
Den heutigen Pfingstsonntag habe ich genutzt, den abgesprochenen Besuch bei meiner Großen-Schwester-Tante samt Mann durchzuführen. Das hatte wir im April mal so besprochen. Eigentlich auch, weil ich vielleicht nochmal mit einer Freundin von ihr Theaterkram besprechen sollte – doch die war unterwegs. Also haben wir diesen Besuch nur dazu genutzt, meine vor Weihnachten gerettete Nordmanntanne nun in ihrem Garten freizulassen. Und damit sie sich nicht so alleine gelassen fühlt, wurde bei dieser Gelegenheit auch Socke endlich ihre letzte Ruhestätte gegeben.
So habe ich gestern bereits angefangen, den ersten Kram in mein Auto zu schaffen: Einen 20 Liter-Sack Erde, sowie 3 Holzklötze, die in meinem Keller bereits seit gut 13 Jahren rumlagen.
Außerdem habe ich dann gestern Abend die weiße Rose abgenommen, die ich damals zusammen mit der Urne bekommen habe. Die habe ich damals direkt zum Trocknen aufgehängt – und da hing sie bis gestern. Und nun ist sie den weiteren Weg mit Socke auch gegangen.
Eine Frage, die in mir auftauchte, und die ich versuchte, mit meiner Schwester zu klären, war: Ist Socke in der Holzkiste nun zusätzlich in einem Plastikbeutel verpackt – oder nicht?
Ich hatte mal versucht, nachzusehen… doch irgendwie war mein Versuch, das Kästchen zu öffnen, zu schwach. Und irgendwie wollte ich auch gar nicht reinschauen.
Also habe ich unser zweites Eltern-Geburtstagstreffen dazu genutzt, das Kästchen mitzunehmen, und habe dort meine Schwester nachsehen lassen. Ich wollte auch gar nicht dabeibleiben, während sie und meine Lieblingsnichte und einer ihrer Brüder nachgesehen haben. Sie waren/sind das inzwischen durch ihre vielen Tiere ganz anders gewöhnt, mit den letzten Resten ihrer Tiere umzugehen. Ich konnte/wollte das nicht. Weichei. *Schulterzuck*
Kurze Zeit später kam sie mit einem Plastikbeutelchen und dem entsprechenden Schamottstein zu mir. Dann kann ich den zumindest nun aufheben. Dann musste das Kästchen nur noch leicht gegen versehentliches Öffnen mit Tesastreifen gesichert werden. Das hätte nämlich noch gefehlt.
Heute Morgen habe ich nochmal das letzte Foto mit Stein, Tüte und Rose gemacht, dann alles eingepackt. Anschließend habe ich den Baum vom Balkon geholt und runter ging es mit diesem Rest und ab nach Ramsthal.
Gestern hatten wir noch kurz geschrieben, wann ich komme wollte und wir haben die alte Zeit von 10 Uhr angesetzt – und ich bin total pünktlich angekommen. Yay!
Nachdem dann meine Cousine nach Erlangen aufgebrochen war, hat sich der Mann meiner GST (Großen-Schwester-Tante) [und auch ein lieber Freund von mir] daran gemacht, den vorgesehenen Platz im Garten vorzubereiten. Sprich: Das Loch zu graben.
Dies ging einwandfrei, da er die Stelle wohl bereits schon vorsichtshalber gut gewässert hatte. Schnell war eine gute Tiefe erreicht.
Dann habe ich erst eine Lage Erde reingeschüttet – und hinein kam das Kästchen mit Socke samt Rose. Nochmal ein Foto… und die erste Ladung Erde drauf. Zusätzlich hatte ich noch getrocknete Stängel aus meinen Blumenkästen – die kamen auch einfach noch als weiteres Material mit ins Loch.

Und dann habe ich das Bäumchen geholt. Im Topf wirkte es so groß – doch in dem Loch verschwand es fast. Da durfte ich erst noch die restliche mitgebrachte Pflanzenerde im Loch versenken, bis es für das Bäumchen hoch genug war. Doch zum Glück war ja noch das ganze Aushubmaterial da. Damit wurde noch weiter gepuffert und gestopft…
Und jetzt steht also ein neues kleines Bäumchen im Garten.
Es wurde direkt nochmal ordentlich gewässert – und jetzt kann es da weiter groß werden – und Socke hat einen schönen Platz an der Sonne.
Die Blumentöpfe des Bäumchens habe ich direkt wieder mitgenommen, denn dann kann ich sie hier für meine Sal-Weide verwenden. Die braucht zumindest mal einen größeren Topf, wenn ich sie schon noch nicht freilasse.
Anschließend saßen wir noch gemütlich zusammen. Es wurde gegrillt. Dann gab es noch super lecker Rhabarberkuchen mit Baiser… und irgendwann ging es für mich wieder nach Hause.
So habe ich jetzt wieder etwas mehr Platz auf dem Balkon – und Socke hat ihren letzten Ruheplatz gefunden. Tschüss, Maus.


Die hat schon fast so was wie Tradition. Eine Fahrt mit den Eltern, manchmal ich – wenn ich kann – und meine Schwester samt Familie + Hund. Letzte Woche dieses Mal nur mit meinen Niffen und mir. Da wir damit zu viel für ein Auto waren, bin ich auch gefahren und habe mir unterwegs von meiner Nichte etwas für/zu ihren anstehenden Abiturprüfungen erzählen lassen.
Bevor wir wieder nach Hause gefahren sind, wurden in der Bäckerei nochmal Brote mitgenommen, von meiner Mutter und mir.
Das hat alles super geklappt und war ein schöner Abend. Wir sind zum Essen ins Tennis-Café in Bad Kissingen, weil ja auf dem Land die meisten Gaststätten montags geschlossen haben. Da hat es uns recht gut gefallen. Das Essen war lecker – und ich habe mich von den ganzen Burger-Bestellungen mitreißen lassen. Sehr positiv fand ich, dass die Bedienung kurz nach der Bestellung nochmal zum Nachfragen kam, ob mein Onkel – der auf seinem Burger keine Tomaten wollte – dann Tomatenketchup für die Pommes wollte. Das fanden wir alle sehr positiv. Und der Abend kam mich längst nicht so teuer wie vorsichtshalber vorbereitet. ;o)
Und ab ging’s nach Haßfurt.
Ich habe mich vorgestern zwischen Kaffee + Abendessen gut mit meinem Onkel unterhalten, als wir uns den großen Garten angesehen haben und er berichtet hat, was es so Neues gibt. Da habe ich auch erfahren, dass dieser Baum auf Borkum wohl veredelt wurde. Denn einen ähnlichen hatte er auch. Nur damit hatte ich mich noch nie beschäftigt + von daher überhaupt keine Ahnung.
Bevor ich ganz nach Hause gefahren bin, habe ich nochmal bei meiner Cousine in Königsberg vorbeigeschaut und da eine Hausbesichtigung bekommen. Sehr schick.
Vielleicht ja gegen Pfingsten. Mal sehen.