Ende Juni

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Wir haben das Ende des Monats Juni so gut wie erreicht. Den einen Tag bis dahin lege ich jetzt nicht so auf die Goldwaage.
Nun habe ich diesen Monat ja so gut wie nur Gamma-Raum gehabt. Da dachte ich ja, dass ich mehr schreibe als das, was ich bisher verzapft habe. Doch anscheinend war ich wieder mal nicht soo inspiriert. Doch immerhin wird das jetzt wenigstens mein siebter Beitrag im Juni – das ist eine normale Anzahl für mich in einem Monat.

Nun habe ich auch längst nicht so viel gelesen, wie ich vorher angenommen hatte. Ich habe 2 Bücher gelesen – und stattdessen habe ich mal wieder zu den Buntstiften gegriffen. Und tatsächlich habe ich diesen Monat mein Geschenk vom letzten Jahr endlich mal in Gebrauch genommen. Die Stifte aus dem Pott. Und ich muss sagen: Ich finde sie gut. :o)

Ausgefülltes 72 Farbstifte-Testblatt

In den letzten Tagen habe ich an 3 Motiven gesessen. Das Motiv mit den Häusern braucht noch einen klitzekleinen Endschliff. Sobald ich den habe, poste ich das fertige Bild auch hier. Ansonsten habe ich das Mandala-Buch von Drachenechses Mama eingeweiht und noch ein weiteres Motiv aus einem meiner Bücher in Angriff genommen. Da brauche ich noch eine Weile für. Die Grundmotive kann ich ja schon mal zeigen, hier so im Beitrag verteilt. ;o)

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum AusmalenIm Juli habe ich wieder genug Tage, in denen ich zur Wachhalte-Beschäftigung greifen kann. Da geht es sicher mit Bildern weiter – und wohl auch mal wieder mit einem Buch. Schließlich kommt demnächst das neue Buch zur Flüsse-von-London-Reihe heraus. Zumindest DAS werde ich direkt lesen wollen. Und ansonsten? Vielleicht bin ich ja mal wieder zum Schreiben inspiriert? Zum Ausmalen brauche ich halt weniger Inspiration. Hmm…

Diesen Monat war ich ja auch beim Konzert von The Warning in der Batschkapp, worüber ich ebenfalls noch nichts weiter geschrieben habe. Nicht, weil mir das Konzert nicht gefallen hätte – aber ich stand dieses Mal doch recht weit hinten, da habe ich auch keine guten Fotos oder Clips rausbekommen. Aber die Damen haben wieder abgeliefert. Und dann hat der Monat ein paar Live-Streams von Festivals gebracht. The Warning bei Rock am Ring – episch, weil kalt und stürmisch… :oD
Rundes Mandala-AusmalmotivAußerdem noch vom Hellfest-Festival in Frankreich und zum Abschluss noch vom Pinkpop-Festival in den Niederlanden. Und alle Streams gibt es jetzt noch bei YouTube komplett anzusehen.

Am Freitag haben wir das erste Mal seit Februar endlich wieder Shadowrun gespielt. Und wir sind endlich von Japan wieder zurück in den ADL. Und müssen uns da jetzt an die Veränderungen gewöhnen. Sowas…

Ächz… ist das warm. Ich schwitze jetzt ja nur vom Rumstehen beim Tippen. Hitze ist nicht meins. :o/

In diesem Sinne mal sehen, was der Juli bringen wird. Außer weiteren Hitzetagen. Bäh!

GIF von über kleinen Wasserfällen plätscherndem Bach

eBook oder altmodisches Papier

Mein ebook-Reader mit einem Teil meiner Bibliothek: Die Alex Verus-Reihe Band 1-3: Das Labyrinth von London / Das Ritual vo.. Jacka EPUB 4,7 MB Der Galgen von Tyburn Ben Aaronovitch EPUB 1,1 MB - Beendet Die Glocke von Whitechapel Ben Aaronovitch EPUB 1,3 MB - Beendet Fingerhut-Sommer Ben Aaronovitch EPUB 910kB - Beendet Der böse Ort Aaronovitch EPUB 2,3 MB - beendet Die Flüsse von London Aaronovitch PocketBook

Ich habe in der letzten Zeit mal wieder die Muse gehabt, beim Warten auf Arbeit an meinen jeweiligen Einsatzplätzen etwas zu lesen. Im November oder so war ich da ja nicht so drauf.

Vor meinem Urlaub 2018 in Island habe ich mir damals ja tatsächlich einen eBook-Reader gekauft, da ich bei Humble Bundle eine ganze Sammlung Bücher für Reisen gekauft hatte. Allerdings… letztendlich habe ich den Reader dann doch nicht benutzt, weil die Sache mit dem Blättern und Bildern ansehen irgendwie… mir zu kompliziert war. Bzw. das Ergebnis nicht sonderlich befriedigend.

Letztes Jahr habe ich ihn nun wieder reaktiviert, und habe da inzwischen einige Bücher gelesen. Ich hatte beim Sonderangebot für die ersten 3 Flüsse von London-Büchern zugeschlagen, einem eBook-Sammelband. Seitdem habe ich noch einige eBooks gekauft. Von den Flüssen von London, und von der Magier von London-Reihe von Benedict Jacka.
Auch hier habe ich inzwischen die ersten vier Bücher auf meinem Reader und durch.

Mit das letzte, welches ich mir auf den Reader geholt habe, abgesehen vom 4. Teil der Magier von London-Reihe, war das dritte Buch der Lockwood & Co.-Reihe. Denn ich hatte die ersten beiden mal wieder gelesen, nachdem die Serie rauskam. Das dritte habe ich nicht gefunden, dafür 4 + 5.
Also habe ich nun Nummer Drei nochmal für den Reader gekauft.

Und ich habe festgestellt, bzw. mir ist klar geworden, was ich eher nicht so gerne lese. Doch das kann ich hier gerade nicht in die richtigen Worte fassen. Also überspringe ich das jetzt mal.

Das ist übrigens etwas, was bei einem eBook nicht wirklich geht. Oder was mir da schwerer fällt: Etwas überspringen.

Sollte sich die Handlung einer Sache nähern, die ich eher zum Fremdschämen finde zum Beispiel, dann überschlage ich beim Papier einfach 2-3 Seiten. Beim Reader kann ich das zwar auch überblättern, doch da fällt es mir schwerer.

Manchmal lese ich etwas eine Zeitlang quer, und komme später zurück, das Übersprungene doch noch zu lesen. Und da fällt mir die Orientierung beim altmodischen Papier einfach leichter.
Und doch finde ich den Reader inzwischen auch ganz praktisch. Wobei ich auf ihm noch nicht wirklich etwas ganz Neues gelesen habe. Alle Bücher bisher habe ich auch auf Papier. Doch alleine die paar Bücher, die ich nun bisher drauf und gelesen habe (12 Stück)… wenn ich die alle auf einmal mit Rumschleppen wollte…

Ein Kollege hat sich inzwischen einen Color-Reader meiner Marke geholt + ist davon begeistert. Und was er mir davon gezeigt hat… ja, nicht schlecht.

Sollte ich mir doch noch so einen zulegen?

Oder ein neues Tablet?

Doch inzwischen glaube ich, da wäre ein Reader wirklich besser.
Und die letzten Lockwood-Bücher lese ich jetzt wieder auf Papier.
Und blättere dabei so weit vor, wie ich will.

Weil ich es da einfach kann. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Here is London

Tower Bridge

So.

Meine Reise nach London ist nun auch schon ein paar Tage vorbei – seit 2 Wochen, genauer gesagt. Der Flughafen-Arbeitsalltag hat mich wieder. Yay?

Dann will ich doch mal über den Trip berichten.
*Räusper*

Es war einmal…

Ach nein, das ist als Erzählstil vielleicht etwas übertrieben. Also „normaler“ Stil. ;o)

 

Donnerstag

Blick auf Köln mit Flügel vom FlugzeugAm Donnerstag sollte mein Flug von Frankfurt aus um 10:00 Uhr gehen. In der digitalen Bordkarte stand, dass das Boarden meiner Gruppe (3) um 9:00 Uhr beginnen sollte und dann das Gate um 09:45 schließt.
Nun, in Frankfurt kenne ich mich ein wenig aus. Ich weiß in etwa, wo welches Gate ist + wie ich da hinkomme. Wenigstens ein Vorteil, hier zu arbeiten.
Von daher wollte ich nicht zu früh oder spät da sein. Dadurch, dass ich bereits den Tag davor online eingecheckt habe, konnte ich ja direkt durch die Kontrollen. So war ich um 8:50 Uhr bereits am Gate.
Und habe mir da nochmal ’ne Cola gegönnt. Für 4,20!
Hey, sogar im Flieger hätte ich die für 3,50 bekommen.
Auf dem Weg zum Gate habe ich den automatischen Grenzübertritt, bzw. die entsprechende Passkontrolle ausprobiert. Das Türchen hat sich für mich geöffnet.
Puh. ;o)

Schatten des Flugzeugs in rundem Regenbogen auf den WolkenBei der Sicherheitskontrolle davor wollten sie tatsächlich meine Bastelschere sehen, die ich in meinem Mäppchen-für-alle-Fälle dabei hatte. In Frankfurt war die Klinge klein genug. In London messen sie wohl anders.
Am Gate wurden nochmal die Dokumente kontrolliert, sprich Pass + Bordkarte.

Letztendlich ging das Boarden erst um 9:49 Uhr los. Zu dem Zeitpunkt hätten wir längst fertig, bzw. geschlossen sein sollen.

Ich habe beim Hin- und Rückflug jeweils einen Fensterplatz gehabt. Die sind wohl immer die Gruppe 3. Komischerweise saßen auf dem Hinflug dann die Leute an den beiden Gangplätzen schon, als ich hinkam.

Blick auf Syon House und ThemseIch habe mir zwar Notizen gemacht, doch es reicht hier ja, wenn ich sage, dass wir um 10:43 gestartet + in London um 11:59 Uhr gelandet sind.
Um 12:41 – bzw. ja da nun 11:41 Uhr – war ich auch durch die britische automatische Passkontrolle durch.
Wie komme ich jetzt in die Stadt?

Ich hatte erst mit dem Gedanken gespielt, mit dem Bus in die Stadt zu fahren, und den mit meiner Kreditkarte zu bezahlen. Nur habe ich da beim Orientieren nicht gut genug gewürfelt und habe daher den Bus nicht gefunden, der gegangen wäre. Also habe ich die Version ‚Tube‘ ausprobiert. Dafür habe ich mir am Automaten eine Oysterkarte geholt + aufgeladen… und ab gings.

Beschriftung des U-Bahn-Wagens UNDERGROUNDDas System in London finde ich ja ganz praktisch. Es wird nur bargeldlos gezahlt – z.B. mit dieser Oyster-Card. Will ich mit der U-Bahn fahren – der Tube – erhält mensch mit seiner Karte Zutritt zur Station. Steigt mensch dann wieder aus + verlässt die Tube, muss die Karte wieder vorgehalten werden. Sonst kommt mensch nicht raus. Will jemand Bus fahren, steigt der/diejenige einfach in den Bus + hält die Karte vorne beim Fahrer an das Gerät. Und kann dann soweit fahren, wie er/sie will. Wird allerdings umgestiegen, muss wieder neu die Karte vorgehalten werden. Doch hat mensch am Tag eine entsprechende Anzahl Busfahrten erreicht, kosten die restlichen für den Tag nichts mehr.

Also dann mit der Tube in die Stadt und vom Leicester Square (Läster-Square) zu meinem Hotel gelaufen. Schon mal am Theater vorbei, wo es Samstags dann hinging.

Statue von Mary Poppins mit Regenschirm am Leicester Square GardensIch habe mich mit dem Wetter + der Temperatur verschätzt. Ich war viel zu warm angezogen, und bis ich das Hotel erreicht hatte, war ich durchgeschwitzt.

Einchecken sollte ab 14:00 Uhr gehen. Da war ich entsprechend pünktlich dort, habe mein Zimmer… bzw. meinen Hasenkasten be- und mich umgezogen.
Nach ein wenig Erholung ging es los zu einem ersten Spaziergang. Der hat mich bis über die Waterloo Bridge geführt. Und an einer Postniederlassung vorbei, bei der ich mich direkt mit den benötigten Briefmarken eingedeckt habe. Die Dame am Schalter hat erst nochmal nachgefragt, ob sie die Menge richtig verstanden hatte… 40 sind ja auch viel… und dann musste sie noch welche holen, da sie in ihrer Mappe nicht mehr genug hatte. :oD

Blick auf Themse mit London Eye, Westminster und Big BenGegessen habe ich an dem Tag dann Burger + Chips – also Pommes – bei einem Five Guys. Auch habe ich das erste Mal nach der St. Pauls Church geschaut. Der Platz beim Covent Garden, an dem die Geschichten der Flüsse von London beginnt.
An dem Abend habe ich direkt meine ersten 9 Karten geschrieben. Und bin dann recht früh ins Bett.

Briefmarken mit King Charles

Freitag

Mein erster „ganzer“ Tag in London.
Der musste mit etwas zwischen den Zähne begonnen werden, von daher bin ich als erstes in die Bäckerei direkt um die Ecke gegangen. Anschließend noch was im Sainsbury’s eingekauft, die Einkäufe ins Hotel gebracht… und los gings.

Statue eines Arbeiters mit einer Metallstange auf der Schulter - auf der eine Taube sitztIch habe mir eine Station meiner Busstrecken zum Auf- und Abspringen gesucht + habe mir die komplette Gelbe Tour gegönnt. Vom Trafalgar Square über Piccadilly Circus, Hyde Park, Westminster + Big Ben, Westminster Bridge, London Bridge, Tower Bridge und einiges mehr.

Theoretisch hätte ich ja ab- und beim nächsten Bus wieder aufspringen können. Ich habe dann aber die Tour komplett ausgesessen. ;o)
Ich wollte mir erst meinen Überblick verschaffen. Nach dieser Tour habe ich mich alleine durch die Stadt geschlagen.
Green Park, Buckingham Palace, Victoria Station… dort einen Bus zur Waterloo Station geentert und von dort wieder zu Fuß weiter. Und zwar an der Themse entlang bis zum Globe Theater.

Globe Theatre

Als alten Theaterfan war diese Station ein Muss. Und ich musste von dort unbedingt einigen Leutchen eine Message mit Bild schicken. Auch wenn ich nicht rein bin. Genauso wenig wie dann in den Tower. Das kommt beim nächsten Mal. Ich habe ja auch noch keine Friedhöfe besucht. ;o)
Fish and ChipsÜber die London Bridge – auf der Suche nach Mr. Punch – gings dann wieder ans Nordufer und weiter zum Tower. Da habe ich dann Fish & Chips gegessen, ihn einmal umrundet und ab ging’s wieder Richtung Westen. Ich habe mich wieder einige Stationen von einem Bus mitnehmen lassen. Dann ging es nochmal über den Covent Garden zur St. Pauls Church und zurück ins Hotel.
Dort habe ich in aller Ruhe meine 20 Karten des Tages geschrieben und mich anschließend aufs Ohr gelegt.
Langer Tag.

Tower of London - Panoramaaufnahme

Samstag

Plan des Russell Square Hier ist in den Büchern der Flüsse von London The Folly beheimatetHeute sollte GMS ankommen. (Ist sie auch. ^^) Deswegen dachte ich mir, ich mache erstmal einen kleinen Suchausflug zum Russel Square, wo The Folly beheimatet ist. Zumindest in den Büchern. Wobei… wenn wir von den Erben von Sir Isaac Newton reden, dann sind die durchaus auch dort zu finden. Schließlich ist da auch die Universität von London. Gut, ob da auch Naturwissenschaften gelehrt werden… *nachschau* Ich denke schon. ;o)

Bei diesem kurzen Abstecher konnte ich auch die ersten Schlangen am British Museum sehen. Wow.
Geschlossene Polizeistation in BelgraviaDoch letztlich habe ich mir die Zeit noch mit der Blauen Route vertrieben, bis GMS kommen sollte. Denn die Grüne habe ich nicht gefunden. Mit der blauen ging es dann fast einmal rund bis wieder zum Trafalgar Square… bis der Bus wegen einer Palästina-Demo anders fahren musste. Bevor ich die Tour dann nochmal mache, bin ich bei Belgravia ausgestiegen. Und dachte mir dann, dass ich mal nach der Polizeistation schauen kann. Die jetzt zu ist, wie’s aussah. Haben die erwähnten Sparmaßnahmen aus den Büchern der Flüsse von London also auch sie erwischt.
Blick auf Themse und London Eye, mit halben Regenbogen links vom RiesenradMit GMS habe ich mich dann im Hotel verabredet, von daher ging’s für mich an der Westmister Abbey + dem Big Ben wieder per pedes zurück. Auch hier nun wieder an der Themse lang, um der Demo aus dem Weg zu gehen.

Im Hotel bei GMS – die tatsächlich auch auf demselben Stockwerk wie ich untergebracht war – haben wir nun noch die letzten Karten an gemeinsame Freunde + Bekannte zusammen geschrieben, und dann ging’s los zum Theater.

Über das Theaterstück habe ich ja schon geschrieben.

Japanisches EssenGegessen haben wir auch was zusammen, direkt in der Nähe des Hotels. In einem „Japanese Anime Restaurant“. :oD
Ach ja, und im Britischen Museum waren wir auch kurz. Denn da sollte GMS was für eine Freundin besorgen. Also haben wir uns dort kurz im Gift Shop umgesehen und auch gefunden, was gesucht wurde.
Das war auch alles noch vor dem Karten schreiben + dem Theater. Danach… wollte ich ja ursprünglich mit GMS in die Gothic Disco, doch da habe ich dann gepasst + lieber den Text fürs Theaterstück vorgeschrieben.
Und das war der Samstag.

Das Noël Coward Theatre in London bei Nacht, beleuchtet. Zu sehen ist über dem Eingang die beleuchtete Anzeige von THE OCEAN AT THE END OF THE LANE

Sonntag

Schiffe im Kanal in Camden TownWir haben gemeinsam gefrühstückt in der Nähe des Hotels, und danach ging’s ab nach Camden Town, da GMS dort shoppen gehen wollte. Deswegen haben wir uns da durch viele kleine Läden + Lädchen am Camden Markt geschlängelt – weil dort ganz schön was los war. Gekauft haben wir nicht viel. Ich nur ein MACBETH-Comic. Weil halt. ;o)
The Sherlock Holmes Museum Gift ShopVon dort sind wir durch den Regent’s Park zur Baker Street gelaufen und haben mal bei Sherlock vorbeigesehen.
Er war nicht zu Hause.
Glaube ich. ;o)

Von dort sind wir wieder zurück ins Hotel gelaufen, haben kurz verschnauft… und dann sind wir Indisch essen gegangen. War lecker.
Und das war der Sonntag.

Menschenmassen auf der Straße von Camden Town

Montag

Mein Rückreisetag.

Original Englisches Frühstück, bestehend aus 2 Spiegeleiern, gebackene Tomate und Speck, Würstchen, gebackene Bohnen in Tomatensoße, Butter und ToastscheibenVon daher Zeit bis zum Auschecken spätestens bis 11.
Darum sind wir nochmal gemeinsam frühstücken gegangen, bevor sich unsere Wege getrennt haben. Dieses Mal für mich ein Original English Breakfast. Mit Spiegeleiern, Wurst, Toast, Bohnen… War immerhin so reichlich, dass ich den Tag nichts Großes mehr gegessen habe.

Wieder ins Hotel + den Rucksack und die Umhängetasche holen… und nun?

Boarding sollte gegen 17 Uhr sein. Außerdem musste ich noch bis zum Flughafen kommen und mich zurechtfinden… Eingecheckt hatte ich bereits am Sonntag online von Camden aus.

Ein McLaren in violett (?)Ich bin dann Richtung Kings Cross gegangen, um den berühmten Wagen bei 9¾ zu sehen. Mit vielen Leuten davor.
Anschließend bin ich von dort mit der Tube nach South Kensington, weil ich auch nochmal bei der Royal Albert Hall vorbei wollte.
Wie ich feststellen musste, hatte ich sie am Samstag bei der Blauen Route übersehen, da ich in die falsche Richtung gesehen hatte.
Und dann war immer noch Zeit.
Deshalb habe ich mich einfach in den Kensington Garden gesetzt, bis ich dachte ‚So. Jetzt kann ich langsam…‘

In Heathrow war die Sicherheitskontrolle leicht zu finden, und viel los war auch nicht. So war ich bereits um 14:59 Uhr durch die Kontrolle durch und eine Schere ärmer. Denn die Dame da meinte, sie wäre zu groß. Von mir aus.

Plan vom Terminal 2 in London HeathrowDas Boarden sollte um 17:05 Uhr beginnen. Allerdings sollte auf den Anzeigetafeln das Gate erst um 16:50 Uhr bekannt gegeben werden.
Deswegen habe ich mich erstmal hingesetzt und gelesen. Auf meinem eBook-Reader. :oO

Irgendwann habe ich mir die Beine nochmal etwas vertreten und bin ein wenig rumgestrunzt… wobei ich dann zufälligerweise über das richtige Gate gestolpert bin. Bereits um 16:40 Uhr. Also habe ich da weitergewartet.

Als es dann pünktlich ans Boarden ging, stand ich bereits in der Warteschlange. Meinen Platz hatte ich um 17:19… und dieses Mal war niemand im Weg.

Auch wenn wir dann etwas später als geplant gestartet sind, waren wir – Dank Rückenwind – pünktlich in Frankfurt. Da habe ich eine Regionalbahn erwischt und war dann um 21:52 Uhr wieder in meiner Höhle.

Ich habe jetzt noch einige Pfund an Bargeld… und auf der Oyster-Card sind auch noch 12,50 drauf…
Also werde ich wohl noch mal nach London müssen.

Dieses Mal dann mit Tower + Globe von Innen… und mindestens einen Friedhof.

Ihr werdet es erfahren, wenn’s soweit ist. ;o)

Flügelspitze gegen den noch hellen Horizont nach Sonnenuntergang

Überlegungen und sonst so

Notizbuch, auf dem ein Faultier abgebildet ist und daneben steht geschrieben: Gar nichts erlebt heute. AUCH SCHÖN!

Wieder geht ein Blogbeitrags-Notizbuch seinen letzten Seiten entgegen. Mal sehen, ob ich es mit diesem Beitrag schon voll bekomme. ;o)

Dieses Jahr geht auch langsam dem Ende zu. Zeit, so langsam den Resturlaub zu verplanen.
Jetzt dachte ich zwar, dass ich meine restlichen Urlaubstage Anfang Juni verplant hätte, als ich mich dazu entschieden habe, London zu besuchen. Da hatte ich zwei Tage für Oktober genommen, und zwei Tage im Dezember. Das wäre es gewesen. Dachte ich.
Notiz: Sie haben noch 1 offene/n Urlaubstag/e.Jetzt hat meine Firma zum Ende Juli allen Mitarbeitern, die noch ungeplante Resturlaubstage haben, die entsprechende Information in die Briefkästen verteilt. Und da hatte ich dann auch die Info erhalten, dass ich noch einen Tag hätte. Nun frage ich mich zwar, wo dieser Tag herkommt. Irgendwo hatte ich auch mal gesehen, dass ich für letztes Jahr einen Tag Rest gehabt hätte… woher auch immer. Nun, ich werde mich hüten, meiner Firma da zu widersprechen. Stattdessen werde ich in den sauren Apfel beißen, und halt schweren Herzens (blah) noch einen Tag verplanen. Ist jetzt nur die Frage, wann. Und wie.

Schwarz-weiß-Stadtplan von London aus dem Spiel Scotland Yard. Hier sind die Straßen mit den Straßennamen beschriftet.Hänge ich diesen Tag einfach im Oktober an die London-Ecke an, oder im Dezember an die Tage? Oder mache ich im November nochmal ein verlängertes 4-Tage-Wochenende? Statt im Dezember 6 Tage zu machen?
Ich habe dazu mal eine entsprechende Frage an ein paar Leute geschickt, was sie machen würden. Und zumindest meine Familie – Schwester, Schwager, Nichte – wären alle für ein zusätzliches verlängertes Wochenende.
Hmm…
Es sei denn, mir fällt vielleicht noch etwas ein, wofür ein längeres Wochenende besser wäre.
Zum Beispiel… noch ein paar Tage Reykjavík anhängen?
Für London hin und zurück habe ich jetzt 161,ebbes gezahlt. Nach Reykjavík würde ich für 297 oder 325 Euronen hin + zurückkommen.
Hmm… Allerdings würde das auf unseren D&D-Termin fallen. Es sei denn, ich fahre einen Tag später…

Das wären also ein paar Überlegungen.

Dann haben alle Mitarbeiter von unserer Firma ja auch eine sogenannte Shopping-Card bekommen. Schon seit einigen Jahren. Da kommt monatlich die Anwesenheitsprämie drauf. (Zurzeit sind das maximal um die 15 Euro – bis das Jobticket wieder teurer wird. Zumindest für mich als Jobticket-Nutzer.)
Jetzt habe ich da inzwischen auch schon wieder 200paarn60 drauf, und habe keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. Meinen letzten großen Betrag, den ich auf der Karte hatte, habe ich vor ca. 3 Jahren dazu genutzt, meiner Mutter ein Smartphone zu kaufen. Inzwischen kann sie damit auch ganz gut umgehen. Und sie steht so seitdem auch wieder etwas mehr mit ein paar ihrer Geschwister im Kontakt.

Doch was sollte ich mir da vielleicht gönnen?

Vor meiner ersten Islandreise hatte ich mir ja tatsächlich mal einen ebook-Reader gekauft, da ich mir mal ein Bundle an E-Reisebüchern gekauft hatte. Da war Island auch mit dabei – deswegen mal einen Reader. Und zwar ein Pocketbook Aqua 2. Allerdings habe ich es irgendwie nicht wirklich benutzt. Und wirklich gut lesbar fand ich das Reisebuch auch nicht wirklich. Vielleicht deswegen.

PocketBook E-Book-Reader in einer schwarzen Hülle. Auf dem Display sind die Cover der ersten drei Bücher der Flüsse von London-Reihe zu sehen: Die Flüsse von London Schwarzer Mond über Soho Ein Wisper unter Baker Street und in der rechten oberen Ecke ein 3 in 1Nun habe ich mir für London tatsächlich das Bundle, welches der DTV-Verlag für die ersten 3 Flüsse-von-London-Bücher gemacht hat, gekauft. Nachdem ich meinem Reader wieder Leben, sprich Strom, eingehaucht hatte. Und nun muss ich sagen, dass diese E-Books auf dem Reader richtig gut und vor allem lesbar aussehen. Es macht wohl einen Unterschied, ob es ein rein buchstaben-gedrucktes Buch ist – oder etwas mit Grafiken oder Bildern. Von daher frage ich mich jetzt, was da vielleicht besser wäre: Sollte ich mir vielleicht ein neues Tablet kaufen, auf dem ich dann auch Comics lesen könnte? Von denen habe ich auch ein paar Bundles. Oder eher einen Reader mit farbigem Display? Also sprich das Pocketbook InkPad Color 2? Oder noch etwas warten + dann die Neuankündigung?
Vielleicht könnte ich mit dem Color 2 dann auch mal die ganzen Rollenspielbücher, die ich ebenfalls elektronisch habe, ansehen?
Was ich wohl auch mit einem Tablet machen könnte… *sfz*

Na ja, muss ich mal sehen. Aber ich habe nichts gegen irgendwelche Meinungen dazu einzuwenden. ;o)

Was gäbe es denn sonst noch so zu erzählen?
Ein-zwei Punkte hatte ich doch. Hoffentlich fallen sie mir auch ein. ;o)

Ein Punkt wäre, dass ich voraussichtlich so in zwei Wochen mal Drachenechse + Fuchs im Pott besuche. Wenn Fuchs bis dahin wieder fit ist. Das müssen wir noch sehen.

Was war denn noch…

Ich kann meinen Reisepass die Woche abholen. Der scheint bereits fertig zu sein. Auch wichtig für London.

Ach genau. Schreiben.
Und zwar an der Geschichte, die ich … 2016? angefangen habe. Das letzte Mal hatte ich 2019 daran geschrieben. Ansonsten seitdem vielleicht mal über die Charakter-Namen nachgedacht, oder nach einem Schreibprogramm für meinen Rechner gesucht, das praktischer als Word dafür wäre. Ich habe mich auch für eines entschieden… weiß jetzt aber gerade nicht, wie es heißt.
Zumindest habe ich mir etwas auf meinen großen Kasten geladen.

Und jetzt habe ich tatsächlich am 21. Juli endlich mal wieder angefangen, weiterzuschreiben.
Ich hatte nun bereits einige Tage das passende, schreibförderliche Arbeitsumfeld, so dass ich inzwischen um die 48 Seiten A5 geschrieben habe. Yay!
Das finde ich gar nicht mal so schlecht.
(Kleiner Anhaltspunkt: Das Vorgeschriebene dieses Beitrags sind 6 Seiten A5.)
Und da dieses Arbeitsumfeld wohl bis auf die letzten 3 Tage im August fortdauern wird, könnten da noch das ein oder andere Seitchen dazukommen.

Ausschnitt aus meinem Blog-Vorschreibbuch. Da steht geschrieben: Dies auch wegen einer Unterhaltung, die in einem Discordforum lief über das Schreiben mit der Hand. Weil Unterschriften bzw. Namen für eine virtuelle Geburtstagskarte gesammelt wurden. Und es da dann welche gab, die seit der Schule nicht mehr mit der Hand geschrieben haben und deshalb ganz aus der Übung waren. Einer meinte, er hätte für eine leserliche Variante seines Namens eine halbe Stunde gebraucht.Auf jeden Fall will + werde ich da weiter irgendwas schreiben. Und seien es Briefe an Leute, die ich mir aus meinem Adressbuch ausdeuten werde. Letzte Woche musste das meine GST ausbaden. ;o)
Oder irgendwelche Beiträge, so wie ja auch diesen hier.

Na ja.

Ich denke, das wäre es fürs Erste wieder.

Es sind noch Seiten im Buch vorhanden – also kann in Zukunft durchaus wieder etwas kommen. Im Juli war ich ja auch besonders fleißig.

Ach ja, zum 1.8. habe ich dem ehemals blauen Vogel auf Wiedersehen gesagt. Bzw. wohl eher Tschüss.
Die können ihren Scheiß da jetzt ohne mich weiterverzapfen.
Stampfe ich halt nun mit dem Elefanten durch die Gegend. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Leseheimat

Buchtitel Ben Aaronovitch "Die Silberkammer in der Chancery Lange" In einem blauen Kreis auf schwarzem Hintergrund steht eine weiße Öllampe mit totenköpfiger Deckelfigur, aus deren Dochtöffnung etwas wie weiße Flammen entweicht.

Ich hatte ja bereits mal erwähnt, dass ich in letzter Zeit nicht so lesebegeistert bin. Das ich entweder mich a) erst gar nicht zum Lesen aufraffen kann, oder b) im Lesestoff Sprünge mache, weil es mich nicht durchgehend fesselt.
Teilweise fand ich das schon ein wenig beunruhigend, dass mir das so geht. Schließlich bin ich schon, seit ich Lesen kann, eigentlich eine ziemliche Leseratte.

Doch halt in den letzten Monaten/Jahren nicht mehr so. Geht das für die Zukunft nun immer so weiter?

Letzte Woche kam nun das neue Buch zur Reihe von Ben Aaronovitch über „Die Flüsse von London“ bzw. Peter Grant heraus.

„Die Silberkammer in der Chancery Lane“

Da habe ich mich direkt zu Hause hingesetzt und angefangen zu lesen. Auf einen Schwung fast direkt mal das halbe Buch.

Gut – im Haus war (mal wieder) durch Grabungen vor dem Haus die Telefon- und damit auch Internetleitung tot.
Eine Ablenkung weniger.
Dennoch hat dies mir irgendwie gezeigt, dass ich durchaus noch ganz gerne lese. Nur ist anscheinend der Bereich, WAS ich lesen will, etwas geschrumpft. Oder das es zumindest Bücher gibt, die ich IMMER lesen kann.
Meine Leseheimat.

Dies geht mir jetzt so bei den Büchern über Peter Grant + den Flüssen von London – und all ihren Ablegern: Comics, Kurzgeschichten, andere Hauptdarsteller…
Vorher ging und geht mir das immer noch so bei den Werken von Terry Pratchett.
Ein Buch der Scheibenwelt geht immer.

Warum dies so ist, kann ich jetzt gar nicht genau beurteilen.
Liegt es am phantastischen Hintergrund?
Oder an den Charakteren?

Sowohl bei Pratchett, als auch bei Aaronovitch muss ich oft bei Beschreibungen, Handlungen oder Unterhaltungen einfach lachen.

Dies geht mir eigentlich auch in den meisten Werken von A. Lee Martinez so. Leider hat der inzwischen wohl keinen deutschen Verlag mehr. Was schade ist, denn wie die Geschichte von Constance Verity weitergeht, würde mich schon interessieren.

Dann sieht es wohl so aus, dass meine Leseheimat Bücher sind, die mich fesseln. Und amüsieren. Und abgedreht kann es ruhig auch sein, zumindest ein wenig.

Vielleicht sehe ich mich deshalb im Buchladen meines Vertrauens – und überhaupt – immer erst in den Fantasy-Abteilungen um. Und dann durchaus ebenso in der sogenannten Jugendecke. Auch wenn dies kein Garant für fesselnden Lesegenuss ist.
Nicht automatisch.

Doch es beruhigt mich etwas zu wissen, dass es Bücher gibt und Buchreihen, die ich einfach so lesen kann. Egal, wie oft. Sobald ich sie anfange zu lesen, fühle ich mich wie Zuhause.

Meine Leseheimat.

Deutsche Übersetzungen von Büchern von A. Lee Martinez Von links nach rechts: Der Automatische Detektiv Diner des Grauens Miss Minotaurus und der Huf der Götter Der Mond ist nicht genug Monsterkontrolle Constance Verity

Das Genre ‚Fantasy‘

Ist groß.
Soviel sei direkt am Anfang mal klargestellt.

Ich hatte mich über dieses Thema vor einiger Zeit mal mit einer meiner Lieblingsbuchhändlerinnen – inzwischen leider Ex-Buchhändlerin – unterhalten. Da sie nämlich selbst bisher kein Fantasy gelesen hat. Und gerade letzte Woche habe ich in einem Kommentar auf meinen Autorenbeitrag zu meinen besonderen Fantasyautoren verwiesen. Dabei kam mir der Gedanke: Warum nicht mal einen Beitrag zu diesem Thema schreiben? Wenn mir in einer Unterhaltung schon so viel einfällt, dann doch bestimmt auch, wenn ich meine Gedanken dazu mal sammle und niederschreibe. Damit sich Leute, für die das Genre „Fantasy“ bisher noch nicht auf der Lesekarte stand, vielleicht doch mal reinschnuppern wollen/können.

Diese Zusammenfassung spiegelt rein meine eigene Meinung wieder. Wenn jemand anderer Meinung ist, oder zusätzliche Autoren- + Büchervorschläge machen möchte, ist dies in der Kommentarecke ganz einfach möglich.

So wie dies hier auch nur meine Meinung wiedergibt, kann ich natürlich auch nur Autoren und eventuell Bücher nennen, die mir bekannt sind oder meinem Geschmack entsprechen. Da die Geschmäcker nun mal verschieden sind, muss dies anderen Menschen nicht gefallen. Es kann sich hier also nur um einen Ansatzpunkt für das Genre „Fantasy“ handeln. Doch genug des Vorgeplänkels. Auf ins Getümmel. ;o)

Wo fange ich an?

Wie gesagt, das Genre Fantasy ist groß.

Nun, grob gesagt, würde ich behaupten, Fantasy ist alles, das fantastische Elemente enthält: Hexen, Magier, Zauberer, Magie, Riesen, Götter, Dämonen, Teufel, Werwölfe, Geister, Trolle, Elfen, Zwerge, Drachen, Vampire… usw. usf.

Wenn ich dies jetzt so betrachte, kann ich durchaus behaupten, dass zum Beispiel Goethes „Faust“ Fantasy ist. Schließlich gibt es darinnen Teufel, Magie…
Das der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare erst recht ins Fantasygenre fällt, steht dann ganz außer Frage. Hallo? Elfen? Magie? Fantasy. Ganz klar.
Wenn jemand diese Theaterstücke lesen oder ansehen kann, ohne gleich zu meckern „Das geht ja alles gar nicht. Das ist ja voll unlogisch!“, besteht zumindest die Möglichkeit, dass sie/er auch anderen fantastischen Variationen offen gegenübersteht. (Zum Beispiel „Macbeth„.) ;o)

In den Fantastischen Bereich fallen in meinen Augen auch alle Arten von Mythen + Mythensammlungen. Egal ob ägyptische, griechische oder nordische Götter…
Zu den nordischen Göttern hat Neil Gaiman gerade erst – quasi – eine eigene Bearbeitung herausgebracht. Auf Deutsch heißt diese „Nordische Mythen und Sagen“ und erscheint beim Eichborn Verlag. Stephen Fry hat sich der Griechen angenommen. Sein Buch heißt „Mythos“ – und gibt es wohl bisher nur auf Englisch.
Beide Bücher habe ich jedoch selbst (noch) nicht gelesen. Neil Gaiman hat auch bereits in einigen seiner vorherigen Bücher mit Göttern gearbeitet. Ich denke, darauf werde ich dann nochmal zurückkommen.

Wenn jemand also das erste Mal ins Genre hineinschnuppern will, ginge dies durchaus über Mythologie. Allerdings könnte das noch zu… unfantastisch empfunden werden, weil gesagt werden könnte: Fantasy ist Fantasy – und Mythologie ist Mythologie.

Nun… wie fängt mensch dann an?

Da sei jetzt direkt gesagt: Niemand muss mit dem „Herrn der Ringe“ anfangen. Es gibt genug Möglichkeiten, sich an die Fantasy heranzutasten.

Ein Weg führt über die Kinder- und Jugendbuchabteilung. (Diese Bücher dürfen übrigens auch Erwachsene lesen – nur um Unklarheiten vorzubeugen. ;o))

Als Beispiele dafür möchte ich die Harry Potter-Bücher von J.K. Rowling vorschlagen. Oder „Die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende.
Diese beiden Vorschläge sind im Altersbereich ja so ab 10/11 angesiedelt, denke ich. Entsprechend „einfach“ ist da noch der Einstieg. Bei Harry Potter sollte man aber auf jeden Fall mit dem ersten Buch anfangen, dem „Stein der Weisen„, um sich dieser Welt langsam anzunähern. Ich fand den ersten Band damals ok – doch so richtig gepackt hat es mich erst ab dem Ende vom zweiten Buch. Davor war es eher so… informelles lesen.

Auch in die Jugendecke fällt Jonathan Stroud. Einmal mit der „Bartimäus„-Trilogie (plus Teil 4, den ich… ‚hmm‘ fand.) Noch etwas düsterer wird es dann mit „Lockwood & Co„. Über die Serie will ich vielleicht noch mal einen eigenen Extra-Beitrag schreiben. Jetzt möchte ich nur schon mal anmerken, dass sie zwar in der Buchhandlung in den Altersbereich ab 11 einsortiert wird, ich dieser Einteilung jedoch etwas skeptisch gegenüberstehe. Da es hierbei um Geister und den Kampf gegen solche geht, würde ich das Alter wohl etwas höher ansetzen. Es sei denn, ein Kind/Jugendlicher hat wirklich schon sehr viel gelesen, unter anderem vielleicht auch mehr mit Geistern etc. (Meine Nichte bekommt den ersten Teil jetzt von mir demnächst zu ihrer Konfirmation. Ich denke, ihr könnte das gefallen.) Wahrscheinlich bin ich mit der Altersangabe auch einfach skeptisch, weil meine Neffen jetzt 11 sind, ich aber denke, dass sie noch nicht soweit sind.

Für etwas furchtsamere Gemüter (und meine Neffen) würde ich empfehlen, erst mal die Bartimäus-Bücher zu lesen. Darinnen geht es um Zauberer und beschworene Dschinns.

Wo wir gerade bei Geistern, gruselig und Kinderbücher waren, fallen mir doch grad noch zwei Bücher von Neil Gaiman ein. Nämlich „Das Graveyard Buch“ und „Coraline„. Auch zwei gute Bücher. Von „Coraline“ gibt es ja auch einen Animations-Film, und im „Graveyard Buch“ geht es um einen Jungen, der auf einem Friedhof aufwächst und von Geistern und anderen Wesen umsorgt wird.

Wenn wir gerade in der Gruselabteilung sind, schauen wir uns hier doch noch ein wenig um. Denn ja, auch so einige Horrorbücher kann man der Fantasyecke zuschieben. Vielleicht jetzt nicht alle + offiziell, aber doch so einige. Mir fällt da „Es“ von Stephen King ein, oder „Cabal“ von Clive Barker. Ob es gute Fantasy-Einstiegsbücher sind? Wenn man auf Horror steht, vielleicht.

Die klassischsten Vertreter des Horrors sind ja eigentlich auch die Gründer dieses Genres überhaupt: Mary Shelleys „Frankenstein“ und Bram Stokers „Dracula„.
Frankenstein habe ich, ehrlich gesagt, selbst noch nicht ‚vollendet‘. Und auch Dracula habe ich erst beim zweiten Versuch geschafft.
Weitere klassische Vertreter in diese Richtung wären wohl noch E.T.A. Hoffmann und Edgar Allan Poe. Allerdings habe ich selbst auch diese beiden Autoren nur stückchenweise geschafft – wenn überhaupt. ;o)

Wo wir gerade auch bei Vampiren waren, muss ich auf jeden Fall noch „Die Chronik der Vampire“ von Anne Rice nennen. Deren erste drei Bücher fand ich richtig gut: „Interview mit einem Vampir“ (oder wie es in der ersten deutschen Ausgabe noch hieß „Schule der Vampire“), „Der Fürst der Finsternis“ + „Königin der Verdammten„.
Dann hat Anne Rice u.a. noch eine Serie über die „Mayfair-Hexen“ geschrieben, doch davon habe ich noch nichts gelesen.

Sollte mensch sich mit dem Vampirismus infiziert haben, gibt es inzwischen genug andere Werke, mit denen mensch sich dann weiter beschäftigen kann. Ich würde das schon fast als „Schwemme“ bezeichnen. Doch vielleicht ist sie ja inzwischen wieder etwas abgeklungen.
Als ein etwas anderes Horror- und/oder Vampirbuch möchte ich hier von A. Lee Martinez wenigstens noch kurz „Diner des Grauens“ erwähnen: ein Werwolf und ein Vampir sind unterwegs und retten wohl immer wieder mal die Welt.

All diese Vampir- und Horrorbücher fallen auch unter den großen Fantasy-Genrebereich „Urbane Fantasy“. Dabei handelt es sich um Fantasy, welche in einer (der) normalen Welt angesiedelt ist. Hierunter fällt zum Beispiel auch „Oneiros“ von Markus Heitz, in dem jemand den Tod herbeischlafen kann. Oder wieder mehrere Werke von Neil Gaiman: „American Gods“ – wieder ein Werk mit Götterbeteiligung; „Niemalsland“ (oder im Original „Neverwhere“) über ein Leben unter London; oder auch „Der Ozean am Ende der Straße„.
Außerdem auch gibt es die Reihe um Peter Grant von Ben Aaranovich, „Die Flüsse von London„, mit Zauberei, Flußgöttern und vielem anderem. ;o)

Wenn mensch gerne historische Romane liest, könnte er/sie sich dem Fantasygenre auch über die „Feuerreiter Seiner Majestät“ von Naomi Novik annähern: Diese Bücher spielen zur Zeit der Napoleonischen Kriege – nur mit Drachen auf allen Seiten. Als Kurierflieger, Bomber, Lasttiere + Waffen. Auch hier sollte mensch mit dem ersten Buch der Reihe, „Drachenbrut„, beginnen, um leichter hineinzukommen.

Damit komme ich jetzt in den „normalen“ Fantasybereich, den ich durchaus noch weiter unterteilen könnte, z.B. in „High Fantasy“ und „Low Fantasy“, doch gibt es diese Unterteilungen an den Bücherregalen auch nicht. Kann ich mich zumindest nicht dran erinnern. ;o)

Ich beginne mal mit dem humorvollen Teil, wie ich finde. Denn jetzt komme ich zur Scheibenwelt von Terry Pratchett! Eine meiner absoluten Leseheimaten. Definitv.
Insgesamt gibt es – Wikipedia sei Dank – von der Scheibenwelt 41 Romane. Wobei ich die ersten beiden – „Die Farben der Magie“ und „Das Licht der Phantasie“ – nicht als Einstieg in die Scheibenwelt empfehlen würde. Dafür eignen sich das dritte Buch „Das Erbe des Zauberers“ oder das vierte „Gevatter Tod“ irgendwie besser. Denn die ersten beiden sind, in meinen Augen, eher eine Fantasy-Parodie, und Terry Pratchett war da wohl noch auf Erkundungstour. Doch ab dem dritten und allen weiteren Büchern hat er aus der mittelalterlichen eine immer modernere Scheibenwelt geschaffen. Und diesem Fortschritt zu folgen war klasse.

Wie gesagt: Dies ist meine persönliche Meinung.

Terry Pratchett hat übrigens zusammen mit Neil Gaiman auch ein Werk der urbanen Fantasy geschaffen: „Ein gutes Omen“ (Good Omens). Ein Buch, in dem ein Engel und ein Dämon den Weltuntergang und das Jüngste Gericht verhindern wollen, da es ihnen auf der Erde eigentlich ganz gut gefällt. Ein alleiniges, reines Fantasywerk von Neil Gaiman dagegen ist „Der Sternenwanderer„. Ein sehr schönes Buch und ein toller Film.

Was fallen mir denn jetzt noch für Lesevorschläge ein, abgesehen wirklich vom Klassiker „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien – oder dem neuen Klassiker (kann man das schon sagen?) „Das Lied von Eis und Feuer“ (Game of Thrones) von Georg R. R. Martin?

In den amüsanten Bereich fällt definitiv die „Dämon zuviel„-Reihe von Robert Asprin. (Bei ihm sind Dämonen übrigens Dimesionsreisende.) Inwiefern mensch die Bücher dazu aber noch im Handel findet – schwer zu sagen.

Wenn jemand sich dem Genre über die Literaturschiene nähern will – weil mensch vielleicht ein/e begeisterte/r Leser/in der Werke von Brontë oder anderer klassischer Autoren ist, sollte man einen Blick in die „Thursday Next„-Reihe von Jasper Fforde werfen. Hier haben literarische Figuren ein Leben neben ihrem Leben in ihren eigenen Geschichten. Vielleicht etwas ähnlich wie mit der „Tintenherz„-Reihe von Cornelia Funke. In beiden schaffen es Figuren, in die Realität zu „entkommen“.

Abgesehen von seinen Urban Fantasy-Büchern wie ja z.B. schon erwähnt „Oneiros“ hat Markus Heitz auch „richtige“ Fantasy geschrieben. Am bekanntesten dürfte wohl seine „Die Zwerge„-Reihe sein. In den Bereich der Fantasy-Reihen für Kinder und Jugendliche fallen mir dann jetzt noch die „Narnia„-Bücher von C.S. Lewis ein. Wobei mir persönlich irgendwann das verpackte Christentum zu viel wurde. Aber es gibt auch noch die „Der Goldene Kompass„-Reihe von Philip Pullman. Oder nochmal mit griechischem Göttereinschlag „Percy Jackson“ von Rick Riordan.

Was noch…

Irgendwie fällt mir jetzt nicht mehr viel ein.

Mensch kann natürlich auch einfach mal in die Buchhandlung seines/ihres Vertrauens und Wahl gehen, und sehen, was das Fantasyregal dort so zu bieten hat.

Dort wird es dann bestimmt auch so dicke Bücher von z.B. Tad Williams geben. Da sollte mensch sich dann überlegen: Will ich wirklich mit so einem dicken Schmöker den ersten Versuch starten? 😉

Oh – mir fällt gerade ein, dass ich Walter Moers ja ganz vergessen habe. Diese ganz eigene Fantasierichtung von ihm… damit kann mensch auch prima beginnen. Ich sage nur „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär„.

Oh – und die Klippenrand-Chroniken habe ich auch vergessen. Das ist definitiv Fantasy, die für Kinder (auch) gedacht ist, weswegen man sie auch im Kinder- und Jugendbuchbereich finden dürfte. Geschrieben sind sie von Paul Stewart und wunderbar illustriert von Chris Ridell.

Denn – wie gesagt – man muss nicht mit dem „Der Herr der Ringe“ beginnen. Er ist kein „Muss“ für dieses Genre. Nur, wenn mensch sich dann wirklich dafür interessieren sollte, kann sie/er sich auch daran machen, ihn zu lesen. Aber so ist das ja eigentlich mit allen Büchern.

Ich hoffe, ich habe jetzt mit diesem Beitrag mehr informiert als verwirrt. Sicher habe ich auch noch viele Autoren und Autorinnen vergessen. Und je länger ich für die Be- und Verarbeitung dieses Blogbeitrags benötige, desto mehr fallen mir noch ein. Doch jetzt schließe ich dieses Werk ab. Falls irgendjemand etwas dazu sagen möchte:

Ich bin ganz Ohr.

Und Papier ist ja geduldig. ;o)