Neue Eruption

Bildschirmfoto der Eruption vom 16.07.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-07-16 03:53:36 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Ein Blick auf isländische Hügel und die Ebene zwischen den Bergen. Im Bildmittelpunkt ist die Erhöhung eines Kraters eines vorherigen Ausbruchs zu erkennen. In der Mitte links ist die beginnende neue Eruption zu sehen. Ein weißer Rauchstreifen in der Ferne, der nach links zieht und ein kleiner orangener Punkt an dessem rechten Ende, der die Eruption zeigt, die sich gerade geöffnet hat. Unten rechts steht RUV.is

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Ich habe davon über eine Nachricht von GMS erfahren. Nämlich, dass es wieder eine neue Eruption in Island gibt.
Ich habe inzwischen ein wenig den Überblick verloren, die wievielte es inzwischen ist. Wirklich die Zwölfte?
Letztendlich ist die Anzahl ja nicht so wichtig.

Das Gute an dieser Eruption ist, dass sie mich ein wenig von der Sache mit meinem VvO ablenkt. Doch zumindest nach dem Telefonat mit meiner Mutter scheint es etwas besser auszusehen.

Dann komme ich also mal zur Eruption hier.

Los ging es um 03:53 Uhr Ortszeit.
Nachdem ich die Mitteilung von GMS gelesen habe, musste ich doch direkt die Livestreams von RÚV befragen, was da zu sehen war. Und das Gute an diesen Streams ist, dass dort bis zu 12 Stunden zurückgescrollt werden kann. Also habe ich mal nachgesehen, ob der Beginn des Ausbruchs irgendwo festgehalten wurde.

Und ja, auf den Streams ist tatsächlich um 03:53 Uhr zu sehen, wie an einer Stelle erst neuer Rauch aufsteigt, wo sich dann die Spalte öffnet und das Feuer der Lava zu sehen ist. (s.o.)

Etwas später hat die Kamera dann auf den Ausbruch herangezoomt.

Bildschirmfoto der Eruption vom 16.07.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-07-16 04:29:50 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Die Kamera hat auf die Eruption herangezoomt. Zu sehenist im Mittelpunkt nun die Eruption und der von ihr aufsteigende Rauch. Links am Boden glüht die sich ausbreitende Lava. Unten rechts steht RUV.is

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Laut dem Liveblog von RÚV hat sich inzwischen eine zweite Spalte geöffnet. Die erste, ursprüngliche Spalte soll etwa 2,4 KM lang sein, die zweite 500 Meter. Dieses Mal haben sich die Spalten wohl im Hinterland geöffnet, wo zur Abwechslung keine Gefahr besteht, dass Infrastruktur beschädigt wird. Die Blaue Lagune und Grindavík wurden trotzdem evakuiert.

Die letzte Eruption war ja nur ein kleiner Aprilscherz. Geöffnet am 01. April und am zweiten schon wieder vorbei. Mal sehen, wie lange es mit dieser dauert.
Die Wissenschaftler waren wohl überrascht, da sie erst wieder ab Herbst mit einer neuen Eruption gerechnet hätten. Wie das halt so ist. Die hat halt auch ihren eigenen Kopf. ;o)

Aktuell ist auf den Livestreams nur Dunst zu sehen. Der versteckt das Feuer sehr effektiv. Die Auswirkungen der Eruption sind aber durch die Windrichtung im Moment bis zur Snæfellsnes-Halbinsel wahrzunehmen. Das sind immerhin laut meiner Kartenmessung locker über 100 Kilometer.
Da heißt es jetzt Luft anhalten. ;o)

Bildschirmfoto der Eruption vom 16.07.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-07-16 15:22:23 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Zu sehen ist nur Nebel und ein Stein links im Vordergrund. Unten rechts steht RUV.is

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Eruption 11?

Bildschirmfoto der Eruption vom 01.04.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-04-01 09:43:20 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Im Hintergrund ist das sonnenbeschienene Meer zu sehen. Davor zwei Hügel und davor das Lavafeld der letzten Eruptionen. Im Lavafeld ist ein Bereich rot umrandet, in dem die Rauchwolke der beginnenden Eruption zu erkennen ist. Im Vordergrund ist der Bereich vor der Kamera zu sehen: Steine, Hügel, Moos und Equiptment für die Kamera? Unten rechts steht RUV.is

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Ich habe ein wenig den Überblick verloren. Ich weiß, dass ich die letzte Eruption nicht erwähnt habe hier. Dann müsste das also nun die insgesamt elfte Eruption seit 2020 in Island sein?

Wie gut, dass ich heute frei habe. So habe ich es früher mitbekommen und kann auch früher etwas darüber schreiben.

In Island brodelt es also mal wieder. Wieder in der unmittelbaren Nähe von Grindavík.
Geschickterweise war die Þorbjörn-Kamera von RÚV genau auf den Bereich gerichtet, in dem es um 09:43 Uhr wieder mal los ging und sich ein Riss geöffnet hat.

Bildschirmfoto der Eruption vom 01.04.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-04-01 09:43:50 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Im Hintergrund ist das sonnenbeschienene Meer zu sehen. Davor zwei Hügel und davor das Lavafeld der letzten Eruptionen. Im Lavafeld ist nun deutlich das Feuer der beginnenden Eruption zu erkennen. Im Vordergrund ist der Bereich vor der Kamera zu sehen: Steine, Hügel, Moos und Equiptment für die Kamera? Unten rechts steht RUV.is

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Etwas später hat sich dann noch ein zweiter, kleinerer Riss (bis jetzt) geöffnet – dieses Mal hinter dem Schutzwall von Grindavík. Der wurde vom ersten Riss bereits beschädigt.

Bildschirmfoto der Eruption vom 01.04.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-04-01 10:40:21 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Im Hintergrund ist das sonnenbeschienene Meer zu sehen. Auf dem Land davor zieht sich eine Feuerlinie in der Mitte des Bildes bis etwa zur Mitte. Vor dieser Feuerlinie ist die sich ausbreitende Lava-Fläche zu erkennen. Von links nach rechts zieht sich der Verteidigungswall von Grindavík, der die Feuerlinie zu unterbrechen scheint, allerdings ist auf beiden Seiten des Walls Feuer zu sehen. Weiter links, am Bildrand, ist auf dem grünen Feld in einer roten Umrahmung das Feuer einer weiteren Spaltenöffnung zu erkennen. Unten rechts steht RUV.is

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Bildschirmfoto der Eruption vom 01.04.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-04-01 10:40:35 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Im Hintergrund ist das sonnenbeschienene Meer zu sehen. Auf dem Land davor zieht sich eine Feuerlinie in der Mitte des Bildes bis etwa zur Mitte. Vor dieser Feuerlinie ist die sich ausbreitende Lava-Fläche zu erkennen. Von links nach rechts zieht sich der Verteidigungswall von Grindavík, der die Feuerlinie zu unterbrechen scheint, allerdings ist auf beiden Seiten des Walls Feuer zu sehen. Etwas weiter links auf dem grünen Feld ist eine weitere Rauchwolke zu erkennen, unter denen sich ebenfalls Flammen eines Spaltenausbriuchs befinden. Unten rechts steht RUV.is

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Ich muss ja auch ehrlich sagen, dass ich mir erst nicht sicher war, ob RÚV nicht einen Aprilscherz macht, nachdem ich auf das Datum von heute gesehen habe, aber inzwischen denke ich das nicht mehr.
Oder sie haben eine sehr gute Special Effects-Schmiede an der Hand, die stundenlang gefälschte Livebilder liefert. ;o)

Und tatsächlich werde ich auch eine andere Mitteilung, die ich heute gesehen habe, erst morgen ernst nehmen und weiter verbreiten, wenn ich mir wirklich sicher bin. ;o)

Solange ein paar feurige Bilder aus Island.

Bildschirmfoto der Eruption vom 01.04.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-04-01 10:14:37 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Im Hintergrund ist das sonnenbeschienene Meer zu sehen. Auf dem Land davor zieht sich eine Feuerlinie in der Mitte des Bildes bis etwa zur Mitte. Vor dieser Feuerlinie ist die sich ausbreitende Lava-Fläche zu erkennen. Von links nach rechts zieht sich der Verteidigungswall von Grindavík, der die Feuerlinie zu unterbrechen scheint, allerdings ist auf beiden Seiten des Walls Feuer zu sehen. Unten rechts steht RUV.is

7 läuft noch

Bildschirmfoto der Eruption vom 16.03.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht 2024-03-19 16:47:47 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Im Vordergrund ist altes Lava-Gestein zu sehen. Im Mittelpunkt des Bildes ist der Streifen der neuen Lava zu sehen, sowie etwa sechs Stellen, an denen Eruptionen zu sehen sind. Bei den beiden größeren Stellen links scheinen sich Krater zu bilden. Über der Eruption steht der Qualm. Unten rechts steht RUV.is

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Wer die letzten Eruptionen in Island auf der Reykjanes-Halbinsel südlich von Reykjavík verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass die letzten 3 schnell da, und dann aber auch schnell wieder weg waren. Teilweise nach einem Tag war der heiße Spuk wieder vorbei. Bis auf die Hinterlassenschaften, die zurückgeblieben sind. ;o)

Wenn ich jetzt aber nach dem Livestream von RÚV schaue, um zu sehen, wie es aussieht, dann geht es da dieses Mal doch noch länger zur Sache.

Gut, auch hier hat sich der aktive Bereich verkleinert.
Am Anfange war es eine Spalte von um die drei Kilometer, die sich geöffnet hatte. Inzwischen hat sich die eruptive Tätigkeit auf ein paar Stellen beschränkt.

Die Schutzwälle vor Grindavík funktionieren und lenken einen Teil der Lava ab. Der andere Strom Richtung Süden ist noch etwa 200 Meter von der Suðurstrandarvegur Straße entfernt, doch hat sich hier die Fließgeschwindigkeit sehr reduziert.

Alles in allem bleibt es spannend.

Wie lange wird dieses Mal wohl Feuer gespuckt?

Steine und ein "Pflatschen" erkaltete Lava

Nummer 5 lebt, ich meine brennt

Bildschirmfoto der Eruption vom 14.01.2024 Livestream von RÚV. Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Zu sehen sind einige weiße Häuser von Grindavík. Vor ihnen zieht sich ein schwarzer Lavastreifen, in dem an einigen Stellen auch noch rote Lava zu sehen ist, von links nach rechts ins Bild. Ein Haus links neben der Lava brennt , und im Bildmittelpunkt sind nur noch die Flammen eines Hauses zu sehen, welches dort steht/stand. Unten rechts steht RUV.is

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Und Eruption 5 ist jetzt am Laufen in Island.

Heute um kurz vor 8 Uhr morgens Ortszeit hat sich eine neue Spalte in der Nähe von Grindavík geöffnet. Davon gehört, dass nun Eruption 5 läuft, habe ich auf der Arbeit durch eine Mail des Reykjavík Grapevines. Als ich dann zuhause war, konnte ich die Livestreams von RÚV.is checken und mir wieder ein paar Bildschirmfotos machen.
Auf einem der Streams kann man im Hintergrund den Beginn der Eruption erkennen, als nämlich im Dunklen plötzlich eine Flamme zu sehen ist, die größer wird. Das ist dann auch eines der Fotos, welches ich mir hier nun ausleihe. *hust*

Bildschirmfoto der Eruption vom 14.01.2024 Die Uhrzeit wird unten links angezeigt mit 2024-01-14 07:57:23. Das Bild ist fast komplett schwarz. Links unter der Ortsangabe Sýlingarfell ist ein kleiner weißer Punkt. Etwa auf gleicher Höhe dieses Punktes ist in der rechten Bildhälfte eine Flamme zu sehen, die in die Höhe geht. Dies ist die neue Eruption, die gerade angefangen hat. Unten rechts steht RUV.is

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Gegen Mittag hat sich dann eine weitere Spalte geöffnet, dieses Mal noch näher an Grindavík dran. Durch den Lavafluß dieser Spalte sind nun die ersten Häuser in Brand geraten. (siehe das Foto oben)

Grindavík wurde heute Nacht um 3 Uhr wieder evakuiert, nachdem es wieder einen Schwarm Erdbeben gegeben hatte. Laut der Seite von RÚV
(https://www.ruv.is/english/2024-01-14-eruption-north-of-grindavik-401887)
ist die Größe der ersten Öffnung etwa 1000 Meter lang. Auch konnten die Schutzwallarbeiten für Grindavík nicht abgeschlossen werden.
Allerdings hat sich die zweite Spalte innerhalb des Walls geöffnet, da hätte er eh nicht geholfen. Doch zumindest hat der Wall bisher einen Teil der Lava der ersten Öffnung abgelenkt.

Laut RÚV hat es inzwischen drei Häuser erwischt. Ich befürchte, es werden nicht die letzten gewesen sein.

Also gibt es jetzt wieder etwas zu sehen auf den Livestreams. Und zumindest Nachts sehen die Lavaflüsse schon recht beeindruckend aus – wenn potentielle Sachschäden nicht weiter zu sehen sind.

Also mal sehen, wie lange Nummer 5 nun lebt.

Bildschirmfoto der Eruption vom 14.01.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht in kleiner Schrift Grindavík 2024-01-14 18:34:38 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Das Bild ist wieder dunkel, es ist wieder Nacht, und quer durch das Bild ziehen sichdie Flammen und der glühende Streifen des Lavastroms des momentanen Ausbruchs. Im Hintergrund rechts sind ebenfalls Flammen zu sehen, wahrscheinlich durch die zweite Spalte und den brennenden Häusern. Unten rechts steht RUV.is

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Eruption 4 ist am Laufen

Bildschirmfoto der Eruption vom 18.12.2023 Die Uhrzeit wird angezeigt mit 2023-12-18 22:47:24 Durch die Bildschimrmitte zieht sich ein Flammenband. Die Flammen sind grellgelb, der Rest ist dunkel. Über den Flammen ist der Rauch zu sehen. An mehreren Stellen schießen sie richtig in die Höhe. Als Ort der Aufnahme steht oben links Sýlingafell. Unten rechts steht RUV.is

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Und das nun schon über einen Tag lang.

Ich rede von Island, wo es besonders vor einem Monat spannend wurde, so dass sogar Grindavík evakuiert wurde… und dann nichts Erwartetes geschah. Die Blaue Lagune hatte sogar geschlossen… und nachdem nichts weiter passiert ist, am letzten Wochenende wieder geöffnet.
Und ratzfatz, bzw. in diesem Fall rumpelpumpel und ZACK!
Da isse.
Und die Blaue Lagune ist wieder zu.

Gestern bin ich irgendwie nicht dazu gekommen, darüber zu schreiben. Also mach ich das heute. Weil ich auch schon über die letzten beiden Eruptionen geschrieben habe.

In der Nacht von Montag auf Dienstag ging’s los. Die Erde öffnete sich und bildete einen Spalt von nach und nach über 4 Kilometer Länge.
Ich habe das mal für mich verdeutlicht, wie lange 4 Kilometer sind, indem ich die Gegend meiner Kindheit abgemessen habe. Vom Kreisel am Ortseingang von Euerdorf bis vor das Haus meiner GST in Ramsthal sind es 4 Kilometer. :oO

Bildschirmfoto der Eruption vom 18.12.2023 Die Uhrzeit wird angezeigt mit 2023-12-19 13:48:38 In einer Linie in der Bildschimrmitte sind mehrere in die Höhe schießende Lavastellen zu sehen. Unter der sprudelnden Lava ist ein schwarzer Streifen, der sich vom schneebedeckten Vordergrund abhebt. Als Ort der Aufnahme steht oben links Sýlingafell. Unten rechts steht RUV.is

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Darüber informiert wurde ich durch eine Mail des Reykjavík Grapevine, dass es wieder eine Eruption gibt. In der Mail war auch ein sensationelles Foto mit den Lichtern von Grindavík im Vordergrund und feurigen Lavaströmen, die im Hintergrund über die komplette Breite in die Höhe schießen.
Dieses Foto habe ich nicht für Euch, aber dafür habe ich inzwischen drei Bildschirmfotos des RÚV-Livestreams gemacht.

So, wie es aussieht, hat sich die Spalte an einer Stelle geöffnet, an der schonmal eine Spalte war. Auch sieht es bisher gut aus mit der Sicherheit von Grindavík und der Blauen Lagune, denn im Moment suchen sich die Lavaströme andere Wege. Von den Schäden der Erdbebenschwärme unter Grindavík reden wir da jetzt nicht.

Jetzt ist die Frage, wie lange diese Eruption aushalten wird. Das letzte, was ich zu diesem Zeitpunkt (Mittwochvormittag) gelesen habe, war, dass inzwischen nur noch 3 Stellen der Spalte geöffnet sind. Auch hat sich der Lavaausfluss drastisch reduziert. Bis ich das abtippe, kann das auch nochmal anders aussehen.
(Gerade mal checken… nope.)

Wie auch immer – es bleibt spannend.

Bildschirmfoto der Eruption vom 18.12.2023 Die Uhrzeit wird angezeigt mit 23-12-20 09:56:32 Der Hauptteil des Fotos ist dunkel, nur in der Mitte ist eine Erhöhung zu erkennen, hinter der etwas Lava ausgespuckt wird. Als Ort der Aufnahme steht oben links Sýlingarfell. Unten rechts steht RUV.is

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Was gibt’s so im November?

zwei Walderdbeeren an der Pflanze, die eine braucht noch mehr rot

Wir haben inzwischen fast die Mitte des vorletzten Monats des Jahres erreicht.  Sonderlich schreibaktiv war ich bisher in diesem Monat ja nicht, doch ich kann jetzt mal wieder ein kleines Update vermelden.

Also, was gibt’s denn – bisher – so im November?
Ich fange mal an mit… Walderdbeeren.

Was?

Ja, an meiner Walderdbeerpflanze auf meinem Balkon hängen tatsächlich noch 2 Erdbeeren, die versuchen, rot zu werden. Beziehungsweise… genau genommen ist es jetzt nur noch eine. Denn die erste habe ich gestern verputzt. War lecker. Und das am 11. November…
Eine Blüte habe ich heute Nachmittag nun auch noch gesehen.
Novembeeren. ;o)

Bescheid für 2022 über Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und KirchensteuerDas nächste ist, dass ich gestern Post bekommen habe. Dazu kann ich durchaus sagen: schon.
Denn der Brief kam vom Finanzamt.
Keine zwei Wochen.
Raus kam jetzt nicht ganz so viel, wie ELSTER gemeint hat, weil es in dem Jahr die Energiepauschale von der Firma gab. Sagt das Finanzamt + ich muss nochmal in den Abrechnungen nachblättern.
Also etwas weniger als gedacht, trotzdem noch genug. Wahrscheinlich wird es den Betrag nächste Woche auf mein Konto regnen. ;o)

Ich habe – und werde noch – neue Platten bekommen. Da gibt’s dann einen extra Beitrag mit Bildern zu.

Ein Punkt, der weniger mit mir zu tun hat, den ich aber interessiert verfolge, sind die neuesten Entwicklungen zu einem möglichen bis wahrscheinlichen neuen Ausbruch in Island. Die Erdbebenschwärme liegen dieses Mal im Bereich der Gegend um die Blaue Lagune und Grindavík.
Januar Unsere erste Unterkunft in Grindavík, Heimagisting Bork, in der Dämmerung schön beleuchtet. Ein rotes Haus mit ebensolcher Garage und weißem Dach, mit gemütlich beleuchteten FensternGrindavík wurde gestern bereits evakuiert, da darunter ein Magmaeinfluss festgestellt wurde. Theoretisch wäre auch ein Ausbruch unter Wasser – zum Meer hin – möglich. Den aktuellen Stand habe ich aber noch nicht. Zumindest konnten einige Einwohner heute nochmal kurz zurück, um noch Sachen holen zu können.

Das bringt mich zu etwas typisch Isländischem… oder eigentlich nicht. Denn Kakao wächst auf Island ja nicht. Doch es gibt dort eine Schokoladenmarke, von der ich letztes Jahr einige Winterkollektionen verschenkt hatte.
Omnom.
Da habe ich dann Ende Oktober auch eine Nachricht von meinem VnvO bekommen, mit einem Bild der Caramel-Schokolade. Die haben er und seine Frau in Zürich gefunden. Und sich inzwischen gut schmecken lassen. :oD
Und gestern habe ich mal ein wenig nach Omnom gesurft. Doch dazu berichte ich dann auch genaueres später. ;o)

3 Motivkarten vom Bentsy ShopDurch Timon bin ich letztes Jahr auf Etsy gestoßen. Stand vorher bei mir gar nicht auf dem Schirm. Jetzt ja, weswegen von da u.a. GMS nun einen schönen Kalender zu ihrem Geburtstag bekommen hat, zusammen mit fast schwarzem Waldhonig.
Und es kann sein, dass Etsy mir noch ein paar weitere Geschenkideen verschafft hat. *zwinker zwinker*

Ich habe auf meine Sinnfrage zwei Reaktionen bekommen, was ich gut finde. Vielen Dank euch beiden nochmal. Ihr wisst schon, wer gemeint ist. ;o)
Vielleicht mache ich dazu nochmal einen extra Beitrag.

Im gleichen Beitrag hatte ich ja auch schon über die Steuererinnerung geschrieben – Ergebnis s.o. – und, dass ich mich kaum zum Spielen aufraffen kann.
DAZU kann ich jetzt sagen, dass ich mir letzte Woche ANNO1800 gekauft habe. Das war um einiges günstiger bei Steam, weswegen ich da nun einfach zugeschlagen habe. Ich habe auch direkt schon einige Stunden damit verbracht. Und ab übermorgen habe ich ein längeres Wochenende… da kommen dann sicherlich noch ein paar Stunden dazu. ;o)

Auch in Tiny Tina’s Wonderland habe ich zumindest den Anfang, also das Tutorial, durch und könnte jetzt mit anderen durchstarten. ;o)

Noch was?

Draufsicht Regelwerke D&D 5Ich habe vorgestern die Starterflamme meines Ofens geweckt. Auch wenn es fast noch nicht ganz nötig wäre. Dennoch… und wir haben am Freitag wieder D&D gespielt. Wobei ich für Dezember nun eine Auszeit bzw. Abwesenheit verkündet habe, da ich da noch meine letzten Urlaubstage des Jahres habe – und vielleicht was machen werde. Aber kein D&D.

Apropos Urlaub: Ich habe inzwischen ja schon einige Rückmeldungen zu meinen London-Karten bekommen. Aber anscheinend war ich zu dumm, die Karte, welche ich mir selbst geschrieben habe, entweder richtig zu beschriften oder einzuwerfen. Denn die ist bis jetzt noch nicht angekommen.
Na ja, dafür habe ich ja noch die vier 3D-Effekt-Karten mit London-Motiven, die ich mir so zum Mitnehmen geleistet habe.

Und das war der November bisher. ;o)

4 Ansichtskarten mit Motiven von London mit 3D-Wackeleffekten

Kalender 2022 – Januar

Als erstes wünsche ich Euch allen ein gesundes und frohes neues Jahr.
Auf das Eure Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen mögen.

Und als nächstes möchte ich Euch nun mit dem Januar-Bild des Kalenders beglücken.

Das Motiv ist unsere erste Unterkunft unserer Reise nach Island vom letzten Jahr.

Schön beleuchtete assimilierte Borg… ;o)

 

Januar Unsere erste Unterkunft in Grindavík, Heimagisting Bork, in der Dämmerung schön beleuchtet. Ein rotes Haus mit ebensolcher Garage und weißem Dach, mit gemütlich beleuchteten Fenstern

Kurztrip nach Island 2021

Ich in einem T-Shirt mit der Beschriftung

Da war ja noch was…

Die Gelegenheit ist gerade günstig, also schreibe ich doch jetzt (endlich) über unseren kleinen Kurztrip zum Vulkan…

Ich vor einer Islandkarte auf einem großem Bildschirm, mit einem Stift auf den Bereich des Golden Circles deutend

Im Sommer haben wir recht kurzfristig beschlossen, dass wir doch vielleicht mal nach dem Vulkan schauen könnten. Wir, das waren die üblichen WGT-Reiseverdächtigen: Die GMS, das Drummertier und Wixhausen… et moi. ;o) Nur sollte die Reise dieses Mal halt nicht nach Leipzig gehen, sondern ein bisschen weiter. Auch wenn die Reisezeit in etwa gleich sein dürfte. Und vom ersten Gedanken der Reise bis zur Genehmigung meines ganzen passenden Resturlaubs hat es nicht so lange gedauert. Also wurde geplant. Dazu hatte ich ja sogar mal ein Foto bei Insta gepostet. Wo hab‘ ich das denn… *wühl, such* Ah, da. Entweder war das Foto vom Drummertier oder von Wixhausen. Kann ich grad nicht mehr genau nachvollziehen, da die Kommunikation mit diesem Foto noch über meinen alten Communicator lief – und ich zu blöd war, auch die Chats zu sichern.

Nun. Wir haben also geplant, an 2 Terminen.

Es war nämlich als Erstes die Frage:
Was wollen wir machen, bzw. wie weit wollen wir?
Wir sind über den Zeitraum einer WGT-Fahrt nach Island geflogen, sprich 6 Tage, also 5 Übernachtungen. Davon am letzten Tag der Rückflug bereits um 07:25 Uhr. Also eigentlich nur knapp 5 Tage.
Was tun in diesem relativ kurzen Zeitrahmen? Wollen wir wirklich bis Jökulsárlón?

Ein Lava-Ausläufer des Lavafeldes

Was wir auf jeden Fall vorhatten, war, nach dem Vulkan in Fagradalsfjall zu sehen. Und irgendwo in heißere Wasser legen… Aber was noch alles?
Reiten? Schneemobil?

Beim ersten Treffen haben wir nur die erste + letzte Unterkunft gesichert. Beim zweiten waren wir alle dabei, also konnten wir den Rest besprechen + planen.

Auf jeden Fall wollten wir bis Vík í Mýrdal.

Inselberg in Island, nördlich von Hjörleifshöfði. Name mir nicht bekannt - und darüber die Sonne als heller Fleck

Von Grindavík bis zur Gletscherlagune Jökulsárlón sind es etwa 405 Kilometer, nach diversen Routenplanern. Da liegt Vík ziemlich genau in der Mitte.
Nun sind 200 Kilometer eine gute Strecke, um sie an einem Tag gemütlich, mit Stopps + Pausen, zu schaffen. Auch 300 Kilometer geht da noch einigermaßen. Bei 400 Kilometer werden die Möglichkeiten für Halts und sich Umschauen schon eng. Und das wäre dann die Strecke Vík – Jökulsárlón – Vík gewesen. Und am Golden Circle wollten wir uns auch umsehen…

Deswegen wurde die Gletscherlagune von dieser Reise gestrichen, und es konnte der Rest geplant und -bucht werden: Unterkünfte + Auto

Handgepäck für vier Personen

Am 28. September war es dann soweit. Vor unserem Flug durften wir noch einen Antigen-Test machen, um ganz sicher zu gehen. Auch, weil das eine der Einreisebedingungen von Island war.
Den Test erledigten wir alle am Montag, damit wir unsere elektronische Anmeldung fertig machen konnten.
Am Reisetag bin ich dann morgens mit GMS per Bus zum Hauptbahnhof gefahren. Da war Drummertier gerade am Kaffeeschlürfen und auf uns warten. Zusammen ging es anschließend mit der Regionalbahn zum Fluchhafen. Da habe ich noch kurz mein Kreuzchen für die BR-Wahl gemacht, und danach haben wir uns auf die Suche nach Wixhausen ins T2 begeben.

Dort hat die Rasselbande dann eingecheckt – das war die Aussage des Schaltermitarbeiters zu unserem Grüppchen, die für viel Erheiterung gesorgt hat.

Ab durch die Sicherheitskontrolle.
In Frankfurt lief alles ohne Probleme. Sie haben nochmal meine Stiefel gecheckt, das war’s aber auch. Dann hieß es warten.
Haben wir auch überstanden. ;o)

Sicht auf ein Flugzeug von unserem Flugzeug aus

Als wir schließlich das Flugzeug geentert haben, haben wir erst unsere regulären Plätze eingenommen. Nämlich die Reihe in der Mitte plus einen Gangplatz auf einer Fensterseite. Da allerdings noch so viele Plätze im Flugzeug frei waren, konnten wir uns alle an Fensterplätze setzen.

Das war dann auch mein Programm für die 3½ Stunden Flugzeit.

*GLUBSCH!*

In Island am Flughafen haben wir dann erst das Auto organisiert (nachdem der Zollfreie Einkauf gut genutzt wurde…), dann sind wir direkt die ersten Nahrungsmittel einkaufen gegangen. Danach haben wir unsere erste Unterkunft gesucht.

Von dort gings anschließend zum Vulkan. Bzw. zumindest zum Lavafeld in der Nähe des Parkplatzes 3.

Lavafeld des Vulkans von Fagradalsfjall

Bis dahin haben wir es auf jeden Fall geschafft. Dann waren uns allerdings die Wettergötter nicht ganz gewogen. Denn der Wind war teilweise so stark, dass wir den ersten Berg nicht erklommen haben, sondern umgedreht sind.
Das war zumindest gut für ein Mädel einer anderen Gruppe, denn so haben wir bei der Suche ihrer fortgewehten Mütze geholfen + sie sogar noch gefunden. In der Dämmerung nicht so einfach. Das war die gute Tat des Tages. ;o)

So sind wir in unsere Unterkunft gefahren und haben erstmal was gegessen. Draußen wurde in der Zwischenzeit nicht übel herumgeweht. Wahrscheinlich waren der ganze Wind und das Schneegestöber Auswirkungen der orangenen Wetterwarnung, die an diesem Tag weiter nördlich angesagt war.

Das war der erste Tag.

Große Hummerfigur

Der zweite Tag begann auch trübe und feucht.
Es ging über die 427 und dann die 34 an der Küste entlang. Es gab zu sehen: Regenwolken, einen großen Hummer vor einem geschlossenen Restaurant, Regenbögen, ein Gefängnis… so sah es zumindest aus. (Und wie ich jetzt eben beim virtuellen Fliegen über die Karte feststelle, handelte es sich dabei um Litla-Hraun.)

Blick auf Keldur

In Selfoss sind wir in eine Bäckerei eingekehrt und haben gehaltvolle Stückchen zu uns genommen. Auch habe ich da erste Souvenirs + meine benötigten Briefmarken besorgt. Und weiter ging es jetzt auf der 1, mit einem kleinen Halt beim Urriðafoss und einem Abstecher nach Keldur. Da war auch der letzte Versuch des Regens, uns zu erwischen. Doch wir haben ihn überlistet und uns einfach nochmal 5 Minuten ins Auto gesetzt. Das hat ihn so irritiert, dass er uns die nächsten Tage in Ruhe gelassen hat, wenn wir unterwegs im Freien waren. Ha!

Skógafoss mit Regenbogen

Zu viert sind wir dieses Mal auch zum Seljalandsfoss gefahren. Den hatte ich 2018 ja rechts liegen lassen. War aber durchaus interessant. Und wir waren vor der ganz großen Meute da. Von daher war das erträglich.

Auch zum Skógafoss sind wir und haben da außerdem den Weg nach oben genommen. (Darauf hatte ich 2018 ebenfalls verzichtet.) Hier hatten wir auch einen von vielen Regenbögen der Woche bei schöner Sonne im Skógafoss.

Von dort ging es anschließend als nächstes zu unserer Unterkunft. Da hat sich uns, auf dem Weg zu unserer Hütte + beim darauf folgenden Spaziergang zum Strand, einer der Hofhunde angeschlossen. Er wollte gerne Stöckchen + Steinchen holen. Da hat ignorieren nichts gebracht. :oD

Zum Abendessen ging’s nach Vík in die Nähe der Tankstelle. War lecker.
Als wir wieder zurück bei unserer Hütte waren, war es dunkel und sternenklar. Das haben Wixhausen und GMS genutzt, um mit dem Feldstecher nach den Sternen zu sehen, Drummertier ist auf dem Bett eingedöst und ich konnte die Astrofotofunktion meines Communicators testen. Yes!

Sternenhimmel mit Andromedanebel (?)

An dem Abend war von Polarlichtern nichts zu sehen, trotz sternenklarem Himmel. Mensch kann nicht alles haben.

Drummertier, Wixhausen und GMS bei Fotosession im Freien - Berge im Hintergrund

Am nächsten Morgen haben wir die Hütte wieder geräumt und alles ins Auto geschafft… wohl bis auf die Sachen, die im Kühlschrank gelegen haben. Dort haben wir wohl vergessen, nachzuschauen. *Hand gegen Stirn klatsch*

Für diesen Tag hatten wir uns spontan am Abend vorher entschieden, eine Tour zu einer Eishöhle zu buchen. Also auf nach Vík, zur Tour.

Von dort ging es mit einem GROSSEM Auto zu einer Eishöhle nördlich der 1.
Na gut, momentan ist es eher noch ein Eishöhlchen, da die alte eingestürzt ist. Dennoch war dies ein sehr interessanter Ausflug. Das lag auch an unserem Führer Sven, mit seiner Begleiterin Miss Spice. Ein Original mit aktivem Hund. Coole Sache.Star Wars Höhle unter Hjörleifshöfði

(Wer mehr von unserem Führer sehen möchte, der sollte nach Sveinn Snorri Sighvatsson suchen. Doch Vorsicht! Vielleicht sieht mensch mehr als mensch möchte…*g*)

Anschließend haben wir uns bei Kaffee + Kakao im Schulbus aufgewärmt, und nach einem weiteren Einkauf in Vík ging es erstmal gen Hjörleifshöfði. Nur dieses Mal zur Höhle, bei der wohl auch irgendwas starwarsiges gedreht wurde.

Warnschild vor unberechenbaren Wellen am Strand von Reynisfjara

Hier war auch das einzige Mal, dass ich meine Drohne habe aufsteigen lassen. Sonst war der Wind zu stark. Wir haben es allerdings nicht bis zum Strand geschafft, da der Weg weiter war als gedacht. Stattdessen sind wir nochmal an die Black Sand Beach gefahren, nach Reynisfjara.
Auch die war ein Punkt, den ich 2018 links liegen gelassen habe.
An diesem Strand wird groß vor Sneaker Waves gewarnt, also unberechenbare Wellen, die Leute ins tiefe Wasser mitziehen. Einen Monat später hat es dort wirklich wieder eine Touristin erwischt. Trotz Warnungen. Wir sind aber heil dort weggekommen.

Weil es nun langsam Zeit wurde, haben wir uns zur nächsten Unterkunft aufgemacht. Wieder ein schickes Hüttchen… mit Hot Tub auf der Terrasse. Der wurde von uns denn auch direkt an diesem Abend und am nächsten genutzt. Das war gemütlich. Im warmen Wasser liegen… und die gewünschten Polarlichter sehen.

Sind das da? – Nee. Das ist nur ne Wolke. – Das jetzt vielleicht? – Nee, auch nicht. – DAS bewegt sich jetzt aber! (Tataa!!)

Polarlicht über Hot Tub-Abdeckung

Der Abend wurde feucht-fröhlich, da hier die erste besorgte Flasche aus dem Duty Free-Shop mit besonderem Inhalt geleert wurde. ;o)

Blick auf Hekla

Dafür ging der nächste Tag ruhig + spät los. Ich habe die Zeit vor dem Frühstück direkt für meine Postkarten-Schreibaktion genutzt. 30 Karten schreiben sich halt nicht von jetzt auf gleich. ;o)

Dieser Tag brachte uns nun in den Golden Circle.
Geysir, Strokkur, Gullfoss…mit einem kleinen Abstecher Richtung Þingvellir.Eruption von Strokkur

Abends wollten wir wieder Essen gehen. Direkt in unserer Nachbarschaft waren die Räumlichkeiten des Ingólfsskáli Viking Restaurants, von dem ich über YouTube schon gehört hatte. Das war aber für eine Firmenfeier geschlossen. Eine Dame der Firma meinte bei einem kurzen, witzigen Gespräch, dass wir uns ja auch mit einschleichen könnten. Sie hätten sich durch Corona sowieso schon ewig nicht mehr gesehen.
Vielleicht lag es deshalb auch daran, dass sie mich mit einem Kollegen verwechselt und mir deshalb den Stinkefinger gezeigt hatte. Weswegen wir überhaupt ins Gespräch kamen. Ich hatte es nicht mal registriert… aber das war soo witzig. :oD

Wir haben uns jedoch nicht getraut und sind lieber nach Sellfoss gefahren. Der Abend nach dem Essen war dann nicht ganz so lang und innerlich feucht. Auch gab es dieses Mal keinen Blick auf mögliche Polarlichter von unserem Hot Tub aus. Tja, so isses halt.

Der letzte Tag brachte uns schließlich zum heißen Fluss nach Reykjadalur. Auch hier durfte ich feststellen, was sich in 3 Jahren alles geändert hat.
Ein Kaffeehaus, eine neue Zufahrt, Parkplatz zum Bezahlen, und auch am Fluss oben war der Weg geändert und etwas verlegt worden. Weg von den heißen Dampfstellen.

Schatten von 4 Reisenden

Und ich habe mich nicht getraut, mich ins heiße oder warme Wasser zu legen. Mir war zu kalt. Aber GMS + Wixhausen haben sich todesmutig in die warmen Fluten gestürzt. ;o)
(Das Drummertier ist unterwegs umgedreht.)

Danach musste GMS noch etwas besorgen, was uns zu einem Abstecher in ein Einkaufszentrum nach Reykjavík brachte. (Es war ungewohnt, so viele Menschen auf einem Haufen + dann noch zum großen Teil maskenlos zu sehen. Inzwischen wird das sicher wieder anders aussehen…)

Blick auf Þingvellir

Als letzten Punkt gab es nochmal Schwefeldüfte und bunte Erde satt – in/bei Krýsuvík – bevor wir zu unserer letzten Unterkunft fuhren. Hier ging es nochmal Burger essen, bevor wir früh zu Bett gingen.

Um 4 Uhr war Frühstück… und das war es.

Anzeigentafel zum Flug nach Frankfurt mit Flug-Nr. FI520 um 07:25 Uhr bei Gate C21

Auto zurückbringen. Einchecken. Beim Security Check die Reste meiner Zahncreme loswerden, weil der Kontrolleur in Island bemerkt hat, dass es sich um eine fast leere 150 ml-Tube handelte. Na gut – zumindest von Deutschland nach Island hatte ich es geschafft, sie zu schmuggeln. Und zu Hause habe ich ja noch Zahncreme.
Dafür waren die Stiefel egal.
Aufs Boarden warten. Ab ins volle Flugzeug. Dieses Mal keine Plätze zum Wechseln. Von daher keinen Fensterplatz. Daher auf dem Rückweg Musik vom Flugzeugprogramm gehört. Natürlich was Isländisches: MAMMÚT.

In Frankfurt dann noch von einer Kollegin vom Drummertier abgeholt und bis nach Hanau gefahren worden.

Karte des geplanten Fluges mit Standort des Flugzeugs kurz vor Schottland

Und DAS war der Kurztrip dieses Jahr nach Island.

Die Fotos haben wir schon ausgetauscht.

Zu Weihnachten habe ich mit Fotos von mir einen Kalender für meinen VnvO, für Timon + für die Familie meiner Schwester gebaut.

Irgendwann in der nächsten Zeit werde ich noch ein bis vielleicht zwei Fotobücher bauen.
Mal sehen, wie die werden.

Vielleicht poste ich hier ja auch nächstes Jahr pro Monat ein Kalenderblatt des Kalenders? Das wäre ja auch mal was.

Ich wünsche Euch ein besseres Jahr 2022, als es 2021 war, im Großen und Ganzen.

Blick auf Berge nördlich von Reykjavík