Etwa Halbzeit

Die Irische See vom Strand von Bray aus gesehen. Strahlend blauer Himmel. Im Wasser ist die Spur eines Schwimmers zu sehen.

So. Ich bin jetzt gut eine Woche in meinem Urlaub. Das bedeutet, ich habe noch gut eine Woche. Daher also „Etwa Halbzeit“. ;o)

Was habe ich denn bisher so gemacht?

Ich würde ja sagen, nicht wirklich viel.
Gut, am Anfang habe ich meine Steuererklärung gemacht. Mal sehen, wie lange die jetzt dauert mit dem Bearbeiten – und wie der Vorschlag von Elster und von der Finanzbehörde dieses Mal differieren. Immerhin habe ich dieses Mal ja die Rückzahlung meiner Kirchensteuer berücksichtigt. ;o)

Und sonst?

Schild an einem Holzpfahl im Wald: Guilia Vinciguerra zur Taufe 6. Januar 2018 darunter hängt ein Miniatur-Vogelhäuschen am PfahlEine kleine Unternehmung mit Freunden. Davon habe ich ja berichtet.
Und auch wenn ich sonst nicht viel gemacht habe, so waren das doch immerhin mal etwas wichtigere Punkte, die ich abhaken konnte.

Ich habe endlich meine mehr-oder-weniger-schwebende Sache zum Thema „Hausarzt“ klären können.
Meine letzte Hausärztin hat 2021 ihre Praxis geschlossen. Also musste ich mir jemand Neues suchen. Direkt nebenan gab es da noch eine Praxis, die tatsächlich aufgenommen hat. Allerdings wollten sie meine Papiere erstmal nicht haben… und seitdem war ich nicht wirklich krank. Abgesehen von einmal Corona, dass dann noch über eine Ersatzärztin gelaufen ist, weil da dann gerade Betriebsferien. *schulterzuck*
Seitdem hatte ich also meine bekommenen Unterlagen meiner letzten Ärztin hier, und wusste jetzt nicht wirklich, ob ich ihn nun als meinen Hausarzt bezeichnen kann – oder doch nicht?
Also bin ich am Dienstag mal dort vorstellig geworden.

Das Gute ist: Der ursprüngliche Arzt hat in der Zwischenzeit einen Nachfolger gefunden. Und laut den Damen am Empfang konnte ich da also wirklich aufgenommen werden.
Ich bin nun also mal zum alten Praxisbesitzer gegangen.
(Alt ist wirklich alt genug zum eigentlich zu Hause bleiben, weil wohl schon eine 8 vorne steht. :oO)
Der hat sich mal meine ganzen mitgebrachten Unterlagen angesehen, die anschließend eingescannt wurden von den Damen vorne.
Außerdem habe ich mir da meine Tetanus-Auffrischung abgeholt, die dieses Jahr eh fällig war. Super. Und weil ich zu dem Zeitpunkt auch noch nichts gegessen hatte, habe ich auch direkt noch etwas Blut dagelassen. Wie das in einer Arztpraxis halt so ist. ;o)

Ein grüner Corsa - Flip.Mittwoch morgens durfte ich dann Flip zu seiner Inspektion und auch seinem TÜV-Termin fahren. Wieder ein bzw. halt zwei Jahre rum.
Praktischerweise hat sich der Fehlercode, den ich seit Sonntag auf dem Weg zum Treffen hatte, ja rechtzeitig für diesen Termin eingestellt. Konnte das also gleich miterledigt werden. Auch nicht unwichtig.
Zwar hat sich der Termin mit der Abholung wieder mal etwas verzögert, aus gutem Grund. Doch damit war dann alles Angefallene wieder erledigt, als ich ihn dann heute abgeholt hatte. Zwar hat sich der Rechnungsbeitrag dadurch um einiges erhöht als ursprünglich geschätzt. Allerdings auch nicht so viel, wie mir heute noch am Telefon verkündet wurde. Gut, nehm ich. Und wenn es mit der Steuer so klappt wie geschätzt, ist Flips Gutbefinden damit fast refinanziert.

Dadurch, dass ich Flip also am Mittwochmorgen weggebracht habe, konnte ich nicht nach meinen Blutergebnissen fragen, da sie Mittwoch nachmittags nicht auf haben. Also bin ich dann gestern früh hin.
Soweit wohl alles in Ordnung, aber erhöhte Leber- und Zuckerwerte. Weswegen ich den Vorschlag direkt angenommen habe, am Nachmittag nochmal zum neuen Besitzer der Praxis zu kommen, um deswegen mal zu hören, wie es aussieht. Außerdem habe ich seit einiger Zeit ein bisschen Rückenzipperlein. Da wollte ich das doch auch nochmal ansprechen.

Der Termin am Nachmittag hat vielleicht gerade mal 10 Minuten gedauert.
Er hat sich auch die Unterlagen angesehen, und dann kurz meinen Rücken befühlt. Dann habe ich direkt eine Spritze bekommen und Tabletten für die nächste Woche verschrieben bekommen. Ratzfatz.
Und die Blutwerte? Leicht erhöht aber noch in einem akzeptablen Bereich. Ich musste ihn deswegen extra nochmal drauf ansprechen. :oD
Ich hatte da ja am Morgen schon mit dem Schlimmsten gerechnet.
Die Dame von vorne hat mir dann also die Spritze verpasst… und ich hatte am Abend schon das Gefühl, dass es etwas besser geworden ist. Und wo ich momentan definitiv keine Schmerzen mehr habe, ist in meinem linken Ellenbogen, der auch in letzter Zeit ein wenig gezickt hat.
Erst am Abend, als ich zwischendurch mal aufgestiegen bin, wurde ich an die Spritze erinnert – denn nun hatte es dort in der Region auf einmal gezogen. :oD
Die Tetanus-Spritze hat auch zwei Tage gebraucht. Wie das halt so ist.

Tja, und ansonsten?

Roter angeleuchteter Vorhang im KinoIch habe tatsächlich mal wieder das große D bemüht, und bin mal in die Marvelfilmreihe gestartet, die ich bisher nicht gesehen habe. Also eigentlich fast alle – bis auf Ant-Man. Den wollte ich schon eher unbedingt mal sehen.
So habe ich also vorgestern Ironman und gestern Ironman 2 gesehen. Ich wollte nicht immer nur auf YouTube rumhängen.
Ob ich heute allerdings noch mit Thor weitermache?
Ich denke nicht. Denn morgen darf ich früh raus.

Damit komme ich nun also zur zweiten Hälfte meines Urlaubs.

Morgen geht es mit GMS und dem Balkonbauer aus Wixhausen zur Connichi nach Wiesbaden.

Dafür haben wir bereits vor einiger Zeit ein kleines Cosplay er- und bearbeitet, in dem wir als Psychos von Borderlands gehen werden/wollen. Auch wenn ich nun nicht wirklich die Figur eines Psychos habe. Hmpf.
Cover des Art-Books von ALITA BATTLE ANGEL
Alita in der geduckten Stellung, bereit zum AngriffTatsächlich war der Gedanke an den Termin morgen in den letzten Tage auch eher so in ‚ach… ich weiß nicht recht…‘ Manier. Ich hätte mir also durchaus vorstellen können, dass Ganze von meiner Seite auch eher abzublasen. Ich habe keine Ahnung, was mich wirklich erwartet – und meiner Cosplay-Version bin ich auch eher… ähmmm… meh gegenüber eingestellt. Nur gut, dass ich da eine Kopfmaske trage bei. Und wenn ich darauf keine Lust mehr habe, habe ich mein Alita-T-Shirt bereitgelegt. Dann gehe ich weiter inkognito. ;o)
Nun, wir starten dafür ziemlich früh am Morgen, damit wir zum Einlass auch da sind. Und dann mal sehen, wie lange ich es aushalte. Ein Workshop klingt interessant… vielleicht am Abend auch noch einer.
Doch sollte ich es nicht so lange aushalten können/wollen, kann ich ja dann einfach mit der S-Bahn nach Hause fahren. Mein Ticket habe ich ja immer dabei.

Und am Montag geht es dann für mich zu meiner neuen Zahnärztin – da meine alte im Januar aufgehört hat. Und ich habe es nicht mitbekommen. Hab ich wohl nicht aufgepasst.
Das wird also auch noch ein wichtiger Termin werden. Und ansonsten…

Nun, wahrscheinlich werde ich meine Marvel-Reise fortsetzen. Nachdem ich nun schon angefangen habe. Ob ich darüber was schreiben werde? Keine Ahnung. Je nachdem, wie sehr es mich packen wird.

Oh, genau. Am Wochenende ist ja auch wieder der Kino-Tag. Vielleicht gehe ich dann mal ins Kino? Mal sehen, was läuft und ob es noch Plätze gibt. Und das wird dann ja eher der Sonntag werden, da ja morgen Wiesbaden.

Das war also mein Etwa-Halbzeit-Bericht.
Vielleicht gibt es dann auch einen, wenn der Urlaub ganz rum ist.

Ach ja, genau: Mein letzter freier Tag wird Sonntag, der 15. September sein.
Da will ich doch jetzt direkt nochmal an den „Tag der Drehleier“ im Hessenpark erinnern. Dort werde ich zumindest sein. Den Termin gibt es also auch noch für mich.
Und zumindest fertiggeschäumt ist. :oD

Meine Drehleier

Nicht arbeiten müssen

Aufgehende Sonne über Wasser

Ahh… das tut so gut.
Ich habe jetzt Urlaub, weswegen ich endlich mal nicht Arbeiten muss. Also, am Flughafen.
Eigentlich ist das heute der dritte Tag eines meiner ehemaligen 3-Tage-Wochenenden. Das bedeutet, dass mein Urlaub tatsächlich erst morgen wirklich beginnt.

Der Betriebsrat und unsere Geschäftsführung konnten sich nicht auf eine gescheite Betriebsvereinbarung einigen, weswegen die Firma nun eine uralte (2017) Betriebsvereinbarung ausreizt bis zum Umfallen. Ich bin nur froh, dass ich jetzt Urlaub habe, denn der August hatte zwar zwei Zwei-Tage-Wochenenden für mich, dafür waren die letzten beiden immer nur ein Tag zwischendurch frei. Das ist etwas, wo sich mensch ja richtig erholen kann. Nicht.

Jetzt hatte ich nun also ein Drei-Tage-Wochenende vorneweg, und bin tatsächlich schon am Grübeln, was ich eigentlich die ganze Zeit machen soll?

Bescheid für 2022 über Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und KirchensteuerIch habe mich gestern und heute ein wenig mit meiner Steuererklärung beschäftigt. Doch viel werde ich da nicht mehr ändern können, denke ich. Von daher werde ich sie wohl morgen auf den Weg bringen.
(Ich schicke sie nie sofort weg, wenn ich sie beendet habe. Ich brauche da immer noch ein-zwei Tage Überlegungszeit zu.)

Gut, ich habe Borderlands wieder angefangen, aber die ganze Zeit werde ich auch nicht Zocken wollen. Vor allem, wenn ich mich mit einem Level-Endgegner herumhauen darf und der mich immer (noch) plättet. *Augenroll*

Am Sonntag wollen wir in den Biergarten und dann zum Museum wandern. Und mit einer Gruppe eine Verabredung zu treffen, ist manches Mal nicht ganz so einfach. *schulterzuck*
Immerhin haben wir uns wohl nun auf etwas geeinigt.
Blick in die Djembe-Tasche, in der die alte Drehleiertasche samt Drehleier geradezu verschwindetUnd da dies bei Wixhausen stattfindet, kann ich die Gelegenheit auch direkt nutzen, meine zukünftige Drehleiertasche weiter auszuschäumen.
Fragt nicht. Die Antwort kommt ungefragt wenn sie fertig ist. Also in einer ganzen Weile.
Ich denke auf jeden Fall nicht, dass ich sie bis zum Tag der Drehleier fertigbekommen werde. Ich kenne mich ja. ;o)
Der wird dann übrigens auch am letzten meiner freien Tage stattfinden, im Hessenpark im Taunus. Die letzten beiden Male habe ich da immer gearbeitet, doch dieses Jahr klappt‘s endlich. Also, sollte am 15. September jemand zum Tag der Drehleier in den Hessenpark kommen, dann könnten wir uns da über den Weg laufen. Und auch wenn ich eher nicht spielen werde an dem Tag, werde ich meine als Anschauungsobjekt wohl trotzdem dabei haben.

Tja, und der Rest?

Keine Ahnung.

Ich bin am überlegen, ob ich vielleicht im Oktober mal ein paar Tage wegfahre. Vielleicht plane ich das?

Blick über den Spinc-Wanderweg über dem Upper Lake Der Bohlenweg zieht sich den ganzen Bergrücken entlang.Meine Nichte ist heute nochmal für zwei Wochen nach Irland geflogen. Anscheinend ist ihr zu Hause jetzt zu langweilig, solange das Studium noch nicht losgeht.
Doch DAS werde ich wohl eher nicht machen.
Ich denke, ich werde versuchen, mich die nächsten Tage mal ans länger schlafen können zu gewöhnen. Und nicht schon nach 6 Stunden wieder wach werden. ;o)

Wie gesagt, morgen wird meine Steuererklärung wohl auf die Reise gehen. Da ich sie hier erwähnt habe, genügt es ja dann, wenn ich das Ergebnis habe, darüber hier zu berichten. ;o)

Ach ja – wir werden nächstes Wochenende mal zur Connichi nach Wiesbaden fahren. Ich habe noch keine Ahnung, was ich mir da ansehen werde oder was mich dort erwartet. Aber wahrscheinlich wird dies dann auch ein Extrabericht werden.
Da die Connichi sich mit dem Hayner Burgfest überschneidet, werde ich also eher nicht aufs Burgfest gehen, denke ich. Aber da habe ich noch eine Woche Zeit, mir das zu überlegen.

Vielleicht gehe ich ins Kino? Nächstes Wochenende ist ja wieder das Kinofest. Hmm…

Ach, ich denke, ihr werdet es erfahren. ;o)

Roter angeleuchteter Vorhang im Kino

Zeit für Familie

Große braune Holz-Windmühle

Ich habe es ja angedroht… ich meine, angekündigt. Ich habe wieder diverse Familientreffen gehabt und darüber wollte ich ja auch schreiben. Doch ich werde sie jetzt alle in einem Beitrag abhandeln. So kann ich die Fotos unseres Hessenpark-Ausflugs über den ganzen Beitrag streuen. Denn die letzten beiden Tage habe ich fast nur Fotos von Pflanzen gemacht, um mal die Flora Incognita-App vorzuführen. Darum also als erstes unsere frühjahrliche Fahrt zum Hessenpark.

Meine beiden Neffen und Nichte von hinten gesehen, auf einem Weg im Hessenpark. Im Hintergrund ist der Bau zu sehen, in dem die alten Traktoren und Werkzeuge stehen.Die hat schon fast so was wie Tradition. Eine Fahrt mit den Eltern, manchmal ich – wenn ich kann – und meine Schwester samt Familie + Hund. Letzte Woche dieses Mal nur mit meinen Niffen und mir. Da wir damit zu viel für ein Auto waren, bin ich auch gefahren und habe mir unterwegs von meiner Nichte etwas für/zu ihren anstehenden Abiturprüfungen erzählen lassen.

Das Wetter war dieses Jahr leicht feucht von oben. Das hat uns aber nicht vom üblichen Picknick im Park mit Brötchen + Nussecken der Parkbäckerei abgehalten. Die Reste danach waren überschaubar. ;o)

Anschließend ging es noch weiter durch den Park, der an dem Tag recht leer war. Zumindest in den hinteren Bereichen waren kaum Leute zu sehen.
Es gibt noch eine Gastronomie im Park, die Martinsklause. Da sind auf den Bänken davor sonst meist alle Plätze belegt, genau wie die Spielgeräte am dort liegenden Spielplatz alle besetzt sind.
Letzte Woche nicht.
Da war dort nichts los. Wohl auch, weil es immer wieder leicht genieselt bis geregnet hat. Entsprechend war es teilweise auch recht frisch. Und deswegen nicht so viel los im Park. Zum Eingang hin wurde es dann wieder voller.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkBevor wir wieder nach Hause gefahren sind, wurden in der Bäckerei nochmal Brote mitgenommen, von meiner Mutter und mir.

Das Brot vom Hessenpark fand ich schon immer besonders. Das habe ich das erste Mal vor 40 Jahren bei einem Ausflug des Schulchors kennengelernt. Da ging es zur Saalburg und zum damaligen kleinen Hessenpark. Und da wurde eine Runde Brot ausgegeben. Sauerteigbrot aus dem Steinofen mit einer wunderbaren Kruste. *Herzchen in den Augen*
Fand ich vor ein paar Jahren das Brot dort noch nicht günstig, jedoch sein Geld wert, ist es inzwischen im „normalen“ Preisbereich angekommen.
(Oder die anderen Brote im Steinofenbrot-Preisbereich?)

Das war also der Ausflug in den Hessenpark.

Gestern + vorgestern hatte ich Urlaub, da mein VnvO vorgestern 75 geworden ist und er mir geschrieben hat, dass es ein Geburtstagsessen in Haßfurt gäbe. Entsprechend habe ich den Urlaub beantragt Anfang März… und schon gar nicht mehr mit einer Genehmigung gerechnet. Doch – oh Wunder – es hat dann doch noch geklappt. Da habe ich diese Fahrt nach Unterfranken direkt genutzt, auch noch ein paar Onkels + Tanten mütterlicherseits am Abend vorher mal zum Essen einzuladen.

Ich und vor und auf mir ein kleiner HundDas hat alles super geklappt und war ein schöner Abend. Wir sind zum Essen ins Tennis-Café in Bad Kissingen, weil ja auf dem Land die meisten Gaststätten montags geschlossen haben. Da hat es uns recht gut gefallen. Das Essen war lecker – und ich habe mich von den ganzen Burger-Bestellungen mitreißen lassen. Sehr positiv fand ich, dass die Bedienung kurz nach der Bestellung nochmal zum Nachfragen kam, ob mein Onkel – der auf seinem Burger keine Tomaten wollte – dann Tomatenketchup für die Pommes wollte. Das fanden wir alle sehr positiv. Und der Abend kam mich längst nicht so teuer wie vorsichtshalber vorbereitet. ;o)

Übernachtet habe ich bei den einen – und am nächsten Morgen bin ich dann nochmal zu meiner anderen Tante gefahren. Meiner Großen-Schwester-Tante. Die musste nämlich erst später zum Arbeiten. Und wir hatten dann ein bisschen Zeit zum Quatschen. Das war auch wieder schön.
Ihrem Mann hatte ich die zusätzliche „ERROR“-CD von The Warning mitgebracht, die ich Anfang des Jahres bestellt hatte. Schließlich habe ich sie ihm letztes Jahr schon digital geschenkt, und da wollte ich sie ihm noch so RICHTIG als „Hardware“ vorbeibringen. Auch, damit er damit noch andere warnen kann. ;o)

Rotgelbe Schlüsselblumen im Zentrum, daneben gelbe Schlüsselblumen und vorne links LöwenzahnUnd ab ging’s nach Haßfurt.

Gemütlich über Land fahrend war ich so früh da, dass ich erst noch einen kleinen Spaziergang zum Friedhof gemacht habe, bevor ich bei der Familie aufgeschlagen bin. Dort gab’s dann einen leckeren Erdbeerkuchen/torte, und abends gings zum Essen.

Am nächsten Morgen wurde noch gemeinsam gefrühstückt, bis sich die Anwesenden wieder verstreut haben.

Ein Baumstamm, an dem ab einer beonders markierten Stelle 3 Stämme herauswachsen - als wäre der Baum da ursprünglich abgesägt worden und dann sind da 3 Stämme herausgewachsenIch habe mich vorgestern zwischen Kaffee + Abendessen gut mit meinem Onkel unterhalten, als wir uns den großen Garten angesehen haben und er berichtet hat, was es so Neues gibt. Da habe ich auch erfahren, dass dieser Baum auf Borkum wohl veredelt wurde. Denn einen ähnlichen hatte er auch. Nur damit hatte ich mich noch nie beschäftigt + von daher überhaupt keine Ahnung.

Raum mit Dachschräge. Über dem Eingangsbereich ist eine Verlängerung des Raumes unter der Dachschräge zu erkennen.Bevor ich ganz nach Hause gefahren bin, habe ich nochmal bei meiner Cousine in Königsberg vorbeigeschaut und da eine Hausbesichtigung bekommen. Sehr schick.

Und anschließend ging es für mich auch wieder nach Hause.

Vor der Raststätte Rhön gab es, bedingt durch Straßenarbeiten, auch noch einen Stau, da 3 Spuren auf 1 Spur zusammengeführt wurden.
Doch das habe ich auch hinbekommen.

Damit müssen wir jetzt nur einen Termin finden, an dem ich meine gerettete Nordmanntanne zu meiner Großen-Schwester-Tante fahren und dort wieder einpflanzen kann, zusammen mit Socke. Die darf dann unter den Baum.

Weiße Blüten am BaumVielleicht ja gegen Pfingsten. Mal sehen.

Es waren wieder ein paar schöne Tage mit Teilen meiner Familie. Und das, obwohl ich kurz vorher dachte, dass ich eigentlich gar nicht los will. Am liebsten zu Hause bleiben…

Genauso ein Gefühl habe ich auf für Mai, wenn ich zu einer Feier von Timon fahren werde. Wo ich jetzt teilweise denke ’naaaah…‘. Weit, anstrengend… meh. Doch das mach ich trotzdem. Das bin ich Timon schuldig.
Vielleicht lest ihr hier dann ja auch etwas davon. Bis dahin…

Oink!

mehrere Schweine in Schlamm und Wasser stehend

Neue Musik angekommen

Regalfach voller Schallplatten, teilweise in extra Schutzhüllen Darunter im Fach liegt jetzt die Box von Judith Holofernes

Wieder ein klitzekleiner spontaner Eintrag.
Ich wollte bzw. werde noch was schreiben über meine aktuellsten Balkonveränderungen. Außerdem wird wieder etwas über die Familie kommen, denn einerseits waren wir (meine Eltern hier + Niffen et moi) mal wieder im Hessenpark. Andererseits werde ich morgen in meine alte Heimat fahren, um da mit einem Teil meiner Onkels und Tanten essen zu gehen. Und übermorgen geht es dann weiter zum Geburtstagsessen meines VnvO nach Haßfurt und einem anderen Teil meiner Familie. Und danach werde ich dann entweder alles zusammen fassen… oder wohl eher den Hessenpark-Ausflug separat behandeln. Und dann denn Ausflug ab morgen auch extra.

Da ich aber nun noch nicht über meinen Balkon geschrieben habe – was ich in den letzten Tagen durchaus ja mal hätte machen können – es mir nun aber zu spät dafür ist – gibt es jetzt nur mal meine neuesten Musikeingänge hier.

Da hatte ich ja gesagt, dass nun eigentlich mein Plattenfach voll ist. Allerdings war wenigstens noch die Platte von Ochre offen – Blood and Sun.
Die ist inzwischen nun eingetroffen und liegt nun auf den anderen Platten, fürs erste.
(Ich glaube, es müsste noch eine Platte von/mit Neil Gaiman kommen…)

Plattencover in Schwarz mit bräunlicher Schrift in einer Art Blumenkranz Geschrieben steht: Blood + Sun Ochre

Farbige Vinyl-Platte in der Farbe

Da ich nun nicht mehr wirklich Platz für neue Langspielplatten habe, habe ich von daher am letzten Bandcamp-Friday dann halt mal wieder CDs geordert. Und da ich von Garmarna noch so einiges aufzuholen habe, waren das dann drei CDs von ihnen: Vedergällningen; Vittrad und GARMARNA

3 CDs von der Gruppe GARMARNA: Vedergällningen - Vittrad und GARMARNA

Das wären dann soweit meine letzten Eingänge – und damit wünsche ich Euch eine schöne Woche.

Familienausflug

Mehrere weiße Blumen mit gelben Staubblättern und Stempel (Narzissen ?) auf einer Wiese

Ich habe Urlaub.

Was kann mensch da so alles machen…?

Heute stand mal wieder ein Ausflug mit der Familie auf dem Programm. Sprich mit den Eltern, meiner Schwester und kompletter Bagage samt Hund und ausnahmsweise auch mal dem Bruder meines VvO.
Schließlich sind noch Ferien – und irgendwie gehört ein Ausflug zum Hessenpark wenigstens EINMAL im Jahr auf dem Programm.

Und dieser Ausflug war dann also heute.

Braunes Lamm frisst Gras auf einer WieseDas Wetter ist heute ein wenig zugezogen – immer wieder – aber wenigstens hatten wir zwischendurch auch mal etwas Sonne. Und immerhin hat es nicht geregnet – doch dazu braucht es noch eine ganze Weile.
So war es heute nicht ganz so warm wie die letzten Tage – doch das war eigentlich recht angenehm. Nur meine Lieblingsnichte hat zumindest am Anfang etwas gefroren.
Gut – ich habe mich später auch zum Aufwärmen in die Sonne gesetzt, während ich kurz den Hund meiner Schwester gehalten habe. In der Zeit haben sich die anderen ein-zwei Häuser angesehen. Aber ich kann ja jetzt nicht sagen, dass ICH gefroren hätte – wie sieht denn das aus. ;o)

Im Ganzen gesehen, war das Wetter aber gut.

Im Park angekommen, haben meine Mutter und ich erstmal den Bäcker überfallen und Brötchen und Nussecken organisiert.

Dann ging es – mehr oder weniger gemütlich – über die Wege des Parkes zu unserer üblichen Picknickstelle neben dem See, in der Nähe des Trimm-Dich-Pfads. Dort wurde die beiden Tische samt Bänke von den Horden meiner Familie in Beschlag genommen; es wurde aufgetischt; ein Teil der Brötchen in Scheiben geschnitten – weil sie so groß (und vor allem alle so lecker) sind – und es wurde gefrühstückt.
Als Abschluss gab es dann noch die Nussecken – eine für jede und jeden.
*Mampf!*

Ich war dann – und bin immer noch – so voll… wenn ich mich nachher mit meinen Freunden im Brückenkopf treffe, glaube ich nicht, dass ich da viel essen werde.

Anschließend ging es weiter durch den Park. Teilweise wurden sich ein paar der Gebäude angesehen. Sonst wurde das Wetter genossen und das Schlendern ohne Zeitdruck.

Mehrere weiße Lämmer mit schwarzen Köpfen liegen in der Sonne vor und an einem Scheunentor.Zum  Abschluss gab es nochmal was zum Trinken und auch Waffeln für einige am Gasthaus auf dem Marktplatz dort – und danach ging es wieder zurück.

Die Heimfahrt habe ich schlafend verbracht – ich schiebe es mal auf das frühe Aufstehen *hust* von Acht Uhr… und dem Vollgefressen-sein.

Jetzt bin ich immerhin so fit, hier ein wenig in die Tasten hauen zu können – und nachher geht es, wie gesagt, nochmal in den Brückenkopf.
Das wird wahrscheinlich eines der letzten Treffen hier sein, bevor es Drachenechse in den Pott zieht. Fuchs muss da noch ein wenig hierbleiben, bevor sie folgen kann.

Ach, ich denke, dass wird nochmal ein schöner und gemütlicher Abend.

Denn wünsche ich Euch auch – wann und wo immer ihn auch haben werdet.

 

 

Reise… erzählen… blah

Mein letzter Kurzbeitrag war ja vom Anfang dieses Monats.

Jetzt ist es nicht so, als hätte ich danach keine Zeit gehabt, den nächsten Beitrag zu verfassen.
Eigentlich hatte ich mehr als genug.
Aber die Muse, die Muse…

Also versuche ich nun, diesen Monat mal ein wenig aufzudröseln.
(Und eine kleine Triggerwarnung: Wer keine blauen Flecken sehen kann, sollte das letzte Bild nicht betrachten. ^^)

Ich hatte Anfang des Monats ein paar Tage zusätzlich frei wegen Kurzarbeit. Da Ende August noch super Wetter war, kam bei Freunden der Gedanke auf, eine Motorradtour zu machen und ein paar Tage wegzufahren.
Mit mir.

So wurde bei einem Grilltermin in Wixhausen ein paar Motorradklamotten von diesen Freunden anprobiert, um für eine Ausstattung zu sorgen – nachdem ich keine Ahnung habe + hatte, wo meine alten Klamotten abgeblieben sein könnten… und sie mir wohl eh nicht mehr passen dürften.
So kam ich zu einer Hose, einer Jacke und sogar noch zu einem Helm, nachdem bei meinem eigenen das Innenleben zerbröselt war. Schon vor Jahren.

Erst war angedacht, in den Süden + die Berge zu fahren, doch dieser Gedanke wurde wettertechnisch geändert. Es ging dann in den Norden, zum Edersee.

Die Gruppe bestand aus der Großmaschinenschubserin; ihrem Freund, dem Kaffeemaschinenmelker; dem Freund aus Wixhausen, welchen ich jetzt mal als Balkonbauer bezeichnen werde – und mir.
2 Motorräder waren vorhanden, die Großmaschinenschubserin und ich mussten sich noch welche mieten.

Ich entschied mich für die Yamaha Tracer 900.
Schon eine schöne Maschine – und ich konnte sogar meinen magnetischen Tankrucksack verwenden.

Da ich bis Sonntag arbeiten durfte, ging die Motorradwoche dann am Montagmorgen los. Für den Montag war nur ne Tagestour in die Rhön geplant – und Dienstag bis Freitag früh dann der Edersee.

Doch wie heißt es so schön:
Erstens kommt es anders, zweitens als mensch denkt.

Dies ging bereits Montag Früh los – als wir erstmal nur bis Gelnhausen kamen.
Auf dem Weg machte sich nämlich die Tiger 900 der GMS (Großmaschinenschubserin) mit einer Sensor-Warnmeldung bemerkbar.

Also wieder zurück, und diese Warnung ausschalten lassen. Diese Pause nutzten wir halt zum Frühstücken, und zum umdisponieren. Da die Rhön nun vielleicht doch etwas weit weg war. Also ging es spontan in den Taunus. Zum Feldberg und zum Hessenpark. Auch weil einige von uns noch nie bei entweder oder waren.

Meine Fahrzeugbeherrschung war am Anfang etwas… holprig. 12 Jahre nicht mehr gefahren zu sein, machte sich doch etwas bemerkbar. Doch für bis zum Taunus und zurück reichte es noch am ersten Tag. Und jeder Kilometer mehr brachte auch die Körpererinnerung zurück. Sozusagen.

Beim Kaffeetrinken im Hessenpark musste ich auch unbedingt was für meine Eltern kaufen. Eigentlich wollte ich Nussecken. Doch die gab’s nicht (mehr?) – also gab’s Zwiebelbrötchen, welche ich nach der Tour direkt noch bei meinen Eltern abgeliefert habe. Genau rechtzeitig zum Abendessen. Wie praktisch. ;o)

Am nächsten Morgen ging es mit einem Treffen zum Frühstücken los, von wo aus dann gestartet wurde.

Durch den Vogelsberg, über den Hoherodskopf, bis zum Edersee.

Da ich ja schon erwähnt hatte, dass ich Karten schreiben wollte dieses Jahr, habe ich mich am Hoherodskopf und am Edersee direkt eingedeckt. Für die Leute, welche noch auf meiner Kartenliste mit „Offen“ standen. Also doch keine Karten aus Hanau. Ohh…

Kurz vor dem Hoherodskopf mussten wir mal anhalten, weil eine Schafherde die Fahrbahn kreuzte.
Das war für uns eine Freude. Davon gibt’s aber kein Bild, da mein Communicator gut verstaut war.

Am Hoherodskopf kamen wir mit einer Gruppe Motorradfahrer ins Gespräch, die da herkamen, wo wir hinwollten. Das war witzig.

Und so fuhren wir gemütlich bei tollem Wetter übers Land, bis wir am Edersee ankamen. Dort hatten wir kurzfristig am Sonntag noch eine Ferienwohnung für Dienstag bekommen.

Als erstes ging es zum Einkaufen, für das Frühstück am nächsten Morgen. Danach machten wir uns auf zur Staumauer. Allerdings fanden wir den richtigen Weg erst nach einer kleinen Schleife – aber wir haben sie gefunden. Klein kann mensch sie ja nicht nennen. ;o)
Dort nutzten wir das Angebot einer kleinen Eisdiele, die da eine kleine Nische füllte – aber das Eis war super lecker. Mit nicht alltäglichen Geschmacksrichtungen wie Whiskey-Vanille, oder Mohn gab es – glaub ich – auch. Dann ging es auf + über die Mauer.
Ich würde ja sagen, der See hatte schon einiges mehr an Wasser gesehen in der Vergangenheit.

Anschließend ging es in den Zündstoff – eine Art Motorrad-Motel, das aufgebaut war wie eine Westernstadt. Sah schon witzig aus – und war ausgebucht. Deswegen auch die Ferienwohnung.
Dieses Mal sind wir also nur zum Essen hin.
Nach dem Burger essen ließen wir den Abend mit einer langen Runde Doppelkopf ausklingen.

Das waren die ersten zwei Tage der geplanten Motorrad-Woche. Soweit war noch alles im grünen Bereich. Am Mittwoch stand dann erst Frühstück, und anschließend eine Besichtigung/Erkundung des Edersees auf dem Programm.

Dazu mussten nur die Motorräder von der Garagenauffahrt wieder zurück auf die Straße…

Klingt ja eigentlich einfach – allerdings habe ich dabei wohl einen kritischen Patzer gewürfelt.
Denn nicht nur, dass ich es geschafft habe, meine Maschine noch im Stand umfallen zu lassen… Nein.
Ich bin zwar gleich wieder auf den Beinen gewesen, laut dem Balkonbauer. Allerdings nicht lange.
Denn irgendwie tat mein rechtes Bein ziemlich weh und wollte nicht mehr so. Wir gingen erst von einem Krampf aus, als ich am Boden saß. Doch der ging nicht weg. Beim Versuch zu Stehen und zum Gehe… Humpeln, kamen auch noch Kreislaufproblemchen dazu… So wurde letztendlich ein Krankenwagen gerufen, und mein Besichtigungstag bestand dann aus der Besichtigung eines Krankenwagens von Innen und der Notaufnahme (denke ich) der Stadtklinik Bad Wildungen. Ein Erlebnis…

Das Bein wurde geröntgt, (auch wenn da nicht das Problem lag, denn auf mein Knie ist mir die Maschine nicht gefallen), und dann durfte ich so kurz nach 3 wieder raus. Ich denke, nach gut 3 Stunden.
Auf der Taxifahrt zurück zur Ferienwohnung kam ich an meinen Mitfahrern vorbei, die gerade vor dem umgedrehten Haus standen. Wovon ich jetzt – aus Gründen – keine Fotos habe.

Zum Abendessen ging es dann nicht, wie ursprünglich gedacht, zur Staumauer, sondern wir ließen Pizzas kommen.

Dann durfte ich am Abend noch den Rücktransport von Motorrad und mir organisieren. Anschließend wurde wieder gedoppelkopft bis zum Dunkel werden.

Donnerstags ging es also für mich dann zurück. Einen Tag früher als geplant.

Dumm gelaufen, oder besser gehumpelt. Denn so, wie es aussah (und es sich anfühlte), musste ich mir beim Umfallen wohl irgendwie mein Bein blöd verdreht und dadurch meinen Oberschenkel gezerrt haben. Ansonsten war am Bein (noch) nichts zu sehen. Bei einem Riss hätte ich wohl einen Bluterguss haben müssen. War aber erstmal nicht.

So blieb mir am Donnerstagmorgen nichts anderes übrig, als in der Wohnung zu bleiben und auf meinen Transport zu warten, während die anderen wieder zu einer kleinen Erkundung aufbrachen. Die Wartezeit nutzte ich dazu, all meine Karten zu schreiben. Hätte ich auch an die Briefmarken gedacht, die ich natürlich zu Hause gelassen hatte, wäre es noch besser gewesen.
(Die Karten gab es beim letzten Beitrag ja schon zu sehen…)

Die Truppe kam dann zum Einladen helfen wieder früher zurück. Die Harley vom Kaffeemaschinenmelker kündigte ihre Ankunft schon von Weitem an. ;o)

Der Transporter kam, die Maschine wurde mit vereinten Kräften (außer meinen) verstaut und festgezurrt… und dann gings zurück.

Am Laden lud sie zum Glück einer der Mitarbeiter dort alleine aus. Tja…
Mir wurden tatsächlich 50 Euro der Miete aus Kulanz erlassen. Dafür war der Kostenvoranschlag für die Reparatur hoch genug. Fast 777…

Ja, das war ein teurer Urlaub.

Der sich dann noch um gut 2½ Wochen verlängerte. Denn an Arbeiten war erstmal nicht zu denken.
Freitags ging es zum Vertreter meiner Hausärztin, der mich erstmal bis Montag Krank schrieb. Montags entdeckte meine Hausärztin dann auch endlich den Bluterguss, welchen ich noch nicht bemerkt hatte. Aber nach genauerem Begutachten desselben konnte sie auch nichts sehen, was einen Faserriss angedeutet hätte.
Immerhin.

Nun hatte ich endlich den Nachweis, dass ich mir die Schmerzen nicht nur einbilde. Blau auf Käsig. Sozusagen. ;o)

Also saß ich nun nochmal gut 2 Wochen zu Hause herum. Nach einer Woche war es zwar schon besser, aber noch nicht gut. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist es das zwar auch noch nicht ganz, aber gut genug. Und jetzt habe ich wieder ein paar Tage frei, da kann ich mich nochmal schonen.

Ich habe im Krankenhaus zwar auch Krücken bekommen – doch habe ich die nur direkt nach dem Krankenhaus benutzt. Schon in der Ferienwohnung bin ich lieber ohne gehumpelt. Zwar langsam, aber immerhin.

Am ersten Samstag, dem 5. September, habe ich mich auf die Weltreise zu meinem Bäcker gemacht. Eine Strecke von so 500 Metern. Normalerweise eine Sache von 5 Minuten, oder vielleicht 6. Bisher hatte ich noch keine Veranlassung, da die Zeit zu stoppen.
Jetzt ja.

Für den Rückweg habe ich 12 Minuten gebraucht.
Und auf dem Hinweg wurde ich von einer alten Dame mit Rollator überholt! Diese alte Dame ließ Humpelstilzchen (den Namen bekam ich am Mittwoch noch verpasst) locker hinter sich zurück.

Die Tage drauf steigerte ich mich langsam bis zu 6 Minuten an meinem letzten Einkauf während meiner Krankschreibung.

Tat es am Anfang am Oberschenkel und hinterm Knie weh, wanderten die Schmerzen und suchten sich neue Flecken. Nach einer Woche tat mir die rechte Arschbacke weh. Inzwischen zieht es hauptsächlich noch in der Wade. Und ein seltsames Gefühl hinterm Knie, dass ich nicht anders beschreiben kann. Aber auch nicht immer.

An meinem ersten Arbeitstag habe ich die Strecke von mir bis zum Bahnhof in 32 Minuten geschafft. Abends war ich aber ziemlich geschafft, als ich endlich zu Hause war. Deswegen fuhr ich den Rest der Arbeitswoche mit dem Auto. Nun habe ich wieder ein paar Tage frei – und dann sollte es wirklich langsam wieder ganz ok sein.

Erst hatte ich die Nase voll vom wieder-Motorrad-fahren. Das hat sich inzwischen wieder gelegt. Meine Gedanken dazu gibt’s aber extra.

Als letztes möchte ich jetzt noch meinen Flecken präsentieren.

Als erstes, wie er letzte Woche – zum Ende meiner Krankenzeit – aussah.
Gar nicht mehr der Rede wert.

Und ganz unten dann in seiner vollen Pracht.
Und wer so was nicht sehen kann/will, kann hier jetzt aufhören.

Mit freundlichen Grüßen,

Humpelstilzchen  ;o)

 

 

 

 

 

 

Familienausflüge

Da es ja in diesem Jahr mit Fahrten in den Urlaub, oder gar Flügen, gar nicht so einfach war – wenn überhaupt machbar – bleibt mensch halt zu Hause sitzen.

Was mir jetzt nicht so viel ausmacht. Ich sitze gefühlt lieber durchgehend in meiner Wohnung, statt in Aluhuthausen auf der Arbeit.

Echt – ich weiß gar nicht, was mich mehr nervt: Diese ständigen (wieder mal) Dienstplan…“ideen“ der Planer – oder meine Kollegen. Wäre eines nicht schon schlimm genug, aber beides zusammen?
Meine Begeisterung ist unterirdisch.
Doch auch wenn ich gerne Zeit in meiner Wohnhöhle verbringe – ein kleiner Ausflug hin + wieder ist auch ganz schön.

Ursprünglich wollten wir Mitte Juli mit der ganzen Familie – sprich Eltern + Schwester samt Familie et moi einen Ausflug in den Hessenpark machen.
Nachdem die Familie meiner Schwester schon nicht nach Kanada zur Rope-Skipping-WM + Urlaub durften…

Allerdings fiel der Termin ins Wasser. Weil Regen die ganze Nacht + in der Früh.

Die Sache der Hessenpark-Fahrt haben wir jetzt Anfang letzter Woche im kleineren Kreis durchgeführt. Kleiner Kreis = meine Eltern, meine Niffen und ich. Da 6 Personen nicht in ein Auto passen, sind wir mit zwei gefahren. Meine Eltern in ihrem + ich mit Flip. Meine Niffen haben sich abgewechselt. Hinzus hatte ich meine Neffen dabei – rückzus meine Nichte. Das Wetter war dieses Mal super. Schön, nicht zu heiß… wunderbar.

Wir waren auch früh da -gegen 10. Da waren noch gar nicht alle Brötchen fertig. Das war nämlich die erste wichtige Sache: Brötchen, Brot + vor allem Nussecken kaufen.
Und im Gegensatz zu sonst wurde tatsächlich dann direkt die erste Bank zum Frühstück ausgewählt. Und da wurde zugeschlagen. Mein lieber Herr Gesangsverein.

Ich bin dann von dort nochmal los, noch mal ein paar Brötchen holen.
Wäre allerdings nicht nötig gewesen. Wir waren alle von Brötchen + Nussecken so satt… Ich habe später dann zwar nochmal ein Brötchen gegessen – aber das war es auch so gut wie.
Das war ein sehr schöner Vormittag.

Zuhause habe ich erstmal ein längeres Verdauungsschläfchen gehalten. Ich gehe zumindest davon aus, dass es daran lag. Oder einfach am nicht-ausschlafen am Morgen? Wer weiß. ;o)

Vom Dienstag bis Donnerstag waren meine Neffen dann mit ihren Paten unterwegs, in Nürnberg und Freizeitpark.

Und da haben meine Eltern mit meiner Nichte + mir nochmal einen Ausflug zur Wasserkuppe gemacht. Dieses Mal ging es noch früher los – halb 9!
Dadurch waren wir aber früh dort oben, und haben z.B. noch einen Parkplatz direkt am Flughafen bekommen.
Bei der Sommerbob-Bahn wurden noch die Schlitten aufgesetzt – und die Rodelbahn lief noch gar nicht. Das waren nämlich die ersten Programmpunkte des Tages: Rodeln!
Erst eine 6er Karte bei der Bobbahn mit Mutter + Nichte verfahren. Dann musste ich mit meiner Nichte nochmal um die Wette rodeln. (Ich habe gewonnen – aber ich hatte auch eine höhere Erdanziehung – weil mehr Masse.)
Dann sind wir zu viert nochmal in eine dieser 4er-Gondeln gefahren und anschließend haben meine Nichte + ich die letzten beiden Fahrten nochmal verrodelt. Dieses Mal haben wir die Bahnen gewechselt – und haben uns auf ein Unentschieden geeinigt.

Dann haben wir was gegessen dort – und anschließend ging es gemütlich um das Radon (die ehemalige Radarkuppel). Für Fotos machen + einfach die Aussicht genießen. Bei einem Ladenbesuch mit meiner Nichte habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr einfach mal Karten aus Deutschland zu verschicken.

Gut – Leipzig liegt auch in Deutschland und vom WGT habe ich das auch schon gemacht… aber das ist jetzt doch was anderes. Behaupte ich einfach mal. ;o)
Die ersten 10 Karten habe ich letzte Woche geschrieben. ^^ Und zumindest habe ich jetzt schon mal für meine Postliste genug Briefmarken. Muss ich nur noch die richtigen Karten finden. ;o)

Bei der Rückfahrt sind wir dann nochmal zum Eis essen ins Hauptgeschäft der Eisheiligen.
Das war lecker.

Und dies war mein zweiter Familienausflug im August. Vielleicht/wahrscheinlich habe ich noch einen weiteren.
Nämlich nächste Woche, wenn mein VnvO einen Ausflug ins Frankenland machen wird, um Familie zu besuchen. Und ich dann auch hinfahren werde, um ihn von dort nach Mainz zu fahren. So dass wir etwas mehr und länger was voneinander haben, als wenn wir uns nur mal am Hauptbahnhof in Hanau treffen – wie das erste Mal vor 34 Jahren.
Lange ist’s her.

Aber das wird dann (vielleicht) ein weiterer Bericht.
Das war es dann letzte Woche mit den Familienausflügen und die Arbeit hat(te) mich wieder.

Uiii… toll!