte ich ja letzte Woche schon gerne mal meinen Resturlaub + einen Teil meines Urlaubs für 2025 geplant. Das war aber nix. *Augenroll*

Dann komme ich jetzt mal zum Meckern über die Bahn. Denn inzwischen ist es echt krass.

Gestern auf der Heimfahrt musste ich daran denken, das noch 2008-2010, als ich nach dem Flughafen noch zum Telefonieren bin, tatsächlich die Bahnen noch pünktlich kamen. Ich habe es da fast immer geschafft, bis 15 Uhr an meine zweite Arbeitsstelle zu kommen.
Heutzutage kannst du froh sein, vom Flughafen überhaupt wegzukommen.

gedrängtes Stehen im Bus - lauter BeineInzwischen fahre ich bei Dienstende um 14 Uhr ja mit dem Bus X61 zum Südbahnhof. Wenn die S-Bahn aber Sperenzchen macht, ist das auch im Bus zu merken. *QUETSCH!*
Die S9, die ich brauche, um nach Hanau zu kommen, fällt mittlerweile gerne aus – weil sie nordmainisch umgeleitet wird. Da soll mensch nach Hanau kommen. Es ist eine wachsende Quelle der Freude. *Sarkasmus*
Die Begründungen gehen von Stellwerksstörung über Weichenstörung oder Personen im Gleis und Personenschaden bis gar keine Begründungen. Wahrscheinlich je nachdem, was auf der Entschuldigungs-Drehscheibe getroffen wurde.

Dann komme ich jetzt noch zu meinen Kollegen.
Ich habe gerade die letzten Tage irgendwo was gelesen, wie gut es ist, mit den Lieblingskollegen zusammenzuarbeiten.
Na ja, oder vielleicht auch nicht. Also mit den normalen Kollegen.

Bluetooth-Ohrhörer in ihrer LadestationKollegen habe ich hier ja mehr als genug. Und nach bald 20 Jahren kann ich vielleicht noch um die 2 Handvoll ohne Abzüge ertragen. Die meisten nerven mich inzwischen mehr oder weniger an. Sei es durch Aussagen, die so tagsüber fallen, oder an den Arbeitsweisen. Gerade heute Morgen wieder, als sie aus gegebenem Anlass versucht haben, sich an Strafen/Reaktionen für Klimakleber zu übertrumpfen.
Da wundert es mich nicht, dass es in Deutschland inzwischen soviel blraun gibt.
Eine Farbkombination, die mit mir ja so gar nicht harmoniert.

Wenn ich das wieder mal tageweise aushalten und ertragen darf, gibt’s für mich jetzt meine Knöpfe ins Ohr und die ungebetene Lärmkulisse reduziert sich erträglich.

Ein Hoch auf die Musik!

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Echtzeitunsinn

Taschenuhr an einer Kette

Wahrscheinlich bin ich dafür ja schon zu alt, doch ich verstehe nicht, wieso sich so viele Leute mit Spielen beschäftigen, die so viel der eigenen Zeit fressen.
Damit meine ich jetzt nicht, wie mensch sich stundenlang mit einem Spiel beschäftigen kann. Das schaffe ich auch. Ich habe erst an meinem letzten Wochenende über 14 Stunden auf meiner Planetenbasis verbracht und sie aufgebaut. Doch das war mal ein Schwung. Die letzten Tage hatte ich dafür wieder keine Muse. Vielleicht morgen oder übermorgen wieder, an meinem Wochenende.
Immerhin habe ich sie schon auf über 100 Kolonisten gebracht, und mindestens 25 Roboter.

Dieser Spielzeitraum ist also begrenzt. Und wenn ich nicht im Spiel bin, spielt das Spiel auch nicht ohne mich weiter.
Es geht mir jetzt eher um die Art Spiele, die über App oder Browser die ganze Zeit laufen. In der Orte und/oder Armeen gebaut werden, mit denen es dann gegen andere geht.

Gut, vor – was weiß ich – 10 oder mehr Jahren habe ich solche Spiele auch mal getestet. Am Anfang ist ja noch alles ganz einfach. Du baust + baust + baust halt die ganze Zeit.
Natürlich sind die ersten Sachen schnell gebaut. Doch je höher die Armeen und/oder Gebäude werden, desto mehr Zeit wird zum Bauen benötigt.
Bei meinem ersten Versuch habe ich es nur zu Hause über den Browser versucht. Was natürlich nur in meiner Freizeit geht. Irgendwann  zwischen 15 + sagen wir 20 Uhr MEZ. Also vielleicht gerade mal 5 von 24 Stunden.

Wenn du nun eine gewisse Größe erreicht hast, wirst du für andere, größere, Spieler zum Angreifen + Plündern interessant. Worauf ich vielleicht rechtzeitig reagieren könnte, würde ich 7 Tage, 24 Stunden dieses Spiel laufen lassen und verfolgen. Sonst bekomme ich nur das Ergebnis mit, wenn ich das nächste Mal ins Spiel gehe.

Deswegen gibt es in diesen Spielen Clans, die zusammenarbeiten. Also Spieler schließen sich zu Clans zusammen + verteidigen + greifen gemeinsam an.

Doch das ist mir zu blöd. Also, mir persönlich.

Ich habe keine Lust, mich von einem Spiel 7/24 beschäftigen zu lassen.
Ich habe tatsächlich einige Kollegen, die dann nebenher gemeinsame Angriffe starten + Taktiken besprechen.

Und dann passiert wieder irgendwo ein Unglück, weil eine Aufsichtsperson mit irgendwelchen Online-Games beschäftigt war. *kopfschüttel*

Ich verstehe es nicht.

Wegen mir könnten diese Art Spiele eingestampft werden. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. *schulterzuck*
Hoffentlich sitze ich dann nicht in dem Fortbewegungsmittel, bei dem eine Aufsichtsperson dachte ein Spiel wäre wichtiger.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Winter ist da

Blick auf Pflanztisch auf dem Balkon, schneebedeckt. Im Hintergrund sind schneebedeckte Hausdächer und Bäume zu sehen. Winterstimmung An der senkrechten Stange des Balkongeländers im Mittelpnkt des Bildes hängt ein Vorrichtung, in der drei Meisenknödel für Vögelk erreichbar sind. Links auf dem Pflanztiusch ist auch ein kleiner Untersetzer, in dem ein Meisenknödel frei herumliegt.

Es ist Januar, schon über die Hälfte drüber, und der Winter ist wieder hier angekommen.

Screenshot der Wetterwarnung, in der sich ein ungleichmässiger dünner roter Streifen von der Grenze zu Luxemburg bis an die A7 zieht. Die Karte geht oben von Bielefeld bis unten über Stuttgart und Straßburg - und der rote Streifen zieht sich in der Mitte der Karte.Er wurde am letzten Arbeitstag meines letzten Blocks groß angekündigt, als sich am Mittwoch um 07:07 Uhr plötzlich alle Handys der Kollegen und meines meldeten, um die Unwetterwarnung weiterzugeben. Nur ein Kollege ist leer ausgegangen – der Arme. ;o)

Entsprechend war – schon seit Dienstag – bei einigen Kollegen die Panik groß. Ich wollte die Sache mal auf mich zukommen lassen.

Viele Klappbetten bereitgestelltLetztendlich kam dann erst kein Schnee, sondern gleich Regen. Doch bin ich um 15 Uhr noch gut nach Hause gekommen und danach bin ich auch nicht mehr raus.
Sicher ist sicher. ;o)
Das dachte sich wohl auch der Flughafen, der mal wieder die Notfall-Betten bereitgestellt hatte.

Gestern früh war dann der Schnee da. Sogar bis auf meinen Balkon. Meine Nichte musste da unsere Familiengruppe mit einem Bild von der irischen Meeresküste bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein piesacken. Entsprechend bekam sie Schneebilder zurückgeliefert. Ha! ;o)

Befestigt an einer senkrechten Stange ist eine Kunststoffform, in der drei Meisenknödel für Vögel untergebracht sind.Letzte Woche habe ich endlich eine Befestigung für meinen Vogelfütterer improvisiert, die tatsächlich funktioniert. Ich bin über mich selbst erstaunt. Doch hätte ich tatsächlich die längere Schraube neben können, die noch mehr Abstand zur Befestigungsstange geschaffen hätte. Mal sehen – vielleicht hole ich da ja noch eine. Vielleicht hänge ich den „Knödel-Kumpel“ auch noch um. Denn wenn ich ihn eventuell wirklich das ganze Jahr über hängen lassen will, würde er da direkt über dem Vogelbad hängen. Das fänd‘ ich dann doch nicht so günstig. Schließlich würde dann alles, was vielleicht runterfällt, im Wasser landen.
Mal sehen.

Es gab dann auch schon einige Meischen zu sehen, die sich kurz vor Sonnenuntergang über das Futter kleine Gefechte lieferten. Deswegen habe ich inzwischen noch einen Knödel offen in einem kleinen Untersetzer auf den Tisch dazugestellt.

Amselweibchen im Schnee hinter Meisenknödel Der Vogelbaduntersetzer ist auch voll Schnee und zerwühlt.Der Pflanztisch war nun auch mit Schnee bedeckt, bis auf den Windschatten meines Heidelbeertopfes. Dorthin habe ich nun den kleinen Untersetzer gestellt. Und vorhin hat sich da jetzt auch mal eine Amseldame blicken lassen, die dem Einzelknödel ihre Aufwartung gemacht hat. Gerade ist sie schon wieder da. Die hat auch den ganzen Schnee auf meinem Tisch mit Vogelspuren verziert. :oD
Mal sehen, welche Vögel dann noch den Weg auf meinen Balkon finden werden, abgesehen von den bisher üblichen Verdächtigen wie Blau- und Kohlmeise. ;o)

Schauen wir mal, wie lange der Winter hier nun geht.

So lange werde ich auch die große Startflamme meines Ofens dazu nutzen, mir jeden Abend das Wasser für meine Wärmflasche anzuwärmen, damit meine kalten Füße im Bett schneller wieder warm werden. Schließlich habe ich keine lebendige Wärmflasche. ;o)

Oberfläche des Pflanztischs im Winter. Die Schneedecke ist durch Vogelspuren zerwühlt

Grumpy

Skyline von Frankfurt vor blauem Himmel, im Vordergrund der Main mit einem kleinen Schiff.

Uuuund… der Urlaub ist vorbei.
Was bin ich begeistert. Ich kann mich kaum halten. ;oP

Und direkt auf der ersten Fahrt zum Flughafen habe ich wieder die wunderbaren Seiten des öffentlichen Nahverkehrs erleben dürfen.
Und dabei ist heute noch gar kein Wochenende, wo dann unterwegs die ganzen Partypeople noch zusteigen werden. :o/
Vielleicht wäre das S-Bahn-Fahren gar nicht so schlimm, wenn so einige der Mitfahrer nicht wären.
Der Mensch, der sich die ganze Fahrt über immer wieder am Räuspern ist. Und das nicht nur heute, nein, IMMER! Kann der nicht mal Bonbons lutschen?
leere S-Bahn innenDer Mitfahrer, der sich mit seinem Kumpel um 03:46 Uhr in der S-Bahn auf ihren Plätzen breit macht… und irgendeine türkisch (?) synchronisierte Serie oder Sendung auf seinem Handy schaut, ohne Ohrstöpsel drinnen zu haben. So haben doch alle im Umkreis was von. Zumindest die, welche keine Ohrstöpsel drinnen haben.
Also ich.
Zum Glück sind die beiden am Marktplatz von Offenbach ausgestiegen. Dafür stieg dort der nächste Patient ein. Ein Held der Arbeit aus Indien oder Pakistan, der morgens um 4 Uhr immer am Telefonieren ist. Meist fast die ganze Fahrt bis zum Gateway Garden.
Heute nicht, da am Frankfurter Hauptbahnhof wohl eine ganze Schar Kollegen oder Bekannte von ihm eingestiegen sind, mit denen er dann reden konnte.

Der gab mir auch die Gelegenheit, darüber nachzudenken, was oder wie andere MICH wohl sehen. Mache ich mich so breit, dass er sich gegenüber quer hinsetzen muss? Er hat dann auch auf eine frei gewordene 4er-Ecke gewechselt. Freiwillig.
Und irgendwie hat sich den Rest der Fahrt über keiner in meine 4er-Ecke gesetzt. Lasse ich meine Begeisterung etwa so herausscheinen, dass sich niemand zu mir setzt? Oder schreckt sie meine Maske ab, mit der ich in der S-Bahn fahre?
Ich denke, ich kann damit leben.

Leerer Flur am FlughafenJetzt also wieder am Flughafen.

Da ist auch ein Kollege, der oft fast die ganze Zeit nebenher am telefonieren ist. Das weckt in mir die Frage: Was hat er vor dem Handyzeitalter gemacht?
Zum Glück habe ich zum Reinkommen erstmal nur einen 5er-Block, den ich überstehen muss. Und bis jetzt bin ich noch keine halbe Stunde im Arbeitstag.
*sfz*

Doch dann kann ich nun noch die letzten Tage meines Urlaubs rekapitulieren.

Am Dienstag war ein Treffen der Bogenschützen, zu dem ich auch mal wieder bin. Da habe ich dann die benötigte Info bekommen, dass ich platzreif bin. Glück gehabt. Fast wäre ich auch gestern mal wieder zum Training. Doch dann war YouTube doch stärker. *Schulterzuck*
Vielleicht nächsten Donnerstag.
Doch dieser Gang zum Bogentreff hat mir gezeigt, dass leider auch meine Stiefel ein Haltbarkeitsdatum haben, welches das erste Paar anscheinend nun nach 10 Jahren langsam erreicht hat. Zwar hat sich die Sohle nicht gelöst, aber hinten rechts ist nun ein Loch in der Sohle, welches sie zum Quietschen bringt und das ich tatsächlich beim Laufen spüren kann. *sfz*

Am Mittwoch wollten wir Schwarzlicht-Minigolf spielen. Allerdings hätten wir uns dafür vorher anmelden sollen. Also habe ich das dann direkt für NÄCHSTEN Mittwoch gemacht – und stattdessen haben wir uns einen Platz an der Sonne gesucht, bzw. in.

KÄSESPÄTZLE !!!Dort musste ich natürlich Käsespätzle bestellen – die sehr lecker waren. Und deren Reste ich für gestern mitgenommen habe.

Und das war mein Urlaub gewesen.

Zum Glück habe ich in einem Monat wieder ein paar Tage. Genaugenommen bin ich da sogar mal unterwegs. Nämlich für ein paar Tage in London. Wuhuu. Vielleicht sollte ich mir da langsam Gedanken über Tickets machen, für Busse + Bahn – und Sehenswürdigkeiten.

Ach, ich habe mir gestern wieder Mal eine Dating-App runtergeladen. Allerdings… habe ich schon direkt wieder das Gefühl, ich will das gar nicht. Wahrscheinlich werde ich mir nur mal notieren, was für ein Typ ich angeblich bin… und sie direkt wieder runterschmeißen. Mal sehen.

Jetzt muss ich den ersten Tag erstmal wieder überstehen. Was ich wohl habe, wenn ich den Beitrag veröffentliche.
Und so kann ich nun auch sagen, dass das Beste an dem Tag dann war, dass ich nun auch endlich Mal meine Anwesenheits-Gutscheine für den Juni bekommen habe. Jetzt, Ende September. Also nur noch drei Monate Zeit, die ganzen Scheine unters Volk zu bringen. ;o)

Feuerwerk

Spätschicht – wieder mal

Skyline von Frankfurt vor bewölktem Himmel, im Vordergrund der Main

Diesen Monat haben mir die Dienstplaner seit Ewigkeiten (seit ich nur noch Frühdienst machen will) Spätdienst geplant. 4 Tage von 14-22 Uhr. Direkt zum Monatsanfang, dass die Zeit zum Tauschpartner finden ordentlich knapp ist.

Gut, ich dachte ja, ich hätte direkt einen gefunden, am ersten Morgen nach Dienstplanausgabe. Zumindest sprach er davon, dass er an meinen Spättagen Früh hat. Und er macht eigentlich nur Spät und Nacht. Also habe ich ihm gleich mal einen Direkttausch über das Firmenportal geschickt.
Zwei-drei Tage später höre ich von ihm – auf Nachfrage von mir – dass der Tausch abgelehnt werden würde, da er da auch einen Schulungstag dabei hat. *Augen roll*
Wenn der Herr mir das gleich gesagt hätte, hätte ich mir den Direkttauschvorschlag direkt geschenkt. Denn Schulungen werden nicht so einfach umgelegt.
So ein Dussel.
Nun weiß ich zumindest, wen ich in Zukunft diesbezüglich nicht mehr ansprechen werde.

Von diesen vier geplanten Tagen bin ich wenigstens noch den ersten Tag über unser Betriebsbüro losgeworden. Doch dann war’s vorbei.
Also mache ich heute seit Jahren mal wieder Spät. Immerhin ist (war) heute der 3. von drei. Das heißt, ich habe es fast geschafft.
Zum Glück habe ich nur bis 22 Uhr. Da sind die Möglichkeiten, wieder nach Hanau zu kommen vielfältiger.

So bin ich diese 3 Tage nun mit Carlos zum Bahnhof gefahren. Und nach Hause ging es dann vom Bahnhof aus schneller als zu Fuß gehen zu müssen.

Skyline von Frankfurt vor blauem Himmel, im Vordergrund der Main mit einem kleinen Schiff.Den Mittwoch habe ich genutzt, mir auf dem Markt wieder mal eine Ladung Eier zu organisieren. Gestern – also am Donnerstag – habe ich eine Neuerwerbung zusammengebaut. Die werde ich sicher in der Zukunft auch nochmal vorstellen. Und heute Morgen war ich bei der Schur.
So langsam kann ich nachvollziehen, dass Menschen immer zur gleichen Person wegen ihrer Haare gehen. Mit der jetzt fällt mir tatsächlich auch das Zwischendurch-Plaudern leicht. Das liegt mir sonst gar nicht.
Anschließend noch was bei der Post geholt – was auch in meinem Blog noch Eingang finden wird.

Und jetzt sitze ich wieder hier.

Und mir ist eine weitere Erklärung in den Sinn gekommen, warum ich keine Spätschicht mag:
Ich habe zu viel Zeit zum Denken.

Bei Frühschicht bin ich morgens einen guten Teil der Zeit damit beschäftigt, wach zu bleiben. Außerdem ist da mehr los.
Doch nachmittags bis abends… da ist oft nicht so viel los. Wenn sich dann noch was zum Grübeln oder mehr ergibt… Dann gefällt mir das gar nicht. Einfach, weil ich hier nicht so viele Gelegenheiten habe, es beiseite zu schieben.

Beim Frühdienst habe ich zu tun – und wenn ich zu Hause bin, gibt es verschiedene Ablenkungsmöglichkeiten. Beim Spätdienst habe ich nicht so viele Ablenkungen. Was mich weitergrübeln lässt.

Ich denke ja, das ist auch ein Grund, warum so viele Kollegen von mir in Verschwörungstheorien abdriften. Sie haben einfach zu viel Zeit und sind nicht genug gefordert.
Aber das ist eigentlich eine ganz andere Geschichte.

Meine ist nur die Bestätigung, dass ich IMMER noch keinen Spätdienst mag. Und eine neue Idee, warum dies so ist.

Ach – und ich mag die Kopfmassagen, wenn mir nach der Schur der Kopf gewaschen wird.
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Vollmond mit Wolken