
Längst mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag. Vor allem, da ich jetzt langes Wochenende habe und da auch mal was direkt in die Tasten hauen kann. ;o)
Was soll aber dieser Titel sagen? Doppel D…
Nein, das ist keine Ausgabe der Rotlichtvariante von Stadt, Land, Vollpfosten – wie wir sie am Samstag beim Spieleabend hatten. Es ist vielmehr die Zusammenfassung der letzten zwei Filme, von denen ich nun berichten möchte.
Spoilerwarnung:
Auch wenn ich – wie üblich – die Filminhalte nicht komplett nacherzählen will und werde, kann es trotzdem sein, dass Spoiler enthalten sind. Wer also den entsprechenden Film noch nicht gesehen hat und nicht gespoilert werden möchte, sollte hierher entweder kommen, wenn er einen oder beide Filme gesehen hat – oder den entsprechenden Abschnitt zum Film überspringen. Die Filme, um die es heute gehen wird, sind DUNE 2 – und DAMSEL.
Auf geht’s.

DUNE 2
Letzte Woche waren wir im 5er-Pack in DUNE 2 im Kino.
Das war schon ein nettes Gemeinschaftserlebnis. Auch wenn wir den Film bisher noch nicht besprochen haben. Warum auch. Er hat zumindest gefallen.
Wenn ich jetzt so nachdenke: Ich fand ihn gut. Allerdings fand ich den ersten etwas besser. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Woche seither noch nicht dazu genutzt habe, über diesen Filmbesuch zu schreiben. Und da ich nun über den anderen Film schreiben wollte, erledige ich Dune gleich mit. ;o)
Eigentlich wäre für Dune 2 ja schon der Titel Doppel D fast gerechtfertigt. ^^
Also, nochmal zum Film. Was kann / will ich denn zu ihm loswerden?
Der erste Teil hat mir von Aufbau ja gut gefallen. Den zweiten Teil fand ich da etwas sprunghafter. Ich habe das Gefühl, dass mir zwischendurch die ein oder andere Szene fehlt. So von wegen der Ausbildung von Paul und seiner Aufnahme bei den Fremen. Doch vielleicht ist dies nur mein Gefühl.
Im Film von Lynch aus den 80ern hat die Schwester von Paul ja auch mehrere Auftritte. Im Film jetzt hat sie nur einen Chameoauftritt, den ich fast vermutet habe, in Pauls Inneren. Ansonsten ist sie noch nicht einmal geboren bis zum Ende des Films. Das bedeutet, dass der Zeitrahmen des Filmes nicht einmal 9 Monate beträgt.
Hmm…
Interessant finde ich die Zwiegespräche der Mutter mit ihrer Ungeborenen.
Doch wo sind die blauen Augen von Paul Muad’dib Atraides?
In Teil Zwei haben wir nun einige neue Charaktere: den Imperator mit seiner Tochter und den Neffen des Barons. 1984 hatte damit ja Sting einen seiner Filmauftritte. :oD
Der jetzige Feyd-Rautha ist gegenüber Sting ein etwas anderes Kaliber. Was vielleicht auch an seiner Einführung liegt. Hier hat der Charakter etwas mehr Zeit, sich darzustellen – und nicht nur gut auszusehen wie Sting damals. ;o)
Das wäre es eigentlich, was mir so zu Dune 2 einfällt.
Ach, und dass ich ihm bei IMDb eine 8 von 10 Sternen gegeben habe.
Damit komme ich zum nächsten Film.

DAMSEL
Dabei handelt es sich um einen Film mit Millie Bobby Brown beim großen N der Streamingdienste. ;o)
Den Spruch „Damsel in Distress“ hatte ich schon gehört. Der steht für die in vielen Märchen und Erzählungen vorkommende „Jungfrau in Nöten“. Nun, in diesem Film geht es auch um eine Damsel – eine Jungfrau (und natürlich Prinzessin) – die sich aber selbst aus den Nöten befreit. Deswegen wohl nur „DAMSEL“.
Ich habe jetzt ein paar Tage frei und dachte mir, ich beende meine Arbeitswoche mal mit einem Film, der neu herausgekommen ist – am 08. März, bezeichnenderweise – und von dem ich auch ein paar Trailer gesehen hatte.
Die Prinzessin Elodie heiratet den Prinz eines Königreichs, um damit ihrem Volk, dem es nicht gut geht, zu helfen. Jedoch stellt sich heraus, dass diese Hochzeit einen gewaltigen Pferdefuß hat.
Obwohl… das ist nicht ganz korrekt. ;o)
Wie üblich, ist auch dies alles was ich von der Geschichte erzählen will – komme ich lieber zum Inhalt, bzw. was mich daran beschäftigt. *Spoiler voraus*
Es geht los mit einer Truppe Ritter und einem König, die zu einem großen Berg reiten – und dem Schatten eines Drachen, der über das Land fliegt.
Da ich immer noch an meiner Drachengeschichte dran bin, mal mehr, meist weniger ^^, war da mein erster Gedanke: Bitte? Wollen die paar Hansels gegen einen ausgewachsenen Drachen antreten? Wie sich später herausstellte, war dies NICHT ihr ursprünglicher Gedanke. Aber wie das mit Königen so ist – die denken oftmals, sie wären etwas besonderes und… nun, nicht gut genug für einen Drachen.
ÜBERRASCHUNG !!!
Etliche Jahre später kommt nun Elodie ins Spiel. Eine Adlige aus fernen nördlichen Landen, die entsprechend mit dem Klima dort zu kämpfen haben. Da kommt der Vorschlag einer Heirat von Elodie mit dem Prinzen eines anderen Königreichs gerade recht.
Der Pferdefuß ist halt nur, dass die Prinzessin als jährliche ? Opfergabe an den Drachen gebraucht wird.
Was ich mich nun also frage, ist: Wie viele Jahre geht das nun schon so – und wie oft findet dieses Ritual statt? Jährlich?
Elodie findet die Namen von etlichen ihrer Vorgängerinnen an einer Stelle in den Höhlen an der Wand stehen.
Wie oft hat dieses Königreich den einzigen Prinzen bereits verheiratet? Und was war vor ihm? Wie haben sie die ganzen Ersatzfrauen für das eigene Blut bekommen und gefunden? Und warum hat sich dies nicht herumgesprochen? Durch Verschwiegenheitsvereinbarungen?
Elodie wurde durch eine Art Blutsbrüderzeremonie in die Blutlinie aufgenommen – damit der Drache das richtige Blut riechen kann. Bei dem Verschleiß an Frauen – 3 Frauen jeweils – muss der arme Kerl eigentlich ganz zerschnitten gewesen sein. Allerdings sah seine Hand ganz frisch aus. *nachdenklich guck*
Wie geht das? Gute Heiler? Keine Narben?
Was mir gut gefallen hat, war das Innere der Höhlen.
Der brennende Schwarm Vögel… warum fliegen die immer noch dort herum, wenn sie immer abgefackelt werden? Und können brennende Vögel überhaupt noch fliegen? Doch es sah zumindest episch aus.
Das Feuer des Drachen – teilweise wie eine Flüssigkeit. Auch die Stimme war ziemlich cool. Wie ich danach noch erfahren habe, wurde nachträglich noch mehr Stimme von ihr eingefügt. Weil ja – der Drache ist eine Sie.
Ich fand die Ideen, wie Elodie Licht in die Dunkelheit bringt, gut. Wie praktisch, dass sich auch noch eine zweite Verwendungsmöglichkeit für eine der Varianten ergibt.
Die Musik war gut. Die Bilder der Länder waren schön. Die Kostüme waren sehr schön. Und der Drache war nicht schlecht animiert. Wie er – SIE – mit Elodie gespielt hat wie eine Katze. Elodies Vorgängerin war schnell erlegt. Da war Elodie eine andere Herausforderung.
Das Ende habe ich ab einem gewissen Moment vermutet. Tatsächlich will ich das hier aber jetzt nicht berichten.
Ich fand den Film nicht schlecht. Millie hat einen guten Job gemacht, doch war dies ja auch ein Projekt, welches sie sich wohl herausgesucht und dann auch als Produzentin mitgewirkt hat. Vielleicht fand ich alles ein klein wenig zu überzeichnet? Ich kann es nicht genau sagen.
Der Film war in Ordnung, doch für mich jetzt nicht DAS Meisterwerk. Aber gut, um ihn sich mal anzusehen.
DAMSEL hat von mir bei IMDb sieben Sterne bekommen. Wen immer das auch interessieren sollte. ;o)
Heute Abend geht es nun für mich mit meiner Schwester zu Gregorianischen Gesängen. Mal sehen, ob ich darüber dann berichten werde.
Und mein nächster Wunschfilm wäre Ghostbusters: Frozen Empire. Vielleicht gibt es dazu ja bald etwas von mir hier.
Wer weiß. ^^


Ich habe gestern das Ende meiner Arbeitswoche und den Anfang des neuen Monats dazu genutzt, einen neuen Film über das große N anzusehen. Und ich habe damit extra einen Tag gewartet, weil ich nicht wusste, ob mein VnvO nicht vielleicht auch zur gleichen Zeit etwas anschauen will und dem großen N dann auffällt, dass hier mehrere Personen über einen Kanal schauen. Und damit dann eine Erhöhung der Gebühr möchten, wie sie es jetzt ja langsam einzuführen versuchen. Deshalb habe ich extra auf den neuen Monat gewartet, damit dies dann zumindest ein klarer Anfang ist. Denn mein VnvO hatte mir schon geschrieben, dass er diese Möglichkeit gerne weiter nutzen will. Ich denke, genauso wie ja meine Nichte wohl eher das große D nutzt als ich, nutzt mein VnvO mehr das große N als ich. Das letzte, was ich dort gesehen habe, war ja
Ich dachte mitten im Film dann auch, dass ich über ihn vielleicht schreiben sollte/könnte – was ich nun allerdings etwas anders mache, als da gedacht.
Nein – na gut, vielleicht ein bisschen. Doch eher liegt es daran, dass ich mir immer gerne auch den Abspann ansehe. Auch wenn diese Streamingdienste das ja am liebsten überspringen würden. Und gaaaaanz zum Schluss kommen dann ja entsprechend immer die Besetzungslisten der unterschiedlichsten Länder und Sprachen.
Ich habe vorhin nochmal die ganzen Synchronisationen gezählt, in wie vielen Sprachen der Film angesehen werden kann. (Ich glaube 37.) Da fand ich es schonmal interessant, dass es Synchronisationen in Katalanisch, Galizisch und Baskisch gibt, aber auch unterschiedliche spanische Synchros – nämlich für Lateinamerika und für Spanien. Dies gilt übrigens auch für Portugiesisch. Da gibt es einmal eine Variante für Portugal, und eine für Brasilien.
Ein paar Sprachen konnte ich leider gar nicht entziffern, wie Hebräisch und Chinesisch. Auch ein paar andere sind mir eher schwergefallen und konnte ich nur festhalten, wenn die Namen zumindest in Lateinischer Schrift aufgeführt wurden. Bis auf Japanisch – da konnte ich zumindest die ersten drei Namen zuordnen. Immerhin habe ich hier ja noch mein Japanisch-Wörterbuch mit der Katakana-Liste. ;o)
War also die deutsche Synchronisation die erste, die Ballister als erstes aufgeführt hat, war dies dann erst wieder bei der Niederländischen Synchronisation der Fall. In meinem Fotobeispiel als Nummer 23 festgehalten. Auch hier war Ballister die zuerst aufgeführte Person.
Ganz aus der Reihe ist dann die türkische Synchronisation getanzt. Warum auch immer, wurde da an erster Stelle „The Director“ vor Ballister und dann erst Nimona aufgelistet.
Es gab dann noch ein paar andere kleine Varianten: In Rumänien war Ambrosius wohl wichtiger als Ballister, zumindest steht er da an zweiter Stelle. Wenn auch nur als Goldenloin. Das manchmal Vor- und Nachnamen, und manchmal nur die Vornamen aufgeführt werden – geschenkt.
Das finde ich zumindest so interessant, dass ich nichts anderes zu tun hatte, um ganz viele Bildschirmfotos zu machen mit den diversen Reihenfolgen. Ob und wie viele ich davon jetzt nutze – von 34 Stück – mal sehen.
Ach, und jetzt nochmal zum erwähnten Film „Prinzessin Mononoke“: