Kleine Wanderung gefällig?

Aufzeichnung der Kalkofen-Messelmuseum und zurück-Wanderung Abgeschlossen am 1. September 2024 Zeit: 1 Std. 32 - 7,8 km Entfernung - 5,1 km/h-Durchschnittsgeschwindigkeit - 70 Meter Höhendifferenz

Heute stand auf dem Programm ein wenig unterwegs sein mit Freunden. Das hatte ich ja schon angekündigt. Und dass das Organisieren nicht so einfach war. *Augenroll* Aber wir haben es hinbekommen.

Schild: Fossilienmuseum Haus der VereineSo bin ich gegen 10 Richtung Wixhausen gestartet, um den dort wohnenden Balkonbauer abzuholen – und außerdem noch ein paar Dosen schon mal dort zu lassen, für das andere Projekt. Doch darüber wird ein anderes Mal berichtet.
Er war nicht alleine, sondern hatte noch 2 Bekannte dabei, die ich dann alle zum Treffpunkt Kalkofen mitgenommen habe. Da sind für den Wanderteil noch GMS und der Kaffeemaschinenmelker dazugestoßen.
Eine gemeinsame Freundin hatte ihren Startzeitpunkt verschlafen und hat es dann nicht mehr rechtzeitig zum Kalkofen geschafft. Also wurde sie vom Balkonbauer direkt nach Messel umgeleitet.
Wir hatten inzwischen zumindest ein erstes Frühstück und was zum Trinken zu uns genommen, bevor wir uns auf den geraden Weg zum Fossilien- und Heimatmuseum Messel gemacht haben.

Schild an einem Holzpfahl: Max Mein Karrierebaum November 2021 Dahinter steht ein verkümmert wirkendes Bäumchen ohne Blätter im WaldDer Weg war nicht besonders herausfordernd, da einfach gerade aus durch den Wald. Das Anstrengendste war dann noch, immer den ganzen Fahrradfahrern Platz zu machen. ;o)
Und die Hitze. *schwitz*
Auf der ersten Hälfte des Waldweges gab es auf der rechten Seite eine Reihe frisch gepflanzter Bäume, die anscheinend alle gespendet waren. Zumindest stand vor jeden Bäumchen ein Holzpfahl, auf dem der entsprechende Spender vermerkt war. Oder für den/die der Baum gespendet worden war. Und wann.
Interessant.

Miniaturmodell des Ortes Messel um 1850Zum Glück ging der Weg die meiste Zeit durch den Wald. Nur in Messel ging es zwischen den Häusern durch bis zum Museum. Da hat dann unsere Freundin schon gewartet.

Wir haben uns das Museum angesehen – und uns nett mit dem Menschen vor Ort unterhalten, der wohl die Morgenschicht hatte. Es war sehr interessant – und wenn jemand aus dem Rhein-Main-Gebiet am Wochenende vielleicht mal Lust darauf hat, kann ich das Fossilienmuseum in Messel wirklich empfehlen. Vor allem, da es keinen Eintritt kostet. ;o)

Ein Damwild liegendNachdem wir soweit alles gesehen hatten, haben wir uns wieder auf den Rückweg zum Kalkofen gemacht, wo dann noch die letzten fehlenden Freunde zu uns stießen.
Dort haben wir dann gemütlich zusammen im Biergarten gesessen, gegessen und getrunken. Und keiner musste frieren. Weil es war warm, doch wir hatten immerhin Schatten. Yay!

Kurz vor 6 sind wir schließlich alle wieder aufgebrochen. Ich habe den Balkonbauer noch nach Hause gefahren, und dann die Gelegenheit genutzt, ein wenig rumzuschäumen. ;o)
Innere einer mit einem Sack verkleidete Tasche, ausgefüllt etwa zu 4/5tel mit Bauschaum. Bis zum Taschenrand sind es noch vielleicht 15-20 Zentimeter.Nachdem ich alle Dosen geleert hatte, habe ich mich dann auch auf den Nachhauseweg gemacht. Vor allem, da ich im Biergarten nach dem ganzen Futtern und Trinken fast eingedöst wäre. *schnarch*

Ich dachte ja, es hätte heute mit dem Schäumen noch nicht gereicht. Zumindest war am Ende der Dosen noch gut 20 Zentimeter Platz. So dachte ich also, ich müsste nochmal was holen – doch vor zwei Stunden hat mir Balkonbauer ein Bild geschickt, das mir zeigt, dass dies wohl nicht mehr nötig sein wird.
Über dieses Projekt kann ich nur sagen: Fortsetzung folgt.

Und wann und was machen wir dann zusammen als nächstes? Da haben wir noch nichts ausgemacht. Das wird also noch eine Weile dauern bis dahin.
Vielleicht berichte ich danach dann auch davon?
Wer weiß? Ich lass mich überraschen. ;o)

Ausstellungsstück des Fossilien- und Heimatmuseums Messel Das dargestellte Fossil eines Großen Nagetiers

Immer noch Urlaub

Bauwerk aus Steinen im Wald

Das bedeutet: Immer noch lange wachbleiben können, und Schlafen bis zum von-alleine-aufwachen. Was tatsächlich meist früher ist als erwartet. Tja… *schulterzuck*

Was habe ich jetzt so die letzten Tage angestellt?

Freitag war, wie bereits erwähnt, am Abend D&D angesagt.
Und wieder durfte ich feststellen, dass Vorbereitung wirklich nur dann etwas bringt, wenn alle erwarteten Spieler dabei sind. Wenn es dann noch kurzfristige Absagen gibt, werden spontane Änderungen nötig, bzw. Anpassungen. Sonst sind die Gegner zu stark oder zu schwach…
Letztendlich gab es dieses Mal gar keine Gegner. Außer sie selbst. Ich habe mich stattdessen in der Vorbereitung eher darum gekümmert, wie und wo ich Löwengebrüll herbekommen und abspielen kann beim Spiel. Denn ich dachte mir, es wäre da ganz nett, nicht zu erklären, was zu hören ist, sondern es hörbar zu machen. Immerhin hat das soweit funktioniert – und unsere Druidin hat so ein neues Tierchen zum Verwandeln geliefert bekommen.

WaldwegDas heutige Hindernis haben sie nach einiger Diskussion und Überlegung tatsächlich recht gut überwunden, wie ich finde und ihnen zugestehe.
Und geprügelt haben sie sich zur Feier des Tages dann mal selbst. Denn unser Namenlose hat ein wenig trainiert – was unser angetrunkener drachengeborener Paladin nutzte, um ihn zu einem Trainingskampf herauszufordern.

Denn haben wir nach den regulären Kampfregeln ausgeführt, nur sozusagen mit abgestumpften Waffen, so dass der erste auf 0 Schlafen gelegt wurde. Da unser Großer angetrunken war, hat er mit Nachteil gewürfelt… dennoch sind beide erstmal im Ring herumgefallen.
Gewonnen hatte diesen Kampf dann tatsächlich der Kleine, ganz knapp.

Am nächsten Abend gab es dann nochmal einen Trainingskampf unseres Großen mit einem der begleitenden NSCs. Für die dazugestossene Kamelreiterin hatte ich in der Vorbereitung extra die Werte des Banditenhauptmanns genommen, da ich sie als ausgebildete Kämpferin sehe – und da fand ich diese Werte durchaus angemessen.
Dieses „Monster“ (Banditenhauptmann) hat einen Herausforderungsgrad von 2. Unsere Charaktere sind inzwischen alle Level 5 – von daher war dieser Kampf auch für mich mal eine Möglichkeit, das mal auszutesten.
Der Drachengeborene hat fair gekämpft, nur mit seinem Schwert gearbeitet – dieses Mal ohne Abzüge – und wieder verloren.
Ich denke, das war für uns alle interessant zu sehen.

Blick auf die AutobahnSamstag habe ich dann wieder so gut wie nicht viel gemacht – und gestern bin ich dann spontan bei einer Wanderung unseres Vereins mit. Denn meine Mutter hatte mir am Samstag am Telefon gesagt, dass sie aus erkältungstechnischen Gründen zu Hause bleibt, weswegen ich beschlossen habe, für sie mitzufahren.

Eine andere Möglichkeit an dem Wochenende wäre ja gewesen, zum Hayner Burgfest zu gehen. Am Sonntag haben das GMS und Wixhausen wohl auch gemacht. Es war nur noch nicht klar, ob ich dann auch gehe.
Allerdings hatte ich aber tatsächlich irgendwie keine Lust. Ja, wenn wir hier zusammen losgefahren wären, dann vielleicht. Aber ich hatte irgendwie keinen Antrieb, alleine dorthin zu fahren. Auch wenn ich dann den Rest dort getroffen hätte.
Keine Ahnung, warum ich keine Böcke drauf hatte.
Als dann meine Mutter sagte, sie fällt aus für die Wanderung, war das auch so eine Art guter Grund, etwas anderes zu machen.

Wanderer in einer Reihe auf einem WaldpfadAlso ging es gestern mit dem Bus gen Himmelreich. Eine Gegend bei Wertheim im Spessart, wo wir dann zum Glück hauptsächlich im Wald, und damit im Schatten gelaufen sind.
Unterwegs gab es Steintürmchen – und sogar eine Art Steinburg (s.o.), wie ich diese Konstruktion im Wald bezeichnen würde. Zumindest hatte es die Form einer kleinen Miniaturburg, würde ich sagen. Da hat jemand einiges an Zeit reingesteckt, denke ich.
Als Mittagessen habe ich die Pfifferlinge genommen, die meine Mutter für sich eingetragen hatte – und nach der Mittagsrast ging es nochmal nach Wertheim. Da ist meine Familie, sprich mein VvO, meine Schwester und ihr Männe et moi in eine Eisdiele eingefallen. Und haben da einigen Gästen den Weg zur Toilette gewiesen. ‚Die Treppe hoch…‘

Hochwasserstand-Anzeige in Wertheim an einer Hauswand. Notiert sind die Hochwasserstände vo, 26. November 1882, 1876, 1882 1909 1862 1831 1850 1841 1848So war ich wenigstens ein wenig unterwegs.

Heute Morgen war ich nur mal kurz was einkaufen – und bin dann auch nach Kesselstadt gefahren, weil mal wieder ein Päckchen dort im Kiosk gelandet ist zum Abholen. *Augen verdreh*
Und ansonsten? Nüx.

Linsen mit Spatzen und WürstchenAch, am Samstag habe ich zum Essen mal wieder Linsen mit Spatzen gemacht, auch wenn ich beim Machen feststellen musste/durfte, dass ich nicht mehr genug Weizenmehl hatte. Doch ich hatte noch Roggenmehl rumlagern… und nachdem das wohl sicher genug gelagert war, so dass nichts drinnen rumgekrabbelt ist, habe ich das Weizenmehl halt damit aufgestockt. Ging auch. Vielleicht versuche ich ja morgen oder die Tage mal damit Pfannenkuchen zu machen, damit ich es wenigstens mal ein wenig verbrauche.

Doch das erfahrt ihr vielleicht in der nächsten Urlaubausgabe.

Ach ja – es gibt einen neuen Walter Moers!
Den habe ich mir auch direkt am Freitag geleistet. Auch wenn ich vorher vielleicht besser mal nach dem Preis hätte schauen sollen. Doch zum Glück hatte ich gerade vorher einen Automaten „besucht“.
Ich denke, so ist meinem VnvO und mir jetzt wenigstens schonmal klar, was es für ihn zu Weihnachten geben wird… ;o)

Buchtitel von Walter Moers: Die Insel der Tausend Leuchttürme zu sehen ist eine Mauer, in die ein Auge eingelassen ist