Immer noch August

Mit Zeitungspapier verkleidete Innenteil der Drehleiertasche. An manchen Stellen sieht das Papier noch feucht vom Tapetenkleister aus.

Wie… es ist immer noch August?
Ist ja nicht zu fassen.

Ich war so frei, und habe mir gestern und heute einfach mal frei genommen. Und ich kann mir vorstellen, meiner Firma war das nur recht, Stunden von meinem Arbeitszeitkonto zu reduzieren.

Mit Zeitungspapier verkleidete Innenteile der Drehleiertasche. An manchen Stellen sieht das Papier noch feucht vom Tapetenkleister aus.Was soll ich sagen… ich war überraschend aktiv.
Was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass meine neue Drehleiertasche bis Ende des Monats wenigstens mal im Groben benutzbar sein sollte. Deswegen habe ich gestern und heute auf alte Kindertechniken zurückgegriffen, die ich schon ewig nicht mehr praktiziert habe. Tapetenkleister und Zeitungspapier. :o)
Ich habe hier mal ein paar Fotos vom aktuellen Stand. Doch irgendwann werde ich mal einen separaten Beitrag dazu schreiben, mit mehr Bildern.
Ich würde mich jetzt nicht als kreativen Bastler bezeichnen – eher das Gegenteil. Doch mit dem momentanen Stand bin ich ganz zufrieden. Und da gestern und heute schönes Wetter war, habe ich das auf meinem Balkon gemacht.
Benötigt noch jemand flüssigen Tapetenkleister? Ich habe noch was über. ;o)
Jetzt kann das alles bis morgen auf dem Balkon zum fertig trocknen bleiben. Wobei es schon fast trocken ist. So trocken, dass ich die letzte Sache noch in Angriff genommen habe: die kleine separate Tasche/Einschnitt.
Bin gespannt, wenn ich es morgen wieder in die Tasche stecke – ob ich dann meine Leier direkt dazu packen kann/werde?
Mal sehen.

Ansonsten könnte ich ja mal wieder ein paar Fotos von meinem Balkon machen und hier posten. Vor habe ich das schon, aber jetzt (noch) nicht.

Mit Zeitungspapier verkleidete Innenteil der Drehleiertasche. An manchen Stellen sieht das Papier noch feucht vom Tapetenkleister aus.Kurze Aktualisierung zu meiner Nichte: Finnland ist nun doch ausgefallen. Stattdessen ist sie inzwischen immerhin etwas näher an der Heimat, doch sie wird noch weiter gecheckt.
Am Montag war ich mit meiner Mama dran am Besuchen.
Da ich nach der Arbeit noch schnell etwas für mich am Einkaufen war, dachte ich mir, ich bringe ihr auch etwas mit.
Wenn ich an früher denke, wenn irgendwer im Krankenhaus war und der/diejenige besucht wurde, da wurden Blumen mitgebracht. Zumindest denke ich an dieses Klischee. Was mache ich? Ich bringe ihr 5-Minuten-Terrinen mit. *schulterzuck* Schließlich ernährt sie sich vegetarisch, und auch in Schlüchtern hat das wohl nicht immer geklappt. Also besser vorgesorgt.
Heute habe ich nochmal eine Ladung organisiert. Ihr Wunsch war Kartoffelbrei. Den mag ich ja nun gar nicht in Terrinenform – aber ihrem Wunsch kann ich ja entsprechen. Und noch ein bisschen was anderes.
Das bekommt sie dann am Freitag. Da bin ich wieder dran. Heute war meine Schwester mit unserem Onkel – und ich war eh beschäftigt (siehe oben ^^). Morgen wohl einer ihrer Brüder mit der Oma – und ich wieder am Freitag. Mal sehen, ob sie dann auch wieder eine Brezel für zwischendurch möchte. ;o)
Ja – andere bringen Blumen oder Süßigkeiten oder Saft – ich Brezel und Terrinen. Sagt das irgendetwas über mich aus? Und wenn ja, was? *schulterzuck*

Immerhin muss ich diese Woche nur noch 2 Tage arbeiten. Dann habe ich wieder 3 Tage frei. Yay! Na, die zwei Tage bekomme ich auch noch rum.
Dann kann ich morgen vielleicht nochmal ein Projekt für meine Mutter fertig machen. Da habe ich mal etwas erfasst, welches nochmal eine kleine Überarbeitung gebrauchen könnte.

Am Freitag fällt unser Shadowrun wieder mal aus, weil zu viele nicht können. Was mach ich denn dann? Mir wird schon etwas einfallen.

Und vielleicht fällt mir ja noch etwas ein, was ich für euch schreiben könnte. Eigentlich habe ich in meinem Beitragsbuch etwas über die zweite Staffel von Wednesday stehen. Das könnte ich ja eigentlich mal abtippen.

Lasst Euch überraschen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Letzte Wanderung

Urne mit Kranz und Foto in der Aussegnungshalle

Heute war es soweit.
Mein VvO, mein Vater-vor-Ort, ist heute seine letzte Wanderung gegangen. Genauer gesagt hat ihn meine Schwester getragen.

In der Vorbereitung war die Frage, wie viele Leute wohl kommen würden? Mit wie vielen Leuten wäre wohl beim anschließenden Trauerkaffee zu rechnen?
Nun hat mein VvO ja jahrzehntelang den Vorsitz der Hanauer Spessart-Touristen geführt. Den Wanderverein, der viel von unserer Zeit geprägt hat. Wanderungen, Vortouren, Wege markieren, Mehrtagesfahrten…
Doch wie es heutzutage so ist: Es kam kein frisches Blut mehr nach. Die Jüngsten im Verein waren meine Nichte und Neffen. Dann meine Schwester mit Mann – dann ich. Und ich bin, seit ich beim Flughafen bin und auch schon vorher in Rottweil, nur noch in Ausnahmen mitgegangen. Wenn es halt von meiner Arbeitszeit gepasst hat.
So ist der Verein zum Jahresende 2023 aufgelöst worden, nach 144 Jahren.
Was die alten Herrschaften trotzdem nicht davon abgehalten hat, einmal im Monat unterwegs gewesen zu sein.
So waren also einige der Senioren des Vereins zur Beerdigung dabei. So wie sonst mein VvO und meine Mutter zu Beerdigungen von Vereinsmitgliedern sind.

Der größte andere Teil war dann Familie.
So sind tatsächlich vier von fünf noch lebenden Geschwistern meiner Mutter gekommen. Das war stellenweise überraschend, doch gerne gesehen. So haben sich Geschwister seit langem mal wieder gesehen und miteinander geredet, die sich teilweise nicht mehr so grün waren/sind. Doch vielleicht ändert sich das ja nun wieder?
Und natürlich die Schwester und der Bruder samt Ehepartner meines VvO.

Und dann gab es noch ein paar Gäste, die in keine der beiden Kategorien „Verein oder Familie“ fielen.

Urne mit Kranz

Apropos fielen: Mitten im Aussegnungsgottesdienst, nach dem ersten Lied, während der Pfarrer am Reden war, ist hinter uns eine der Gäste umgefallen auf dem Stuhl.
Zum Glück waren zwei Frauen mit Ahnung da – meine Schwester und meine Cousine. Meine Schwester ist zwar Tierarzthelferin, doch in der Lehre war ja auch etwas Humanmedizin dabei, wenn ich nicht irre. Und meine Cousine hat das auf Humanmedizin-Seite gemacht, jahrelang. Seit ein paar Jahren hat sie zwar den Job gewechselt, doch da hat sie immer noch etwas mit Medizin zu tun, aber mehr entfernt. Die hat sich dann um sie gekümmert, bis der Rettungswagen da war und bis sie zum Krankenhaus gestartet sind. Da waren wir schon hinten ab durch die Mitte.

Der Pfarrer hat seinen Job gut gemacht. Und er kann singen. Ein wichtiger Punkt für einen Pfarrer, irgendwie.
Wir wollten ja eine fröhliche Trauerfeier, deswegen kam sein Versprecher mit dem Familiennamen auch nicht schlecht an. Hat gepasst. ;o)

Meine Schwester hat die Urne dann zum Grab getragen, auf der letzten Wanderung. Und das Wetter war gut und die Sonne hat geschienen.
Ein guter Abschluss.

Danach sind wir zum großen Teil nochmal zum Trauerkaffee gegangen. Ein Teil der Geschwister hat sich direkt wieder nach Hause auf den Weg gemacht, aber ein Teil ist auch geblieben. Das war auch mal wieder schön, sie alle gesehen zu haben. Auch wenn wir das jetzt nicht immer auf Beerdigungen machen sollten.

Nach dem Kaffee sind wir, die engste Familie mit Bruder und Schwester und Co, nochmal zum Grab gegangen. Da war dann bereits alles erledigt. Kleine Urnengräber sind halt schnell wieder verfüllt.

Ich hoffe, der Platz gefällt dir, Papi.

Grab mit Kranz

Irgendwann in der Zukunft werden wir dann zusammen nach einem Grabstein schauen. Doch dafür lassen wir uns noch etwas Zeit.

Zumindest bis hierher haben wir es schon mal geschafft.

Grab mit Kränzen am Boden

Es wird bunt

Ausgefülltes 72 Farbstifte-Testblatt

Der Juli läuft. Immerhin funktioniert am Flughafen inzwischen die Klimatisierung im Gamma-Raum. So ließ es sich an den heißen Tagen einigermaßen aushalten uffer Arbeit. ;o)
Zumindest eher als Zuhause. *schwitz*

Wie angekündigt(-droht? ^^), habe ich als Wachhalte-Programm die Variante „Ausmalen“ gewählt. Und da war ich recht beschäftigt mit. Jetzt schreibe ich erstmal diesen Beitrag vor, dann geht es weiter mit meinem aktuellen Motiv. Denn ich bin immer (noch) fleißig dabei.

Ich habe nun einige Motive fertig gestellt, die ich hier jetzt mal zeigen möchte. Wozu habe ich diesen Blog sonst? ;o)

Gut, ich habe die Ergebnisse vorgestern bereits mal auf Instagram gepostet. Da sehen die Ergebnisse auch Personen, die meinem Blog nicht sehen/lesen, z.B. Teile meiner Familie.
Und hier kann ich noch etwas mehr zu den Bildern schreiben. Wenn ich möchte. :o)

Das Bild mit den Häusern und dem Käse habe ich ja noch mit meinen 36er-Stiften angefangen. Doch nachdem ich meine Castle Arts-Stifte aus Essen ja für die Fotos wieder mal genauer angesehen hatte, hatte ich unheimliche Lust darauf, sie dann doch mal mitzunehmen zur Arbeit. Also habe ich das gemacht. Und ich bin nun offiziell (für mich) umgestiegen auf diese größere Auswahl. :o)

Als erstes habe ich das Testblatt ausgefüllt. Das seht ihr ja nochmal oben. Dann ging es weiter mit den Häusern und dem Rest.
In Farbe… und bunt.
Dies hier war ja der Stand nach dem ersten Tag mit den 36ern.

Ausmalmotiv von vorher (Hauszeile und Blumen). Die Blumen und der Käselaib samt Himmel sind nun ausgemalt.

Fertig gestellt habe ich es vor drei Tagen endlich. Deswegen jetzt erst das komplette Ergebnis.

Ausmalmotiv von vorher (Hauszeile und Blumen), fertig ausgemalt

Das letzte, was ich noch machen musste, waren die Fenster der Häuser. Da habe ich mal an die Familie und nach Essen gefragt, was ich mit denen den machen soll?
Von meiner Schwester + meiner Nichte kamen dann die Vorschläge „hellblau“ und Menschenschatten zurück. An Schatten bzw. Silhouetten hatte ich auch bereits gedacht. Das waren also die nächsten Malpunkte.

Ausschnitt des blauen Hauses In den Dachfenstern sind bei gelben Licht einige dunkle Silhouetten zu sehen. Die Fenster sind verschieden durchgefärbt, jedes uni für sich.

Meine Versuche bzgl. einer Katzen- und Kaktus-Silhouette sind nur bedingt geglückt. Nun ja, zumindest ist etwas schwarzes in den Fenstern zu sehen. ;o)

Rosa Haus aus der Hauszeile mit Schattenmotiven in den Fenstern.

Aus Essen kamen die Vorschläge, die Fenster auszuschneiden. Dazu hatte ich dann die Fenster oben im schwarzen Haus ausersehen. Das habe ich dann vor drei Tagen erledigt. Ein Ratschlag war, das mit einer Nagelschere zu machen. Das hat nicht so gut geklappt. Letztendlich habe ich zu einem scharfen Messer gegriffen. Nun weiß ich, wozu Skalpelle gut sind. ;o)
Das mit dem Ausschneiden der Fenster hat ja nun nicht so gut geklappt wie gedacht. Darum habe ich die Überreste von hinten noch mit Tesafilm stabilisiert. Deswegen sieht das etwas seltsam aus.

Schwarzes Haus der Hauszeile. Die Dachfenster sehen etwas seltsam aus und glänzen. (Weil sie schlecht ausgeschnitten sind und ich Tesafilm zum Stabilisieren dahinter geklebt habe.)

Das letzte Fenster war das im grünen Haus. Da steht nun etwas blaues drinnen. Das ich versucht habe, da eine blaue Police-Box reinzusetzen, ist auch nur schwach erkennbar – bis gar nicht. Naja. *schulterzuck*

Ausschnitt aus dem Hauszeilenmotiv. Etwas Blaues steht in einem Dachfenster im grünen Haus. Im Haus daneben sind Silhouetten in den Dachfenstern zu sehen.

Soweit bin ich mit dem Ergebnis jedoch ganz zufrieden. Die Farben gefallen mir + sie bieten mir genug Abwechslung. Was mache ich jetzt mit meinen 36er-Stiften?
Ach ja, besonders gefällt mir auch das Ergebnis der Wolken. Wollte ich noch mal extra herausstellen. :o)

Ausschnitt aus dem Häuserbild. Zu sehen ist der blaue Himmel über den Häusern und Wolken, die von unten nach oben sich von rot in grau färben.

Dieses Bild war also eine Mischung aus alten + neuen Stiften. Als nächstes habe ich das neue Buch von Drachenechses Mama eingeweiht. Ein einfaches Mandala. Ergebnis: Bunt.

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum Ausmalen

Mandala von vorher ausgemalt

Anschließend hatte ich mir ein rundes, mandalaartiges Motiv vorgenommen. Da bin ich auch durch sämtliche Farben durchgegangen – außer weiß. :o)

Rundes Mandala-Ausmalmotiv

Rundes Ausmalbild von vorher, ausgemalt

Als besonderes I-Tüpfelchen habe ich mich ebenfalls um das Weiß um das Motiv herum gekümmert. Da wurde es regenbogenbuntig. Und das gefällt mir richtig gut.

Das ausgemalte runde Motiv von vorher, nun noch mit Regenbogenfarben drumherum hinzugefügt

Das waren also die letzten drei Werke. Mal sehen, wie + was die nächsten werden. Es ist schon wieder etwas in Arbeit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Konsum und Balkongewächs

schwarze Reißverschlusstasche, darüber ein kleines Ausmalbuch "Enchanted Forest"

Was für ein Titel. Ich konnte mich da wohl nicht auf EIN Thema einigen und muss jetzt beide abhandeln – statt zwei Beiträge daraus zu machen.
Es ist halt zu warm, um die Arbeit gar noch auf morgen zu verteilen. Außerdem haben morgen meine Neffen Geburtstag – von daher mache ich das jetzt in einem Aufwasch. ;o)

Cover des Albums FIREDOVE von Anna Lapwood Anna Lapwood steht im rötlichen Glitzerkleid vor einem gelblichen, flügelähnlichem LichtWas will ich denn berichten?
Ich will ja momentan mal wieder etwas mehr sparen, bzw. nicht so viel für irgendwie doch Unnützes ausgeben. Ja…
Allerdings ist Musik nichts Unnützes – weswegen ich mir beim großen A die neue CD von Anna Lapwood gekauft habe. Anna ist die Organistin von der Royal Albert Hall in London, und ich empfehle, in den verschiedenen Kanälen mal nach ihr zu suchen.
Ich habe mir die CD beim A gekauft, damit ich mir die Musik direkt auf den Kasten hier runterladen kann. Schließlich funzt das Speichern über den Media Player ja nicht mehr so…

Nun bekomme ich beim A ja erst ab einem gewissen Betrag die Lieferung frei Haus, weswegen ich noch ein paar Sachen bestellt habe.

Schmetterlings-Pin-VerschlüsseZum einen habe ich mir die Verschlussteile von Schmetterlings-Pins gekauft. Denn da habe ich an meiner Tasche einen Pin hängen, der (zum Glück) zwei Verschlüsse braucht. Denn einen habe ich irgendwo verloren. Doch so hing der Pin immerhin noch an einem Stecker. Und meinen Kælan Mikla Pin wollte ich nicht auch noch verlieren. Den Raben Pin, welchen ich mir im Laden vom Tower gekauft hatte, genügt schon verloren zu haben. So konnte ich zumindest diesen Pin wieder sichern.

geöffnete Reißverschlusstasche, darinnen 72 Aquarell-Buntstifte samt Pinsel, Stiftverlängerer, Spitzer und Pinsel mit WasserreservoirDamit war der frei-Haus-Betrag aber immer noch nicht erreicht. Schließlich sind die Verschlüsse jetzt nicht so teuer. Also habe ich mir noch ein paar Aquarell-Stifte geleistet, über deren Erwerb ich eh schon mal nachgedacht habe. Da war das halt irgendwie Schicksal. *hust*
Ist nun nur die Frage, wann ich die mal ausprobieren werde. Ich habe ja noch nicht mal die schönen Stifte getestet, die ich aus Essen bekommen habe.

Da fällt mir ein: Die habe ich bisher ja nur von außen gezeigt. Das geht ja gar nicht. Da muss ich doch mal ein paar Fotos mehr machen. *klick*

Stofftasche mit Banner darum von CASTLE ARTS 72 Premium Soft Touch COLOURED PENCILS Neben dieser Beschriftung steht ein Greif mit goldenen Flügeln und blauen Hinterteil

15 Buntstifte im Aufbewahrungs-Hefter. Links im Deckel ist ein Blatt für die 72 Farben des Buntstift-Hefters zum Testen, rechts 12 Stifte von hellorange bis rot, darunter noch 3 Stifte in hellblau

24 Buntstifte im Aufbewahrungshefter von rot-violett oben über dunkelblau bis hellblau unten

27 Buntstifte im Aufbewahrungshefter von rot-violett ganz oben, darunter hellblau bis grün und ganz unten dann bis weiß

Und jetzt noch zu dem Dschungel auf meinem Balkon.

wuchernder Balkon-BlumenkastenMein rechter Blumenkasten ist am Zuwuchern. Die ganze rechte Balkonecke ist grün. Unfassbar. Und die Blattläuse haben sich einen neuen Versammlungsort gesucht, wie es scheint. Die haben sich jetzt alle auf einem Stängel gesammelt.

Walderdbeeren in Grün vor dem RotwerdenVon meiner Walderdbeere waren die ersten Versuche dieses Jahr nicht erfolgreich. Vielleicht auch wegen diesen tierischen Besuchern? Doch in letzter Zeit hat sie nochmal geblüht – und heute Morgen habe ich tatsächlich meine erste Beere davon gegessen. Und ein paar weitere sind wohl noch unterwegs. ;o)

lt. App Saat-WeizenDie Weizenstängel gedeihen noch wunderbar. Ob ich sie bald ernten kann? ;o)
Auch meine erste Lavendelpflanze zeigt ein paar Blüten, yay.
Und an meiner kleineren Malvenpflanze blüht nun eine kleine Blüte unten am Stängel, während die ganzen Blüten oben verblüht sind. Auch wenn ich da noch keine Umwandlung in Samen feststellen kann. Na ja – dafür habe ich ja meinen Malvenbusch. ;o)
In dessen Pflanzentrog hat sich jetzt das ganze Gewächszeug auf die rechte Seite verlagert, so dass links wieder Platz ist für neue Überraschungen. ;o)

LavendelblüteJa, das war es also von meinem Konsumverhalten und dem aktuellen Balkonpflanzen-Geschehen. Morgen bin ich, wie gesagt, bei der Familie wegen Geburtstagen. Da werde ich meiner Nichte auch mal meine Drohne mitbringen. Dann kann sie die vielleicht bei einer ihrer nächsten Irland-Ausflüge mitnehmen, oder dann zum Austauschsemester nach Finnland.

Und ansonsten heißt es jetzt wieder mal: Schwitzen! Ächz.
Immerhin muss ich nicht bei dieser Temperatur auf der Bühne stehen, wie The Warning eben beim Graspop-Festival in Belgien.
Ach genau, von dem Konzert in der Batschkapp könnte ich ja auch noch mal berichten.

Na, vielleicht in den nächsten Tagen.
Gut Schwitz allerseits.

kleine dunkelviolette Malvenblüte am Stamm

Augenmagnet

Ein grünes Auge

Ich durfte letztens mal wieder feststellen, wie es manche Menschen gibt, die auf mich einfach wie Augenmagneten wirken. Bedeutet, dass ich einfach immer wieder in die Richtung sehen muss. Und auch wenn ich versuche, dies nicht ZU auffällig zu machen, denke ich, dass mir dieses wohl eher nicht gelingt. Ich meine, ich habe meinen Kollegen nicht gefragt, ob ich auffällig war… doch ich denke, so etwas ist doch sichtbarer als mensch denkt.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich unauffällig auffällig immer wieder zu einer Person schauen musste. Natürlich weiblicher Natur… und inzwischen in einem Altersbereich, in dem ich mich immer mehr zum ‚creepy Alten‘ mache. *Augenroll*

Ich glaube, das erste Mal, dass ich selbst wohl jemanden ins Auge gefallen bin, war irgendwann in den 80ern. Irgendwo zwischen 15 + 17? Da waren wir (die Familie) in den Ferien im Allgäu, zwischen Wangen + Ravensburg. Von dort sind wir einige Male zum Blausee zum Baden gefahren. Und einmal habe ich mich wohl nicht unsichtbar genug gemacht. Da lag ich auf meinem Handtuch… und wurde plötzlich geblendet. Von einem Mädel, das mit ein paar Leuten rumlag, und die es schaffte, mich mit irgendwas spiegelnden zu blenden. Das war schon kein Zufall mehr, sondern pure Absicht.
Habe ich es genutzt, um sie mal anzusprechen?
Natürlich nicht. *nochmal Augenroll*

Dann hatte ich ein gegenseitiges – denke ich – Ansehen während meiner Bundeswehrzeit in Schwalmstadt. Auch hier natürlich ohne Kontaktaufnahme.
In Schwalmstadt ist mir dann auch mal selbst aufgefallen, das jemand meine Begleiterin nicht aufhören konnte, anzusehen. Dafür, dass ich eigentlich selbst was von ihr wollte, habe ich es recht locker genommen. Wohl auch wegen der Entfernung. Ihr ist es natürlich auch aufgefallen. Und sie hat zu ihm dann, als wir gegangen sind, Tschüss gesagt. Wie gemein? ;o)

Vor 10 Jahren, als ich im Final wieder einen Augenmagneten hatte, habe ich sie nach Ewigkeiten dann doch mal angesprochen + nach ihrem Namen gefragt. Kurz darauf hat das Final zugemacht + ich konnte ihren Namen Yvonne nie anwenden. *schulterzuck*

Auch hier am Flughafen gibt es immer wieder mal Damen, bei denen es mir schwerfällt, NICHT hinzusehen. Und wenn ich nun so darüber nachdenke, fürchte ich fast, dass sie das auch wissen oder mitbekommen. Wie peinlich. Irgendwie.
Und es ist ja nicht so, dass ich aufhören kann, hinzusehen, nur weil ich das weiß.
Da ist bei mir wohl Hopfen +  Malz verloren. *schulterzuck*

Vielleicht geht’s ja dem einen oder der anderen ähnlich? Das würde mich beruhigen. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Zurück am Fluchhafen

Verfallene Gewächshäuser

Ja, was soll ich sagen. Meine freien Tage im April sind vorbei. Zumindest die urlaubsmässigen. Der Hafen der Flugzeuge hat mich wieder. Yay…?

Burgruine SteckelbergNa ja.

Das waren jetzt fast zwei Wochen weg vom Flughafen. Auch wenn ich ihn zwischendurch mal passiert habe.

Was habe ich denn so gemacht, in den gut 2 Wochen? Bzw., was hatte ich denn so als Möglichkeiten gedacht, was ich machen könnte? Möglichkeiten waren es einige. Was habe ich gemacht?
Nix.

Nun, zumindest die Sachen habe ich gemacht, die mit Wegfahren in Verbindung standen: die Hochzeit in Augsburg, Konzert in Köln… oh, ja, das ist immer noch nicht der angekündigte Konzertbericht. Aber ich habe das Foto vom Meet & Greet jetzt endlich gefunden. Das bedeutet, ich kann mich demnächst auch dransetzen. ;o)

Schloss RamholzMeinen letzten Ausflug habe ich am Montag gemacht. Für die meisten Leute der Ostermontag, dieses Jahr für mich auch mein Geburtstag. Schnapszahl. Meine Familie habe ich dafür am Freitag in den Brückenkopf eingeladen. Die Kneipe, in der ich mich auch gerne mal so mit Freunden treffe. Von der Familie kann dann wohl die Familie von meiner Schwester nicht. Na ja. Dann nicht. Da wollte ich meine Schwester, Schwager + Nichte dann schon am Montag hin einladen. Jedoch hatte meine Schwester mit ’nem Onkel bereits Kaffee + Kuchen für den Tag bei ihr ausgemacht. Tja. *Schulterzuck*
Ich bin zumindest nicht zum Kaffee + Kuchen. Denn wenigstens an meinem Geburtstag verplane ich gerne meinen Tag selbst. Außerdem habe ich ja meine Familie erst am Sonntag zum Essen bei den Eltern gesehen. Da hat mich dann meine Schwester auch mal gefragt, ob ich mir am Tag drauf auch die Ehre gebe. Das konnte ich verneinen. Stattdessen bin ich mal nach Ramholz bei Schlüchtern gefahren und habe da ’ne kleine Runde gedreht. Vom Schloss Ramholz über die Burgruine Steckelberg, vorbei an einer Gruftkapelle im Wald und wieder zurück. Auf Ramholz bin ich gekommen, weil ich da ja vor Jahren für die Proben vom Krug hingefahren bin.

GIF von über kleinen Wasserfällen plätscherndem BachZurück gab’s dann einen kleinen Stau auf der A66 vor Bad Soden-Salmünster, weil auf eine Spur verringert wurde wegen Baustelle. So war ich dann Viertel/20 nach 3 wieder zurück. Wäre ja noch rechtzeitig für Kaffee + Kuchen gewesen… aber ich habe einen familiären Sturkopf. (Habe ich heute nochmal von meinem VnvO bestätigt bekommen. :o)) So habe ich mir also dann lieber zu Hause einen gemütlichen Nachmittag mit Tee gemacht. Das hat anscheinend den Rest der Familie überrascht, das ich nicht auch auftauche… aber hey, das ist deren Sache.

Jetzt bin ich also wieder hier.

Heute hatte jede Person meiner Schicht den Auftrag, zwischendurch ja 1 x 2D- und 1 x 3D-Tutor zu machen.
Nun… Ich bin mit meinen Tutorstunden eh gut im Plus. Trotzdem habe ich bereits beide Runden durchgezogen. Und das noch vor der Tarifpause. Das werden auch die meisten Koffer gewesen sein, die ich heute sehen werde. (Nachtrag: Jepp, waren sie.)
Das Gute ist: Ich habe heute um 9:00 Uhr Tarifpause. D.h., ich kann dann den Erbseneintopf genießen. Mnjami – da freu ich mich schon drauf.

GruftkapelleNochmal zu meinem Geburtstag: Dafür haben sich inzwischen alle mir wichtigen Menschen bei mir gemeldet. Ein Kumpel hat es wohl vergessen, doch wir werden alle nicht jünger.
Von Timon gab’s ein Buch über Irland – und von Wixhausen gab’s ein Monsterquellenbuch der anderen (Hentai) Art. :oD Und mein VnvO hat es wieder auf mein Konto regnen lassen. Dafür hat er von mir was zum Kindlefüllen bekommen. ;o)
Und heute lag dann noch ein weiteres Päckchen von ihm im Haus – Flammengeküsst. Da bin ich gespannt drauf – und vielleicht schreibe ich nochmal extra was zu einer kleinen Unterhaltung mit meinem VnvO darüber.

Und das war mein Urlaub.

Oh, ich habe mich jetzt für Oktober in Nürnberg zu einem Leier-Wartungs-Kurs angemeldet. Das heißt, bis dahin sollte ich meine geplante Tasche fertiger machen. ;o)
Ach ja, und Kurse in Bad Homburg wird es nicht mehr geben. Vor allem aus dem Grund, da der Organisator verstorben ist. :o(

Danke Thomas, dass ich bei Euch das erste Mal reinschnuppern konnte. Mach’s gut.

Aufzeichnung der Wanderung von Schloss Ramholz über Burgruine Steckelberg und zurück Abgeschlossen am 21. April 2025 Unter der Karte mit dem eingezeichneten gewanderten Weg stehen die Daten: Dauer: 1 Std.24, Entfernung 5,79 km Durchschnittsgeschwindigkeit 4,1 km/h Aufwärts 150 Meter

P.S.: Jetzt hatte ich fast zwei Wochen frei, und habe es nicht hinbekommen, mal wirklich länger zu schlafen. Selbst zu Ostern. Gehe kurz vor 2 ins Bett – und bin um 7 wieder wach. Naag. Na gut, dafür war ich dann heute, an meinem ersten Tag, wieder 2 Minuten vor meinem Wecker (der auf 2:25 gestellt war) wach.
Ha!

Vollmond hinter Wolken

Was für ein Start von 2025

Selfie mit FFP2-Maske im Bett Ohne Brille, blutiger Stelle auf der Nase über der Maske, etwas wie eine Beule links oben und dreckige Stelle rechts auf der Stirn

So.
Ich war am Sonntag den dritten Tag wieder im Dienst. Da wird es doch endlich mal Zeit, mich darüber auszulassen, wie ich das neue Jahr begonnen habe. Quasi. ;o)

Ich hatte ja erwähnt, dass wir für den 3. Januar einen Spieleabend angesetzt hatten. Aber es hat dann doch nicht sollen sein – zumindest für mich nicht.

Ich saß also alleine an meiner letzten Einsatzstelle für diesen 3. Januar herum, es ging auf den Feierabend zu… dann hatte ich vielleicht eine Stunde, bevor ich abgelöst werden sollte das Gefühl, dass mir mein Essen in der Kantine ein paar Stunden vorher wohl nicht so gut bekommen ist. Dieses flaue Gefühl, von dem ich inzwischen weiß, dass es irgendwie mit dem Essen zu tun hat. Doch es war ja nur noch ’ne Stunde. Das kann mensch doch aussitzen.

Dann kam noch langsam das Gefühl dazu, das etwas den Körper unten verlassen möchte. Wie das so ist, wenn der Körper nicht mit bestimmter zugeführter Nahrung einverstanden ist.

Gebäude des Klinikum Groß-GerauEine halbe Stunde vor Ablösung dachte ich mir, dass ich doch mal auf Toilette gehen sollte. Bis zum Feierabend warten wäre wohl nicht so gut.
Also habe ich den Kollegen vom BVD (Bodenverkehrsdiensten) gesagt, dass ich mal auf Toilette gehe. Falls in der Zwischenzeit was zum Röntgen gekommen wäre. Der nahm das zur Kenntnis… und als ich mich auf den Weg machen will, geht mein Kreislauf in den Keller. Aber sowas von. Ich denke mir noch ‚Ohh…‘, stütze mich am Röntgengerät ab… und mache unten am Boden in meinem kleinen Arbeitsbereich die Augen wieder auf. Aber ich musste ja zur Toilette… also aufgestanden… und das nächste Mal mache ich die Augen vor der Tür meines Arbeitsbereichs auf. Sowas doofes. Und da war ja immer noch der Toilettenwunsch. Also wieder aufgerappelt.
Vom BVD haben wohl ein-zwei gesehen, dass ich vom Boden wieder aufgestanden bin + haben verwundert geguckt. Ich winke noch ab, während ich aufstehe…

Und das nächste Mal klopft mir ein Kollege vom BVD auf die Schulter, sagt, das der Notruf abgesetzt ist + alles in Ordnung kommen wird. Ich glaube, dieses Mal lag ich in der Seitenlage? Auf jeden Fall war dann alles gelaufen. :o/

Erst kamen Kollegen von der Flughafenfeuerwehr, die sich ein wenig gekümmert haben. Die haben mich nach meinem Namen + Geburtstag gefragt… und zehn Minuten später nochmal/schon wieder. Wahrscheinlich ging ihnen der Gesprächsstoff aus. ;o)

Als bei mir das dritte Mal das Licht ausging, bin ich nämlich nicht nur nochmal einfach umgefallen, sondern bin dieses Mal vorwärts gegen einen der dort stehenden Gepäckwagen gefallen und von dort weiter auf den Boden.
K.O.!

Tropf über dem BettSobald ich wieder wach war, war ich eigentlich wieder normal da. Nur fertig. Und das mit der Toilette hatte sich dann auch erledigt. Das war mir peinlich. Aber nicht mehr zu ändern.

Später habe ich einen unserer OTLs gesehen + meine Ablösung… da war dann auch der Rettungswagen da. Als sie mich auf die Trage gehievt hatten + die Trage hochgebockt/-gestellt haben, musste ich das erste Mal kotzen. Lecker.
Im Krankenwagen mussten wir dann erstmal ’ne Weile warten, bis ihnen der Empfangsort für mich mitgeteilt wurde. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätten sie mich nach Frankfurt in die Uniklinik gefahren. Bringen durften/mussten sie mich dann nach Groß-Gerau.

Als wir dann dort waren, habe ich aus der Notaufnahme meine Nachrichten abgesetzt, dass es mit dem Spielen wohl nichts wird und auch an meine Eltern, das ich nicht anrufen werde heute. Nur war das so ein Bunker… keine der Nachrichten ging raus. Erst als gegen kurz nach 8, auf dem Weg ins Zimmer, die Verbindung wieder besser wurde. So lange wusste keiner, was + wo ich war. Wixhausen hat mich dann tatsächlich kurz vor 8 noch unten in der Notaufnahme mal telefonisch erreicht. Da konnte ich es schon kurz schildern.

In der Notaufnahme habe ich dann noch 3 Mal gebrochen, glaube ich. Einmal kombiniert mit… das will ich hier jetzt nicht weiter ausführen. Nur, dass ich meine Hosen habe entsorgen lassen. Und solange ich im Krankenhaus war, habe ich sicherheitshalber lieber auf die angebotenen Einwegwindeln zugegriffen.

Ich bin dann in einem 3er-Zimmer gelandet, bei 2 älteren Herren. Von denen hat mich später hauptsächlich einer etwas genervt. Doch erst so ab etwa Sonntag.

Suppe mit Markklößchen und GemüseBei meiner Ankunft am Freitag bin ich, aufgrund meiner Sturzwunde am Kopf, direkt auch zu einem Kopf-CT gekommen. Doch dem ging (und geht) es soweit ganz gut. Dickkopf halt. ;o)

Samstag war mit mir nicht viel anzufangen. Da habe ich die meiste Zeit gedöst. Bei meinen verschiedenen Temperaturmessungen den Tag über kam ich – bis auf einmal – immer so auf 38°. Und Hunger/Appetit hatte ich auch noch keinen. So habe ich von meiner Suppe am Samstag gerade mal ein halbes Markklößchen + eine Karottenscheibe zu mir genommen. Sonntags war es dann schon etwas besser. Von dem Geschnetzelten + den Spätzle hätte ich ja gerne alles gegessen. Aber das habe ich noch nicht geschafft. Montags den Schweinekammbraten mit Knödel + Bayrisch Kraut habe ich dann wieder ganz verputzt. Und es war lecker. Dienstags gab’s dann noch Putenschnitzel mit Kartoffeln und Rotkraut. Mnjami. ;o)

Portionsteller mit Geschnetzeltem und Soße oben, und Spätzle untenSamstags lag ich also nur rum + habe gedöst. Nachmittags wurde ich nochmal zum Röntgen gefahren. Da haben sie meinen Brustkorb frontal + seitlich geröntgt. Sonntags erfuhr ich dann, warum. Denn da bekam ich mitgeteilt, dass sie eine Lungenentzündung festgestellt haben. Wahrscheinlich sind sie darauf auch durch meine ganzen Blutspenden zwischendurch gekommen. ;o)

Sonntags sind meine Eltern mal vorbeigekommen und haben Klamotten von meinem VvO mitgebracht. So bin ich am Montag endlich aus dem Krankenhaushemdchen rausgekommen.

Meine Brille Links das Glas hat einen groben Kratzer und der Nasenbügel ist total verbogen. Auch die Fassung ist etwas angekratzt.Da meine Brille meinen Sturz abgefangen hatte, war sie entsprechend nicht mehr zu gebrauchen. Ich habe sie auch erst am Dienstag wieder gefunden, als ich meine Sachen für meine Heimreise gepackt habe. Bis ich Dienstagabend wieder zu Hause war, bin ich also die Tage im Krankenhaus in dauerhafter Unschärfe herumgelaufen. So hatte ich auch keine Verwendung für den Monitor neben meinem Bett – die bei meinen Zimmergenossen fast durchgängig liefen. Doch fernsehen habe ich mir tatsächlich schon lange abgewöhnt.
Am Montag habe ich daher wieder zu meinem ebook-Reader gegriffen + habe weiter in den Flüssen von London geschmökert.
Auch bin ich am Montag das erste Mal aus dem Zimmer auf eigenen Füßen raus + ein wenig im Flur auf + ab gelaufen. Später habe ich mich auf die Suche nach dem toGo-Laden gemacht, von dem mein Zimmergenosse zurückkam, als ich auf dem Flur war. Dort habe ich mir das erste Mal wieder das schwarze Zeug zum Trinken geholt… und einen Multivitamin-Saft.

Portionsteller mit Schweinekammnbraten und Soße unten, und 2 Knödel und Bayrisch Kraut obenSo wurden meine Werte also von Sonntag an immer besser. Die Temperatur ging wieder auf 36ebbes runter, mein Blutdruck war auch ok… und auch meine mehrfach täglichen Fingeranpieksungen für den Blutzucker zeigten wieder gute Werte.
Montag wurde mir von der Ärztin noch ein Herzultraschall + ein Langzeit-EKG angekündigt. Das passierte am Montag aber nicht mehr, weswegen ich dann schon dachte, dass ich bis Mittwoch bleiben „darf“. Weil ein Langzeit-EKG (LZ-EKG in Zukunft) ja über eine längere Dauer geht. Von daher war ich überrascht, als es am Dienstag kurz vor dem Mittagessen auf einmal hieß, dass ich heute gehen kann. Da lief mein Antibiotika gerade noch durch den Tropf, als die Schwester kam, dies verkündete und alles abzog + verband. Dabei waren noch ein paar Tropfen drinnen, ich bin mir ganz sicher.
Portionsteller mit Kartoffeln unten und Putenschitzel mit Soße obenUnd während ich also quasi bei meiner letzten Krankenhaus-Mahlzeit war, stand auf einmal ein Pfleger für eine Herz-Ultraschall-Abholung im Raum. Die mir galt… darum musste ich ihn um 5 Minuten vertrösten, damit ich meinen Rest noch schnell essen konnte. So bekam ich also zumindest noch das Herz-Ultraschall. Und das Gute daran war ja, das die Bediener nicht gleich beim ersten Blick entsetzt aufgesprungen sind. Im Gegenteil, mein leichter Fehler, von dem ich schon ewig weiß, hat sich wohl gut versteckt. ;o)

Die Nachricht, dass ich nach Hause kann, habe ich um 11:58 Uhr in die Familiengruppe abgesetzt. Meine Eltern waren dann 13:58 Uhr da. Und dann hat es noch bis 16:35 Uhr gedauert, bis ich endlich meine Entlassungspapiere in der Hand hatte. Um 10 vor 6 war ich dann wieder zu Hause. Und während ich bei meinen gepackten Sachen auf die Entlassungspapiere gewartet habe, kam tatsächlich nochmal ’ne Schwester vorbei, und hat einen Finger ein letztes Mal für meinen Blutzucker angepiekst.

Blick auf die Armbanduhr, Uhrzeit 16 Uhr 17 Minuten. Im unscharfen Hintergrund ist ein Bett zu sehen, auf dem meine gelbe Arbeitsjacke und mein Rucksack zu erkennen ist.Tja. Da war ich also wieder zu Hause.
Ein Klo, nur für mich + keine Zimmernachbarn mehr, die noch nie etwas vom Händewaschen nach dem Toilettengang gehört zu haben scheinen. *kopfschüttel*
Dienstagabend habe ich mich tatsächlich erstmal für eine gemütliche Zeit unter die Dusche gestellt – so weit das gemütlich geht. Mittwochs gings zu meinem Hausarzt, der mich erst nur bis Freitag krankschreiben wollte, dann aber doch ’ne Woche draus gemacht hat. Der andere Arzt der Praxis hat das dann noch zwei Mal verlängert. Einmal eine Woche und dann nochmal 2 Tage – für mein LZ-EKG. Dafür durfte ich mir ja selbst wen suchen, was ’ne Geschichte für sich wäre. (Und wird.)
Letztendlich habe ich es in Offenbach bei einem Kardiologen ohne Probleme bekommen. Und so habe ich nun auch einen an der Hand, sollte ich da mal was brauchen.

Zuhause habe ich dann schön meine Antibiotika fertig genommen. Danach hat sich dann auch langsam mein Stuhl wieder normalisiert.

Selfie im Bett, inzwischen wieder mit Bart, ohne BrilleDie ersten Tage zu Hause war mit mir auch noch nicht viel anzufangen. Mittwochs, nach dem Aufsuchen meiner Hausarztpraxis und noch etwas einkaufen, bin ich mit dem Bus gefahren, statt die 10 Minuten zu gehen. Samstags bin ich auch nochmal was einkaufen gegangen, und nach dem 45-Minuten-Ausflug war ich erstmal fertig.

Inzwischen kann ich also wieder arbeiten gehen. Vom Ergebnis des LZ-EKGs habe ich bisher nichts mehr gehört, was für mich in Ordnung klingt, weil es dann nichts superauffälliges gab + gibt.

So war ich also am Freitag das erste Mal nach ziemlich genau 3 Wochen wieder am Flughafen. Und bis jetzt habe ich die letzten Mahlzeiten wieder besser vertragen. Was immer das vor 3 Wochen auch gewesen sein mag.

Oh, und ich habe inzwischen gehört, dass in so einem Fall wie meinen, ich meine Nachrichten aus dem Notaufnahme-Bunker wohl besser als SMS geschickt hätte. Weil da die Chance, dass sie bei ein bisschen Empfang eher rausgehen, größer ist.

Ich hoffe, dass ich diese Information lange nicht brauche. Und für Euch hoffe ich das auch. ;o)

Blick aus dem Fenster auf eine verschneite Fläche mit Fußspuren, Bäumen und etwas geräumten Weg.

GeeeREIZT !

Der Spinc-Wanderweg zum Ende des Tales hin. Einige Meter voraus ist meine Nichte zu sehen. Keine Bäume sind zum Talende zu sehen.

Bin ich nicht. Also im Moment. Das kann in 5 Minuten bei meinen Kollegen hier schon wieder anders aussehen. ;o)

Nein, ich dachte auf dem Weg zum Bahnhof an die Stimmung, die anscheinend öfters in der Familie meiner Schwester herrscht. Die hatte sich beim Besuch der Winterlichter nämlich mal über das Verhalten ihrer Tochter ausgelassen. Und das alle froh sind, dass sie momentan wieder unterwegs ist und damit wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.
Anscheinend gehen sich die Herrschaften da gegenseitig ziemlich auf die Nerven.

Tja… ich stehe da zum Glück außen vor. Und ich habe mir nur den Anfang angehört, als meine Schwester angefangen hat, mit unserer Mutter darüber zu reden.

Auf dem Weg zum Bahnhof musste ich nun daran denken, das ich solche Phasen der Unausstehlichkeit in meinen Zwanzigern auch hatte. Nämlich irgendwie immer nach Theaterwochenenden. Wenn ich fast 3 Tage Theater am Stück hatte, hat mir die Rückkehr ins „normale“ Leben irgendwie immer gar nicht gepasst. Und entsprechend war ich wohl leicht reizbar.

Meine Nichte geht über eine der Brücken des BaumwipfelpfadsJetzt kann ich mir vorstellen, dass es bei meiner Nichte eventuell ähnlich ist. Das Wunschleben wäre bei ihrem Freund in Irland. Und wenn sie dann die ganze Zeit wieder ihre Familie um die Ohren hat, stehen die Nerven wohl unter Spannung. Dann hat mein Schwager noch eine gute Portion Cholerik mit in deren Familiengene gebracht… Da schlagen die Wellen dann sicher leicht hoch. Vor allem, wenn sich „die lieben Kleinen“ gegenseitig nichts sagen oder gefallen lassen wollen. Und es womöglich in verschiedene politische Richtungen geht… da nennt dann wohl einer ihrer Brüder seine Schwester auch mal „eine linksgrünversiffte Zecke“.
Nett.
Und bestimmt gute Stimmung fördernd.

Zumindest über Politik haben wir uns damals nicht gestritten. Ich war dann eher einfach so gereizt. Wenn sie sich nun also nicht nur so fetzen, sondern auch mal über Politik, dann kann ich mir vorstellen, dass da öfters explosive Stimmung herrscht. Da reicht ja oftmals Politik schon alleine bei anderen. Da braucht’s noch nicht mal Familienkrach zu sein.

Ich denke, ich stehe da wohl mehr auf der Seite meiner Nichte. Wahrscheinlich auch, weil wir uns nicht gegenseitig immer auf die Nerven gehen. ;o)
Ich meine, mit meiner Schwester halte ich es zwar eine Zeitlang aus… aber ab 3 Tagen am Stück wird’s auch bei uns ungemütlich.

Was wäre da ein Lösungsgedanke?

Wahrscheinlich der, dass meine Nichte ihre ersten eigenen 4 Wände bezieht. Aber von nichts ist das ein bisschen schwierig. Und dann noch Studium. Das kostet ja auch mehr, als es (im Moment) Geld bringt.

Alles nicht so einfach.

Und wird es wohl auch 2025 nicht werden.

Lange Haare mit Schneeflocken

Und mal wieder was mit Theater

Eintrittskarte zu Kunigunde darf nicht sterben! Zu sehen ist nur der Schriftzug des Titels auf grünem Untergrund, sowie Datum, Beginn und Spielort - und der Platz. Datum 08.11.24 Beginn 19:30 Uhr Pfarrheim Ramsthal Platz 97

Letzten Freitag habe ich seit über einem Jahr mal wieder einen Ausflug ins Frankenland gemacht. Denn ich musste da Verwandtschaft besuchen, aus Theatergründen.
Sozusagen. ;o)

Das erste Mal hatte mich meine GST vor bald zwei Jahren nach Informationen zum Thema Theater gefragt. Wie eine Gruppe da an Theaterstücke kommt und so. Denn eine Freundin von ihr wollte die Theatergruppe des Dorfes gerne wiederbeleben, die nach Corona und dem Tod des alten Leiters zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vorhanden war.

Ich habe versucht, die an mich gerichteten Fragen nach bestem Gewissen zu beantworten. Sich mal mit der Freundin zusammensetzen hat zwar nicht geklappt, wie wir Socke beerdigt haben, da sie da nicht konnte. Aber ich habe meiner GST so viel als möglich zu beantworten versucht.
Das war letztes Jahr zu Pfingsten. Über den Besuch und die Beerdigung habe ich mich ja HIER ausgelassen – wenn das nochmal jemand lesen möchte.

Zum damaligen Zeitpunkt war also klar, dass ihre Freundin die Theatergruppe wiederbeleben wollte, und dass sie gerne meine GST an ihrer Seite haben wollte. Wovon die erstmal gar nichts hielt. Aber wie das so ist… Ich glaube gegen Ende letztens Jahres war sie dann weichgekocht. :o)
So hat meine GST dann mit die Regie übernommen, zusammen mit der Freundin.

Zwischendurch hatte sie nochmal ein paar Fragen an mich. Auch hier habe ich versucht, nützliche Antworten zu geben. Außerdem habe ich ihr ein paar kleine Theaterübungen geschrieben + ein Buch aus den Tiefen meiner Bücherstapel, in der Hoffnung, dass sie etwas davon nutzen kann.

Tja, und letzten Freitag war nun die Premiere.
Und da musste ich natürlich hin.

Einquartiert zum Übernachten hatte ich mich bei einem anderen Onkel samt Frau. Dort habe ich schon einige Nächte verbracht und mich durch einige Zimmer des Hauses geschlafen. :o)
Erst bin ich aber bei meiner GST aufgeschlagen, bevor sie zum Theater musste. Dann ans andere Ende des Dorfes… und als es Zeit war, sind wir alle gemütlich ins Dorf gegangen. Die Aufführung fand im Pfarrhaus statt. Und sie war voll. Alle Karten für die 4 geplanten Aufführungen waren bereits nach 2 Wochenenden Vorverkauf weg. Nicht schlecht.
Das habe ich auch von meinem Onkel gehört, dass das wohl immer der Fall war. So eine kulturelle Veranstaltung im Dorf ist wohl doch mal was anderes. Und im Publikum waren alle Altersklassen vertreten. So von 20 – 70 Jahre, grob geschätzt. Und es kamen nicht nur Leute aus dem Dorf , sondern wohl auch von den Dörfern aus der Umgegend.
Das Ergebnis war gut. Es hat allen AUF der Bühne und davor Spaß gemacht. Und das ist das Wichtigste, wie ich finde. Ich habe dann tatsächlich in der zweiten Pause ein paar Notizen auf meinem Communicator festgehalten, was mir so aufgefallen ist. Da ich wusste, dass meine GST gerne Rückmeldung bekommen wollte. Letztendlich war es auch gar nicht so viel. Alle haben gute Arbeit geleistet. Und am Trippeln kann gearbeitet werden. Es ist halt nicht leicht für manche, die das erste Mal überhaupt auf einer Theaterbühne stehen, nichts zu tun und einfach nur zu stehen. Und das war auch der einzige Anhaltspunkt, dass das erste Mal auf der Bühne gestanden wird. Das Spielen an sich war klasse. Und wenn jemand vor Lachen kurz aus der Rollen fällt, steigert das eigentlich nur die Gesamtfreude an sich. Denn vor der Bühne wird mitbekommen, wieviel Spaß AUF der Bühne herrscht. So what.

Auch hat sich die Regie nicht sklavisch an Regieanweisungen gehalten, was ich ebenfalls gut finde. So haben wir (mein Cousin + ich) bei einer Steigerung beide gedacht, dass dem Fön nun ein Laubbläser gegenübergestellt wird… dann kam derjenige mit einem großen Ventilator um die Ecke. :oD
Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass tatsächlich ein Laubbläser im Heft stand – den fanden sie aber zu laut. Gut gemacht.

Nach der Aufführung war noch allgemeines gemütliches Beisammensein. Eine Gruppe hat sich dabei anscheinend auch auf der Bühne festgesessen. Wie das so ist. :o)

Morgen und übermorgen sind die letzten Aufführungen. Danach werde ich irgendwann mal nachfragen, wie die restlichen Aufführungen noch so gelaufen sind.

Natürlich hatte ich für meine GST ein kleines Premierengeschenk dabei. Das fand sie total lieb + auch die Gruppe fand das wohl gut. Und nun mal sehen, wie dieses Projekt weitergeht. Und ob mit GST, oder vielleicht auch nicht.

Aber für ein erstes Projekt zur Wiederbelebung haben sie alles richtig gemacht, wie ich finde. Wobei ich da ja nicht das Maß der Dinge bin. Aber doch vielleicht etwas kritischer als andere Zuschauenden. Da machen sich meine Theaterjahre doch bemerkbar. ;o)

In einer Fachwerkwand befindet sich ein großer rötlich-brauner Vorhang. Davor sind die Stühle bereits mit Zuschauern besetzt - und über dem Vorhang steht in der Mitte - Fidelia Verein Ramsthal.

Noch 2 Tage

Cover des Arcane-Soundtracks von Season 1. Ein großes A im Bildmittelpunkt, links davon das Gesicht von Jinx, die ein Feuerzeug hält und zu Vis Gesicht rechts herunterschaut

Ich muss hier mal wieder was kurzes zwischendurch einschieben.

Vor einiger Zeit habe ich es ja geschafft, die Serie „ARCANE“ zu sehen. Von der war ich ja so begeistert, dass ich auch HIER etwas über sie geschrieben habe.

Das Finale der ersten Staffel endete ja mit einem großen Knall, sozusagen.
Und in zwei Tagen kommt nun endlich die zweite Staffel heraus. Genau wie die erste Staffel unterteilt in 3 Akten à 3 Folgen.

Morgen werde ich mal wieder Familie besuchen – aus Theatergründen. Vielleicht schreibe ich ja auch was darüber. Aber am Samstag, wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich mir die ersten 3 Folgen der zweiten und letzten Staffel reinziehen.
Und ich bin schon ganz gespannt.

Ich habe mir auch bereits das Artbook auf Deutsch bestellt, welches im Dezember rauskommt. Und den Soundtrack will ich auch.

Da musste ich heute feststellen, das EMP wohl auch Arcane als Marke reingenommen hat. Und jetzt frage ich mich, wie sehr ich noch mehr von Arcane haben will. Der bunte Vinyl-Soundtrack sieht schon mal klasse aus. ;o)
*sfz*

Aber übermorgen erstmal die ersten 3 neuen Folgen.
Zum Glück habe ich dieses und nächstes Wochenende frei. ;o)

Zwei Cosplayerinnen bei der Connichi in Wiesbaden: Jinx mit ihrer Haifisch-Kanone und Vi mit ihrem Atlas-Handschuh von Arcane.