Car-Crash-Saison 2016 – Teil… äh 3? 4?

Das dieser Beitrag kommt, wurde ja im ersten WGT-Beitrag schon angekündigt.  Dann will ich dieser Ankündigung jetzt mal nachkommen.

Nach gut 5 Jahren des ohne-Probleme-vor-dem-Haus-auf-der-Straße-parkens hat also innerhalb von nicht mal 1 1/2 Monaten ein zweiter Autofahrer mein dort geparktes Auto erwischt.

Dieses Mal ein Nachbar vom Nachbarhaus. Wohl älteres Semester – und beim Parken anscheinend vom Pedal gerutscht.

*Bumms*Auto Mai-1

Zum Glück hat auch dieser Nachbar eine Nachricht hinterlassen. Die meine Mutter erst später entdeckt hat.

Der Schaden dieses Mal sah längst nicht so schlimm aus wie letztes Mal. Allerdings hat er es beim Aufprall geschafft, meinen rechten Hinterreifen auf den Gehweg hochzuschieben/zu drücken. Weswegen die Sache ja überhaupt erst auffiel. Denn nachdem ich meiner Mutter gesmst hatte, dass ich mein Auto immer richtig parke + wo mein Schlüssel ist, damit es richtig hingestellt werden könnte… da hat sie unten mal genauer nachgesehen und die Nachricht entdeckt.

Denn ich war ja in Leipzig. Und durch die Nachricht erstmal… ungläubig verstimmt. Sozusagen. Sie hat dann meinen Vater-vor-Ort angerufen, der vorbeikam, Bilder machen.

Dann haben sie auch mit dem Nachbarn telefoniert, und der hat seine Versicherung informiert. Von der bekam ich am Mittwoch nach Pfingsten ein Schreiben wegen der Reparatur. Und welchen Service sie da anbieten.Auto Mai-2

Ich bin mit dem Schreiben erstmal wieder zu meiner Werkstatt gefahren, damit der Fachmensch dort sich die neue Bescherung ansehen konnte. Er hat dann versucht, die Versicherung zu erreichen, da sie auch eine Vertragswerkstatt dieser Versicherung sind, hatte aber kein Glück. Er wollte es dann nochmal versuchen und mich danach wegen einem Termin informieren. Montags drauf habe ich mal nachgefragt, ob er schon was erreicht hat. Leider war er aber noch nicht dazu gekommen.

Also habe ich dann selber mit der Versicherung gesprochen, die dann gleich der Werkstatt einen Auftrag erteilte. Eine Viertelstunde nach meinem Gespräch mit der Versicherung kam der Bescheid aus der Werkstatt: Auftrag ist da.

So konnte ich dienstags früh mein Auto wieder zur Werkstatt bringen.

Und wieder mal einen Mietwagen mitnehmen. Dieses Mal einen neuen Meriva in Grau.Auto Mai-3

Mit dem bin ich abends dann zu einer Folk-Session nach Mörfelden gefahren. Und dabei habe ich mir gedacht, dass so ein neuer Meriva ein ganz schönes Schiff ist. Mein A-Meriva kam mir nie so groß vor. Und auch der B-Meriva meiner Eltern nicht. Doch da fahre ich meist eh nur hinten mit – vielleicht hat das damit zu tun? 😉

Mittwochs früh kam der Anruf, dass die Reparatur fertig ist.

Also konnte ich den neuen, unbeschädigten B-Meriva wieder gegen mein altes A-Modell tauschen.

Heute kam jetzt die Rechnungskopie für diese Reparatur: ziemlich genau 1.211 Euro.
(Rein nach der Rundungsaktion „Aufrunden Bitte.“)
Auch nicht schlecht.
Innerhalb von nicht ganz 2 Monaten 6.500 Euro Reparaturkosten… die ich zum Glück nicht zahlen muss.

Ich hoffe, diese Car-Crash-Saison 2016 ist jetzt vorbei.

*3 Mal auf Holz geklopft!*

Neuigkeiten zur Car-Crash-Saison 2016

Ja, ich weiß.

Immer diese Anglizismen.
„Car-Crash-Saison“… Wenn man sich manchmal an den vielen Englischen und Möchtegernenglischen Wörtern in der deutschen Sprache stört (z.B. Servicepoint, Discounter, Lifestyle etc.), sollte man sich ja eigentlich an die eigene Nase fassen und dort anfangen. Aber ernsthaft: Auto-Unfall-Saison klingt längst nicht so gut wie „Car-Crash“. Zumindest das „Crash“ klingt viel lautmalerischer. Und Ohr liest ja mit… oder so.
Aber zum Thema jetzt.

Der Übergang vom März zum April 2016 war nicht so ganz meiner. Erst fährt jemand in mein geparktes Auto – dann setze ich den Mietwagen an die Leitplanke.

Gut ist was Anderes.

Inzwischen gibt es wieder ein wenig neues zu berichten:
Der Gutachter der DEKRA war da – und der hat mir jetzt einen Wiederbeschaffungswert von 4.400 Euro für meinen Meriva bescheinigt.
Und Reparaturkosten von 5.300,-.

Zum Glück gibt es eine 130% Regelung bei Unfallschäden. Entsprechend habe ich die Reparatur in Auftrag gegeben. Denn ich möchte mich nicht auf die Suche nach einem neuen Auto machen. Ich will einfach erst mal mein gewohntes Auto weiterfahren. Und dann halt jetzt anfangen zu sparen, damit ich mir nächstes Jahr ein neues gebrauchtes kaufen kann. Damit der Restwert nicht zu niedrig wird. Schließlich bin ich dieses Mal nur knapp an einem wirtschaftlichen Totalschaden vorbeigeschrammt.

Vorgestern kam jetzt ein Schreiben der Versicherung der Unfallverursacherin, dass ich mein beschädigtes Auto verkaufen soll. Damit die Versicherung nicht so viel zahlen muss.

„Denn auch Sie als Geschädigter sind dazu verpflichtet, den Rahmen des Zumutbaren wirtschaftlichsten Weg zur Schadenbehebung zu wählen.“

Bin ich das? Erstens lasse ich mir ungern so etwas vorschreiben, außerdem ist es eh zu spät. Denn die Reparatur ist inzwischen abgeschlossen.
Und nur, weil es einen Wiederbeschaffungswert von 4.400 Euro hat, heißt das ja nicht, dass ich so ein Auto zu diesem Preis überhaupt wiederbekomme.

Inzwischen kann ich ja etwas nebenhin legen zum Ansparen, doch das dauert auch seine Zeit. Zumal ich erst meine alten Schulden vom Autokauf an meine Familie tilgen will. Dann kommt jetzt noch der Selbstbeteiligungsbetrag für den ersten Mietwagen dazu, den ich ja wenigstens zahlen muss. Das sind auch 1000 Eurönchen, die ich aber lieber zahle, als jetzt das zehnfache. Da bin ich mit 1000 Euro noch gut mit bedient.

Mein Vater nicht-vor-Ort ist letzte Woche ja mal wieder nach China geflogen. Vorher haben wir uns wieder am Flughafen getroffen. Und er hat als erster das Wort „Versicherung“ benutzt, nach meiner Erzählung von der Bekanntschaft mit der Leitplanke, dank mich verschreckendes Viehzeugs. Bis dahin habe ich daran in keinster Weise gedacht und nur gesehen, dass ich den Schaden zahlen darf. Und wenn mein Auto schon auf 5.300 kommt, wird eine Corsa-Seite sicherlich noch teurer sein.

Ach ja, der Corsa war natürlich neu. Als ich dienstags damit zur Werkstatt bin, um dort den Unfall zu melden, hatte er 700paarunddreisig Kilometer drauf. 😦

Mein letzter Unfall war mit meinem ersten Fahrzeug, einem roten VW Polo. Mit dem bin ich, bei meiner letzten Fahrt von der Bundeswehr nach Hause, im Vogelsberg in die Leitplanken gerutscht, nachdem ich wegen Schnee und Glätte ins Schlingern und Rutschen gekommen bin. Das war im Dezember 1990! Seitdem…

Und dann jetzt alles auf einmal.

Der Mensch von der Werkstatt meinte dann auch, dass ich kein rotes Fahrzeug mehr von ihnen bekomme. Rotes Auto und Leitplanken… schlechte Kombination. Zum Glück bin ich nicht bei der Feuerwehr.
Ich habe tatsächlich einen anderen Wagen bekommen. Dieses Mal einen Opel Adam in schwarz. Und den fahre ich richtig gerne.Foto-0522

Mir kam dazu folgender Gedanke: Opel Meriva und auch Corsa sind Vernunftautos. Von wegen genug Platz und so. Der Opel Adam dagegen ist für den Spaß. Da ich hauptsächlich alleine in der Weltgeschichte herumfahre… Meine derzeitigen Überlegungen gehen jetzt tatsächlich dahin, dass ein Adam mein nächstes Fahrzeug werden könnte.

Doch jetzt werde ich mich erstmal mit den weiteren Auswirkungen der Crash-Saison beschäftigen dürfen. Sprich:
Mein eigenes repariertes Auto abholen: Check!
Leih-Adam abgeben: Check!
Selbstkosten für Corsa-Crash zahlen: Check!
Und dann sehen, wie es mit den Versicherungen weitergeht. Und was sonst noch so kommt… Vielleicht reicht’s ja noch mal zu einer Aktualisierung.

Doch als nächstes gibt es was zu meinem neuen Bogen und seiner Namensfindung, bzw. – gebung.

Demnächst hier in diesem Blog-Theater.

;o)

Brief fürs Auto 2

Ich hatte ja jetzt für die letzten 3 Tage immer einen kleinen bis größeren Post für meinen Blog. Die hatte ich alle in den letzten Tagen vorgeschrieben und bis gestern abgetippt. Heute habe ich auf der Arbeit irgendwie nichts als Thema gefunden, worüber ich schreiben könnte, darum dachte ich mir „dann halt mal wieder abwarten bis was kommt.“

Was soll ich sagen: Als ich zu Hause ankam, hat sich direkt ein Thema ergeben…
Und dieses Thema haue ich jetzt seit langem mal wieder direkt in die Tasten, damit ich heute Tag 4 in Folge voll bekomme. 😉
Auch handelt es sich dabei um ein Thema, das noch einer Fortsetzung bedarf. Die muss dazu allerdings erstmal eintreten.

Worum geht es also?

Die letzten Tage bin ich – wegen der S-Bahn-Tunnelsperrung in Frankfurt – mit meinem Auto bis zum Stadion gefahren. Heute war mein vorletzter Tag des Schichtblockes, und die beiden Tage wollte ich jetzt auch noch bis zum Stadion fahren und dann ab dem nächsten Block sehen, was ich mache.Brief Autobumms 30-03-2016
Geschickter weise haben ein Kollege aus dem Nachbarort und ich tatsächlich noch 2 Tage dieselbe Schicht, so dass wir uns vorgenommen haben, zusammen zu fahren. Heute er und morgen ich.

Als ich nun heute nach Hause kam von der Arbeit und auf dem Weg nach oben meinen Briefkasten geöffnet habe, konnte ich dem Kasten ein Schreiben entnehmen. Darauf stand, dass eine Dame mir rückwärts in mein parkendes Auto gefahren ist.

Darauf musste ich doch direkt noch mal nach draußen, um zu sehen, wie mein Auto aussah.

Joa.

Nicht schlecht.

Mein Auto war in meiner Straße auf der rechten Straßenseite vor dem Haus geparkt, wo es für Anwohner frei ist – mit Parkausweis. Ganz ordnungsgemäß. Vor meinem Auto stand noch ein anderes, ansonsten war die Straße vor dem Haus fast frei.
Etwa gegenüber von der Stelle, wo mein Auto gestanden hat, ist die Einfahrt auf einen Parkplatz vom Haus gegenüber.

Ich frage mich da eigentlich schon ein wenig, wie die Dame hier wohl rückwärts herumgefahren ist. Ich vermute, dass sie wohl rückwärts mit (zuviel) Schwung aus der Parkausfahrt gefahren ist.

Aber ich muss sagen: Ich finde es gut, dass sie mir dieses Schreiben gemacht hat. Ich vermute fast mal, dass sie bei meinen Vermietern geklingelt hat, denn sonst hätte das Schreiben wohl eher nicht meinen Namen getragen und in meinem Briefkasten gelegen.

Da sie ja alles angegeben hat, was nötig ist/war, hab ich erst mal meinen Vater vor Ort angerufen, um ihm das Geschehen mitzuteilen und mal zu fragen, was ich jetzt am besten machen soll.

Er riet mir, ich sollte am besten erst mal mit der Versicherung von ihr Kontakt aufnehmen und fragen, ob diese eine Vertragswerkstatt hat.
Das habe ich gemacht, und als der Herr mich recht schnell zurückrief, erfuhr ich, dass ich mein Auto in die Werkstatt bringen kann, die mir zusagt, da ich der Geschädigte bin.

Also bin ich direkt mal gen Werkstatt gestartet, damit die sich die Bescherung ansehen konnten. Denn eigentlich sollte ich ja morgen fahren – und ich war mir jetzt nicht so sicher, ob das jetzt noch so gut wäre im Moment. Meinen Kollegen habe ich auch direkt mal informiert – seine Reaktion: Gibt’s doch nich…Foto-0515

Auf dem Parkplatz der Werkstatt habe ich dann auch erst mal für hier und die Erinnerung ein paar Bildchen von dem Auto vorne links gemacht. Und dann habe ich mit einem Herrn der Werkstatt die Sache nochmal betrachtet. Als er das Alter meines Autos erfuhr, sagte er direkt, dass da ein Gutachter sich das ansehen muss. Also durfte ich dann drinnen den Auftrag für den Gutachter unterschreiben. Außerdem machte er sich ganz viele Kopien des Schreibens und des Auftrags… und jetzt steht es also erst mal in der Werkstatt.
Leider hatten sie keinen Leihwagen zur Verfügung, also ließ ich mit einem Taxi wieder gen Heimat fahren.Foto-0518

Tja – jetzt darf also auch morgen mein Kollege wieder fahren, ich habe ihn schon darauf vorbereitet. Meinen Vater vor Ort habe ich über den aktuellen Stand auch informiert. Und ich habe der Dame mal eine SMS geschrieben, in der ich mich erst mal für die Nachricht bedankt habe. (Schließlich hört man ja oft genug von Unfallfluchten nach Parkremplern.) Auch habe ich ihr geschrieben, dass ich ihr nicht böse bin, sowas kann passieren. Sie weiß jetzt, dass ich mit ihrem Versicherungsvertreter schon gesprochen habe und dass das Auto auf einen Gutachter wartet.

Es kam auch eine Antwort zurück, in der sie sich noch mal für die Umstände entschuldigt. Sie war halt in Eile. Nun – ich denke, erst mal nur bis zum *Bumms!* – der sollte dann etwas entschleunigt haben. 😉

Jetzt heißt es also Abwarten.

Warten, wie lange es mit dem Gutachter dauert, was er sagt und ob vielleicht in den nächsten Tagen noch ein Leihwagen reinkommt, den ich nutzen kann. Und dann bleibt nur zu hoffen, dass der Zeitwert meines Autos noch höher ist, als die Reparaturkosten betragen würden. Denn wer weiß was sonst…

Ich denke mal:

Fortsetzung folgt…