Es wird bunt

Ausgefülltes 72 Farbstifte-Testblatt

Der Juli läuft. Immerhin funktioniert am Flughafen inzwischen die Klimatisierung im Gamma-Raum. So ließ es sich an den heißen Tagen einigermaßen aushalten uffer Arbeit. ;o)
Zumindest eher als Zuhause. *schwitz*

Wie angekündigt(-droht? ^^), habe ich als Wachhalte-Programm die Variante „Ausmalen“ gewählt. Und da war ich recht beschäftigt mit. Jetzt schreibe ich erstmal diesen Beitrag vor, dann geht es weiter mit meinem aktuellen Motiv. Denn ich bin immer (noch) fleißig dabei.

Ich habe nun einige Motive fertig gestellt, die ich hier jetzt mal zeigen möchte. Wozu habe ich diesen Blog sonst? ;o)

Gut, ich habe die Ergebnisse vorgestern bereits mal auf Instagram gepostet. Da sehen die Ergebnisse auch Personen, die meinem Blog nicht sehen/lesen, z.B. Teile meiner Familie.
Und hier kann ich noch etwas mehr zu den Bildern schreiben. Wenn ich möchte. :o)

Das Bild mit den Häusern und dem Käse habe ich ja noch mit meinen 36er-Stiften angefangen. Doch nachdem ich meine Castle Arts-Stifte aus Essen ja für die Fotos wieder mal genauer angesehen hatte, hatte ich unheimliche Lust darauf, sie dann doch mal mitzunehmen zur Arbeit. Also habe ich das gemacht. Und ich bin nun offiziell (für mich) umgestiegen auf diese größere Auswahl. :o)

Als erstes habe ich das Testblatt ausgefüllt. Das seht ihr ja nochmal oben. Dann ging es weiter mit den Häusern und dem Rest.
In Farbe… und bunt.
Dies hier war ja der Stand nach dem ersten Tag mit den 36ern.

Ausmalmotiv von vorher (Hauszeile und Blumen). Die Blumen und der Käselaib samt Himmel sind nun ausgemalt.

Fertig gestellt habe ich es vor drei Tagen endlich. Deswegen jetzt erst das komplette Ergebnis.

Ausmalmotiv von vorher (Hauszeile und Blumen), fertig ausgemalt

Das letzte, was ich noch machen musste, waren die Fenster der Häuser. Da habe ich mal an die Familie und nach Essen gefragt, was ich mit denen den machen soll?
Von meiner Schwester + meiner Nichte kamen dann die Vorschläge „hellblau“ und Menschenschatten zurück. An Schatten bzw. Silhouetten hatte ich auch bereits gedacht. Das waren also die nächsten Malpunkte.

Ausschnitt des blauen Hauses In den Dachfenstern sind bei gelben Licht einige dunkle Silhouetten zu sehen. Die Fenster sind verschieden durchgefärbt, jedes uni für sich.

Meine Versuche bzgl. einer Katzen- und Kaktus-Silhouette sind nur bedingt geglückt. Nun ja, zumindest ist etwas schwarzes in den Fenstern zu sehen. ;o)

Rosa Haus aus der Hauszeile mit Schattenmotiven in den Fenstern.

Aus Essen kamen die Vorschläge, die Fenster auszuschneiden. Dazu hatte ich dann die Fenster oben im schwarzen Haus ausersehen. Das habe ich dann vor drei Tagen erledigt. Ein Ratschlag war, das mit einer Nagelschere zu machen. Das hat nicht so gut geklappt. Letztendlich habe ich zu einem scharfen Messer gegriffen. Nun weiß ich, wozu Skalpelle gut sind. ;o)
Das mit dem Ausschneiden der Fenster hat ja nun nicht so gut geklappt wie gedacht. Darum habe ich die Überreste von hinten noch mit Tesafilm stabilisiert. Deswegen sieht das etwas seltsam aus.

Schwarzes Haus der Hauszeile. Die Dachfenster sehen etwas seltsam aus und glänzen. (Weil sie schlecht ausgeschnitten sind und ich Tesafilm zum Stabilisieren dahinter geklebt habe.)

Das letzte Fenster war das im grünen Haus. Da steht nun etwas blaues drinnen. Das ich versucht habe, da eine blaue Police-Box reinzusetzen, ist auch nur schwach erkennbar – bis gar nicht. Naja. *schulterzuck*

Ausschnitt aus dem Hauszeilenmotiv. Etwas Blaues steht in einem Dachfenster im grünen Haus. Im Haus daneben sind Silhouetten in den Dachfenstern zu sehen.

Soweit bin ich mit dem Ergebnis jedoch ganz zufrieden. Die Farben gefallen mir + sie bieten mir genug Abwechslung. Was mache ich jetzt mit meinen 36er-Stiften?
Ach ja, besonders gefällt mir auch das Ergebnis der Wolken. Wollte ich noch mal extra herausstellen. :o)

Ausschnitt aus dem Häuserbild. Zu sehen ist der blaue Himmel über den Häusern und Wolken, die von unten nach oben sich von rot in grau färben.

Dieses Bild war also eine Mischung aus alten + neuen Stiften. Als nächstes habe ich das neue Buch von Drachenechses Mama eingeweiht. Ein einfaches Mandala. Ergebnis: Bunt.

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum Ausmalen

Mandala von vorher ausgemalt

Anschließend hatte ich mir ein rundes, mandalaartiges Motiv vorgenommen. Da bin ich auch durch sämtliche Farben durchgegangen – außer weiß. :o)

Rundes Mandala-Ausmalmotiv

Rundes Ausmalbild von vorher, ausgemalt

Als besonderes I-Tüpfelchen habe ich mich ebenfalls um das Weiß um das Motiv herum gekümmert. Da wurde es regenbogenbuntig. Und das gefällt mir richtig gut.

Das ausgemalte runde Motiv von vorher, nun noch mit Regenbogenfarben drumherum hinzugefügt

Das waren also die letzten drei Werke. Mal sehen, wie + was die nächsten werden. Es ist schon wieder etwas in Arbeit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Was geht?

Schattenwurf von Büchern in Form des Kopfes von Frankensteins Monster

Insgesamt ja eher nicht viel.

Keine Partys, keine Reisen durch die Weltgeschichte…

Das stört mich alles eigentlich nicht so sehr, muss ich sagen. Der Club, in den ich gerne mal zum abzappeln… ich meine, tanzen bin, der hat ja leider bereits vor 2 Jahren zu gemacht.

Und ansonsten treffe ich mich eh lieber mit ein paar wenigen Leuten, die dafür handverlesen. ;o)
Ja, das fehlt mir schon ein wenig, Drachenechse + Fuchs nicht so oft zu besuchen. Wobei – ich will ihnen ja auch nicht ständig auf der Pelle hängen, aber so hin + wieder ist es schon schön.

Dass ich sie im November/Dezember beim Plätzchenbacken unterstützen konnte, hat viel Spaß gemacht. Und ich hatte auch wieder den ein oder anderen Lachflash.

Ach – eigentlich gefällt es mir zu Hause schon recht gut. Ich frage mich da jetzt nur gerade, ob ich durch die viele Heimzeit ein wenig aus meinem Frühschicht-Trott gekommen bin? Ich mache den Job hier jetzt ja bald 16 Jahre. Am 19. Februar ist wieder Jahrestag.
Der Jahrestag, an dem ich eigentlich nicht mehr hier sein wollte.
Wie sich die Zeiten doch ändern. Jetzt bin ich froh, noch hier zu sein.
Aber zu meinem Frühschicht-Trott.

Seit bestimmt etwa 2007 war ich hauptsächlich im Frühdienst. Entsprechend gegen halb 3 aufstehen, 5 anfangen etc.
Und alles kein Problem. Verschlafen habe ich in den Jahren… 3 oder 4 Mal. Davon einmal so richtig, ansonsten den Wecker überhört, aber noch fast rechtzeitig da gewesen.
Ich habe immer genug Stoff zum Beschäftigen dabei. Bücher… was zum Schreiben (was ich ja mal wieder gerade mache) …

Doch zumindest die letzten beiden Tage (gestern + vorgestern) habe ich mich, zumindest die ersten Stunden, fast mehr mit Dösen beschäftigt. Keine Lust +/oder Energie, in ein Buch zu schauen. Stattdessen hingesetzt, eingemummelt so gut es geht, und während dem Warten, das etwas kommt, weggedöselt.

Gestern hatte ich mal die früheste Pause. Entsprechend gab es nur Rührei für mich. Doch dann wurde ich endlich auch wieder etwas munterer. Das lest ihr ja hier.

Es gab schon so einige Male, da habe ich versucht, Tagebuch zu schreiben, um mich zu beschäftigen + wach zu halten… Und wenn ich dann auf das Geschriebene gesehen habe, kurz bevor ich den jeweiligen Versuch abgebrochen habe, dachte ich mir noch: Was? Was will mir der Künstler mit dieser Buchstabenaneinanderreihung sagen…? ;o)
Den Versuch habe ich vorgestern und gestern gleich mal ganz gelassen.

Nach der Pause kam ich also hierher, es war 9 Uhr, die Position war bereits seit 1 Uhr besetzt… und es gab bis 9 Uhr nichts zu tun. Ich war gerade da, vielleicht 5 Minuten, und die ersten Gepäckstücke kamen herunter.
Was für ein Timing.

Na ja – aber ich denke, jetzt bin ich wach. Mal sehen, mit was ich mich jetzt beschäftige… Und vor allem mal sehen, ob ich die nächsten beiden Tage auch nicht wirklich wach werde. (Also heute und noch morgen. ^^) (Nachtrag: Heute ging. ;))

Ach, und was ich ja auch berichten wollte, zum Thema Arbeit:

Genauso engagiert wie wir – oder auch nicht – sind auch unsere Einsatzleiter.
Und ich muss jetzt doch mal ein großes Lob an einen dieser Einsatzleiter loswerden.

Sicher, er hat mich auch schon genervt, als vor 2-3 Jahren die Sache mit dem Lesen nicht so gerne gesehen wurde. Und dass ich dann was geschrieben habe, fand er genauso nicht so gut. Deswegen hatte ich ja mal ein wenig versucht zu zeichnen. Denn das war kein Lesen und kein Schreiben…

Aber das hat sich ja wieder geändert. Mensch darf wieder lesen, und Lesen finde ich allemal besser als Schlafen. Zumindest, wenn ein Vorgesetzter vorbeikommt, ähöm…

Dieser Einsatzleiter hatte vor 1-2 Jahren selbst Kugelschreiber gekauft + jedem Mitarbeiter aus unserer Abteilung einen ins Postfach geworfen. Damit auch wirklich mal jeder einen Kugelschreiber für die Statistiken hat.
Und gestern (also vorgestern – Abschreibzeitverzögerung) und wohl auch vorgestern (vorvorgestern…) hat er Mützen zum Mitnehmen in den Aufenthaltsraum gelegt. Da ich gestern (siehe obendrüber) dann auch gerade dort saß, habe ich das live mitbekommen. Ich hatte schon von einem Kollegen davon gehört.

Er hat auch diese Mützen selbst gekauft, wie schon die Kugelschreiber, und hingelegt für die kalten Stellen. Und die letzten Tage war es schon frisch. Auch wenn ich in der Eiszeit ja zuhause war – und mein Gefrierfach abgetaut habe. ;o)

Neongelbe Mütze

Trotzdem habe ich mir dann auch eine genommen und sie direkt genutzt. Und da muss ich sagen „Hut ab“ – oder in dem Fall „Mütze ab“ für diese Geste. Andere Einsatzleiter bewegen sich schon gar nicht mehr aus dem Büro heraus.

 

Eben kann schon wieder Arbeit.

2 Golftaschen nach Punta Cana.

Ja, in Tagen der Pandemie gibt es nichts wichtigeres, als zum Golfspielen in die Dominikanische Republik zu fliegen. Doch, doch… das verstehe ich schon.
*Augen roll*

Na, schauen wir mal, wie das noch weitergeht. Bis dahin versuche ich, weiterhin täglich mit meinen Eltern zu telefonieren. Vielleicht klappt’s auch wieder mit Onlinespielen, wie letzte Woche.

Und Rollenspiele online… da steht auch was an. Da wird mir nicht langweilig.

Und steht kein Rollenspiel an, tauch ich halt ab. Denn ich habe endlich Subnautica zum Laufen gebracht und bin da jetzt schwer beschäftigt.
In diesem Sinne:

Blubb. ;o)