Konzerttime – Sólstafir

Ich bin in der Nachtschicht, und habe Zeit zu schreiben. Unter anderem auch…

über den Tag vor meiner Nachtschicht. Bzw. genauer: den Abend vor meiner Nachtschicht. Denn…

Ich war mal wieder im Konzert.

Ich meine, über meinen Besuch des Konzertes der Ukes in der alten Oper habe ich zwar auch (noch) nichts geschrieben (Es war klasse… und voll… und die Orgel sieht auch klasse aus… ;o)), doch über das Konzert vom Montag im Colos-Saal will ich doch kurz was schreiben.

Ich war bei:

Sólstafir

Eine Band aus Island.

Ich glaube, ich habe von ihr das erste Mal gehört als Band, welche die Tochter eines ehemaligen Kollegen gut findet. Und was ich da dann von der Band gesehen/gehört habe, war so interessant, dass ich die Gelegenheit eines eigenen Besuchs genutzt habe.

Das Konzert ging pünktlich um 20 Uhr los. Und irgendwie habe ich wohl was an mir… Ich stand so in der Mitte, etwas hinter einem Tisch. Ich hatte einen guten Blick auf die Bühne und noch etwas Platz vor mir. War eigentlich alles in Ordnung. Das hat sich wohl dann auch ein Pärchen gedacht – und sich vor mich gequetscht.

Toll.

Dann musste das Mädel auch noch öfters unbedingt mit ihrem Typen quatschen… naaag.

Davon abgesehen fand ich das Konzert ziemlich gut. Ich denke, die Band an sich besteht wohl aus den beiden Gitarristen (von denen einer auch der Sänger ist), dem Bassisten, dem Keyboarder und dem Schlagzeuger. Nehme ich an.

Aber auf der Bühne hatten sie nun noch 4 Streicherinnen dabei: 2 Geigen, 1 Viola und eine Goth-Cellistin.

Die Musikstücke waren Klangteppiche, die mich an das Hochland von Island erinnert haben. Und dann kam der Vulkanausbruch.

Sozusagen.

Nach so 40-45 Minuten gab es eine Pause, und nach der Pause ging es noch bis so Viertel nach 10 – dann war Schluß. Keine Zugabe(n) mehr.

Dafür stand kurz danach fast die gesamte Truppe vorne am Eingang und hat sich fotografieren lassen und Autogramme gegeben.

Fand ich schonmal gut – auch wenn ich beides nicht genutzt habe.

Dafür habe ich mir noch 3 CDs geholt und ein T-Shirt. Wenn ich das VOR dem Konzert schon geholt hätte, wäre ich schneller fertig gewesen. Dann wäre ich nämlich so ziemlich der einzige gewesen. Nur hätte ich dat Zeuch dann die ganze Zeit halten müssen.

Aber ich hatte ja Zeit.

Doch, war schon cool.

Jetzt muss ich die CDs nur mal schleunigst auf meinen Rechner ziehen.

Und bei einem Kollegen habe ich schonma etwas Werbung gemacht.
Mal sehen/hören, was er davon hält.

Ich fand’s gut.

Alveg geðveik tónlist!

Gutes Karma – Schlechtes Karma

Letztes Jahr im November hatte ich die Gelegenheit, etwas für mein Karma zu tun.

Ich war in meiner Bank und wollte Geld abheben. Am Geldautomaten. Wie man das halt so macht.
Ich also in den Vorraum, wo sich die Automaten an der Wand befinden. Alle besetzt – und dann wird einer frei. Der Mann, der dort dran war, hatte wohl alles erledigt, was er erledigen wollte und ist gegangen.
Ich nun an den Automaten.
Wie jeder vielleicht weiß, dauert es noch kurze Zeit nach einer Ausgabe, bis der Automat die nächste Karte annehmen kann. Ich konnte meine also noch nicht eingeben, er wollte sie noch nicht haben. Statt dessen rattert und arbeitet er noch kurz vor sich hin…

und spuckt dann Geld aus.

Damit meine ich nicht einen 50er, wie er es bei mir öfters macht, oder 2 20er + einen 10er oder zwei 5er…
Nein, es war ein kleiner Stapel Geld.
Ich mir das Bündelchen geschnappt und raus, um zu sehen, ob der Mann noch irgendwo rumläuft…

Es liefen viele herum, und soo genau hatte ich ihn mir jetzt auch nicht betrachtet.
Ich also wieder in die Bank, und das Bündel dort einer Mitarbeiterin in die Hand gedrückt, mit der Bemerkung, das jemand vergessen hat, sein Geld mitzunehmen. Ich habe ihr auch noch den Automaten genannt – und damit war das für mich erledigt.
Und ich konnte mir meine Standard-50-Euro holen.
Von dem kurzen Blick auf das Bündel würde ich sagen, es waren mehrere 50er dabei. Ohne es gezählt zu haben, würde ich vielleicht auf 300 oder 400 Euro tippen. Vielleicht weniger. Vielleicht mehr.

Abends bei Freunden konnte ich dann berichten, das ich etwas für mein Karma getan habe.

Gestern habe ich dies nun etwas ausgeglichen.

Seit Juni habe ich bereits mehrere Male bei einem Versandhandel bestellt. T-Shirts, Pullis… so Zeug halt. Letzte Woche auch, im Rahmen einer „Sale“-Aktion.
Eine Kapuzenjacke, von 50 auf 30 Euro reduziert. (Aufgerundet.)
Da meine Planungen/Gedanken für Halloween dieses Mal etwas Schwarzes mit Kapuze vorsehen… gekauft. Plus noch 2 T-Shirts. Wenn schon, denn schon.

Jetzt hatte ich seit Montag abend Nachtschicht bis heute morgen. Am Donnerstag kam dann endlich das Paket an – und ich konnte es direkt entgegennehmen, statt wie sonst üblich die Post besuchen zu müssen. Jedoch habe ich den Rest-Donnerstag und Freitag aber lieber geschlafen, und gestern erst endlich mal daran gedacht, die Sache aufzumachen und zu sehen, ob mir die Jacke passt.

Hat sie.

Und dann habe ich bemerkt, das mir die falsche Jacke geliefert wurde.
Denn es war keine Kapuze weit und breit zu sehen.
Doch auf der Plastikhülle von der Jacke stand klar die Artikelbezeichnung und die Artikelnummer.
Alles richtig.
Nur der Inhalt falsch.
Die Jacke, die sie mir geliefert haben, kostet laut Katalog nämlich 70 Euro.
Tja…
Was soll ich sagen…

Ich war schon am Mail schreiben wegen der Falschlieferung.
Dann hat sich mein inneres Teufelchen zu Wort gemeldet. Und nach dem Telefonat mit ’ner Freundin deswegen – Böser Carlos! – hab ich also mein Karmakonto wieder etwas ausgeglichen. *räusper*

Ich habe mir die Kapuzenjacke, die ich wollte, nun noch mal bestellt – und die mail wieder gelöscht.
Bleibt jetzt abzuwarten, ob dieses Mal dann die richtige Jacke kommt.
Wenn nicht, schicke ich sie aber bestimmt zurück.

Denke ich.