Ende Juni

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Wir haben das Ende des Monats Juni so gut wie erreicht. Den einen Tag bis dahin lege ich jetzt nicht so auf die Goldwaage.
Nun habe ich diesen Monat ja so gut wie nur Gamma-Raum gehabt. Da dachte ich ja, dass ich mehr schreibe als das, was ich bisher verzapft habe. Doch anscheinend war ich wieder mal nicht soo inspiriert. Doch immerhin wird das jetzt wenigstens mein siebter Beitrag im Juni – das ist eine normale Anzahl für mich in einem Monat.

Nun habe ich auch längst nicht so viel gelesen, wie ich vorher angenommen hatte. Ich habe 2 Bücher gelesen – und stattdessen habe ich mal wieder zu den Buntstiften gegriffen. Und tatsächlich habe ich diesen Monat mein Geschenk vom letzten Jahr endlich mal in Gebrauch genommen. Die Stifte aus dem Pott. Und ich muss sagen: Ich finde sie gut. :o)

Ausgefülltes 72 Farbstifte-Testblatt

In den letzten Tagen habe ich an 3 Motiven gesessen. Das Motiv mit den Häusern braucht noch einen klitzekleinen Endschliff. Sobald ich den habe, poste ich das fertige Bild auch hier. Ansonsten habe ich das Mandala-Buch von Drachenechses Mama eingeweiht und noch ein weiteres Motiv aus einem meiner Bücher in Angriff genommen. Da brauche ich noch eine Weile für. Die Grundmotive kann ich ja schon mal zeigen, hier so im Beitrag verteilt. ;o)

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum AusmalenIm Juli habe ich wieder genug Tage, in denen ich zur Wachhalte-Beschäftigung greifen kann. Da geht es sicher mit Bildern weiter – und wohl auch mal wieder mit einem Buch. Schließlich kommt demnächst das neue Buch zur Flüsse-von-London-Reihe heraus. Zumindest DAS werde ich direkt lesen wollen. Und ansonsten? Vielleicht bin ich ja mal wieder zum Schreiben inspiriert? Zum Ausmalen brauche ich halt weniger Inspiration. Hmm…

Diesen Monat war ich ja auch beim Konzert von The Warning in der Batschkapp, worüber ich ebenfalls noch nichts weiter geschrieben habe. Nicht, weil mir das Konzert nicht gefallen hätte – aber ich stand dieses Mal doch recht weit hinten, da habe ich auch keine guten Fotos oder Clips rausbekommen. Aber die Damen haben wieder abgeliefert. Und dann hat der Monat ein paar Live-Streams von Festivals gebracht. The Warning bei Rock am Ring – episch, weil kalt und stürmisch… :oD
Rundes Mandala-AusmalmotivAußerdem noch vom Hellfest-Festival in Frankreich und zum Abschluss noch vom Pinkpop-Festival in den Niederlanden. Und alle Streams gibt es jetzt noch bei YouTube komplett anzusehen.

Am Freitag haben wir das erste Mal seit Februar endlich wieder Shadowrun gespielt. Und wir sind endlich von Japan wieder zurück in den ADL. Und müssen uns da jetzt an die Veränderungen gewöhnen. Sowas…

Ächz… ist das warm. Ich schwitze jetzt ja nur vom Rumstehen beim Tippen. Hitze ist nicht meins. :o/

In diesem Sinne mal sehen, was der Juli bringen wird. Außer weiteren Hitzetagen. Bäh!

GIF von über kleinen Wasserfällen plätscherndem Bach

Ausmalbücher

Stofftasche mit Banner darum von CASTLE ARTS 72 Premium Soft Touch COLOURED PENCILS Neben dieser Beschriftung steht ein Greif mit goldenen Flügeln und blauen Hinterteil

Nachdem ich im letzten Beitrag ja mal die ganzen Stifte von Castle Art gezeigt habe, habe ich irgendwie Lust, die jetzt mal mit zur Arbeit zu nehmen und mit denen ans Ausmalen zu gehen.

Geschickterweise habe ich dafür inzwischen NOCH mehr Möglichkeiten. Denn ich habe Post von Drachenechses Mama bekommen, in der ein weiteres Ausmalbuch drinnen war. Das macht dann inzwischen 4 Ausmalbücher plus die Ausmal-Postkarten… und da ist noch nicht mal das Büchchen mitgezählt, welches ich letztens mit den Aquarellstiften bekommen habe.

4 Ausmalbücher + einmal Postkarten zum Ausmalen Die Titel der Bücher: VOLLPfosten - FIESE AUSMALSEITEN zum Abreagieren & Runterkommen Malebook Colouring Book Winter MALANDOO und Dream Journey - Ausmalreise um die Welt

schwarze Reißverschlusstasche, darüber ein kleines Ausmalbuch "Enchanted Forest"

Nun, wahrscheinlich nehme ich morgen also mal meine Castle Art Stifte mit. Vielleicht funktionieren sie ja doch auch auf den Postkarten? Die Faber-Castell Stifte waren da nicht so geeignet.
Und mit den Stiften kann ich dann die Häuser in meinem aktuellen sich-in-Arbeit-befindlichen-Motiv mit schönen Farben verzieren. Ich bin gespannt.
Ach ja – das ist das aktuelle Motiv und der aktuelle Stand, nachdem ich mich damit etwa so 2 Stunden nebenbei beschäftigen konnte.

Ausmalmotiv noch in Schwarz-weiß eine Häuserzeile im Hintergrund, vorne sind ein paar Blumen (Tulpen?), sowie ein runder Käselaib mit Maus Auf dem Käselaib steht EDAM.

Ausmalmotiv von vorher (Hauszeile und Blumen). Die Blumen und der Käselaib samt Himmel sind nun ausgemalt.

Und zumindest habe ich nun noch 5 Tage Gamma-Raum. Da sollten sich noch die ein oder anderen Striche mit den Farben machen lassen. ;o)

Ausgemaltes Bild einer stilisierten gedruckten Kerze. Darüber steht "Winter".

Konsum und Balkongewächs

schwarze Reißverschlusstasche, darüber ein kleines Ausmalbuch "Enchanted Forest"

Was für ein Titel. Ich konnte mich da wohl nicht auf EIN Thema einigen und muss jetzt beide abhandeln – statt zwei Beiträge daraus zu machen.
Es ist halt zu warm, um die Arbeit gar noch auf morgen zu verteilen. Außerdem haben morgen meine Neffen Geburtstag – von daher mache ich das jetzt in einem Aufwasch. ;o)

Cover des Albums FIREDOVE von Anna Lapwood Anna Lapwood steht im rötlichen Glitzerkleid vor einem gelblichen, flügelähnlichem LichtWas will ich denn berichten?
Ich will ja momentan mal wieder etwas mehr sparen, bzw. nicht so viel für irgendwie doch Unnützes ausgeben. Ja…
Allerdings ist Musik nichts Unnützes – weswegen ich mir beim großen A die neue CD von Anna Lapwood gekauft habe. Anna ist die Organistin von der Royal Albert Hall in London, und ich empfehle, in den verschiedenen Kanälen mal nach ihr zu suchen.
Ich habe mir die CD beim A gekauft, damit ich mir die Musik direkt auf den Kasten hier runterladen kann. Schließlich funzt das Speichern über den Media Player ja nicht mehr so…

Nun bekomme ich beim A ja erst ab einem gewissen Betrag die Lieferung frei Haus, weswegen ich noch ein paar Sachen bestellt habe.

Schmetterlings-Pin-VerschlüsseZum einen habe ich mir die Verschlussteile von Schmetterlings-Pins gekauft. Denn da habe ich an meiner Tasche einen Pin hängen, der (zum Glück) zwei Verschlüsse braucht. Denn einen habe ich irgendwo verloren. Doch so hing der Pin immerhin noch an einem Stecker. Und meinen Kælan Mikla Pin wollte ich nicht auch noch verlieren. Den Raben Pin, welchen ich mir im Laden vom Tower gekauft hatte, genügt schon verloren zu haben. So konnte ich zumindest diesen Pin wieder sichern.

geöffnete Reißverschlusstasche, darinnen 72 Aquarell-Buntstifte samt Pinsel, Stiftverlängerer, Spitzer und Pinsel mit WasserreservoirDamit war der frei-Haus-Betrag aber immer noch nicht erreicht. Schließlich sind die Verschlüsse jetzt nicht so teuer. Also habe ich mir noch ein paar Aquarell-Stifte geleistet, über deren Erwerb ich eh schon mal nachgedacht habe. Da war das halt irgendwie Schicksal. *hust*
Ist nun nur die Frage, wann ich die mal ausprobieren werde. Ich habe ja noch nicht mal die schönen Stifte getestet, die ich aus Essen bekommen habe.

Da fällt mir ein: Die habe ich bisher ja nur von außen gezeigt. Das geht ja gar nicht. Da muss ich doch mal ein paar Fotos mehr machen. *klick*

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15 Buntstifte im Aufbewahrungs-Hefter. Links im Deckel ist ein Blatt für die 72 Farben des Buntstift-Hefters zum Testen, rechts 12 Stifte von hellorange bis rot, darunter noch 3 Stifte in hellblau

24 Buntstifte im Aufbewahrungshefter von rot-violett oben über dunkelblau bis hellblau unten

27 Buntstifte im Aufbewahrungshefter von rot-violett ganz oben, darunter hellblau bis grün und ganz unten dann bis weiß

Und jetzt noch zu dem Dschungel auf meinem Balkon.

wuchernder Balkon-BlumenkastenMein rechter Blumenkasten ist am Zuwuchern. Die ganze rechte Balkonecke ist grün. Unfassbar. Und die Blattläuse haben sich einen neuen Versammlungsort gesucht, wie es scheint. Die haben sich jetzt alle auf einem Stängel gesammelt.

Walderdbeeren in Grün vor dem RotwerdenVon meiner Walderdbeere waren die ersten Versuche dieses Jahr nicht erfolgreich. Vielleicht auch wegen diesen tierischen Besuchern? Doch in letzter Zeit hat sie nochmal geblüht – und heute Morgen habe ich tatsächlich meine erste Beere davon gegessen. Und ein paar weitere sind wohl noch unterwegs. ;o)

lt. App Saat-WeizenDie Weizenstängel gedeihen noch wunderbar. Ob ich sie bald ernten kann? ;o)
Auch meine erste Lavendelpflanze zeigt ein paar Blüten, yay.
Und an meiner kleineren Malvenpflanze blüht nun eine kleine Blüte unten am Stängel, während die ganzen Blüten oben verblüht sind. Auch wenn ich da noch keine Umwandlung in Samen feststellen kann. Na ja – dafür habe ich ja meinen Malvenbusch. ;o)
In dessen Pflanzentrog hat sich jetzt das ganze Gewächszeug auf die rechte Seite verlagert, so dass links wieder Platz ist für neue Überraschungen. ;o)

LavendelblüteJa, das war es also von meinem Konsumverhalten und dem aktuellen Balkonpflanzen-Geschehen. Morgen bin ich, wie gesagt, bei der Familie wegen Geburtstagen. Da werde ich meiner Nichte auch mal meine Drohne mitbringen. Dann kann sie die vielleicht bei einer ihrer nächsten Irland-Ausflüge mitnehmen, oder dann zum Austauschsemester nach Finnland.

Und ansonsten heißt es jetzt wieder mal: Schwitzen! Ächz.
Immerhin muss ich nicht bei dieser Temperatur auf der Bühne stehen, wie The Warning eben beim Graspop-Festival in Belgien.
Ach genau, von dem Konzert in der Batschkapp könnte ich ja auch noch mal berichten.

Na, vielleicht in den nächsten Tagen.
Gut Schwitz allerseits.

kleine dunkelviolette Malvenblüte am Stamm

Grünzeug-Massaker

ausgesetztes junges Bäumchen im feuchten Erdreich mit 2 Auswüchsen - eines seitlich weit und einer kleiner nach oben

Ich hatte es ja bereits mehrmals von meinem ausgesetzten jungen Bäumchen aus einem Topf in freie Erde hier um die Ecke.
Wie es so heiß war im Mai, habe ich morgens, auf dem Weg zur Arbeit, dem Bäumchen immer Wasser gespendet, so dass zumindest die erste heiße Phase nach der direkten Freilassung vom Pflänzchen überstanden werden konnte. In der Zwischenzeit ist um das freie Erdreich ein Gürtel aus kniehohem Gras gewachsen, und auch auf der freien Erde haben noch ein paar Pflanzen ihre Köpfe nach draußen an die frische Luft gestreckt.

Niedergemähte Ecke vor ParkplatzLeider habe ich von der Umgebung des Bäumchens kein Foto gemacht, um mal seine Nachbarn zu zeigen.
Tja – und nun kann ich es nicht mehr.

Irgendwann in den letzten Tagen waren wohl welche mit Motorsensen unterwegs.

Als ich am Dienstag vor der Arbeit nochmal dort zum Wasserspenden hin bin, musste ich feststellen, dass der Grasgürtel nicht mehr existent war.
Auch die meisten Pflanzen, die sich gezeigt hatten, wurden niedergemacht.

Pflanze im TopfMein kleines Bäumchen hatte ja zwei wachsende Stämmchen.
Ach, das kann ich eigentlich noch gar nicht Stämmchen nennen. Sie waren ja gerade mal so dick wie ein Zweig.
Der eine ging nach oben, und war noch gar nicht so hoch. Der andere wuchs zur Seite raus. Da würde ich sagen, der war definitiv bereits größer als der nach-oben-gehende Auswuchs.

Heute nach der Arbeit habe ich nochmal das Feld des Massakers genauer angesehen. Den seitlich herausgehenden Zweig hat es erwischt. Auch noch ein anderer Zweig an dem Auswuchs nach oben – doch der ist immerhin noch da. Auch wenn ich nicht weiß, inwiefern er vielleicht bei der Schneideaktion beschädigt wurde.

abgeschnittener Pflanzenstrung im BodenIn der Nachbarschaft meines Bäumchens ging noch etwas anderes in die Höhe, was ich bisher nicht bestimmt hatte. Tja – jetzt kann ich es auch nicht mehr. Denn davon ist nur noch ein Stümpfchen da.
Eigentlich finde ich es verwunderlich, dass es den gerade hochgehenden „Stamm“ nicht auch erwischt hat. Hat da wer geschludert?

Dies ist jetzt zumindest der letzte traurige Rest meines Pflänzchens.
Und ich werde es weiter mit Wasser begießen, solange es noch da steht und Blätter hat. Ob er noch viel älter und größer wird?

Ich werde es im Auge behalten.
Versprochen.

Reste des ausgesetzten Bäumchens In einem roten Kreis ist die Schnittstelle des seitlichen Auswuchses zu sehen. Der Auswuchs nach oben steht noch.

Einmal Ausmalen Bitte

36 Buntstifte im Metalletui

Und wieder eine Arbeitswoche geschafft. Yay!
Und weil’s so schön ist, habe ich nun drei Tage frei. Whoop whoop!

Letzten Monat gab es dann doch noch irgendwann den Dienstplan für diesen Monat – und der ist sehr abwechslungsreich… nicht wirklich. ;o)
Ich habe den ganzen Monat Gamma-Raum-Schicht, bis auf den Feiertag nächste Woche. Da darf ich 9 Stunden Feiertagszuschlag im Gate verdienen. Danke schön. (Davor habe ich einen Tag frei am Mittwoch, damit ich mich vom Konzert am Dienstag erholen kann. Rock it!)

Gamma-Raum bedeutet die ganze Zeit Bildauswertung am Monitor. Das kann lang werden. Weswegen ich versuche, mich durch kleine Nebentätigkeiten wach und aufmerksam zu halten. Sei es, dass ich etwas schreibe – Tagebuch oder Blogbeiträge. Oder lese – oder wieder mal zu Stiften und Ausmalbüchern greife.

Letzteres habe ich die letzten drei Tage gemacht. Das letzte Bild für mein Gefühl beendet – den Vogel vom letzten Beitrag. Und dann das neue Motiv ausgesucht und ran an den Speck.

Da ich heute meinen letzten Tage hatte, wollte ich auch mit dem Bild fertig werden – was ich auch geschafft habe. Falls mir irgendwer auf Instagram folgen sollte, da ist das Ergebnis schon zu sehen. Für alle anderen nun hier:
Der Beginn und die einzelnen Tagesergebnisse bis zum heutigen Endergebnis.

Joa… ist ganz okay, finde ich.
Sonst würde ich sie hier jetzt nicht zeigen. ;o)

Mandalaartiges Motiv eines Ausmalbuches - noch in schwarz-weiß

Ausmalbuchmotiv - erste Schritte

Ausmalbuchmotiv - Farbe schreitet voran

Ausmalbuchmotiv - fertig ausgemalt

Ausmalbuchmotiv - fertig ausgemalt und noch etwas Farbe drumrum hinzugefügt

Und damit bleibt mir nur zu überlegen, was ich nächste Woche mache zum aufgeweckt bleiben. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Gibt es Regeln für Kunst?

36 Buntstifte im Metalletui

Nun. Ich würde ja sagen, in der Schule für den Unterricht ja. Weswegen ich da wohl auch nie wirklich ein großes Interesse entwickelt habe. Von wegen der strikten Getrennthaltung der Farben im Farbkasten. Bloß keine Farben zusammenschmieren…
Okay, das ist vielleicht sinnvoll, wenn ich an meine teilweise etwas…. ähm… verdreckten Farben denke.

Es war nie so meines.

Das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass es auch anders geht, war beim Malen des Bühnenbildes von Jim Knopf + die Wilde 13 in Rottweil. Da wurde nicht schön ordentlich jede Farbe für sich gehalten, sondern tatsächlich mit anderen Farben übereinander gemalt. Ohne, dass die erste Farbe getrocknet war. :oO
Shocking!

Das war das erste Mal, dass ich mir vorstellen konnte, irgendwann mal selbst was zu malen. Was aber, ehrlich gesagt, auch nach 24 Jahren noch nicht passiert ist.

Auch später die Aufzeichnungen von Bob Ross wirkten einfach und ein wenig inspirierend.
Doch immer noch nicht genug.

Geöffneter Holzkoffer darinnen sind zu sehen: eine Farb-Mischpalette Farbtuben Spachtel Pinsel WasserbehälterJa, ich habe mir in den Jahren einiges an „Erstausstattung“ zugelegt. Staffeleien, Leinwände, Farben… Liegt alles irgendwo hier bei mir herum. Alles ungenutzt.

Letztens kam wieder was dazu.
Ein Holzkasten/-koffer, der zur Tischstaffelei umgebaut werden kann + in dem sich auch Farben + Material einpacken lassen können.
Praktisch.
Musste ich haben. *schulterzuck*

Dieser Kasten hat mich jetzt veranlasst, über Regeln in der Kunst nachzudenken, weil… wie könnte ich ihn bemalen, so dass die Holzmaserung danach noch zu sehen ist?

Gut, vielleicht ist das nicht wirklich eine Regelfrage für Kunst, doch um etwas bemalen zu können, braucht es Grundvoraussetzungen, was ja in gewisser Weise auch Regeln sind.

Ich könnte es mit Acrylfarben bemalen… doch vermute ich, dass Acryl sehr deckend wäre/ist, so dass danach keine Maserung mehr zu sehen ist. Wie wäre es dann mit Aquarellfarben? Die halte ich für etwas transparenter. Doch meinte Drachenechse da, dass die in der Maserung verlaufen würde. Hm… Also vorher grundieren?

HolzkofferIch habe die Überlegungen dazu im Moment zurückgestellt. Doch werde ich immer daran erinnert, wenn ich die Koffer/Kiste zuhause stehen sehe. Es sagt mir geradezu immer:
‚Mal mich an!‘

Wird sich noch ein wenig gedulden müssen, die Box.

Drachenechse hat auch Alkohol-Marker vorgeschlagen. Hm. Da muss ich noch eine Weile warten, dann bekomme ich dafür Experimentiermaterial. Denn ich konnte mich nicht beherrschen, und musste mir ein Mixed Media Art Kit bestellen. Da hat es dann auch Alkohol-Farben. Wenn das Kit hier eintrudelt, wäre/ist das dann auch bestimmt einen Beitrag wert. ;o)

Doch das war ja nur der erste Grund für diesen Beitrag.
Das ‚wie kann ich dat Ding am besten bemalen?‘
Stofftasche mit Banner darum von CASTLE ARTS 72 Premium Soft Touch COLOURED PENCILS Neben dieser Beschriftung steht ein Greif mit goldenen Flügeln und blauen HinterteilNun habe ich letztens ja seit Ewigkeiten wieder mal in einem meiner Ausmalbücher weitergemalt. Da musste ich auch an das damals denken, von wegen Schule + jede Farbe einzeln… was ich bei den Ausmalbüchern ja auch noch so handhabe. Allerdings ist das bei Buntstiften ja auch etwas schwerer, mit ihnen übereinander zu malen. Finde ich. Weswegen ich ja auch immer mehr Farbstifte haben wollte. Mehr Farbstifte = mehr Farben.
Tatsächlich habe ich aber meine 72er-Packung vom letzten Jahr noch nicht benutzt. Schande über mein Haupt. Doch es beruhigt mich, sie zu haben und zu wissen, dass ich sie jederzeit benutzen könnte.
Wenn ich es mal wollte. ;o)

Bei meiner letzten Ausmalstunde wurde das Vögelchen wieder um einiges bunter. Und ich wäre nun soweit zu überlegen: Sollte ich alles ausmalen, oder wäre es nicht sogar gut, auch mal etwas weiß zu lassen? Damit die entsprechenden Bilder dann nochmal anders wirken können, als wenn nur 1000 Farben auf eine Fläche geklatscht worden wären. Quasi.

Aber das ist dann eigentlich auch keine Regel.
Nirgends heißt es: Alles weiße muss aus-/angemalt werden. Denn im Gegensatz zu gewissen Grundregeln, welche Farben auf welchem Material wie wirken oder halten, gibt es ansonsten in der Kunst nicht wirklich Regeln. Es ist das, was jede/r für sich daraus macht.
Ich wünschte, ich hätte das schon damals in der Schule verstanden. Vielleicht würde ich dann mehr mit Farben als mit dem Stift in der Hand hantieren?
Wer weiß.

Vogel in einem Ausmalbuch, fast vollständig ausgemalt

 

Bahngeschichten

leere S-Bahn innen

Und es ist Juni.
Mit was fange ich den denn an?
Ich hatte es ja schon lange nicht mehr mit der Bahn. Na dann… ;o)

Es ist immer wieder eine Freude *hust*, besonders am Wochenende mit der S-Bahn um 03:46 Uhr zum Flughafen zu fahren.
Wenn sie fährt. ;o)

Besonders im Sommer ist es da immer wieder schön, wenn unterwegs die Wochenend-Party-People einsteigen, um dann doch mal nach Hause zu fahren. Meistens ja mehr als weniger laut.
Sei es in Mühlheim-Dietesheim von den Steinbrüchen… oder später Kaiserlei oder Konstabler/Hauptwache. Yay. *Augenroll*

Zum Glück (?) wird momentan (mal wieder) im Tunnel gebaut. Dieses Mal im Offenbacher Tunnel. Das bedeutet, dass die S-Bahnen über Offenbach Ost, OF Hbf. + Frankfurt-Süd umgeleitet werden. Heißt, die üblichen Partyleute aus Offenbach + Frankfurt haben es etwas schwerer, in diese Bahn zu kommen. Von daher ist da der Ansturm geringer im Moment.

Als der Tunnel vor Jahren das erste Mal gesperrt war, wurde die Bahn auch über Offenbach und Frankfurt-Süd umgeleitet. Allerdings war da die Fahrtdauer dann der Strecke angepasst, also kürzer. Da haben wir vielleicht 20-25 Minuten gebraucht statt normal 45.
Dieses Mal wurde die Fahrtdauer aber an die normale Zeit angepasst. Wir stehen also zwischendurch mehr an Bahnhöfen herum. Schade eigentlich. Ich fand die Schnell-S-Bahn damals ganz praktisch.

Anzeigentafel der Abfahrten an der Station Stadion Der erste Zug nach Hanau fällt aus.Was anderes sind zur Zeit viele Bahnen, die am Wochenende fahren. Normal ist 3:46, dann 4:31, 5:01 usw.
Momentan fahren sie 3:46, 4:16, 4:46…
Auch nach Hanau habe ich gestern + heute viele Bahnen gesehen. Mehr, als es sonst gibt. Doch ist dies wohl nur ums Wochenende herum der Fall, aber darüber gelesen habe ich nirgendwo etwas. Weder auf den ausgedruckten Fahrplänen im Bahnhof, noch als Bemerkung in der App. Es fahren halt einfach mehr Bahnen.
Warum auch immer.

Auch hier habe ich nichts dagegen. So verteilen sich die möglichen Fahr“freuden“ auf mehr Bahnen, als wenn sie nur stündlich fährt.

So eine „Freude“ wie die Dame, die ich öfters am Hanauer Hbf. sehe, oder auch am Flughafen. Ich vermute, sie ist obdachlos – da sie immer einen Haufen Tüten mitschleppt. Und sie spricht auch gerne mal mit sich selbst. Und wenn sie in der Bahn sitzt, schafft sie es, die Viertelbahn um sich herum zu leeren…
Laut einem Kollegen hat sie wohl ein Ticket, dennoch habe ich es in den letzten Wochen einmal erlebt, dass sie von der Bahn-Security am Stadion der Bahn verwiesen wurde. Eigentlich hat mich gewundert, dass sie nicht wieder eingestiegen ist, nachdem wir da dann noch so lange herumstanden.

Heute stand eine Dame am Bahnhof, von der ich vermute, dass sie etwas bedröhnt war. Von was auch immer. Nicht super auffällig, aber doch etwas… neben der Spur. Wenn sie schon ungefragt in meine Richtung sagt, dass sie ein Ticket hat, als die Bahn einfuhr. Auch wenn ich das gar nicht wissen wollte.
Kurz vor Steinheim, der ersten Haltestelle nach Hanau Hbf., kam sie um meine Ecke und fragte nach Höchst. Ich meinte dann, Frankfurt-Süd umsteigen. Davon hat sie aber anscheinend nur irgendwie Frankfurt gehört?
Ich sagte dann, dass dies die Bahn nach Wiesbaden ist. Was ja auch stimmte. Darauf meinte sie, sie will nicht nach Wiesbaden, worauf ich meinte, dass sie dann im falschen Zug ist. Also ist sie in Steinheim ausgestiegen. Aber erst, als ich ihr gesagt habe, dass der Bahnsteig und damit der Ausstieg auf der anderen Seite ist.

Und ich hatte wieder meine Ruhe. Und einen Grund, etwas zu schreiben. Schlechtes Gewissen? Minimal.

Ich habe zwar Knöpfe für in-meine-Ohren zum Beschallen dabei. Die nutze ich aber meist nur auf der Arbeit, um Kollegen ausblenden zu können. In der Bahn mag ich sie nicht. Unterwegs will ich meist lieber hören können, was um mich herum abgeht.
Es sei denn, ich will schlafen. Doch auch das mache ich ohne Knöpfe im Ohr. Daher fällt das Ausblenden von diversen Fahrgästen am Wochenende schon teilweise schwer. Und wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit bin, will ich eher meine Ruhe, anstatt irgendwelche Gespräche aufgedrängt zu bekommen, denen ich schlecht entkommen kann. Deswegen hält sich mein schlechtes Gewissen heute in Grenzen.

Bahnfahren ist so ein Abenteuer, dass sich inzwischen recht viele Kollegen eine teure Parkmarke für den Flughafen gönnen. Denn da sind sie meist schneller hier + wieder weg als mit der Bahn… und sie können so den verschiedensten Bahnmitfahrern entgehen. Was oftmals alleine schon der größte Vorteil vom Ganzen ist.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Traumwelten

Vollmond hinter und durch Wolken

Ich habe letzte Nacht tatsächlich mal wieder einen Theatertraum gehabt. Was ja schon alleine deshalb erstaunlich ist, da es schon Ewigkeiten her ist, dass ich das letzte Mal auf einer Bühne stand. Das war nämlich 2013 – also inzwischen 12 Jahre bald. Für den Zerbrochenen Krug in Steinau.
(Ich dachte ja erst 2012, aber mein Blog hat mich eines besseren belehrt. Denn 2013 haben wir Tartuffe beendet – und meines Wissens auch den Krug.)
Meine letzte Theaterwerkstatt müsste die 2016 gewesen sein. Danach haben sich die Termine teilweise mit meiner Drehleierwerkstatt in Bad Homburg überschnitten. Oder ich hatte keine Lust. (Konnte ich alles in alten Beiträgen nachlesen. Gute Gedächtnisstütze, so ein Blog. ;o))
Also ist mein letztes eigenes Theatergeschehen lange her. Und trotzdem habe ich nach all den Jahren immer noch immer wieder mal Theaterträume. Das Hirn ist schon so ’ne Sache.

Ich glaube, der Traum müsste bei Lim angesiedelt gewesen sein, denn wir waren recht viele auf der Bühne. Und bevor es für mich auf die Bühne ging, durfte ich feststellen, dass ich meine Kostümsachen nicht dabei hatte. Also habe ich da improvisiert.

Ein Eisberg, dessen Spitze wie ein Würfel aussieht, in der GletscherlaguneIch war ein Diener eines Industriellen und das Stück soll von 1921 gewesen sein? Hatte irgendwer der Gruppe nachgesehen. Die letzte Aufführung war schon eine Weile her – deswegen auch Kostüm vergessen – und ich war mir nicht sicher, ob ich den Text noch hinbekomme. Allerdings hat mich das dieses Mal irgendwie nicht aufgeregt. Ich dachte, das wird schon.
Es hatte auch irgendwas mit Schnee zu tun…
Keine Ahnung, ob es da wirklich irgendein Stück gibt aus diesem Jahresbereich. Ich habe zumindest selbst keines jemals gespielt. Also, im Wachen. ;o)

Während der Aufführung bin ich dann wach geworden. Und dachte, dass ich darüber schreiben will/muss. Was ich jetzt tue.

Während meiner aktiven Zeit hatte ich das Gefühl eines textlichen Blindfluges wirklich nur einmal. Und zwar im zweiten Jahr in Rottweil. Als wir Kunst nochmal als Gastspiel während der Sommernachtstraum-Zeit gemacht haben. Das heißt, es waren seit der letzten Aufführung bereits einige Wochen vergangen und wir hatten uns seitdem nur mit dem Sommernachtstraum befasst. Und dann, auf einmal, zwischendurch das Gastspiel.
Ohne Probe vorher.

Da hatte ich auch das Gefühl, mit Vollgas durch einen Tunnel zu heizen – ohne Licht. Wird schon schiefgehen. Wir kennen ja den Weg. Augen zu und durch.
Huuuuiiii!!!

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenGut, es hat tatsächlich geklappt und wir kamen gut durch die Aufführung. Da war das bemerkenswerteste an der Sache noch, dass es das Bild auf dem Rückweg vom Pritschenwagen gefegt hat.
Ups.

So ein bisschen hatte der Traum was von der Fahrt durch den Tunnel mit Kunst. Doch war ich für diese Fahrt gefühlt entspannter als damals vor 22 Jahren vor Kunst.

Bin gespannt, wann ich das nächste Mal im Traum auf einer Bühne stehen werde. Und wie lange mich solche Träume weiterhin besuchen werden…
Doch besser Theaterträume als Koffer im Traum zu röntgen, oder andere Arbeiten wiederzuerleben. ;o)

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Der Mai neigt sich dem Ende zu

Hochhäuser von Frankfurt im Dämmerlicht von der Zeil/Hauptwache aus gesehen.

Und da ich heute frei habe – Wochenende sei Dank – haue ich jetzt mal wieder direkt in die Tasten. Da heute der erste Tag meines Wochenendes ist, bedeutet das, dass ich morgen, am Feiertag, auch frei habe. Auf Wiedersehen, Feiertagszuschlag. ;o)
Dafür sollte ich dann eigentlich im Juni die Feiertage mitnehmen, sprich Pfingsten und Fronleichnam. Eigentlich, denn bisher kann ich noch nicht sagen, ob und wie ich im Juni arbeiten darf. Denn meine Firma hat es mal wieder geschafft, bis jetzt noch keinen Plan für Juni rauszugeben. Wunderbar… *Gesicht verzieh* Eintrittskarte zum Konzert der Gruppe 
The Warning
in der Batschkapp am
17.06.2025 um 20 Uhr  Ich hoffe ja, dass es wie üblich bei Frühdienst bleibt, denn ich weiß zwar bereits, dass mein beantragter freier Tag am 18. genehmigt ist, doch wichtiger wäre da noch der Frühdienst einen Tag davor. Denn da kommen The Warning nach Frankfurt, und zumindest meine Karte habe ich ja schon. Von daher hoffe ich, dass sie da nicht auf Spät- oder gar Nachtdienst für mich kommen.
Na ja, sind ja noch drei Tage… *Augen verdreh*
Wenn mensch sich mal überlegt – abgesprochen ist inzwischen der 25.! Früher war es mal der 15.! Wie haben die das nur hinbekommen? Und wenn nicht, war ja immer noch genug Puffer bis zum nächsten Monat. Da machen 2-3 Tage ja nichts. Aber so…

Ausgesetzte Pflanze aus Topf im ErdreichDas Gute an heute, abgesehen von meinem Samstag, ist, dass es endlich mal wieder geregnet hat. Dann muss ich mein ausgesetztes Bäumchen mal zwei-drei Tage nicht begießen. ;o)
Nachdem es ja letztes Jahr der ausgesetzte Tannenbaum bei meinen Verwandten nicht geschafft hat, weil es wohl auch zu trocken war, habe ich meiner ausgesetzten Buche vor der Fahrt zur Arbeit immer so 2 Liter gegönnt. Bis jetzt lebt sie noch. Und das nach drei Wochen. Vielleicht bekommt sie ja nun durch den Regen heute noch ein bisschen Pflanzennachbarschaft. Zumindest habe ich auf der Freifläche noch ein wenig Bienenfutter verstreut. ;o)

Zwanzigseitiger Würfel, mit einem Drachenkopf als 20.Für die nächsten Monate muss ich mal versuchen, meine Kaufgelüste wieder ein wenig in den Griff zu bekommen. Damit ich wieder ein wenig Puffer aufbauen kann. Das heißt, nicht mehr so viel Fanart kaufen – oder Platten – oder Würfel. *hust*
Das habe ich mir zwar gestern auch schon gedacht… und habe trotzdem wieder was geordert. *Augen verdreh*
Aber jetzt!
Ganz ehrlich.
*unschuldig guck*
Von was für einem Würfel ich spreche? Och, nur so einen kleinen, bunten… ähem…
Und die Fanart gibt’s dann nochmal gesondert extra.

Malvenblüte hellviolettIch hatte mir im Mai in einem Laden hier mal so Postkarten zum Selbstausmalen gekauft. Ich dachte mir, die bekomme ich wohl schneller mal zwischendurch fertig, als immer ein Buch zum Ausmalen mitzuschleppen.
Dumm nur, dass das Papier der Postkarten etwas komisch beschichtet ist. Da hatten meine Buntstifte, die ich dabei hatte, irgendwie keinen Grip. Dann muss ich mal meine Filzstifte ausprobieren, die ich hier noch rumliegen habe. Ob die besser gehen?

Malvenblüte dunkelviolettAuf meinem Balkon habe ich inzwischen tatsächlich so einige Blüten offen. Alleine zwei Malvenpflanzen – der große Busch in hellviolett – und dann noch eine kleine Pflanze mit dunkelvioletten Blüten. Und nicht gerade wenigen. Außerdem noch Kornblumen und anderes Pflanzenzeugs. Mach ich vielleicht auch mal wieder einen extra Bericht drüber.
Aber die Beeren wollen dieses Jahr nicht so wirklich. Weder in Heidelbeer-, noch in Walderdbeerform. Na ja, mensch kann nicht alles haben. ;o)

Joa, ich denke, das wäre mein kurzer Bericht für heute.
Genießt den Feiertag morgen.
Ich werde ihn ganz gemütlich zu Hause verbringen.
Bis jetzt. ;o)

Malvenpflanze mit ganz vielen dunkelvioletten Blüten

Fertiggelesen: Flammengeküsst – FOURTH WING von Rebecca Yarros

Cover des Buches FOURTH WING der Serie FLAMMENGEKÜSST von REBECCA YARROS mit einem roten Aufkleber "Mit Bonuskapiteln" von dtv - Softcover

Und ich habe das Geschenk meines VnvOs fertiggelesen. Wie dem Titel zu entnehmen ist, war das Fourthwing von Rebecca Yarros.

Das Buch gibt es ja schon eine Weile. Von daher gibt es wohl kaum etwas, was noch nicht darüber geschrieben wurde. Ich habe allerdings nichts darüber gelesen, einfach weil ich mich nicht wirklich für Buchbesprechungen interessiere. Egal ob auf TikTok oder YouTube oder sonst wo. Ich werde also kaum etwas Neues beitragen können. Trotzdem will ich jetzt was darüber schreiben.

Ich habe das Buch zuerst quer gelesen. Bin vom Viadukt durch die diversen interessanten Stationen von Violets Ausbildung bis zum Ende gesprungen. Auch die drei Zusatzkapitel aus Xadens Sicht, die meine Ausgabe des (dicken) Taschenbuches enthält, hatte ich bereits gelesen. Weil ich oft das Ende vorziehe – und die drei Kapitel waren halt ganz am Schluss. ;o)
Dabei musste ich mal wieder darüber nachdenken, dass mir diese Art des Lesens – hin- und herspringen – im Papierform doch leichter fällt, als bei einem E-Book. ;o)

„- ohne die Dokumentation der wahrheitsgetreuen Fakten unserer Geschichte zum Wohl zukünftiger Generationen…“
Diese kleine Bemerkung im Rahmen der ersten Stunde Gefechtskunde bringt mich dazu, direkt vom Anfang an zu denken, dass es mit der Wahrheit dann vielleicht nicht ganz so weit her ist, wenn extra darauf hingewiesen wird.
*Sfz*
Es gibt heutzutage ja viele, die denken, dass es mit der Wahrheit nicht so weit her ist. Das mag vielleicht in einigen Punkten so sein. Aber diese großen Verschwörungstheorien… *augenroll*
Und jetzt sehe ich selbst Verschwörungen voraus.
Wobei ich mich da auch frage, ob mir diese Formulierung so aufgestoßen wäre, hätte ich nicht quer gelesen?

Ach, wer weiß.

Aber in diesem Buch geht es ja um die Ausbildung zu Drachenreitern. Und hier insbesondere um die von Violet, die eigentlich gar keiner werden wollte. Denn ursprünglich wollte sie Schriftgelehrte werden, wie ihr Vater.

Das mich dieses Buch vor Zeiten nicht interessiert hat, lag sicher hauptsächlich an der Zugehörigkeit dieses Buches zur Romantic-Fantasy.
In meinem Beitrag Was ich mag und was ich nicht mag in Büchern habe ich ja Romantasy als Beispiel aufgeführt, was nicht so meines ist. Von daher kann ich mein ursprünglich mangelndes Interesse an dem Buch verstehen. Es nun doch bekommen und gelesen zu haben, war aber nicht verkehrt. Sicher, es gibt da ein paar Punkte, die in meinen Negativbeispielen stehen. Doch das Buch besteht ja aus mehr als diesen Punkten.

Scorch, der Beanie Babies-DracheDie Ausbildung ist spannend geschrieben.
Auf was für Ideen Violet zurückgreift, um als kleinste Kadettin mit leicht zerbrechlichen Knochen gegen größere Kadetten zu bestehen…
Ihre langsame Wandlung von der Schriftgelehrten zur Reiterin, sowohl physisch, als auch im Kopf…
Und das sie dann sogar von zwei Drachen gewählt wird, statt wie jeder andere Reiter von einem… das gleicht die zwei-drei Punkte der Romantik gut aus. ;o)
So sehr, dass ich mir nun ja nicht nur bereits das zweite Buch der Reihe selbst besorgt habe, sondern jetzt auch über das erste Buch ein paar Zeilen schreibe. Was ich wohl nicht gemacht hätte, hätten die negativen Seiten (für mich) überwogen.

Jetzt bin ich vor allem gespannt darauf, zu was für eine Art Drachen sich Andarna entwickeln wird. Überhaupt gefällt mir das Verhältnis von Violet zu Andarna und Tairn, ihren Drachen. Und die Gespräche, die sie öfters führen. :oD

Nun kann ich dieses Buch also auch mal meiner Nichte weitergeben. Mal sehen, was sie davon hält. Und das zweite Buch habe ich mir jedenfalls mit Farbschnitt geholt.
Wenn schon, denn schon. ;o)

Buch mit Farbschnitt (einem fliegenden goldenen Drachen über Gewitterwolken) Das Buch ist das Hardcover von Iron Flame - Flammengeküsst von Rebecca Yarros.