Zurück am Fluchhafen

Verfallene Gewächshäuser

Ja, was soll ich sagen. Meine freien Tage im April sind vorbei. Zumindest die urlaubsmässigen. Der Hafen der Flugzeuge hat mich wieder. Yay…?

Burgruine SteckelbergNa ja.

Das waren jetzt fast zwei Wochen weg vom Flughafen. Auch wenn ich ihn zwischendurch mal passiert habe.

Was habe ich denn so gemacht, in den gut 2 Wochen? Bzw., was hatte ich denn so als Möglichkeiten gedacht, was ich machen könnte? Möglichkeiten waren es einige. Was habe ich gemacht?
Nix.

Nun, zumindest die Sachen habe ich gemacht, die mit Wegfahren in Verbindung standen: die Hochzeit in Augsburg, Konzert in Köln… oh, ja, das ist immer noch nicht der angekündigte Konzertbericht. Aber ich habe das Foto vom Meet & Greet jetzt endlich gefunden. Das bedeutet, ich kann mich demnächst auch dransetzen. ;o)

Schloss RamholzMeinen letzten Ausflug habe ich am Montag gemacht. Für die meisten Leute der Ostermontag, dieses Jahr für mich auch mein Geburtstag. Schnapszahl. Meine Familie habe ich dafür am Freitag in den Brückenkopf eingeladen. Die Kneipe, in der ich mich auch gerne mal so mit Freunden treffe. Von der Familie kann dann wohl die Familie von meiner Schwester nicht. Na ja. Dann nicht. Da wollte ich meine Schwester, Schwager + Nichte dann schon am Montag hin einladen. Jedoch hatte meine Schwester mit ’nem Onkel bereits Kaffee + Kuchen für den Tag bei ihr ausgemacht. Tja. *Schulterzuck*
Ich bin zumindest nicht zum Kaffee + Kuchen. Denn wenigstens an meinem Geburtstag verplane ich gerne meinen Tag selbst. Außerdem habe ich ja meine Familie erst am Sonntag zum Essen bei den Eltern gesehen. Da hat mich dann meine Schwester auch mal gefragt, ob ich mir am Tag drauf auch die Ehre gebe. Das konnte ich verneinen. Stattdessen bin ich mal nach Ramholz bei Schlüchtern gefahren und habe da ’ne kleine Runde gedreht. Vom Schloss Ramholz über die Burgruine Steckelberg, vorbei an einer Gruftkapelle im Wald und wieder zurück. Auf Ramholz bin ich gekommen, weil ich da ja vor Jahren für die Proben vom Krug hingefahren bin.

GIF von über kleinen Wasserfällen plätscherndem BachZurück gab’s dann einen kleinen Stau auf der A66 vor Bad Soden-Salmünster, weil auf eine Spur verringert wurde wegen Baustelle. So war ich dann Viertel/20 nach 3 wieder zurück. Wäre ja noch rechtzeitig für Kaffee + Kuchen gewesen… aber ich habe einen familiären Sturkopf. (Habe ich heute nochmal von meinem VnvO bestätigt bekommen. :o)) So habe ich mir also dann lieber zu Hause einen gemütlichen Nachmittag mit Tee gemacht. Das hat anscheinend den Rest der Familie überrascht, das ich nicht auch auftauche… aber hey, das ist deren Sache.

Jetzt bin ich also wieder hier.

Heute hatte jede Person meiner Schicht den Auftrag, zwischendurch ja 1 x 2D- und 1 x 3D-Tutor zu machen.
Nun… Ich bin mit meinen Tutorstunden eh gut im Plus. Trotzdem habe ich bereits beide Runden durchgezogen. Und das noch vor der Tarifpause. Das werden auch die meisten Koffer gewesen sein, die ich heute sehen werde. (Nachtrag: Jepp, waren sie.)
Das Gute ist: Ich habe heute um 9:00 Uhr Tarifpause. D.h., ich kann dann den Erbseneintopf genießen. Mnjami – da freu ich mich schon drauf.

GruftkapelleNochmal zu meinem Geburtstag: Dafür haben sich inzwischen alle mir wichtigen Menschen bei mir gemeldet. Ein Kumpel hat es wohl vergessen, doch wir werden alle nicht jünger.
Von Timon gab’s ein Buch über Irland – und von Wixhausen gab’s ein Monsterquellenbuch der anderen (Hentai) Art. :oD Und mein VnvO hat es wieder auf mein Konto regnen lassen. Dafür hat er von mir was zum Kindlefüllen bekommen. ;o)
Und heute lag dann noch ein weiteres Päckchen von ihm im Haus – Flammengeküsst. Da bin ich gespannt drauf – und vielleicht schreibe ich nochmal extra was zu einer kleinen Unterhaltung mit meinem VnvO darüber.

Und das war mein Urlaub.

Oh, ich habe mich jetzt für Oktober in Nürnberg zu einem Leier-Wartungs-Kurs angemeldet. Das heißt, bis dahin sollte ich meine geplante Tasche fertiger machen. ;o)
Ach ja, und Kurse in Bad Homburg wird es nicht mehr geben. Vor allem aus dem Grund, da der Organisator verstorben ist. :o(

Danke Thomas, dass ich bei Euch das erste Mal reinschnuppern konnte. Mach’s gut.

Aufzeichnung der Wanderung von Schloss Ramholz über Burgruine Steckelberg und zurück Abgeschlossen am 21. April 2025 Unter der Karte mit dem eingezeichneten gewanderten Weg stehen die Daten: Dauer: 1 Std.24, Entfernung 5,79 km Durchschnittsgeschwindigkeit 4,1 km/h Aufwärts 150 Meter

P.S.: Jetzt hatte ich fast zwei Wochen frei, und habe es nicht hinbekommen, mal wirklich länger zu schlafen. Selbst zu Ostern. Gehe kurz vor 2 ins Bett – und bin um 7 wieder wach. Naag. Na gut, dafür war ich dann heute, an meinem ersten Tag, wieder 2 Minuten vor meinem Wecker (der auf 2:25 gestellt war) wach.
Ha!

Vollmond hinter Wolken

Ausflug mit meinen Niffen

Die goldene Statue des Europapark-Maskottchens, einer Maus.

Letztes Jahr habe ich mal mit meiner Nichte darüber gesprochen, was wir vielleicht mal unternehmen könnten. Dabei fiel auch der Europapark als Gegenstand eines Ausflugs.
Nun, diesen Europaparkbesuch habe ich ihnen ja dann zu Weihnachten geschenkt.
Ihnen = meinen Niffen = meiner Nichte + meinen Neffen.
Und wie im Weihnachtsgeschenke-Blogbeitrag erwähnt, war diese Woche am Mittwoch die Zeit für diesen Ausflug gekommen. Juhhuu!!!

Dieser Mittwoch war ein langer Tag.

Mein Wecker ging um 5, damit ich die 3 pünktlich um 6 vor ihrer Haustür abholen konnte. Schließlich wollten wir direkt zur Parkeröffnung um 09:00 Uhr da sein. Auf dem Weg noch kurz einen Abstecher zur Tankstelle gemacht… und ab ging die Fahrt.
Pünktlich um 4 nach 9 habe ich ein Gruppenbild in unserer Familiengruppe gepostet, dass wir angekommen sind.

Das Erste, was wir getan haben, war, den nächsten Europaparkexpress direkt neben dem Eingang zu nehmen. Nur das zusammen-Platz-finden hatten wir da noch nicht raus. So mussten wir uns über Mobilgeräte über den gemeinsamen Ausstieg verständigen. Der erfolgte dann in Spanien. Und jetzt konnte die Sache RICHTIG losgehen. ;o)

Eine Liste mit den ganzen gefahrenen Attraktionen des ParksIch habe mir gestern nochmal die Park-App vorgenommen und unsere ganzen Fahrten aufgeschrieben. Die Liste seht ihr hier. Fast eine ganze A5-Seite voll. Doch wie auch bei anderen Beiträgen werde ich nicht alle hier ausbreiten. Nur eher die ersten + dann die besonderen Höhepunkte, denke ich. Ansonsten bleibt für den Tag auf jeden Fall festzuhalten, dass wir Glück mit dem Wetter hatten. Strahlend blauer Himmel den ganzen Tag, nur am Anfang ein wenig frisch. Es ging so los bei 2° Celsius und wurde dann angenehmer. Deshalb gab es wohl an den Wildwasserbahnen irgendwie so gut wie keine Wartezeiten. Komisch. ;o)

So, wir hatten uns auf den Ausstieg an der Station Spanien verständigt – und von dort aus ging die Parkeroberung los.

Wir haben mit einem gemütlichen Einstieg in die Fahrgeschäfte in Spanien begonnen. Nämlich mit „einfachen“ Berg- und Talbahnen.
Als erstes mit der Feria-Swing, mit frei schwingenden Wagen, und als nächstes die Kolumbusjolle, die einem wirklich ein Gefühl von Seegang vermittelt hat. Bei der Fahrt noch kurz die Beleuchtung ausgestellt und ein wenig Stroboskopblitze, und fertig war die Fahrt durch den Sturm. Das war ein guter Start.

Eine Zwergenfigur mit Bergbauarbeiterhelm, mit Kerze vorne auf dem HelmWo wir es ja nun sozusagen schon mal mit Wasser zu tun gehabt hatten – quasi – war es nun soweit, die erste Wildwasserbahn in Angriff zu nehmen. Da lag die Tiroler Wildwasserbahn günstigerweise direkt an unserem Weg. Und das ganz ohne Wartezeit. Wie praktisch.

Anschließend sind wir direkt nochmal mit der Alpenexpress Enzian-Achterbahn durch die gleiche Höhle durchgebraust, durch die wir mit der Wildwasserbahn schon durchgeschippert sind. Und da aller guten Dinge drei sind, ging es dann nochmal zu Fuß durch diese gebauten Kristallhöhlen, jetzt unter dem Namen Yomi – Zauberwelt der Diamanten. Zum Ende des Fußweges kamen wir in einem Laden raus, der Edelsteingrotte, der Steine und Sachen, passend zum Höhlenthema, verkauft hat. Da wurde für meinen Schwager 0-Euro-Scheine als Mitbringsel von seinen lieben Kindern gekauft. ;o) Und ich fand diese Kombination von 3 Sachen plus passendem Laden schon sehr geschickt.

Eine behelmte Figur um Bergwerk, die grimmig schaut.Die nächste Fahrt habe ich ausgelassen. Denn seitdem mir vor… bald 30 Jahren *große Augen* auf der Dippemess hier in Frankfurt beim Kettenkarussellfahren so schlecht geworden ist, pass ich da lieber. Und sie wollten halt den Wiener Wellenflieger fahren. Nichts dagegen – aber den ohne mich. ;o)
Auch beim Vindjammer, der großen Schiff-Schiffsschaukel, habe ich gepasst. Da wollte meine Nichte auch nicht mitfahren. Stattdessen haben wir uns ein sonniges Fleckchen gesucht.
Meine letzten beiden Aussetzer waren dann noch der Silver Star + der WODAN Timburcoaster. Bei allem andern war ich dabei. Auch wenn ich so manches Mal wohl laut dachte „Oh Nein! Worauf habe ich mich da eingelassen. Dafür hab ich nicht bezahlt. Aaaaaah…“ ;o)

Meine Hose, die im Oberschenkelbereich dunkel vor Wasser istWir sind Schiffchen gefahren bei Josefinas kaiserliche Zauberreise. Ich habe mich beim Fjord Rafting ordentlich nass gemacht – von außen! Ich hatte halt einen ungünstigen Sitzplatz. ;o)

Oh ja, und gegen Mittag ist mein VnvO zu uns dazugestoßen. Von Freiburg ist es halt doch einfacher zum Park zu kommen. So waren wir dann kurz zusammen unterwegs. Wir haben uns in Griechenland im Eisstadion spontan die Show angesehen – mit Roboterhund. Anschließend haben wir im griechischen Bereich gegessen. Nach dem Essen haben wir noch den Fluch der Kassandra zusammen erlebt und haben da den Raum um uns kreisen lassen. ;o)
Danach hat er uns wieder alleine unsere Kreise ziehen lassen. Und wie ich eben in Erfahrung gebracht habe, hat er sich dann nur noch ein Eis gegönnt. Immerhin etwas.

Nachdem sich mein VnvO verabschiedet hatte, sind wir zur Poseidon. Die sich tatsächlich als eine Kombination aus Achter- und Wildwasserbahn entpuppte. Womit ich gar nicht gerechnet hatte. Dabei habe ich mir beim Achterbahnteil von außen gedacht, dass diese Wagons ja auch wie Boote aussehen… Doch manchmal ist 1 + 1 zusammenzählen schon schwierig. ;o)

Eine große Hai-Figur hängt an einer HäusereckeUnd auch die letzte Wildwasserbahn, die wir gefunden haben und gefahren sind – der Atlantica Super Splash – hatte etwas Neues zu bieten. Da ging es mal nicht über die lange Bahn nach oben, nein. Da ging es im Aufzug hoch. Dann wurde noch ein Teil des Weges rückwärts zurückgelegt… bevor gesplAAAsht wurde.

In der App ist da auch ein Fleck mit Atlantica Dusche markiert – aber wenn ich so nochmal nachdenke, war es wohl eher beim Auslauf der Poseidon, wo eine Dame VOLL erwischt wurde von den spritzenden Wassermassen. Und sie schien darüber nicht sehr glücklich gewesen zu sein. Ups.
(Da hat wohl jemand die Spuren am Boden nicht richtig gelesen.)

Ein Elvis-Imitator im silbernen Elvis-Kostüm mit zwei Tänzern auf der BühneIch denke, am… sagen wir: uninteressantesten, war die Volo da Vinci. Da hatten wir im Anfangswartebereich einen Blick auf die Freilichtbühne von Italien. Dies führte dazu, dass meine Nichte sich als Kinderschreck betätigt hat. Weil die „lieben“ Kleinen der vor uns Wartenden immer nach der Show schauen mussten, statt mal weiterzugehen.
Böse…

Wir haben den Tag bis auf die letzte Minute ausgenutzt. Die letzten Fahrten waren auf 18:30 Uhr festgelegt. Wir haben dann mal vermutet, dass der Eingang der Fahrgeschäfte dann geschlossen wird und ab da der Rest halt noch abgearbeitet werden muss.

Man erkennt eine Frau Holle-Figur, die wohl gerade die Betten ausschüttelt, denn das ganze Foto ist voller weißer Flocken.Unsere letzte Fahrt (oder besser Flug) war dann das Volentarium. Da war es etwa 18:30 Uhr. Danach ging es für alle nochmal auf die Toilette und anschließend ging es an die Heimfahrt.

Das wir nach Hause starten habe ich um 19:02 Uhr die Familie wissen lassen. Den ersten Teil über die Parkplätze haben wir etwas… abgekürzt. Dann haben wir uns in die Autoreihen eingeordnet und standen dann tatsächlich wie auch das Auto vor uns erstmal an der Schranke. Denn irgendwie wollte das Gerät mein digitales Ticket nicht anerkennen/nehmen. Ein Mitarbeiter hat uns dann so freigelassen.
Und ab auf die Autobahn.

Die ersten Kilometer war noch recht viel los und wir sind zwischen den LKWs erstmal gemütlich mitgeschwommen. Später war es dann frei. Der Verkehrsfunk berichtete noch von einem Stau vor Karlsruhe, doch auch der hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst, bis wir dort waren.

Ein See mit verschiedenen Wasserfontänen, darüber sieht man dden Europapark-Express fahrenAuch bei der Heimfahrt führte mich der Weg an der Tankstelle vorbei, und um 22 Uhr habe ich meine Niffen in ihrem Wendehammer vor ihrer Haustür wieder rausgelassen. Nach ziemlich genau 16 Stunden.
Ich selbst war dann eine Viertelstunde später auch wieder in meiner Wohnhöhle. Ein langer Tag. Vom Aufstehen bis wieder-Zuhause-sein sogar 17 Stunden. Und das, ohne zwischendurch mal ein Nickerchen zu halten. Bin ich von mir gar nicht gewohnt.
Gut, bei der Show im Eisstadion sind mir fast die Augen zugefallen. Da war es etwa halb eins und ich hatte einen klitzekleinen Durchhänger. Doch habe ich auch das geschafft. Um kurz vor 12 nachts habe ich aber auch die Segel gestrichen, nachdem ich zu Hause erst nochmal eine Kleinigkeit gegessen hatte.

Laut meiner Mutter gestern beim Telefonieren hat es den Jungs wohl gut gefallen. Ich denke, meiner Nichte auch. Doch das werden wir in aller Ruhe dann am Ostermontag beim Familienkaffee Revue passieren lassen.
So wie ich jetzt für Euch.

Ich wünsche Euch Frohe Ostern!

Eine goldene Sisi-Statue steht in einer goldenen Seerose auf dem Wasser und darum herum sind Wassertropfen von Fontänen zu erkennen. Auch der Rock ihres Kleides scheint aus Wasser zu bestehen.

Familienausflug

Mehrere weiße Blumen mit gelben Staubblättern und Stempel (Narzissen ?) auf einer Wiese

Ich habe Urlaub.

Was kann mensch da so alles machen…?

Heute stand mal wieder ein Ausflug mit der Familie auf dem Programm. Sprich mit den Eltern, meiner Schwester und kompletter Bagage samt Hund und ausnahmsweise auch mal dem Bruder meines VvO.
Schließlich sind noch Ferien – und irgendwie gehört ein Ausflug zum Hessenpark wenigstens EINMAL im Jahr auf dem Programm.

Und dieser Ausflug war dann also heute.

Braunes Lamm frisst Gras auf einer WieseDas Wetter ist heute ein wenig zugezogen – immer wieder – aber wenigstens hatten wir zwischendurch auch mal etwas Sonne. Und immerhin hat es nicht geregnet – doch dazu braucht es noch eine ganze Weile.
So war es heute nicht ganz so warm wie die letzten Tage – doch das war eigentlich recht angenehm. Nur meine Lieblingsnichte hat zumindest am Anfang etwas gefroren.
Gut – ich habe mich später auch zum Aufwärmen in die Sonne gesetzt, während ich kurz den Hund meiner Schwester gehalten habe. In der Zeit haben sich die anderen ein-zwei Häuser angesehen. Aber ich kann ja jetzt nicht sagen, dass ICH gefroren hätte – wie sieht denn das aus. ;o)

Im Ganzen gesehen, war das Wetter aber gut.

Im Park angekommen, haben meine Mutter und ich erstmal den Bäcker überfallen und Brötchen und Nussecken organisiert.

Dann ging es – mehr oder weniger gemütlich – über die Wege des Parkes zu unserer üblichen Picknickstelle neben dem See, in der Nähe des Trimm-Dich-Pfads. Dort wurde die beiden Tische samt Bänke von den Horden meiner Familie in Beschlag genommen; es wurde aufgetischt; ein Teil der Brötchen in Scheiben geschnitten – weil sie so groß (und vor allem alle so lecker) sind – und es wurde gefrühstückt.
Als Abschluss gab es dann noch die Nussecken – eine für jede und jeden.
*Mampf!*

Ich war dann – und bin immer noch – so voll… wenn ich mich nachher mit meinen Freunden im Brückenkopf treffe, glaube ich nicht, dass ich da viel essen werde.

Anschließend ging es weiter durch den Park. Teilweise wurden sich ein paar der Gebäude angesehen. Sonst wurde das Wetter genossen und das Schlendern ohne Zeitdruck.

Mehrere weiße Lämmer mit schwarzen Köpfen liegen in der Sonne vor und an einem Scheunentor.Zum  Abschluss gab es nochmal was zum Trinken und auch Waffeln für einige am Gasthaus auf dem Marktplatz dort – und danach ging es wieder zurück.

Die Heimfahrt habe ich schlafend verbracht – ich schiebe es mal auf das frühe Aufstehen *hust* von Acht Uhr… und dem Vollgefressen-sein.

Jetzt bin ich immerhin so fit, hier ein wenig in die Tasten hauen zu können – und nachher geht es, wie gesagt, nochmal in den Brückenkopf.
Das wird wahrscheinlich eines der letzten Treffen hier sein, bevor es Drachenechse in den Pott zieht. Fuchs muss da noch ein wenig hierbleiben, bevor sie folgen kann.

Ach, ich denke, dass wird nochmal ein schöner und gemütlicher Abend.

Denn wünsche ich Euch auch – wann und wo immer ihn auch haben werdet.

 

 

Familienausflüge

Da es ja in diesem Jahr mit Fahrten in den Urlaub, oder gar Flügen, gar nicht so einfach war – wenn überhaupt machbar – bleibt mensch halt zu Hause sitzen.

Was mir jetzt nicht so viel ausmacht. Ich sitze gefühlt lieber durchgehend in meiner Wohnung, statt in Aluhuthausen auf der Arbeit.

Echt – ich weiß gar nicht, was mich mehr nervt: Diese ständigen (wieder mal) Dienstplan…“ideen“ der Planer – oder meine Kollegen. Wäre eines nicht schon schlimm genug, aber beides zusammen?
Meine Begeisterung ist unterirdisch.
Doch auch wenn ich gerne Zeit in meiner Wohnhöhle verbringe – ein kleiner Ausflug hin + wieder ist auch ganz schön.

Ursprünglich wollten wir Mitte Juli mit der ganzen Familie – sprich Eltern + Schwester samt Familie et moi einen Ausflug in den Hessenpark machen.
Nachdem die Familie meiner Schwester schon nicht nach Kanada zur Rope-Skipping-WM + Urlaub durften…

Allerdings fiel der Termin ins Wasser. Weil Regen die ganze Nacht + in der Früh.

Die Sache der Hessenpark-Fahrt haben wir jetzt Anfang letzter Woche im kleineren Kreis durchgeführt. Kleiner Kreis = meine Eltern, meine Niffen und ich. Da 6 Personen nicht in ein Auto passen, sind wir mit zwei gefahren. Meine Eltern in ihrem + ich mit Flip. Meine Niffen haben sich abgewechselt. Hinzus hatte ich meine Neffen dabei – rückzus meine Nichte. Das Wetter war dieses Mal super. Schön, nicht zu heiß… wunderbar.

Wir waren auch früh da -gegen 10. Da waren noch gar nicht alle Brötchen fertig. Das war nämlich die erste wichtige Sache: Brötchen, Brot + vor allem Nussecken kaufen.
Und im Gegensatz zu sonst wurde tatsächlich dann direkt die erste Bank zum Frühstück ausgewählt. Und da wurde zugeschlagen. Mein lieber Herr Gesangsverein.

Ich bin dann von dort nochmal los, noch mal ein paar Brötchen holen.
Wäre allerdings nicht nötig gewesen. Wir waren alle von Brötchen + Nussecken so satt… Ich habe später dann zwar nochmal ein Brötchen gegessen – aber das war es auch so gut wie.
Das war ein sehr schöner Vormittag.

Zuhause habe ich erstmal ein längeres Verdauungsschläfchen gehalten. Ich gehe zumindest davon aus, dass es daran lag. Oder einfach am nicht-ausschlafen am Morgen? Wer weiß. ;o)

Vom Dienstag bis Donnerstag waren meine Neffen dann mit ihren Paten unterwegs, in Nürnberg und Freizeitpark.

Und da haben meine Eltern mit meiner Nichte + mir nochmal einen Ausflug zur Wasserkuppe gemacht. Dieses Mal ging es noch früher los – halb 9!
Dadurch waren wir aber früh dort oben, und haben z.B. noch einen Parkplatz direkt am Flughafen bekommen.
Bei der Sommerbob-Bahn wurden noch die Schlitten aufgesetzt – und die Rodelbahn lief noch gar nicht. Das waren nämlich die ersten Programmpunkte des Tages: Rodeln!
Erst eine 6er Karte bei der Bobbahn mit Mutter + Nichte verfahren. Dann musste ich mit meiner Nichte nochmal um die Wette rodeln. (Ich habe gewonnen – aber ich hatte auch eine höhere Erdanziehung – weil mehr Masse.)
Dann sind wir zu viert nochmal in eine dieser 4er-Gondeln gefahren und anschließend haben meine Nichte + ich die letzten beiden Fahrten nochmal verrodelt. Dieses Mal haben wir die Bahnen gewechselt – und haben uns auf ein Unentschieden geeinigt.

Dann haben wir was gegessen dort – und anschließend ging es gemütlich um das Radon (die ehemalige Radarkuppel). Für Fotos machen + einfach die Aussicht genießen. Bei einem Ladenbesuch mit meiner Nichte habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr einfach mal Karten aus Deutschland zu verschicken.

Gut – Leipzig liegt auch in Deutschland und vom WGT habe ich das auch schon gemacht… aber das ist jetzt doch was anderes. Behaupte ich einfach mal. ;o)
Die ersten 10 Karten habe ich letzte Woche geschrieben. ^^ Und zumindest habe ich jetzt schon mal für meine Postliste genug Briefmarken. Muss ich nur noch die richtigen Karten finden. ;o)

Bei der Rückfahrt sind wir dann nochmal zum Eis essen ins Hauptgeschäft der Eisheiligen.
Das war lecker.

Und dies war mein zweiter Familienausflug im August. Vielleicht/wahrscheinlich habe ich noch einen weiteren.
Nämlich nächste Woche, wenn mein VnvO einen Ausflug ins Frankenland machen wird, um Familie zu besuchen. Und ich dann auch hinfahren werde, um ihn von dort nach Mainz zu fahren. So dass wir etwas mehr und länger was voneinander haben, als wenn wir uns nur mal am Hauptbahnhof in Hanau treffen – wie das erste Mal vor 34 Jahren.
Lange ist’s her.

Aber das wird dann (vielleicht) ein weiterer Bericht.
Das war es dann letzte Woche mit den Familienausflügen und die Arbeit hat(te) mich wieder.

Uiii… toll!

 

Noch x Tage…

 

Und die letzte Woche vor Drachenechses + Fuchses großem Tag ist angebrochen.
Ok, der große Tag war eigentlich schon letztes Jahr, aber jetzt halt vor allen Augen noch mal die Bestätigung.

Dafür, dass ich dachte, ich schreibe dann erst NACH der LARP-Hochzeit wieder darüber… habe ich mich ganz schön geirrt. ;o)

Kleines Update:
Hatte Nachtschicht bis Donnerstag früh. Nachdem ich mit meinem Nickerchen fertig war, bin ich zum Basteln wieder nach Niederursel. Schließlich musste ich mal meinen Perspektivensucher mehr stabilisieren. Das habe ich auch gemacht. Leider habe ich vergessen, vom bisherigen Stand der Dinge mal ein paar Fotos zu machen. Die kommen also noch. Auch, damit ihr euch dann mal vorstellen könnt (in etwa), wie ich mir das so gedacht habe. Ich denke, es könnte so funktionieren. *Auf Holz klopf!*

Fuchs hat die Gelegenheit auch zum Basteln genutzt. Geht in Gemeinschaft halt doch besser von der Hand.

Tja.

Und dann war der Freitag. Gestern. Genau genommen: Karfreitag.
Bedeutet: Feiertag.
Das wiederum bedeutet: Feiertagsverkehr!

Denn… da ich gestern (also Karfreitag) frei hatte, sind wir zusammen in den Norden gefahren.

Durch den Stau + stockenden Verkehr auf der A5 und A7… bis wir endlich da waren, wo in einer Woche gefeiert und gespielt wird. Denn wir haben uns nochmal genauer dort umgesehen und „Locations gescoutet“, wie es so schön neudeutsch heißt. ;o)

Also, Fuchs + Drachenechse wollten vorher nochmal hin, und ich hatte Zeit und durfte mit. Jetzt habe ich also schon mal eine kleine Ahnung, wie es dort aussieht. So richtig, nicht nur über die Bilder aus dem Netz. Live ist halt doch etwas anderes.

Wir haben uns also umgesehen. Überlegungen gemacht, und dann ein paar Orte festgelegt. Dafür haben wir Fotos gemacht…

Allerdings muss ich jetzt erstmal fragen, welche ich vielleicht hier nutzen darf, mit freundlicher Genehmigung von Fuchs + Drachenechse. Nachdem wir mit dem Suchen + Schauen soweit durch waren, haben wir vor Ort beim Cafe noch jeder ein lecker Kartoffelsüppchen gegessen, was getrunken… und die Toiletten besucht. (Das ist oft ein guter Grund, irgendwo für eine Kleinigkeit einzukehren. *G*)

Dann ging es wieder auf die Rückfahrt.
Ach, was war die entspannt.

(Bis auf eine dumme Nuss, die einfach vor mir auf die Autobahn aufgefahren ist, so dass ich abbremsen musste. Bis ich dann wieder genug Fahrt drauf hatte um sie zu überholen, hat es eine ganze Weile gebraucht. Kasseler Berge halt. Und als ich es geschafft habe, durfte ich sehen, dass sie ihr Handy in der Hand hatte. Kein Kommentar (mehr).)
Für die Rückfahrt haben wir nur kurze 2h 40 gebraucht, etwa.

Hinzus sind wir so halb 10 gestartet – und waren erst gegen 13 Uhr oder so da.
Und das mit 2 Toilettenpausen auf der Hin- und ein Tank- und ein Pipipäuschen auf der Rückfahrt. Mal sehen, wie wir dann nächsten Freitag durchkommen, mit einem Transporter + einem Auto.
Zumindest ist dann kein Feiertagsverkehr…

Ja – jetzt noch 2 Tage arbeiten für mich… und dann geht es in die Endvorbereitungs-Phase.
Ich muss dann mal all meine Gewandungsteile in die Box stecken, Bettwäsche einpacken für 2 Betten, und ansonsten… sehen, was noch so anfällt.

Ob es jetzt vorher nochmal etwas gibt, glaube ich nicht.

Ach – noch was zu meinem letzten Beitrag.

Was da in eine Bemerkung hineingelegt wird, die ich nicht näher erläutern wollte wg der wissenden Mitleser… Was das denn sei + ich damit meine? Wegen einem geplanten Beitrag oder wieso weshalb…
*sfz*
Ich weiß jetzt nicht, ob ich in Zukunft solche Bemerkungen einfach weglasse und nur mit z.B. meinem VnvO darüber schreibe, bevor ich damit Gott + die Welt verrückt mache.
Mal sehen.
Wenn ich es genau hätte sagen wollen, hätte ich das getan. Aber so…

Aber ich weiß jetzt:

Regel Nummer 1: Erschreck die Braut nicht.
(Und da es hier gleich zwei davon gibt… böser Fehler. ;o))

 

„Was Besseres als den Tod finden wir überall“

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Inzwischen ist nun auch der Juni Geschichte. Und ich sollte endlich mal von meiner kleinen Stippvisite in Bremen berichten.

Wem der Satz der Überschrift bekannt vorkommt, der findet die Erleuchtung bei den „Bremer Stadtmusikanten“ der Brüder Grimm.  ;o)

Der Grund für meine Fahrt war der Besuch einer Freundin, die in Ottersberg studiert und von ihrem Studium aus am Montag, den 20. Juni, eine Präsentation ihres Studiengangs hatte. Dialoge.

Da sie mich zu dieser Präsentation eingeladen hatte… und tatsächlich am Montag mein Samstag war… hab‘ ich die Gelegenheit endlich beim Schopfe ergriffen.

Also bin ich sonntags nach der Arbeit erst noch Tanken gewesen; dann heim, um die Monster zu füttern und mich danach dann fertig zu machen. Wie erwartet bin ich mal wieder eine halbe Stunde später losgekommen als gedacht. Also statt 16 Uhr war’s kurz nach halb 5. Durchgekommen bin ich prima. Bedeutet, gelandet bin ich kurz vor 9.

Auf der Fahrt hatte ich die Gelegenheit, mal wieder über den Schreibwettbewerb nachzudenken. Und eine neue Idee zu entwickeln.
Doch das ist eine andere Geschichte für den Blog.
Vielleicht.

Weiter mit Bremen.

Dank der App auf meinem Tablet bin ich also gut angekommen und hatte um diese Uhrzeit auch noch das Glück, einen Parkplatz in der Nähe zu finden.
Dann ging’s zur richtigen Adresse… Treppensteigen… und ich war da.

Dort haben wir dann noch gefühlte Ewigkeiten zusammen in der Küche gesessen und geratscht. Und ich konnte mein Coppelius-Oper-Mitbringsel übergeben. Es hat gepasst. Puh. ;o)
Während des Abends wurde auch der nächste Tag geplant – wobei sie dann auf ’ne Vorlesung verzichten wollte (und hat), um mir ein wenig Bremen zu zeigen.

Als erste vorweg: Ich mag Bremen.

P1040840Ich war das erste Mal 1997 oder 1998 für ’ne Nacht und einen Morgen da… und da hat es mir direkt gefallen.

Als ich 99/00 überlegt habe, dass ich gerne mal aus Hanau wegkommen wollen möchten würde (oder so ^^), war Bremen im Gedanken die Stadt, die mich gereizt hat. Gut, nach Bremen hat es mich dann nicht hin verschlagen, aber der Gedanke zählt schon mal. 2005/2006 war ich mit meiner Drachenechse zu einem Tagesausflug dort, von Greetsiel aus. Und da hat mir die Stadt immer noch gefallen.

Und dieses Mal war ich jetzt mit einer Person unterwegs, die mir auch mal etwas über die Geschichte erzählen konnte.
Gut, eigentlich ist meine Gastgeberin aus München. Was sollte sie einem da über Bremen erzählen können?

Viel.

Schließlich ist ihr Job in Bremen zum Geldverdienen jetzt Nachtwächter-Führungen. Und diese Führungen leben ja von Erzählungen und Geschichte. 😀

So sind wir also vormittags erst mal in ein kleines Café zum Frühstücken gegangen. Cafe Frida, mit einem süßen kleinen Hinterhof.

Ach, überhaupt die Straßen von Bremen…

Diese kleinen Seitenstraßen mit diesen Häusern, einfach klasse. Wie eng diese Straßen sind, kommt in dem Bild gar nicht so rüber. Aber die Häuser. Toll.

Doch wir waren beim Frühstück.

Danach ging’s mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Und da wurde mir die Schnoor gezeigt.
WIRKLICH kleine Gässchen!P1040843
An einer Stelle habe ich nicht gedacht, dass man da wirklich durchlaufen kann.
Beeindruckend. Sehr!

Wir waren im Dom, wo ich tolle Namen für Geschichten entdeckt habe.
Mein größtes Problem beim Geschichten schreiben, wie ich finde: Gute Namen.
Und auf Gedenksteinen gab es einige. 🙂

Wir haben die Stadtmusikanten besucht.P1040855

Selbstverständlich.

Hallo?!

Sonst hätte ich ja nicht hinfahren müssen. ;o)

Meine Stadtführerin lieferte mir auch die Erklärung für die glänzenden Stellen an der Statue.

Wer sich etwas wünscht und dabei gleichzeitig die beiden Vorderbeine des Esels umfasst, dessen Wunsch soll in Erfüllung gehen. Doch weil Touris keine Ahnung haben, deswegen wird auch das Maul des Esels angefasst. Und die Hinterbeine.

Touris eben.
Viel hilft viel.

Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, es mal auszuprobieren, es dann aber gelassen. Weniger, weil ich wunschlos glücklich gewesen wäre, als vielmehr, dass ich mich nicht für einen meiner 2-3 Wünsche entscheiden konnte. Dann lieber gar keinen.

Zurückgefahren sind wir dann mit einem Bus vom Hauptbahnhof aus. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es nach Ottersberg zur Hochschule.

Dort habe ich erst mal eine Führung um das alte Hauptgebäude herum erhalten. Nach hinten raus ist man direkt in der Natur. Richtig klasse.

Während nun die Studenten sich vorbereitet haben, bin ich noch ein wenig spazieren gegangen. Einmal die Hauptstraße weiter runter bis zu einem Kreisverkehr, dann wieder zurück. Ottersberg mag ja klein sein, aber einen Künstlerbedarf gibt es dann doch. Da erkennt man, wie sehr die Hochschule dort schon verwurzelt ist. Auf dem Rückweg habe ich mir noch ein Eis gegönnt. Und dann hieß es warten. Die Wartezeit konnte ich noch nutzen, mein Auto umzuparken. Und die Augen kurz zuzumachen.

Irgendwann ging es dann in die Aula. Und die Präsentation begann.

Dialoge.

Mit Texten/Szenen u.a. von Horváth, Beckett und Zeller. Auch Filmszenen wurden nachgespielt. Sozusagen. Und Catweazle hatte einen Auftritt. Auch wenn ausgerechnet der Elektrik-Trick nicht funktionierte.

Aber der Abend war toll.

Der zweite Teil hat mir tatsächlich etwas besser gefallen. Auch weil ich da mal so lachen musste. Weil die Begründung, warum jemand noch nie was gestohlen hatte war, das es der Person einfach zu mühsam wäre, das ganze Zeug wegzuschleppen. 😀

Nach der Präsentation ging es dann noch zu ’ner Mitstudentin, den Abend ein bisschen ausklingen lassen.

Der Abend war seit langer Zeit mal wieder die Gelegenheit, Theater kritisch aus Theatermacher-Sicht zu betrachten. Interessant war da, dass ein Teil meiner Gedanken und Beobachtungen auch denen anderer entsprach.

Als es dann wieder zum Schlafplatz ging, war um diese Uhrzeit mit Parkplätzen aber nichts mehr zu wollen. Nach bald 15-20 Minuten rumkurven, haben wir endlich ein Plätzchen für mein Auto gefunden. Hooray!

Am nächsten Morgen sind wir dann früher raus, damit ich meine Gastgeberin noch nach Ottersberg zu ihrem Fahrrad fahren konnte, damit sie rechtzeitig zu ihrer Nachbesprechung kam. Ich bin nach Hause gestartet.

Den einzigen Stau hatte ich noch direkt bei Bremen. Danach ging es ohne Probleme nach Hause.

Um 10 nach 3 war mein Ausflug vorbei.

Ich hätte nichts dagegen, dem mal wieder einen nachfolgen zu lassen.

Ruhig ebenso nach dem Motto der Musikanten:

„Auf nach Bremen.
Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.“

 

Summ, summ…

Manches passiert – das muss ich direkt festhalten und in meinen Blog setzen. So z.B. mein Besuch bei der Steampunk-Oper von Coppelius.

Manches andere finde ich interessant und blogenswert – das dauert ein paar Tage/Wochen/Monate, bis ich es endlich niedergeschrieben bekomme und auf meinen Blog hochziehe.

Und manches fange ich an zu schreiben – und ich werde nicht damit fertig oder bekomme es nicht vom Buch in den Computer – und dann wird es von etwas Anderem überholt, das passiert… und dann passt es mir nicht mehr.

Dazu habe ich ja auch schon etwas geschrieben. In „Alles hat seine Zeit.“

Dieser Blogfall ist jetzt ein Fall der zweiten Art.
Denn ich hatte ja angekündigt, dass ich einen Freund in der Eifel mit Familie + Bienen besuchen wollte. Und ich bezweifelte zu diesem Zeitpunkt, das ich über diesen Besuch etwas schreiben würde. Es sei denn, das Imkereithema wäre so interessant.

Nun, ich habe mich geirrt. Damit, dass ich über den Besuch nichts schreiben würde. Denn das Thema „Bienen“ war SUPER interessant. Denn mein – ich sag mal Jungimker-Freund, da er jetzt erst ein Jahr imkert – durfte mir mehr zeigen, als er eigentlich wollte.

Ich hatte mit einer Abfahrt zu Hause um 8 Uhr gerechnet und Ankunft gegen 10:30Uhr.
Wie bei mir so üblich, hat sich alles um eine halbe Stunde verzögert.
Abfahrt 8:30 Uhr – Ankunft 11.

Und da hatte ich das Hauptereignis gut um eine halbe Stunde verpasst. Denn…

Mein Freund hatte bis zu diesem Samstag inzwischen 3 Bienenstöcke.
Und an diesem Samstag früh hat dann eines seiner aktivsten Völker beschlossen, zu schwärmen.

Was bedeutet/heißt das?

In einem Bienenstock kann es nur eine Bienenkönigin geben. Wenn in einem Stock eine neue Königin herangezogen wurde, bricht die alte Königin mit der Hälfte des Volkes auf, um eine neue Heimat zu suchen.
Sie schwärmen.

Die Hälfte dieses Volkes waren in diesem Fall etwa 20.000 Bienen, die sich zusammen aufgemacht haben, den Stock zu verlassen.

Auf einmal.

Das bedeutet: Die erste große Schwarmwolke hatte ich verpasst.

Als ich ankam, hatte der Schwarm sich vorerst auf und in einem Busch auf dem Nachbargrundstück niedergelassen und gesammelt, bevor es weiter in die Weltgeschichte gehen sollte. Dieses Nachbargrundstück war der örtliche Kindergarten.

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Zum Glück war Samstag und er geschlossen. Es waren nur 2 Arbeiter da, die den Rasen mähen wollten.
Die haben sich dann erst um andere Bereiche des Außengeländes gekümmert.

Jetzt ging es also darum, den Schwarm einzufangen.
Dies tut man, indem man den Schwarm in ein Behältnis befördert. Obwohl – wichtig ist nur die Königin. Der Rest folgt ihr dann schon. Aber diese Königin aus großen Trauben Bienen in einem Busch herauszufinden ist etwas schwierig. Deshalb versucht man das mit einem möglichst großen Teil des Schwarmes, in der Hoffnung, dass die Königin mit erwischt wird. Wenn das geklappt haben sollte, dann sollten die Schwarmbienen die Möglichkeit haben, zur Königin zu kommen, aber diese keine Möglichkeit, aus dem Behältnis zu entkommen.

Soweit die Theorie – die selbstverständlich auch einem Jungimker bekannt ist. Viele Zusatzinformationen habe ich ja von ihm. Aber wie das mit Theorie + Praxis so ist…
In dem einem Jahr Imkerei hatte er natürlich noch nie einen Schwarm gefangen oder gar fangen müssen. Noch dazu alleine. Denn seine Imkerkollegen mit Erfahrung konnten alle nicht.

Also musste er das alleine durchziehen.

Ohne Hilfe – nur mit neugierigen Zaungästen wie mir und seiner Frau, die ihm natürlich gerne mit guten Ratschlägen zur Seite standen.
Aus der Entfernung.

Beim ersten Fangversuch war nur seine älteste Tochter mit auf der anderen Seite des Zaunes. Auch mit einem Imkerhut geschützt, aber dennoch mit gebührendem Abstand.

Hihi – seine Frau hatte an dem Tag in der Schule geholfen, einen Raum zur Bibliothek zu machen, als die Älteste (11) dort angerufen hat. Das erste, was sie dann von der Tochter gehört hat, war: „Dem Papa geht’s nicht gut.“ Das hat erstmal schlimme Gedanken bei allen geweckt… dabei war es „nur“ die Panik, dass ein Stock schwärmt.

Nun gut.

Sie ist also mit einem Wassersprüher heimgekommen, der für den Fangversuch gebraucht wurde. Und dann ging es los.

Der Imker stieg in seine Schutzkleidung und versuchte, Theorie in die Praxis umzusetzen.

Als erstes benetzte er so viel Volk wie möglich mit dem Wassersprüher um es abzukühlen, dann schüttelte er so viele Bienen wie möglich in einen bereitstehenden großen Eimer, auf den er dann ein Gitter legte, damit die eventuell gefangene Königin nicht wieder entkommen konnte. Sofort bildeten sich an dem Busch wieder Trauben, von denen er noch ein paar in den Behälter beförderte.

Danach wurden die Streifenträgerinnen erst mal wieder in Ruhe gelassen, sodass sie die Gelegenheit haben sollten, sich bei ihrer Königin zu sammeln.

In der Zwischenzeit machte sich der Imker auf den Weg nach Wittlich, um dort einen neuen Kasten für den Schwarm zu besorgen.
Als er wieder da war, brauchte er erst mal einen Kaffee, dann wurden vorgefertigte Wachswaben in Rahmen „geschweißt“, um dem Volk einen ersten Grundstock zu liefern.
Und wie wir da so saßen, wurde es wieder laut.

20.000 Bienen machen einen ganz schönen Krach, wenn sie alle auf einmal herumfliegen.
Summ summ…

Das hört sich aus 15-20 Metern Entfernung an, als stündest du direkt neben einem regen Bienenstock.

Sie hatten wohl langsam genug vom Sich-Sammeln und Erholen und wollten wohl langsam weiter.

Da hat mein Kumpel erstmal geflucht, dass er sich zu viel Zeit gelassen habe und ist schnellstens wieder in alle Klamotten geschlüpft, um zu retten, was noch zu retten war.

Der soweit leere (noch ohne Bienen, aber mit einer ersten Einrichtung versehene) Bienenstock wurde ihm über den Zaun gereicht – und dann ging es wieder ans Nass spritzen und in den Kasten schütteln.
Aus dem Eimer wurden auch noch die dortigen Tierchen in den Kasten geschüttelt… und dann hieß es abwarten.

Es bildeten sich wieder Trauben im Busch, doch längst nicht mehr so große.P1040811

Der Bienenstock wurde mit einem Zurrgurt festgezogen, und dann an den vorbereiteten Platz getragen.
Das musste er natürlich alleine erledigen – und kam auch entsprechend ins Schnaufen und Schwitzen.
Ein Großteil von 20.000 Bienen samt Stock + erste Waben bringt doch etwas an Gewicht zusammen.

Anschließend wurden letzte Trauben wieder in einen Eimer geschüttelt und mit einem Gitter abgedeckt, danach dann neben den neuen Stock gestellt.20160521_143910

Und dann wurde gehofft, dass dieses Mal endlich die Königin mit im Stock gefangen war.

Beim zweiten Versuch schien es tatsächlich endlich geklappt zu haben.

Bis zum Abend waren im Busch immer weniger Bienen zu sehen und ein paar Stunden später hatten sie schon angefangen, die Gebüschreste, die beim Abschütteln mit in den Kasten fielen, aus dem Stock zu befördern.

So waren wir von 11 bis gut 15 Uhr rein mit Bienen beschäftigt.

Ich fand und finde das soo spannend.

Mein Kumpel nicht so.
Der sprach schon davon, dass dies vielleicht seine letzte Imkerhandlung gewesen sein könnte.

Ich denke und hoffe ja, dass er sich jetzt, nach fast 2 Wochen, von dem Schock erholt hat. 😉

Und so werden aus 3 Bienenvölkern 4.

Es wurde dann noch gegrillt und was gespielt… aber gegen das Erlebnis „schwärmen“ kommt es alles nicht so an.

Als Nicht-Imker fand ich das so… aufregend und lebendig, fast in einer Wolken Bienen zu stehen. Dabei komme ich selbst direkt Lust, mich als Imker zu versuchen.
Darüber hatte ich mir noch nie vorher Gedanken gemacht.
Auch das mir bekannte Autoren wie Neil Gaiman zumindest mal geimkert haben oder wie Terry Pratchett zumindest von Bienen fasziniert waren… das kann ich jetzt total nachvollziehen.

Nach dem ersten Schwarm ist alles anders.

Dann würdest du vielleicht am liebsten alles hinschmeißen mit der Imkerei – oder mehr davon haben wollen.

Nun…wenn man keine Vorkehrungen trifft, kann einem das schneller passieren als man denkt.
Was zu beweisen war.

Denn hätte er die alte Königin in der Woche vor dem Schwarm entdeckt und ihr die Flügel gestutzt wie geplant… wäre ihm viel Aufregung erspart geblieben. Und mir dieses tolle Erlebnis…

Darum Danke.

Danke für das tolle Erlebnis.

*schwärm*