
Und ich habe das Geschenk meines VnvOs fertiggelesen. Wie dem Titel zu entnehmen ist, war das Fourthwing von Rebecca Yarros.
Das Buch gibt es ja schon eine Weile. Von daher gibt es wohl kaum etwas, was noch nicht darüber geschrieben wurde. Ich habe allerdings nichts darüber gelesen, einfach weil ich mich nicht wirklich für Buchbesprechungen interessiere. Egal ob auf TikTok oder YouTube oder sonst wo. Ich werde also kaum etwas Neues beitragen können. Trotzdem will ich jetzt was darüber schreiben.
Ich habe das Buch zuerst quer gelesen. Bin vom Viadukt durch die diversen interessanten Stationen von Violets Ausbildung bis zum Ende gesprungen. Auch die drei Zusatzkapitel aus Xadens Sicht, die meine Ausgabe des (dicken) Taschenbuches enthält, hatte ich bereits gelesen. Weil ich oft das Ende vorziehe – und die drei Kapitel waren halt ganz am Schluss. ;o)
Dabei musste ich mal wieder darüber nachdenken, dass mir diese Art des Lesens – hin- und herspringen – im Papierform doch leichter fällt, als bei einem E-Book. ;o)
„- ohne die Dokumentation der wahrheitsgetreuen Fakten unserer Geschichte zum Wohl zukünftiger Generationen…“
Diese kleine Bemerkung im Rahmen der ersten Stunde Gefechtskunde bringt mich dazu, direkt vom Anfang an zu denken, dass es mit der Wahrheit dann vielleicht nicht ganz so weit her ist, wenn extra darauf hingewiesen wird.
*Sfz*
Es gibt heutzutage ja viele, die denken, dass es mit der Wahrheit nicht so weit her ist. Das mag vielleicht in einigen Punkten so sein. Aber diese großen Verschwörungstheorien… *augenroll*
Und jetzt sehe ich selbst Verschwörungen voraus.
Wobei ich mich da auch frage, ob mir diese Formulierung so aufgestoßen wäre, hätte ich nicht quer gelesen?
Ach, wer weiß.
Aber in diesem Buch geht es ja um die Ausbildung zu Drachenreitern. Und hier insbesondere um die von Violet, die eigentlich gar keiner werden wollte. Denn ursprünglich wollte sie Schriftgelehrte werden, wie ihr Vater.
Das mich dieses Buch vor Zeiten nicht interessiert hat, lag sicher hauptsächlich an der Zugehörigkeit dieses Buches zur Romantic-Fantasy.
In meinem Beitrag Was ich mag und was ich nicht mag in Büchern habe ich ja Romantasy als Beispiel aufgeführt, was nicht so meines ist. Von daher kann ich mein ursprünglich mangelndes Interesse an dem Buch verstehen. Es nun doch bekommen und gelesen zu haben, war aber nicht verkehrt. Sicher, es gibt da ein paar Punkte, die in meinen Negativbeispielen stehen. Doch das Buch besteht ja aus mehr als diesen Punkten.
Die Ausbildung ist spannend geschrieben.
Auf was für Ideen Violet zurückgreift, um als kleinste Kadettin mit leicht zerbrechlichen Knochen gegen größere Kadetten zu bestehen…
Ihre langsame Wandlung von der Schriftgelehrten zur Reiterin, sowohl physisch, als auch im Kopf…
Und das sie dann sogar von zwei Drachen gewählt wird, statt wie jeder andere Reiter von einem… das gleicht die zwei-drei Punkte der Romantik gut aus. ;o)
So sehr, dass ich mir nun ja nicht nur bereits das zweite Buch der Reihe selbst besorgt habe, sondern jetzt auch über das erste Buch ein paar Zeilen schreibe. Was ich wohl nicht gemacht hätte, hätten die negativen Seiten (für mich) überwogen.
Jetzt bin ich vor allem gespannt darauf, zu was für eine Art Drachen sich Andarna entwickeln wird. Überhaupt gefällt mir das Verhältnis von Violet zu Andarna und Tairn, ihren Drachen. Und die Gespräche, die sie öfters führen. :oD
Nun kann ich dieses Buch also auch mal meiner Nichte weitergeben. Mal sehen, was sie davon hält. Und das zweite Buch habe ich mir jedenfalls mit Farbschnitt geholt.
Wenn schon, denn schon. ;o)
