
Es war mal wieder Kinozeit.
Vorgestern ging es in die Fortsetzung von Beetlejuice. Praktischerweise wurde der Film nicht Beetlejuice 2 genannt, sondern Beetlejuice Beetlejuice.
Das weckt bei einigen Leuten dann wohl direkt den Wunsch auf eine weitere Fortsetzung, nur um „Beetlejuice Beetlejuice Beetlejuice“ voll zu bekommen. ;o)
Das es von Beetlejuice überhaupt eine Fortsetzung gibt, nach 36 Jahren, kam für mich ja sowas von überraschend. Vielleicht hat Jenna Ortega Tim Burton ja nach Wednesday jetzt auch für diese Fortsetzung mit inspiriert? Manchmal braucht es ja einen kleinen Funken.
Wir sind dafür nach Frankfurt gefahren, da wir den Film im Original sehen wollten. Da ich mir im April im gleichen Haus bereits den letzten Ghostbusters-Film im Original angesehen hatte, hatte ich mir dafür mal eine digitale Kundenkarte des Kinos besorgt. Die kam dann am Samstag wieder zum Einsatz und hat uns mit Premiumsitzen + Futter versorgt. Dafür gebe ich doch auch mal eine E-Mail-Adresse her. ;o)
Wie meist zu meinen Filmbesuchen und Beiträgen darüber, versuche ich wieder, Spoiler zu vermeiden. Vielleicht gibt es ja noch welche, die selbst in den Film gehen wollen. Schließlich ist das wieder ein echter Tim Burton.
DAS zumindest ist kein Spoiler. ;o)
Die Hauptcharaktere dieses Films sind die drei Generationen der Deetz-Damen:
Stiefmutter Delia (Catherine O’Hara), Lydia (Winona Ryder) und deren Tochter Astrid (Jenna Ortega). Und natürlich Beetlejuice, dessen Name nun wirklich so geschrieben wird. Also Micheal Keaton.
Wir lernen etwas vom Hintergrund von Beetlejuice. So vor allem, wem der Finger mit dem Hochzeitsring aus dem ersten Teil gehört. Die dazugehörige Dame macht sich auf den Weg, ihren Gatten zu finden, aus… Gründen. Sie hätte sich die Sache ja sowas von erleichtern können, hätte sie seinen Namen nur 3 mal gesagt. ;o)
Lydia, Astrid und die Männer… das ist so eine eigene Sache, die ich hier nicht weiter vertiefen will. Allerdings muss ich jetzt mal Lydias Freund Rory (Justin Theroux) hervorheben und loben. Ich habe seit langem nicht mehr, wenn überhaupt bisher, einen Charakter gesehen, der mir so zuwider war. Respekt. ;o)
Im Film geht es um die Kluft der normalen Tochter Astrid zu ihrer bekannten/berühmten (?) Mutter Lydia und deren Gabe des Geistersehens. Eine Gabe, an die Astrid nicht glaubt, da ihre Mutter den einzigen Geist, der ihr wichtig ist – den ihres Vaters – nicht sehen kann.
(Wobei ja auch Geister Regeln unterworfen sind. Vielleicht geht es also einfach nicht? Alleine räumlich gesehen?)
Es geht um die Kluft zwischen Mutter und Tochter, und wie daran gearbeitet wird, diese Kluft zu schließen.
Nebenbei gibt es , wie erwähnt, auch Hintergrund zu Beetlejuice, und natürlich einiges mehr aus der Tim Burton’schen Version des Nachlebens zu sehen. Es wird wieder gezaubert und getrickst, wie wir es vom ersten Teil auch schon kannten. Und Michael Keaton hat hier einiges mehr zu tun als im ersten Teil. Wie sich das gehört, wenn schon der Name im Titel verdoppelt wird. ;o)
Der Film hat uns gut gefallen. Es war wieder ein echter Tim Burton. Ich habe noch keine Wertung für diesen Film vergeben, aber ich denke, meine Meinung tendiert da zu 7,5 von 10 Sternen. Blöd nur, dass ich bei IMDb keine halben Sterne vergeben kann. (Also habe ich aufgerundet. ^^)
Jetzt noch zu der erwähnten Theorie oder Wunsch, dass es noch einen dritten Teil geben könnte/sollte.
Ich kann mir das im Moment eher nicht vorstellen, da soweit alle losen Fäden festgeknüpft worden sind. Aber das war/ist bei anderen Filmen ja auch bereits der Fall gewesen und hat dann nicht vor einer Fortsetzung geschützt. Also, was weiß ich schon. Aber ich vertraue da auf Tim Burton.
Nun, ich weiß, der Film hat mir gefallen. Ich denke, auf Deutsch könnte ich ihn mir jetzt auch mal ansehen. ;o)
