Erledigungen

Baum auf Friedhof. Dahinter drei Gräber mit Grabsteinen und ein gepflasterter Weg, und dann weitere Gräber und Bäume.

Nun ist einiges zu tun und zu organisieren.
Am Montag waren wir jetzt das erste Mal beim Bestatter. Sowohl meine Schwester, als auch ich haben unserer Mutter dabei Gesellschaft geleistet. Außerdem sehen 4 oder gar 6 Augen mehr als zwei. Und mit den Ohren ist es das genauso.

In der Sache ziehen wir alle am selben Strang. Ich bin auch nicht ganz so aktiv wie meine Schwester. Doch wenn sie vorprescht, habe ich da auch nichts dagegen.
Sie hatte u.a. den ersten Kontakt zum Bestatter aufgenommen + den Termin ausgemacht. Auch hat sie versucht, unseren Wunschpfarrer a.D. zu bekommen, doch der ist leider im Urlaub zu diesem Zeitpunkt.

Ich habe zumindest mal einen Teil der Verwandtschaft in Ramsthal informiert. Sonst bin ich mehr dabei, sozusagen.

Am ersten Termin hat meine Schwester auch direkt gefragt, ob Briefe geschrieben werden könnten, die vor der Verbrennung noch in den Sarg können? Und auch, ob auch jemand von uns die Urne tragen könnte, statt einem Friedhofsmitarbeiter?

Das wurde beides bejaht – und jetzt bei der Aussuche des Baumes von der Dame vom Friedhof auch nochmal vorgeschlagen.
Also, das mit dem Tragen der Urne.
Wer das dann macht, das sehen wir dann noch.

Wir haben am ersten Termin über die Traueranzeige entschieden, sowie natürlich über die Urne. Und den Termin und wie überhaupt.
Zwei Tage später sind wir nochmal vorbei, um die geschriebenen Briefe abzugeben + die Sterbeurkunden abzuholen. Anschließend sind wir zu dritt zur Versicherung, damit meine Mutter klären konnte, wie sie am besten in Zukunft Unterlagen einreichen kann.

Dieses Gespräch verlief sehr positiv und so konnte sie die momentan gesammelten Sachen direkt abgeben. Ziemlich unkompliziert. Und für die Zukunft macht sie dann wahrscheinlich einen kleinen Ausflug in die Stadt für weitere Abgaben.

Am Tag drauf ging es auf den Friedhof, um den Baum für das Baumgrab auszusuchen.
Auch hier war die Dame sehr freundlich, die das mit uns gemacht hat. Und ich habe (mal wieder) Werbung für Flora Incognita gemacht, da damit auch Bäume erkennbar sind und ihr das direkt vorgeführt.
Wir haben uns dann für einen jungen Baum nah am Weg entschieden.

Anschließend ging es noch zum Floristen, um dort eine Blumenauswahl fürs Gesteck zu treffen.
Auch hier waren wir alle auf derselben Wellenlänge.

Nach diesen beiden Terminen sind wir auch mal nicht in ein Café wie die letzten Tage immer. Denn es war noch Vormittag. So haben wir zwar nochmal beim Wunschcafé für den Termin vorbeigeschaut, doch an dem Wochentag hatte dieses Café zu. Doch meine Mutter konnte das mit meinen Neffen heute klären.

Was sich aber bei den verschiedenen Terminen herauskristallisiert hat ist, das meine Mutter, meine Schwester, mein Schwager + ich dann im September für ein paar Tage Richtung Borken fahren.
Meiner Schwester ist eine Ferienwohnung in der Ecke untergekommen, wo sie sich dann dachte, mit meiner Mutter hinzufahren. Und da ich zu diesem Zeitpunkt auch gerade Urlaub haben werde + nichts vor, habe ich mich mal drangehängt.
Warum nicht. Bevor ich nur die ganze Zeit zu Hause rumsitze. Der letzte gemeinsame Familienurlaub ist zwar schon lange her – und ich war dann auch mal froh, nicht mehr mit ihr fahren zu „müssen“. Doch das nun kann ich mir ganz gut vorstellen.
Bin mal gespannt.

Doch bis dahin kommt noch ’n bissl was. :o/

Traueranzeige

Anzeige im Hanauer Anzeiger vom 26.07.2025

Auf Wiedersehen

Mein Vater-vor-Ort und ich an einem Baum, mit Wald und ein Auto im Hintergrund.

Luft ist etwas feines. Blöd dann nur, wenn von all der uns umgebenden Luft nicht genug dahin kommt, wo wir sie brauchen. Und nur, weil genug Luft in eine Lunge kommt, bedeutet das noch nicht, dass sie es auch ins Blut schafft.
Tja.
Bei meinem Vater-vor-Ort, VvO, wie ich ihn hier immer abgekürzt habe, wenn ich ihn mal erwähnt habe, hat es die Luft, oder genauer der Sauerstoff, nicht wirklich ins Blut geschafft.

So ist er gestern also eingeschlafen.
Ob jetzt deswegen und was vielleicht noch mitgespielt hat, ist da nun egal.

Meine Mutter, meine Schwester und ich waren da, als die Werte an den Geräten immer weiter runtergingen.

Meine Mutter und meine Schwester waren nach der Benachrichtigung vom Krankenhaus noch rechtzeitig da, um seine letzten klaren Momente mitzubekommen. Da hat er nochmal klar geäußert, dass er jetzt gehen will und das sein Bruder + seine Schwester nicht informiert werden sollten.

Ich stand gerade in der Kantine, als der Anruf meiner Schwester kam. Dann habe ich erstmal meine Pause gemacht… aber dann konnte ich meine Zeit doch nicht fertig absitzen. Stattdessen bin ich eine Stunde früher heim – Plusstunden habe ich noch genug. Und von dort dann ab ins Krankenhaus.

Tja.

Eingeschlafen ist er dann um 17:20 Uhr.
Danach sind wir erstmal raus in ein Café am Marktplatz, wo mein Schwager + meine Nichte noch dazugekommen sind.
Um 19 Uhr konnten sie dann nochmal alle zu ihm, um sich zu verabschieden. Da waren dann auch sein Bruder + seine Schwester dabei, sowie seine Enkel. Ich habe mich dagegen schon nach Hause abgesetzt.

Das waren jetzt 50 Jahre, die ich ihn kennen durfte. Es hätten gerne noch einige mehr werden dürfen.

Nun habe ich gestern in meinem Communicator mal nachgesehen, aber tatsächlich kaum Fotos gefunden, wo nur wir zwei drauf sind.
Das einzige war dann das oben, welches meine Mutter gemacht hat, als wir zu dritt am 20. Mai nochmal oben am Hahnekamm zum Essen waren und ich dann mit ihm noch ein wenig gegangen bin, da meine Mutter nicht mehr so gut zu Fuß ist. Als wir vom kleinen Spaziergang zurückkamen, hat meine Mutter das festgehalten.
Eines habe ich noch, wo wir zu dritt drauf sind. Das war am 19. Juli 2023. Also genau vor 2 Jahren. :o(
(Da muss ich nur erstmal meine Mutter fragen, ob ich sie zeigen darf. Das Ergebnis seht ihr dann unten.)

Sonst sind die meisten Fotos von ihm mit den Enkeln oder Essen, wenn er mit meiner Mutter unterwegs war. Ich muss mal schauen, ob ich in meinen alten Fotoalben was mit uns beiden finde. *sfz*

Ich dachte erst, ich wollte viel mehr über ihn erzählen. Was wir so gemacht haben. Aber dazu habe ich jetzt im Moment doch keine Lust. Vielleicht ein anderes Mal.
Also beende ich diesen Beitrag jetzt hier.

Auf Wiedersehen, Papi.
Ich hab‘ dich lieb.

Meine Mutter, mein Vater-vor-Ort und ich auf einem Selfie vom Hahnekammturm. Im Hintergrund sind die Schornsteine des Staudingers zu erkennen und die Mainebene mit Häusern mit Blick Richtung Taunus.

GeeeREIZT !

Der Spinc-Wanderweg zum Ende des Tales hin. Einige Meter voraus ist meine Nichte zu sehen. Keine Bäume sind zum Talende zu sehen.

Bin ich nicht. Also im Moment. Das kann in 5 Minuten bei meinen Kollegen hier schon wieder anders aussehen. ;o)

Nein, ich dachte auf dem Weg zum Bahnhof an die Stimmung, die anscheinend öfters in der Familie meiner Schwester herrscht. Die hatte sich beim Besuch der Winterlichter nämlich mal über das Verhalten ihrer Tochter ausgelassen. Und das alle froh sind, dass sie momentan wieder unterwegs ist und damit wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.
Anscheinend gehen sich die Herrschaften da gegenseitig ziemlich auf die Nerven.

Tja… ich stehe da zum Glück außen vor. Und ich habe mir nur den Anfang angehört, als meine Schwester angefangen hat, mit unserer Mutter darüber zu reden.

Auf dem Weg zum Bahnhof musste ich nun daran denken, das ich solche Phasen der Unausstehlichkeit in meinen Zwanzigern auch hatte. Nämlich irgendwie immer nach Theaterwochenenden. Wenn ich fast 3 Tage Theater am Stück hatte, hat mir die Rückkehr ins „normale“ Leben irgendwie immer gar nicht gepasst. Und entsprechend war ich wohl leicht reizbar.

Meine Nichte geht über eine der Brücken des BaumwipfelpfadsJetzt kann ich mir vorstellen, dass es bei meiner Nichte eventuell ähnlich ist. Das Wunschleben wäre bei ihrem Freund in Irland. Und wenn sie dann die ganze Zeit wieder ihre Familie um die Ohren hat, stehen die Nerven wohl unter Spannung. Dann hat mein Schwager noch eine gute Portion Cholerik mit in deren Familiengene gebracht… Da schlagen die Wellen dann sicher leicht hoch. Vor allem, wenn sich „die lieben Kleinen“ gegenseitig nichts sagen oder gefallen lassen wollen. Und es womöglich in verschiedene politische Richtungen geht… da nennt dann wohl einer ihrer Brüder seine Schwester auch mal „eine linksgrünversiffte Zecke“.
Nett.
Und bestimmt gute Stimmung fördernd.

Zumindest über Politik haben wir uns damals nicht gestritten. Ich war dann eher einfach so gereizt. Wenn sie sich nun also nicht nur so fetzen, sondern auch mal über Politik, dann kann ich mir vorstellen, dass da öfters explosive Stimmung herrscht. Da reicht ja oftmals Politik schon alleine bei anderen. Da braucht’s noch nicht mal Familienkrach zu sein.

Ich denke, ich stehe da wohl mehr auf der Seite meiner Nichte. Wahrscheinlich auch, weil wir uns nicht gegenseitig immer auf die Nerven gehen. ;o)
Ich meine, mit meiner Schwester halte ich es zwar eine Zeitlang aus… aber ab 3 Tagen am Stück wird’s auch bei uns ungemütlich.

Was wäre da ein Lösungsgedanke?

Wahrscheinlich der, dass meine Nichte ihre ersten eigenen 4 Wände bezieht. Aber von nichts ist das ein bisschen schwierig. Und dann noch Studium. Das kostet ja auch mehr, als es (im Moment) Geld bringt.

Alles nicht so einfach.

Und wird es wohl auch 2025 nicht werden.

Lange Haare mit Schneeflocken

Winterlichter 2024

Eintrittshäuschen vom PalmenGarten

Wir waren gestern – zum Zeitpunkt des Vorschreibens, beim Abtippen wohl eher vorgestern (also am Samstag) – bei den Winterlichtern im Palmengarten in Frankfurt. Wir = meine Schwester + Schwager, unsere Mutter et moi.

beleuchtete Grasarten (?) vor See und beleuchtetem Hügel mit beleuchtetem Wasserfall und Baum auf dem HügelDer Vorschlag kam von meiner Schwester + das war dann quasi auch ein Weihnachtsgeschenk. Also zumindest das für mich.

Wir haben uns für einen frühen Eintrittszeitpunkt entschieden, nämlich zwischen 16 + 17 Uhr. Das war auch ganz praktisch, zumindest für mich, denn dann wurde es nicht gar so spät.

Nach kleinen Kommunikationsschwierigkeiten am Anfang waren wir dann rechtzeitig gegen 16:45 Uhr am Palmengarten und haben uns dann mal auf den Weg gemacht zum Umsehen.
Winterlichter ist eine Aktion im – ha, ha – Winter, in dem im ganzen Palmengarten vieles beleuchtet und illuminiert wird. (Ok, das ist eigentlich das Gleiche, aber ich wollte nur mal zeigen, dass ich auch Fremdwörter kann. ;o) )
Eingangsschauhaus des PalmengartenAußerdem gab es einen großen Mond und verschiedenste andere Lichtspielereien, z.B. Nachtlichtleuchtende Figuren. Für Speis + Trank gab es auch verschiedenste Möglichkeiten. Und da es tatsächlich winterlich kalt war – um den Gefrierpunkt – hat auch der Glühwein, bzw. Kinderpunsch voll Sinn gemacht.

Nach gut 2 Stunden hatten wir’s geschafft und haben uns wieder auf den Weg zur U-Bahn und zum Auto gemacht.

Schwarzlicht-Drachen-Libelle (?) bei den WinterlichternDie Sache war schon interessant. Ein paar Stücke auch interessanter als andere. Wie das immer so ist. Das Fotografieren mancher Punkte ist dann schon wieder nicht so einfach. Zumindest in der Communicator-Variante.
Es war richtig was los, in allen Altersklassen.
Diese Veranstaltung gibt es wohl schon einige Jahre. Und zumindest am Samstag, an dem wir da waren, war sie auch ausverkauft, wie wir von anderen Besuchern gehört hatten.

Es gab einige, die mit „richtigen“ Kameras unterwegs waren. Mit Stativ + was so dazugehört.
Ein Motiv konnte ich nicht aufnehmen, da ich an keinen passenden Standort dazu gehen konnte. Aber das Alternativmotiv finde ich auch ganz gut. Denn manchmal sind beleuchtete Motive von hinten interessanter als mit der Beleuchtung.

Rot angeleuchtetes Pampasgras

Leuchtquallen im BaumGegen 20 Uhr war ich wieder zu Hause. Und mir war so kalt wie nur was. Ich habe meinen Ofen etwas höher gedreht, darauf dann etwas Wasser gestellt für eine Wärmeflasche fürs Bett später… und dann habe ich mich angezogen ins Bett gelegt. Um das Bett und mich selbst besser anzuwärmen. *zitter*

Zumindest war dann, als ich endlich richtig ins Bett bin, dieses nicht mehr ganz so kalt. Und mit Wärmeflasche habe ich auch meine Füße etwas schneller wieder warm bekommen.

Also – immer schön warm anziehen im Winter!

beleuchtete große Ente auf teilweise zugefrohrenem See

Ist das Bonbon zu stark…

Ein durchsichtiger Behälter mit viiiieeeelen Cola-Krachern

Ich habe heute einen Tag frei. Immerhin. Und eigentlich hätte ich mir besseres vorstellen können, als was ich gemacht habe.

Ich habe mir von meiner Schwester wieder eine Ladung Kaubonbons von ihrem Urlaub mitbringen lassen, die sie aus einem entsprechenden Laden mitgebracht hat. Ein Laster muss mensch ja haben.

Tja, und wie ich da so am Sonntag nach der Arbeit wieder welche am verputzen will, macht es auf einmal ‚Kracks‘ und in meinem Mund bewegt sich etwas, wo sich eigentlich nichts bewegen sollte.

Also habe ich gestern mal bei meiner Zahnarztpraxis angerufen, ob ich am Nachmittag mal hätte vorbeischauen können – und die hatten tatsächlich durch Absage um 10 Uhr wenigstens heute noch einen Termin frei.

Also war ich heute Morgen erst bei der Schur – meine Resthaare hatten es mal wieder dringendst nötig – und dann um 10 bei meiner Zahnärztin.

Tja… was soll ich sagen…
Dieser Zahn war eigentlich sowieso für eine Krone bei meinem zukünftigen Implantat vorgesehen. Allerdings…
Anscheinend hat das Kaubonbon ganz Arbeit geleistet und den Restzahn gespalten, so dass eine Plombenreparatur nicht mehr geholfen hätte.

So bin ich also ohne diesen Zahn nach Hause gegangen.
*schulterzuck*

Tatsächlich ging die ganze Sache auch recht flott – auch wenn ich denke, dass sie schon etwas Schaff hatte, ihn rauszukriegen. Doch um halb Elf war ich schon wieder fertig.

Am Donnerstag wird nochmal kontrolliert – und dann mal sehen, was das mit meinen Implantat-Plänen für das nächste Jahr macht.

 

Und die nächsten Tage gibt es erstmal keine Kaubonbons mehr.

 

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ein Kreis schließt sich

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom Hessenpark

Das ist ja nicht bei allen Kreisen so. Beziehungsweise… dann sind es ja eigentlich keine Kreise. Äh… ja.
Hier schließt sich aber zumindest einer.
Nämlich in meiner Familie.

Ich habe gestern beim Telefonat mit meinen Eltern eine Bestätigung bekommen, von etwas, was ich schon länger vermutet habe. Und diese Bestätigung betrifft den erwähnten Kreis. Nämlich den, dass meine Schwester anscheinend nun am gleichen Punkt ist, an dem meine Eltern mit ihr vor etwa 30 Jahren waren. Wahrscheinlich noch ein paar Tage mehr. Das sich nämlich die Tochter der Familie einen Freund gewählt hat, der wohl nicht ins richtige Nationalitätenraster passt.

Das hat meine Schwester damals nämlich auch geschafft.
Die Eltern waren davon sogar so begeistert (nicht), dass sie mich gefragt haben, ob ich nicht mal mit ihr sprechen könnte.
Allerdings musste ich da leider ablehnen.

Ein Freund oder Partner ist ja jemand, mit dem die Person selbst zurechtkommen muss. Nicht die Eltern oder sonst wer.
Und wenn in dem Fall damals meine Schwester meinte, dieser Mensch wäre der Richtige für sie zu diesem Zeitpunkt oder wie lange auch immer, dann ist das die Sache meiner Schwester. Und damit eine Entscheidung, in die ich mich nicht einmischen werde, bzw. eingemischt habe.

Pulverturm und davor aufgebaute Zuschauertribüne am Bockshof in RottweilEigentlich war ich nur mit einer möglichen Person von den von ihr erwähnten Menschen über die Zeit vielleicht nicht so einverstanden.
Inzwischen sehe ich das wohl auch ein wenig anders, doch liegen hier auch einige Jahre dazwischen.
Aber immerhin ist sie nun bereits seit 20 Jahren mit meinem Schwager verheiratet. Also… ist doch immerhin einer der Familie in festen Händen. ;o)
Sie ist damals mit ihm zusammen gekommen, als ich in Rottweil war. Dadurch war meine Wohnung hier ja meistens leer – also habe ich sie da auch mal unterschlüpfen lassen. Warum auch nicht. Ist immer gut, wenn jemand auf die Wohnung aufpassen kann. Und sie konnten mal ein wenig ungestört zusammen sein. ;o)

Tja, und nun ist es wohl an meiner Nichte, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Und ich kann mir vorstellen, dass dies dort nicht für große Begeisterung sorgt.
Doch auch hier bin ich der Meinung: Meine Nichte muss mit der Person zurechtkommen. Eine große Schwierigkeit ist da schon, dass es bei den beiden in Irland gefunkt hat. Das sind schon zwei Schwierigkeiten. Nationalität und Entfernung. Wer weiß, wie sich das entwickelt.
Doch zumindest ist sie nun vor dem Start ihres Studiums nochmal für 2 Wochen in Irland. Erst „bei Freunden“… doch gestern dann die Bestätigung, dass sie bei ihrem Freund ist. Weswegen meine Schwester sich wohl mal bei meiner Mama auslassen musste. Tja… *zwinker*

Ich hatte damals zum Ende meines Urlaubs in Irland geahnt, dass es in die Richtung geht. Deswegen habe ich zu meiner Nichte zum Abschied gesagt, dass sie auf sich aufpassen soll. Und ich halte große Stücke auf sie. Ich denke, sie weiß schon, was sie will, kann und tut.

Meine Nichte ist da um einiges schlauer als ich. ;o)
Und immerhin habe ich jetzt erfahren, wie er heißt.
Mensch muss halt mal fragen. ^^

Der Spinc-Wanderweg zum Ende des Tales hin. Einige Meter voraus ist meine Nichte zu sehen. Keine Bäume sind zum Talende zu sehen.

Konzertzeit – The Gregorian Voices

Plakat Auf dem Plakat sind 7 Männer in Gebetshaltung und Mönchskutten zu sehen. Auf dem Plakat steht: "The Gregorian Voices" - The Masters of Gregorian Chants from Ukraine Gregorianik meets Pop - Vom Mittelalter bis heute Hanau - Alte Johanniskirche Mittwoch 13.3. - 19:30 Uhr

Ich hatte es ja vorgestern schon erwähnt: Ich war mit meiner Schwester in einem Konzert. Sie hatte mich Anfang März zu dem Konzert angeschrieben und gefragt, ob ich Lust hätte. Ich so „Klar. Warum nicht.“
Also waren wir dann zusammen bei

The Gregorian Voices

Ich musste auch noch nicht mal was für bezahlen, denn sie hat es als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bezeichnet. Ok. ;o)
Dafür habe ich dann zumindest in der Pause was zum Trinken gekauft.

Von mir alleine her hätte ich wohl erstens gar nicht mitbekommen, dass das Konzert ist, und zweitens wäre ich wahrscheinlich auch nicht hin. Doch in Gesellschaft ist das ja was anders. Das war, wenn mich nicht alles irrt, tatsächlich auch fast das erste Mal, dass meine Schwester und ich zusammen wo hingegangen sind. Oder wenn, dann ist das schon Jahrzehnte her, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann.

So kam sie also bei mir vorbei, und dann sind wir zusammen hingegangen. Das waren keine zehn Minuten von hier. Ein Katzensprung.
Auf dem Weg dorthin haben wir über unsere Eltern gesprochen. Und sie meinte, die erste Reaktion meines VvO wäre gewesen „Das ist eine ukrainische Gruppe.“ Was immer uns das auch sagen sollte – oder meiner Schwester. Wir konnten es beide nicht nachvollziehen – und wenn die Gruppe eine andere Nationalität gehabt hätte, dann hätte sich meine Schwester es vielleicht auch nochmal überlegt. Aber so?
Nun, gab es halt von uns ein Schulterzucken dazu.

Nach einem kurzen Abstecher über einen Geldautomaten (für mich) sind wir dann in der alten Johanniskirche eingetroffen, und haben sie da fast erst einmal komplett umrundet, um an den Eingang zu kommen. Einmal linksrum hätten wir es gleich gehabt. :oD

Sitzendes Publikum von hintenDer Veranstaltungsort war zwar die alte Johanneskirche – aber die wirkt von innen nicht mehr so wie eine Kirche. Das Konzert war im ersten Stock, in einem Saal. Jedoch ohne weiteres Kirchenambiente wie Hall oder so etwas. Halt ein Saal.
Hätte dieses Konzert in der Marienkirche stattgefunden, hätte es sicherlich nochmal ganz anders gewirkt.

Es hat sich auch bis zum Beginn recht gut gefüllt – und tatsächlich hat meine Schwester auch ihren Chef und seine Frau dort getroffen, zu denen wir uns dann gesetzt haben.
(Dessen Gesicht kam mir ja schon bekannt vor – aber zwei Jahre nicht mehr in eine Tierklinik zu müssen, kann das Namensgedächtnis schon etwas durcheinanderbringen. ^^)

Wie war denn nun das Konzert?

Der erste Teil waren chorale gregorianische Gesänge. Der zweite Teil waren dann modernere Lieder im gregorianischen Gewand, sozusagen.

Es ging los mit dem Einlaufen zu Gesang. Dabei musste ich unpassenderweise erstmal an Ritter der Kokosnuss denken. Die Holzbretter haben halt gefehlt. ;o) Dafür haben sie Kerzen getragen – und da diese Lichter nicht geflackert haben, gehe ich davon aus, dass dies LED-Kerzen waren mit künstlichen Leuchtmitteln.

Der Chor bestand aus 8 Männern in Mönchsgewändern.
Zum ersten Lied, dem „Einzug“, hatten sie alle noch ihre Kapuzen auf. Und da ist sowohl mir, als auch meiner Schwester, wie wir in der Pause darüber gesprochen haben, aufgefallen, dass es schonmal interessant war, dass jeder seine Kapuze anders getragen hat. Ich war fast versucht, davon ein Foto zu machen. Was erlaubt gewesen wäre. Nur Filmen und Aufnehmen war untersagt.
Doch auch das hat wohl jemand gemacht. Denn nach dem zweiten Lied, welches mir recht gut gefallen hat, war kurz ein Geräusch zu hören, als hätte irgendwo wer eine Aufnahme beendet. *Augenroll*

Zu den choralen Gesängen kann ich nicht viel sagen, da ich mich in dieser Materie nicht auskenne. Doch haben sie gut gesungen. Und ich fand interessant – als ehemaliger Chorknabe ^^ – dass die Stimmen nicht zugeordnet standen, sondern gemischt. Es gab drei Bässe, 2-3 hohe Stimmen und der entsprechende Rest im Bariton-Bereich. Und der tiefste Bass – der größte Sänger – stand hinten in der Mitte neben dem höchsten Tenor. Und auch sonst waren sie etwas gemischt und verteilt. Das fand ich aber durchaus interessant.
Das letzte Lied vor der Pause war ein kleiner leichter Übergang zum „Pop“-Teil. Das war nämlich deren Variante von „Ameno“.

In der Pause haben meine Schwester und ich erste Meinungen und Stimmungen ausgetauscht, und dabei etwas getrunken.
Nach der Pause war dann Pop angesagt. Wir hatten uns tatsächlich gerade hingesetzt, da ging es auch schon wieder weiter – ohne das übliche dreifache Klingeln. Aber wir waren ja auch in einem Konzert und nicht im Theater. ;o)

Im zweiten Teil wurden dann Lieder gesungen wie „Sound of Silence“, Angel von Robbie Williams, My way oder auch Thank you for the music von Abba. Es war schon spannend, wie lange es dauern konnte, bis ich ein Lied erkannt habe. :oD Und auch wenn insgesamt das Konzert eine solide Veranstaltung war, musste ich doch zu meiner Schwester danach sagen, dass im zweiten Teil derjenige, der am meisten vorgesungen hat, tatsächlich am schlechtesten Englisch konnte. Auch hatte ich das Gefühl, er habe die Zähne teilweise nicht richtig auseinander bekommen. Zumindest habe ich das zu meiner Schwester gesagt.
Und auch ein anderer Sänger hat aus einem HallelUjah eher ein HallelOjah gemacht.
Aber das ist Erbsenzählerei.

Ich denke, die letzte Zugabe, bereit bei vollem Saallicht, war eventuell noch die ukrainische Hymne. Zumindest klang es eher hymnisch. Und ich glaube ein paarmal das Wort „Ukraini“ gehört zu haben.

Ein paar Reihen vor uns saß ein weiblicher Fanclub der Herren – wie es aussah. :oD Die haben zumindest auch das letzte Lied mit Standing Ovations gefeiert.

Anschließend habe ich meine Schwester dann noch nach Hause gebracht. Auf dem Weg habe wir noch über das Konzert und überhaupt geplaudert… das war ein netter Abend.
Wenn wir uns nicht zu dicht und zu lange auf der Pelle hängen, verstehen wir uns eigentlich ganz gut. ;o)

Ich habe nun gestern auch schon für ein anderes Konzert meine Karte besorgt – auch wenn das mal wieder mitten im Arbeitsblock sein wird. Doch bei manchen Gelegenheiten muss mensch einfach zugreifen. Denn im Oktober (erst ^^) kommen aus Finnland The Holy ins Colos-Saal nach Aschaffenburg. Und die will/muss ich dann auch mal live sehen.
Und da dieses Konzert ja erst im Oktober ist, kann es durchaus sein, dass sich da vielleicht noch das ein oder andere Konzert dazwischenschiebt.

Ich werde es Euch sicherlich wissen lassen. ;o)

Eintrittskarte für The Holy - Ländmark Tour 2024 Am Montag, 21.10.2024 20 Uhr - Einlass 19 Uhr im Colos-Saal, Aschaffenburg Freie Platzwahl - Preis: 29,50 €

Doppel D

Roter Vorhang im Kino

Längst mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag. Vor allem, da ich jetzt langes Wochenende habe und da auch mal was direkt in die Tasten hauen kann. ;o)

Was soll aber dieser Titel sagen? Doppel D…
Nein, das ist keine Ausgabe der Rotlichtvariante von Stadt, Land, Vollpfosten – wie wir sie am Samstag beim Spieleabend hatten. Es ist vielmehr die Zusammenfassung der letzten zwei Filme, von denen ich nun berichten möchte.

Spoilerwarnung:
Auch wenn ich – wie üblich – die Filminhalte nicht komplett nacherzählen will und werde, kann es trotzdem sein, dass Spoiler enthalten sind. Wer also den entsprechenden Film noch nicht gesehen hat und nicht gespoilert werden möchte, sollte hierher entweder kommen, wenn er einen oder beide Filme gesehen hat – oder den entsprechenden Abschnitt zum Film überspringen. Die Filme, um die es heute gehen wird, sind DUNE 2 – und DAMSEL.
Auf geht’s.

Popcorn und Cola und Eintrittskarte für Kino

DUNE 2

Letzte Woche waren wir im 5er-Pack in DUNE 2 im Kino.
Das war schon ein nettes Gemeinschaftserlebnis. Auch wenn wir den Film bisher noch nicht besprochen haben. Warum auch. Er hat zumindest gefallen.

Wenn ich jetzt so nachdenke: Ich fand ihn gut. Allerdings fand ich den ersten etwas besser. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Woche seither noch nicht dazu genutzt habe, über diesen Filmbesuch zu schreiben. Und da ich nun über den anderen Film schreiben wollte, erledige ich Dune gleich mit. ;o)
Eigentlich wäre für Dune 2 ja schon der Titel Doppel D fast gerechtfertigt. ^^

Also, nochmal zum Film. Was kann / will ich denn zu ihm loswerden?

Der erste Teil hat mir von Aufbau ja gut gefallen. Den zweiten Teil fand ich da etwas sprunghafter. Ich habe das Gefühl, dass mir zwischendurch die ein oder andere Szene fehlt. So von wegen der Ausbildung von Paul und seiner Aufnahme bei den Fremen. Doch vielleicht ist dies nur mein Gefühl.
Im Film von Lynch aus den 80ern hat die Schwester von Paul ja auch mehrere Auftritte. Im Film jetzt hat sie nur einen Chameoauftritt, den ich fast vermutet habe, in Pauls Inneren. Ansonsten ist sie noch nicht einmal geboren bis zum Ende des Films. Das bedeutet, dass der Zeitrahmen des Filmes nicht einmal 9 Monate beträgt.
Hmm…
Interessant finde ich die Zwiegespräche der Mutter mit ihrer Ungeborenen.
Doch wo sind die blauen Augen von Paul Muad’dib Atraides?

In Teil Zwei haben wir nun einige neue Charaktere: den Imperator mit seiner Tochter und den Neffen des Barons. 1984 hatte damit ja Sting einen seiner Filmauftritte. :oD
Der jetzige Feyd-Rautha ist gegenüber Sting ein etwas anderes Kaliber. Was vielleicht auch an seiner Einführung liegt. Hier hat der Charakter etwas mehr Zeit, sich darzustellen – und nicht nur gut auszusehen wie Sting damals. ;o)

Das wäre es eigentlich, was mir so zu Dune 2 einfällt.
Ach, und dass ich ihm bei IMDb eine 8 von 10 Sternen gegeben habe.

Damit komme ich zum nächsten Film.

Scorch, der Beanie Babies-Drache

DAMSEL

Dabei handelt es sich um einen Film mit Millie Bobby Brown beim großen N der Streamingdienste. ;o)

Den Spruch „Damsel in Distress“ hatte ich schon gehört. Der steht für die in vielen Märchen und Erzählungen vorkommende „Jungfrau in Nöten“. Nun, in diesem Film geht es auch um eine Damsel – eine Jungfrau (und natürlich Prinzessin) – die sich aber selbst aus den Nöten befreit. Deswegen wohl nur „DAMSEL“.

Ich habe jetzt ein paar Tage frei und dachte mir, ich beende meine Arbeitswoche mal mit einem Film, der neu herausgekommen ist – am 08. März, bezeichnenderweise – und von dem ich auch ein paar Trailer gesehen hatte.

Die Prinzessin Elodie heiratet den Prinz eines Königreichs, um damit ihrem Volk, dem es nicht gut geht, zu helfen. Jedoch stellt sich heraus, dass diese Hochzeit einen gewaltigen Pferdefuß hat.
Obwohl… das ist nicht ganz korrekt. ;o)

Wie üblich, ist auch dies alles was ich von der Geschichte erzählen will – komme ich lieber zum Inhalt, bzw. was mich daran beschäftigt. *Spoiler voraus*

Es geht los mit einer Truppe Ritter und einem König, die zu einem großen Berg reiten – und dem Schatten eines Drachen, der über das Land fliegt.
Da ich immer noch an meiner Drachengeschichte dran bin, mal mehr, meist weniger ^^, war da mein erster Gedanke: Bitte? Wollen die paar Hansels gegen einen ausgewachsenen Drachen antreten? Wie sich später herausstellte, war dies NICHT ihr ursprünglicher Gedanke. Aber wie das mit Königen so ist – die denken oftmals, sie wären etwas besonderes und… nun, nicht gut genug für einen Drachen.
ÜBERRASCHUNG !!!

Etliche Jahre später kommt nun Elodie ins Spiel. Eine Adlige aus fernen nördlichen Landen, die entsprechend mit dem Klima dort zu kämpfen haben. Da kommt der Vorschlag einer Heirat von Elodie mit dem Prinzen eines anderen Königreichs gerade recht.

Der Pferdefuß ist halt nur, dass die Prinzessin als jährliche ? Opfergabe an den Drachen gebraucht wird.

Was ich mich nun also frage, ist: Wie viele Jahre geht das nun schon so – und wie oft findet dieses Ritual statt? Jährlich?

Elodie findet die Namen von etlichen ihrer Vorgängerinnen an einer Stelle in den Höhlen an der Wand stehen.
Wie oft hat dieses Königreich den einzigen Prinzen bereits verheiratet? Und was war vor ihm? Wie haben sie die ganzen Ersatzfrauen für das eigene Blut bekommen und gefunden? Und warum hat sich dies nicht herumgesprochen? Durch Verschwiegenheitsvereinbarungen?

Elodie wurde durch eine Art Blutsbrüderzeremonie in die Blutlinie aufgenommen – damit der Drache das richtige Blut riechen kann. Bei dem Verschleiß an Frauen – 3 Frauen jeweils – muss der arme Kerl eigentlich ganz zerschnitten gewesen sein. Allerdings sah seine Hand ganz frisch aus. *nachdenklich guck*
Wie geht das? Gute Heiler? Keine Narben?

Was mir gut gefallen hat, war das Innere der Höhlen.
Der brennende Schwarm Vögel… warum fliegen die immer noch dort herum, wenn sie immer abgefackelt werden? Und können brennende Vögel überhaupt noch fliegen? Doch es sah zumindest episch aus.
Das Feuer des Drachen – teilweise wie eine Flüssigkeit. Auch die Stimme war ziemlich cool. Wie ich danach noch erfahren habe, wurde nachträglich noch mehr Stimme von ihr eingefügt. Weil ja – der Drache ist eine Sie.

Ich fand die Ideen, wie Elodie Licht in die Dunkelheit bringt, gut. Wie praktisch, dass sich auch noch eine zweite Verwendungsmöglichkeit für eine der Varianten ergibt.

Die Musik war gut. Die Bilder der Länder waren schön. Die Kostüme waren sehr schön. Und der Drache war nicht schlecht animiert. Wie er – SIE – mit Elodie gespielt hat wie eine Katze. Elodies Vorgängerin war schnell erlegt. Da war Elodie eine andere Herausforderung.

Das Ende habe ich ab einem gewissen Moment vermutet. Tatsächlich will ich das hier aber jetzt nicht berichten.

Ich fand den Film nicht schlecht. Millie hat einen guten Job gemacht, doch war dies ja auch ein Projekt, welches sie sich wohl herausgesucht und dann auch als Produzentin mitgewirkt hat. Vielleicht fand ich alles ein klein wenig zu überzeichnet? Ich kann es nicht genau sagen.
Der Film war in Ordnung, doch für mich jetzt nicht DAS Meisterwerk. Aber gut, um ihn sich mal anzusehen.

DAMSEL hat von mir bei IMDb sieben Sterne bekommen. Wen immer das auch interessieren sollte. ;o)

Heute Abend geht es nun für mich mit meiner Schwester zu Gregorianischen Gesängen. Mal sehen, ob ich darüber dann berichten werde.
Und mein nächster Wunschfilm wäre Ghostbusters: Frozen Empire. Vielleicht gibt es dazu ja bald etwas von mir hier.

Wer weiß. ^^

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Einkaufsbummel

Spielekarton des Spiels Stella aus dem DIXIT-Universum. Menschen auf Mantas flieghen über Hausdächer Preis in Rot: 20 Euro

Ich habe Wochenende.
Praktischerweise, denn die nächsten drei Tage ist ja Bahnstreik angesagt. So muss ich mir erst übermorgen Gedanken machen, wie ich zum Flughafen komme. Auch wenn ich ehrlicherweise sagen muss, das ich gehofft hatte, dass der Streik schon gestern stattfindet. Denn da hatte ich Schulung, in einem Gebäude am AdF… Arsch des Flughafens. ;o)
Dorthin kommt mensch zwar mit den Personalbussen – allerdings dauert das. Und beim Streik hätte ich in ein Parkhaus fahren können, welches sich in ziemlicher Nähe des Gebäudes befindet. Nun, so war das aber nicht der Fall.
Ich hatte Glück, dass meine Bahn drei Minuten Verspätung hatte. So konnte ich sie zum Feierabend noch erreichen, weil der Mensch von Schulungsleiter die Schulung bis auf die letzte Minute hinausgezogen hat. Danke auch. *Augenroll*

Wie auch immer – heute und morgen habe ich frei.

Letzte Woche, an meinen freien Tagen, bin ich kaum raus. Heute Morgen bin ich dann aber in die Stadt, um a) in einer der örtlichen Buchhandelsketten mal zu sehen, ob die Kalender für dieses Jahr bereits heruntergesetzt sind. Schließlich brauche ich für meine Küchenwand noch einen großen neuen Kalender.
Das war zwar nicht der Fall, und die Dame an der Kasse konnte mir auch nicht sagen, ab wann das wahrscheinlich der Fall sein wird. Ich tippe mal auf nächste Woche. Vielleicht.
Was ich aber stattdessen entdeckt hatte, war eine heruntergesetzte Ausgabe vom Spiel Stella. Das ist ein Spiel, welches mit Karten aus dem Dixit-Universum gespielt wird. Also schön illustrierte Karten mit den verschiedensten Motiven. Ich habe einige Freunde und Bekannte, welche die Karten von Dixit lieben. Drachenechse und Fuchs haben, soweit ich weiß, alle Erweiterungen, die es zu Dixit gibt. Fuchs hat die Karten auch für ihre Arbeit als Theaterpädagogin benutzt.
Zu Weihnachten wurde ich daran erinnert, dass meine Schwester auch auf Dixit und die entsprechenden Karten steht. Also habe ich sie angeschrieben und gefragt, ob sie dieses Angebot in dem Laden schon mitbekommen hat. Hatte sie nicht – und sie wusste auch nicht, wann sie es selbst in den Laden schaffen würde. Also habe ich das Spiel für sie mitgenommen. Dann kann sie es beim offiziellen Geburtstagsessen ihres Mannes bekommen. ;o)

Der zweite und mit wichtigste Grund, um in die Stadt zu gehen, war, dass ich die Brötchen für mein Frühstück holen wollte. Das hat auch ohne Probleme geklappt. :o)

Gestern habe ich in meiner Tiefkühltruhe mal nachgesehen, was ich heute essen will, um da mal wieder ein wenig Platz für zukünftige Sachen wie Brote oder anderes zu machen. Dabei habe ich mir vorgenommen, mich heute um ein paar Fischstäbchen zu kümmern. Dafür brauchte/wollte ich dann aber noch eine Remouladentube.

Also ging es vom Bäcker über den Marktplatz gen dem kleinen Supermarkt, bei dem ich die Remoulade besorgen wollte. Dabei bin ich an einem Kunstladen vorbeigekommen, aus dem heraus mich schon einige Monate immer wieder ein besonderes Motiv auf einem T-Shirt angelacht hat. Nur war da der Laden meist zu.
Heute allerdings nicht. :o)
Also bin ich das erste Mal in diesen Laden gegangen – und habe mir endlich die Steampunk-Katze gekauft.
Wie ich im Laden erfahren habe, stammt das Motiv von einer Illustratorin aus der Gegend. Und es ist einfach toll. Und es hat da noch ein paar andere Katzenmotive…

Danach habe ich es auch in den Markt geschafft – und habe da tatsächlich, nach einigem Suchen, meine gewünschte Remouladen-Tuben gefunden.
Nun esse ich längst nicht so viel Fisch, dass ich so viel Remoulade brauchen würde. Allerdings waren die 100 ml-Tuben genauso teuer wie die 200 ml-Tuben… Nun gut, dann muss ich mir halt jetzt mal überlegen, wofür oder wie ich die Remoulade noch benutzen kann. Denn natürlich (?) habe ich mir dann die große Variante genommen.

Zum Schluss ging es noch am Buchladen meines Vertrauens vorbei. Und auch hinein. ;o)
Da habe ich mir eine Geburtstagskarte für meine Nichte geholt. Dann bekommt sie wenigstens Post – wenn alles andere dann schon durch ihre Eltern Anfang Februar geliefert wird. ;o)

Und ich habe mir noch das benötigte Irlandbuch bestellt. Das hole ich mir dann morgen. Dann habe ich etwas, um mich auf meinen kleinen Irlandtrip im April vorzubereiten.
(Ich habe gestern erfahren, dass ja Sinead O’Connor in dem Ort gelebt hat. Und auch beerdigt wurde. Dann werde ich wohl im April auch mal irische Friedhöfe besuchen. Und nach London muss ich ja auch nochmal für die Friedhöfe…)

Frauenskulptur im Grünen auf dem Südfriedhof in Leipzig

Es war Bescherung

Ein blaues Säckchen mit Goldband und kleinen Kügelchen verschlossen.

DIES ist jetzt mein jährlicher Bescherungs- und Geschenkebeitrag. Denn das letzte Weihnachtsgeschenk ist nun beim entsprechenden Empfänger angekommen, zusammen mit dem diesjährigen Geburtstagsgeschenk für Fuchs.
Obwohl… hat Drachenechses Mama inzwischen ihr Geschenk abgeholt? Hmm…

Also, was gab’s denn so für mich, und was habe ich verschenkt?

Nun, für mich gab es ein paar Buch- und Schrifterzeugnisse, z.B. von Drachenechse + Fuchs ein Buch über/zu Runeterra. Das ist die Hintergrundwelt der League of Legends. Nicht, dass ich das jemals gespielt habe – aber ich finde die Serie ARCANE gut. Über sie habe ich ja auch schon geschrieben. Dazu müsst Ihr nur auf den Namen klicken. ;o)
Und mir gefällt sie so gut, dass ich immer noch Reaktion-Videos dazu ansehe. Und nun kann ich mich mehr mit der Welt als solche beschäftigen.

Außerdem gab es einen Krimi von meinem VnvO + etwas von Drachenechses Mama, mit dem ich mich vielleicht mal beschäftige. Des Weiteren gab es von allen Elternteilen von mir noch nicht-schnödes Mammon. ;o)

Ich meine, das beste Geschenk dieses Jahr war ja eh, dass meine Nichte da war. Das hatte ich ja schon erwähnt. :o)

Auch gab es diverse Naschsachen von verschiedensten Verschenkern. So von meinen Neffen + den hiesigen Onkels + Tanten.
Obwohl, halt. Da gab es auch mal eine positive Überraschung. Nämlich zwei kleine Krimi-Rätsel-Blöcke. Die finde ich richtig gut.

Von meiner Nichte gab es einen irischen Schlüsselanhänger und von meiner Schwester + Mann einen Gutschein vom Buchladen meines Vertrauens. Der wird dann demnächst in einen irischen Reiseführer angelegt… ;o)

Ich denke, dass war so im Groben, was ich bekommen habe. Ach ja, nicht zu vergessen den elterlichen üblichen Monats-Fotokalender. Mit einem hässlichen Foto von mir… weswegen ich für den nächsten eine bessere Bildauswahl gewünscht habe.

Es gab noch ein paar Weihnachtskarten von Onkels + Tanten und sogar eine aus Rottweil, von den beiden Damen der Bücherei, mit denen ich am meisten zu tun hatte. Die eine davon steht auch immer auf meiner Urlaubs-Postkartenliste drauf.
Das war eine Überraschung.
Und es kamen Weihnachtsmails, hier besonders von meinem Rottweiler Familienanschluss – wie ich das damals für mich bezeichnet habe.

Ich denke, das war nun soweit alles FÜR mich.

Und was gab es dieses – also letztes ;o) – Jahr von mir?

5 Packungen der OMNOM Chocholate WINTER COLLECTION. Eine schwarze Verpackung mit der Zeichnung eines Narwals und anderer Tiere in Gold,Teilweise gab es auch von mir Süßigkeiten. Nämlich die dieswintrige Kollektion von OMNOM, einer Schokoladenmarke aus Island. Allerdings dieses Mal über einen deutschen Importeur und Händler aus Bonn. Dadurch habe ich es frei Haus bekommen + mir damit Zollgebühren und Porto gespart. Dafür konnte ich direkt noch eine Packung mehr kaufen, als wenn ich es wieder in Island bestellt hätte. Und ich habe die Schokolade breit gestreut:
In den Pott, an die Familie, nach Augsburg…
Ich habe sogar nochmal welche bestellt, weil mir noch weitere Empfänger in den Sinn kamen. Jedoch habe ich die dann wieder vergessen, denn zwei waren irgendwie noch übrig.

Nun, die gingen dann spontan zwischen den Jahren noch an meine Rottweiler Bibliothekarinnen und meinen Rottweiler Familienanschluss, der jetzt im Norden wohnt.

Schokolade der Starbrook Airlines. Links Dunkle Schokolade mit Mandeln, mit einer Pilotin mit Lederjacke als Motiv - 400g. Rechts eine Propellermaschine, auf die zwei Kinder zugehen - Milchschokolade mit Haselnuss. Auch 400g.Für meine Niffen gab es auch Schokolade + Geld; für deren Eltern zur isländischen Schokolade noch eine Kinodose + eine Kleinigkeit für deren Heimtierzoo. ;o)
Mein VnvO hat zur Schoki noch den letzten Moers bekommen und in den Pott habe ich für Fuchs einen Kalender mitgebracht – wie jedes Jahr. Dieses Jahr nur mal mit anderen Motiven.
Timon hat zu ihrer Schokolade auch einen Kalender bekommen.
Drachenechse hatte bereits im August bei meinem Besuch ihren Kalender bekommen, also musste ich mir für sie was Neues überlegen. Deswegen gab es für sie einen Drachenschal. Etsy sei Dank.

Das waren dann übrigens auch die letzten Geschenke, die noch ankommen mussten. Davon einer gleich mal als Geburtstagsgeschenk für Fuchs. Jetzt ist das eine ganze Drachenfamilie im Pott. ;o)

Bin gespannt, wann nun Drachenechses Mama ihre Schoki bekommt, nachdem sie nun doch nicht in den Pott gefahren ist zur Bescherung. Mal sehen, ob ich das erfahre.

Ach ja – und eine Sache habe ich mir quasi noch selbst geschenkt, und die habe ich tatsächlich auch am 24.sten von der Packstation abgeholt. Denn ich habe mir von den Damen von Kælan Mikla nochmal ihre letzte Platte mit Autogrammen und einer geschriebenen Grußkarte schicken lassen. Zumindest eine kleine Möglichkeit, sie ein wenig zu unterstützen. Ich bin auf die neue Musik von ihnen gespannt.

Das war 2023.

Ho ho ho.

Cover der Platte Undir Köldum Norðurljósum von der Band Kælan Mikla Das Cover ist Schwarz, mit der Eisfrau aus den Mumin-Geschichten, der "Kælan Mikla", die mit ihrem Kleid die Landschaft mit Schnee und Eis überdeckt. Über ihrer rechten Hand schwebt ein siebenzackicker Stern in einem Kreis - wie eine Art Schneeflocke - und sie trägt eine siebenzackicke Krone. Der Schriftzug von Kælan Mikla und dem Titel ist in silber geschreiben, in der selben Farbe wie die 3 Nordlichter auf dem Cover. Außerdem ist das Cover mit allen drei Autogrammen der Musikerinnen unterschrieben - und links ist noch eine eine Weihnachtskarte, in der Kinder im Schnee spielen und einen Schneemann bauen.