Ende Juni

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Wir haben das Ende des Monats Juni so gut wie erreicht. Den einen Tag bis dahin lege ich jetzt nicht so auf die Goldwaage.
Nun habe ich diesen Monat ja so gut wie nur Gamma-Raum gehabt. Da dachte ich ja, dass ich mehr schreibe als das, was ich bisher verzapft habe. Doch anscheinend war ich wieder mal nicht soo inspiriert. Doch immerhin wird das jetzt wenigstens mein siebter Beitrag im Juni – das ist eine normale Anzahl für mich in einem Monat.

Nun habe ich auch längst nicht so viel gelesen, wie ich vorher angenommen hatte. Ich habe 2 Bücher gelesen – und stattdessen habe ich mal wieder zu den Buntstiften gegriffen. Und tatsächlich habe ich diesen Monat mein Geschenk vom letzten Jahr endlich mal in Gebrauch genommen. Die Stifte aus dem Pott. Und ich muss sagen: Ich finde sie gut. :o)

Ausgefülltes 72 Farbstifte-Testblatt

In den letzten Tagen habe ich an 3 Motiven gesessen. Das Motiv mit den Häusern braucht noch einen klitzekleinen Endschliff. Sobald ich den habe, poste ich das fertige Bild auch hier. Ansonsten habe ich das Mandala-Buch von Drachenechses Mama eingeweiht und noch ein weiteres Motiv aus einem meiner Bücher in Angriff genommen. Da brauche ich noch eine Weile für. Die Grundmotive kann ich ja schon mal zeigen, hier so im Beitrag verteilt. ;o)

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum AusmalenIm Juli habe ich wieder genug Tage, in denen ich zur Wachhalte-Beschäftigung greifen kann. Da geht es sicher mit Bildern weiter – und wohl auch mal wieder mit einem Buch. Schließlich kommt demnächst das neue Buch zur Flüsse-von-London-Reihe heraus. Zumindest DAS werde ich direkt lesen wollen. Und ansonsten? Vielleicht bin ich ja mal wieder zum Schreiben inspiriert? Zum Ausmalen brauche ich halt weniger Inspiration. Hmm…

Diesen Monat war ich ja auch beim Konzert von The Warning in der Batschkapp, worüber ich ebenfalls noch nichts weiter geschrieben habe. Nicht, weil mir das Konzert nicht gefallen hätte – aber ich stand dieses Mal doch recht weit hinten, da habe ich auch keine guten Fotos oder Clips rausbekommen. Aber die Damen haben wieder abgeliefert. Und dann hat der Monat ein paar Live-Streams von Festivals gebracht. The Warning bei Rock am Ring – episch, weil kalt und stürmisch… :oD
Rundes Mandala-AusmalmotivAußerdem noch vom Hellfest-Festival in Frankreich und zum Abschluss noch vom Pinkpop-Festival in den Niederlanden. Und alle Streams gibt es jetzt noch bei YouTube komplett anzusehen.

Am Freitag haben wir das erste Mal seit Februar endlich wieder Shadowrun gespielt. Und wir sind endlich von Japan wieder zurück in den ADL. Und müssen uns da jetzt an die Veränderungen gewöhnen. Sowas…

Ächz… ist das warm. Ich schwitze jetzt ja nur vom Rumstehen beim Tippen. Hitze ist nicht meins. :o/

In diesem Sinne mal sehen, was der Juli bringen wird. Außer weiteren Hitzetagen. Bäh!

GIF von über kleinen Wasserfällen plätscherndem Bach

Zu Warm

Schrift auf schwarzem Grund; SONNE MACHT alBeRn! Darunter die stilisierten Initialen vom Final Destination Club

Es ist mir einfach zu warm.
Ich sitze hier bei geschlossener Balkontür, mein einer Ventilator bebläst mich und mir ist trotzdem zu warm.
Wenn ich auf das Thermometer draußen schaue, sagt mir das etwas über 30°. Und das um Viertel nach Acht und die Sonne ist schon kurz vorm verschwinden.
Wie schnell das doch schon wieder geht bis Mitte August.

Ich bin gerade mal wieder in einer Art Stimmung, die mir nicht so gefällt. Und ich schiebe das jetzt auch auf die Hitze. Aber vielleicht auch auf die Sache mit dem nicht mehr vorhandenen Arbeitsrhythmus. Ich meine, ich kann mich nicht wirklich beschweren für den August. Immerhin habe ich nur Frühdienste bekommen. Das sah auch schon anders aus. Allerdings die gefühlte Gewohnheit, meine normalen Wochenenden nicht mehr zu haben…
Gut, ich hatte jetzt zwei Mal zwei Tage frei, getrennt durch nicht so viele Tage wie üblich. Und auch dieser Block ist kürzer als sonst – allerdings habe ich danach dann nur einen Tag frei. Dann arbeite ich wieder fünf, danach wieder einen Tag frei und dann nochmal fünf Tage arbeiten.
Und dann habe ich zum Glück Urlaub.
Nicht zum Flughafen müssen… darauf freue ich mich.

Ich denke, das mir eine gehäufte Tagesanzahl weg vom Flughafen wieder gut tun wird.

Momentan kann ich mich mal wieder nicht aufraffen, vorgeschriebene Beiträge abzutippen und hochzuladen. Gut – im Moment sind es nur zwei, dennoch.

Ich denke, am Donnerstag werde ich auf jeden Fall etwas kurzes schreiben. Habe ich die letzten Jahre auch getan. Das seht ihr dann, wenn es soweit ist.
Ansonsten hätte ich auch noch neue Platten zu zeigen. Und über meine Lieferung und Planung für das nächste Konzert von The Warning wollte ich auch noch was schreiben.

Hey, ich habe meinen Resturlaub und Urlaub fürs nächste Jahr beantragt. Immerhin das habe ich geregelt bekommen.
Aber sonst?

Heißt es wohl abwarten und schwitzen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Eingebrannt

Das Spiel Scotland Yard von Ravensburger. Markiert mit "Spiel des Jahres 1983 - Kritikerpreis" Der Spielekarton ist an den Kanten schon ziemlich abgestoßen.

Gut. Es ist momentan wieder sehr heiß draußen. Doch damit hat dieser Beitragstitel nichts zu tun. Auch nichts mit einem Herd, auf dem sich Reste von diversen Essenszubereitungen… ähm, sagen wir ‚dauerhafter niedergelassen haben‘. ;o)

Ja, dadurch, dass es heute so warm wird/ist, werde ich meine Pläne für heute ändern.

Thermometer am Balkongeländer Auf der Skala geht der blaue Strich bis zur 36 hoch.Eigentlich hatte ich mir gedacht, ich könnte heute nochmal zu den Festspielen gehen und mir ‚Hans im Glück‘ ansehen.
Denn wie ich in meinem Tartuffe-Beitrag vom Ende letzten Monats ja geschrieben hatte, möchte ich die Darstellerin der Flipotte mehr in Action sehen. Allerdings…, wenn ich lese, dass es heute über 30° C werden soll, und ich eigentlich mit Carlos zum Theater fahren wollte… Ich meine, heute Morgen zum Bahnhof mit Carlos, das ging ganz gut und war um 04:00 Uhr noch recht angenehm. Aber ich fürchte, schon die Heimfahrt gegen 15:00 Uhr wird dann nicht ganz so angenehm. Und dann noch weiter und in der Hitze unter dem Zelt sitzen…?
Ich denke nicht.
Dann muss ich das verschieben und ziehe mich nach der Arbeit lieber in meine etwas-kühlere Wohnhöhle zurück.
Bevor sich noch der Schweiß einbrennt. ;o)

Passt jetzt zwar zum Titel, aber das war auch nicht gemeint. :o)

Aber was wollte ich denn jetzt mit damit?

Nun, GMS hatte dieses Wochenende Besuch von einer Freundin aus Köln und hat deswegen für gestern Abend zu einem Spieleabend eingeladen. Ich bin dieser Einladung gerne gefolgt, wenn natürlich auch nur für ein paar Stunden, da ich ja heute noch meine Arbeitswoche beenden durfte.

Für einen Spieleabend sind natürlich Spiele vonnöten. Und da ich mich im Oktober ja mit GMS in London treffen will, dachte ich mir, es wäre vielleicht eine gute Gelegenheit, ‚Scotland Yard‘ mal abzustauben und mit zum Spieleabend zu nehmen. So als möglicher passender Spielevorschlag. :o)

Dieser Vorschlag wurde dann auch tatsächlich begeistert angenommen.

Beim Spieleabend waren noch der Kaffeemaschinenmelker und der Balkonbauer dabei. Und bis auf die Freundin aus Köln kannten das Spiel alle.
Und JETZT komme ich zum Titel dieses Beitrags. Denn dieses Spiel ist nun auch bald 40 Jahre alt. Es war ja sogar Spiel des Jahres 1983. Das IST 40 Jahre her. (Ach du Schreck!)

Das Spielfeld von Scotland Yard - ein bunter London-Stadtplan, bei dem die ganzen Kreuzungen mit Zahlen durchnummeriert sind und dazwischen farbige Straßenmarkierungen diese Kreuzungen verbinden. Gelbe Straßenverbindungen sind die Taxistrecken, Grün ist Bus und Rot U-Bahn.Und auch wenn fast alle das Spiel kannten, kam natürlich nach all der Zeit die Frage nach der Verteilung der Kärtchen, bzw. Tickets auf. Worauf ich direkt antwortete „Taxis jeder 10, Busse 8 und U-Bahnen 4.“

Ich glaube, ich habe das Spiel ’83 oder ’84 zu Weihnachten bekommen. Ich kann mich an ein Beweisfoto erinnern. Ob ich es finde? Mal sehen. Dadurch, dass ich nun doch nicht ins Theater gehen will, habe ich ja Zeit, um mal nachzusehen. ;o) – Nachtrag: Nö. Habe ich natürlich jetzt nicht gefunden. Dann nicht. *schulterzuck*

Meine Familie hat damals jeden Abend nach dem Abendessen etwas gespielt. Da sind im Laufe der Jahre etliche Partien Scotland Yard zusammengekommen. Doch nicht nur. Auch Mensch Ärgere Dich Nicht!, Halma, Carcassonne und ganz viel mehr. Und auch wenn mein letztes Spiel von Scotland Yard schon gefühlt EWIG her ist, hat sich doch die Anfangs-Ticket-Verteilung in mein Hirn EINGEBRANNT!
10. 8. Und 4!

Nachdem die bestellte Pizza soweit vertilgt war, machten wir uns ans Spielen. Und haben dann tatsächlich drei Runden Scotland Yard gespielt. Mit wechselnden Xen, die wir tatsächlich immer gefangen haben. Den ersten im mittleren Eintragungsfeld, die zweite in der letzten und die dritte in der ersten Reihe.
Dann habe ich mich verabschiedet.

Bevor ich gegangen bin, wurde noch darüber sinniert, dass es für X gar nichts so leicht sei, zu entkommen. Worauf ich mal in den alten Zetteln gewühlt habe und ihnen mehrere Zettel präsentieren konnte, die komplett ausgefüllt waren. Teilweise auch von mir. ;o)

Dieses Spiel mal wieder zu spielen, hat wirklich allen Spaß gemacht. Auch der Dame aus Köln, die es noch nie gespielt hatte. Und ich frage mich, wie ich wohl abgeschnitten hätte. Natürlich bin ich da von mir überzeugt und denke, dass sie mich nie gefangen hätten. Andererseits – vielleicht sind neue Jäger ja schwieriger zu schlagen?
Sei’s drum. Ich war ein fleißiger Jäger und hatte viel Spaß dabei. Und wir haben uns ein wenig auf London einstellen können.

Wenn ich sage, dass sich die Ticketzahlen in mein Hirn eingebrannt hätten, gilt dies nicht für vieles anderes. Zum Beispiel nicht mal für den Namen des Spiels, welches wir auch OFT mit der Familie gespielt und sogar durch eigene Figuren personalisiert hatten. Für den Namen musste ich jetzt extra bei Ravensburger nachsehen, damit mir MALEFIZ wieder einfällt.
Personalisiert hatten wir es mit kleinen Figuren von z.B. Airfix: Cowboys, Indianer, Fremdenlegionäre…
Meine Standardtruppe bestand aus Robin Hood, Bruder Tuck, Tarzan, Cheeta + einem kleinen Jungen aus dem Tarzanset.

Und dann war beim Spielen oft der Affe los. :o)

Schwarz-weiß-Stadtplan von London aus dem Spiel Scotland Yard. Hier sind die Straßen mit den Straßennamen beschriftet.