Verträge

Verträge sind die schriftlich niedergelegten Vereinbarungen, an die sich zwei verschiedene Parteien halten sollen.

Würde ich jetzt mal so salopp formulieren.

Da gibt es viele verschieden Arten von. Und wirklich schriftlich muss es auch nicht immer festgehalten sein. Wenn ich etwas in einem Geschäft kaufe, ist dies schließlich auch ein Kaufvertrag.

Arbeitsverträge dagegen sollten besser in schriftlicher Form festgehalten werden.

Wie viele Stunden, zu welchen Zeiten und wieviel Geld…

So etwas steht sicherlich auch in meinem Arbeitsvertrag.
Wieviel Stunden… wieviel Geld… und die Arbeitszeit auch. Nämlich zu jeder Tages- und Nachtzeit, da schließlich der Flughafen gefühlt immer geöffnet ist. Außerdem wollten sie noch, dass ich ein Auto habe, so dass ich wirklich zu JEDER Tageszeit an den Flughafen kommen kann.

Das habe ich damals unterschrieben, vor jetzt bald 15 Jahren (noch 4 Monate).

In der Zwischenzeit sind sie dann mal auf den Trichter gekommen, dass unterschiedliche Leute vielleicht unterschiedliche Zeiten zum Arbeiten bevorzugen könnten. Meine Abteilung hat uns dann entsprechend das erste Mal – keine Ahnung – 2007/2008? gefragt.

Meine Wunschzeit war da Früh- und einmal im Monat Nachtdienst wäre auch ok.

Diesen Wunsch habe ich seitdem nicht geändert. Noch nicht. Und ich würde behaupten, dass diesem Wunsch auch bestimmt 10 Jahre lang recht gut entsprochen wurde. Wenn in einem Jahr mal ein oder zwei Blöcke Spätdienst dabei waren, war das viel.

Da kann mensch sich dran gewöhnen.

Und das habe ich.

Jedoch seit 1,5 Jahre etwa klappt es nicht mehr. Wie bereits mal erwähnt, hatte ich ursprünglich letzten Dezember nur 2 Tage Frühdienst geplant bekommen, zum Beispiel. Der Rest war Spät – aber auch Nachtschicht. Also immerhin noch eine meiner Wunschvarianten.

Und seitdem habe ich auch weiterhin immer wieder Spätdienste in meinem Dienstplan. Und oftmals nicht nur in einem Block. Besonders ärgerlich, wenn immer wieder Schulungen im Spätdienst angesetzt werden. Könnte ich den normalen Spätdienst noch tauschen, geht das bei Schulungen nicht. Oder nur sehr schwer mit Fachbereichs-Unterstützung. Und dieser Umstand hat mich immer mehr genervt.

Im August zwei Blöcke – die ich zum Glück beide recht schnell tauschen konnte.
Im September zwei Blöcke, von denen ich nur den ersten losgeworden bin und im zweiten wieder eine Schulung hatte.
Und nun, im Oktober, als Steigerung des Ganzen, drei Blöcke Spätdienst. 3! Also genau genommen fast den ganzen Monat bis auf 5 Tage.

Ich konnte meiner Begeisterung gar keine Worte verleihen. Deswegen hat sie sich als Stein in meinen Magen manifestiert. Und leichter Reizbarkeit. Und schlechtem Einschlafen können.
(Gut – die leichte Reizbarkeit hatte ich schon im letzten Spätdienst-Block. Ich habe noch nie so viele Stinkefinger gezeigt wie in diesem Block auf die Fragen der Kollegen „Du in der Spätschicht?“ und „Du machst jetzt Spätschicht?“ und „Hast du gewechselt?“…)

Ich hätte ja gerne mit meiner Fachbereichsleitung bzw. dessen Stellvertreter, mal deswegen gesprochen. Doch habe ich auf eine Mail diesbezüglich keinerlei Reaktion erhalten. Auch nicht nach mehreren Tagen. Also habe ich als Gesprächspartner mal meine neue Hausärztin aufgesucht. Denn ich denke nicht, das länger andauernde Magenschmerzen gesund sind.

Tja. Nun bin ich also wieder „normal“ auf der Arbeit. Im Spätdienst. Und Kollegen fragen immer noch „Machst du jetzt Spät?“, oder „Und, hast du dich dran gewöhnt?“

NEIN!

Ja. Ich habe damals unterschrieben, alle Schichten zu machen. Und anscheinend gab es auch schon Kollegen, die versucht haben, ein Gewohnheitsrecht aus ihren Wunschschicht-Zeiten zu machen – also nur Früh oder Spät. Doch meines Wissens ohne Erfolg. Also – was soll ich tun?

Ich kann nicht immer krank werden, wenn ich ständig Spätdienst bekomme. Zumal ich hinzufügen möchte, dass ich letztes Jahr KEINEN Tag gefehlt habe. Nicht einen. Dies war bei mir das letzte Mal – keine Ahnung – EWIG her.

Ich war aber auch beim letzten Mal Nachtdienst schon nicht gut drauf. Mal schauen, wie es nächste Woche wird. Immerhin konnte ich einen Block Spät in Nacht tauschen.

Doch eigentlich will ich meinen Wunsch jetzt ändern rein in Frühdienst.
Es ist mir egal, ob ich um halb Drei aufstehen muss, damit ich um 5 anfangen kann zu arbeiten. Doch ich will keinen Spätdienst mehr machen – und bei Nacht weiß ich noch nicht.

Jedoch nach all den Plänen – all den Monaten – und speziell jetzt diesem… wo ich nicht einmal weiß, ob ich die ganzen Spätdienste nur einem Planer zu verdanken habe, der mich (vielleicht) auf dem Kieker hat oder nicht…

Auch, dass der Vertreter der Fachbereichsleitung so GAR nicht reagiert hat…

ist dies wohl ein Anzeichen, dass meine Firma kein großes Interesse an einer weiteren langen und guten Zusammenarbeit mit mir hegt.

Also für mich ein Zeichen, mich mal wieder Umzusehen in der Welt. Was sich so bieten mag… mit anderen Verträgen… und besseren Arbeitszeiten…

Und das alles am Besten noch vor erreichen meines Sechzehnten Jahrestages.

 

 

Verschwörungsland

Ach ja…

Wenn ich hier auf der Arbeit manchen Gesprächen zuhöre(n muss), frage ich mich, ob ich irgendeine Qualifzierungsmassnahme verpasst habe?
Bei den ganzen Verschwörungstheorien, die ich hier mit anhören „darf“…

Die Erde ist flach. USA ist an allem schuld. (Gut – nicht ganz so von der Hand zu weißen, aber längst nicht so extrem, wie herum theoretisiert.) Merkel + AKK durften nicht in einem Flugzeug nach Amerika fliegen aus Sicherheitsgründen. (Ok, da musste ich auch spontan mal dran denken, weil das bei Staatsoberhäuptern anderer Staaten und wohl auch dem englischen Königshause so ist. Aber Merkel ist nicht unsere Königin und AKK nicht automatisch ihre Nachfolgerin als Kanzlerin, von daher: Bullshit. Und natürlich nicht sehr umweltschonend von den Damen.)

Apropos: Gerade hier besprochene Verschwörung:

Greta Thunberg ist nicht mit dem Segelschiff nach Amerika gefahren. Weil sie bei einem ersten Test nicht sehr seefest gewesen sein soll. Außerdem sei sie wohl unterwegs nicht erreichbar gewesen sein. Ergo ist sie nicht mit der Segelyacht gefahren, sondern in einem großen Begleitschiff. Wo die Übergabe stattgefunden haben soll, da habe ich nicht aufgepasst. Weil ich am Kopfschütteln und innerlich am Augenrollen war. Und dann mein Notizbuch holen musste zum Aufschreiben.

Ein anderer Kollege fühlte sich wohl persönlich von der Edeka-Werbung zum Muttertag angegriffen. Wie dumm Männer dabei dargestellt worden sind. „Ganz schlimm.“

Komisch. Ich habe mich darüber amüsiert.

Was stimmt denn nicht mit mir? ^^

Ich hoffe, dass mein MP3-Player genug Energie für den Arbeitstag hat. Das ist sonst echt nicht auszuhalten hier.

 

Technik 2 und Kram

Ich habe das Gefühl, ich habe das Bedürfnis nach einer kleinen Aktualisierung.

Und zwar zum Thema Technik und Communicator.

Als erstes: Ich habe ihn endlich wieder.

Das wäre der positive Punkt.

Alles andere…

Oh, ok – Telegram hat nichts verloren.

Noch ein positiver Punkt.

Was wäre da noch?

Nun – anscheinend hätte ich vor meiner Rücksetzung des Communicators eine Backup-Sicherung von Threema machen müssen. Habe ich wohl nicht – zumindest nicht das ich wüsste. Das bedeutet jetzt wohl letztendlich, dass ich eine neue ID für Threema anlegen muss. Und alle alten Kontakte futsch sind. :o(

Außerdem war ich der Annahme, ich hätte zumindest den Communicator an sich vor dem Zurücksetzen gesichert. Dumm nur, wenn ich dann nicht finde was – wie – wo.

Also da auch alles neu machen. Und Kalendereinträge machen… und überhaupt.

Jetzt habe ich 87 Kontakte – ich bin sicher, vorher waren es über 100-120. Zumindest, wenn ich mich recht erinnere.

Und die Krönung des Ganzen:
Meine Speicherkarte, die ich im Communicator hatte.

Mensch kann Speicherkarten bei meinem Communicator so einrichten, dass sie entnehmbar sind für Fotos etc. zum Weitergeben. Oder rein für das Gerät.
Ich habe mich für die Gerätvariante entschieden. Und war ja durchaus fleißig in dem einem Jahr und zehn Monaten. Alleine Island waren ja so 930 Fotos. Plus 77 Videos.

Ich habe alleine schon gut über 50 Fotos gemacht aus Namenstechnischen Gründen. Über 100, glaube ich, von Frankfurt. Fast immer, wenn ich über die Brücke an der EZB mit der Bahn gefahren bin. Und Fotos von meinem letzten Monster… und Katze… den Kackpratzen von Drachenechse + Fuchs… das LARP!

Ich hatte, vor der Rücksetzung, ja noch – versehentlich – alles von der Speicherkarte auf den Communicator verschoben. Wobei das ja totaler Quatsch war und ich es wieder zurückgespeichert habe, mit den letzten Energiereserven, die er da noch hatte. Schließlich wollte ich die Sachen ja behalten!

Tja.

Und nun, da ich ihn wiederhabe, sagt er er erkennt die Karte nicht + ob + wie sie eingerichtet werden soll.

HALLO?!?

Die Karte wurde schon von dir eingerichtet, blöder Kasten!

Wie komme ich jetzt, bitte schön, an den ganzen Kram von meiner Karte? Als Speicherkarte so zumindest schon mal nicht.

So froh ich eigentlich war, dass ich ihn wieder habe… und wie gut ich ihn fand, als ich ihn mir zugelegt hatte… aber bei den ganzen Problemen jetzt, da freu ich mich jetzt nicht so sehr. Eher das Gegenteil. Alles wieder neu machen, einrichten…

Die Fotoapp wollte einen Zugriff auf den Standort! Hat sie beim ersten Mal doch auch nicht nach gefragt.

Ach ja – diese „mechanische Beschädigung“, die dafür gesorgt hat, dass es kein Garantiefall mehr war, waren wohl irgendwelche Flusseln, die irgendwie in das Gerät gekommen sind. Man hat mir Fotos gezeigt, die ich mir nochmal habe mailen lassen – und die ich jetzt einfach mal hier zeige. Rechtliche Frage daran? Ööööh…

Das ist schon mal der Technikteil. Der mich bereits annervt. Dann kommt jetzt noch die Arbeit dazu, weil ich wieder mal Spätdienst machen „darf“. Und ich bin ihn nicht losgeworden. Und wenn ich dann von Kollegen gefragt werde „Du in Spät?“, macht das meinen Hals nur noch dicker.

Ich denke, meine Muffeligkeit deswegen kann mensch mir schon ansehen. Zumindest wurde ich von unserem FBL + dessem Vertreter nicht vorgestern darauf angesprochen, dass ich in der Spätschicht. Besser war das. Dafür werde ich bei so Fragen von Kollegen „Machst du jetzt mehr Spätschicht?“ leicht agro…

Was habe wir eigentlich nochmal für eine Kündigungsfrist? Muss ich mal Kollegen vom Betriebsrat fragen.

Also insgesamt ist momentan Gefühlshaushalt eher bescheiden.
Communicator-Probleme, Arbeit…

Alles meh!

Ich hoffe, ihr habt einen besseren Herbstanfang.

 

Zeit der komischen… Arbeitsträume?!?

Ich glaube, vorgestern beim Dösen war es das erste Mal jetzt.
Es war also noch nicht mal ein normaler Schlaf während der Nacht, der mir dieses „Erlebnis“ bescherte. Es war ein Traum über eine frühere Arbeit. Wobei ich noch nicht mal sagen kann, ob es wirklich eine frühere Arbeit war oder eher eine eingebildete. Ich tippe auf zweiteres. Denn es war weder hier am Flughafen, noch am Zimmertheater, noch bei der Arbeit davor. Doch inzwischen kann ich nicht mehr genau sagen, um was es ging – doch es war seltsam. Und definitiv was mit Arbeit.

Und letzte Nacht ging es damit weiter. (Also die Nacht auf gestern.)

Dieses Mal war es definitiv mein aktueller Arbeitsplatz. Zumindest von der Grundvoraussetzung her. Und hier kann ich auch (noch) etwas mehr dazu erzählen.

Ich arbeite ja am Flughafen. Dort sehe ich zu, dass die lieben Fluggäste keine bösen Gegenstände in ihrem Reisegepäck haben. (Sowas wie Feuerzeuge, Powerbanks, Wunderkerzen oder Sachen, die „Boom!“ machen können.)

Für diese Kontrolle hatten wir vor vielen Jahren, sagen wir 2010, im Bereich B zwei Sperrgepäck-Röntgengeräte im öffentlichen Bereich. B1 auf der einen Seite der Halle, B2 auf der gegenüberliegenden Seite.
Inzwischen sind beide Geräte aufs Vorfeld verlegt worden, so dass mensch dort nicht mehr im Sichtbereich der Passagiere liegt – oder eher sitzt. ^^

Soweit, so gut. So in der Realität. Jetzt zu meinem Traumwerk von meiner letzten Schlaf-Nacht.

Ich komme auf die Arbeit, wie üblich so zehn-fünfzehn Minuten vor Dienstbeginn. In der Regel (der Realität) bekommen wir unsere Aufträge dann über den Auftrags-Monitor angezeigt. In meinem Traum dieses Mal nicht. Ich bekam den Auftrag irgendwie akustisch übermittelt. Und der Auftrag lautete, zum alten Sperrgepäckgerät B1 (oder B2?) zu gehen, welches jetzt iiiirgendwo im öffentlichen Bereich stehen soll.

Das Beste daran eigentlich: Ich glaubte mich sogar zu erinnern, dass ich es irgendwo hatte stehen sehen. Trotzdem: Ich hatte keine Ahnung, wo es sein soll. Deswegen habe ich meine Steuerung angerufen, um a) zu sagen, dass ich keine Ahnung habe, wo das Gerät steht, und ob sie mir da weiterhelfen kann und b) eventuell die Kollegen über eine verspätete Ablösung zu warnen. Die Steuerung konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen, also bin ich losgezogen. In eine Richtung, die ich mir da gedacht habe. Und das bestimmt zehn Minuten vor der Zeit.

Tja.
Was soll ich sagen…

Erst bin ich bei sowas wie einem Einkaufszentrumbereich des Flughafens rumgelaufen. (Allerdings haben wir so einen nicht wirklich. Eher war es eine Mischung aus Hessen-Center + dem Ding hier in Hanau am Freiheitsplatz.) Zu diesem Zeitpunkt war ich definitiv noch in meiner Arbeitskleidung, und ich habe auch ein paar Kollegen getroffen, die mir aber nicht weiterhelfen konnten.

Also habe ich weitergesucht. Und bin dann durch alte Kneipenräume mit Billiardtischen und Tischfußballspielen gekommen. Und Treppen… und zu einem Parkplatz, der aussah, wie von einer Gaststätte an einem Wald der Mitarbeiterparkplatz. Zu diesem Zeitpunkt etwa habe ich dann auch gemerkt, dass ich jetzt in zivil unterwegs war. Und ich war (gefühlt) einige Zeit unterwegs und nirgends eine Spur des Sperrgerätes.

Und dann bin ich wach geworden.

Und habe mich gefragt, was das soll?

Warum träume ich so kurz hintereinander (relativ) solche komischen Träume übers Arbeiten?

Das geht fast in die Richtung der Träume, in denen ich bei irgendwelchen Theaterstücken mitspiele, die ich eigentlich glaube zu kennen, wofür ich aber keinen Text gelernt habe – und mein Einsatz rückt näher und näher.

Das geht ein wenig in die Richtung. Auch wenn ein Traum dieser Art schon länger her ist – auch wenn ich schon 7 Jahre kein Theater mehr gespielt habe.

Wieso also so ein seltsamer Traum?

Zumindest diese Nacht bleibe ich traumfrei. Denn ich bin wieder mal in der Nachtschicht. Doch mal sehen, was dann morgen (heute) früh geträumt wird. ;o)

Nachtrag: Nichts, von dem ich jetzt noch was wüsste. ^^

 

Krickel-krakel

So. Mein Arbeitsblock ist wieder rum – mit dem letzten Tag Spätschicht bis 23 Uhr. *wärks*

Ich habe ja hier schon öfters erwähnt, dass ich während meiner Arbeit gerne mal etwas schreibe.
Briefe, Geschichten, Blogbeiträge…

Leider drehen unsere grauen Herren auf der Arbeit momentan ein wenig am Rad.
Das bedeutet: Elektronische Geräte am Arbeitsplatz sind total untersagt.
Sehe ich auch ein und habe kein Problem damit.
Allerdings sind nun auch „Druckerzeugnisse“ – also Zeitungen und Bücher – nicht mehr gestattet.
Und einer der grauen Herren meint wohl, dass Lesen (und Schreiben) in eine Kladde oder ein Notizbuch auch unter Druckerzeugniss fällt.
Damit habe ich dann allerdings ein Problem.

Kurz zur Erklärung:
Es gibt Stellen, an den Sperrgepäckgeräten, an denen mensch alleine so 2, 3 oder bis zu 4 Stunden sitzen darf. Und nur weil mensch da sitzt, heißt das nicht, das mensch die ganzen 2, 3 oder 4 Stunden ununterbrochen zu tun hat.

Nein.

Denn manchmal kommt eine ganze Ladung Gepäck zum Röntgen – und dann ist wieder eine halbe Stunde oder mehr nichts zu tun.

Das war die Zeit, die ich zum Lesen und auch zum Schreiben genommen und -nutzt habe. Bis jetzt neulich… denn, wenn ich die ganze Zeit über einen längeren Zeitraum hinweg nur stumpf da sitzen darf und warten soll, das iiiiirgendwann einmal etwas zum Arbeiten kommt… dann schlaf ich ein.
Hmm… allerdings wollen sie (die Herren in Grau) natürlich niemanden auf einer Position beim Schlafen antreffen.

Tja… was nun?

Das mir der eine Herr in Grau untersagt, mein Notizbuch zu lesen oder reinzuschreiben (obwohl dies explizit nicht in einem Briefing oder Anweisung untersagt wird – denn in meinen Augen ist ein selbst ausgefülltes Notizbuch kein Druckerzeugniss)… was bleibt mir dann noch zu tun? Außer Schlafen (BÖÖÖSE!)?

Ein Kollege hat mir erzählt, dass er jetzt alte Spiele von Zuhause mitbringt. Gestern war es wohl Mikado. Andere haben ihre Rubiks Magic-Würfel wieder ausgepackt. Und ich? Ich bleibe beim Papier bearbeiten. Allerdings dieses Mal nicht mit Buchstaben – denn die scheinen ja auch BÖÖÖSE zu sein, sondern mit einem Bleistift. Ich krickel da jetzt ein wenig rum. Hauptsache Hirnbeschäftigung. Und ich warte darauf, dass dieser Herr in Grau dann mal vorbeikommt, während ich am krickeln bin, und mir das auch untersagen will.

Ich hatte jetzt Ende letzter Woche den ersten Einsatz meiner Krickelblätter. Da habe ich wirklich nur ein wenig gekritzelt.

Heute hatte ich dann also Spätschicht – und saß dort von 16:30 Uhr bis 22 Uhr (abgesehen von meiner einen Stunde Pause dann zwischendurch) auf Sperrgepäck-Plätzen.
Und da habe ich ein wenig mehr gekrickelt.

Mein erstes Krickel-Krakel war ein Landschafts…versuch.

(Ganz zum Schluß habe ich dann noch versucht, einmal die Perspektive zu drehen, quasi. Also von der anderen Seite zu schauen.)

Auch wenn sie zeitlich nicht direkt hintereinander entstanden sind, dachte ich mir, sie hier jetzt untereinander zu sehen macht das Vergleichen einfacher.

Mein zweites Krickelkrakel war dann der Versuch eines Baumes.

 

Ein Teil dieses Bildes hat mich dann zu meinem dritten Werk inspiriert. Welcher Teil kann das wohl gewesen sein? ^^

Dies ist also mein kreativer Output heute gewesen. 😉
Und ich stelle fest – rumzukritzeln kann schon interessant sein. Vielleicht sollte ich mich doch mal mit einem Zeichen- oder Malkurs beschäftigen.
Vor allem, da ich mit meinen Werken (natürlich) nicht so ganz zufrieden bin. Ich stelle nämlich wieder mal fest, wie schwer es mir irgendwie fällt, da so eine Art Perspektive oder Tiefe hineinzubekommen. Es sind Draufsichten – aber dann nur in zwei Dimensionen. Einfach plattes 2 D. Beim Baum z.B.: Die großen Äste nach links und rechts finde ich gar nicht so schlecht. Doch was ist mit den Ästen, die ja auf mich zukommen? Wie male ich sowas?
Beim letzten Bild würde ich ja sagen, dass die Schatten den… sagen wir mal: Steinen ^^ zumindest etwas Tiefe geben. Aber die Steine an sich finde ich wieder erstaunlich flach. Schwierig.

Na ja.

Große Kunst ist das jetzt nicht – doch ich dachte mir, ich bringe hier mal wieder etwas Abwechslung und Neues ins Spiel.
Vielleicht kommt da in Zukunft ja noch mal etwas in die Richtung? Wer weiß…

Zumindest ist mein nächster Block dann mal wieder ein Nachtschicht-Block, an einer Stelle, an der ich auch wieder offiziell etwas Lesen und Schreiben kann, während ich auf Arbeit warte. Das bedeutet, ich kann dann wieder so ein-zwei Beiträge ausklabüstern. Zumindest habe ich ein paar Ideen/Gedanken dafür.
Und dann ist auch schon fast die Hochzeit da.

AAAAAAAAAAAhhhhhhh!!!!!!

Wieso schreie ich denn? Ich heirate ja nicht.
Dann kann ich ja (eigentlich) ganz locker sein.

Also Gute Nacht allerseits. ^^

Kristallkugel… wo steckt die nochma?

Morgengrauen am Flughafen ^^

 

Wo hab ich sie denn? Letztens hatt ich sie doch noch…

*gruschtel, kram*

Hm. Nee.
Hier vielleicht?

*untern Tisch guck*

Sach e ma… Gibt’s ja nich… Wo…

*Geistesblitz hab – überprüf*

Ach daaaa.
Da hab ich die aber letztes Mal nicht hingetan. Da bin ich mir sicher. Diese Heinzelmännchen…
Also denn.

*Staubtuch wegzieh, Kugel auf Tisch stell, anhauch, polier, tiiiieeefen Blick hineinwerf*

 

Ja. Jetzt habe ich noch 2 Nächte meines Nachtschichtblockes. Die muss ich nochmal nutzen, um ein paar Sachen vorzuschreiben + abzutippen, damit ich noch für ein paar Tage was zum Hochladen habe. ;o)

Mal sehen… da wäre noch was in Richtung Arbeit… und wohl mal ein kleenes Update zum Thema Flirtforen.
Das ist der Schreibplan bis jetzt.

Ansonsten…

Fuchs + Drachenechse ist noch was zur Hochzeit eingefallen. Das kriegen wir dann Anfang April zu hören. Was das wohl wird?
Drachenechse wollte gestern noch nichts verraten. Menno. ;o)

Was noch…

Nach der Nachtschicht habe ich 4 Tage frei. „2“ als normales Wochenende + 2 freie Tage vom Arbeitszeitkonto genommen. Da werde ich am Montag Drachenechses Mama helfen. Außerdem habe ich mal wieder einen Termin bei meiner Sparkassenberaterin. Dann will ich mal anfangen mit Musik sammeln für die Hochzeit. Auch würde ich gerne nochmal in Alita gehen. Das letzte Mal ist schon so lange her. ;o)

Vielleicht versuche ich mich auch mal an einem ersten Perspektivensucher-Versuch.

Ansonsten wäre von der Banane noch eine Hausaufgabe für die neue mögliche Shadowrun-Runde zu machen. Einen ersten Gedanken habe ich schon. Aber ob ich da zuhause dran schreibe?

Ich habe heute einen Miniatur-Entwurf für meinen derzeit gespielten Barbaren gemacht. Allerdings weiß ich jetzt gerade nicht, ob ich – so rechtlich gesehen – den hier zeigen darf/kann.
Anscheinend darf ich. ^^

for personal, non-commercial use only. These personal, non-commercial purposes include networked and public viewing viewing such as on social media.

Na denn. Darf ich vorstellen? Mein Barbar Mum.

(erstellt über Hero Forge Custom Miniatures http://www.heroforge.com)

Hm…

Noch was?

Jo – die Karten vom WGT sind bestellt.

Wenn ich weiß, wann nächstes Jahr die Konfirmation meiner Neffen ist, weiß ich, wann ich den Urlaub für nächstes Jahr planen kann. Ach – ich habe ja noch 8 Tage für dieses Jahr. Sollte ich auch mal beantragen.

Das sollte erstmal reichen.

Und wenn ich jetzt die Kristallkugel wieder wegstelle, muss ich mir genau merken, wohin.

*In das Tuch hüll und auf Schrank stell*

So. Da sollte ich sie gleich finden.

 

Ich kann’s nicht mehr hören…

Ich schreibe ja viel auf der Arbeit, während ich so auf den nächsten Koffer zum Röntgen warte… oder auf die nächsten aufgeschalteten Bilder der Röntgenanlage.

Dann schreibe ich, um mich wach zu halten, mein Hirn zu beschäftigen… oder weil mich gerade was umtreibt.

Das schlägt sich nieder in Briefen (in letzter Zeit gar nicht), Blogbeiträgen, Geschichten oder Gedanken zu solchen. Und ich schreibe nur viel im Vergleich zu den Kollegen. Eigentlich könnte + sollte ich noch viel mehr schreiben. Aber… naja. Besser als nichts. Und Bücher wollen halt auch manchmal gelesen werden. ;o)

Wenn ich nun also mal wieder am Schreiben bin, kommt oftmals die Frage:

„Was schreibst du denn da?“

Nun – gegen diese Frage ist nichts zu sagen. Wenn es jemanden interessiert, was da geschrieben wird, ist es nur berechtigt, danach zu fragen. Dann gebe ich auch gerne Auskunft – bzw. versuche sie verständlich zu geben. (Jemanden zu erklären, was Hintergrund für ein RP ist, wenn derjenige noch nie ein Rollenspiel gespielt hat, ist nicht so einfach.)

Was ich aber einfach nicht mehr hören kann, das sind die Kollegen, die diese Frage in Verbindung stellen. Nämlich mit

„Was schreibst ’n du da? Schreibst du ’nen Roman?“

oder

„Schreibst du einen Roman über die Firma?“

Gibt es bei WordPress eigentlich Kotz-Emojis? Die würde ich zu diesen Fragen jetzt nämlich nutzen bis zum Umfallen.

Gerade gestern früh habe ich diese Frage wieder gestellt bekommen. Ich hatte einen Szenengedanken im Kopf, den ich niedergeschrieben habe. Dabei kam dann die Frage:

„Kollege – schreibst du einen Roman?“

Ich habe auf diese Frage auch schon mal nur mit

„Ja. Sicher.“

geantwortet. Besonders in der Verbindung mit dem ‚Roman über die Firma‘. Da kann ich echt nur noch die Augen verdrehen. Aber eine richtige Antwort bekommen sie dann nicht.
Den Kollegen gestern habe ich auch diesbezüglich etwas zur Sau gemacht. Da war er dann erst mal ruhig – und später wollte er es immer noch wissen + hat normal gefragt. Worauf ich ihm versucht habe, zu erklären, was ich da geschrieben habe. Aber – wie gesagt – ich versuche es nur noch zu erklären, wenn normal gefragt wird. Nämlich

„Was schreibst du denn da?“

Dies zeugt für mich nämlich eher von Interesse, als diese Frage nach dem Roman. In meinen Augen. Denn das ist so was stumpfes vorgedachtes… Als könnte man nur Romane schreiben.

Briefe können die Leute ja noch verstehen – vielleicht – aber sonst?

Einen Kollegen habe ich tatsächlich dann auch mal erzählt, das ich blogge. Worauf er sich das mal notiert hat. Ob er schon hier vorbeigesehen hat?

Keine Ahnung.

Aber auf die Romanfrage?

Gibt es von mir nur noch Verachtung + keine Antwort.

Tut mir leid.

 

 

Wirklich?

 

 

Hm… nee.