Ende September 2022 – Was war, ist und sein wird

Stefan Brisland-Ferner von GARMARNA mit Drehleier

Letzter Tag vom September. Morgen kommt wieder ein Kalenderblättchen. Da will ich doch vorher auch nochmal was schreiben. Und da ich gerade nicht wirklich EIN Thema habe, welches mich juckt, mache ich stattdessen wieder eine Rundumsicht.

Also, was war denn so im September?

Metallene Fahrradboxen, 30 insgesamt, je 15 Stück neben- und aufeinander, von links vor den Boxen stehend gesehenMitte September hatte ich einen Lauf. Sprich 8 Tage hintereinander immer was Neues zum loswerden. Und dann wieder länger nichts. Wie es irgendwie immer wieder mal so ist. Doch das kenne ich schon. Von daher nichts neues.

Der September hat insoweit eine Neuerung für mich gebracht, dass ich nun ohne Auto schneller zum Bahnhof komme. Denn ich habe nun eine Fahrradbox am Bahnhof + dazu ein neues Fahrrad. Habe ich ja hier breitgetreten.

Gestern durfte ich dann feststellen, dass es einen Nachteil hat, nicht mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren. Wenn es nämlich der Bahn spontan einfällt, doch NICHT zu fahren. Dann kann ich nicht spontan entscheiden, halt einfach zum Flughafen zu fahren, um doch pünktlich zu sein.
Stattdessen habe ich zwei Alternativen: Irgendwie später fahren + hoffen, dass die Alternativverbindung hoffentlich pünktlich ist und ich es so auch noch schaffe, pünktlich zu sein – oder wenn nicht und ich deswegen ein paar Minuten später einsteche, deswegen ein Gespräch mit der Fachbereichsleitung zu bekommen WARUM ich verspätet war.
Oder: Ich fahre nach Hause, melde mich für den Tag krank, bekomme dadurch keinen eventuellen Bonus für diesen Monat und schlafe nochmal ’ne Runde.
Sucht’s Euch aus.

Heute fuhr sie zumindest wieder pünktlich.

Skeletierte ArmbanduhrDas… wie nenne ich es denn jetzt?
Beste? Interessanteste? Blödeste?
Nun, es war auf jeden Fall so, dass die Bahn erst normal auf der Anzeige stand, dann – nachdem der eigentliche Abfahrtszeitpunkt vorbei war – war die Bahn auch weg von der Anzeige. Bis dahin gab es auch nicht EINE Durchsage. Ist ja schließlich die Deutsche Bahn. Außerdem wird um die Uhrzeit noch geschlafen…
Ich war dann gerade auf dem Weg die Treppe runter, da kam dann doch eine Durchsage, nämlich dass die S8 ca. 15 Minuten Verspätung hat. Also bin ich die Treppe wieder rauf und da stand sie auch wieder auf der Anzeige. Zauberei.
Ich habe die Mitteilung direkt einem Kollegen weitergefunkt, der eine Station später einsteigen wollte/sollte. Dann habe ich wieder gewartet…
und 5 Minuten später kam die Durchsage: „Fällt aus wegen Bauarbeiten.“

Ja, klar.

Diese Verzögerung hat so lange gedauert, dass eine Alternativbahn in der Zwischenzeit auch abgefahren war. (Wir reden hier von der Zeit um 4 Uhr morgens herum – da fahren nicht so viele Bahnen…) Eine zweite Alternative gab es noch, mit einem Puffer zwischen Ankunft und Dienstbeginn von 10 Minuten – jetzt entscheidet ihr.

Heute bin ich – trotz trockenem Wetter – mit Flip gefahren. Einfach, falls es heute wieder so gelaufen wäre wie gestern, um die Möglichkeit gehabt zu haben, mit dem Auto weiterzufahren.
(Sie fuhr heute wieder pünktlich. Ich hätte also Carlos benutzen können – dann hätte ich hier auch nicht die Nadel im Heuhaufen, sprich einen Parkplatz in der Nähe meines Zuhauses, suchen müssen.)
Ach ja, die Bahn. *Augenroll*

Was sonst noch?

Ich war mal wieder im Kino, seit Ewigkeiten, und bei einem Konzert. Alles nachzulesen. ;o)

Ich war bei einem Spieleabend auf öffentlichem Boden – über den ich immer noch nichts Weiteres geschrieben habe.

Im Vodergrund die aufgebaute Kamera, im Hintergrund das Vogelbad und die Insektenbar im KamerafokusIch habe mir im September eine Wildkamera zugelegt, zum besseren Spannen beim Vogelplanschen.
Und ich stelle fest, dass ich darüber hier noch gar nichts gesondert geschrieben habe. Ist mir wohl durch die Lappen gegangen. Ich habe sie zwar mal erwähnt… nun, dann habe ich da ja schon ein Zukunftsthema für Oktober. Gleich mal vorgemerkt.

Was noch?

Ich bin (wieder mal) in Datingversuchen unterwegs. Habe ich ja schon zwei Mal festgehalten hier. Das ist etwas das War und gleichzeitig auch Ist.

Aktueller Stand: App Eins noch kein Match. Parameter inzwischen ausgeweitet bis 100 km. Zwischendurch stand ich auf 3 Likes, jetzt wieder nur bei 2. *schulterzuck*
Doch, wie gesagt, noch kein Match. App Eins ist wirklich ein harter Brocken. ;o)

Beim Platzhirsch stehe ich jetzt bei 5 Likes. Meine eigenen Suchparameter sind inzwischen 36-52 und 29 km. Das mit der Entfernung ist ja sowieso ein großes Fragezeichen. Der Rest… na ja.
Und tatsächlich habe ich momentan ein zweites Match, mit dem ich in den letzten Tagen ein wenig am hin und herschreiben bin.
Ich habe mich darüber auch mal kurz mit GMS unterhalten. Mal sehen, was sich da insgesamt und im Besonderen noch tut.

Apropos GMS: Mit ihr bin ich spontan mal ein wenig spazieren gegangen. Weil sie angerufen hat, ob – und warum nicht? Warum immer nur zuhause rumsitzen? Also sind wir nach Wilhelmsbad gefahren und haben da ne Runde gedreht. Auf dem Schneckenberg auch 2 oder 3. ;o)
Sie hat dafür auch extra eine App, die festgehalten hat, wie lange und wo wir gelaufen sind. Eine Stunde lang; 3,76 km. Und 10 Meter rauf und runter…
Fotos konnte sie da auch einbinden. Interessant.

Meine Urlaubsplanungen waren ja bereits im August. Die brauche ich also nicht mehr groß zu erwähnen. Doch was denn noch?

Es gab Geburtstage im September, an die ich teilweise gedacht habe, manchmal zu spät… oder gar nicht.

Meine Lieblingsnichte durfte mal Porsche fahren. Ich war zwar nicht dabei, aber die Geschichte fand ich trotzdem gut. Und wir haben uns ja auch kurz am Flughafen getroffen. Auch witzig. Doch hier auch nichts neues.

Grüner Opel Corsa von hinten, Auf dem Kennzeichen steht "FLIP"War sonst noch was? Fahrrad, Apps, Balkon… Ach ja.
Ich durfte zum Zahnarzt, weil sich ein Zahn in Teilen verabschiedet hat. Übrig blieb die Wurzel. Dafür war ich am Montag in einer Praxis, um dies zu ändern. Jetzt habe ich einen Krater im Mund, der mit einem Faden verschlossen ist. Und der Knoten dieses Fadens liegt wohl besser als der letzte. Den letzten habe ich mit meiner Zunge schon vor dem Fäden ziehen gekillt, weil sie immer an dem Knoten rumspielen musste. Der jetzt… keine Ahnung, wo der sich versteckt.
Gute Arbeit.
Das ist das Ist. Und das Sein-wird wird am Dienstag das Fäden-ziehen sein.
Yay.

Ich denke, jetzt habe ich War und Ist soweit abgearbeitet. Was wird es denn sonst noch so im Oktober geben?

Flip kriegt TÜV. Ach ja, das war ja auch ein War. Nämlich das „Wo ist der blöde Fahrzeugschein?“
Ich habe ihn gefunden, ergo steht TÜV + Inspektion nichts mehr im Wege.

Eivør in hellem Blazer und Gitarre in den Händen, im Gegenlicht stehend gerade ins Mikrofon singend.Es liegt wenigstens ein Konzert an. EIVØR im Colos-Saal. Es kann aber eventuell noch ein oder zwei weitere Konzerte geben. Dafür habe ich aber noch keine Karten, bzw. muss erst danach noch einen Tag frei geschaufelt bekommen.

Genau, frei habe ich ja auch im Oktober. 2 mal einen Dritten und ein paar Tage Urlaub. Vielleicht fange ich da auch mal an, Bücher auszusortieren? Durch die Wildcam – siehe kurze Erwähnung oben – bekomme ich nun massig Planschbildchen und auch -videos meiner Meisenbesucher. Und nun denke ich daran, dafür vielleicht einen Extra-Instagram-Account zu machen. Vielleicht gibt’s was Neues, bis ich den Kamerabericht schreibe.

Auch der Oktober hat Geburtstage, an die ich denken kann – wenn ich es nicht vergesse. ;o)

Vielleicht lege ich mich im Oktober fest, was ich mit meinem Jahresurlaub im November mache. Und sonst?
Ich glaube fast, ich habe jetzt soweit alles.
Sollte ja reichen.

Blauer Eimer mit WasserAch nein – noch etwas weiteres, das mir eingefallen ist, während ich am Text abtippen bin und was ich vergessen habe, aufzuschreiben:
Ich darf mich ein wenig mit meinem Kaltwasserhahn im Bad am Waschbecken beschäftigen. Der hat nämlich ganz schön getropft. Ich habe nur durch das Tropfen fast zwei Eimer voll bekommen. Und das jetzt, wo es endlich wieder regnet und ich gerade nicht mehr soo viel Wasser brauche. Aber egal. Das wird aufgehoben. Und zumindest ein wenig habe ich den Hahn bereits auseinandergenommen. Nur für den letzten und wichtigsten Punkt muss ich wohl vorher nochmal YouTube befragen.
(Ich habe das Kaltwasser im Moment am Waschbecken auch abgedreht, übrigens. Dann tropft es zumindest nicht mehr.)

Und als zweite Erwähnung möchte ich nur mitteilen, dass es heute einen Kollegen interessiert hat, was ich denn zwischendurch immer geschrieben habe. Das kennen so manche Kollegen schon von mir, dass ich zwischendurch immer mal etwas Schriftlich festhalte. Und er wollte wissen, wofür.
Nun – ich habe es ihm gesagt. Wenn er schon fragt. Und anscheinend hat er auch direkt mal vorbeigesehen… nachdem ich einen Tippfehler noch berichtigen musste. ;o)

Nun, was ich WIRKLICH im Oktober veröffentlichen werde, seht Ihr ja dann. Freut Euch erstmal morgen auf das Kalenderbild.

Ansonsten einen schönen Herbst allerseits.

Mond in der Nacht spiegelt sich im Wasser

Kinofest 2022 – Dune

CD mit dem Titel Original Soundtrack Recording DUNE

Der zweite Film, in den ich beim Kinofest 2022 gegangen bin, war Dune.
Die Neuverfilmung vom Wüstenplaneten hatte mich ja schon interessiert, allerdings hatte ich es damals irgendwie verpasst. Und da kam mir das Kinofest an freien Tagen nun genau recht.

Dune lief am Sonntagabend, um 19:50 Uhr. Das Kino war eines der größeren – Kino 4. Mit Dolby Atmos… wow. Uuuund… ich habe den Einheitspreis genutzt und mir einen Premiumsessel gesichert. 5 Euro dafür – diese Gelegenheit musste ich einfach nutzen.

Bei einem meiner Alita-Besuchen hatte ich auch mal einen dieser Rüttel-Schüttel-Sessel ausprobiert und dachte mir hinterher: Naja, so doll sind die nicht wirklich.
Doch jetzt der Premiumsessel… große Sitzfläche, leicht nach hinten lehnbar… was sich gut mit der Fußablagefläche vorne kombinieren lässt…
Der hat mich überzeugt. Muss ich doch mal sehen, wie teuer der normalerweise ist.
(Ah, ein Zuschlag von 4 Euro.)
Doch für diesen Film, mit 2½ Stunden Lauflänge… da war das genau der richtige Sitz. Schön die Beine hochgelegt… Perfekt.

Ich habe bisher nur den Soundtrack vom alten Dune-Film. Den neuen Soundtrack für diesen Film muss ich mir erstmal besorgen. Deswegen auch nur das Foto vom alten Film-Soundtrack. Und Wüste ist nicht so meine Ecke, im Gegensatz zu Schottland. Von daher wird es hier in diesem Beitrag wohl nicht so viele Fotos geben. ;o)

Und auch hier gilt: Es kann zu Spoilern kommen.
Und damit schaue ich mal, was ich hier jetzt so berichten kann/will.

Die Bilder waren toll.
Arakis… Der Heimatplanet des Hauses Atreides… die gewaltigen Raumtore – wie ich vermute. Auch die Raumschiffe – GROSS!

Auch wenn der Film 2½ Stunden geht…kommt er längst nicht so weit wie der Klassiker aus den 80ern. Stattdessen nimmt er sich diese Zeit, um die Charaktere vorzustellen und zu entwickeln. Wir lernen das Haus Atreides kennen, und teilweise auch, wie die Charaktere zueinanderstehen. Vom Bildlichen her gefiel mir der Friedhofsberg des Hauses Atreides sehr. Könnte vielleicht an meinem Gothic-Interesse liegen. ;o)

Ein gewaltiges Bild war auch das Auftauchen der Atreides-Schiffe aus den heimatlichen Fluten. Vor allem, wenn ich mir überlege, das Wasser in der Zukunft für diese Schiffe eher keine Rolle mehr spielen wird.

Die Trainingssequenz von Paul und dem „alten Mann“ Gurney war interessant zu sehen. Einerseits von den körperlichen Aktionen, so kampftechnisch, als auch von den Effekten her. Denn die aktuellen Schilde sind – logischerweise – um ein Vielfaches besser als 19paarn80. Rein vom Effektestandpunkt her gesehen.

Nachdem ich jetzt diese langsame Entwicklung der Geschichte gesehen habe, frage ich mich, wie sehr damals David Lynch durch die Geschichte gehetzt ist? Und der Film von ihm war sogar noch gut ne Viertelstunde kürzer.
Doch die Jägerdrohne war auf jeden Fall auch dabei.

Ich will jetzt nicht 2,5 Stunden Film nacherzählen, doch was mir besonders gefallen oder mich gefesselt hat, DAS will ich schon erwähnen.

Da möchte ich als allererstes den Ton hervorheben. In dem großen Kino mit Atmos-Sound zu sitzen, dass hat mich vielleicht während der Werbung FÜR dieses Kino-Ton-System nicht so beeindruckt. Aber später, auf Arakis… da saß ich mitten im Ton. Alles floss um mich herum…. Das war schon toll!

Mir gefielen die Fluggeräte auf Arakis, mit den Libellenflügeln.

Der Einsatz der „Stimme“ war gut umgesetzt. Vor allem beim Test von Paul. Er bekommt gesagt, er soll herkommen und im nächsten Moment fällt er vor der Bene Gesserit auf die Knie.

Bei Lynch waren die Fremenaugen blauer. Doch das ist mir jetzt nicht soo wichtig. Es fiel mir nur auf.

Die Erscheinung des Baron Harkonnen wirkt hier – wie ich finde – bedrohlicher als bei Lynch.

Irgendwie amüsant finde ich ja, dass auch im Jahre 10.000irgendwas der Dudelsack ein Instrument für/bei Armeen ist.

Beim Angriff der Harkonnen fand ich die Effekte der Schildbrecher sehr gut. Das Geschoß kommt angeflogen, bohrt sich langsam durch das Energieschild und dann… BUMM!

Die Würmer haben ein etwas anderes Maul. Aber sie sind wieder… groß.

Zum Schluss haben sie immerhin die Fremen erreicht. Da bin ich mal gespannt, ob es zwei oder drei Filme werden. Ich hätte auch kein Problem, wenn es drei würden. Doch das werden wir mitbekommen.

Ich denke, bei Teil 2 werde ich versuchen, ihn gleich im Kino anzusehen. So ein gemütlicher Sessel wäre dafür schon nicht schlecht – doch das sehe ich dann. Ich bin froh, es nun in den Film geschafft zu haben. Und ich bin auf den/die nächsten gespannt.

Wer noch?

 

Freie Tage…

Ahoi.

Ja, ich habe/hatte ja jetzt ein paar freie Tage und wollte hier direkt mal in die Tasten hauen, was ich da so angestellt habe. Für den Fall, dass es wen interessiert. ;o)

Als erstes – und mit wichtigstes – kann ich sagen, dass ich jetzt mit Montag und gestern mein Limit für Filmbesuche eines Filmes auf fünf (5!) erhöht habe.
Denn ich war am Montag und gestern, am Mittwoch, nochmal/wieder in Alita: Battle Angel.
Außerdem habe ich mir nun den Soundtrack gekauft, weil ich diesen Film und was damit zusammenhängt unterstützen will.
(Ich bin nicht sicher, ob dieser Laptop hier jetzt ein Blueray oder nur DVD-Laufwerk hat. Doch das werde ich dann feststellen, wenn es den Film zu kaufen gibt. ^^)

Das war jetzt der Montag Abend und ein Teil vom Mittwoch. Was war so am Rest der Tage?

Am Dienstag hatte ich einen kurzen Termin in meiner Sparkasse. Doch da eigentlich nicht wirklich viel zu klären war, hat der jetzt nicht so lange gedauert. Anschließend habe ich wieder mal meine Frisur in Ordnung gebracht und mich scheren lassen. Jetzt seh ich wieder ordentlich aus.
Das nächste Mal muss ich dann in der Woche nach Ostern – vor der Hochzeit. ^^
Ach ja – und den Soundtrack habe ich mir geholt.

Außerdem habe ich mir am Montag den neuen Moers besorgt – und das Pixi-Buch „Wir gehen in die Buchhandlung“. Denn in dem ist zumindest in unserer Ausgabe hier der Buchladen meines Vertrauens mit abgebildet. ^^ Dienstag gab es dann noch ein bestelltes Buch über das Drehleier spielen-Lernen. Das wurde kurz beim Workshop in Bad Homburg vorgestellt.
Sonst habe ich Dienstag nicht mehr wirklich was gemacht. Obwohl… doch. Ich habe endlich mal wieder alle meine gekauften CDs, welche ich noch nicht digitalisiert hatte, in mein altes Laptop verfrachtet. Und weil ich dann meinen großen Stick, auf dem ich meinen Musikordner schon mal gezogen hatte, auf die schnelle nicht gefunden habe, habe ich ihn dann halt nochmal auf einen anderen Stick gezogen. Der ist jetzt damit tatsächlich so gut wie voll, und das bei nominalen 64 GB. Und hat natürlich entsprechend lange gedauert. Auch wenn es ein USB3-Stick war.
Jetzt habe ich also meine CDs von Sólstafir, den Soundtrack von Alita, sowie eine CD von Forndom und den Helden auch auf dem Kasten.

Das war der Dienstag.

Am Mittwoch – gestern – ging es erstmal mit den Eltern frühstücken.
Anschließend habe ich mich am Kinzigbogen mal umgesehen. Denn…

Meine Katze ist auch nicht mehr die Jüngste und ich habe das Gefühl, sie tut sich inzwischen immer schwerer, von einem Schränkchen in meinem Flur auf den Schrank hoch zu springen. Und dabei liegt sie da oben doch so oft und wohl auch gerne. Also habe ich mal nachgesehen, was es vielleicht für Kletterhilfen geben könnte. Sowas wie Leitern für Kratzbäume oder so.
Nun, in den Tierfachgeschäften gab es sowas nicht wirklich. Im ersten Baumarkt bin ich auf den Gedanken gekommen, sowas vielleicht selber zu bauen, aus Besenstielen und die zurechtsägen und schrauben. Meine Mutter brachte da dann auch Vierkanthölzer statt Besenstiele ins Spiel.
Im zweiten Baumarkt habe ich dann Rankhilfen gesehen, die in die Richtung gingen, woran ich gedacht hatte – und dann Betbegrenzungen. Und ich denke, damit werde ich es mal probieren.

Doch ich war nicht nur deswegen in den Baumärkten. Nein, ich habe mich nochmal nach Bäumchen aus Gründen umgesehen, die vielleicht – wahrscheinlich – später hier auf diesem Kanal erklärt werden. ^^

Müsst ihr euch noch bis Ende April / Anfang Mai gedulden. ^^

Außerdem habe ich noch eine Leinwand in groß besorgt. Auch dies wird in der Zukunft näher erklärt werden. Ich sage nur soviel: Hochzeit.

Nachdem ich dann wieder einen kleine Verschnaufpause zu Hause hatte, bin ich dann auch schon wieder los. Nämlich, wie erwähnt zu Alita-Kinobesuch No. 5.
Hatte ich am Montag abend in Nidderau (bei meiner ersten 2D-Vorstellung) tatsächlich den Kinosaal ganz für mich alleine, waren es gestern in Offenbach – wieder in 3D – wenigstens so um die 15-20 Zuschauer. Und ich hatte da sowas von einer Pubktlandung: Als ich in den Kinosaal bin, lief bereits die Werbung.
Puh!

Nach dem Kino bin ich dann direkt weitergefahren nach Mörfelden in den Kultur-Bahnhof. Da war gestern nämlich wieder Bal-Folk Session. Und ich hatte meine Drehleier zufälligerweise im Auto liegen – weil ich sie da reingetan habe, um zur Session zu fahren. 😉
Bei dieser Session habe ich auch tatsächlich das erste Mal so richtig bei mehreren Sachen versucht, irgendwas dazu zu spielen. Da ich ja nicht übe – Schande – waren mir auch keine der gespielten Lieder in den Fingern. Aber ich habe tatsächlich immer wieder Töne gefunden, die ich mit und zu dem gespielten dazu spielen kann. Einmal habe ich auch nur ein wenig geschnarrt…
Erstaunlich.

Ich schwebe ja mit dem Gedanken, mir eine neue Leier bauen zu lassen. Auch wenn ich noch keine/n Bauer deswegen angeschrieben habe, bisher. Denn eigentlich will ich auch erst mal meine Schulden an meine Eltern abzahlen… Aber schauen kann ich ja mal – und ich denke, ich weiß, welche Farbe sie haben soll. Nämlich grün – so ähnlich wie meine Ukulele, die ich mir ja nur wegen ihrer Farbe gekauft habe. Da gab es in Bad Homburg tatsächlich ein paar verschiedene zum Ansehen…

Live gesehen, sah die obere farblich nicht schlecht aus – doch wenn ich mir jetzt so die Fotos betrachte und vergleiche… dann ist mir das dunklere Grün irgendwie lieber. Mal sehen.

Tja – und damit ist heute.
Heute habe ich mir jetzt wieder einen Anwohnerparkausweis organisiert, da ich bisher nichts von meinen Garagenvermietern gehört habe, ob ich noch etwas länger drinnen bleiben kann. Dann mach ich lieber Nägel mit Köpfen.

Und gleich geht es dann nach Frankfurt – zur Übergabe der Leinwand. ^^

Ja – und damit wäre es das schon fast gewesen.
Ich konnte zumindest meine ersten Spätschicht-Tage des nächsten Blockes schon in Früh umwandeln. Aber den ersten April bin ich nicht losgeworden. Da bleibt es dann wohl bei Spät. Und wegen den restlichen Spätschicht-Tagen, da muss ich dann noch schauen.

Daumendrücken ist wieder erwünscht. ^^

 

 

 

Teilgeschenk-Einlösung / Moana bzw. Vaiana

Ich habe ja zu Weihnachten 2015 von Drachenechse und Fuchs eine Kinogutschein-Box vom Kinopolis bekommen. Da ich nun die letzten Tage bei Youtube immer mehr Videos zum letzten Disney-Film „Moana“ – bzw. auf Deutsch ja „Vaiana“ – gesehen habe, und ich irgendwie nicht absehen kann, ansonsten in nächster Zeit mal mit jemandem zusammen ins Kino zu gehen, habe ich mich entschlossen, dies heute mal alleine zu machen. Ich habe gesehen, dass der Film hier im Kinopolis um 14 Uhr läuft – und ich habe frei. Bevor ich eh nur den ganzen Tag zuhause rumsitze… dachte ich mir also, ich nutze mal einen der beiden Kinogutscheine. Außerdem waren in der Kinobox ja noch Gutscheine für Trinken und Popcorn oder Nachos… Deshalb habe ich mich entschlossen, außerdem etwas zum Trinken und zum Essen zu holen.foto-0617

Also bin ich heute kurz nach 1 los, um diese Gutscheine hier in das zu verwandeln. 😉foto-0618

Wie gesagt, ich habe in den letzten Tagen so viele Videos zu dem Film gesehen, dass ich ihn eigentlich schon fast ganz kannte – aber ich wollte ihn mir einfach noch mal ganz und auf der großen Leinwand ansehen. Und er hat mir wirklich gut gefallen.

Ich saß alleine in der vorletzten Reihe – vor mir saßen ein paar Kinder mit Erwachsenenbegleitung, hinter mir ebenso. Aber es wäre noch viel Platz gewesen.

Ich habe mich ja gefragt, weswegen ausgerechnet dieser Film im Deutschen einen anderen Titel bekommen hat. Zumal dies ja der Name der Hauptfigur ist. Also wurde aus Moana Vaiana – und diesen Namen finde ich um einiges komplizierter zu merken als Moana. Zum Glück hat mir die Dame an der Kasse doch den richtigen Film gefunden. Auch wenn sie erst mal schauen musste, welchen Film ich da wohl gemeint habe. Nachdem ich jetzt aber vorhin einfach nochmal bei IMDb nachgesehen habe, durfte ich feststellen, dass die Änderung einen wohl pikanteren Hintergrund hat. Nämlich eine italienische Pornodarstellerin mit dem Namen Moana. Das war Disney wohl zu gefährlich. Für mich kann ich zumindest sagen, ich hätte das nicht gewusst, wenn ich nicht nachgesehen hätte. Anscheinend ist die Dame mir noch nicht unter die Augen gekommen… ^^

Also – wie gesagt: Ich finde, der Film hat sich gelohnt. Auch in der deutschen Synchro – da ich auf YT eigentlich nur Originalszenen gesehen habe – in Englisch. Und da fand ich es sehr interessant, das Dwayne Johnson den Halbgott Maui gesprochen hat. Alten Wrestling-Fans dürfte er noch als „The Rock“ bekannt sein. Auch wenn er inzwischen wirklich „nur“ noch erfolgreicher Schauspieler ist, wie ich mal behaupten würde. Doch auch die Original-Stimme von Moana/Vaiana war klasse – und beide haben ihre Lieder selbst gesungen. Anders als in der deutschen Synchro.

Der Film läuft ja bereits seit Dezember in Deutschland in den Kinos – und bis auf eine Kritik bei https://popcornfilme.com/ ging der Film irgendwie an mir vorbei. Was schade ist. Doch zum Glück läuft er immer noch im Kleinen – und ich habe ihn rechtzeitig entdeckt. Also – wer ihn noch nicht gesehen hat: Er lohnt sich. Und als typischer Disney-Film darf mal wieder gesungen und getanzt werden. Doch das ist ertragbar. ;o)

Jetzt mal sehen, wann ich meinen zweiten Teil der Kinobox einlöse.
Vielleicht zu „Ghost in the Shell“?

Ich habe noch keine Ahnung – wünsche aber allen anderen Kinogängern viel Spaß im Kino.

 

Möge die Macht mit Dir sein – Rogue One

Ich war mal wieder im Kino.

Hat ja lange genug gedauert. 😉

 

Nun hätte ich eigentlich noch so 2-3 andere Blog-Posts zu schreiben, weil zumindest zwei vorgeschrieben, und ein Update stünde ja noch an – allerdings war ich, wie gesagt, mal wieder im Kino. Und ich habe jetzt Lust, darüber zu schreiben.
Also mach ich das nun einfach mal direkt am Rechner.

Drachenechse wollte – als großer Star Wars Fan – natürlich in den Film. Und da es mir inzwischen – wie erwähnt – mehr Spaß macht, zusammen mit anderen ins Kino zu gehen, hab‘ ich mich angeschlossen. Zwar waren wir jetzt nicht am Sonntag mit ihrem Papa drinnen, dafür dann heute mit ihrer Freundin.

Ach so – welcher Film?
Das steht im zweiten Teil der Überschrift:

Rogue One: A Star Wars Story

Wir waren letztes Jahr schon zusammen in Star Wars 7 – darüber habe ich noch nichts geschrieben. Werde ich auch nicht mehr. Erwähnt hatte ich es aber mal. Von dem Film war ich aber jetzt… nicht soo begeistert. Ich fand es gut, das ich R2-KT gesehen habe. Ansonsten war da der Gedanke dann eher *Gähn – schon wieder ein Todesplanet/stern.*

Und das Blöde war: Ich musste damals mitten im Film soo dringend auf die Toilette… habe ich mich in meiner Reihe durchgeschlängelt, saßen zum Glück nicht so viele drinnen. Aber zurück wollte ich mich da nicht quetschen. Weswegen ich dann zwar in der Reihe wieder saß – aber außen am Rand.

Dieses Mal habe ich die Karten vorher reserviert, nämlich am Sonntag, und ich habe die Reihe 14 genommen. Das ist im Kino Europa an der Hauptwache die Reihe, vor der der Gang geht. Das bedeutet: Beinfreiheit. Und man muss sich nicht so peinlich durchquetschen, wenn man mal muss. Doch dieses Mal bin ich noch vor der Werbung gegangen. Bin ja lernfähig – in manchen Sachen. ;o)

 

Wie fand ich jetzt den Film, nach dem ganzen Drumherum-Geschreibe?

Als erstes Mal, um was geht’s?

Bei „Rogue One: A Star Wars Story“ handelt es sich, wie man aus dem Titel schon erahnen kann, um eine Geschichte im Star Wars-Universum. Angesiedelt ist der Film direkt vor dem alten ersten Teil. Also jetzt dem 4. Teil in der unendlichen Geschichte der Star Wars-Filme. ;o)
Die Hauptfigur ist Jyn Erso (Felicity Jones), die Tochter von Galen Erso (Mads Mikkelsen), seines Zeichens einer der Erbauer des ersten Todessterns. Dieser arbeitete aber nicht ganz freiwillig an dem Todesstern, weswegen er die bekannte Schwachstelle eingebaut hat. Und wie diese „Konstruktionsfehlplanung“ in die Hände der Rebellen kommt, das sieht man in diesem Film.

Obwohl er im Star Wars-Universum spielt, geht es dieses Mal nicht um Jedis. Doch ein paar bekannte Figuren aus den alten Filmen haben ein paar Auftritte – mal mehr mal weniger gut.

Damit meine ich: ja, Darth Vader tritt auf. Und man kann ihn auch mal richtig in Action sehen. Im Original hat er wohl immer noch die Stimme von James Earl Jones, wie in den klassischen Filmen auch, auch wenn unter seinem Kostüm jetzt natürlich ein neuer Schauspieler steckt. In der deutschen Fassung hat er aber auch eine andere Stimme, wenn mich nicht alles irrt.
R2D2 + C3PO sagen „Hallo“ – was Drachenechse besonders gefreut hat.
Und dann sind noch Grand Moff Tarkin und auch Prinzessin Leia zu sehen.
Und diesen Charakteren sieht man es leider an, dass die Gesichtszüge aus dem Computer erstanden sind. Und das war jetzt nur in der 2D-Filmversion.
Das ist fast ein bisschen schade, fand ich zumindest Grand Moff Tarkins Auftritte dann immer ein wenig… hmm. Gut, da Peter Cushing nun mal 1994 gestorben ist, gab es wohl keine andere Möglichkeit. Aber ganz froh bin ich mit dieser Lösung nicht. (Man muss ja immer was zu meckern haben. ;))

Ansonsten… ein guter Film.

Er hat mir richtig gut gefallen. Felicity Jones ist ein taffes Girl, dass sich zu behaupten weiß. Chirrut Îmwe (Donnie Yen) als blinder Mönchs-Krieger des Jedi-Tempels – so wie ich es verstanden habe – kommt sehr gut rüber. Besser, als ich es anhand des ersten Trailers damals gedacht hätte. Sein Freund und Partner Baze Malbus (Wen Jiang) als sehender und um sich ballernder Teil dieses Duos ist sympathisch – wenn man kein Imperialist ist, denk ich mal.
Die Lacher auf seiner Seite hatte aber am meisten der Droide dieses Films, K-2SO. Ein umprogrammierter Imperialer Roboter, mit dem sich Jyn Erso erst anfreunden muss. K-2SO ist der Begleiter von Diego Luna (Cassian Andor), der sich erst mit Jyn Erso auf die Suche nach Saw Gerrera (Forest Whitaker) macht, einem extremistischen Rebellen. Dieser hatte Jyn Erso als Kind zu sich genommen und hat nun Informationen zugespielt bekommen, die die Allianz gerne hätte.

Und so geht die Geschichte ihren Gang.

Also – wie gesagt: Der Film hat mir gut gefallen. Der Handlungsbogen ist gut gespannt und erzählt. Die Wissenslücke, wieso überhaupt der Todesstern diese Schwachstelle hatte, wurde gefüllt. Und man erfährt auch den Preis, den die Allianz dafür gezahlt hat. Denn umsonst ist nur der Tod, wie es ja heißt. Und den gab es reichlich.

Was ich besonders gut finde ist, dass dieser Film nicht das typische „Disney“-Siegel hat.

Ich finde den Film ansehenswert – definitiv. Vielleicht tue ich mir ja nochmal die Originalversion an – mal sehen. Aber auch dann wieder „nur“ in 2D – das reicht auch.

 

In diesem Sinne: Möge die Macht mit Euch sein!

„Hail, Caesar!“

Es ist mal wieder Nachtragzeit.

Also richtet Euch darauf ein, die nächsten Tage hier wieder ein paar Beiträge zum Lesen zu bekommen.

Fang ich also mal mit dem ältesten Ereignis zum Nachtragen an.

Es ging mal wieder ins Kino.

Am 15.03. waren wir in „Hail, Caesar!“.Karte Hail Caesar
Wir, das waren in diesem Fall die Freundin meiner Drachenechse und meinereiner.

„Hail, Caesar!“ ist ein Film der Coen-Brothers – die im Gegensatz zu den Wachowskis von „Matrix“ ja immer noch Brüder sind. (Das ging mir gerade durch den Kopf, hat aber so gar nichts mit dem Film zu tun. ;o))

Wieder waren wir Dienstags im Kino, zum Kinotag. Einen Tag, der meiner Begleitung gar nichts sagte. Aber jetzt. 😉

Laut den Informationen aus dem weltweiten Netz lief dieser Film nur in 2 Kinos in Frankfurt.
Davon einmal im Original und einmal in Deutsch. Und dass, obwohl auch dieser Film erst etwa 4-5 Wochen Laufzeit auf dem Kasten hatte.

In Deutsch lief er im „Eldorado“ – das ich dem Namen und der Homepage nach den E-Kinos an der Hauptwache zugeordnet hatte. Entsprechend sind wir dann so mit der U-Bahn gefahren, dass wir kurz vor 18 Uhr dort „aufgeschlagen“ sind. Um dann festzustellen, das der Film nicht in den E-Kinos lief. Denn das Eldorado ist eine Zweigstelle der E-Kinos, wohin wir dann noch schnellstens hinlaufen mussten, da ja offizieller Start um 18 Uhr war.
5 nach 6 hatten wir das Kino dann gefunden und erreicht. Ein schnuckeliges Kino, noch mit Balkon. Aber so klein, dass das Mädel an der Kasse auch gleichzeitig das Popcorn und die Getränke verkauft. Und bis wir unsere Plätze auf dem Balkon eingenommen hatten, ging der Film dann auch richtig los. Da hat alles gepasst.
Punktlandung.
Bereits das zweite Mal mit dem Füchschen. ;o)

Zum Film – um was geht’s?

Der Film spielt in den 50ern, den goldenen Zeiten des alten Kinos.

Hauptfigur ist der Manager und damit auch „Troubleshooter“ eines Filmstudios, Eddie Mannix (Josh Brolin), welcher, das kann man wirklich so sagen, 25 Stunden eines Tages damit beschäftigt ist, den Betrieb am Laufen und vor Skandalen fern zu halten. Dazu gehört unter anderem, im Vorfeld bereits Kirchenvertreter zu einem Klärungsgespräch einzuladen, da das Studio gerade einen Monumentalfilm zu Jesus Christus dreht. Und bevor irgendeine Kirche dagegen wettern kann, werden halt vorher Unklarheiten abgeklärt. Dazu werden dann nicht nur die Katholiken eingeladen, nein, auch gleich noch die Evangelischen, ein Rabbi und die Orthodoxe Kirche. Sicher ist sicher.

Von dieser Produktion wird der Star entführt, Baird Whitlock, von George Clooney gespielt. Und Eddie Mannix wird gezeigt, wie er das Geld für die Entführer auftreibt, sich dabei mit Klatschkolumnistinnen auseinandersetzen muss – Tilda Swinton in einer Doppelrolle – und vieles mehr.

Es gibt die „Badenixe“, deren Schwangerschaft überdacht werden muss, den singenden Cowboydarsteller, der plötzlich zu einer modernen Sprechrolle kommt. Nicht zu vergessen, die singende und tanzende Matrosenmannschaft, welche nicht fehlen darf. Also ein ganzes Spektrum an Filmgenres, welche in den 50ern so für Filme sorgten, wird hier im Studiobetrieb gezeigt. Und wie in all dem Durcheinander die Entführung aufgeklärt wird und Mannix für sich selbst klarwerden muss, ob er lieber einen ruhigeren Job als Manager bei Lockheed will… oder nicht.
Das ist mal im Groben der Versuch einer Zusammenfassung.

Wie fand ich ihn?

Er war kurzweilig und amüsant.
Er hat mir gut gefallen. Der Blick auf die verschiedenen Filmaufnahmen, und die unterschiedlichen Stars mit ihren Macken…
Scarlett Johannson als männerverschlingende Badenixe, die auf starke Männer steht (Jonah Hill); der etwas blöde Baird Whitlock (George Clooney); der tanzende Matrose (Channing Tatum)…

Als beste Figur kam eigentlich von den Schauspielertypen der Cowboy weg – Alden Ehrenreich als Hobie Doyle. Dieser hat zwar ein wenig Probleme mit ungewohntem Text, und wirkt im ungewohntem Genre erst etwas hölzern, kommt aber als Charakter am besten weg. Beim Warten auf die vom Studio arrangierte Verabredung beschäftigt er sich ein wenig mit Lassoübungen – und macht diese später während der Verabredung mit Spaghettinudeln weiter. (Natürlich gekochte. ;))

Etwas schade finde ich, dass in meinen Augen die beste Szene bereits im Trailer verwurschtet wurde, mitsamt der Auflösung.

„Wäre es doch bloß so einfach…“

Andererseits hat jedoch gerade dieser Ausschnitt mich für diesen Film interessiert. Von daher haben sie das wohl richtig gemacht.

Mein Fazit

Eine kurzweilige Unterhaltung, die in meinen Augen durchaus in mehr Kinos hätte laufen können.
Abgesehen davon fand ich das Kino auch klasse.
Der Abend hat sich gelohnt.

Als nächstes steht jetzt „Zoomania“ an…

Dienstag – Kinotag

Der Tag hat sich geändert, doch die Sache an sich gibt es noch. Den Kinotag. Der Tag, an dem man günstiger ins Kino gehen kann.

Früher war es der Montag.
Ich weiß gar nicht mehr, in wie viele Filme ich wohl montags gegangen bin, nachdem ich das Kino für mich entdeckt habe.
z.B. die ganzen Highway-Filme…

Früher bin ich oft ins Kino gegangen. Und sei es, dass ich mich in die ersten Reihen gesetzt habe, weil da die Karte nur 5 Mark gekostet hat, in der 15 Uhr-Vorstellung.

Heute gehe ich nicht mehr so oft ins Kino. Aus Zeitgründen, und wohl auch aus mangelndem Interesse. Außerdem habe ich inzwischen festgestellt, dass es schöner ist, in Begleitung zu gehen, damit man danach über den Film reden kann.

Letzte Woche war ich alleine in „Hateful Eight“.
Und diesen Dienstag war jetzt „Deadpool“ angesagt. Dieses Mal jedoch mit einem Freund als Begleitung. Hier nun also meine Meinung zu „Deadpool“, wie ja schon mal fast angekündigt.

Blogbild Eintrittskarte Deadpool 08-03-2016

„Deadpool“

Worum geht’s?

Deadpool ist ein etwas anderer Superheld. Durch einen genetisch-medizinischen Eingriff mutiert zu einem ziemlich unkaputtbaren Menschen mit Superheilungskräften.
Diesem Menschen wachsen sogar Gliedmaße nach, wenn sie ihm abgetrennt werden.
(Ob das wohl auch mit dem Kopf funktioniert?)

Ehemaliger Söldner mit einer großen Klappe und keinen Respekt für irgendjemanden. Durch die Mutation entstellt, so dass er sich seiner großen Liebe nicht mehr zeigen will. (Ich denke, er würde dazu lästern „Das ist aber romantisch – bäh.“) Die Hoffnung, dass ihn seine Erschaffer, die auch gleichzeitig seine Peiniger waren, ihn wieder normal aussehen lassen können, lässt Deadpool diese suchen. Bei dieser Suche entsteht auch langsam sein Deadpool-Kostüm aus rot-schwarzem Latex. Denn auf dieser Farbkombination erkennt man keine Blutflecke, falls er selbst mal verletzt werden sollte – oder seine Gegner zu stark herumbluten sollten.

Viel los?

Dieses Mal waren wir zu zweit in Offenbach in der 20 Uhr-Vorstellung. Auch dieser Film müsste jetzt etwa in der 4. Woche sein, und doch war das große Kino gerade mal mit etwa 20 Personen besetzt.
Gehen die Leute nicht mehr ins Kino?
Oder nur noch an den teureren Wochenenden?
Denn kurz nach 22 Uhr war dieser Film schon fertig. Also eine Zeit, in der man zu Hause meist auch noch nicht ins Bett gegangen ist, solange man einer normalen Arbeit nachgeht.

Aber jetzt zum Film.

Deadpool – ein anderer Superheld, der ein respektloses Großmaul ist, welches schon in seinen Comics gerne mal die 4. Wand durchbricht. Oder aus seinen Comic-Panels ausbricht – also aus dem Bild steigt. So spricht er auch gerne mal mit dem Publikum.
Es gibt so viele Anspielungen auf andere Filme aller Art, von denen ich glaube, zumindest die letzte nach dem Abspann zuordnen zu können.
Es fließt viel Blut – aber so übertrieben comichaft, dass man sich darüber durchaus amüsieren kann. Alles wird mit einem Augenzwinkern serviert, sodass wir uns wunderbar unterhalten haben. Der Film nimmt sich in keinster Weise ernst, wie es sonst viele der Superhelden- und Mutantenfilme tun.

Es war hervorragendes Popcorn-Kino, welches einfach gut unterhält. Durchaus zu empfehlen. Und wirklich etwas gaaanz anderes als Hateful 8 letzte Woche.

Mal schauen, wann es das nächste Mal ins Kino geht, und in welchen Film. Dazu muss jetzt erst wieder das Kinoprogramm gewälzt werden.
Ich nehme an, ich werde es Euch wissen lassen.
;o)

Ka Ki Ku – Kino

Wie ja vor einiger Zeit erwähnt, muss ich dieses Jahr mal wieder ins Kino, nachdem ich Kinogutscheine von meinen Christkindern *g* bekommen habe.

Letztes Jahr war ich ja, seit langer Zeit,  im Kino in StarWars VII. Und musste da lange überlegen, welcher Film wohl der letzte davor gewesen war, den ich gesehen hatte.

Ich denke, es war „Django Unchained“.

Und diese Überlegung machte mir klar, dass ich den neuen Tarantino ja auch sehen will/muss/sollte.

Und wenn ich hier schon über alles mögliche schreibe, warum dann nicht auch mal über meine Kinobesuche? Deshalb fange ich jetzt doch direkt mal an. Denn letzte Woche war ich dort, im letzten Tarantino.

„The Hateful Eight“Karte Hateful 8

Fast 3 Stunden lang, kam er mir sicher nicht so lange vor.

(Dieses Mal bin ich auf Nummer „Sicher“ gegangen, dass ich nicht wieder – wie bei Star Wars – mittendrinnen im Film auf die Toilette muss. Das war peinlich…)

Ich habe also diesmal die lange Zeit gut durchgehalten. 😉

Ich war letzten Dienstag, am 1.3., in dem Film. Da lief er in der 4. Woche. Leider – natürlich – nicht in der 70mm-Roadshow-Version. Dann musste halt das „normale“ Kinoformat reichen. Doch auch darin war er schon beeindruckend.

Die Zuschauerzahl war bereits überschaubar: um die 10 Mann + Frau im ganzen Kino.
In der 4. Woche.

Diese Woche läuft er in dem Kino nur noch an einem Tag.

Besonders neugie… äh, interessiert 😉 war ich auf die Musik, da ja Ennio Morricone für diese Filmmusik gerade mal einen Tag vorher seinen allerersten (längst wohlverdienten) Oscar erhalten hat. Sie war durchaus Ohrwurmfestsetzungswürdig. Von daher wird dieser Soundtrack definitv auch in meiner CD-Sammlung landen.

Der Film jetzt an sich…

Die Handschrift von Quentin Tarantino war durchaus deutlich zu erkennen. In den Dialogen, wie auch in den auftretenden Gewaltsequenzen.

Er gibt nichts auf „Political Correctness“.
Die Frauen im Film – in diesem speziellen Fall die Figur „Daisy Domergue“, gespielt von Jennifer Jason Leigh, bekommt genauso auf die Fresse, wie in Tarantinos Filmen Männer auf die Fresse bekommen. Ein falscher Mucks, der ihrem Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell) nicht passt… und sie hat wieder ein blutiges Gesicht.

Überhaupt ist es im ganzen Film nicht die Aufgabe von Jennifer, gut auszusehen. Im Gegenteil, die meiste Zeit des Filmes ist ihr Gesicht mit Blut und anderem Schmodder überzogen.

Lecker.

Ich sage, in meinen Augen war der Film durchaus „ein typischer Tarantino“. Auch in einem Teil seiner Darstellerriege: Samuel L. Jackson, Tim Roth, Michael Madsen…
Ich fand das Setting interessant, die Schneelandschaft, das große Format… auch wenn ich’s nur in „normal“gesehen habe…

Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson) war ein richtiger Drecksack. Und es stimmt schon, was der Titel sagt: Hateful 8 – Irgendwie waren alle Figuren voller Hass und auch durchaus hassenswert. Alle – bis auf O.B. Der hatte einfach nur das Pech, die falschen Passagiere zur falschen Zeit zu fahren.

Wie fand ich ihn?

Auch wie bei SW VII finde ich: Er war… ok.

Tarantinomässige Gewaltausbrüche und Gewaltszenen, ansonsten viel Gerede.

Ok.

Bedingt durch das Kammerspielmässige Setting war dieses Mal nicht so viel Raum für Gewalt wie bei Django, oder vielleicht gar wie Kill Bill Vol.1. Aber durchaus ansehbar.

Interessant fände ich jetzt noch die 70mm-Version. Die ist ja noch um einige Minuten länger. Und man kann in dieser dann wohl der geschlagenen Daisy Domergue noch länger beim intensiven Spiel zusehen, blut-und-sonstig-Dreck-verschmiert. Allerdings werde ich diese wohl nicht mehr zu sehen bekommen.

 

Heute geht es dann in „Deadpool“.

Da wird mit Gewalt sicherlich auch nicht gespart werden.
Darauf lassen zumindest die Trailer schließen.
Yeah!