Das neue Buch ist eröffnet

Notizbuch in hellem Grün, mit Gummi verschlossen

Hiermit erkläre ich mein neues Notizbuch zum Vorschreiben meiner Blogbeiträge für eröffnet. :o)

Dieses Buch ist wieder kariert, aber mit Rand. Auch hat es, wie das Vorgängermodell, 120 Seiten, ein Leseband samt Stifthalter, sowie eine Falttasche hinten, für Notizen oder was weiß ich. Sollte aber eher flach + leicht sein. Ein Goldbarren würde nicht reinpassen. Ein Foto von einem Goldbarren wohl schon. Solange es kleiner als A5 ist. ;o)

Das ist ja auch etwas, wo ich in einem Geschäft schlecht vorbeigehen kann, ohne nicht zumindest mal zu schauen.
Notizbücher.
Und tatsächlich brauche ich ja immer mal wieder ein neues. Wobei in meinem aktuellen Tagebuch noch viel Platz ist – mehr als die Hälfte – und ich an meiner Geschichte schon lange nicht mehr weitergeschrieben habe. Hm.

Na, dafür fülle ich das Buch für Blogbeiträge ja immerhin. ;o)

Im Urlaub in Borken konnte ich auch nicht die Finger von ein paar neuen lassen. Sogar mal wieder eines in A4. Im Aldi gibt’s halt doch immer mal wieder welche, für den berühmt-berüchtigten Appel, + ein Ei.
Bis so 5 Euro kann ich so gut wie nicht widerstehen. Ab 10 fällt mir das dagegen sehr leicht. Bin wohl ein Notizbuch-Billigheimer. Was soll ich sagen. *schulterzuck*

Genau, zum Thema Konsum oder Geld ausgeben könnte/wollte ich vielleicht mal etwas schreiben, so von meiner Warte/Geldbeutel aus gesehen. ;o)
Das wäre also möglicherweise ein Thema hier in diesem Buch.
Gestern hatte ich ja Kommunikation erwähnt. Das könnte/wird wahrscheinlich auch mal ein Beitrag werden. Doch dieses Thema in diesem Beitrag mit dranquetschen…
Nö.

Es wird irgendwann mal neue Platten geben. Das könnte ich mit meinem Konsum’verhalten‘ verbinden. Andererseits habe ich die ja immer gerne Extra.

Wie im letzten Buch (und denen davor) gibt es sicherlich Sachen über meine Familie, Freunde, meinen Balkon, Konzerte, Filme, Bücher… und alles, was mir sonst in den Sinn kommen mag und ich hier öffentlich machen will.
Das kann vieles sein – wie auch schon in den 743 Beiträgen bisher.

Wow. Das wird jetzt der 744 lesbare Beitrag hier werden. Das ich das solange mache/durchhalte, hätte ich auch nicht gedacht. Vielleicht gibt’s ja auch mal wieder etwas über meine Statistiken hier. Lasst Euch überraschen.

Habt eine schöne erste Oktoberwoche. Bald. ;o)

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechts

Kleine Wanderung gefällig?

Aufzeichnung der Kalkofen-Messelmuseum und zurück-Wanderung Abgeschlossen am 1. September 2024 Zeit: 1 Std. 32 - 7,8 km Entfernung - 5,1 km/h-Durchschnittsgeschwindigkeit - 70 Meter Höhendifferenz

Heute stand auf dem Programm ein wenig unterwegs sein mit Freunden. Das hatte ich ja schon angekündigt. Und dass das Organisieren nicht so einfach war. *Augenroll* Aber wir haben es hinbekommen.

Schild: Fossilienmuseum Haus der VereineSo bin ich gegen 10 Richtung Wixhausen gestartet, um den dort wohnenden Balkonbauer abzuholen – und außerdem noch ein paar Dosen schon mal dort zu lassen, für das andere Projekt. Doch darüber wird ein anderes Mal berichtet.
Er war nicht alleine, sondern hatte noch 2 Bekannte dabei, die ich dann alle zum Treffpunkt Kalkofen mitgenommen habe. Da sind für den Wanderteil noch GMS und der Kaffeemaschinenmelker dazugestoßen.
Eine gemeinsame Freundin hatte ihren Startzeitpunkt verschlafen und hat es dann nicht mehr rechtzeitig zum Kalkofen geschafft. Also wurde sie vom Balkonbauer direkt nach Messel umgeleitet.
Wir hatten inzwischen zumindest ein erstes Frühstück und was zum Trinken zu uns genommen, bevor wir uns auf den geraden Weg zum Fossilien- und Heimatmuseum Messel gemacht haben.

Schild an einem Holzpfahl: Max Mein Karrierebaum November 2021 Dahinter steht ein verkümmert wirkendes Bäumchen ohne Blätter im WaldDer Weg war nicht besonders herausfordernd, da einfach gerade aus durch den Wald. Das Anstrengendste war dann noch, immer den ganzen Fahrradfahrern Platz zu machen. ;o)
Und die Hitze. *schwitz*
Auf der ersten Hälfte des Waldweges gab es auf der rechten Seite eine Reihe frisch gepflanzter Bäume, die anscheinend alle gespendet waren. Zumindest stand vor jeden Bäumchen ein Holzpfahl, auf dem der entsprechende Spender vermerkt war. Oder für den/die der Baum gespendet worden war. Und wann.
Interessant.

Miniaturmodell des Ortes Messel um 1850Zum Glück ging der Weg die meiste Zeit durch den Wald. Nur in Messel ging es zwischen den Häusern durch bis zum Museum. Da hat dann unsere Freundin schon gewartet.

Wir haben uns das Museum angesehen – und uns nett mit dem Menschen vor Ort unterhalten, der wohl die Morgenschicht hatte. Es war sehr interessant – und wenn jemand aus dem Rhein-Main-Gebiet am Wochenende vielleicht mal Lust darauf hat, kann ich das Fossilienmuseum in Messel wirklich empfehlen. Vor allem, da es keinen Eintritt kostet. ;o)

Ein Damwild liegendNachdem wir soweit alles gesehen hatten, haben wir uns wieder auf den Rückweg zum Kalkofen gemacht, wo dann noch die letzten fehlenden Freunde zu uns stießen.
Dort haben wir dann gemütlich zusammen im Biergarten gesessen, gegessen und getrunken. Und keiner musste frieren. Weil es war warm, doch wir hatten immerhin Schatten. Yay!

Kurz vor 6 sind wir schließlich alle wieder aufgebrochen. Ich habe den Balkonbauer noch nach Hause gefahren, und dann die Gelegenheit genutzt, ein wenig rumzuschäumen. ;o)
Innere einer mit einem Sack verkleidete Tasche, ausgefüllt etwa zu 4/5tel mit Bauschaum. Bis zum Taschenrand sind es noch vielleicht 15-20 Zentimeter.Nachdem ich alle Dosen geleert hatte, habe ich mich dann auch auf den Nachhauseweg gemacht. Vor allem, da ich im Biergarten nach dem ganzen Futtern und Trinken fast eingedöst wäre. *schnarch*

Ich dachte ja, es hätte heute mit dem Schäumen noch nicht gereicht. Zumindest war am Ende der Dosen noch gut 20 Zentimeter Platz. So dachte ich also, ich müsste nochmal was holen – doch vor zwei Stunden hat mir Balkonbauer ein Bild geschickt, das mir zeigt, dass dies wohl nicht mehr nötig sein wird.
Über dieses Projekt kann ich nur sagen: Fortsetzung folgt.

Und wann und was machen wir dann zusammen als nächstes? Da haben wir noch nichts ausgemacht. Das wird also noch eine Weile dauern bis dahin.
Vielleicht berichte ich danach dann auch davon?
Wer weiß? Ich lass mich überraschen. ;o)

Ausstellungsstück des Fossilien- und Heimatmuseums Messel Das dargestellte Fossil eines Großen Nagetiers

Borderlands

Eintrittskarte Kinopolis Hanau "Borderlands" Datum: 27.08.24 Zeit 19:45 Preis: 0,00 Reihe B Sitz 16

Es ist endlich soweit. Ich habe Urlaub.
Das bedeutet, ich muss die nächsten Tage nicht zum Flughafen in der Frühe, sondern kann endlich mal wieder im Bett liegen bleiben. Länger als bis kurz nach 3. ;o)

Der Übergang in meinen Urlaub ging auch fließend, denn ich bin mit Freunden ins Kino gegangen. Ursprünglich war Donnerstag angedacht, aber da passten die Zeiten nicht mehr, also gings kurzfristig gestern Abend. Den Film, in dem wir waren, habt ihr sicherlich schon vermutet, wenn ihr den Titel des Beitrags gesehen habt. ;o)

Ja, wir waren in Borderlands.

Tatsächlich war ich mir mit dem Film nicht sicher, nachdem ich den ersten Trailer gesehen habe. Doch eigentlich mehr wegen der Besetzung der Rollen. Kevin Hart als Roland? Und Tiny Tina fand ich auch nicht ganz… passend? Im Gegensatz zur Tina wie ich sie von den Spielen von Borderlands 2 und aufsteigend kenne.
Alleine wäre ich wohl nicht gegangen, aber mit Freunden konnte ich es ja mal versuchen.

Nachos mit Käsesoße und GetränkAuch hier habe ich mir vor dem Film dieses Mal wieder Nachos und ein kleines Getränk geholt. Einfach weil mir das Menu zu groß und damit auch zu teuer war. Ich brauche keinen Liter-Becher! 0,5 genügt völlig.

Die Werbung vorneweg hat mich nicht wirklich für irgendwelche zukünftigen Filme begeistert. Um Zehn nach Acht ging der Film dann richtig los.

Und wie war er nun?

Ich habe es nach dem Film den anderen auch gesagt: Er war jetzt nicht ganz so schlecht wie ich befürchtet hatte. Gut, Kevin… na ja. Doch an Tina konnte ich mich gewöhnen. Und Cate Blanchett als Lilith war auch nicht so schlecht. Und Claptrap war sowieso für alle Witze zuständig. Auch die Welt sah ziemlich gut aus. So, wie ich sie von den Spielen kenne. Da haben sie durchaus gute Arbeit geleistet. Wie gesagt, besser als ich gedacht hätte. Auch, weil der Film ja ziemlich zerrissen wurde/wird. Aber tatsächlich habe ich mir auch da keine Kritik wirklich angehört oder angesehen. Doch die Überschriften sagen schon viel aus.

Auch wenn ich jetzt nicht viel weiter über den Film schreiben will und werde, so kann ich zumindest noch meine Wertung mitteilen, die ich auch meinen Freunden gesagt habe: Ich denke, 6 von 10 ist zumindest über den Durchschnitt. Und halbe Punkte kann ich keine geben. ;o)
Und ich kann mitteilen, dass ich heute tatsächlich mal wieder Borderlands angefangen habe zu spielen. Anscheinend war er dafür inspirierend genug.

Ich kann ja nicht immer 8 bis 10 Punkten geben. ^^

Roter Vorhang im Kino

Ciao ciao.

Lageplan des Friedhos

Und jetzt ist sie rum, schon ein paar Tage.
Die Beerdigung unseres Freundes.

Hier nannte ich ihn meistens „die Banane“, denn wenn ich über jemanden schreibe, braucht er/sie ja auch einen Namen. Aber den Vornamen nur mit dem ersten Buchstaben abzukürzen, wie ich es mal in einem anderen Blog gesehen habe… nee. Da finde ich dann sowas wie Drachenechse, Fuchs, VnvO oder GMS viel besser.

Klar, theoretisch könnte ich auch einfach den Vornamen nennen. Thomas, Susi, Lena… da gibt es Tausende. Dennoch versuche ich, sie zu anonymisieren und was Eigenes dafür zu entwerfen. Im Falle von Banane hat ihm Banane nicht wirklich gefallen.

Jetzt kann ich ja Werner schreiben. :o/

Am Montag war also endlich Werners Beerdigung.

Es war mein letzter Tag der Arbeitswoche/blocks. Theoretisch Dienst bis 14 Uhr. Die Beerdigung sollte um 13:00 Uhr stattfinden.

Also habe ich einfach montags morgens gefragt, ob ich wegen einer Beerdigung früher gehen kann. Nach Stunden konnte es dann endlich geklärt werden und ich habe das OK von oben bekommen.
Weil – eigentlich darf jetzt, während der Kurzarbeit, keiner früher gehen. Weswegen mir Kollegen im Vorfeld schon geraten hatten ‚meld dich Krank‘. Doch ich wollte den offiziellen Weg gehen. Ein anderer Kollege hat dagegen die Krank-Variante gezogen. Denke ich.
(Was ist das für eine Firma, in der mensch noch nicht mal ohne Probleme zu einer Beerdigung gehen kann?! Kurzarbeit hin oder her…)

Ich habe mich also um halb Eins in die Bahn gesetzt, Stadion raus, zum Auto + auf zum Friedhof. Ich habe noch nicht mal ausgestochen, damit ich die Bahn um Halb auch wirklich bekomme.
So war ich dann kurz nach 1 am Friedhof in Offenbach.

Eine Information zu Offenbach von der Familie war, dass da ein Familiengrab sei. Klar, kann ja sein.

Ich habe mich also kurz umgesehen, ob ich noch andere wartende Personen erblicke (mit denen ich rechnete). Niemand zu sehen. Also niemand wartendes. Daher mal zum Eingang der Trauerhalle gegangen. Da war auch niemand zu sehen. Also dachte ich mir, dann gehe ich halt wieder zurück und zum Friedhofsausgang der Trauerhalle, da werde ich dann bestimmt jemanden sehen.

Und gerade, wie ich dorthin kam, sah ich eine große Anzahl Menschen zu einer Beerdigung gehen. Und ich war mir sicher, da auch einen Freund gesehen zu haben. Also bin ich hin + habe dort meine erwarteten Freunde getroffen. Ich hatte mich kurz über die Menge der Leute gewundert, denn im Vorfeld hieß es „nur 5 Leute zur Beerdigung“. Wie ich dann erfuhr, handelte es sich um eine… ja, wie nennt mensch das? Sammelbeisetzung? Gruppenbeisetzung?

Werner war auf dem Weg auf jeden Fall nicht alleine. Denn insgesamt wurden bei diesem Termin 19 Urnen beigesetzt, in einem anonymen Urnenreihengrab.

Äh ja.

Ich glaube, zu Slow-Fox meinte ich „Interessantes Familiengrab.“

Es wurden die Namen genannt, und zu jedem Namen wurde eine Urne ins Grab gelassen. Da Werner der erste war, konnten wir uns recht einfach merken, wo er sich in der Reihe befand. Wenn der Bestatter, wie ich einfach mal hoffe, auch die richtige Urne genommen hat.
Weil, wenn erst mal Gras über die Sache gewachsen ist…

Werner und die nächsten 1-2 Urnen wurden in einem Netz runtergelassen. Die 3. oder 4. Urne hatte zwei Fäden/Seilchen/Schnüre zum Herablassen.
Es tut mir leid, doch mir kam da der Gedanke, wenn dies meine Beerdigung wäre + ich in einer Urne mit 2 Fäden/Seilchen/Schnüre… ich glaube, das heißt „Senkbänder“.

Also, wenn ich das wäre in der Urne mit Senkbändern… dann würde ich vor dem Absenken gerne noch einen Looping drehen.
Mit Schwung.

Huiiii.

;o)

Die Frau von dem Freund (für den ich noch keinen Blognamen habe… Seinen Runnernamen? Ich glaube, sein Pseudo weiß ich gar nicht mehr…) hat auf jeden Fall dafür gesorgt, das Werner nicht ohne Würfel ist. Sie war nämlich vor mir am Grab und hat ihm, denke ich, einen 20er reingeworfen.
Den klassischen GM-Würfel, passend für unseren Groß-GM. *sfz*

Wir waren nun also für Werner 8 Begleiter.

Dreckige Hand nach Graben in der Erde.

Quelle: Drachenechse

Und ich habe am Grab ein paar Fotos gemacht. Damit a) jemand, der/die nicht zur Beerdigung konnte, wie z.B. Drachenechse, in etwa den richtigen Standort finden kann, zum Abschied nehmen und b) ich selbst es wiederfinden kann, zumindest so in etwa.

Im Falle von Drachenechse kann ich bereits nachtragen, dass sie gestern den Besuch gemacht hat. Und nach Rückfrage bei mir, wo etwa es ist – und den Fotos – hat sie es wohl gefunden.
Und dafür gesorgt, dass Werner zum Rollenspielen woauchimmer einen kompletten Satz hat.
Sie hat mir dieses Foto geschickt und geschrieben, sie fühle sich wie ein Grabräuber – dabei hat sie ja gerade das Gegenteil gemacht. Nämlich noch einen guten Satz heimlich vergraben. (Wie schön wäre das, wenn die Wurzeln schlagen könnten und dann da ein Würfelbaum wachsen würde. :oD)

Ich werde euch diese Fotos hier jetzt auch zeigen. Damit ihr, falls ihr mal zum Neuen Friedhof nach Offenbach kommt, selbst mal bei Werner vorbeigehen und „Hallo“ sagen könnt.

Ich kann ihm jetzt oft auf dem Weg zur + von der Arbeit winken.

Mach’s gut, Werner.

 

Firedhof-Draufsicht mit Markierung, wo das Gräberfeld sein dürfte.

Friedhof Vogelansicht mit ungefährer Gräbermarkierung

 

Urnenreihengrab mit Markierung, wo etwa Werner sein müsste

 

Alternativer Blick auf das Urnenreihengrab mit Markierung, wo Werner sein müsste

 

Urnenreihengrab - ofen mit Blumen und Erde

Wie bin ich denn drauf?

Eine Woche…

Anfang des Monats hatte ich ja darüber geschrieben, dass wir diesen Monat mehrere neue GMs für/als Aushilfe nehmen, da unser Haupt-GM leider wieder verhindert ist.

Denn eigentlich hätte er für 2 Wochen ins Krankenhaus gesollt, weil was von seinem letzten Besuch dort im Sommer nicht so heilen wollte.

Wie es halt manchmal so ist.

Als er im Sommer im Krankenhaus war, war er trotzdem in unserem Forum/Server sehr aktiv. Oder vielleicht deswegen. Weil ihm langweilig war. Das hatte er für diesen Termin auch befürchtet.
Langeweile.

Jetzt war es aber ganz seltsam, dass wir so gar nichts von ihm gehört haben.

Einerseits kann sich jemand ja auch mal zurückziehen und muss nicht ständig online oder live präsent sein. Das kann und will ich niemandem verwehren.
Wenn ich mal keine Lust habe, bin ich auch mal nicht online.
Aber wenn sich diese Offline-Tage häufen, obwohl ja eher Langeweile + damit verstärkte Onlinetätigkeit erwartet wurde… machen Menschen sich irgendwann Sorgen.

So hatte ich mit Drachenechse schon mehrmals geschrieben, irgendwann dann auch im Forum gefragt, ob jemand etwas von ihm gehört hat – und letzte Woche Freitag haben wir dann zu viert beschlossen, mal eine Mail an die Polizei zu schreiben, um zu fragen, was wir machen können.

Die Mail habe ich verfasst und abgeschickt, nach Rücksprache mit den anderen. Es kam auch eine Antwort, mit der Bitte um Anruf am nächsten Tag (Samstag), um darüber mal zu sprechen. Da ich am Samstag aber erstmal verhindert war, hat sich dann ein anderer Freund gekümmert.

Den Vormittag über wurde ich immer über den laufenden Stand informiert – was ich erst gesehen habe, als ich wieder zu Hause war.
Und um kurz vor 15 Uhr kam dann der Anruf des Freundes, dass die Polizei nun die Wohnung geöffnet – und unseren Freund tot in der Wohnung gefunden hat.

. . .

Die Information habe ich dann telefonisch an Drachenechse weitergeleitet, die die Nachricht schwer getroffen hat. Genauso wie meine beiden anderen Freunde.
Und ich?

Ich frage mich eigentlich, warum mich diese Nachricht nicht so mitgenommen hat?

Es war eher sowas wie „Gut, jetzt wissen wir wenigstens Bescheid.“ Aber mehr? Bei mir nicht viel. Da wäre ich eher für die anderen am Telefon dagewesen, als selbst jemanden zum Sprechen zu brauchen.

Ich frage mich: Wie bin ich denn drauf?
Was stimmt denn mit mir nicht?

Wenn ich eine letzte Vorstellung meines Lieblingsmusicals sehe, kann ich das Wasser gar nicht abstellen. Oder als ich mit Drachenechse zusammengezogen bin + meine alte Wohnung aufgegeben habe…

Aber wenn ein Freund stirbt?

Bei meinen Großeltern auch nicht…

Ich würde sagen, irgendwie stoisch – ‚Ist so und kann ich nicht ändern.‘

Was ist denn das für eine Einstellung?

Ich denke dann eher daran, wie wir jetzt mit unseren Rollenspielrunden weitermachen werden?

Ist das meine einzige Sorge?!

Geht’s noch?

Das es die anderen schwer mitgenommen hat, kann ich voll verstehen.
Da finde ich eine Frage dann eher… unpassend.
„Wieso kann einen das so mitnehmen – es ist doch ’nur‘ ein Freund?“

Nun – ich kann Trauer für einen Freund eher erstehen, als für manchen Mensch aus der Familie.
Denn einen Freund hat mensch sich ausgesucht, sich konkret + aktiv FÜR diese Freundschaft entschieden.
Familie? Die hat mensch, ohne dass er/sie konkret etwas dafür kann.

So würde ich von mir behaupten, dass mir einige Freundschaften wichtiger sind als familiäre Verbindungen.

Deswegen, Gefühle für Freunde niedriger zu werten als für Mitglieder der Familie… nee.

Auch wenn ich jetzt also nicht in Tränen „zerflossen“ bin… ich denke, das Gefühl des Verlustes wird sich auch hin und wieder bei mir melden.

29 Jahre sind doch eine nicht unbedeutende Zeitspanne.

Gemeinsames Lästern; ihm nach einer Aufführung noch in voller Maskerade anschmachten, um seine Homophobie ein wenig zu triggern…; beim gemeinsamen Besuch einer Wrestling-Veranstaltung zusammen mit ihm „die Bösen“ anfeuern und so RICHTIG Stimmung in die Bude bringen…; Magic-Abende auf dem Balkon…

Kein Treffen mehr, um zusammen Essen zu gehen und zu quatschen – auch wenn es schon ein paar Jahre her war, das wir dies getan haben. Genau wie fast alles andere auch.

Keine Rollenspiele mehr zusammen.

Und es hat tatsächlich nie geklappt, dass ich mal für ihn leiten durfte.

*SFZ*

Und jetzt werden wir sehen, wie wir weitermachen.
Und wir wollen weitermachen.

Der Kontakt zur Familie steht. Jetzt heißt es abwarten, wann + wie es werden wird von wegen der Beerdigung. Es wollen wohl so einige kommen. Nur ob dies geht?

Letzter Stand war 5 Leute bei der Beerdigung.
Genauso, wie ich jetzt bei der Konfirmation meiner Neffen gerne meinen Platz in der Kirche zur Verfügung stelle, würde ich das auch für die Beerdigung tun. Doch ich würde dann gerne danach gleich ans Grab.

So gerne ich ihm „die Ehre“ erweisen möchte – ich denke, es wäre ihm gleich. Von daher reicht mir, dann nach dem Grab zu sehen.

Und ich würde ihm gerne einen hölzernen 20-seitigen Würfel mit auf den Weg geben. Habe aber bis jetzt nur 6-seitige hölzerne Würfel gefunden. Und ich denke nicht, dass ich bis dahin einen geschnitzt bekomme.

Hm…

Da bleibt noch so einiges zu klären.

Ich vermute, dass ich Euch darüber dann auch informieren werde.

Bis dahin…

sage ich hier jetzt fürs Erste:

 

Banane – mach’s gut.

Es war schön, dich gekannt zu haben.

Und das Rudel würde gerne zu Ehren des „Einsamen Wolfes“ zusammenkommen.

 

Passive Suche

In der Regel schreibe ich ja meine Beiträge in meinem Notizbuch während der Arbeit vor – wenn ich bei der Arbeit auf etwas zum Röntgen warte, oder um mich beim ständigen Nur-auf-den-Bildschirm-glotzen-und-warten-das-Bilder-aufgeschaltet-werden wach zu halten. Ich hätte da auch noch so zwei-drei Sachen, über die ich in der nächsten Zeit vielleicht mal was schreiben will: Die Jugendbuch-Serie „Chroniken der Weltensucher“; was über das Thema Kinder- und Jugendtheater… und heute hat sich etwas aufgetan, über das ich jetzt direkt schreiben möchte – direkt in die Tasten gehauen. (Na gut – erst im Word vorgeschrieben, und dann in WordPress übertragen. Will ja die Tippfehler so gut als möglich reduzieren. 😉 Aber ohne Umweg über Papier.)

Ich hatte ja in der Vergangenheit schon mehrmals u.a. auch als Thema meine Suche nach einem passenden Gegenstück. Von verschiedenen Flirtforen, dass ich keine Frauen anschreibe… Nun, heute muss ich sagen, dass ich in der Zwischenzeit tatsächlich auch mal ein paar Frauen angeschrieben habe – so ’ne gute Handvoll, würde ich sagen. Das Antwortverhalten ist zwar immer noch sehr niedrig, aber na ja.
Auch hatte ich es ja schon mal über die Spam-Mails, die ich dort bekomme. Da sind mittlerweile etliche neu dazugekommen. Seit dem Jahresbeginn um die 22 Stück – plus die, die nach dem entsprechenden Beitrag noch letztes Jahr dazugekommen sind. Auch hier hatte ich mal mit dem Gedanken gespielt, ob ich da mal ein Update mache. Mails hätte ich ja genug. ;o)
Will sowas jemand lesen?

Ja… das Suchen…

Es gibt da ja mehrere Möglichkeiten, interessante Menschen kennenzulernen. Viele Beziehungen finden sich ja über gemeinsame Interessen oder Vereine. Da ist beim Bogenschießen nichts für mich zu finden. Interessante Menschen gibt es schon – aber halt nichts für eine Beziehung.

Eine andere Möglichkeit ist ja über die Arbeit. Da ist es jetzt nicht so, dass es in unserer Firma keine Frauen gäbe. Allerdings sind sie in unserer Abteilung – dem Reisegepäck – eher spärlich gesät. Da Frauen halt nun mal eher in der Fluggastkontrolle gebraucht werden – weswegen unsere Gate-Frauen auch in schönster Regelmäßigkeit „nach oben verkauft“ werden.
Langer Rede, kurzer Sinn: Im Gate nicht wirklich was zu wollen – und ich bin froh, wenn ich nicht in die Fluggastkontrolle muss. Dumm gelaufen. ^^

Viele Beziehungen lernen sich ja auch über gemeinsame Freunde kennen. Nun, Drachenechse hatte tatsächlich mal mit dem Gedanken gespielt, mich mit der Spielleiterin ihrer DSA-Gruppe zu verkuppeln. Bis sie festgestellt hat, dass diese in einer Beziehung ist. Sie musste also nicht verkuppelt werden. Gut für sie. 😉
Auch im sonstigen Freundeskreis ist die Single-Frau eher schwach verbreitet.

Also ist da auch nicht so viel zu wollen.

Bis zu einer Message heute Morgen aus Nürnberg.
Na ja – die Message kam wohl gestern Abend schon, aber ich habe sie heute Morgen nach dem Aufstehen erst gesehen. Wahrscheinlich zum Glück – wer weiß, wie ich da sonst geschlafen hätte, wenn ich sie schon gestern Abend gesehen hätte. ^^
Da hat mir nämlich die Trolline aus Nürnberg ein Bild einer Freundin geschickt, und gefragt, ob ich Interesse hätte.

Äääh…

Das ist überraschend.
Wie sie auf diese Idee kommt?

Nun – dieses Bild ist auf jeden Fall ein interessanter Anblick.
Und vielleicht ist sie ja wirklich jemand, mit dem man eventuell zumindest ein bisschen hin-und-her-texten kann, oder am Telefon sprechen?

Bisher habe ich Trolline noch nicht auf ihre Nachricht geantwortet.
Ich wollte da nicht gleich drauf schreiben und mich verhalten wie ein Hund, dem man ein Stöckchen vor die Schnauze hält und der deswegen aus dem Schwanzwedeln nicht herauskommt und aufgeregt hin und her springt. Ich musste das erst mal in aller Ruhe setzen lassen.

Und diesen Beitrag fabrizieren.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss nach Nürnberg schreiben…

;o)

 

 

Ein bisschen Unsinn…

Heute mal etwas absolut unwichtiges – aber etwas, das mich einfach sehr erheitert hat.

Ein Kumpel hat vor ein paar Jahren ein Freundschaftsforum eröffnet.
Und zwar im Mai 2011, um genau zu sein.

Es handelt sich dabei um ein kleines Forum im Sinne von „wenige Nutzer“.
Wenn ich jetzt mal gerade so in die Mitgliederliste schaue, kommen wir über die Jahre hinweg gerade mal auf 8 Mitglieder. Wobei inzwischen die Hälfte davon nur noch Karteileichen sind.
Doch trotz der wenigen Teilnehmer kommen wir inzwischen aber dennoch auf 802 Themen mit 11289 Beiträgen.
Hat sich ganz schön was zusammengeläppert. ^^

Das jüngste Mitglied ist die Drachenechse – die ich im April endlich überreden konnte, sich auch anzumelden. Nachdem ich nochmals das Ok vom Big Forums Boss dazu bekommen hatte.

Das mal zum Hintergrund.

In diesem Forum haben wir oben eine sogenannte „Shoutbox“ – in der man jederzeit was reinschreiben kann. Dort verschwindet der Text dann nach gut 5 Tagen, glaube ich mich an den Zeitraum zu erinnern.

Dort hat Drachenechse letztens etwas reingeschrieben, nachdem die Box wieder mal geleert war.
Was mich veranlasst hat, darauf direkt was zu schreiben – und das Ergebnis war dann das, was mich so erheitert hat – und was ich jetzt hier mal verbreiten möchte.
Zum Glück konnte ich den Text noch rechtzeitig für mich sichern – bevor sich die Box wieder geleert hat.

Ich werde diese Kommunikation in unserer Shoutbox jetzt also mal in der chronologischen Reihenfolge wiedergeben.
Die Teilnehmer sind Drachenechse, ich (Bernd) und… ich nenne ihn hier jetzt mal in diesem Zusammenhang Boss. Weil Forumsboss. 😉
Die richtigen Emojis werde ich hier leider nicht wiedergeben können – aber ich versuche, passende Gegenstücke dazu aufzutreiben.

Dann also mal ans Werk – und vielleicht kann sich ja auch der Ein oder die Andere darüber amüsieren. Ich habe das zumindestens köstlich getan.

😀

 

Drachenechse:  Is so leer hier, da muss doch ma wieder was rein!

Bernd:  💩

Bernd:  Bitte schön – hab was rein gemacht.

Bernd:  *ggg*

Boss:   😛 Olles Ferkel, mach das wieder weg!

Drachenechse: Du bist doch keine Katze, Bernd, die überall hinmachen darf!

Bernd:  Tsisss – mein altes Problem: Immer versteh ich die Aufforderungen falsch.

Bernd:  Und keine Angst – das verrottet schnell. 4-5 Tage, dann is es weg. ^^

Wünsche – und Personen

Es gibt Personen, die man nicht versteht – von denen man aber selber auch nicht verstanden wird. Das beruht oftmals sicherlich auf Gegenseitigkeit.
Wie ich darauf komme?

Dies wurde mir vorgestern (mal wieder?) klar, denn…

Ich will dieses Jahr tatsächlich mal wieder meinen Geburtstag feiern.
Bedeutet: Ich lade in eine Pizzeria ein. Und zwar dieses Mal Familie + Freunde kombiniert. Mein Plan für letztes Jahr wurde ja leider von Autos zunichtegemacht. Vorletztes Jahr habe ich nur meine Freunde eingeladen. Dieses Mal also kombiniert.

Mein ursprünglicher Plan war leicht anders, da ich gerne meinen Imkerfreund samt Familie dabeigehabt hätte. Allerdings hätten bei diesem Plan leider einige Leute aus meiner Familie nicht so mitmachen können… und dann habe ich ewig mich nicht kümmern können/wollen…

Jetzt also Pizza im Nahkreis.

Ich bin mit der Alternative sehr zufrieden. Zumindest habe ich mich da endlich mal gekümmert, nachdem mir der Gedanke gekommen ist.

Da wäre jetzt nur noch die Sache mit den Geburtstagswünschen.

Wenn man einlädt, wird dann ja immer die Frage nach den Wünschen gestellt.

Da ist die Sache jetzt die:
Was ich mir wirklich wünschen würde, kann von den Eingeladenen eh niemand erfüllen. Und ich habe jetzt keine Lust, mir zwanghaft irgendwelche Sachen überlegen zu sollen. Und wenn ich WIRKLICH etwas möchte, kaufe ich mir das selbst.

Deswegen will ich es dieses Mal anders machen.

Ich habe bei der Einladung direkt hineingeschrieben, was ich da möchte: Nämlich, ich zitiere:

„Ich wünsche mir KEIN Geld und KEINE Gutscheine.
Spendet das Geld.“

Und für die Spenden habe ich drei Vorschläge gemacht.
Nämlich erstens eine Spende an den Sportverein, bei dem ich Bogen schieße. Aber nicht für die Bogenabteilung, sondern als eine Unterstützung für die Ropeskipper und deren EM-Teilnahme.
Denn zu diesen Teilnehmern gehört unter anderem meine Lieblingsnichte.
(Die Entscheidung fällt leicht, bei einer einzigen. ;o))
Mit ihren 13 Jahren darf sie im Sommer mit Mutter und Bruder das erste Mal nach Portugal zum Springen fahren. Weil das ja nicht umsonst geht, möchte ich also meinerseits die Truppe dabei unterstützen. Deswegen war dies mein erster Vorschlag.
(Die Variante meiner Eltern-vor-Ort finde ich aber auch in Ordnung – die haben mir heute am Telefon erzählt, dass sie das Geld, welches ich geschenkt bekommen hätte, direkt meiner Schwester weitergeben. Passt auch.)

Für Naturfreunde habe ich als zweites eine Spende an den NABU vorgeschlagen – und als drittes einfach mal Brot für die Welt.

Was bin ich doch für ein guter Mensch…

äääh…

Nö.

Irgendwie ist es mehr reine Bequemlichkeit:
Gutscheine will ich nicht, weil ICH dann wieder schauen muss, wo kann ich sie einlösen… wie lange sind sie gültig… was bekomme ich dort… wenn ich sie einlösen möchte, muss ich sie dann finden 😉 und natürlich mit rumschleppen…

Das war und ist mir zu blöd.

Und Geld zu wünschen?

Um hinterher vielleicht die Rechnung zu machen, ob sich die Einladung „gelohnt“ hat?

Dito.

Wenn ich Geld sparen wollte, würde ich gar keine „Feier“ machen. Aber ich will ja mal einen Abend „meine“ Leute um mich haben. Und bevor ich sage, ich wünsche mir gar nichts… und dafür halt Gutscheine (siehe oben) oder Geld (siehe auch oben, in der gleichen Zeile wie die Gutscheine. ;o)) als Verlegenheitsgeschenk bekomme…

Nein, Danke.

Deswegen der Spendenwunsch.

Meine Mutter hatte vorgeschlagen, Geld zu wünschen und das dann zu spenden. Doch wenn ich das mache, behalte ich es vielleicht doch selbst. Das war mein Gedanke. Also soll jeder direkt selbst spenden, wenn er nichts Anderes weiß.

Denn ich habe ja nicht gesagt, dass ich keine Geschenke annehme. Die Spendensache ist hauptsächlich für alle gedacht, die keine Idee haben. Wenn einer eine Idee hat, was er mir schenken kann: Bitte sehr.

Doch ob das die Leute selbst so herauslesen?
Oder jetzt nur diejenigen der Eingeladenen, die meinem Blog eh folgen?

Dann weiß ich zumindest, dass meine Familie das nicht liest.

Ach ja, um nun nochmal auf meine Einleitung zurückzukommen…

Eine verwandte Person liegt definitiv nicht auf meiner Schiene – und ich nicht auf ihrer.

Von den bisherigen Rückmeldungen hatte niemand etwas zu meinem Wunsch geschrieben. Er scheint also in Ordnung zu gehen.
Nur diese Person …

Ich zitiere wieder:

„du musst ja viel Geld haben, wen du alles Spenden willst, aber es ist ja deine Sache.“

In meiner Antwort schrieb ich dann unter anderem

„Und Falsch: Nicht ich spende – ihr spendet.“

Und

„Und ja – ich hab genug, Danke der Nachfrage.“

Dies wirft in mir den Gedanken auf, dass diese Person sich einfach nicht vorstellen kann, dass man Geld ausgibt, ohne dafür etwas Materielles zurückzubekommen. Am besten im gleichen Wert, oder höher als das, was man selbst ausgelegt hat.

Nun – ich kann mir das vorstellen.

Einen einigermaßen guten Abend mit Leuten, die man kennt und (teilweise/manchmal) mag… ;o)

Das lasse ich mich auch gerne mal etwas kosten.

Im gedanklichen Entwerfen dieses Blogs und seines Vorschreibens kam mir inzwischen tatsächlich der Gedanke, dass ich auch ein Spendenschwein hätte aufstellen können, für ein vorher festgelegtes Ziel. Dann hätte ich dieses Schwein so, komplett wie es ist/gewesen wäre, weitergeben können. Zum Beispiel an meine Schwester…

Na gut, vielleicht dann beim nächsten Mal.

Ach ja – diese Person, die mich jetzt schon nicht versteht, konnte ja schon nicht verstehen, dass ich 2011 das erste Mal im Dezember nach Borkum gefahren bin.

Die mir berichtete Reaktion war:

„Im Winter?!?“

Ja.

Da ist es dort sehr schön.

Dabei fällt mir ein: Wäre mal wieder an der Zeit… Ich war jetzt zwei Jahre nicht, also könnte ich mal wieder. Ich habe noch ’ne Woche frei zum Verplanen…

Aber erst wird Pizza gegessen.

Oder Nudeln.

Oder sonstwas.

Und ich hoffe, niemand schenkt mir Gutscheine.

Denn… siehe oben.

Ihr wisst schon.

;o)

Planung

Ich bin kein großer Geburtstags-Feierer.

Damit meine ich meinen eigenen.

Er ist mir jetzt nicht so wichtig, dass ich ihn immer feiern müsste. Wenn man dann das Kosten/Nutzungsverhältnis ansieht…

Deshalb feiere ich halt mal, wenn ich Lust darauf habe oder denke, dass es mal wieder Zeit wird zu feiern.

So wie damals meinen… ich glaube 26sten. Nach einer Aufführung, ich glaube von „Siebter Himmel“. (Könnte auch der 27ste gewesen sein.)

Oder mit der Familie habe ich meinen 29 1/2sten gefeiert. Damit ein Teil der Familie keinen Grund hatte, sich zu beschweren, dass ich meinen 30sten NICHT gefeiert habe. Doch da war ich in Schottland.

Letztes Jahr, also eigentlich schon vorletztes, habe ich ein paar Freunde in den „Lahmen Esel“ eingeladen. 2016 wollte ich ursprünglich mal wieder mit Familie und ein paar Freunden was machen, doch dann ist mir die Car Crash-Saison dazwischengekommen.

Aber dieses Jahr möchte ich jetzt gerne wieder mal.

Eine Feier für „Noch nicht der 50ste.“

Und ich möchte Freunde und Familie kombinieren. Geht zwar leider nicht mit der ganzen Familie, denn mütter- und vater-nicht-vor-Ort-licherseits wohnen die Familien zu weit weg. Wenn ich den Treffpunkt Richtung Osten verlegen würde, wären mütterlicherseits mehr Teilnehmer zu erwarten. Auch V-n-v-O-licherseits wären da ein paar möglich.

Allerdings orientiere ich mich Richtung Westen, da ich gerne meinen Freund aus der Eifel samt Familie mit dabeihätte. Aus dem banalen Grund, dass ich gerne seine Kinder mit den Kindern meiner Schwester zusammentreffen und bekanntmachen möchte. Schließlich sind sie ein Alter. Bzw. die älteren sind jetzt 12 (noch), und die jüngeren 10. Und ich frage mich, wie die sich wohl verstehen würden.

Daher muss der Treffpunkt in den Westen gelegt werden, auf vielleicht halbe Strecke.

 

2017 habe ich an einem Freitag Geburtstag. Arbeitstechnisch ein Sonntag für mich. Darum habe ich für den Samstag + Sonntag direkt Urlaub genommen. Dann kann man theoretisch samstags etwas unternehmen, und sich sonntags dann davon erholen.

Wäre nur die Frage, was und wo.

Momentan tendiere ich dazu, das Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum Bad Sobernheim als Treffpunkt zu nehmen. Dieses befindet sich nochmal etwa 20 km von Bad Kreuznach entfernt im Westen, in/bei eben Bad Sobernheim. Das wären von mir zuhause aus etwa 124 km, von den Bienenstöcken meines Freundes in der Eifel etwa 105 km.

Im/beim Museumsdorf gibt es eine Gaststätte, da wäre die Verpflegung gesichert. Im Museumsdorf sind außerdem auch Hunde erlaubt, also könnte meine Schwester ihren Hund auch dorthin mitnehmen. Viele Punkte, die dafürsprechen, da in weitere Planungen einzusteigen.

Ich stelle mir das bisher so vor:
Treffen vor dem Museumsdorf zwischen 11:15 + 11:30 Uhr. Dann als Gruppe rein, Mittagessen, im Dorf rumstromern wie man mag, Kaffee + Kuchen… und das war’s.

Fände ich interessant und nicht so öde wie stundenlang in ’ner Gaststätte rumsitzen, wie es von Teilen der Familie gerne betrieben wird. *gähn*

Sogar über meine Geschenkwünsche habe ich mir schon Gedanken gemacht. Nämlich das ich mir nicht wirklich was wünschen will.

Ich will mir nicht zwanghaft etwas wünschen müssen, was ich geschenkt bekommen könnte.

Und ich habe keine Lust auf irgendwelche Gutscheine.

Denn ich will mir keine Gedanken machen müssen, wie und wo ich diese Gutscheine verwenden kann.

Und Bargeld will ich auch nicht.

Deshalb… werde ich mir wünschen, dass das Geld für eventuelle Geschenke gespendet werden soll. Wer mich fragen muss, was ich mir wünsche, der bekommt gesagt, er soll das Geld spenden.

Ganz einfach.

So denke ich mir das jetzt.

Da der Urlaub genehmigt wurde, könnte ich auch endlich in die weiteren Planungen einsteigen. Doch bisher wäre das so der momentane Stand der Dinge.

Allerdings ist bis April noch viel Zeit.

Bis jetzt noch.

*tick…tack…tick…tack*

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Mai(n)blicke

Der Mai naht, und damit wieder so einiges, worüber ich hinterher schreiben kann. Deshalb jetzt bereits ein kleiner Blick auf das, was für mich kommen wird – und damit eventuell auch hier für diesen Blog.

Letztes Jahr ging der April mit einem Walpurgis-Nacht-Besuch auf der Ronneburg zu Ende, mit einem Grillen bei ’nem Bekannten am 1. Mai – und einer anschließenden Änderung meines Beziehungsstatus in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai.

Da ging der Mai gut los… nicht.

Aber das war letztes Jahr.

Ich wollte ja Vorausblicken auf den Mai DIESEN Jahres.

Als erstes kann ich sagen, es wird ein Monat mit wenigen Arbeitstagen. Einerseits Urlaub – andererseits meinte es die Firma dieses Mal gut mit mir und ich habe zusätzliche freie Tage bekommen.
(Gut, der eine Zusatzfrei-Tag ist auch gut für die Firma, denn das ist Fronleichnam. Ein Feiertag. Diesen Feiertagszuschlag schenkt sie sich dieses Mal. Aber egal – so hab ich nach der Nachtschicht einen Tag mehr frei, wieder in der Frühschicht anzukommen…)

Was steht an Urlaub an?

Ganz groß das WGT in Leipzig. Das ist heuer das fünfundzwanzigste seiner Art – und wird mein drittes werden.

Dann habe ich es für den Tag vor der Leipzigfahrt doch geschafft, mir eine Karte für die Steampunk-Oper von Coppelius, „Klein-Zaches“, zu kaufen. Der erste Versuch wollte nicht so. Aber jetzt. Also gibt es eine Fahrt in den Pott nach Gelsenkirchen.

Außerdem gibt es eine Fahrt in die Eifel zu einem Freund samt Familie und Bienenstöcken. Ursprünglich wollten wir zu zweit dahin fahren… doch da die Herren sich verkracht haben, fahr ich also alleine. Und ich sage jetzt nicht, wie alt die Jungs sind. 😉

Was wird das alles für Auswirkungen auf den Blog haben?

Ich gehe davon aus, dass es wenigstens einen WGT-Bericht geben wird.

Ariadne auf Naxos - Schlußapplaus

Ariadne auf Naxos – Schlußapplaus

Auf die Oper bin ich gespannt – es wird dies mein 4. Opernbesuch werden, nach „Lulu“, „Salome“ und „Ariadne auf Naxos“. Vielleicht/wahrscheinlich werde ich darüber auch was berichten. Am liebsten mit Fotos, doch sehe ich da Probleme. Über den Eifelbesuch werde ich wohl eher nichts schreiben… es sei denn, ich finde das Imkereithema so faszinierend. 😉

Und ansonsten?

Von meinen 7 Arbeitstagen im Mai sind 4 Nachtschicht. Die ersten und die letzten zwei. Was wieder das Schreiben begünstigen könnte – so wie jetzt. ;o)

Schau ’n mer ma.