
Mit was ich mich aber auch immer beschäftige…
Ich habe gestern das Ende meiner Arbeitswoche und den Anfang des neuen Monats dazu genutzt, einen neuen Film über das große N anzusehen. Und ich habe damit extra einen Tag gewartet, weil ich nicht wusste, ob mein VnvO nicht vielleicht auch zur gleichen Zeit etwas anschauen will und dem großen N dann auffällt, dass hier mehrere Personen über einen Kanal schauen. Und damit dann eine Erhöhung der Gebühr möchten, wie sie es jetzt ja langsam einzuführen versuchen. Deshalb habe ich extra auf den neuen Monat gewartet, damit dies dann zumindest ein klarer Anfang ist. Denn mein VnvO hatte mir schon geschrieben, dass er diese Möglichkeit gerne weiter nutzen will. Ich denke, genauso wie ja meine Nichte wohl eher das große D nutzt als ich, nutzt mein VnvO mehr das große N als ich. Das letzte, was ich dort gesehen habe, war ja Arcane. Das war im März. Und jetzt ist schon Juli.
Am 30. Juni kam beim N nun also ein Animationsfilm raus, den ich mir direkt ansehen wollte.
NIMONA
Ich dachte mitten im Film dann auch, dass ich über ihn vielleicht schreiben sollte/könnte – was ich nun allerdings etwas anders mache, als da gedacht.
Kurz gesagt, ich habe mir den Film im Original angesehen, was erstaunlich gut geklappt hat. Ich habe gelacht, mich amüsiert und der Film hat mir durchaus sehr gefallen. Ich musste an einer Stelle an den Film „Prinzessin Mononoke“ denken, wozu ich zum Schluss noch kurz was sagen werde. Von daher würde ich ihn definitiv empfehlen.
Womit ich mich jetzt aber beschäftigen will, ist der Unterschied, wie die Rollen in den Synchronvarianten aufgeführt werden.
Warum?
Ach, ich habe heute frei – und mit irgendwas muss ich mich ja beschäftigen. ;o)
Nein – na gut, vielleicht ein bisschen. Doch eher liegt es daran, dass ich mir immer gerne auch den Abspann ansehe. Auch wenn diese Streamingdienste das ja am liebsten überspringen würden. Und gaaaaanz zum Schluss kommen dann ja entsprechend immer die Besetzungslisten der unterschiedlichsten Länder und Sprachen.
Deutschland, bzw. ja „Germany“ liegt da ja noch relativ weit vorne, rein alphabetisch betrachtet. Entsprechend war die deutsche Synchronbesetzung bereits an fünfter Stelle zu sehen.
Jetzt heißt der Film ja NIMONA. Entsprechend war die Rolle von Nimona in den ersten vier Besetzungslisten (Arabisch, Katalanisch, Tschechisch und Dänisch) auch an erster Stelle aufgeführt. Klingt für mich logisch.
In der deutschen Synchronisation wurde diese Besetzungsreihenfolge das erste Mal gebrochen. Da stand an erster Stelle Ballister Boldheart, und dann erst Nimona. Vielleicht, weil Ballister erst zu sehen war?
Doch als erstes dachte ich mir, warum muss Deutschland da eine Ausnahme machen und erst einen Mann auf der Liste stehen haben?
Was dazu führte, dass ich mir den Rest der Synchronisationen auch genauer angesehen habe.
Und jetzt darüber schreibe.
Ich habe vorhin nochmal die ganzen Synchronisationen gezählt, in wie vielen Sprachen der Film angesehen werden kann. (Ich glaube 37.) Da fand ich es schonmal interessant, dass es Synchronisationen in Katalanisch, Galizisch und Baskisch gibt, aber auch unterschiedliche spanische Synchros – nämlich für Lateinamerika und für Spanien. Dies gilt übrigens auch für Portugiesisch. Da gibt es einmal eine Variante für Portugal, und eine für Brasilien.
Wie gesagt, die deutsche Synchro kam an der fünften Stelle und war die erste, in der Nimona NICHT als erstes aufgeführt wurde. Als nächstes kam die Synchro für Griechenland, und auch wenn ich kein Griechisch kann, konnte ich mir doch immerhin denken, dass der Name, der dort an erster Stelle steht, wohl sehr wahrscheinlich wieder Nimona war.
Ein paar Sprachen konnte ich leider gar nicht entziffern, wie Hebräisch und Chinesisch. Auch ein paar andere sind mir eher schwergefallen und konnte ich nur festhalten, wenn die Namen zumindest in Lateinischer Schrift aufgeführt wurden. Bis auf Japanisch – da konnte ich zumindest die ersten drei Namen zuordnen. Immerhin habe ich hier ja noch mein Japanisch-Wörterbuch mit der Katakana-Liste. ;o)
(Hier ist die Reihenfolge der ersten drei Namen zumindest Nimona, Ballister + Ambrosius.)
War also die deutsche Synchronisation die erste, die Ballister als erstes aufgeführt hat, war dies dann erst wieder bei der Niederländischen Synchronisation der Fall. In meinem Fotobeispiel als Nummer 23 festgehalten. Auch hier war Ballister die zuerst aufgeführte Person.
Ebenso haben die Schweden (Foto Nr. 28) Ballister vorgezogen.
Ganz aus der Reihe ist dann die türkische Synchronisation getanzt. Warum auch immer, wurde da an erster Stelle „The Director“ vor Ballister und dann erst Nimona aufgelistet.
What?!?
Ich kann zwar auch kein Ukrainisch, doch ich denke, dass da die Reihenfolge auch erst Bannister und dann Nimona ist. So sieht es für mich zumindest aus.
Ich bin zwar jetzt erleichtert, dass Deutschland nicht alleine eine Extrawurst gebraten hat und dass auch andere Länder die Reihenfolge variiert haben. Ich frage mich nun allerdings, nach welchen Gesichtspunkten dies so geschehen ist?
Es gab dann noch ein paar andere kleine Varianten: In Rumänien war Ambrosius wohl wichtiger als Ballister, zumindest steht er da an zweiter Stelle. Wenn auch nur als Goldenloin. Das manchmal Vor- und Nachnamen, und manchmal nur die Vornamen aufgeführt werden – geschenkt.
Auch in den weiteren Rängen gibt es kleine Wechsel und Varianten. Es werden längst nicht überall die gleichen Rollen auf der ersten Seite aufgeführt. Doch warum, wieso, weshalb… das wissen (hoffentlich) nur die jeweiligen zuständigen Stellen. Zumindest die Reihenfolge der Original-Besetzungsliste wurde längst nicht überall eingehalten.
Sachen gibt’s.
Das finde ich zumindest so interessant, dass ich nichts anderes zu tun hatte, um ganz viele Bildschirmfotos zu machen mit den diversen Reihenfolgen. Ob und wie viele ich davon jetzt nutze – von 34 Stück – mal sehen.
Ach, und jetzt nochmal zum erwähnten Film „Prinzessin Mononoke“:
Ich habe festgestellt, dass beim N die ganzen japanischen Animefilme anzusehen sind: Mononoke, Kikis kleiner Lieferservice, Das wandelnde Schloss, Totoro…
Ich denke, da habe ich in Zukunft ein wenig was zum Anschauen.
In diesem Sinne – viel Spaß beim Schauen auf der großen und kleinen Leinwand.
