Freie Tage…

Ahoi.

Ja, ich habe/hatte ja jetzt ein paar freie Tage und wollte hier direkt mal in die Tasten hauen, was ich da so angestellt habe. Für den Fall, dass es wen interessiert. ;o)

Als erstes – und mit wichtigstes – kann ich sagen, dass ich jetzt mit Montag und gestern mein Limit für Filmbesuche eines Filmes auf fünf (5!) erhöht habe.
Denn ich war am Montag und gestern, am Mittwoch, nochmal/wieder in Alita: Battle Angel.
Außerdem habe ich mir nun den Soundtrack gekauft, weil ich diesen Film und was damit zusammenhängt unterstützen will.
(Ich bin nicht sicher, ob dieser Laptop hier jetzt ein Blueray oder nur DVD-Laufwerk hat. Doch das werde ich dann feststellen, wenn es den Film zu kaufen gibt. ^^)

Das war jetzt der Montag Abend und ein Teil vom Mittwoch. Was war so am Rest der Tage?

Am Dienstag hatte ich einen kurzen Termin in meiner Sparkasse. Doch da eigentlich nicht wirklich viel zu klären war, hat der jetzt nicht so lange gedauert. Anschließend habe ich wieder mal meine Frisur in Ordnung gebracht und mich scheren lassen. Jetzt seh ich wieder ordentlich aus.
Das nächste Mal muss ich dann in der Woche nach Ostern – vor der Hochzeit. ^^
Ach ja – und den Soundtrack habe ich mir geholt.

Außerdem habe ich mir am Montag den neuen Moers besorgt – und das Pixi-Buch „Wir gehen in die Buchhandlung“. Denn in dem ist zumindest in unserer Ausgabe hier der Buchladen meines Vertrauens mit abgebildet. ^^ Dienstag gab es dann noch ein bestelltes Buch über das Drehleier spielen-Lernen. Das wurde kurz beim Workshop in Bad Homburg vorgestellt.
Sonst habe ich Dienstag nicht mehr wirklich was gemacht. Obwohl… doch. Ich habe endlich mal wieder alle meine gekauften CDs, welche ich noch nicht digitalisiert hatte, in mein altes Laptop verfrachtet. Und weil ich dann meinen großen Stick, auf dem ich meinen Musikordner schon mal gezogen hatte, auf die schnelle nicht gefunden habe, habe ich ihn dann halt nochmal auf einen anderen Stick gezogen. Der ist jetzt damit tatsächlich so gut wie voll, und das bei nominalen 64 GB. Und hat natürlich entsprechend lange gedauert. Auch wenn es ein USB3-Stick war.
Jetzt habe ich also meine CDs von Sólstafir, den Soundtrack von Alita, sowie eine CD von Forndom und den Helden auch auf dem Kasten.

Das war der Dienstag.

Am Mittwoch – gestern – ging es erstmal mit den Eltern frühstücken.
Anschließend habe ich mich am Kinzigbogen mal umgesehen. Denn…

Meine Katze ist auch nicht mehr die Jüngste und ich habe das Gefühl, sie tut sich inzwischen immer schwerer, von einem Schränkchen in meinem Flur auf den Schrank hoch zu springen. Und dabei liegt sie da oben doch so oft und wohl auch gerne. Also habe ich mal nachgesehen, was es vielleicht für Kletterhilfen geben könnte. Sowas wie Leitern für Kratzbäume oder so.
Nun, in den Tierfachgeschäften gab es sowas nicht wirklich. Im ersten Baumarkt bin ich auf den Gedanken gekommen, sowas vielleicht selber zu bauen, aus Besenstielen und die zurechtsägen und schrauben. Meine Mutter brachte da dann auch Vierkanthölzer statt Besenstiele ins Spiel.
Im zweiten Baumarkt habe ich dann Rankhilfen gesehen, die in die Richtung gingen, woran ich gedacht hatte – und dann Betbegrenzungen. Und ich denke, damit werde ich es mal probieren.

Doch ich war nicht nur deswegen in den Baumärkten. Nein, ich habe mich nochmal nach Bäumchen aus Gründen umgesehen, die vielleicht – wahrscheinlich – später hier auf diesem Kanal erklärt werden. ^^

Müsst ihr euch noch bis Ende April / Anfang Mai gedulden. ^^

Außerdem habe ich noch eine Leinwand in groß besorgt. Auch dies wird in der Zukunft näher erklärt werden. Ich sage nur soviel: Hochzeit.

Nachdem ich dann wieder einen kleine Verschnaufpause zu Hause hatte, bin ich dann auch schon wieder los. Nämlich, wie erwähnt zu Alita-Kinobesuch No. 5.
Hatte ich am Montag abend in Nidderau (bei meiner ersten 2D-Vorstellung) tatsächlich den Kinosaal ganz für mich alleine, waren es gestern in Offenbach – wieder in 3D – wenigstens so um die 15-20 Zuschauer. Und ich hatte da sowas von einer Pubktlandung: Als ich in den Kinosaal bin, lief bereits die Werbung.
Puh!

Nach dem Kino bin ich dann direkt weitergefahren nach Mörfelden in den Kultur-Bahnhof. Da war gestern nämlich wieder Bal-Folk Session. Und ich hatte meine Drehleier zufälligerweise im Auto liegen – weil ich sie da reingetan habe, um zur Session zu fahren. 😉
Bei dieser Session habe ich auch tatsächlich das erste Mal so richtig bei mehreren Sachen versucht, irgendwas dazu zu spielen. Da ich ja nicht übe – Schande – waren mir auch keine der gespielten Lieder in den Fingern. Aber ich habe tatsächlich immer wieder Töne gefunden, die ich mit und zu dem gespielten dazu spielen kann. Einmal habe ich auch nur ein wenig geschnarrt…
Erstaunlich.

Ich schwebe ja mit dem Gedanken, mir eine neue Leier bauen zu lassen. Auch wenn ich noch keine/n Bauer deswegen angeschrieben habe, bisher. Denn eigentlich will ich auch erst mal meine Schulden an meine Eltern abzahlen… Aber schauen kann ich ja mal – und ich denke, ich weiß, welche Farbe sie haben soll. Nämlich grün – so ähnlich wie meine Ukulele, die ich mir ja nur wegen ihrer Farbe gekauft habe. Da gab es in Bad Homburg tatsächlich ein paar verschiedene zum Ansehen…

Live gesehen, sah die obere farblich nicht schlecht aus – doch wenn ich mir jetzt so die Fotos betrachte und vergleiche… dann ist mir das dunklere Grün irgendwie lieber. Mal sehen.

Tja – und damit ist heute.
Heute habe ich mir jetzt wieder einen Anwohnerparkausweis organisiert, da ich bisher nichts von meinen Garagenvermietern gehört habe, ob ich noch etwas länger drinnen bleiben kann. Dann mach ich lieber Nägel mit Köpfen.

Und gleich geht es dann nach Frankfurt – zur Übergabe der Leinwand. ^^

Ja – und damit wäre es das schon fast gewesen.
Ich konnte zumindest meine ersten Spätschicht-Tage des nächsten Blockes schon in Früh umwandeln. Aber den ersten April bin ich nicht losgeworden. Da bleibt es dann wohl bei Spät. Und wegen den restlichen Spätschicht-Tagen, da muss ich dann noch schauen.

Daumendrücken ist wieder erwünscht. ^^

 

 

 

Teilgeschenk-Einlösung / Moana bzw. Vaiana

Ich habe ja zu Weihnachten 2015 von Drachenechse und Fuchs eine Kinogutschein-Box vom Kinopolis bekommen. Da ich nun die letzten Tage bei Youtube immer mehr Videos zum letzten Disney-Film „Moana“ – bzw. auf Deutsch ja „Vaiana“ – gesehen habe, und ich irgendwie nicht absehen kann, ansonsten in nächster Zeit mal mit jemandem zusammen ins Kino zu gehen, habe ich mich entschlossen, dies heute mal alleine zu machen. Ich habe gesehen, dass der Film hier im Kinopolis um 14 Uhr läuft – und ich habe frei. Bevor ich eh nur den ganzen Tag zuhause rumsitze… dachte ich mir also, ich nutze mal einen der beiden Kinogutscheine. Außerdem waren in der Kinobox ja noch Gutscheine für Trinken und Popcorn oder Nachos… Deshalb habe ich mich entschlossen, außerdem etwas zum Trinken und zum Essen zu holen.foto-0617

Also bin ich heute kurz nach 1 los, um diese Gutscheine hier in das zu verwandeln. 😉foto-0618

Wie gesagt, ich habe in den letzten Tagen so viele Videos zu dem Film gesehen, dass ich ihn eigentlich schon fast ganz kannte – aber ich wollte ihn mir einfach noch mal ganz und auf der großen Leinwand ansehen. Und er hat mir wirklich gut gefallen.

Ich saß alleine in der vorletzten Reihe – vor mir saßen ein paar Kinder mit Erwachsenenbegleitung, hinter mir ebenso. Aber es wäre noch viel Platz gewesen.

Ich habe mich ja gefragt, weswegen ausgerechnet dieser Film im Deutschen einen anderen Titel bekommen hat. Zumal dies ja der Name der Hauptfigur ist. Also wurde aus Moana Vaiana – und diesen Namen finde ich um einiges komplizierter zu merken als Moana. Zum Glück hat mir die Dame an der Kasse doch den richtigen Film gefunden. Auch wenn sie erst mal schauen musste, welchen Film ich da wohl gemeint habe. Nachdem ich jetzt aber vorhin einfach nochmal bei IMDb nachgesehen habe, durfte ich feststellen, dass die Änderung einen wohl pikanteren Hintergrund hat. Nämlich eine italienische Pornodarstellerin mit dem Namen Moana. Das war Disney wohl zu gefährlich. Für mich kann ich zumindest sagen, ich hätte das nicht gewusst, wenn ich nicht nachgesehen hätte. Anscheinend ist die Dame mir noch nicht unter die Augen gekommen… ^^

Also – wie gesagt: Ich finde, der Film hat sich gelohnt. Auch in der deutschen Synchro – da ich auf YT eigentlich nur Originalszenen gesehen habe – in Englisch. Und da fand ich es sehr interessant, das Dwayne Johnson den Halbgott Maui gesprochen hat. Alten Wrestling-Fans dürfte er noch als „The Rock“ bekannt sein. Auch wenn er inzwischen wirklich „nur“ noch erfolgreicher Schauspieler ist, wie ich mal behaupten würde. Doch auch die Original-Stimme von Moana/Vaiana war klasse – und beide haben ihre Lieder selbst gesungen. Anders als in der deutschen Synchro.

Der Film läuft ja bereits seit Dezember in Deutschland in den Kinos – und bis auf eine Kritik bei https://popcornfilme.com/ ging der Film irgendwie an mir vorbei. Was schade ist. Doch zum Glück läuft er immer noch im Kleinen – und ich habe ihn rechtzeitig entdeckt. Also – wer ihn noch nicht gesehen hat: Er lohnt sich. Und als typischer Disney-Film darf mal wieder gesungen und getanzt werden. Doch das ist ertragbar. ;o)

Jetzt mal sehen, wann ich meinen zweiten Teil der Kinobox einlöse.
Vielleicht zu „Ghost in the Shell“?

Ich habe noch keine Ahnung – wünsche aber allen anderen Kinogängern viel Spaß im Kino.

 

Möge die Macht mit Dir sein – Rogue One

Ich war mal wieder im Kino.

Hat ja lange genug gedauert. 😉

 

Nun hätte ich eigentlich noch so 2-3 andere Blog-Posts zu schreiben, weil zumindest zwei vorgeschrieben, und ein Update stünde ja noch an – allerdings war ich, wie gesagt, mal wieder im Kino. Und ich habe jetzt Lust, darüber zu schreiben.
Also mach ich das nun einfach mal direkt am Rechner.

Drachenechse wollte – als großer Star Wars Fan – natürlich in den Film. Und da es mir inzwischen – wie erwähnt – mehr Spaß macht, zusammen mit anderen ins Kino zu gehen, hab‘ ich mich angeschlossen. Zwar waren wir jetzt nicht am Sonntag mit ihrem Papa drinnen, dafür dann heute mit ihrer Freundin.

Ach so – welcher Film?
Das steht im zweiten Teil der Überschrift:

Rogue One: A Star Wars Story

Wir waren letztes Jahr schon zusammen in Star Wars 7 – darüber habe ich noch nichts geschrieben. Werde ich auch nicht mehr. Erwähnt hatte ich es aber mal. Von dem Film war ich aber jetzt… nicht soo begeistert. Ich fand es gut, das ich R2-KT gesehen habe. Ansonsten war da der Gedanke dann eher *Gähn – schon wieder ein Todesplanet/stern.*

Und das Blöde war: Ich musste damals mitten im Film soo dringend auf die Toilette… habe ich mich in meiner Reihe durchgeschlängelt, saßen zum Glück nicht so viele drinnen. Aber zurück wollte ich mich da nicht quetschen. Weswegen ich dann zwar in der Reihe wieder saß – aber außen am Rand.

Dieses Mal habe ich die Karten vorher reserviert, nämlich am Sonntag, und ich habe die Reihe 14 genommen. Das ist im Kino Europa an der Hauptwache die Reihe, vor der der Gang geht. Das bedeutet: Beinfreiheit. Und man muss sich nicht so peinlich durchquetschen, wenn man mal muss. Doch dieses Mal bin ich noch vor der Werbung gegangen. Bin ja lernfähig – in manchen Sachen. ;o)

 

Wie fand ich jetzt den Film, nach dem ganzen Drumherum-Geschreibe?

Als erstes Mal, um was geht’s?

Bei „Rogue One: A Star Wars Story“ handelt es sich, wie man aus dem Titel schon erahnen kann, um eine Geschichte im Star Wars-Universum. Angesiedelt ist der Film direkt vor dem alten ersten Teil. Also jetzt dem 4. Teil in der unendlichen Geschichte der Star Wars-Filme. ;o)
Die Hauptfigur ist Jyn Erso (Felicity Jones), die Tochter von Galen Erso (Mads Mikkelsen), seines Zeichens einer der Erbauer des ersten Todessterns. Dieser arbeitete aber nicht ganz freiwillig an dem Todesstern, weswegen er die bekannte Schwachstelle eingebaut hat. Und wie diese „Konstruktionsfehlplanung“ in die Hände der Rebellen kommt, das sieht man in diesem Film.

Obwohl er im Star Wars-Universum spielt, geht es dieses Mal nicht um Jedis. Doch ein paar bekannte Figuren aus den alten Filmen haben ein paar Auftritte – mal mehr mal weniger gut.

Damit meine ich: ja, Darth Vader tritt auf. Und man kann ihn auch mal richtig in Action sehen. Im Original hat er wohl immer noch die Stimme von James Earl Jones, wie in den klassischen Filmen auch, auch wenn unter seinem Kostüm jetzt natürlich ein neuer Schauspieler steckt. In der deutschen Fassung hat er aber auch eine andere Stimme, wenn mich nicht alles irrt.
R2D2 + C3PO sagen „Hallo“ – was Drachenechse besonders gefreut hat.
Und dann sind noch Grand Moff Tarkin und auch Prinzessin Leia zu sehen.
Und diesen Charakteren sieht man es leider an, dass die Gesichtszüge aus dem Computer erstanden sind. Und das war jetzt nur in der 2D-Filmversion.
Das ist fast ein bisschen schade, fand ich zumindest Grand Moff Tarkins Auftritte dann immer ein wenig… hmm. Gut, da Peter Cushing nun mal 1994 gestorben ist, gab es wohl keine andere Möglichkeit. Aber ganz froh bin ich mit dieser Lösung nicht. (Man muss ja immer was zu meckern haben. ;))

Ansonsten… ein guter Film.

Er hat mir richtig gut gefallen. Felicity Jones ist ein taffes Girl, dass sich zu behaupten weiß. Chirrut Îmwe (Donnie Yen) als blinder Mönchs-Krieger des Jedi-Tempels – so wie ich es verstanden habe – kommt sehr gut rüber. Besser, als ich es anhand des ersten Trailers damals gedacht hätte. Sein Freund und Partner Baze Malbus (Wen Jiang) als sehender und um sich ballernder Teil dieses Duos ist sympathisch – wenn man kein Imperialist ist, denk ich mal.
Die Lacher auf seiner Seite hatte aber am meisten der Droide dieses Films, K-2SO. Ein umprogrammierter Imperialer Roboter, mit dem sich Jyn Erso erst anfreunden muss. K-2SO ist der Begleiter von Diego Luna (Cassian Andor), der sich erst mit Jyn Erso auf die Suche nach Saw Gerrera (Forest Whitaker) macht, einem extremistischen Rebellen. Dieser hatte Jyn Erso als Kind zu sich genommen und hat nun Informationen zugespielt bekommen, die die Allianz gerne hätte.

Und so geht die Geschichte ihren Gang.

Also – wie gesagt: Der Film hat mir gut gefallen. Der Handlungsbogen ist gut gespannt und erzählt. Die Wissenslücke, wieso überhaupt der Todesstern diese Schwachstelle hatte, wurde gefüllt. Und man erfährt auch den Preis, den die Allianz dafür gezahlt hat. Denn umsonst ist nur der Tod, wie es ja heißt. Und den gab es reichlich.

Was ich besonders gut finde ist, dass dieser Film nicht das typische „Disney“-Siegel hat.

Ich finde den Film ansehenswert – definitiv. Vielleicht tue ich mir ja nochmal die Originalversion an – mal sehen. Aber auch dann wieder „nur“ in 2D – das reicht auch.

 

In diesem Sinne: Möge die Macht mit Euch sein!

„Hail, Caesar!“

Es ist mal wieder Nachtragzeit.

Also richtet Euch darauf ein, die nächsten Tage hier wieder ein paar Beiträge zum Lesen zu bekommen.

Fang ich also mal mit dem ältesten Ereignis zum Nachtragen an.

Es ging mal wieder ins Kino.

Am 15.03. waren wir in „Hail, Caesar!“.Karte Hail Caesar
Wir, das waren in diesem Fall die Freundin meiner Drachenechse und meinereiner.

„Hail, Caesar!“ ist ein Film der Coen-Brothers – die im Gegensatz zu den Wachowskis von „Matrix“ ja immer noch Brüder sind. (Das ging mir gerade durch den Kopf, hat aber so gar nichts mit dem Film zu tun. ;o))

Wieder waren wir Dienstags im Kino, zum Kinotag. Einen Tag, der meiner Begleitung gar nichts sagte. Aber jetzt. 😉

Laut den Informationen aus dem weltweiten Netz lief dieser Film nur in 2 Kinos in Frankfurt.
Davon einmal im Original und einmal in Deutsch. Und dass, obwohl auch dieser Film erst etwa 4-5 Wochen Laufzeit auf dem Kasten hatte.

In Deutsch lief er im „Eldorado“ – das ich dem Namen und der Homepage nach den E-Kinos an der Hauptwache zugeordnet hatte. Entsprechend sind wir dann so mit der U-Bahn gefahren, dass wir kurz vor 18 Uhr dort „aufgeschlagen“ sind. Um dann festzustellen, das der Film nicht in den E-Kinos lief. Denn das Eldorado ist eine Zweigstelle der E-Kinos, wohin wir dann noch schnellstens hinlaufen mussten, da ja offizieller Start um 18 Uhr war.
5 nach 6 hatten wir das Kino dann gefunden und erreicht. Ein schnuckeliges Kino, noch mit Balkon. Aber so klein, dass das Mädel an der Kasse auch gleichzeitig das Popcorn und die Getränke verkauft. Und bis wir unsere Plätze auf dem Balkon eingenommen hatten, ging der Film dann auch richtig los. Da hat alles gepasst.
Punktlandung.
Bereits das zweite Mal mit dem Füchschen. ;o)

Zum Film – um was geht’s?

Der Film spielt in den 50ern, den goldenen Zeiten des alten Kinos.

Hauptfigur ist der Manager und damit auch „Troubleshooter“ eines Filmstudios, Eddie Mannix (Josh Brolin), welcher, das kann man wirklich so sagen, 25 Stunden eines Tages damit beschäftigt ist, den Betrieb am Laufen und vor Skandalen fern zu halten. Dazu gehört unter anderem, im Vorfeld bereits Kirchenvertreter zu einem Klärungsgespräch einzuladen, da das Studio gerade einen Monumentalfilm zu Jesus Christus dreht. Und bevor irgendeine Kirche dagegen wettern kann, werden halt vorher Unklarheiten abgeklärt. Dazu werden dann nicht nur die Katholiken eingeladen, nein, auch gleich noch die Evangelischen, ein Rabbi und die Orthodoxe Kirche. Sicher ist sicher.

Von dieser Produktion wird der Star entführt, Baird Whitlock, von George Clooney gespielt. Und Eddie Mannix wird gezeigt, wie er das Geld für die Entführer auftreibt, sich dabei mit Klatschkolumnistinnen auseinandersetzen muss – Tilda Swinton in einer Doppelrolle – und vieles mehr.

Es gibt die „Badenixe“, deren Schwangerschaft überdacht werden muss, den singenden Cowboydarsteller, der plötzlich zu einer modernen Sprechrolle kommt. Nicht zu vergessen, die singende und tanzende Matrosenmannschaft, welche nicht fehlen darf. Also ein ganzes Spektrum an Filmgenres, welche in den 50ern so für Filme sorgten, wird hier im Studiobetrieb gezeigt. Und wie in all dem Durcheinander die Entführung aufgeklärt wird und Mannix für sich selbst klarwerden muss, ob er lieber einen ruhigeren Job als Manager bei Lockheed will… oder nicht.
Das ist mal im Groben der Versuch einer Zusammenfassung.

Wie fand ich ihn?

Er war kurzweilig und amüsant.
Er hat mir gut gefallen. Der Blick auf die verschiedenen Filmaufnahmen, und die unterschiedlichen Stars mit ihren Macken…
Scarlett Johannson als männerverschlingende Badenixe, die auf starke Männer steht (Jonah Hill); der etwas blöde Baird Whitlock (George Clooney); der tanzende Matrose (Channing Tatum)…

Als beste Figur kam eigentlich von den Schauspielertypen der Cowboy weg – Alden Ehrenreich als Hobie Doyle. Dieser hat zwar ein wenig Probleme mit ungewohntem Text, und wirkt im ungewohntem Genre erst etwas hölzern, kommt aber als Charakter am besten weg. Beim Warten auf die vom Studio arrangierte Verabredung beschäftigt er sich ein wenig mit Lassoübungen – und macht diese später während der Verabredung mit Spaghettinudeln weiter. (Natürlich gekochte. ;))

Etwas schade finde ich, dass in meinen Augen die beste Szene bereits im Trailer verwurschtet wurde, mitsamt der Auflösung.

„Wäre es doch bloß so einfach…“

Andererseits hat jedoch gerade dieser Ausschnitt mich für diesen Film interessiert. Von daher haben sie das wohl richtig gemacht.

Mein Fazit

Eine kurzweilige Unterhaltung, die in meinen Augen durchaus in mehr Kinos hätte laufen können.
Abgesehen davon fand ich das Kino auch klasse.
Der Abend hat sich gelohnt.

Als nächstes steht jetzt „Zoomania“ an…

Dienstag – Kinotag

Der Tag hat sich geändert, doch die Sache an sich gibt es noch. Den Kinotag. Der Tag, an dem man günstiger ins Kino gehen kann.

Früher war es der Montag.
Ich weiß gar nicht mehr, in wie viele Filme ich wohl montags gegangen bin, nachdem ich das Kino für mich entdeckt habe.
z.B. die ganzen Highway-Filme…

Früher bin ich oft ins Kino gegangen. Und sei es, dass ich mich in die ersten Reihen gesetzt habe, weil da die Karte nur 5 Mark gekostet hat, in der 15 Uhr-Vorstellung.

Heute gehe ich nicht mehr so oft ins Kino. Aus Zeitgründen, und wohl auch aus mangelndem Interesse. Außerdem habe ich inzwischen festgestellt, dass es schöner ist, in Begleitung zu gehen, damit man danach über den Film reden kann.

Letzte Woche war ich alleine in „Hateful Eight“.
Und diesen Dienstag war jetzt „Deadpool“ angesagt. Dieses Mal jedoch mit einem Freund als Begleitung. Hier nun also meine Meinung zu „Deadpool“, wie ja schon mal fast angekündigt.

Blogbild Eintrittskarte Deadpool 08-03-2016

„Deadpool“

Worum geht’s?

Deadpool ist ein etwas anderer Superheld. Durch einen genetisch-medizinischen Eingriff mutiert zu einem ziemlich unkaputtbaren Menschen mit Superheilungskräften.
Diesem Menschen wachsen sogar Gliedmaße nach, wenn sie ihm abgetrennt werden.
(Ob das wohl auch mit dem Kopf funktioniert?)

Ehemaliger Söldner mit einer großen Klappe und keinen Respekt für irgendjemanden. Durch die Mutation entstellt, so dass er sich seiner großen Liebe nicht mehr zeigen will. (Ich denke, er würde dazu lästern „Das ist aber romantisch – bäh.“) Die Hoffnung, dass ihn seine Erschaffer, die auch gleichzeitig seine Peiniger waren, ihn wieder normal aussehen lassen können, lässt Deadpool diese suchen. Bei dieser Suche entsteht auch langsam sein Deadpool-Kostüm aus rot-schwarzem Latex. Denn auf dieser Farbkombination erkennt man keine Blutflecke, falls er selbst mal verletzt werden sollte – oder seine Gegner zu stark herumbluten sollten.

Viel los?

Dieses Mal waren wir zu zweit in Offenbach in der 20 Uhr-Vorstellung. Auch dieser Film müsste jetzt etwa in der 4. Woche sein, und doch war das große Kino gerade mal mit etwa 20 Personen besetzt.
Gehen die Leute nicht mehr ins Kino?
Oder nur noch an den teureren Wochenenden?
Denn kurz nach 22 Uhr war dieser Film schon fertig. Also eine Zeit, in der man zu Hause meist auch noch nicht ins Bett gegangen ist, solange man einer normalen Arbeit nachgeht.

Aber jetzt zum Film.

Deadpool – ein anderer Superheld, der ein respektloses Großmaul ist, welches schon in seinen Comics gerne mal die 4. Wand durchbricht. Oder aus seinen Comic-Panels ausbricht – also aus dem Bild steigt. So spricht er auch gerne mal mit dem Publikum.
Es gibt so viele Anspielungen auf andere Filme aller Art, von denen ich glaube, zumindest die letzte nach dem Abspann zuordnen zu können.
Es fließt viel Blut – aber so übertrieben comichaft, dass man sich darüber durchaus amüsieren kann. Alles wird mit einem Augenzwinkern serviert, sodass wir uns wunderbar unterhalten haben. Der Film nimmt sich in keinster Weise ernst, wie es sonst viele der Superhelden- und Mutantenfilme tun.

Es war hervorragendes Popcorn-Kino, welches einfach gut unterhält. Durchaus zu empfehlen. Und wirklich etwas gaaanz anderes als Hateful 8 letzte Woche.

Mal schauen, wann es das nächste Mal ins Kino geht, und in welchen Film. Dazu muss jetzt erst wieder das Kinoprogramm gewälzt werden.
Ich nehme an, ich werde es Euch wissen lassen.
;o)

Ka Ki Ku – Kino

Wie ja vor einiger Zeit erwähnt, muss ich dieses Jahr mal wieder ins Kino, nachdem ich Kinogutscheine von meinen Christkindern *g* bekommen habe.

Letztes Jahr war ich ja, seit langer Zeit,  im Kino in StarWars VII. Und musste da lange überlegen, welcher Film wohl der letzte davor gewesen war, den ich gesehen hatte.

Ich denke, es war „Django Unchained“.

Und diese Überlegung machte mir klar, dass ich den neuen Tarantino ja auch sehen will/muss/sollte.

Und wenn ich hier schon über alles mögliche schreibe, warum dann nicht auch mal über meine Kinobesuche? Deshalb fange ich jetzt doch direkt mal an. Denn letzte Woche war ich dort, im letzten Tarantino.

„The Hateful Eight“Karte Hateful 8

Fast 3 Stunden lang, kam er mir sicher nicht so lange vor.

(Dieses Mal bin ich auf Nummer „Sicher“ gegangen, dass ich nicht wieder – wie bei Star Wars – mittendrinnen im Film auf die Toilette muss. Das war peinlich…)

Ich habe also diesmal die lange Zeit gut durchgehalten. 😉

Ich war letzten Dienstag, am 1.3., in dem Film. Da lief er in der 4. Woche. Leider – natürlich – nicht in der 70mm-Roadshow-Version. Dann musste halt das „normale“ Kinoformat reichen. Doch auch darin war er schon beeindruckend.

Die Zuschauerzahl war bereits überschaubar: um die 10 Mann + Frau im ganzen Kino.
In der 4. Woche.

Diese Woche läuft er in dem Kino nur noch an einem Tag.

Besonders neugie… äh, interessiert 😉 war ich auf die Musik, da ja Ennio Morricone für diese Filmmusik gerade mal einen Tag vorher seinen allerersten (längst wohlverdienten) Oscar erhalten hat. Sie war durchaus Ohrwurmfestsetzungswürdig. Von daher wird dieser Soundtrack definitv auch in meiner CD-Sammlung landen.

Der Film jetzt an sich…

Die Handschrift von Quentin Tarantino war durchaus deutlich zu erkennen. In den Dialogen, wie auch in den auftretenden Gewaltsequenzen.

Er gibt nichts auf „Political Correctness“.
Die Frauen im Film – in diesem speziellen Fall die Figur „Daisy Domergue“, gespielt von Jennifer Jason Leigh, bekommt genauso auf die Fresse, wie in Tarantinos Filmen Männer auf die Fresse bekommen. Ein falscher Mucks, der ihrem Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell) nicht passt… und sie hat wieder ein blutiges Gesicht.

Überhaupt ist es im ganzen Film nicht die Aufgabe von Jennifer, gut auszusehen. Im Gegenteil, die meiste Zeit des Filmes ist ihr Gesicht mit Blut und anderem Schmodder überzogen.

Lecker.

Ich sage, in meinen Augen war der Film durchaus „ein typischer Tarantino“. Auch in einem Teil seiner Darstellerriege: Samuel L. Jackson, Tim Roth, Michael Madsen…
Ich fand das Setting interessant, die Schneelandschaft, das große Format… auch wenn ich’s nur in „normal“gesehen habe…

Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson) war ein richtiger Drecksack. Und es stimmt schon, was der Titel sagt: Hateful 8 – Irgendwie waren alle Figuren voller Hass und auch durchaus hassenswert. Alle – bis auf O.B. Der hatte einfach nur das Pech, die falschen Passagiere zur falschen Zeit zu fahren.

Wie fand ich ihn?

Auch wie bei SW VII finde ich: Er war… ok.

Tarantinomässige Gewaltausbrüche und Gewaltszenen, ansonsten viel Gerede.

Ok.

Bedingt durch das Kammerspielmässige Setting war dieses Mal nicht so viel Raum für Gewalt wie bei Django, oder vielleicht gar wie Kill Bill Vol.1. Aber durchaus ansehbar.

Interessant fände ich jetzt noch die 70mm-Version. Die ist ja noch um einige Minuten länger. Und man kann in dieser dann wohl der geschlagenen Daisy Domergue noch länger beim intensiven Spiel zusehen, blut-und-sonstig-Dreck-verschmiert. Allerdings werde ich diese wohl nicht mehr zu sehen bekommen.

 

Heute geht es dann in „Deadpool“.

Da wird mit Gewalt sicherlich auch nicht gespart werden.
Darauf lassen zumindest die Trailer schließen.
Yeah!