Watt mutt datt mutt

Manchmal muß man einfach etwas machen.
Und sei dieses „etwas“ noch so wenig erfolgversprechend – oder sinnlos – oder unsinnig und planlos. Und doch… was sein muß muß sein.
Für mich sind und waren dies schon verschiedene Sachen.

Eines davon ist so manche Geschichte – oder ein paar meiner diesjährigen Blogs…
Das ist ein Gedanke, eine Idee, die plötzlich auftaucht in meinem Kopf wie die berühmten Glühbirnen in den Comics, die eine Idee anzeigen. Oft über – passenderweise – Daniel Düsentrieb mit Helferlein – seiner wandelnden Idee.
Diese Idee leuchtet also in mir auf – und beschäftigt mich – und lässt meine Gedanken um sie kreisen wie ein Mond um seinen Planeten. Einen Mond, der strahlt und den Planeten von allen Seiten beleuchtet. Und dann will sie heraus – auf’s Papier, in die Tasten. Wenn sie dann erst auf dem Papier ist, dann ist alles wieder in Ordnung. Egal, ob es vom Papier aus weitergeht – oder nicht.
Das kommt bei mir ab und zu mal vor.

Doch manchmal passiert das auch bei anderen Sachen. Das ich zum Beispiel die Chance vertan habe, bei einer Geburtstagsfeier nach der Telefon-Nummer einer interessanten Frau zu fragen – und eine Freundin, die ich dann als Vermittlerin angesetzt habe, es einfach nicht auf die Reihe bekommt, meine Nummer dann statt dessen mal weiterzugeben. Und ich das aber unbedingt will – auch wenn eigentlich erstens die Entfernung zu groß – und ich zweitens irgendwie eh nicht mit einem Anruf rechne, da drittens diese Feier dann inzwischen schon zu lang her ist. (Ein bis zwei Wochen wären vielleicht noch gegangen – 1 Monat? Too late.) Doch egal. Ich WILL ihr meine Nummer zukommen lassen. Und das lässt mir immer wieder keine Ruhe – der Gedanke taucht immer wieder auf. Und obwohl die Zeit immer mehr vergeht, wird dieser Gedanke eher drängender, statt sich zu verflüchtigen… solange, bis ich die Sache selbst in die Hand nehme und zwar nicht dieser Frau direkt, aber dem Geburtstagskind schreibe, zu deren Freundeskreis sie gehört – mit der Bitte, eine Karte von mir weiterzuleiten.
Danach hatte ich wieder Ruhe.
Das Glühbirnchen wurde in Papier gepackt und weitergegeben…
Sie hat sich zwar nicht gemeldet, aber das macht mir jetzt nicht mehr so viel aus, wie vorher das Nicht-weitergegeben-bekommen mich gestört hat.
Es mußte für mich halt einfach sein – auch wenn die Chance denkbar klein war – doch so ist das halt:
Manchmal muß man einfach etwas machen.

(PS: Dies trifft gewissermaßen auch auf diesen Eintrag selber zu – denn das Glühbirnchen dieses Blogs habe ich bereits am 18.3. zu Papier – aber erst jetzt zu Netz gebracht…)