Kinofest 2022 – Dune

CD mit dem Titel Original Soundtrack Recording DUNE

Der zweite Film, in den ich beim Kinofest 2022 gegangen bin, war Dune.
Die Neuverfilmung vom Wüstenplaneten hatte mich ja schon interessiert, allerdings hatte ich es damals irgendwie verpasst. Und da kam mir das Kinofest an freien Tagen nun genau recht.

Dune lief am Sonntagabend, um 19:50 Uhr. Das Kino war eines der größeren – Kino 4. Mit Dolby Atmos… wow. Uuuund… ich habe den Einheitspreis genutzt und mir einen Premiumsessel gesichert. 5 Euro dafür – diese Gelegenheit musste ich einfach nutzen.

Bei einem meiner Alita-Besuchen hatte ich auch mal einen dieser Rüttel-Schüttel-Sessel ausprobiert und dachte mir hinterher: Naja, so doll sind die nicht wirklich.
Doch jetzt der Premiumsessel… große Sitzfläche, leicht nach hinten lehnbar… was sich gut mit der Fußablagefläche vorne kombinieren lässt…
Der hat mich überzeugt. Muss ich doch mal sehen, wie teuer der normalerweise ist.
(Ah, ein Zuschlag von 4 Euro.)
Doch für diesen Film, mit 2½ Stunden Lauflänge… da war das genau der richtige Sitz. Schön die Beine hochgelegt… Perfekt.

Ich habe bisher nur den Soundtrack vom alten Dune-Film. Den neuen Soundtrack für diesen Film muss ich mir erstmal besorgen. Deswegen auch nur das Foto vom alten Film-Soundtrack. Und Wüste ist nicht so meine Ecke, im Gegensatz zu Schottland. Von daher wird es hier in diesem Beitrag wohl nicht so viele Fotos geben. ;o)

Und auch hier gilt: Es kann zu Spoilern kommen.
Und damit schaue ich mal, was ich hier jetzt so berichten kann/will.

Die Bilder waren toll.
Arakis… Der Heimatplanet des Hauses Atreides… die gewaltigen Raumtore – wie ich vermute. Auch die Raumschiffe – GROSS!

Auch wenn der Film 2½ Stunden geht…kommt er längst nicht so weit wie der Klassiker aus den 80ern. Stattdessen nimmt er sich diese Zeit, um die Charaktere vorzustellen und zu entwickeln. Wir lernen das Haus Atreides kennen, und teilweise auch, wie die Charaktere zueinanderstehen. Vom Bildlichen her gefiel mir der Friedhofsberg des Hauses Atreides sehr. Könnte vielleicht an meinem Gothic-Interesse liegen. ;o)

Ein gewaltiges Bild war auch das Auftauchen der Atreides-Schiffe aus den heimatlichen Fluten. Vor allem, wenn ich mir überlege, das Wasser in der Zukunft für diese Schiffe eher keine Rolle mehr spielen wird.

Die Trainingssequenz von Paul und dem „alten Mann“ Gurney war interessant zu sehen. Einerseits von den körperlichen Aktionen, so kampftechnisch, als auch von den Effekten her. Denn die aktuellen Schilde sind – logischerweise – um ein Vielfaches besser als 19paarn80. Rein vom Effektestandpunkt her gesehen.

Nachdem ich jetzt diese langsame Entwicklung der Geschichte gesehen habe, frage ich mich, wie sehr damals David Lynch durch die Geschichte gehetzt ist? Und der Film von ihm war sogar noch gut ne Viertelstunde kürzer.
Doch die Jägerdrohne war auf jeden Fall auch dabei.

Ich will jetzt nicht 2,5 Stunden Film nacherzählen, doch was mir besonders gefallen oder mich gefesselt hat, DAS will ich schon erwähnen.

Da möchte ich als allererstes den Ton hervorheben. In dem großen Kino mit Atmos-Sound zu sitzen, dass hat mich vielleicht während der Werbung FÜR dieses Kino-Ton-System nicht so beeindruckt. Aber später, auf Arakis… da saß ich mitten im Ton. Alles floss um mich herum…. Das war schon toll!

Mir gefielen die Fluggeräte auf Arakis, mit den Libellenflügeln.

Der Einsatz der „Stimme“ war gut umgesetzt. Vor allem beim Test von Paul. Er bekommt gesagt, er soll herkommen und im nächsten Moment fällt er vor der Bene Gesserit auf die Knie.

Bei Lynch waren die Fremenaugen blauer. Doch das ist mir jetzt nicht soo wichtig. Es fiel mir nur auf.

Die Erscheinung des Baron Harkonnen wirkt hier – wie ich finde – bedrohlicher als bei Lynch.

Irgendwie amüsant finde ich ja, dass auch im Jahre 10.000irgendwas der Dudelsack ein Instrument für/bei Armeen ist.

Beim Angriff der Harkonnen fand ich die Effekte der Schildbrecher sehr gut. Das Geschoß kommt angeflogen, bohrt sich langsam durch das Energieschild und dann… BUMM!

Die Würmer haben ein etwas anderes Maul. Aber sie sind wieder… groß.

Zum Schluss haben sie immerhin die Fremen erreicht. Da bin ich mal gespannt, ob es zwei oder drei Filme werden. Ich hätte auch kein Problem, wenn es drei würden. Doch das werden wir mitbekommen.

Ich denke, bei Teil 2 werde ich versuchen, ihn gleich im Kino anzusehen. So ein gemütlicher Sessel wäre dafür schon nicht schlecht – doch das sehe ich dann. Ich bin froh, es nun in den Film geschafft zu haben. Und ich bin auf den/die nächsten gespannt.

Wer noch?

 

Kinofest 2022 – Highlander

CD mit dem Titel QUEEN A kind of Magic

Letztes Wochenende war das Kinofest 2022.
Ich hatte davon gelesen, aber nicht wirklich nachgesehen, ob das Hanauer Kino dabei mitmacht. Ich habe es dann am Donnerstag mitbekommen, als dies jemand bei einem Spieleabend erzählt hat – von dem ich wohl nochmal extra berichten werde. Und dieser Jemand sprach auch davon, das Dune laufen würde… also musste ich das zu Hause doch mal näher betrachten.
Dabei durfte ich feststellen, dass nicht nur Dune laufen sollte, sondern auch Highlander.

So beschloss ich in beide Filme zu gehen. Neu + alt.

Hier kommen jetzt meine Gedanken zum ersten Film.

Highlander – es kann (hätte) nur einen geben (sollen)

Highlander lief am Samstag, den 10.09.2022 um 18:40 Uhr im Kino 7 (von 8). Entsprechend handelte es sich dabei um einen der kleinen Kinosäle.

Highlander war der erste Film, für den ich drei Mal ins Kino gegangen bin.
Später habe ich die Flodders nochmal doppelt besucht; und dann den Herrn der Ringe 1 – um ihn auch mit Hanauer Freunden zusammen zu sehen. Vorher hatte ich ihn in Rottweil schon mit Freunden + Kollegen gesehen.
Scorch, der Beanie Babies-Drache(Anekdote am Rande: Da die HdR-Filme welche waren, bei denen ich gerne mit jemanden Händchen gehalten hätte, ich dafür aber niemanden hatte, habe ich beim zweiten HdR1-Besuch mit den Hanauer Freunden einfach einen Scorch mitgenommen, einen Beanie Babies-Drachen. Das sorgte für Gelächter und Kopfschütteln bei den Freunden, doch das war mir egal. Er hat mich dann zu allen anderen HdR-Filmen begleitet. Oder zumindest ein Scorch.)
Ich weiß gar nicht mehr, ob ich alle HdRs doppelt gesehen habe…
Mein nächster Film mit mehreren Kinobesuchen war dann Alita.
Ich kann also ehrlich sagen, dass Highlander da ein Vorreiter bei mir war.

Highlander ist ja von 1986, also 36 Jahre alt.
Von daher sollte – sofern sich jemand für diesen Film interessiert – diese Person den Film inzwischen gesehen haben. Denn ich werde mich jetzt über diesen Film auslassen. Sollte ihn also jemand noch NICHT gesehen haben: Es könnte Spoiler geben.
Wenn also jemand den Film noch ganz unvoreingenommen und ungespoilert sehen möchte, dann… ist dies jetzt NICHT der Beitrag für Dich zum Lesen. Komm wieder, wenn Du ihn gesehen hast.

Also, Highlander.

Eine Weg schlängelt sich in einem Tal an einem Berg entlang nach oben. Blick vom Pass "Rest and beThankful"Warum bin ich damals so oft (für meine Verhältnisse) ins Kino? Ich war damals ein großer Schottland-Fan. In diesem Film habe ich das erste Mal Eilean Donan Castle gesehen. Dann noch die ganzen Landschaftsaufnahmen… und Schwertkämpfe. Das hat mir damals genügt.
Anderen wohl auch, denn es war auch einer im Kilt im Kino. Der meinte, er hätte ihn 100 Mal gesehen.
Auf so viele Betrachtungen komme ich dann doch nicht. Im Gegenteil. Seitdem habe ich ihn vielleicht zwei Mal gesehen? Einmal auf jeden Fall, auf Video. Das war dann auch das erste Mal, dass ich die Seile gesehen habe, an denen er am Schluss in der Luft hängt. Das war ernüchternd.
Dieses Mal habe ich sie auch wieder gesehen. Tja…

Ach ja, noch etwas besonderes an diesem Film ist die Musik von Queen.
Zu ‚It’s a kind of magic‘ habe ich damals mit einem Mädel, das ich interessant fand, beim Tanztee Disco-Fox getanzt. Nicht wirklich mein Fall – also Disco-Fox. Sie schon eher. Da bin ich doch direkt in den F-Kurs gegangen, wegen ihr. Hauptsächlich. Doch da hatte sie schon einen festen Tanzpartner… That’s my life. *Schulterzuck*
Und ganz besonders ist natürlich auch noch das Lied „Who wants to live forever“.

Nun – die Musik + der Soundtrack hatten durchaus ihren Beitrag am Gesamt-Highlander-Gefühl.
Also: Landschaft, Schwertkämpfe, Musik…

Für mich damals toll. Da brauchte ich nicht mehr.
Ich verstehe jetzt auch gar nicht, wie ich beim ersten Mal sehen nicht kapiert habe, dass der Film schon läuft? Da war doch eindeutig ein Vorspann… ich denke nicht, dass sie ihn damals weggelassen haben… oder doch? Es lief ja sogar VOR dem Film noch Werbung FÜR den Film…
Na ja… damals. Doch zum Jetzt. Wie fand ich ihn den Jetzt?

Der Zugang zur Brücke zu Eilean Donan Castle mit geöffnetem Tor und rotem Kassenhäuschen danebenDie Landschaft und die Musik sind immer noch groß. Eilean Donan Castle als Sitz der MacLeods… und das Drumherum dort: Immer noch groß.

Ich habe es ja erst 14-15 Jahre nach dem Film dorthin geschafft. Da sah es dort anders aus – jetzt wohl noch mehr.

Was ist denn mit den Schwertkämpfen?

Hmm… ja. Ich habe in der Zwischenzeit da ja überall mehr sehen können. Unter anderem gibt es inzwischen ganze YouTube-Kanäle, die Schwertkämpfe aus Filmen beurteilen und auseinandernehmen. Die Kämpfe von Highlander habe ich da bisher noch nicht gesehen, doch habe ich wohl selbst inzwischen einen anderen Blick dafür.

Der erste Kampf in der Tiefgarage… was sollen da diese Flic Flacs?
Die ersten lasse ich vielleicht noch durchgehen… aber warum dann nochmal?
Das hat mich damals zwar schon gewundert, aber inzwischen… finde ich sie ziemlich unlogisch und unnötig.

Nach dem ganzen Trubel in der Tiefgarage…Wieso heizt er dann mit seinem Auto so schnell davon? Am unauffälligsten wäre doch gewesen, einfach zu warten, bis das Wrestling vorbei ist…

Jetzt mal einfach so im Groben über die Charaktere geblickt: Was für Stereotype… Der böse, fiese Cop, der etwas gemütlichere Detective… Brenda, die wohl hauptsächlich als Scream-Queen angestellt wurde…

Tatsächlich fand ich Brenda jetzt irgendwie am nervigsten. Auch wenn sie dem Geheimnis des Hausbesitzers auf die Schliche kam. (Die Beweisführung vom Computermensch mit dem Buchstaben zusammenführen zum derzeitigen Namen von MacLeod ist so unsinnig. Es sei denn, die Buchstaben waren alle aus handschriftlichen Unterschriften herausgenommen. Dann ergäbe das etwas Sinn. Allerdings habe ich dies bisher nicht so verstanden. Lost in Translation?)
Nochmal Brenda: Der Schwenk von Neugier zu Begehren war mir jetzt zu platt. Alles etwas zu sülzig, sozusagen.
Aber Hauptsache, dazwischen weinen – und nach der Entführung ja nur noch KREISCH! *Augenroll*
Überhaupt – sie kommt nach Hause, die Treppe rauf zu ihrer Wohnungstür… auf dem nächsten Treppenabsatz steht jemand, den sie schon gesehen und als ‚böse‘ erlebt hat… und was macht sie? Fummelt erst noch an ihrer Tür herum, um sich in eine Sackgasse zu begeben, statt gleich die Beine in die Hand zu nehmen + zu laufen. *Hand gegen Stirn*
Die Chaosfahrt durch New York danach hat, Dank Kurgan, etwas Amüsantes. Immerhin etwas.

Aber… warum muss er noch blinzeln, wenn er nach dem Schwertzusammenbau die Dorne aus dem Griff herausspringen lässt? Müsste er daran nicht längst gewöhnt sein?

Die ganzen Schwertkämpfe mit den Drehungen… *augenroll*
Inzwischen beeindrucken sie mich gar nicht mehr.

Was ich dieses Mal auch ganz… schlecht? billig? fand, war der Hintergrund, als Kurgan mit Ramirez gekämpft hat. Das sah aus wie eine einfache Bühnenhintergrundbemalung. Und das Heather (natürlich) nicht auf Ramirez gehört hat, als der meinte „Lauf weg.“

Woher wissen die Unsterblichen, wo sie einen anderen finden… und vor allem, wie der heißt? Gab es da eine Geburtsmitteilung bei ihnen?
Und dass sie anscheinend in so unterschiedlichen Zeitepochen geboren wurden… das ist ja unfair den Jungen gegenüber.

Leanach Cottage am Culloden Battlefield - eine mit Ried gedeckte Steinhütte, wahrscheinlich aus dem 18. JahrhundertIch denke, es ist zu spüren, dass ich wohl nicht mehr SO begeistert von dem Film bin.

Manche Szenen (WWII z.B.) und einige Effekte könnten in sich mehr Sinn und/oder eine Überarbeitung vertragen.

Ich glaube, in bin froh, dass ich den Film nur in der deutschen Synchro kenne. Schließlich ist Christopher Lambert Franzose und kein Schotte. Und ein Schotte mit einem möglicherweise französischem Zungenschlag… :oO

Ja. Ich denke, es war in Ordnung, Highlander nochmal gesehen zu haben. Doch ich denke, nochmal werde ich es nicht tun.
Es sei denn, jemand braucht eine Begleitung dafür.

Panorama-Foto der Highlands im Nordwesten des Festlands

Minirunde

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Ich spüre es genau: In den nächsten Tagen werde ich wohl wieder etwas aktiver sein. Das liegt unter anderem am Kinofest 2022, bei dem ich gerade in einem Film war und morgen nochmal gehen werde. Und ich glaube, darüber werde ich dann auch etwas zu schreiben haben. Außerdem möchte ich euch Carlos vorstellen – und ich habe mir heute etwas gekauft, worüber ich schreiben werde – und eine App habe ich mir auch noch runtergeladen. Das schreit auch nach Schriftlichem.

Aber jetzt geht es als Erstes um gestern. Da stand wieder unsere D&D-Runde an.

Wir sind da insgesamt zu siebt – 6 Charaktere + der GM.
Wir haben dafür eigentlich die Regelung aufgestellt, dass wir spielen, solange nur ein Mitspieler fehlt. Sobald zwei nicht können, fällt es in der Regel aus.
Allerdings… habe ich letzten Monat die Runde abgesagt, weil ich Fuchs noch beim Fertigmachen des Auszugs helfen wollte. Auch wenn ich an dem Tag dann doch nicht so lange dort war.
Für den Termin gestern hatten nun schon zwei Mitwirkende abgesagt – das hätte eigentlich eine Absage bedeutet. Doch weil wir letzten Monat schon nicht gespielt haben, habe ich nach einem Ersatztermin gefragt. Da ist aber keiner zustande gekommen. Also habe ich dann vorgeschlagen, dass ich dann nur etwas mit denen mache, die können und da sind. Da die Karawane ja noch nicht aus Baldurs Gate gestartet ist, bedeutete das ein Abend in Baldurs Gate vor der Abfahrt. Damit waren soweit alle einverstanden.

Jetzt musste ich mir nur noch etwas überlegen. Hmm…

Ein Gedanke war, dass ich vielleicht etwas daraus mache, was einer der Fehlenden vorhat. Jedoch hatte er in den Tagen vor dem Spielen keine Zeit mehr, dass ich mich da mal mit ihm hätte besprechen können…. also war das eher nichts.

Deswegen habe ich einfach mal Drachenechse gefragt, was ihr da so für einfallen würde. Und es kam der Vorschlag eines Jahrmarkts, bzw. Stadtfestes. So mit verschiedenen Stationen wie Bardenwettstreit, Kampfring etc. Dies dann verbunden mit Sachen, die dort vielleicht passieren wie Mord, Entführung oder so. Oder dass die Gruppe zum Verlieren angeheuert wird.

Nun, da musste ich dann erstmal wieder eine Nacht drüber schlafen. Oder auch mehrere.

Ein paar Tage später – also gestern irgendwann VOR dem Spiel – habe ich mir dann nochmal letzte Gedanken gemacht. Wurde ja auch endlich mal Zeit. Und habe dann zu einem Entführungsfall tendiert – da in der Karawane auch ein Wagen mit einer einfachen Familie dabei ist, die tatsächlich zwei der anwesenden Charaktere angeheuert haben. Als Leibwächter und Wächter…
So habe ich mit dem Gedanken gespielt, eines der Kinder (schon wieder Kinder) entführen zu lassen. Doch wie sollte dies nicht so aufgebauscht werden…?

Drachenechse meinte schon, dass sie gewohnt ist, dass ich nie mache, was sie vorschlägt. Doch tatsächlich war ja Entführung eines ihrer Extrapunkte für das Fest gewesen. Und dann habe ich es doch mit einem Jahrmarkt/Stadtfest wie vorgeschlagen gemacht. Kurzfristig habe ich nochmal nach möglichen Tipps gefragt. So kurz vor Spielanfang um 19 Uhr hatte ich noch keine Idee für eine Denkaufgabe. Es kam der Vorschlag von Murmelanzahl im Glas erraten. Daraus wurden dann Kiesel schätzen. Und was haben sie sich dazu Gedanken gemacht. Ei ei…

Eine Stunde vor Start hatte nun noch ein dritter Mitspieler abgesagt. So wurde also aus diesem Spieleabend eine Minirunde. In mehrfacher Hinsicht: Wir waren nur die Hälfte Charaktere – und das waren alles unsere kleinsten Charaktere, nämlich unsere zwei Zwerge und unsere Gnomenbardin.

Das war für sich gesehen schon irgendwie witzig.

Am Abend, bevor Karawanen starten wird jetzt also ein Fest für alle gefeiert – und alle Reisenden haben da nochmal die Gelegenheit, sich so vergnügen.

Das Erste, was unsere Kleinen gemacht haben, war die Steine zu schätzen.
Dazu wollten sie wissen, wie groß dieser Behälter ist und wie groß die Steine. Dabei hatte ich einfach eine Zahl aufgeschrieben. Allerdings waren die Schätzungen da so hoch, dass ich nach einigen Versuchen dann einfach die Zahl ausgewürfelt habe – quasi mit einem W9000. :oD
Und natürlich waren unsere drei nicht die einzigen Schätzer – also habe ich noch einige Male verdeckt bei Roll20 gewürfelt. Schließlich ist der Einsatz von einer Silbermünze nicht so schlimm – wenn es dafür 5 Goldmünzen zu gewinnen gibt.

Das habe ich auch als Einheitspreise für diesen Abend festgelegt. Alle Einsätze waren eine Silbermünze – zu gewinnen gab es dann 5 Goldmünzen.

Dies war auch beim Gewichtheben der Fall. Daran haben sich unsere Zwerge versucht.
Ich hatte mir dafür nur gedacht, dass es halt fünf Gewichte gibt, die hochzuheben sind. Bei den ersten zwei habe ich sie noch nicht mal würfeln lassen, weil ich ihnen da einfach die 10 gegeben habe. Beim dritten hätte ich dann schon gerne eine 12 gesehen… allerdings haben beide da ihren Stärkewurf so verkackt… Unser Krieger hat es gerade mal auf 6 geschafft, während unserer Hexenmeister immerhin auf eine 5 kam. Danach fiel unserem Kämpfer ein, dass sie da ja auch noch die 10 hätten nehmen können.
Tja – zu spät. :oD

verschiedene RollenspielwürfelDanach sind die drei zum Bardenwettstreit gegangen.
Das Fest fand in der Oberstadt auf dem Platz Die Weite statt. Unsere Kiesel waren im Süden des Platzes, das Gewichtheben so im Süd-Ost-Bereich, und der Bardenwettstreit lief dann im Osten. Es gab 10 Teilnehmer incl. Primela, unserer Gnomenbardin.
Für diesen Wettbewerb durfte sie erstmal ihren Startplatz auswürfeln und dann als dritte vortragen.
Da ich natürlich keine Barden als NSCs vorbereitet hatte – ich hatte mir eigentlich nur Gedanken zu EINEM NSC gemacht, doch zu dem kommen wir später – war ich so frei, einfach Primelas Auftrittswert zum Würfeln zu nutzen. Die erste Bardin – Rochellina – hat auch direkt gut losgelegt. Eine 20 bedeutete einen super Auftritt. Das machte den nächsten direkt so nervös, dass der seinen Auftritt verhauen hat. Primella wollte dann ein wenig mit Bardenzauberei zusätzlich beeindrucken… das ging aber irgendwie nach hinten los. Trotz Vorteil kam sie nur auf eine 9. Wow.
Der fünfte Teilnehmer – Sarnan, ein Halbelf – nahm sich den Zaubergedanken von Primela als Beispiel und machte seine Sache dann um einiges besser als sie. Wie will man auch eine gewürfelte 20 sonst deuten. Aber er war so… nett? Na, wohl eher fies., dass er sich bei Primela dann auch noch für den Gedanken der Zauberunterstützung bedankte. Den hatte sie damit gefressen.

Nun, die Gewinne strichen auf jeden Fall andere ein. Soviel war klar. Hier gab es 5, 3 und 1 Goldmünze.
Und nach den errungenen Plätzen – Applausregelung – wurden auch die Plätze für die Barden verteilt. Der Beste bekam die erfahrungsgemäß erträglichste Stelle zugewiesen usw.

Primela musste ihren Frust dann erstmal ein wenig ertränken in alkoholischen Getränken. Wobei – eines genügte ihr da schon. Dabei bekam sie noch einen Auftritt von Rochella mit – Platz 2 des Wettbewerbs – an welchen sie sich erst anhängen wollte… aber es dann doch sein ließ, nachdem auch hier Rochella keineswegs Hilfe nötig hatte.

So ging es dann weiter zu den Ringern.
Hier hat eigentlich am längsten gedauert, dass ich immer die Namen der möglichen Gegner in unseren Infobereich geschrieben habe. Denn bevor im Bericht falsche Namen stehen, trage ich die immer in die Notizen ein. Allerdings musste ich die auch erst noch generieren lassen… ;o)

Und so reagierten sich unsere kleinsten im Ring ab.
Auch Primela.
Was soll ich sagen: Es haben tatsächlich alle drei gewonnen.
Der Kampf von unserem Kampfzwerg mit dem Ork hat tatsächlich am längsten gedauert. Alle anderen waren recht schnell beendet – vor allem der Kampf von Primela. Hier hat sich ihre gewürfelte 20 ausgezahlt. :oD
Unnötig zu erwähnen, dass die Chefin der Ringer von diesen Ergebnissen nicht so erfreut war und danach ihre Truppe erstmal ordentlich zusammengeschissen hat.

Nachdem unsere Bardin sich nun also körperlich abreagiert hatte, hat sie dann auch noch einen kleinen Auftritt in ihrem Bereich gemacht, der zumindest besser ausfiel als beim Wettbewerb und der ihr zumindest noch ein paar Münzen einbrachte.

Da sich jetzt die Gemüter wieder etwas beruhigt hatten, wurden Grimm und Primela – die bald-Angestellten der Familie – von ihren Chefs in spe angesprochen, ob sie vielleicht den Sohn der Familie gesehen hätten. Der war im Trubel des Marktes irgendwie abhandengekommen.
Nachdem sich die drei ein wenig umgehört hatten, stellten sie fest, dass es noch 4 andere vermisste Jungs gab…

Es ging also ans Nachforschen und brachte sie tatsächlich dorthin, wo die Jungs eingesperrt waren. Nämlich eine zukünftige Gladiatorenschule von einem Gladiator, der sich seine zukünftigen Schüler einfach entführt hatte. Wohl weil es sonst keine Interessenten gab.

Dies war der einzige NSC, den ich quasi vorbereitet hatte: Die Werte gemäß der Herausforderungsstufe für unsere 3 Kleinen… Sogar einen Einzelschatz hatte ich vorbereitet…
Die Gladiatorenschule war in der einen Hälfte eines Rundbaus wie eine Arena untergebracht. Die andere Hälfte war eine Taverne – das wäre DIE Gelegenheit gewesen, vielleicht endlich zum Tavernen Abbrennen zu kommen.

Allerdings… statt sich mit dem Gladiator herumzuschlagen, hat die Bardin ihm einen Lachanfall angezaubert… und das wars. Sie haben ihn in die Zellen gesperrt und fertig. Die Jungs zurückgebracht – und sogar vergessen zu looten. Ha!

Ach ja –ein anderer Teilnehmer war bei den Kieselsteinen auch näher dran. Pech gehabt.

Doch so waren die „Kleinen“ zumindest für diesen Termin beschäftigt – und beim nächsten Mal geht es dann wohl endlich/vielleicht auf die große Reisetour. Zumindest gibt es bis jetzt keine Absagen.

Das lässt hoffen. ;o)

Regalfach geordnet mit Büchern zu Rollenspielen