Küchenexperimente und Recherchematerial

Jetzt einfach mal zwischendurch…

Ich habe momentan ein längeres Wochenende. Drei Tage plus einen zusätzlich, da ich für das neue Projekt meiner G-S-T in Ramsthal am Sonntag zur Aufführung gefahren bin. War längst mal wieder fällig.
Wenn ich mein Wochenende – oder sogar verlängertes Wochenende – habe, muss ich mich ja selbst um meine Verkostung kümmern. Da fühle ich mich hin und wieder dazu berufen, Experimente zu machen, um alte Gerichte von früher für mich auf den Tisch zu bekommen. Das waren ja einmal die Experimente vor Jahren von wegen dem Kartoffel-Kohlrabi-Auflauf. Ein anderes Mal die Versuche, den Zucchini-Reis einigermaßen zu rekonstruieren.
Also – zumindest das mag ich inzwischen.

Früher gab es hin und wieder mal einen Nudel-Zucchini-Auflauf bei Muttern zuhause, der sehr lecker war. Und ich hatte dieses Wochenende das Bedürfnis, mich da ran zu wagen.

Nudel-Zucchini-AuflaufIch habe nun zwei Tage hintereinander Versuche gestartet. Gestern dachte ich mir, dass ich eine kleine Dose Erbsen und Karotten mit dazu tun möchte – mitsamt der Flüssigkeit aus der Dose.
Ich konnte es essen, doch ich war damit nicht ganz zufrieden.
Deswegen gab es heute Versuch Zwei – ohne Erbsen und Karotten. Zusammen mit einem Becher Sahne, einer halben Packung Streichkäse und natürlich mit Zucchini und Zwiebeln. Schön mit Käse drüber.

Das Ergebnis fand ich heute etwas besser. Doch ich denke, etwas weniger Sahne und Streichkäse wären vielleicht noch besser gewesen.
Andererseits konnte ich so meinen Streichkäse vernichten, dessen Zeit bereits abgelaufen war. Jetzt aber wirklich. ;o)
Meinen nächsten Versuch werde ich also weiter variieren. Mal sehen…
Morgen werden die letzten Zucchini-Teile dann wieder mit Reis gegessen.

Außerdem kam heute Post an. Bücher, welche ich mir gebraucht bestellt habe, um endlich mal wieder nach Namen zu sehen. Denn ich habe letzte Woche nur mal kurz in meine Geschichte reingesehen, und dachte mir, die richtigen Namen wären endlich mal ganz praktisch.
So habe ich also die nächsten Tage wieder etwas zum Rumblättern.

Ich meine, ich habe zwar bereits einige Vornamen-Bücher. Allerdings sind die im Moment irgendwo… Außerdem kann neues Material ja nicht schaden. ;o)

Das mal kurz zwischendurch.
Bis demnächst.

4 Bücher mit Vornamen

Familienplaudereien

4 Halloween-Elementar"geister" in Blau, Rot, Weiß und Grün

Ich hatte es ja erst vom Miteinander-reden. Auch in und mit der Familie. Mach ich doch direkt nochmal in die Richtung weiter. Und nicht nur das: Ich kombiniere das doch direkt noch mit dem letzten Beitrag. Wie praktisch. ;o)

Ich habe nämlich nun auch mal mit meiner Schwester telefoniert. Mit meiner Mutter mache ich das ja so gut wie täglich. Es sei denn, wir sehen uns an dem Tag. Oder ich bin mal unterwegs. ;o)
Mit meiner Schwester telefoniere ich dagegen so gut wie nie. Vielleicht sollten wir das auch mal ändern? Muss ja nicht so oft sein wie mit den Eltern oder jetzt halt nur noch mit Muttern… aber doch schon öfter als nie? Mal sehen.

Ich wollte ihr ja meinen Konsumgedanken zum Thema Heißluftfritteuse vorstellen. Eine größere für sie + ich nehme dafür die Kleine.
Nun, sie war nicht abgeneigt. Also schauen wir da mal, was mein Schwager zu sagt.
(Er sagt, er ist auch einverstanden und wir müssen dann halt mal sehen.)
Und ich hätte wieder mal einen Verwendungszweck für mein Tagesgeld von der Firma. Da hätte ich auch nichts dagegen. Irgendwo muss es ja mal hin. ;o)

Großer Ahorn-Bonsai auf einem BalkonUnd dann haben wir nochmal so geplaudert. Auch mal über letzten Samstag, wo das Bäumchen nach Ramsthal überführt wurde. Und wie es so war, mal wieder einen Großteil der Familie von dort zu sehen. Ohne, dass es sich bei dem Grund des Treffens um eine Beerdigung handelt.

Meine G-S-T hatte diese Woche Geburtstag. Von meiner Mutter habe ich gehört, dass sie ihr tatsächlich mal wieder Geburtstagsgrüße geschickt hat. Ich denke, die ersten seit langem.

Es hat mich überrascht, dass tatsächlich meine Schwester sich beim Mann von meiner G-S-T gemeldet und Bescheid gesagt hat, dass sie kommen. Denn das war da auch eher ruhig zwischen ihnen. Aus welchen Empfindlichkeitsgründen auch immer.

Das meine Schwester mit Mann + Tochter dann losgezogen sind, um meine G-S-T mal bei der Arbeit zu besuchen + dort sogar was zu kaufen… das hat mich noch mehr überrascht. Das meine G-S-T diese Einkäufe dann auch noch geliefert hat… ich bin begeistert.

Meine Cousine samt Mann kam dann auch noch vorbei, und mein Cousin mit Tochter war auch da… so war also mal wieder reges Familientreiben, wie ich es gewöhnt bin, wenn ich sie mal besucht habe. Gut, vielleicht nicht immer so rege bei mir, aber halt nicht ungewöhnlich.

Und es hat meiner Schwester gefallen. So sehr, dass sie mal die Idee einer Familien-Kanu-Tour angesprochen hat. Sowas wäre auf der Saale auch möglich. Meine Cousine hat direkt Interesse bekundet. :o)

Meine Schwester fand auch interessant, wie aktiv unsere Mutter war. Auch wenn sie irgendwann mal Ruhe gesucht hat. Was verständlich ist, wenn mensch lange Zeit meistens alleine oder halt nur zu zweit war. Das bedeutet nicht wirklich Trubel. Das ist bei… 11-12 Personen schon etwas anderes.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkSeltsamerweise mag ich diesen Trubel dort sehr. Wenn ich so darüber nachdenke, liegt das da wahrscheinlich auch mit an der Ungezwungenheit. Mensch sitzt mal hier, mal da. Redet hier + da… während die Geburtstage mit der Familie hier meist Abendessen in irgendwelchen Lokalitäten sind. Da habe ich nach 2-3 Stunden meist genug. Obwohl… auch wenn es bei meiner Schwester stattfindet und dann eher ungezwungen ist.
Hm, schwierig.

In Haßfurt habe ich dagegen auch keine Probleme, einfach nur Zeit zu verbringen und dabeizusitzen.

Na ja. So ist das halt.

Dann werde ich die weiteren Familientreffen mal abwarten. ;o)
Und bei meinem VnvO könnte ich mich auch mal wieder melden. *kopfkratz*

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Miteinander reden

Bis zur Hälfte des Bildes ist der furchige Sandstrand zu sehen. In der Mitte des Bildes ist die Dünenlinie zu erkennen. Darüber scheint die Sonne von einem blauen, wolkigem Himmel

Und da bin ich auch schon. Mehrmals angedeutet und endlich in Angriff genommen. Etwas zum Thema Kommunikation – oder halt dem miteinander reden.

Der Aufhänger für dieses Thema kam letzte Woche.

Wir spielen ja bereits seit 6 Jahren D&D und Shadowrun an festgelegten Terminen. Nämlich den 2. und 4. Freitag im Monat. Dafür haben wir jeweils eine Terminliste, in denen mit „X“ kommentiert werden kann, falls der/diejenige an dem Tag nicht kann. Sollten zu viele nicht können, lassen wir den Termin ausfallen.

Shadowrun-RegelwerkeDiese Terminlisten hatte Werner damals noch eingeführt. Außerdem hatte er irgendwo einen Bot aufgetan, der jeweils an den aktuellen Termin im Voraus erinnert hat. Nämlich eine Woche, dann einen Tag und zum Schluss eine Stunde vorher. Sicher ist sicher. Heute ist dann ja auch noch die Erinnerung für D&D nächste Woche fällig. ;o)
Dieser Bot hat auch noch ein paar Jahre nach Werner seinen Job getan. Bis halt irgendwann nicht mehr. Seitdem versuche ich an die jeweiligen Termine zu erinnern. Wenn ich dran denke. Manchmal vergesse ich es auch. Kann passieren.

Letzten Freitag wäre also wieder Shadowrun dran gewesen. Allerdings gab es vorher schon zwei Abmeldungen, was momentan noch zu viele sind um dann noch zu Spielen, in der Regel. So hatte ich in der Woche vorher, also am Freitag, dieses schonmal angesprochen und gefragt, ob wir spielen. Da der GM um Verschiebung gebeten hat, habe ich dies dann direkt am Samstag nochmal in die Runde geworfen. Ich zitiere:
*hmhmm – räusper*

„So, nochmal für alle, falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte:
Wir spielen voraussichtlich erst wieder im Oktober.
Wenn außer mir nicht noch jemand absagt…“

Da für mich damit also klar war, dass wir erst wieder im Oktober spielen, habe ich als Bot-Ersatz dann nichts weiter geschrieben. Denn warum sollte ich einen Tag vorher dann nochmal schreiben, dass wir nicht spielen?

Tja. War anscheinend nicht klar genug.
Denn so 40 Minuten vor dem normalen Termin meldete sich ein Mitspieler und fragte, ob wir spielen? Der Bot hätte nichts gesagt…
Nun ja.
Habe ich also nochmal an alle geschrieben:

„Wir zocken heute NICHT – wer es letzte Woche nicht mitbekommen hat…“

Worauf derjenige, der nachgefragt hatte, sich aufregt. So deute ich zumindest sein Emoji und den Ton und Schreibweise seiner Nachricht.

„oh sorry.. der herr …
dann noch ein schönes we bis nächsten monat…dann schreibt das auch so“

Ich hätte dazu vielleicht ein-zwei Sachen antworten können. Aber das war mir die Sache nicht wert. Ich hatte + habe keine Lust, mich darüber noch mehr aufzuregen als nötig. Und hätte ich geantwortet, wäre wohl wieder eine Antwort gekommen usw. usf.

Nö.

Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Stattdessen lasse ich mich nun hier darüber aus. Und muss mal fragen: War die Nachricht, das wir nicht spielen, bereit gut eine Woche vorher, wirklich so missverständlich? Und das es dann keine Erinnerungen für den Termin gab – weil es ja den Termin nicht gab – war das nicht deutlich genug? Hmm…
Gut, für den Fragenden wohl nicht. Wie würden andere das verstehen?
Das hat mich doch etwas beschäftigt.

Genau wie eine Nachricht, das ich immer arbeiten muss (bei vorgeschlagenen Terminen) und das sich daher das Fragen gar nicht mehr lohnt.

Hallo? Sorry, dass ich oft an Wochenenden arbeiten „darf“ + daher nicht mit in den Club/Konzert/Spielabend kann. Doch das ist ja nicht IMMER der Fall. Und damals fürs Final haben wir ja auch öfters Termine gefunden. Wenn es diese Paty halt nur einmal im Monat gibt + wir da sonst meistens auch Shadowrun spielen… tja.

Das sind kleine Stolpersteine, die sich immer mal wieder ergeben.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkAuf der anderen Seite hoffe ich, dass sich der Mangel an Kommunikation in meiner Familie jetzt etwas legt. Denn seit dem Tod von meinem Opa haben meine Mutter und ihre jüngste Schwester – meine Große-Schwester-Tante – nicht mehr miteinander geredet. (Da fällt mir ein/auf: Vielleicht sollte ich das auch mal abkürzen und entsprechend festhalten? So mache ich jetzt mal aus Große-Schwester-Tante G-S-T. So für die Zukunft.)
Also – seit so 7 Jahren herrschte da ziemliche Funkstille. Auch von meiner Schwester her aus. Zwischen meiner Schwester und G-S-T zu vermitteln habe ich gar nicht erst versucht. Ich kenne die Dickköpfe.
Bei meinen Eltern habe ich es in kleinen Schritten versucht. Erzählt, wenn ich mal wieder mit ihr telefoniert habe… Immerhin sahen sie sich wenigstens über ihre Whats-Up-Kontaktliste, auch wenn sie sich wohl nicht geschrieben haben.

Nachdem jetzt aber fast alle Geschwister zur Beerdigung meines VvO gekommen sind, und sie sich nun auch wieder am Wochenende gesehen haben, als der Bonsai umgezogen wurde… vielleicht klappt es da auch langsam wieder mit der Verständigung untereinander? Ich hoffe es. Wie das mit meiner Schwester und G-S-T ist… wer weiß.

Ich habe nun auf jeden Fall genug kommuniziert. Oder wie es uff hessisch heißt: gebabbelt.
Das reicht für heute dann mal wieder. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund