Geschichten aus der Gruft – E. 3

Weiß geschminktes Gesicht mit rot unterlaufenen und blutig aussehenden Augen. Statt eines Mundes ist nur ein geschlossener Reißverschluss zu sehen.

Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Blick in die Gruft.
Der letzte ist ja auch schon über ein halbes Jahr her…

Heute gibt es nur zwei Anekdötchen…

Tür mit zwei rot-weißem Absperrbändern versperrt

Nummer Eins gehört zu diesem schönen Bild

Eine unserer Türen in der Gruft, durch die nicht jeder durchgehen darf. Entsprechend ist der Zugang mit einem Kartenleser verbunden.
Doch anscheinend ist das wohl nicht genug?
Sollte diese Tür etwa kaputt sein – und es nicht mehr genug Aufpasser geben, die sich hinsetzen und diese Tür im Auge behalten können?

Das wäre mir gaaanz unverständlich – schließlich war es ja nicht abzusehen, dass der Run auf die Gruft wieder kommen wird. Warum also wurden so viele Crypt Keeper und Gruftlinge freigesetzt?
Sie sind nicht nur einfach gegangen – sie wurden teilweise auch dafür entlohnt zu gehen.
Und nun werden dringend Crypt Keeper und Gruftlinge gebraucht, so dass sogar welche importiert werden sollen?!
Aber für Krankenhäuser und Pflege geht das nicht?

*Kopfschüttel*

 

Das zweite ist ohne Bild.
Denn schließlich kann ich kein Bild machen von etwas, das es nicht gibt.
Und das wäre mein Dienstplan für die Gruft für den Juli – also ab morgen.

Es ist nun 14:30 Uhr, ich habe meinen zweiten freien Tag von meinem Wochenende, und darf deshalb morgen wieder zur Gruft.

Stellt sich nur die Frage, ab wann?

Es gab mal eine Zeit, da gab es Dienstpläne schon zum 15. des Monats für den Folgemonat. Das wurde vor ein paar Jahren von den Chefs unserer Crypt Keeper-Firma auf den 25.sten geändert – damit diese besser planen können.
Aber jetzt haben sie den Vogel abgeschossen.
Es kann also sein, dass ich in 12 Stunden aufstehen müsste… aber wer kann das wissen?

*sfz*

Werde ich also später nochmal versuchen, ob ich über Ferntaube erfahren kann, wann ich morgen erscheinen soll.
Sonst komme ich irgendwann, wann es mir passt…

Hatte ich es schon mal gesagt? Einmal mit Profis…

 

Ich hoffe, in Euren Grüften läuft es besser.

 

Der Crypt Keeper Ihres Vertrauens

 

Schwarz-weiß gekleidete Gestalt. Schwarze Hose, schwarzer Ledermantel und weißes Hemd. Außerdem weiß geschminktes Gesicht mit einem Reissverschluss als Mund

Schaun mer ma

Leeres Vorfeld im Dunkeln, hell erleuchtet durch die Scheinwerfer. Auf der rechten Seite stehem ein paar Flugzeuge an den Gates. Der Dunst ist in leichten Schwaden am Himmel zu sehen.

Und damit endet wohl mein derzeitiger Beitragslauf.
Dies ist immerhin mein 9. Beitrag am Stück.
Hmm… vielleicht kann ich mir dann für morgen doch noch was überlegen? Einfach, um mal 10 Tage am Stück hinzubekommen?

Was hätte ich denn da heute zu berichten?

Morgen bekomme ich meine erste Schulung des Jahres. Und zur Abwechslung mal nicht am A…. der Welt, sondern tatsächlich in der Mitte des Geschehens. Hoffentlich nicht ZU SEHR in der Mitte des Geschehens. Sonst fällt jemanden noch ein, die Schulung abzusagen und uns Fluggäste „bearbeiten“ zu lassen… Dieses Vergnügen habe ich dann eh die nächsten Tage.
Zum Glück nur 5 Stunden am Tag – aber dadurch möglicherweise ohne Pause. Da muss ich sehen, wie ich das mit dem Frühstück mache. Nicht, dass ich dann plötzlich ganz schwach werde und mich nicht mehr auf den Beinen halten kann. ;o)

Anscheinend ist meine Teilnahme an der Feier zum 18. Geburtstag meiner Nichte gesichert. Dies war nämlich der erste Tag seit langen in meinem Dienstplan, an dem ich Spätschicht drinstehen hatte. Nun habe ich da einfach mal Frei auf AZK beantragt. Also frei auf mein Arbeitszeitkonto, auf dem ich noch ein paar Gutstunden stehen haben müsste.
Und zumindest kam gestern die Mail, dass der Antrag genehmigt wurde.
Er steht online auch mit Haken drinnen – doch zumindest auf der Aktualisierung unseres Systems, und damit meines Dienstplans, hat sich das noch nicht ausgewirkt. Seltsam.
Ha! Und eben kam die Nachricht rein, dass sie heute ihren Führerschein bestanden hat!

GLÜCKWUNSCH, LIEBLINGSNICHTE !!! Auch hier nochmal. ^^

Heute geht ja die aktuelle Winter-Aktion von Steam zu Ende. Da habe ich erst nach 2 Tagen mitbekommen, dass sie überhaupt läuft. Das ist hauptsächlich deswegen nett, weil mensch sich da meist neue Abzeichen er“arbeiten“ kann. Gekauft habe ich mir bei Steam dann nur 2 Sachen. Nämlich die mir noch fehlende Erweiterung (?) zu Hero oft the Kingdom und Townscaper.
Hero of the Kingdom: The Lost Tales 2 habe ich dann direkt mal in den letzten beiden Tagen durchgespielt.
So groß ist es halt nicht. Aber einfach wieder nett.

Und bei Epic konnte ich dem geschenkten Gutschein von 10 € nicht widerstehen – und habe mir damit Red Dead Redemtpion 2 besorgt. Wann ich das dann aber spielen werde…?

Erstaunlich… Ich habe hier zum Tippen jetzt tatsächlich mal Spotify laufen. Denn anscheinend geht das am Rechner auch ohne Werbung?
Da läuft momentan gerade die Playlist „Women Of Icelandic Music“ – um ma was Neues zu hören. Und gerade lief ein Lied, bei dem ich mir dachte, dass mir die Stimme bekannt vorkommt. Und nach kurzem Checken lag ich damit richtig. Das es sich dabei nämlich um eine junge isländische Musikerin handelte, die ich 2020 im Rahmen der Online-Variante der Icelandic Airwaves gehört hatte.
Anscheinend habe ich nicht nur ein recht gutes Auge, sondern auch ein gutes Öhrchen. ;o)

Als letztes noch: Habe mir vorgenommen, morgen nach der Arbeit vom Bahnhof aus direkt wieder im Zoofachmarkt neues Streu zu organisieren – und dann noch ein paar Suppen für Madame. Denn heute im Drogeriemarkt hatten sie die gewünschten nicht. Habe ich halt nochmal andere Eigenmarken von dem Markt mit Soße mitgenommen, die sie eigentlich geschlabbert hat. Nicht, dass ich nicht genug Futter für Wochen hätte…
Wieviel sie davon noch brauchen wird?

Schaun mer ma.

Ein Wasserlauf im Vordergrund, dahinter, nach einem kleinen Uferstereifen, eine Straße. Auf dem Uferstreifen stehen einige Baumstämme, die Nagespuren von Bibern aufweisen. Auch im Wasser liegt Holz.

Blick vom Zoofachgeschäft-Parkplatz aus.

Kleiner Gefühlswetterbericht

Und nun zum Wetter:

Momentan mehrere leichte Fälle von Genervt-sein und Gibt’s-doch-nicht.

Zum einen der heute herausgekommene neue Dienstplan für März.
Da sind momentan wieder nur zwei ganze Tage in der Frühschicht geplant.
(Zum Meckern über meine Firma habe ich noch einen Beitrag geplant – der nun schneller kommen kann als gedacht.)

Dann gestern per Sofort-Kauf etwas bei einer Online-Versteigerungsplattform gekauft.
Heute morgen um 10 kam dann eine Mail, in der mir der Kaufbetrag zurückerstattet wurde
und eine zweite Mail, dass der Verkäufer den Kauf abgebrochen hat.
Ohne irgendeinen weiteren Kommentar.
Seltsamerweise wird der entsprechende Artikel aber weiterhin noch als vorhanden angeboten…
?!?
Glaub ich ja wohl nicht…
Bin mal gespannt, was er auf meine Nachricht jetzt antwortet.

Außerdem müsste ich jetzt noch abklären, wie lange ich meine Garage habe.
„Bis März…“ – heißt das jetzt, dass der März noch drinnen ist – oder ich jetzt langsam wieder auf die Straße muss mit Flip?

Ja – das wäre der kurze Gefühlswetterbericht.

Nun weiter im Programm.

 

 

Zustandsbericht Ende September 2015

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Es ist mal wieder Zeit, ein wenig direkt in die Tasten zu hauen, statt erst auf Papier vorzuschreiben. Denn: Ich habe Wochenende – und warum soll ich dann den Umweg übers Papier machen? Das hebe ich mir dann wieder auf für die Zeit, wenn ich am Arbeiten bin und mich die Schreibwut packt. 😉

Als ich heute so durch die Stadt lief, nach meiner Schur, hatte ich die Erkenntnis, dass es mir jetzt wieder ausgeglichen geht. Ich habe es wohl endlich geschafft, die Haut abzustreifen – wohl auch Dank dem Besuch bei meiner Ex-Nachbarin Carlos, die mir noch mal ein wenig den Kopf gewaschen hat – übertragener Weise.
Du hast schon recht, Carlos – der Honigtopf war lecker, aber ist mir nicht gut bekommen.
Auch hat mir der kleine Blogputz gutgetan, irgendwie. Heute sind dann 9 Monate des Jahres rum – davon war ich einen kurzen Teil himmelhoch jauchzend – den Rest ziemlich zu Tode betrübt. Doch jetzt endlich…
Kann ich also wieder auf einem ausgeglichenen Level schauen was kommt.

Dieser Monat war ein guter Monat: Einen neuen Bogen gekauft, freiwillig mal wieder ein paar Tage in der Fluggastkontrolle verbracht – dazu sag ich gleich noch was – und endlich die Haut abgestreift. So ziemlich zumindest.

Den Bogen hatte ich ja schon erwähnt – der kommt dann später noch mal mit Bild und eher ohne Ton.
Zur Fluggastkontrolle: Ich gehöre ja in meiner Firma der Abteilung „MRKA/Gate“ an – sprich, ich sehe an den Röntgengeräten, was die Leute alles so in ihrem Reisegepäck haben. Und wenn da etwas drinnen ist, was luftsicherheitstechnisch nicht rein darf, lasse ich das heraus nehmen.
Dann gibt es natürlich noch die Kollegen, die täglich die Fluggäste selber kontrollieren dürfen.
Meine Kollegen und ich haben hin und wieder in unseren Dienstplänen Fluggastkontroll-Schichten stehen. Nach welchem System diese an uns verteilt werden – nun, das steht irgendwie in den Sternen. Zumal manche fast monatlich dürfen, andere nicht. Bei mir hält es sich in Grenzen.
Das wir nicht so begeistert sind, „hoch“ zu dürfen, hat mehrere Gründe.
Diese liegen erstens an den OTLs (Operativen Team Leitern), die es in jeder Abteilung gibt. „Unsere“ OTLs sind in der Regel recht locker drauf. Man kann mit ihnen reden und ansonsten ist es auch so ein gutes Neben- und Miteinander. Die OTLs von „oben“ sind dagegen teilweise… wie soll ich sagen… anders.
Zweitens darf man dann natürlich nicht die Fluggäste vergessen – denn mit den Koffern muss man eher nicht diskutieren. 😉
Drittens kommt es dann auch auf die Kollegen an, mit denen man zusammenarbeiten „darf“. Dies sieht man immer erst am Dienstbeginn, wenn die Aufträge kommen. Und dann kann man ein Team mit guten Leuten erwischen, mit denen man gut zurecht kommt – oder das Gegenteil. Wenn man ein Team aus guten Kollegen hat, geht die Arbeit rum wie im Flug – und in meinen Augen recht entspannt.
Und natürlich kann man sich viertens nicht so nebenbei beschäftigen, wie jetzt auf einem Sperrgepäck-Gerät, an dem nur alle paar Minuten etwas geröntgt werden muss, als auf Fluggastkontrolle, wo die Fluggäste einem die ganze Zeit im Blickfeld haben. Also ist dort – in meinem Fall z.B. – das Buch lesen oder Brief schreiben eher nicht möglich.
Das sind so im Groben die Gründe, weswegen „wir Gaties“ eher ungern komplette Tage „oben“ verbringen möchten. Und doch habe ich mir diesen Monat tatsächlich sogar 5 Tage von Kollegen eingetauscht. Das heißt, ich habe sie meine Schichten in unserer Abteilung machen lassen, und bin für sie in die Fluggastkontrolle.
Und dafür hatte ich zwei Gründe.
Erstens: Bei den Schichten, die ich genommen habe, handelte es sich um super kurze Schichten – von 6 Uhr morgens bis 10 Uhr morgens. 4 Stunden Fluggastkontrolle sind doch recht gut auszuhalten.
Und zweitens: Ich wollte mal ein paar Stunden meines privaten Arbeitszeitkontos abbauen – was mit diesen Tauschschichten recht gut geklappt haben dürfte. Das seh ich dann erst in einem Monat mit der Zeitabrechnung für September.
Gestern und vorgestern hatte ich meine letzten Tage des Schichtblockes und der getauschten Tage. Und es waren nochmal zwei entspannte Tage. Am Montag haben wir zu siebt den Kontrollpunkt B46 gemacht – bis kurz vor 9 – dann hatten wir eine kleine Pause – und dann ging es nochmal für ne halbe/dreiviertel Stunde an ein Gerät.
Gestern ging es gleich an ein Gerät, die ganze Zeit, mit fast den gleichen Kollegen – und es war ein gutes Arbeiten.
Das Gute an der Fluggastkontrolle ist, das man dort eher mal was Schönes zu sehen bekommt – und das können durchaus auch Kolleginnen sein. ;o)

Im nächsten Monat bin ich dann wieder fluggastkontroll-frei im Dienstplan. Da muss ich mir dann eher langsam Gedanken machen, was dieses Jahr zu Halloween gemacht werden soll. Es kommt Besuch zu einer Freundin aus Norwegen… gehen wir dann wieder ins Final zusammen? Oder suchen wir was anderes zum Hingehen? Denn letztes Jahr wurde es doch ziemlich voll, wie ich gehört habe.
Auch muss ich mir langsam Gedanken machen, was ich Anfang November mache. Ich hab Urlaub. Aber was mach ich damit? Jetzt im Oktober gibt es schon ein Wochenende, das ich frei genommen habe, weil ich eigentlich auf einen Workshop wollte – doch irgendwie habe ich auf beide geplanten Alternativen dafür gerade keine Lust…. Bleib ich da also zu Hause. Doch auch im November?
Mal sehen…

Man kann also sehen: Einiges passierte im September, einiges wird noch kommen im Restjahr. Alleine verschiedene Konzerte. Es wird also bestimmt noch was von mir zu lesen geben in den nächsten Monaten.

Darum: Immer Augen aufhalten. So wie ich dann wieder „unten“ beim Röntgen des Reisegepäcks. 😉