Fertiggelesen: Flammengeküsst – FOURTH WING von Rebecca Yarros

Cover des Buches FOURTH WING der Serie FLAMMENGEKÜSST von REBECCA YARROS mit einem roten Aufkleber "Mit Bonuskapiteln" von dtv - Softcover

Und ich habe das Geschenk meines VnvOs fertiggelesen. Wie dem Titel zu entnehmen ist, war das Fourthwing von Rebecca Yarros.

Das Buch gibt es ja schon eine Weile. Von daher gibt es wohl kaum etwas, was noch nicht darüber geschrieben wurde. Ich habe allerdings nichts darüber gelesen, einfach weil ich mich nicht wirklich für Buchbesprechungen interessiere. Egal ob auf TikTok oder YouTube oder sonst wo. Ich werde also kaum etwas Neues beitragen können. Trotzdem will ich jetzt was darüber schreiben.

Ich habe das Buch zuerst quer gelesen. Bin vom Viadukt durch die diversen interessanten Stationen von Violets Ausbildung bis zum Ende gesprungen. Auch die drei Zusatzkapitel aus Xadens Sicht, die meine Ausgabe des (dicken) Taschenbuches enthält, hatte ich bereits gelesen. Weil ich oft das Ende vorziehe – und die drei Kapitel waren halt ganz am Schluss. ;o)
Dabei musste ich mal wieder darüber nachdenken, dass mir diese Art des Lesens – hin- und herspringen – im Papierform doch leichter fällt, als bei einem E-Book. ;o)

„- ohne die Dokumentation der wahrheitsgetreuen Fakten unserer Geschichte zum Wohl zukünftiger Generationen…“
Diese kleine Bemerkung im Rahmen der ersten Stunde Gefechtskunde bringt mich dazu, direkt vom Anfang an zu denken, dass es mit der Wahrheit dann vielleicht nicht ganz so weit her ist, wenn extra darauf hingewiesen wird.
*Sfz*
Es gibt heutzutage ja viele, die denken, dass es mit der Wahrheit nicht so weit her ist. Das mag vielleicht in einigen Punkten so sein. Aber diese großen Verschwörungstheorien… *augenroll*
Und jetzt sehe ich selbst Verschwörungen voraus.
Wobei ich mich da auch frage, ob mir diese Formulierung so aufgestoßen wäre, hätte ich nicht quer gelesen?

Ach, wer weiß.

Aber in diesem Buch geht es ja um die Ausbildung zu Drachenreitern. Und hier insbesondere um die von Violet, die eigentlich gar keiner werden wollte. Denn ursprünglich wollte sie Schriftgelehrte werden, wie ihr Vater.

Das mich dieses Buch vor Zeiten nicht interessiert hat, lag sicher hauptsächlich an der Zugehörigkeit dieses Buches zur Romantic-Fantasy.
In meinem Beitrag Was ich mag und was ich nicht mag in Büchern habe ich ja Romantasy als Beispiel aufgeführt, was nicht so meines ist. Von daher kann ich mein ursprünglich mangelndes Interesse an dem Buch verstehen. Es nun doch bekommen und gelesen zu haben, war aber nicht verkehrt. Sicher, es gibt da ein paar Punkte, die in meinen Negativbeispielen stehen. Doch das Buch besteht ja aus mehr als diesen Punkten.

Scorch, der Beanie Babies-DracheDie Ausbildung ist spannend geschrieben.
Auf was für Ideen Violet zurückgreift, um als kleinste Kadettin mit leicht zerbrechlichen Knochen gegen größere Kadetten zu bestehen…
Ihre langsame Wandlung von der Schriftgelehrten zur Reiterin, sowohl physisch, als auch im Kopf…
Und das sie dann sogar von zwei Drachen gewählt wird, statt wie jeder andere Reiter von einem… das gleicht die zwei-drei Punkte der Romantik gut aus. ;o)
So sehr, dass ich mir nun ja nicht nur bereits das zweite Buch der Reihe selbst besorgt habe, sondern jetzt auch über das erste Buch ein paar Zeilen schreibe. Was ich wohl nicht gemacht hätte, hätten die negativen Seiten (für mich) überwogen.

Jetzt bin ich vor allem gespannt darauf, zu was für eine Art Drachen sich Andarna entwickeln wird. Überhaupt gefällt mir das Verhältnis von Violet zu Andarna und Tairn, ihren Drachen. Und die Gespräche, die sie öfters führen. :oD

Nun kann ich dieses Buch also auch mal meiner Nichte weitergeben. Mal sehen, was sie davon hält. Und das zweite Buch habe ich mir jedenfalls mit Farbschnitt geholt.
Wenn schon, denn schon. ;o)

Buch mit Farbschnitt (einem fliegenden goldenen Drachen über Gewitterwolken) Das Buch ist das Hardcover von Iron Flame - Flammengeküsst von Rebecca Yarros.

Nachtrag zu War ich das?

Vollmond hinter Wolken

Ich habe gestern wieder mal mit meinem VnvO telefoniert. Bevor er es sich nun hoffentlich bald sehr gut gehen lässt im Fernen Süden, wollte er nochmal mit mir quatschen. Seinen ersten Versuch gestern früh hatte ich noch abgeblockt, da ich da gerade bei der Arbeit saß. Aber von zu Hause war das dann kein Problem. So haben wir uns also zumindest wenigstens virtuell wiedergesehen, der modernen Technik sei Dank. ;o)
Dabei hat er mich auch nochmal auf meinen Beitrag „War ich das?“ angesprochen. Und hat mir berichtet, an was er sich davon noch erinnert hat. Nämlich, dass er dieses Buch gelesen hatte und er es mir hätte geben wollen, ich dazu aber – in etwa – gesagt habe, dass ich das Buch zwar in den Läden gesehen habe + mal geschaut hätte, um was es ging. Das würde mich nun aber nicht so interessieren und deswegen hätte ich auch kein Interesse an dem Buch.

Hm… ja. Das könnte ich sein.

Ich denke, ich kann mich jetzt schwach an so einen gearteten „Fall“ erinnern, wo mir mein VnvO ein Buch hatte geben wollen, ich aber zu diesem Zeitpunkt kein Interesse daran hatte. Weswegen ich den Vorschlag von meinem VnvO auch abgeblockt habe. Ob es nun dieses Buch war, oder ich noch anderen erstmal keine Chance gegeben habe, das weiß ich jetzt aber nicht.

Ich denke zumindest, dass ich zum Zeitpunkt dieses Vorfalls gerade selbst noch genug Bücher zum Lesen hatte, und ich deshalb kein Buch wollte, von dem ich annahm, es wäre nichts für mich.

Buch mit Farbschnitt (einem fliegenden goldenen Drachen über Gewitterwolken) Das Buch ist das Hardcover von Iron Flame - Flammengeküsst von Rebecca Yarros.Jetzt ist das aber anscheinend nicht in Fels gehauen (meine Abneigung), sondern wohl eher eine Momentaufnahme. Nur, weil ich zum damaligen Zeitpunkt kein Interesse hatte, bedeutet nicht, dass ich generell kein Interesse daran habe. Das ist nachweislich nicht richtig. Schließlich habe ich es jetzt gelesen + sogar schon Nummer 2 geholt. Mir fällt jetzt tatsächlich nur ein Buch ein, dem ich keine Chance gegeben habe. Geschickterweise auch ein Geschenk von meinem VnvO. Die Biographie des „Literaturpapstes“ hat mich nie interessiert oder gereizt – weil ich ihn nicht leiden konnte.
Sorry.

Tja, also war ich es wohl doch, auf den sich mein Vater bezogen hat. Ups. Doch ich denke, es war nicht ganz so schlimm, wie ich erst dachte. Ich kann ja nicht alle Bücher lesen wollen. *hüstel*

Ja. Ich dachte, das sollte ich also nochmal hinterhergetragen haben. Und vielleicht schaffe ich es ja in den nächsten Tagen auch mal, meinen Beitrag zu diesem Buch fertig vorzuschreiben.
Bis dahin wünsche ich meinem VnvO nun noch einen guten Flug + eine aufbauende Zeit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

War ich das?

Vollmond hinter Wolken

Ich habe von meinem VnvO ja auch ein  Buch zu meinem Geburtstag bekommen. Als ich von der Arbeit kam, lag das Päckchen im Hausflur. Auf der beigelegten Karte stand eine Formulierung, wegen der ich nochmal bei meinem Papa nachfragte, als ich ihm Bescheid gab, dass das Buch angekommen ist. Darauf meinte er, ich hätte mal abfällig über dieses Buch geredet.

Das hat mich nun doch etwas beschäftigt, diese Aussage. So sehr, dass sie mir nun ein paar Zeilen wert ist. Denn ich kenne das Buch noch gar nicht. Ich habe es in den Läden stehen sehen, das war aber auch alles. Von daher kann ich noch gar keinen Grund gehabt haben, darüber abfällig zu reden.

Jetzt kenne ich das von Freunden har. Da wird dann irgendwann gesagt, dass wir ja den und den Film zusammen gesehen haben… worauf ich dann festhalten musste – öfters schon – dass dies nicht der Fall gewesen ist. Wer immer mit in dem Film/dem Konzert war: Ich war es nicht. Dies klarzustellen ist öfters nicht so einfach.

So habe ich auch meinen Papa gefragt, ob er mich da verwechselt? Zuerst war er sich sicher, das nicht. Ich weiß nicht, ob ich da wirklich Zweifel in ihm wecken konnte? (Wie sieht’s aus, Papa? ;o))

Jetzt klingt abfällig auch ziemlich… nun ja, abfällig halt. Nicht einfach nur kritisch, sondern negativ abwertend. Und ich kann mich nicht erinnern, so mal über ein Buch gesprochen zu haben. Ich hätte mal genauer nachfragen sollen, WAS ich denn dazu gesagt haben soll.

Bücher von Jasper Fforde Grau - The Last Dragonslayer - The Song of the Quarkbeast und The Eye of ZoltarAls Erstes denke ich nun zu dieser Sache: Wenn mir ein Buch/Film nicht gefällt, habe ich keinen Grund, das Buch/den Film fertigzulesen/-zusehen. Zugegeben, ich denke, das fällt mir bei einem Buch leichter. Und es tut mir jetzt noch leid, dass ich Drachenechse damals ziemlich genervt und ihr wohl auch den Film versaut habe, weil ich ihn während des Ansehens schlecht geredet habe. DA war ich wirklich abfällig.
Aber in dieser Art über ein Buch zu reden? Noch dazu eines, welches ich gar nicht kenne?
Ich kann mir das nicht vorstellen.

Was ist denn überhaupt abfällig?
‚Das ist ja Scheiße.‘ ‚Das ist nichts Halbes + nichts Ganzes.‘ ?
Manche Kritikpunkte ergeben sich bei mir auch erst nach längerer Zeit. Zum Beispiel die Sache mit dem ‚Was-war-vor-Hogwarts-mit-den-Zauberer-und-Hexen-Kindern?‘

Ich hoffe ja, dass ich mich – seit der Sache mit dem Kinofilm + Drachenechse – gebessert habe. Das ich mein mögliches Missfallen für etwas nun nicht größer mache als die Sache. Und Kunst liegt ja eh im Auge des Betrachters.

Ich hoffe, ich sage nicht über irgendwas geschriebenes generell ‚Das ist ja Mist.‘, sondern dass ich die Punkte herauspicken kann, die mir nicht gefallen.
Doch ich denke, meistens kenne/erlebe ich das von anderen. Denn im Prinzip bin ich recht begeisterungsfähig… ;o)

Von daher denke ich auch, dass mich dieses Buch interessieren wird. Ich hatte es mir halt nur noch nicht geholt.
Eingeschobener Nachtrag beim Abtippen: Inzwischen habe ich das Buch fast durch. Und ich könnte mir vorstellen, dass mein VnvO vielleicht einen Teil meines Beitrags Was ich mag und was ich nicht mag in Büchern auf dieses geschenkte Buch bezieht? Denn es gibt da durchaus ein-zwei Punkte, die ich darinnen angeführt habe, welche in dem Buch vorkommen. Nämlich das „Enemy to Lover“… und was sonst noch so damit zu tun hat. ;o) Einschub Ende
Und da ich es noch nicht kenne, kann ich nicht schlecht darüber geredet haben.

Wer immer das auch war – ich bin mir sicher, ich wars nicht. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Wieder älter geworden

Zwei ein kleinen Tüten verpackte Samenpäckchen. Eines nennt sich Frida die... FAULE GÄRTNERIn mit einem Faultier auf einem aufblasbaren Flamingoboot. Das andere ist GLÜCKSPILZ. Mit Klee für den Eigenanbau. Gezeichnet ist aber ein Fliegenpilz in Schwarz-weiß.

Jetzt ist schon Ende April, und ich habe längst noch nicht alles geschrieben, was ich noch groß angekündigt hatte. Liegt vielleicht daran, dass die letzte Arbeitswoche nicht unbedingt das günstigste Schreibumfeld bereithielt. Immer diese Koffer, die angeguckt werden wollen. Tsiss… ;o)
Doch so will ich jetzt zumindest kurz berichten, was mir in den letzten Tagen so zugelaufen ist. Quasi. ;o)

Pizza - belegt mit Kartoffeln und MozzarellaDenn ich bin mal wieder älter geworden. *sfz*
Und meinen diesjährigen Geburtstag habe ich bei und mit meiner Nichte in Irland verbracht – worüber in der Zukunft noch extra etwas kommen wird.
Und aus diesem Grund sind mir Sachen zugelaufen. ^^

Im Vorfeld hatte ich bei Drachenechses Mama Sachen abgeholt, die sie aus Essen mitgebracht hat. Doch da ich nicht so viel Platz hatte, habe ich die Sachen erstmal hier gelassen.
Den Umschlag von meinen Eltern hier habe ich mitgenommen, weil nur ein Umschlag. Auch den Umschlag von Timon, den ich noch rechtzeitig im Briefkasten gefunden hatte, habe ich mitgenommen.

Titelseite des Buches von @kriegundfreitag: #ichgebeauf Kreative Herausforderungen für Menschen, denen das Leben eigentlich schon Herausforderung genug ist Darunter das Strichmännchen von @kriegundfreitag liegend auf einer weißen Fläche, die selbstbemalbar istSo hatte ich dann letzte Woche zumindest Umschläge zum Öffnen gehabt.
Eine schöne Karte von meiner Nichte, eine Karte mit ein paar Scheinen von meinen Eltern und von Timon eine Karte und Samen. :oD
Mein VnvO hat es wieder auf meine Konto regnen lassen und mit dem habe ich dann an meinem Geburtstag kurz geschrieben.

Als ich nun wieder zu Hause war, bin ich direkt ins Bett, so dass ich die hier lagernden Geschenke erst einen Tag später aufgemacht habe, nach meiner Arbeit.

Das war von Drachenechse und Fuchs ein sehr schönes Set Stifte – jetzt sogar 72. Es werden immer mehr… also muss ich wohl auch mal mehr malen. Hmm… ;o)
Von Drachenechses Mama gab es ein Buch, für das ich diese Stifte vielleicht direkt anwenden kann: Ein Kreativbuch von @kriegundfreitag.

Blechschild mit dem Motiv zur TV-Serie "WEDNESDAY" Wednesday Addams im Regen unter ihrem schwarzen Regenschirm Darüber steht From the Imagination of TIM BURTONAch ja – von Wixhausen bekam ich an meinem Geburtstag ja noch Stray geschenkt. Kann ich also demnächst als Katze unterwegs sein. Und aus der Eifel gab es einen Code für Fallout 76. Uuuuhhh… zocken!

Gestern war dann auch mal wieder ein Spielenachmittag, und da gab es dann noch was von GMS und nochmal Wixhausen. Nämlich von beiden ein schönes Blechschild von der Serie „WEDNESDAY“. Und von GMS noch extra ein Puzzle mit isländischem Motiv – und die DVD zum letzten D&D-Film. Die habe ich dann doch direkt mal an Wixhausen ausgeliehen, da ich hier gerade noch nicht zum Gucken komme. Und deswegen gibt es davon kein Bild. ;o)

Sehr schön.Puzzlebox von einem 1000-Teile Puzzle Das Motiv ist DAS typische Motiv des Snaefellsnes National Park: Der Berg Kirkjufell im Bildmittelpunkt hinten, davor der Kirkjufellsfoss-Wasserfall mit Eisschicht davor - und darüber Polarlichter

Das ist doch so einiges, mit dem ich etwas anfangen kann und werde. Die Kleesamen habe ich eben direkt mal in meine Blumenkästen gestreut. Vielleicht kommt da ja was raus. ;o)

Das war also der Präsenteregen für meinen diesjährigen Geburtstag. Der nächste mit der Schnapszahl ist ja nun zum Glück noch gut ein Jahr weg.

Puh.

Stofftasche mit Banner darum von CASTLE ARTS 72 Premium Soft Touch COLOURED PENCILS Neben dieser Beschriftung steht ein Greif mit goldenen Flügeln und blauen Hinterteil

Kickstarter Wayfinder – The Art of Gretel Lusky

Eine weibliche Figur mit blauen Tatoos und langen blauen Haaren umgeben von leuchtenden Schmetterlingen und Sternbildern im Hintergrund

Ich hatte letztes Jahr ja mal Werbung für ein Kickstarter-Projekt gemacht. Beziehungsweise für mehrere – darunter auch
WAYFINDER – THE ART OF GRETEL LUSKY.

Wer das nochmal nachlesen möchte – einfach auf den obigen Link klicken. ;o)

Eine Draufsicht auf die Seiten des geschlossenen Buches - zu sehen ist ein metalliger Regenbogenschimmer auf den Seiten.Kickstarter ist eine Crowdfunding-Plattform, in der ich inzwischen so einige Projekte unterstützt habe. Das heißt, es wurden darüber Projekte für Bücher, Spiele, Musik gestartet, die von Interessierten unterstützt wurden und werden. Dafür gibt es für die Unterstützer in der Regel irgendwelche Belohnungen.
Gut – das ein oder andere Projekt ist dann auch mal den Bach runtergegangen. Das bedeutet, dass es für meinen Beitrag keine Belohnung gab, weil es dann doch nicht zustande kam.
Doch das ist selten.

GIF einer Draufsicht auf die Seiten des geschlossenen Buches - zu sehen ist ein metalliger Regenbogenschimmer auf den Seiten.Nun, letztes Jahr habe ich das obige Projekt unterstützt.

Dank Drachenechse habe ich mir in den letzten Jahren inzwischen ein paar Künstler und Künstlerinnen angesehen und verfolge sie inzwischen über Instagram oder anderen Kanälen.
Vielleicht mache ich da auch mal einen Beitrag zu? Mal sehen.

Nun, Gretel Lusky folge ich jetzt auch schon eine Weile – und als sie das Kickstarterprojekt bekanntgab, war ich schnell mit dabei. Zum Ende der Finanzierungszeit habe ich das alles sogar noch gesteigert, weil ich auch die ganzen Goodies haben wollte.

Zwei Pins mit Meerjungfrauen und ein weißes Washi Tape mit schwarzen Motiven wie einer Feder, Sternen, Mond u.v.m.Was soll ich sagen: Gestern habe ich mein Päckchen von meiner Packstation abgeholt.

Und es ist großartig!

Und definitiv einen extra Beitrag wert.

Zwei Titelbildillustrationen von Gretel Lusky Einmal "The making of Landlocked" - Ein Mann und ein rothaariges weibliches... Wesen. Und von einem Sketchbook; Ein weibliches Gesicht mit mehreren Quallen drumherumEt voila – here it is. ;o)

Alleine der Karton war schon ein Kunstwerk – und alles, was da noch darinnen war. Wunderbar.

Das Buch, Lesezeichen, Postkarten, Extra-Drucke, ein Notiz- oder Zeichenbuch, Pins, Sticker, ein Washi Tape und ein kleines Büchlein über ein paar Charaktere von ihr.

Sehr schön. Ich bin begeistert. Und genieße jetzt die schöne Kunst. :o)

Ein Überblick über meine Kickstarter-Belohnung mit Add-ons: Buch, Lesezeichen, Postkarten, Sketchbook, Aufkleber und Karton der Versandverpackung mit dem Aufdruck WAYFINDER und Sternbildern

Immer noch Urlaub

Bauwerk aus Steinen im Wald

Das bedeutet: Immer noch lange wachbleiben können, und Schlafen bis zum von-alleine-aufwachen. Was tatsächlich meist früher ist als erwartet. Tja… *schulterzuck*

Was habe ich jetzt so die letzten Tage angestellt?

Freitag war, wie bereits erwähnt, am Abend D&D angesagt.
Und wieder durfte ich feststellen, dass Vorbereitung wirklich nur dann etwas bringt, wenn alle erwarteten Spieler dabei sind. Wenn es dann noch kurzfristige Absagen gibt, werden spontane Änderungen nötig, bzw. Anpassungen. Sonst sind die Gegner zu stark oder zu schwach…
Letztendlich gab es dieses Mal gar keine Gegner. Außer sie selbst. Ich habe mich stattdessen in der Vorbereitung eher darum gekümmert, wie und wo ich Löwengebrüll herbekommen und abspielen kann beim Spiel. Denn ich dachte mir, es wäre da ganz nett, nicht zu erklären, was zu hören ist, sondern es hörbar zu machen. Immerhin hat das soweit funktioniert – und unsere Druidin hat so ein neues Tierchen zum Verwandeln geliefert bekommen.

WaldwegDas heutige Hindernis haben sie nach einiger Diskussion und Überlegung tatsächlich recht gut überwunden, wie ich finde und ihnen zugestehe.
Und geprügelt haben sie sich zur Feier des Tages dann mal selbst. Denn unser Namenlose hat ein wenig trainiert – was unser angetrunkener drachengeborener Paladin nutzte, um ihn zu einem Trainingskampf herauszufordern.

Denn haben wir nach den regulären Kampfregeln ausgeführt, nur sozusagen mit abgestumpften Waffen, so dass der erste auf 0 Schlafen gelegt wurde. Da unser Großer angetrunken war, hat er mit Nachteil gewürfelt… dennoch sind beide erstmal im Ring herumgefallen.
Gewonnen hatte diesen Kampf dann tatsächlich der Kleine, ganz knapp.

Am nächsten Abend gab es dann nochmal einen Trainingskampf unseres Großen mit einem der begleitenden NSCs. Für die dazugestossene Kamelreiterin hatte ich in der Vorbereitung extra die Werte des Banditenhauptmanns genommen, da ich sie als ausgebildete Kämpferin sehe – und da fand ich diese Werte durchaus angemessen.
Dieses „Monster“ (Banditenhauptmann) hat einen Herausforderungsgrad von 2. Unsere Charaktere sind inzwischen alle Level 5 – von daher war dieser Kampf auch für mich mal eine Möglichkeit, das mal auszutesten.
Der Drachengeborene hat fair gekämpft, nur mit seinem Schwert gearbeitet – dieses Mal ohne Abzüge – und wieder verloren.
Ich denke, das war für uns alle interessant zu sehen.

Blick auf die AutobahnSamstag habe ich dann wieder so gut wie nicht viel gemacht – und gestern bin ich dann spontan bei einer Wanderung unseres Vereins mit. Denn meine Mutter hatte mir am Samstag am Telefon gesagt, dass sie aus erkältungstechnischen Gründen zu Hause bleibt, weswegen ich beschlossen habe, für sie mitzufahren.

Eine andere Möglichkeit an dem Wochenende wäre ja gewesen, zum Hayner Burgfest zu gehen. Am Sonntag haben das GMS und Wixhausen wohl auch gemacht. Es war nur noch nicht klar, ob ich dann auch gehe.
Allerdings hatte ich aber tatsächlich irgendwie keine Lust. Ja, wenn wir hier zusammen losgefahren wären, dann vielleicht. Aber ich hatte irgendwie keinen Antrieb, alleine dorthin zu fahren. Auch wenn ich dann den Rest dort getroffen hätte.
Keine Ahnung, warum ich keine Böcke drauf hatte.
Als dann meine Mutter sagte, sie fällt aus für die Wanderung, war das auch so eine Art guter Grund, etwas anderes zu machen.

Wanderer in einer Reihe auf einem WaldpfadAlso ging es gestern mit dem Bus gen Himmelreich. Eine Gegend bei Wertheim im Spessart, wo wir dann zum Glück hauptsächlich im Wald, und damit im Schatten gelaufen sind.
Unterwegs gab es Steintürmchen – und sogar eine Art Steinburg (s.o.), wie ich diese Konstruktion im Wald bezeichnen würde. Zumindest hatte es die Form einer kleinen Miniaturburg, würde ich sagen. Da hat jemand einiges an Zeit reingesteckt, denke ich.
Als Mittagessen habe ich die Pfifferlinge genommen, die meine Mutter für sich eingetragen hatte – und nach der Mittagsrast ging es nochmal nach Wertheim. Da ist meine Familie, sprich mein VvO, meine Schwester und ihr Männe et moi in eine Eisdiele eingefallen. Und haben da einigen Gästen den Weg zur Toilette gewiesen. ‚Die Treppe hoch…‘

Hochwasserstand-Anzeige in Wertheim an einer Hauswand. Notiert sind die Hochwasserstände vo, 26. November 1882, 1876, 1882 1909 1862 1831 1850 1841 1848So war ich wenigstens ein wenig unterwegs.

Heute Morgen war ich nur mal kurz was einkaufen – und bin dann auch nach Kesselstadt gefahren, weil mal wieder ein Päckchen dort im Kiosk gelandet ist zum Abholen. *Augen verdreh*
Und ansonsten? Nüx.

Linsen mit Spatzen und WürstchenAch, am Samstag habe ich zum Essen mal wieder Linsen mit Spatzen gemacht, auch wenn ich beim Machen feststellen musste/durfte, dass ich nicht mehr genug Weizenmehl hatte. Doch ich hatte noch Roggenmehl rumlagern… und nachdem das wohl sicher genug gelagert war, so dass nichts drinnen rumgekrabbelt ist, habe ich das Weizenmehl halt damit aufgestockt. Ging auch. Vielleicht versuche ich ja morgen oder die Tage mal damit Pfannenkuchen zu machen, damit ich es wenigstens mal ein wenig verbrauche.

Doch das erfahrt ihr vielleicht in der nächsten Urlaubausgabe.

Ach ja – es gibt einen neuen Walter Moers!
Den habe ich mir auch direkt am Freitag geleistet. Auch wenn ich vorher vielleicht besser mal nach dem Preis hätte schauen sollen. Doch zum Glück hatte ich gerade vorher einen Automaten „besucht“.
Ich denke, so ist meinem VnvO und mir jetzt wenigstens schonmal klar, was es für ihn zu Weihnachten geben wird… ;o)

Buchtitel von Walter Moers: Die Insel der Tausend Leuchttürme zu sehen ist eine Mauer, in die ein Auge eingelassen ist

17 Jahre war einmal…

Lange Haare mit Schneeflocken

Denn jetzt ist meine Lieblingsnichte 18. Wuhuu… wie schnell die Zeit vergeht.

18 Jahre… das kommt mir fast vor wie gestern, als der Anruf meiner Schwester kam. Ich glaube, es war kurz nach 3, fast halb 4. Ich bin nur rangegangen und meinte ‚Is‘ es jetzt soweit?‘

Ein Geburtstagskuchen mit Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Kiwis und Schokoladenüberzug unter den Früchten. Die Schokolade ist rundherum runtergelaufen.Dann ist mein Schwager zum Arbeiten nach Gießen gefahren, im Schneefall – und ich bin mit meiner Schwester gen Krankenhaus gewandert.
Das klingt schlimmer, als es war. Es sind im Normalfall 5-10 Minuten zu Fuß. Da waren wir allerdings langsamer. Unterwegs meinte ich noch, dass mal die Zeit zwischen den Wehen gezählt werden sollte… nachdem ich den Zeitraum mitgezählt hatte, meinte ich anschließend, dass wir vielleicht doch etwas schneller gehen sollten. ;o)

Wir kamen an, meine Schwester kam in den Kreissaal, wo ich ihr solange Gesellschaft leistete, bis unsere Mutter kam. Die hatte ich dann so kurz vor 6 endlich angerufen, in der Hoffnung, sie da nicht zu früh zu wecken.

Ich weiß nicht mehr, wann genau sie eintraf, aber den ersten Kreischer aus dem Kreissaal habe ich etwa 10 nach 7 gehört. Da dachte ich mir dann, dass es das war.
Und das ist jetzt 18 Jahre her.

Rosa Geburtstagskuchen mit der Aufschrift Happy Birthday Lena" - mit Donuts, Erdbeeren und einer weißen 18 drauf.

Meine Nichte ist eine bildhübsche, aufgeweckte, intelligente junge Dame geworden. Was mich fast ein wenig wundert, bei DEN Eltern. ;o)

Ich würde sagen, wir verstehen uns prima.

Ich habe mir ja letztes Jahr bei der Aktualisierung meines Telefonvertrags auch ein Abo bei der Maus geleistet – und sie hat da ebenfalls einen Zugang zu. Ich denke, sie nutzt ihn mehr als ich.
Wozu es nicht viel braucht. ;o)
Aber nachdem wir zu Weihnachten es dann endlich noch hinbekommen haben, die App auf ihr iPad zu kriegen, nutzt sie es wohl noch mehr. ;o)

Eine silberne Blechdose, mit einem stilisierten Auto und dem Aufdruck www.fsz-rhein-main.de als Fahrzeugboden.Den Führerschein hat sie ja schon am 5. Januar geschafft, gleich beim ersten Versuch. Sehr gut.
Dafür hat sie dann beim Geburtstagsessen mit der engen Familie als erstes einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining von mir bekommen. So etwas habe ich auch schonmal mitgemacht – doch als Fahranfänger ist das noch besser. Auch wenn sie vorerst kein eigenes Auto hat.
Ein Auto wäre ja nicht so das Problem . aber alles andere drum rum heutzutage: Versicherung, Benzin…
Muss sie halt erstmal mit dem Auto vom Papa fahren.

Als Geschenk gab es dann noch ein Buch, ein Spiel und zusätzlich noch etwas Papier. ;o)

Eine weiße Flasche mit dem Aufdruck "Baileys - Birthday Cake" mit dem Aufdruck eines Geburtstagskuchenstückes mit Kerze drauf.Und zum Kaffee bekam sie als erstes einen Geburtstagskuchen in Baileysform. Sollte sie den nicht trinken, kümmert sich bestimmt meine Schwester darum. ;o)
Überhaupt – diese Geburtstagskuchen (siehe oben)… mnjami!
Lecker!

Es war ein gemütliches, leckeres Mittagessen + eine gute Kaffeetafel. Noch ein bisschen kuscheln mit dem Hund, ein wenig spielen – und dann war ich auch froh, wieder Zuhause sein zu können. Schließlich musste Madame ja auch mal wieder etwas bekommen.

Mal sehen, wie dann in 2 Jahren der 18.te Geburtstag der Jungs wird.
Ich habe ihnen schon gesagt: Wenn sie ihren Führerschein schaffen, gibt’s auch ein Fahrsicherheitstraining. Soviel ist zumindest sicher. Und den Rest… den kriegen wir dann.

Auf die nächsten 18 Jahre + folgende, Lieblingsnichte. ;o)

Geschenk mit einer Schleiereule im Mittelpunkt des Papiers.

Morgen bin ich dann ma weg…

Die Zeit läuft…

Das Pfingstwochenende haben wir mit verschiedenen Rollenspielen und -systemen verbracht: Beyond the Wall, 7te See + Savage Worlds
Direkt am Freitag Abend habe ich mit dem allerersten und einfachsten Szenario von Beyond the Wall angefangen. War auch ganz ok, denke ich.

Samstag waren wir dann mit „7te See“ in den Eisenlanden unterwegs. Den ganzen Tag. So dass wir abends entsprechend fertig waren. ;o)
Dieses System hat Drachenechse angeleitet und sie hat ihre Sache wieder gut gemacht.

Am Sonntag kam dann das System Savage Worlds zum Spielen. Geleitet von Drachenechses DSA-Gruppenleiterin.
Das System ist schon interessant. Vor allem die Ermittlung der Initiative in Action- oder Drama-Sequenzen: Es wird nichts ausgewürfelt, sondern es werden für jede neue Runde Karten gezogen. Das ist interessant.

Montag gings dann wieder nach Hause – und ich habe mich tatsächlich mal auf die Suche nach dem Pin für meine Kreditkarte gemacht. Dabei habe ich als erstes meine verschollene digitale Spiegelreflex-Kamera gefunden. Und tatsächlich auch etwas wie einen Pin, der zur Kreditkarte passen könnte. Nur ausprobiert habe ich ihn noch nicht. Dazu war ich heute in der Sparkasse und habe mal gefragt, wie man das am einfachsten feststellen kann – der Mitarbeiter meinte „etwas kaufen“. Habe ich gemacht – und durfte dann unterschreiben. *Meeeep!* Fail!
Ich habe dann mal so getan, als wollte ich die PIN-Nummer ändern… da hat der Automat sich nach der Eingabe meines Pins zumindest nicht beschwert. Von daher denke ich, er wird schon passen. Und habe den Änderungsvorgang deshalb abgebrochen.

Gestern hatte ich morgens einen Termin bei meiner neuen Hausärztin zum Blutabzapfen und Ultraschallen… Joa… Sind wohl alle Organe da, zusätzlich zu einem Gallenstein.
Gut das zu wissen. 😉

Danach ging es zum Flughafen, mich mit meinem VnvO treffen, der nach Calgary gestartet ist. Und mir nochmal eine Kamera mitgebracht hat. Die leihe ich mir jetzt für den Urlaub aus – auch, weil eine EOS 500D auch filmen kann. Das könnte meine 10D noch nicht – und ich habe sie auch noch nicht reinigen können.

Abends habe ich mein Monster dann zu ihrer Unterkunft für die nächsten zwei Wochen gebracht. Eine Freundin hat sich bereit erklärt, sie zu nehmen.
Dort angekommen, ist sie erstmal nicht aus der Box raus, dann war sie wieder ganz schüchtern und hat sich zum Schluß hinter ein CD-Regal in die Ecke gehockt.
Allerdings war sie heute nacht dann wohl schon mal unterwegs in der Wohnung… und hat heute tagsüber wohl beide Katzenklos ignoriert und auf das Sofa gepinkelt… Oh Katze… :o(

Heute habe ich meinen Voucher für den Mietwagen ausgedruckt, Karten für die Kamera gekauft (mit Kreditkarte, zum Test… der ja dann fehlgeschlagen ist. Meh!), mir nochmal den Kopf scheren lassen, damit ich die nächsten zwei Wochen ordentlich aussehe… und dann noch mein Auto in die Werkstatt zur Inspektion gebracht. Dann haben sie 2 Wochen Zeit, endlich mal zu finden, warum immer wieder mal ein Warnlämpchen leuchtet… und dann wieder nicht… und dann wieder… Sicher ist auf jeden Fall: Es braucht einen neuen Auspuff. *röööööhr!*

Ach ja… und wie ich aus der Stadt nach Hause bin und nochmal beim Buchladen meines Vertrauens vorbeikam, habe ich noch genau das richtige Buch für meinen Urlaub gefunden.

 

Wenn das nicht passt…

Morgen geht es also los. Und ich bin… hmm… keine Ahnung.
Witzig ist nur, dass ich heute von einem Cousin gehört habe, dass er demnächst mit seiner Freundin auch nach Island macht. :oD

Die Welt ist klein.

Dann eine gute Zeit Euch – ich werde mich wohl erst NACH meinem Urlaub wieder hier melden – und vielleicht gibt es dann auch ein paar Bilder zu sehen. Wer weiß…

^^

 

Gleich ist nicht gleich Gleich

Das Ende meiner Nachtschicht, der letzten des Blocks, rückt näher, und ich habe Lust, über ein Buch zu schreiben, das ich gerade beendet habe. Dieses Mal richtig. ;o)
(Zum Zeitpunkt des Erscheinen dieses Beitrags ist die Nachtschicht natürlich längst vorbei – und ich darf schon fast wieder neu ran.)
Ich bin jetzt aber nun mal kein Buchblogger. Der sagt, ich habe das und dies gelesen, und soundso war und fand ich es. Dafür gibt es andere, die das sicher besser können als ich – und vor allem auch lieber.

Trotzdem will ich kurz über dieses Buch schreiben, und über Gedanken, die dabei in mir aufgetaucht sind oder sich verstärkt haben. (Außerdem habe ich meine bereits vorgeschriebenen Texte ja endlich auf den Blog gebracht – also brauch ich eh neuen In- – ich meine, Output. ^^)

Ich habe von meiner Schwester zu Weihnachten einen Grimm-Scheck bekommen, den ich kurzentschlossen in diesem Buch investiert habe. Ganz kurzentschlossen. Ich sah es in der Buchhandlung meines Vertrauens im Fantasy-Regal stehen und mir ist als erstes der Name der Autorin ins Auge gefallen.

Die Autorin ist Naomi Novik, und das Buch selbst heißt
„DAS DUNKLE HERZ DES WALDES“.
(ISBN 978-3-570-17268-1)

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Ich kenne Naomi Novik als Autorin der „Feuerreiter Ihrer Majestät“, als die ich sie in meinem Autorenbeitrag zumindest auch kurz erwähnt habe. Dieses Buch sollte also etwas Neues von ihr sein. Da musste ich mal einen Blick drauf werfen.

Rückseite Einband

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt:
das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss.
Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht, und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Angieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

 

Klappentext

„Es stimmt nicht, dass der Drache die Mädchen, die er sich holt, verspeist. Ganz gleich, was für Geschichten man außerhalb unseres Tales erzählen mag. Manchmal hören wir die Gerüchte von Reisenden, die in unser Dorf kommen. Bei ihnen klingt es, als würden wir ihm Menschenopfer darbringen – und als ob er tatsächlich ein Drache wäre. Natürlich stimmt das nicht. Er mag ein Magier und unsterblich sein, aber er ist und bleibt ein Mann. Abgesehen davon würden sich unsere Väter zusammentun und ihn töten, wenn er alle zehn Jahre eine von uns verschlingen würde. Er verteidigt uns gegen den Dunklen Wald, und wir sind ihm dankbar dafür – aber so dankbar nun auch wieder nicht.“

 

Aufgrund der Autorin und des Gutscheins habe ich dieses Buch also kurzentschlossen mitgenommen. Obwohl es mich vielleicht nicht SO angesprungen hat, auch wenn der Klappen- und Einbandtext interessant klangen – aber sehr… hm… frauensichtlastig? Außerdem war mir das Bildmotiv auf dem Einband zu… schmalzig?

Wenn ich lange überlegt hätte, hätte ich mich deshalb vielleicht auch nicht dafür entschieden – auch wenn ich bei den Büchern von Terry Pratchett um die Hexen keine Probleme mit Frauen als Protagonisten hatte.

Komisch – aber so bin ich eben.

Nachdem ich dieses Buch jetzt aber richtig beendet habe, muss ich sagen, dass es ein guter Entschluss war, es zu kaufen.

(Was ich mit „richtig beendet“ meine, ist, dass ich beim ersten Mal dieses Buch mehr – oder recht viel davon – quergelesen habe. Immer wieder Teile übersprungen, um dann weiter hinten weiterzulesen, bis zum Schluss. Jetzt, beim zweiten Mal „richtig“, habe ich alle übersprungenen Stellen endlich mitgelesen und damit die vorhandenen kleinen Lücken gefüllt. Mache ich nicht immer so, kommt aber vor.)

Wie gesagt, ich bin kein Buchblogger. Deswegen gehe ich jetzt nicht weiter darauf ein, was mit Agnieszka passieren wird. Ich sage nur:
Es hat mir gefallen.

Und das Buch brachte mich dazu, beim Lesen über Magie und Zauberei nachzudenken. Und das sie, je nach Anwender, ganz unterschiedlich funktionieren kann/funktioniert.

Ich bin selbst seit bald zwei Jahren immer mal wieder am Weiterschreiben einer Geschichte, in der auch Magie vorkommt. In unterschiedlichsten Formen. In den Büchern, die es so gibt, gibt es ja auch die unterschiedlichsten Arten:
Es gibt die Magier in Roben, die alles fein säuberlich notieren und aufschreiben und ihre Magie als genaue Wissenschaft sehen: Man sagt „A“, wedelt dabei mit „B“ und herauskommt „C“.
Immer.
Also immer kommt bei dieser Handhabung „C“ heraus.
Weil es so sein muss.

Dann gibt es die intuitiven Zauberer/Hexen, die die Magie mehr fühlen als in Worte binden.
Es kann Elementarzauberer/hexen geben, die sich mit den Elementen gut auskennen. Andere sind vielleicht besser in Verwandlungszaubern.

Was man sich nur vorstellen kann, so viele verschiedenen Arten kann es geben.

Vodoo – Runenzauberei – Schamanen – Magie durch Tanz… und vieles mehr.
(Man muss nur mal beim „Das Schwarze Auge“ nachsehen, was es da alles für verschiedene Arten von Magieausführern gibt.)

Das führt mich zu einem weiteren Punkt, über den ich jetzt seit letzter Woche nachgedacht habe.

Da war ich bei Drachenechse + Fuchs, und wir haben über mögliche Rollenspielpläne gesprochen.
Dabei habe ich Geister erwähnt.

Ich weiß jetzt nicht, wer alles die „World of Darkness“ kennt. In der ist u.a. das Rollenspielsystem „Vampire – Die Maskerade“ oder halt „Vampire: The Masquerade“ angesiedelt.
In diesem System spielt man – Überraschung – Vampire.

Aber Vampir ist nicht gleich Vampir.

Nur weil man ein Vampir ist, bedeutet das nicht, das jeder die gleichen Fähigkeiten hat. Denn diese Vampire sind in Clans aufgeteilt. Und jeder dieser Clans beherrscht etwas Anderes gut, bzw. verhält sich anders.

Und in dieser „World of Darkness“ gibt es dann auch noch Systeme zu Werwölfen, Feen, Magiern, Geistern…

„Werwolf – Die Apokalypse“ und „Wechselbalg – Der Traum“ besitze ich selbst, neben „Vampire“. Die Magier gab es auch noch auf Deutsch. „Magus – Die Erleuchtung“. Die haben mich damals aber nicht so gereizt, entsprechend habe ich mir das nicht besorgt.

Die Geister haben es leider nicht ins Deutsche geschafft. Deren System gibt es also nur auf Englisch: „Wraith: The Oblivion“. Die hätten mich dagegen sehr gereizt. Allerdings… Vor 20 Jahren hätte ich es mir nicht zugetraut, es auf Englisch zu lesen. Inzwischen hätte ich damit wohl nicht so ein Problem.
Ok, vielleicht beim Lesen schon ein wenig – aber nicht bei dem Gedanken daran.

Nach dem Gespräch mit Drachenechse + Fuchs und des wieder in Erinnerung rufens dieses Interesses an der Materie, hatte ich am Tag drauf den Grundgedanken für eine Geschichte, in der ein Geist vorkommt. Welch Überraschung.
Und ich fing an, nachzudenken, dass genau wie bei Zauberern, Vampiren, Werwölfen und Feen Geist ja nicht gleich Geist ist.
Und dass es da ja auch unterschiedliche Arten gibt/geben muss. Erstmal grob von mir unterteilt in „Die Guten“ und „Die Bösen“ – und sicherlich auch „Die Neutralen“.
Und dass ich mich mal hinsetzen sollte, um für mich eine erste Liste zu machen. Was es für Geister geben kann und wo sie hingehören.
Wenn es so etwas nicht vielleicht bei „Wraith“ schon geben würde/könnte.

Aber mit dieser Liste fange ich hier jetzt nicht an.

Doch ich wollte meinen Gedankengang einfach mal erwähnen, nachdem das Buch mich darin… quasi bestärkt hat.

Nämlich an den Gedanken, das unterschiedlichen Arten einer Gattung (Magie/Vampire/Blumen/was auch immer) durchaus in EINER Geschichte vorkommen können. Kommen ja schließlich auch verschiedene Menschen drinnen vor – und die sind erst recht nicht alle gleich. 😉

Man muss sich halt nur klar sein, wie.

Oder man lässt alle Magier, Zauberer und Hexen mit den Zauberstäben herumwedeln und schnipsen. Das geht natürlich auch.

Hat bei Harry Potter ja auch hervorragend geklappt.

 

;o)