Erledigungen

Baum auf Friedhof. Dahinter drei Gräber mit Grabsteinen und ein gepflasterter Weg, und dann weitere Gräber und Bäume.

Nun ist einiges zu tun und zu organisieren.
Am Montag waren wir jetzt das erste Mal beim Bestatter. Sowohl meine Schwester, als auch ich haben unserer Mutter dabei Gesellschaft geleistet. Außerdem sehen 4 oder gar 6 Augen mehr als zwei. Und mit den Ohren ist es das genauso.

In der Sache ziehen wir alle am selben Strang. Ich bin auch nicht ganz so aktiv wie meine Schwester. Doch wenn sie vorprescht, habe ich da auch nichts dagegen.
Sie hatte u.a. den ersten Kontakt zum Bestatter aufgenommen + den Termin ausgemacht. Auch hat sie versucht, unseren Wunschpfarrer a.D. zu bekommen, doch der ist leider im Urlaub zu diesem Zeitpunkt.

Ich habe zumindest mal einen Teil der Verwandtschaft in Ramsthal informiert. Sonst bin ich mehr dabei, sozusagen.

Am ersten Termin hat meine Schwester auch direkt gefragt, ob Briefe geschrieben werden könnten, die vor der Verbrennung noch in den Sarg können? Und auch, ob auch jemand von uns die Urne tragen könnte, statt einem Friedhofsmitarbeiter?

Das wurde beides bejaht – und jetzt bei der Aussuche des Baumes von der Dame vom Friedhof auch nochmal vorgeschlagen.
Also, das mit dem Tragen der Urne.
Wer das dann macht, das sehen wir dann noch.

Wir haben am ersten Termin über die Traueranzeige entschieden, sowie natürlich über die Urne. Und den Termin und wie überhaupt.
Zwei Tage später sind wir nochmal vorbei, um die geschriebenen Briefe abzugeben + die Sterbeurkunden abzuholen. Anschließend sind wir zu dritt zur Versicherung, damit meine Mutter klären konnte, wie sie am besten in Zukunft Unterlagen einreichen kann.

Dieses Gespräch verlief sehr positiv und so konnte sie die momentan gesammelten Sachen direkt abgeben. Ziemlich unkompliziert. Und für die Zukunft macht sie dann wahrscheinlich einen kleinen Ausflug in die Stadt für weitere Abgaben.

Am Tag drauf ging es auf den Friedhof, um den Baum für das Baumgrab auszusuchen.
Auch hier war die Dame sehr freundlich, die das mit uns gemacht hat. Und ich habe (mal wieder) Werbung für Flora Incognita gemacht, da damit auch Bäume erkennbar sind und ihr das direkt vorgeführt.
Wir haben uns dann für einen jungen Baum nah am Weg entschieden.

Anschließend ging es noch zum Floristen, um dort eine Blumenauswahl fürs Gesteck zu treffen.
Auch hier waren wir alle auf derselben Wellenlänge.

Nach diesen beiden Terminen sind wir auch mal nicht in ein Café wie die letzten Tage immer. Denn es war noch Vormittag. So haben wir zwar nochmal beim Wunschcafé für den Termin vorbeigeschaut, doch an dem Wochentag hatte dieses Café zu. Doch meine Mutter konnte das mit meinen Neffen heute klären.

Was sich aber bei den verschiedenen Terminen herauskristallisiert hat ist, das meine Mutter, meine Schwester, mein Schwager + ich dann im September für ein paar Tage Richtung Borken fahren.
Meiner Schwester ist eine Ferienwohnung in der Ecke untergekommen, wo sie sich dann dachte, mit meiner Mutter hinzufahren. Und da ich zu diesem Zeitpunkt auch gerade Urlaub haben werde + nichts vor, habe ich mich mal drangehängt.
Warum nicht. Bevor ich nur die ganze Zeit zu Hause rumsitze. Der letzte gemeinsame Familienurlaub ist zwar schon lange her – und ich war dann auch mal froh, nicht mehr mit ihr fahren zu „müssen“. Doch das nun kann ich mir ganz gut vorstellen.
Bin mal gespannt.

Doch bis dahin kommt noch ’n bissl was. :o/

Traueranzeige

Anzeige im Hanauer Anzeiger vom 26.07.2025

Friedhofsentdeckungen

Grünlich angelaufener Friedhofsengel

Aufgrund einer Beisetzung war ich heute vormittag seit langem mal wieder auf dem Hauptfriedhof hier in Hanau.
Die Trauergemeinde war recht übersichtlich – so 20 Personen.
Die Rede des Pfarrers war… ich denke, in Ordnung. Auch wenn er mir da was zum Grübeln gegeben hat.
Gestorben ist mein Vermieter – und da ich heute frei habe, bin ich dann halt auch mal mit zur Beisetzung – auch wenn ich meiner Vermieterin für das anschliessende Beisammensein abgesagt habe.
Hauptsache, wenigstens bei der Beisetzung mit dabei zu sein.

Grabstätte auf der steht: Am Grabe meiner Gattin Petronella Wilhelmina einer geborenen Müllern, errichtet von Johann Friedrich Deines ANNO 1800

Und natürlich habe ich auf dem Weg zum Grab dann meine Augen schweifen lassen und auch ein paar interessante Motive entdeckt – welche ich einfach mal festhalten musste.
Angefangen mit dem hier letzten Foto, von dem ich denke, das dies auch als ein Symbolfoto herhalten könnte…

Grabstein mit Kreuz auf dem steht: Rebecka Kappel, geb. Jakob Erstes Grab auf diesem Friedhof, davor ein Gedenkstein: Erste Grabstätte 25. Juni 1846Gruft / Grabstätte in Form einer kleinen steinernen Kapelle

In einem Abfallbehälter mit der Aufschrift "Sonstige Abfälle" liegt ein hölzernes Grabkreuz ohne Beschriftung

Alles Gute 2

Rotes Eichhörnchen an Eichhörnchenfutterstation

Heute ist (wäre) der Geburtstag von Werner.

Also bin ich nach der Arbeit direkt mal zum Friedhof gefahren, um ihm meine Aufwartung zu machen. Auch von Drachenechse und Fuchs wusste ich, dass sie hinwollten. Doch ich dachte, dass wir uns da vielleicht verpassen, weil sie schon früher losgefahren sind.

Als ich Flip geparkt hatte, musste ich beim Aussteigen feststellen, dass auch Wulle, ein gemeinsamer Freund von Werner und mir, wohl den gleichen Gedanken gehabt hatte. Denn er stand direkt neben mir und stieg auch gerade aus. Und während wir auf eine gemeinsame Bekannte von Werner und Wulle gewartet haben, kamen auch Drachenechse und Fuchs vorbei.

So wurde Werner also zumindest schon mal von 5 Leuten heute besucht.
Wulle meinte, mehr als die letzten Jahre – weil Werner kein Freund von Geburtstag feiern war. Zumindest nicht seines eigenen. Doch jetzt konnte er ja nichts mehr gegen sagen. *fies grins*

Das genaue Fleckchen zuzuordnen war dann doch nicht so einfach.
Also wurde das Mitbringsel von Fuchs und Drachenechse über eine größere Fläche verteilt. Irgendetwas davon wird dann schon auf dem richtigen Fleck gelandet sein.

Dann haben wir noch ein Eichhörnchen bewundert, dass eine Futterstation in der Nähe hatte und zum Essen vorbeikam.
Niedlich. (siehe oben)

Ich denke, an diesem Tag jetzt ist es dann auch eine gute Gelegenheit, die DSA-Bücher zu zeigen, für die Drachenechse ihre Seele hergegeben hat. Schließlich habe ich die beiden vor kurzen besucht wegen einer Waschmaschinengeschichte – dazu ein andermal mehr.
Auf jeden Fall konnte ich da die gesammelten Werke – soweit gerade im Regal – mal fototechnisch festhalten.
Deswegen hier jetzt also Drachenechses Seele:

Die Regelbücher

Rote DSA-Regelwerke

Quellenbände

Blaue DSA-Quellenbänder

Regionalbände

Grüne DSA-Regionalbänder

Abenteuer

DSA-Abenteuer

Und damit bis nächstes Jahr, Werner.
Weglaufen ist ja nicht mehr.

Und alles Gute, wo immer du jetzt bist.
(Auch wenn du es – wie immer – nicht hören möchtest.)