Darf ich vorstellen?

Ich mit dem erwähltem Typ von Rad im Fahrradladen - das Rad ist ein schwarzes Herrenrad mit roten Punkten.

Ende August hatte ich ja hier von meinen zweirädrigen Gedanken berichtet. Inzwischen sind seitdem mehr als zwei Wochen vergangen. Wie sieht es denn nun aus?

Metallene Fahrradboxen, 30 insgesamt, je 15 Stück neben- und aufeinander, von links vor den Boxen stehend gesehenNun… Ich habe mir eine Fahrradbox gemietet. Und das bereits ab dem 1. September – auch wenn ich erst zum zweiten unterschrieben habe, und auch noch kein neues Fahrrad hatte. Aber nach dem habe ich mich, wie erwähnt, am Freitag mal mit Wixhausen umgesehen – in einem großen Fahrradladen in Frankfurt. Auf den bin ich auch gekommen, weil meine Schwester sich Anfang Juli ein neues Fahrrad kaufen musste, nachdem sie ein anderer Radfahrer umgebügelt hatte… Da sah ihr Rad dann etwa so aus: 8

Nun gut… wir haben uns also umgesehen, und irgendwann habe ich auch mal das ein oder andere Rad ausprobiert.

Ursprünglich hatte ich aus dem Netz zwei grüne Räder im Visier. Doch beim Rumprobieren kristallisierte sich dann doch eines der schwarzen heraus. Da war das Gesamtgefühl am passendsten. Also habe ich mich letztendlich dafür entschieden. Dann haben wir noch nach Zubehör geschaut, wie Schloss, Pumpe und Tacho… Bei diesem Umschauen musste ich einfach zwischendurch nochmal 1-2 Runden fahren. Hatte ich Lust drauf. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen.

Beim Probefahren musste ich erstmal mit den aktuellen Schaltungen zurechtkommen. Runterschalten habe ich schnell kapiert. Aber erst beim dritten Fahrrad war der Schalter zum Hochschalten gut sichtbar über dem Griff angebracht, dass ich da mehr zufällig hochgeschalten habe. Da hatte ich das System als solches erst kapiert.

Ich muss ja sagen: Ich habe mein altes Fahrrad schon wirklich lange. Es hat zwar auch eine Gangschaltung, doch sah die damals noch anders aus. Ich habe ja nach meiner Bestellung überlegt, WIE lange ich es nun habe. Und woher überhaupt.
Auf das Woher bin ich dann tatsächlich noch selbst gekommen. Das war ein Fahrradhändler in der Vorstadt. Zum damaligen Zeitpunkt war er auch gar nicht so klein. Ein großer Eckladen mit so einigen Fahrrädern. Damals ging es erst langsam los mit Mountain- und Trekking-Bikes.
Den Laden gibt es aber bereits seit einigen Jahren nicht mehr.
Das wie lange… da bin ich mir nicht sicher. Meine Mutter hat jetzt ein Foto gefunden von 1993 mit dem Rad. Ich habe aber das Gefühl, dass ich es noch länger habe und damit eventuell schon zu einem Berufsschulausflug mit Schulkameraden gefahren bin. Das wäre dann ’88 gewesen. Aber da habe ich das Foto noch nicht wieder entdeckt. Mein altes ist also auf jeden Fall 29 Jahre alt – wenn nicht sogar an die 34…
Zeit für ein neues.
Ich denke ja, wenn das neue jetzt so lange hält wie mein altes, dann wird dies auch mein letztes Fahrrad gewesen sein.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, im Laden. ;o)

Metallene FahrradboxNach zwei-drei Extra-Runden konnten wir weiter nach Zubehör sehen. Die Runden wurden auch für einen fachmännischen Blick von außen genutzt, ob der 50er-Rahmen nicht vielleicht zu klein + eng wäre… fand ich aber nicht. Also blieb es dabei – und wir besorgten ein Schloss, einen Korb, Luftpumpe, Tacho und ein Extra-Ventil, welches dann für Tankstellen-Luftstationen genutzt werden kann. Damit hatte ich alles soweit komplett – und konnte die Bestellung aufgeben. Yay.
Zur Feier des Tages habe ich mir dann abends beim Essen mit einem Körnerbrötchen irgendwie einen Zahn gelockert… doch das ist (vielleicht) eine andere Geschichte.

Bestellt am Freitagabend wäre es am Dienstag abholbereit gewesen. Doch da habe ich mir schon gedacht, dass ich es erst Mittwochnachmittag hole. Einfach, weil dies der letzte Tag meines Blockes war und ich keine Stressgedanken von wegen dem Nachhause-Kommen haben wollte.

Das Innere einer Fahrradbox - in der Mitte befindet sich eine Führungsschiene, in die das Fahrrad hineingeschoben werden kannAber am Samstag habe ich mir doch schon wenigstens mal meine Fahrradbox angesehen. Vielleicht sollte ich ja auch mal bei meiner Versicherung nachfragen, inwiefern ein Fahrrad in so einer Box versichert ist, wenn es nicht noch durch ein Extra-Schloss gesichert ist. Hm.
Außerdem habe ich mir noch einen neuen Fahrradhelm besorgt, der mich schon ein paar Wochen angelacht hatte. Ich habe zwar schon einen, doch Schaden kann es auch nichts.

Und dann ging es ans Abholen. Bzw. am Dienstag habe ich erstmal das ausgeliehene Fahrrad von meinem VvO wieder zurückgebracht. Schließlich brauchte das neue ja auch einen Platz im Keller.

Zwei Fahrradhelme, einer bläulich, einer schwarz-silberAm Mittwoch bin ich dann nach der Arbeit von Zuhause aus mit dem Bus nach Frankfurt gefahren. Dann noch zwei Stationen U-Bahn und ich war da.
Meine Schwester hatte gemeint, dass es Tradition sei, neue Fahrräder von Frankfurt nach Hanau zu radeln. Das hatte sie mit ihrem gemacht – und auch meine Neffen haben es so gehandhabt. Und nachdem ich das mit dem Bus mitbekommen hatte, hatte ich das Nach-Hause-radeln eh vor. Deswegen auch vor meinem Wochenende – weil wer weiß, wie lange ich für diese Fahrt brauchen würde…

Ich bekam also das gute Stück – und es war alles entsprechend dabei. So habe ich den Rest bezahlt und es ging auf die erste Fahrt mit meinem neuen Rad. Unterwegs habe ich für ein Foto nochmal kurz angehalten, dann gings weiter.

Darf ich vorstellen? Carlos.

Carlos - mein schwarzes Herrenfahrrad mit roten Stellen, angebrachtem Fahrradschloss, Tacho und Korb auf dem Gepäckträger im Wald

Blick auf Fahrradcomputer VDO mitfolgenden Anzeigen: Kmh 0.0 Fahrzeit 51:46Tatsächlich ging die erste Fahr recht gut vonstatten. Am Main entlang war nun auch weniger mit Steigungen zu rechnen. So habe ich für diese Fahrt vom Laden bis vor die Haustür laut meinem Tacho – so etwas hatte ich noch nie an einem Fahrrad – 51:46 Minuten gebraucht. Vielleicht etwas weniger.
Ich muss nochmal im Netz nach einer Bedienungsanleitung für diesen Tacho sehen. Wie mensch was einstellen kann…

Am Tag drauf habe ich dann auch direkt mal Fahrrad + Box ausprobiert, als ich zum Spieleabend nach Offenbach gefahren bin. Am Montag habe ich es dann für die Arbeit genutzt, wie geplant. Dienstag bin ich eher aus Einkaufsgründen mit Flip gefahren… und heute, am Schreibtag (Mittwoch), bin ich tatsächlich auch mit Flip gefahren. Denn der Regen war mir da doch zu viel. Donnerstag früh hat es auch geregnet – also wieder Flip. Doch abends war es trocken, so dass ich tatsächlich für die Fahrt zu GARMARNA nach Wiesbaden mit Carlos zum Hauptbahnhof bin.

Heute plane ich, später zu einer Geburtstagsfeier nach Großauheim mit Carlos zu fahren. Es sei denn, es schüttet zu sehr. (Bisher sieht es noch gut aus.)

Momentan finde ich den Gedanken mit dem Fahrrad immer noch gut. Zu Fuß benötigte ich zum Hauptbahnhof eine halbe Stunde. Mit Carlos waren es zehn Minuten. Ein kleiner Unterschied, wie erwartet. Doch das es nur 10 Minuten sind, hätte ich nicht gedacht. Dazu kommt halt noch die Zeit fürs Auspacken + wieder Einpacken. Doch selbst wenn ich 20 Minuten brauchen würde… immer noch besser als 30 Minuten zu Fuß – oder 5 Minuten mit Flip, mit dem ich dann womöglich keinen kostenlosen Parkplatz finde.

Nun, mal sehen, wie meine weitere Nutzung aussehen wird. Und wieviel ich Carlos nun bewegen werde.

Vielleicht werdet ihr es erfahren. ;o)

5 Fahrräder auf dem Hof vor dem Museum stehend

Glück im Spiel…

Die örtliche Tageszeitung, die ich von meinem Kollegen weitergereicht bekomme, bietet immer wieder Kartenverlosungen für örtliche Veranstaltungen an. So bin ich mit Fuchs vor 4 Jahren zu einem Konzert von „Eure Mütter“ gekommen. Pünktlich zu deren Umzug von München nach Frankfurt. Seitdem mache ich immer wieder mal mit – wenn der Einsendeschluss noch nicht rum ist, bis die Zeitung bei mir landet. ;o)

So habe ich auch am 8. Juli mal wieder an einer Verlosung teilgenommen, von 5×2 Karten für „Die Prinzessin auf der Erbse“ von den Brüder Grimm Festspielen, mit anschließendem Blick hinter die Kulissen.

Da diese Veranstaltung am Dienstag, den 17. Juli um 16 Uhr stattfinden sollte, dachte ich mir: ‚Joh, das passt. Da habe ich Nachtschicht – da kann ich um 4 auch mal ins Theater.‘
Also habe ich meine Teilnahme-SMS abgesetzt.

Und als ich am Mittwoch, dem 11. Juli, nach meiner letzten Spätschicht zu Hause eintraf, durfte ich aus dem Briefkasten ein Einwurf-Einschreiben mit 2 Karten + der Gewinnbenachrichtigung herausholen.

Uuuuh… Geht doch.

Aber wie war das mit dem „Glück im Spiel“?

Anyway.

Ich musste dann zwar etwas rumfragen, denn irgendwie waren alle schon ausgerechnet in diesem Stück gewesen… So habe ich mich dann entschieden, mit meiner Mutter hinzugehen. Auch, weil Fuchs + Drachenechse sich hinter Kulissen schon auskennen.

Also waren wir an diesem Dienstag im Amphitheater. Ich habe sie mit dem Auto entsprechend früh abgeholt, damit wir noch einen guten Parkplatz bekamen. Schließlich wollte/musste ich danach noch nach Hause + anschließend noch zum Arbeiten.

So haben wir erst vor dem Eingang gewartet, um dann doch reinzugehen und im Schatten zu sitzen und mit Blick auf den Eingang zu warten. Denn gegen halb 4 sollten die Gewinner sich mit der Redakteurin treffen, die uns anschließend hinter die Kulissen begleitet hat, zusammen mit einem Fotografen der Zeitung.

Meine Mutter + ich haben noch vor dem Eintreffen der Redakteurin 3 andere Gewinnerpärchen identifiziert, von denen 2 direkt in unserer Nähe gewartet haben – ebenso mit Blick auf den Eingang. ;o)

So kam ich also dieses Jahr auch mal wieder zu den Festspielen. Letztes Jahr die vergünstigtere Ausgabe vor Weihnachten hatte ich ja verpasst…

Wie war das Stück?

Für das Königreich hatten sie teilweise eine eigene Sprache, was ganz amüsant klang. Der Prinz war ein sympathischer wissenschaftlich interessierter „Nur“-Mensch, dem plötzlich eine junge Frau im Piratenoutfit samt Ballon vor die Füße geweht wurde.

Zu verfolgen, wie sich die beiden immer mehr annäherten, war schön anzusehen.

Inzwischen versuchte die Königsmutter, eine standesgemäße Verheiratung des Prinzen in die Wege zu leiten, indem sie eine Fürstin samt Töchter (2) ins Schloss einlud.

Ich will jetzt nicht das ganze Stück wiederkauen. Selbst sehen ist eh immer besser. Aber was gab es Besonderes zu vermerken zu dieser Aufführung?

Eher negativ + etwas ablenkend war, dass sich eine begleitete Person irgendwie aufregte und gen Bühne stürmte. Nach einigem Zureden an der Bühne und wieder am Platz, wurde diese hinausbegleitet und es kehrte wieder Ruhe ein. Die Schauspieler ließen sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe oder ihrem Text bringen. Zumindest merkte man ihnen nichts an.

Die zweite Besonderheit an diesem Tag war nach der Pause der Regen, der einsetzte.

Plötzlich fing es an zu Rauschen auf dem Zeltdach, passend zum Geschehen auf der Bühne – schließlich regnete es dort seit 7 Jahren. Und dieses Rauschen wurde immer stärker und heftiger… teilweise wurde der Regen bis zu uns in den Rücken geweht…

Bis eine Durchsage kam, dass wegen des Regens für 10 Minuten unterbrochen wird.

Auch hier hatten die Schauspielerinnen tapfer gegen das Rauschen angespielt, wobei dies ja mit Mikrofon und Lautsprechern eher kein Problem war.

Also gab es eine Pause, während außerhalb des Zeltes der Wolkenbruch herunterkam.

Als es sich nach gut 10 Minuten wieder beruhigt hatte, ging es weiter mit dem Stück.

Die beiden Damen auf der Bühne sprangen im Text etwas zurück – und mit leichten Anlaufschwierigkeiten lief es dann bis zum Schluss.

Das Stück an sich war ok. Mehr fällt mir gerade qualitativ nicht ein.

Nach dem Applaus wurde wieder gesammelt, was viele Zuschauer auch dazu nutzten, mit den Schauspieler*innen ihrer Wahl ein paar Worte zu wechseln oder Fotos zu machen. Dann gab es noch eine Scheckübergabe, die vom Zeitungsfotograf ebenso festgehalten wurde.

Und dann waren wir gefragt.

Erst ein Gruppenbild vor + auf der Bühne, danach wurden wir vom Intendanten persönlich herumgeführt. Linke und rechte Hinterbühne; was wird kulissentechnisch von Stück zu Stück verändert; wo ist welcher Platz…

Wir bekamen die Garderobe + Maske gezeigt, Requisiten…

Es war toll.

Wie es HINTER der Bühne vom Amphitheater aussieht, wollte ich schon lange wissen. Leider hatte es ja damals als Bruder für die Schwäne nicht geklappt. Doch so kam ich nun auf diesem Weg endlich mal dorthin. Und ich denke, für Leute, die bisher mit Theater und dessem Arbeitshintergrund gar nichts zu tun hatten, war es gleich nochmal so beeindruckend.

Nach einigen Tagen war der Bericht von dieser Führung in der Zeitung, mit einem Gruppenbild der Gewinner auf der Titelseite. Der Bericht selbst war richtig groß, mit vielen Fotos. U.a. auch eines von mir, wie ich selbst gerade diese Styroporstämme fotografiere. Als ich mich nach dem Foto rumgedreht habe, hat der Fotograf gerade seine Kamera wieder umgehängt.
Ertappt! ^^

Es war so interessant – da bekomme ich selbst mal wieder direkt Lust aufs Spielen. Aber dazu brauche ich erstmal wieder Connections, mit + bei denen ich spielen könnte.

Hmm…