Hmmm…

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

Es ist jetzt bald 2 Jahre her, dass ich hier berichtet habe, das ich seit Ewigkeiten mal wieder eine Bewerbung geschrieben hatte. Für diese Bewerbung war es natürlich notwendig, einen Lebenslauf zu erstellen. Dazu habe ich auf die Hilfe eines Jobportals zurückgegriffen, wo ich diesen Lebenslauf erstellen, speichern + online nutzen konnte. Über dieses Portal kann ich mich auch mit Leuten vernetzen, die ich kenne… und mit denen ich vielleicht schon zusammengearbeitet habe.

Das ich mich darüber vernetzt habe, ist aber schon lange her. Das habe ich bei meinem ersten Zeitraum in diesem Portal gemacht. Irgendwann habe ich mich da abgemeldet + gelöscht, da ich nicht mehr viel Sinn darinnen gesehen habe.
Und dieses Mal habe ich mich nur mal für die Nutzung der Lebensläufe dort wieder angemeldet. Weder habe ich dort alte Kontakte gesucht, noch Kontaktvorschläge des Portals angenommen.

Nun habe ich eine Nachricht von einer Recruiterin einer Vermittlungsfirma bekommen. Genauer gesagt schon die zweite. Die erste hatte ich damals direkt abgesagt. Und nun hat sie sich nach einer Weile wieder gemeldet. Sogar mehrmals, weil ich bisher nicht reagiert habe. Denn irgendwie weiß ich nicht genau, wie.

Ich bin nun seit 20 Jahren am Flughafen. Ich habe mich an das Schichtarbeiten – auch an Wochenenden + Feiertagen – gewöhnt. Gut, das Wochenend- + Feiertagsarbeiten kannte ich ja auch vom Theater. Nur waren da die Arbeitszeiten anders. ;o)
Jetzt stehe ich halt früh auf, mach auf der Arbeit was nötig ist, und pünktlich zum Feierabend ist auch Feierabend. Ich weiß gar nicht, ob ich noch „normal“ arbeiten kann oder will. Für den Job des Buchhändlers hätte ich es mal versucht. Aber alles andere?

Sicher habe ich jetzt eine andere Arbeitsmoral als vor 30 Jahren. Ich hoffe, eine bessere. ;o)
Aber sonst?

Skeletierte ArmbanduhrIn einem Monat bin ich 55.
Das, was ich jetzt bekomme, ist etwas ganz anderes als vor 20 Jahren und reicht mir so gut aus, das ich meinen Niffen ja noch was Gutes tun kann. Das habe ich ja auch schon mal erwähnt. (Hier  + hier)
Und Fragen wie „Wo sehe ich mich in 5 Jahren?“ habe ich vor 30 Jahren schon nicht gemocht. Weil ich keine Antworten darauf hatte.

Was soll ich also jemanden erzählen, der mich diesbezüglich fragt?

Überhaupt: Das jemand meinen Lebenslauf interessant genug findet, um sich diesbezüglich bei mir zu melden?
Hmmm… ich denke, ich habe – selbstwertgefühlstechnisch – nicht so viel drauf. Da brauche ich wohl eher andere, die mich deswegen bewerten oder bestärken.
Allerdings… ein Gespräch hat noch niemanden geschadet. So hatte ich ja vor fast 30 Jahren auch mal eines mit einer Dame, die sich bei mir gemeldet hatte wegen einem neuen Job im Finanzdienstleistungsbereich. Das war aber so gar nichts für mich. Himmel, als eine Mitazubine von mir mich nach der Lehre mal zu einem Vorstellungstermin der Deutschen Vermögensberatung mitgenommen hatte – mit der Vorwarnung, mich ordentlich und schick anzuziehen… durfte ich fast wieder direkt gehen, weil ich keine Krawatte getragen habe. *Augenroll*
Doch abgesehen davon war das damals auch nichts für mich, auch wenn ich die beiden Termine mitgemacht habe.

Vielleicht/wahrscheinlich sollte ich ihr also endlich mal antworten + hören, was genau sie eigentlich will + sucht.

Vielleicht raffe ich mich dazu ja endlich mal auf?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Was für ein Start von 2025

Selfie mit FFP2-Maske im Bett Ohne Brille, blutiger Stelle auf der Nase über der Maske, etwas wie eine Beule links oben und dreckige Stelle rechts auf der Stirn

So.
Ich war am Sonntag den dritten Tag wieder im Dienst. Da wird es doch endlich mal Zeit, mich darüber auszulassen, wie ich das neue Jahr begonnen habe. Quasi. ;o)

Ich hatte ja erwähnt, dass wir für den 3. Januar einen Spieleabend angesetzt hatten. Aber es hat dann doch nicht sollen sein – zumindest für mich nicht.

Ich saß also alleine an meiner letzten Einsatzstelle für diesen 3. Januar herum, es ging auf den Feierabend zu… dann hatte ich vielleicht eine Stunde, bevor ich abgelöst werden sollte das Gefühl, dass mir mein Essen in der Kantine ein paar Stunden vorher wohl nicht so gut bekommen ist. Dieses flaue Gefühl, von dem ich inzwischen weiß, dass es irgendwie mit dem Essen zu tun hat. Doch es war ja nur noch ’ne Stunde. Das kann mensch doch aussitzen.

Dann kam noch langsam das Gefühl dazu, das etwas den Körper unten verlassen möchte. Wie das so ist, wenn der Körper nicht mit bestimmter zugeführter Nahrung einverstanden ist.

Gebäude des Klinikum Groß-GerauEine halbe Stunde vor Ablösung dachte ich mir, dass ich doch mal auf Toilette gehen sollte. Bis zum Feierabend warten wäre wohl nicht so gut.
Also habe ich den Kollegen vom BVD (Bodenverkehrsdiensten) gesagt, dass ich mal auf Toilette gehe. Falls in der Zwischenzeit was zum Röntgen gekommen wäre. Der nahm das zur Kenntnis… und als ich mich auf den Weg machen will, geht mein Kreislauf in den Keller. Aber sowas von. Ich denke mir noch ‚Ohh…‘, stütze mich am Röntgengerät ab… und mache unten am Boden in meinem kleinen Arbeitsbereich die Augen wieder auf. Aber ich musste ja zur Toilette… also aufgestanden… und das nächste Mal mache ich die Augen vor der Tür meines Arbeitsbereichs auf. Sowas doofes. Und da war ja immer noch der Toilettenwunsch. Also wieder aufgerappelt.
Vom BVD haben wohl ein-zwei gesehen, dass ich vom Boden wieder aufgestanden bin + haben verwundert geguckt. Ich winke noch ab, während ich aufstehe…

Und das nächste Mal klopft mir ein Kollege vom BVD auf die Schulter, sagt, das der Notruf abgesetzt ist + alles in Ordnung kommen wird. Ich glaube, dieses Mal lag ich in der Seitenlage? Auf jeden Fall war dann alles gelaufen. :o/

Erst kamen Kollegen von der Flughafenfeuerwehr, die sich ein wenig gekümmert haben. Die haben mich nach meinem Namen + Geburtstag gefragt… und zehn Minuten später nochmal/schon wieder. Wahrscheinlich ging ihnen der Gesprächsstoff aus. ;o)

Als bei mir das dritte Mal das Licht ausging, bin ich nämlich nicht nur nochmal einfach umgefallen, sondern bin dieses Mal vorwärts gegen einen der dort stehenden Gepäckwagen gefallen und von dort weiter auf den Boden.
K.O.!

Tropf über dem BettSobald ich wieder wach war, war ich eigentlich wieder normal da. Nur fertig. Und das mit der Toilette hatte sich dann auch erledigt. Das war mir peinlich. Aber nicht mehr zu ändern.

Später habe ich einen unserer OTLs gesehen + meine Ablösung… da war dann auch der Rettungswagen da. Als sie mich auf die Trage gehievt hatten + die Trage hochgebockt/-gestellt haben, musste ich das erste Mal kotzen. Lecker.
Im Krankenwagen mussten wir dann erstmal ’ne Weile warten, bis ihnen der Empfangsort für mich mitgeteilt wurde. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätten sie mich nach Frankfurt in die Uniklinik gefahren. Bringen durften/mussten sie mich dann nach Groß-Gerau.

Als wir dann dort waren, habe ich aus der Notaufnahme meine Nachrichten abgesetzt, dass es mit dem Spielen wohl nichts wird und auch an meine Eltern, das ich nicht anrufen werde heute. Nur war das so ein Bunker… keine der Nachrichten ging raus. Erst als gegen kurz nach 8, auf dem Weg ins Zimmer, die Verbindung wieder besser wurde. So lange wusste keiner, was + wo ich war. Wixhausen hat mich dann tatsächlich kurz vor 8 noch unten in der Notaufnahme mal telefonisch erreicht. Da konnte ich es schon kurz schildern.

In der Notaufnahme habe ich dann noch 3 Mal gebrochen, glaube ich. Einmal kombiniert mit… das will ich hier jetzt nicht weiter ausführen. Nur, dass ich meine Hosen habe entsorgen lassen. Und solange ich im Krankenhaus war, habe ich sicherheitshalber lieber auf die angebotenen Einwegwindeln zugegriffen.

Ich bin dann in einem 3er-Zimmer gelandet, bei 2 älteren Herren. Von denen hat mich später hauptsächlich einer etwas genervt. Doch erst so ab etwa Sonntag.

Suppe mit Markklößchen und GemüseBei meiner Ankunft am Freitag bin ich, aufgrund meiner Sturzwunde am Kopf, direkt auch zu einem Kopf-CT gekommen. Doch dem ging (und geht) es soweit ganz gut. Dickkopf halt. ;o)

Samstag war mit mir nicht viel anzufangen. Da habe ich die meiste Zeit gedöst. Bei meinen verschiedenen Temperaturmessungen den Tag über kam ich – bis auf einmal – immer so auf 38°. Und Hunger/Appetit hatte ich auch noch keinen. So habe ich von meiner Suppe am Samstag gerade mal ein halbes Markklößchen + eine Karottenscheibe zu mir genommen. Sonntags war es dann schon etwas besser. Von dem Geschnetzelten + den Spätzle hätte ich ja gerne alles gegessen. Aber das habe ich noch nicht geschafft. Montags den Schweinekammbraten mit Knödel + Bayrisch Kraut habe ich dann wieder ganz verputzt. Und es war lecker. Dienstags gab’s dann noch Putenschnitzel mit Kartoffeln und Rotkraut. Mnjami. ;o)

Portionsteller mit Geschnetzeltem und Soße oben, und Spätzle untenSamstags lag ich also nur rum + habe gedöst. Nachmittags wurde ich nochmal zum Röntgen gefahren. Da haben sie meinen Brustkorb frontal + seitlich geröntgt. Sonntags erfuhr ich dann, warum. Denn da bekam ich mitgeteilt, dass sie eine Lungenentzündung festgestellt haben. Wahrscheinlich sind sie darauf auch durch meine ganzen Blutspenden zwischendurch gekommen. ;o)

Sonntags sind meine Eltern mal vorbeigekommen und haben Klamotten von meinem VvO mitgebracht. So bin ich am Montag endlich aus dem Krankenhaushemdchen rausgekommen.

Meine Brille Links das Glas hat einen groben Kratzer und der Nasenbügel ist total verbogen. Auch die Fassung ist etwas angekratzt.Da meine Brille meinen Sturz abgefangen hatte, war sie entsprechend nicht mehr zu gebrauchen. Ich habe sie auch erst am Dienstag wieder gefunden, als ich meine Sachen für meine Heimreise gepackt habe. Bis ich Dienstagabend wieder zu Hause war, bin ich also die Tage im Krankenhaus in dauerhafter Unschärfe herumgelaufen. So hatte ich auch keine Verwendung für den Monitor neben meinem Bett – die bei meinen Zimmergenossen fast durchgängig liefen. Doch fernsehen habe ich mir tatsächlich schon lange abgewöhnt.
Am Montag habe ich daher wieder zu meinem ebook-Reader gegriffen + habe weiter in den Flüssen von London geschmökert.
Auch bin ich am Montag das erste Mal aus dem Zimmer auf eigenen Füßen raus + ein wenig im Flur auf + ab gelaufen. Später habe ich mich auf die Suche nach dem toGo-Laden gemacht, von dem mein Zimmergenosse zurückkam, als ich auf dem Flur war. Dort habe ich mir das erste Mal wieder das schwarze Zeug zum Trinken geholt… und einen Multivitamin-Saft.

Portionsteller mit Schweinekammnbraten und Soße unten, und 2 Knödel und Bayrisch Kraut obenSo wurden meine Werte also von Sonntag an immer besser. Die Temperatur ging wieder auf 36ebbes runter, mein Blutdruck war auch ok… und auch meine mehrfach täglichen Fingeranpieksungen für den Blutzucker zeigten wieder gute Werte.
Montag wurde mir von der Ärztin noch ein Herzultraschall + ein Langzeit-EKG angekündigt. Das passierte am Montag aber nicht mehr, weswegen ich dann schon dachte, dass ich bis Mittwoch bleiben „darf“. Weil ein Langzeit-EKG (LZ-EKG in Zukunft) ja über eine längere Dauer geht. Von daher war ich überrascht, als es am Dienstag kurz vor dem Mittagessen auf einmal hieß, dass ich heute gehen kann. Da lief mein Antibiotika gerade noch durch den Tropf, als die Schwester kam, dies verkündete und alles abzog + verband. Dabei waren noch ein paar Tropfen drinnen, ich bin mir ganz sicher.
Portionsteller mit Kartoffeln unten und Putenschitzel mit Soße obenUnd während ich also quasi bei meiner letzten Krankenhaus-Mahlzeit war, stand auf einmal ein Pfleger für eine Herz-Ultraschall-Abholung im Raum. Die mir galt… darum musste ich ihn um 5 Minuten vertrösten, damit ich meinen Rest noch schnell essen konnte. So bekam ich also zumindest noch das Herz-Ultraschall. Und das Gute daran war ja, das die Bediener nicht gleich beim ersten Blick entsetzt aufgesprungen sind. Im Gegenteil, mein leichter Fehler, von dem ich schon ewig weiß, hat sich wohl gut versteckt. ;o)

Die Nachricht, dass ich nach Hause kann, habe ich um 11:58 Uhr in die Familiengruppe abgesetzt. Meine Eltern waren dann 13:58 Uhr da. Und dann hat es noch bis 16:35 Uhr gedauert, bis ich endlich meine Entlassungspapiere in der Hand hatte. Um 10 vor 6 war ich dann wieder zu Hause. Und während ich bei meinen gepackten Sachen auf die Entlassungspapiere gewartet habe, kam tatsächlich nochmal ’ne Schwester vorbei, und hat einen Finger ein letztes Mal für meinen Blutzucker angepiekst.

Blick auf die Armbanduhr, Uhrzeit 16 Uhr 17 Minuten. Im unscharfen Hintergrund ist ein Bett zu sehen, auf dem meine gelbe Arbeitsjacke und mein Rucksack zu erkennen ist.Tja. Da war ich also wieder zu Hause.
Ein Klo, nur für mich + keine Zimmernachbarn mehr, die noch nie etwas vom Händewaschen nach dem Toilettengang gehört zu haben scheinen. *kopfschüttel*
Dienstagabend habe ich mich tatsächlich erstmal für eine gemütliche Zeit unter die Dusche gestellt – so weit das gemütlich geht. Mittwochs gings zu meinem Hausarzt, der mich erst nur bis Freitag krankschreiben wollte, dann aber doch ’ne Woche draus gemacht hat. Der andere Arzt der Praxis hat das dann noch zwei Mal verlängert. Einmal eine Woche und dann nochmal 2 Tage – für mein LZ-EKG. Dafür durfte ich mir ja selbst wen suchen, was ’ne Geschichte für sich wäre. (Und wird.)
Letztendlich habe ich es in Offenbach bei einem Kardiologen ohne Probleme bekommen. Und so habe ich nun auch einen an der Hand, sollte ich da mal was brauchen.

Zuhause habe ich dann schön meine Antibiotika fertig genommen. Danach hat sich dann auch langsam mein Stuhl wieder normalisiert.

Selfie im Bett, inzwischen wieder mit Bart, ohne BrilleDie ersten Tage zu Hause war mit mir auch noch nicht viel anzufangen. Mittwochs, nach dem Aufsuchen meiner Hausarztpraxis und noch etwas einkaufen, bin ich mit dem Bus gefahren, statt die 10 Minuten zu gehen. Samstags bin ich auch nochmal was einkaufen gegangen, und nach dem 45-Minuten-Ausflug war ich erstmal fertig.

Inzwischen kann ich also wieder arbeiten gehen. Vom Ergebnis des LZ-EKGs habe ich bisher nichts mehr gehört, was für mich in Ordnung klingt, weil es dann nichts superauffälliges gab + gibt.

So war ich also am Freitag das erste Mal nach ziemlich genau 3 Wochen wieder am Flughafen. Und bis jetzt habe ich die letzten Mahlzeiten wieder besser vertragen. Was immer das vor 3 Wochen auch gewesen sein mag.

Oh, und ich habe inzwischen gehört, dass in so einem Fall wie meinen, ich meine Nachrichten aus dem Notaufnahme-Bunker wohl besser als SMS geschickt hätte. Weil da die Chance, dass sie bei ein bisschen Empfang eher rausgehen, größer ist.

Ich hoffe, dass ich diese Information lange nicht brauche. Und für Euch hoffe ich das auch. ;o)

Blick aus dem Fenster auf eine verschneite Fläche mit Fußspuren, Bäumen und etwas geräumten Weg.

Januar-Halbzeit

Gebäude des Klinikum Groß-Gerau

Oh, die Hälfte des Monats Januar vom neuen Jahr… „neuen“ Jahr… ;o)
Also vom Jahr 2025, um dies mal klarzustellen ;o), ist auch schon wieder vorbei.
Und ich habe noch gar nichts geschrieben, wie kann denn das sein?

Nun, dies kann damit zusammenhängen, wie ich das neue Jahr so begonnen habe. Quasi…

Sicher, ich habe am 1. Januar gearbeitet. Dafür hatte ich den 2. frei, hätte am 3. nochmal einen Tag Dienst gehabt und dann wäre ich wieder in meinem regulären Rhythmus gewesen mit einem 2 Tage-Wochenende. Denn unser BR konnte sich endlich mit der Geschäftsführung auf die Wiedereinführung eines gescheiten Rhythmuses einigen. Hatte ich ja bereits erwähnt.

Wir hatten am 3. auch schon einen Spieleabend angesetzt, um ein kompliziertes Spiel von einem alten Freund nochmal zu spielen. So ein Expertenspiel, bei dem der Start schonmal gefühlte Stunden dauert. ;o) Und wir wollten es dann nochmal versuchen, da die Erfahrung vom ersten Mal spielen noch nicht so weit zurück lag. Ich hatte auch noch einen Treffpunkt mit dem alten Freund verabredet, damit wir zusammen zur GMS gehen konnten, da dort der zweite Spieltermin angesetzt war.

Selfie mit FFP2-Maske im Bett Ohne Brille, blutiger Stelle auf der Nase über der Maske, etwas wie eine Beule links oben und dreckige Stelle rechts auf der StirnTja… Was soll ich sagen, das hat dann leider von meiner Seite aus doch nicht so geklappt. Stattdessen dachte sich mein Körper wohl ‚Och nö, ein bisschen Zeit im Krankenhaus ist doch bestimmt auch mal ganz spannend.‘
So hat er sich vor dem Feierabend runtergefahren – und ich durfte für ein paar Tage das Klinikum Groß-Gerau kennenlernen.
Darüber werde ich wohl separat ein paar Zeilen *hust* schreiben. Aber noch bin ich nicht in der Stimmung.

Nun bin ich aber bereits seit über einer Woche wieder zu Hause, allerdings noch krankgeschrieben. Doch ich würde sagen, so langsam komme ich wieder in Gang. Zumindest musste ich mich nach meinem Ausflug heute Vormittag in die Stadt nicht erschöpft wieder für 1-2 Stunden langlegen. Im Gegensatz zu noch letztem Samstag, wo ich nur relativ kurz was einkaufen war, und nach vielleicht ’ner dreiviertel Stunde unterwegs erstmal wieder lang lag.

Tja, deswegen habe ich also dieses Jahr noch nichts geschrieben.

Doch so langsam kehren die Lebensgeister wieder zurück, so stehen die Chancen nun besser, dass ich im Januar also mal langsam alles aktualisieren kann, was noch so offen steht. Oder von dem ich denke, ich will was dazu schreiben.

Also, ich lebe noch – so leicht werdet ihr mich nicht los. ;o)

Blick aus dem Fenster auf eine verschneite Fläche mit Fußspuren, Bäumen und etwas geräumten Weg.

2 Seiten der (Arbeits)Medaille

Gang im Flughafen. Zu sehen ist einleuchtend blauer Würfel mit der weißen Aufschrift A15.

Wie heißt es so schön? Alles hat 2 Seiten.

Das ist tatsächlich auch bei meiner Arbeit so, bzw. meiner Firma. Letztes Mal habe ich mich ja nur über die eher nicht so gute Seite ausgelassen. Jetzt will ich auch mal über die gute Seite sprechen. Oder diese zumindest kurz anreißen.

Prinzipiell bin ich froh, in meiner Abteilung zu sein. Die Arbeit ist erträglich und Kollegen kann mensch zur Not übersehen. ;o) Müsste ich mich dazu noch mit Fluggästen herumschlagen, und irgendwelchen Vorgesetzten, die der Meinung sind, sie müssten sich auf Kosten der Mitarbeiter hervortun…
Bei uns steht seltenst mal ein OTL hinter uns zum Beobachten. Mancher Kollege hat mal als positiven Punkt genannt, dass das Geld immer pünktlich da ist. Nun, das ist in meinen Augen ja eher was normales.

Letztens durfte ich zwischendurch mal zum Offenen Coaching und unter Aufsicht 4 Koffer auswerten. Wenn du da den richtigen Trainer aus der Schulungsabteilung hast, dann ist dies auch relativ gut zu bewältigen. Doch auch bei den Trainern gibt es sicherlich den ein oder anderen, der eher Freude empfindet, wenn der Prüfling reingeritten werden kann. Von daher bin ich froh, da einen guten Trainer gehabt zu haben. :o)

Es gibt halt an allen Stellen Personen, mit denen ich eher etwas anfangen kann. Das gilt auch fürs Betriebsbüro. Da haben fast alle Kollegen EINEN Bearbeiter, bei dem alle versuchen, ihn als erstes zu erreichen. Einfach weil alle wissen, das derjenige tut was er kann, wenn jemand mal ein Problem hat. Und wenn bei ihm nichts geht, dann geht nichts. Bei anderen steht da eher die Frage im Raum: Wurde da jetzt wirklich nachgesehen + geprüft, oder halt nicht?

Ich hatte meine Fragen bzgl. Urlaubsplanungen erwähnt. Als Reaktion kam vom Personalbüro im Chat die Nachricht, das „wir haben Ihre Anfrage bezüglich der Urlaubsplanungen weitergeleitet. Den aktuellen Urlaubsanspruch lassen wir überprüfen. Beste Grüße…“.
Diese Chat-Nachricht war vom 23. Juli.

Leerer Flur am FlughafenHöflich, wie ich bin, habe ich mich für diese Antwort bedankt… und eigentlich gedacht, es kommt dann noch eine genaue Antwort.
Da kam aber nichts mehr.
Deswegen habe ich am 29. Juli nochmal alle meine Fragen an das Personalbüro gestellt. Darauf gab es dann auch eine Antwort.
„…wir haben erfahren, dass sich die Urlaubsberechnung nicht durch das „wunschfrei“ verändert, da sich die Anzahl der Jahresarbeitstage dadurch nicht verändert. Auch die Formel der Berechnung verändert sich dadurch nicht… weitere Fragen zur Urlaubsplanung… Betriebsbüro.“
So weit, so gut.
Als weitere Nachricht kam dann noch, das Anfragen in der Regel von Montag bis Freitag innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden. Hm. Deswegen hatte ich auf eine richtige Antwort auf meine erste Fragen überhaupt eine Woche nichts gehört. *Augenroll*

Ich hätte dies natürlich auch im Chat antworten können, doch das ist mir zu blöd. Immerhin hatte ich ja jetzt einen Teil meiner gewünschten Antworten, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass sich bei der Berechnung nichts geändert haben soll/wird? Denn zumindest im August habe ich bereits einen Arbeitstag mehr als nach meinem alten Rhythmus. Doch da werde ich wohl einfach nochmal bei unserem Betriebsrat nachhaken. Irgendwo muss es ja eine Berechnungsgrundlage für Urlaubstage geben. Da hat uns unsere Firma eh schon in zu vielen Jahren reingelegt. Von wegen 24 Urlaubstage… und von denen noch welche abziehen, wenn Einzelurlaubstage genommen wurden. :o/

Und hier zeigt sich jetzt, dass es vielleicht doch ganz praktisch ist, dass ich den Beitrag nicht direkt abgetippt habe. Denn vorgeschrieben habe ich ihn am 30. Juli. Und seitdem hat sich in der Sache noch ein bisschen was getan, was ich hier doch direkt auch noch mitteilen kann, wenn ich eh grad dabei bin. ;o)

Also, ich hatte mich wunschgemäß wegen der Urlaubsplanung an unseren besten Mann im Betriebsbüro gewendet, und habe IHM auch nochmal die ganzen Fragen gestellt.
(Wie viele Resturlaubstage? Wie ist das mit dem 3. freien Tag bei einer bereits genehmigten Urlaubswoche? Ist dann die komplette Woche frei? Wie viele Tage sind nächstes Jahr zu verplanen? Und nach welchem Rhythmus sollte ich da planen?)
Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Die Antwort hatte ich innerhalb von ein paar Stunden. Er ist nicht umsonst unser bester Mann. ;o)
Er hat mir also mitgeteilt, dass die geplante Woche komplett frei ist und ich dafür keinen extra Tag mehr beantragen muss. Und von ihm kam nun auch die Nachricht, dass es nächstes Jahr wieder 32 Tage zum Verplanen sind. Also doch 2 Tage mehr, und nicht wie von Personalbüro mitgeteilt. *Kopf schüttel*
Entsprechend habe ich meinen Resturlaub beantragt, und den größten Teil meines Urlaub für nächstes Jahr.
Und heute waren tatsächlich die Resturlaubsanträge und der vom ersten Quartal bearbeitet in meinem Postfach. Der eine gewünschte klappt nicht – da werde ich nun tatsächlich mal einen Tag Wunschfrei beantragen. Meinen ersten. Denn an der Jubiläumskonfirmation von meinem VvO wäre ich schon gerne dabei. Ansonsten mal sehen, ob nicht vielleicht doch noch ein Tag dazukommt. Der Rest klappt. Und der Rest nächstes Jahr… nun, das werde ich dann um Weihnachten herum sehen.
Immerhin etwas.

Wenn mich jemand fragen würde, wie die Arbeit hier ist + nach einem Job fragt, würde ich demjenigen nicht unbedingt zuraten. (Ich sehe inzwischen immer Werbung meiner Firma bei Instagram. Ach du Schreck. :oO)
Jedoch wegen dem Her- und Wegkommen würde ich definitiv eher abraten. Denn der Öffentliche ist ein Horror.

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

Rund um die Arbeit

Sonnengrauen in orange bis gelb über dem Vorfeld

Ich mache jetzt mal einen Beitrag über alles Mögliche, was mich momentan immer wieder mal rund um die Arbeit beschäftigt. Sei es das Planen vom Urlaub, das Hin- und Wegkommen vom Flughafen oder mich mal über Kollegen auslassen. Ob ich alles berücksichtige, das werde ich sehen. Wie ich mich kenne, werde ich sicher wieder etwas vergessen. ;o)

Fange ich also mal mit den Schwierigkeiten Planungen zu machen an.

Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Bis 30. Juni 2024 lief eine Vereinbarung, nach der wir einen Schichtrhythmus  von 6-2, 6-2, 5-3 hatten. Da sich aber die Leute vom Betriebsrat und vom Arbeitgeber nicht einigen konnten, lief diese Vereinbarung aus.
Stattdessen wurde nun wieder eine alte Vereinbarung in Betrieb genommen, die angeblich eigentlich offiziell beide nicht wollen: Wunschfrei

Diese tolle *hust* Regelung wurde 2018 eingeführt und ist damals krachend gescheitert. 2019 habe ich einen längeren Beitrag zu Firma, Rhythmus, Planungen etc. geschrieben, hier nachzulesen.
Da die zwischenzeitliche 6-2er Regelung aber nicht als dauerhaft festgeschrieben wurde, ging es jetzt also wieder auf „Wunschfrei“ zurück. Und im Zuge dessen haben sich auf der Firmen-App-Seite Vertreter der Geschäftsführung und des Betriebsrates gegenseitig die Schuld an den gescheiterten Verhandlungen zugeschoben und sich aufgeführt wie Kinder im Kindergarten. *Augenroll*
Und die Belegschaft darf es vorerst ausbaden, bis endlich eine neue – hoffentlich gescheitere – Lösung gefunden wird.

Im Juli hatte ich nun fast komplett Dienst nach meinem alten Rhythmus, bis auf mein letztes Wochenende. Da habe ich nun Freitag + Montag frei, statt Sonntag und Montag. Und wie der Augustplan aussehen wird, muss ich noch abwarten.

Notiz: Sie haben noch 1 offene/n Urlaubstag/e.Jetzt ist es ja so, dass ich noch ein paar Resturlaubstage verplanen darf/muss. Allerdings ist da jetzt die Frage: Wie viele Tage sind das jetzt noch? Ändert sich durch das Ändern des Rhythmus nun auch die Anzahl der Urlaubstage? Und was ist mit dem Urlaub, den ich auf einem 5er-Block gelegt hatte? Muss ich nun noch einen extra Tag beantragen, um die komplette Woche frei zu haben?
Die Frage der Urlaubstage gilt dann auch fürs nächste Jahr: Wie viele Urlaubstage stehen uns nun zu? Bei einem 6-2-Rhythmus waren es 32 Tage. Bei 6-2, 6-2, 5-3 waren es noch 30. (Dafür 18 Tage mehr Wochenende – da verzichte ich doch gerne auf 2 Urlaubstage. ^^)
Wie ist das nun mit dem tollen Wunschfrei? Was gilt da? Wie berechnen sich da die Urlaubstage? Und wie soll ich sie planen? Nach dem momentan noch vorhandenen Masterplan? Ich kann in meine Kalender ja ohne Probleme meinen eigenen Schichtrhythmus eintragen. Doch gilt der nächstes Jahr noch für die Planungen?

By the way: Ich hasse Wunschfrei.

Ich habe diese Fragen inzwischen auch mal an die Herrschaften der GF + des BR gerichtet, die sich ja gerne in der App beharkt hatten. Bisher habe ich da aber keine Antwort erhalten. Allerdings hat mich inzwischen das Personal Team im Chat diesbezüglich angeschrieben. Antworten habe ich da aber noch keine bekommen.
Muss ich wohl nochmal nachhaken.

Eigentlich hätte ich ja letzte Woche schon gerne mal meinen Resturlaub + einen Teil meines Urlaubs für 2025 geplant. Das war aber nix. *Augenroll*

Dann komme ich jetzt mal zum Meckern über die Bahn. Denn inzwischen ist es echt krass.

Gestern auf der Heimfahrt musste ich daran denken, das noch 2008-2010, als ich nach dem Flughafen noch zum Telefonieren bin, tatsächlich die Bahnen noch pünktlich kamen. Ich habe es da fast immer geschafft, bis 15 Uhr an meine zweite Arbeitsstelle zu kommen.
Heutzutage kannst du froh sein, vom Flughafen überhaupt wegzukommen.

gedrängtes Stehen im Bus - lauter BeineInzwischen fahre ich bei Dienstende um 14 Uhr ja mit dem Bus X61 zum Südbahnhof. Wenn die S-Bahn aber Sperenzchen macht, ist das auch im Bus zu merken. *QUETSCH!*
Die S9, die ich brauche, um nach Hanau zu kommen, fällt mittlerweile gerne aus – weil sie nordmainisch umgeleitet wird. Da soll mensch nach Hanau kommen. Es ist eine wachsende Quelle der Freude. *Sarkasmus*
Die Begründungen gehen von Stellwerksstörung über Weichenstörung oder Personen im Gleis und Personenschaden bis gar keine Begründungen. Wahrscheinlich je nachdem, was auf der Entschuldigungs-Drehscheibe getroffen wurde.

Dann komme ich jetzt noch zu meinen Kollegen.
Ich habe gerade die letzten Tage irgendwo was gelesen, wie gut es ist, mit den Lieblingskollegen zusammenzuarbeiten.
Na ja, oder vielleicht auch nicht. Also mit den normalen Kollegen.

Bluetooth-Ohrhörer in ihrer LadestationKollegen habe ich hier ja mehr als genug. Und nach bald 20 Jahren kann ich vielleicht noch um die 2 Handvoll ohne Abzüge ertragen. Die meisten nerven mich inzwischen mehr oder weniger an. Sei es durch Aussagen, die so tagsüber fallen, oder an den Arbeitsweisen. Gerade heute Morgen wieder, als sie aus gegebenem Anlass versucht haben, sich an Strafen/Reaktionen für Klimakleber zu übertrumpfen.
Da wundert es mich nicht, dass es in Deutschland inzwischen soviel blraun gibt.
Eine Farbkombination, die mit mir ja so gar nicht harmoniert.

Wenn ich das wieder mal tageweise aushalten und ertragen darf, gibt’s für mich jetzt meine Knöpfe ins Ohr und die ungebetene Lärmkulisse reduziert sich erträglich.

Ein Hoch auf die Musik!

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Heute nicht

Vollmond hinter Wolken

Ich muss mich demnächst mal über meine Urlaubsplanungen fürs nächste Jahr auslassen. Und wie meine Firma mir diese Überlegungen erleichtert – oder auch nicht.
Aber heute nicht.
Denn der Beitrag über diese Planungen ist prädestiniert dazu, während der Arbeit vorgeschrieben zu werden. ;o)

Warum schreibe ich ihn dann nicht heute bei der Arbeit vor?
Weil ich heute nicht zum Arbeiten bin. Auch wenn heute mein erster Tag von irgendwie einem Block gewesen wäre.
Allerdings hatte ich das Problem, dass ich mir irgendwie gestern meinen Magen verrenkt habe. Auch wenn sich ein Magen ja eigentlich nicht verrenken kann. ;o)
Aber er kann zicken, indem er drückt und sich bemerkbar macht.
Und mich ums Verrecken nicht Einschlafen lässt, auch wenn ich mehr als rechtzeitig genug für den ersten Tag ins Bett bin.

Da lieg ich dann da, dreh mich herum und versuche eine schonende Liegeposition zu finden… und liege… und dreh mich rum… und was ich nicht kann, ist schlafen.

Und der Magen drückt und nervt. Da wünsche ich mir, wenn das mal wieder vorkommt, dass ich dieses Unwohlsein einfach auskotzen könnte. Aber nein, da macht mein Magen auch nicht mit. Wäre ja zu einfach.

Also habe ich heute, als dann endlich Zeit zum Wecken war, mich bei meiner Firma für heute krank gemeldet. Denn wenn ich dann die ganze Zeit vor den Monitoren zum Auswerten sitze, ohne Schlaf, rechne ich damit, das der irgendwann kommt. Und das ist auf der Arbeit nicht gerade günstig.
Dann bleibe ich für einen Tag zu Hause und hoffe, dass mein Magen sich bis morgen früh wieder eingerenkt hat.

Immerhin habe ich danach doch noch irgendwie Schlaf gefunden.
Warum auch immer es dann ging, das wissen die Götter.
Vielleicht hätte ich meinem Magen schon vorher eine Kleinigkeit zu tun geben sollen?

Ich hoffe, dass war für lange Zeit wieder das letzte Mal damit.
Reiß dich zusammen, Magen!

5 Kissen auf dem Bett. 2 karierte, 3 mit Muster

Löcher im Sein

Ich weiß nicht, was in letzter Zeit los ist. Seit zwei-drei Wochen fühle ich mich schusseliger und vergesslicher als jemals zuvor.
Einmal was vergessen – ja, geschenkt.
Zwei Mal… na gut.
Doch ich habe das Gefühl, dass es sich bei mir gerade häuft

Los ging es vor so 2-3 Wochen. Da habe ich meine erste Mütze von der Firma in der Bahn liegen lassen. Da ich sie nämlich in der Bahn immer ausziehe. Oder meistens.
Gut, ich hätte sie schon vorher fast ein-zwei Mal vergessen. Doch habe ich es da noch gemerkt, wenn sie von meinem Rucksack gefallen ist vor dem Aussteigen.
Nun, vor 2-3 Wochen also nicht.
Auf dem Weg zum Einstechen habe ich zwar bereits bemerkt das sie fehlt, doch wollte ich da nicht zurück gehen. Auch, weil sie eh nicht mehr die Schönste war. Sorry Mütze. *schulterzuck*

Na gut – kann passieren.
Also habe ich da dann eine meiner ersten Mützen genommen. Ich ziehe sie eigentlich eh mehr zum Sonnenschutz an, oder als kleinen Regenabweiser.
Die Kappe hatte auch bereits einige Jahre auf dem Buckel und war ziemlich ausgeleiert. Aber so fürs Arbeiten hats noch gepasst.
War – weil sie ging den Weg der ersten Kappe. Auch aus der Bahn ausgestiegen und die Rolltreppe hoch und oben „Oh.“

Das war vielleicht ne Woche später? Etwa.

Seitdem habe ich einmal meinen Communicator zu Hause liegen lassen auf dem Weg zur Arbeit.
Ich habe da eigentlich immer die gleichen Abläufe, bevor es losgeht:
Essen. Zähne putzen. Anziehen. Communicator umstellen und einstecken. Schuhe anziehen. Rucksack packen (Zeitung und mein erstes Getränk für den Arbeitstag einstecken). Checken, ob der Flughafenausweis eingesteckt ist. Los.
Nun, an dem Tag habe ich da wohl einen Punkt übersprungen – und dann vor dem Bahnhof nach dem Parken von Flip gemerkt, dass ich meinen Communicator nicht einstecken hatte.
Jetzt brauche ich ihn aber, da ich darauf nun mein Deutschlandticket habe. Die Entschuldigung/Begründung, doch nochmal nach Hause zu fahren und ihn zu holen. Und dann bin ich halt mal nicht mit der Bahn gefahren, sondern nach Neu-Isenburg und von da aus dann mit dem Bus.
Kann ja mal vorkommen.

Ein paar Tage später habe ich mein erstes Getränk nicht eingesteckt. Einen Tag vorher habe ich es noch rechtzeitig bemerkt. Einen Tag drauf erst auf der Arbeit. *Gesicht verzieh*

Gestern dann, zum krönenden Abschluss, wie ich bis heute Morgen dachte, hatte ich meinen Schlüsselbund für zu Hause nicht mehr einstecken, als ich zu Hause ankam. Ich hatte Flip geparkt und war auf dem Weg zur Haustür… was nicht da war, war mein Schlüssel.

Nun hatte ich so ein ähnliches Erlebnis vor ein paar Monaten schon mal. Er war nicht in meiner Gatejacke, wo er IMMER ist… also hatte ich mich bereits bei meinen Eltern gemeldet, um dort den Ersatzschlüssel abzuholen. Ich wusste, dass ich ihn auf der Arbeit noch gehabt haben musste, da am Schlüsselbund auch ein Token ist, mit dem ich mich auf unseren Geräten anmelden muss zum Arbeiten. Da ich gearbeitet hatte, konnte ich ihn also nicht zu Hause vergessen haben.
Zu dem Zeitpunkt bin ich mit Hemd und Weste zur Arbeit – jetzt gehe ich nur mit Poloshirt. Und auf dem Weg zu meinen Eltern habe ich festgestellt, das ich ihn in meine Westentasche gesteckt hatte, nach dem letzten Anmelden. Also konnte ich direkt umkehren, damals, und meine Eltern informieren, dass ich doch nicht vorbeikomme(n muss).
Daran denkend, habe ich also erstmal meine ganzen Jackentaschen abgesucht. Und auch in meinem Rucksack nachgesehen, ob ich ihn vielleicht da eingesteckt hatte? Das war alles nicht der Fall. Dann habe ich auf meinem Arbeitsplatz angerufen, ob sie vielleicht da einen Schlüsselbund haben liegen sehen?
Das war zum Zeitpunkt meines Anrufes ebenfalls nicht der Fall.
Also bin ich gestern dann WIRKLICH zu meinen Eltern gegangen, um da meine Ersatzschlüssel zu holen, damit ich überhaupt rein komme.

Das einzig Gute an diesem Wochenende war/ist ja dann eigentlich, wie ich gestern dachte, dass ich einem Kollegen meinen zweiten freien Tag gegeben habe, und deshalb morgen wieder zum Arbeiten darf. Dadurch hätte ich nach einem Tag frei gleich selbst nochmal die Gelegenheit, mich dort umzusehen.

Wie gesagt, ich dachte, das wäre der Höhepunkt einer Reihe von Vergesslichkeiten.

Heute Morgen bin ich dann etwas Einkaufen gefahren – und natürlich habe ich meinen Communicator wieder zu Hause liegen lassen. Nicht, dass ich ihn zum Einkaufen gebraucht hätte. *Augen roll*
Doch als Krönung meiner Einkaufstour habe ich dann noch verpeilt, meine Parkkarte zu entwerten, BEVOR ich mit Flip zum Ausfahren bin.
Ok – ich habe heute mal einen Einkaufswagen benutzt, was ich in der Regel nicht mache. So habe ich sonst meine Parkkarte zum Entwerten direkt immer in der Hand. Heute habe ich erst den Einkaufswagen geleert und dann weggetan. Und dabei NICHT an die Karte gedacht, die seelenruhig in meinem Geldbeutel steckte.
Wenn ich sonst losfahre, habe ich sie dann immer in der Hand, bzw. meiner dritten Hand – sprich zwischen den Zähnen – damit ich sie direkt in ihren Schlitz stecken kann  und dann „Auf Wiedersehen.“
Heute ist es mir auf dem Weg nach unten im Auto eingefallen. Ich fummle sie raus – und dann fällt mir ein, dass ich sie nicht entwertet habe.
Aaaargh!
Zum Glück war gerade niemand hinter mir und es ist auch gerade niemand hochgefahren, so dass ich Flip gewendet habe, nochmal hochgefahren bin und sie DANN entwertet habe.

Ich fasse es nicht.

Vorhin hat mich ein Kollege angerufen und mich gefragt, ob ich etwas vermisse. Denn mein Schlüsselbund ist doch noch dort aufgetaucht. Bzw. wurde gefunden. Nämlich an dem Gerät, wo ich mich zwischendurch kurz mal angemeldet hatte, um mir einen Koffer in 3D anzusehen. Ich wusste, dass ich da war und mich angemeldet habe. Doch anscheinend habe ich den Schlüssel da abgelegt… und dann liegen lassen.

Wie schon erwähnt: Einmal was vergessen – geschenkt.
Doch ich traue mich schon fast nicht, anzufangen zu zählen, wie oft das in den letzten Tagen passiert ist. Das ist schon nicht mehr normal.
Gut – normal… wer will schon ’normal‘ sein?
Doch in dieser Hinsicht wäre ich es gerne.

Wieder keinen Plan

So – es ist der 30. April, 12:50 Uhr. Das bedeutet, morgen ist der 1. Mai. Das wiederum bedeutet einen neuen Arbeitsmonat. Und was soll ich sagen:

Meine Firma hat es geschafft, unserer Abteilung IMMER NOCH KEINE DIENSTPLÄNE zuzustellen.

Ich habe zum Glück an diesem Monatswechsel Wochenende. Sogar ein langes, mit heute bereits. Doch wenn ich morgen arbeiten „dürfte“, würde mich das noch mehr anpissen als so schon.

Anscheinend haben zumindest die KollegInnen der Fluggastkontrolle inzwischen ihre Pläne bekommen. Doch wir nicht. Und auf der Seite der Firma wurden die Beschuldigungen dafür hin- und hergeschoben. Es war/ist die wahre Pracht.
*Augenroll*
Ein Kindergarten ist manchmal ein Dreck gegen meine Firma.
Vielleicht sollte die Firma mal eine Erzieherin oder Sozialpädagogin für unsere oberen Etagen und den Betriebsrat einstellen.

Laut unserem Betriebsrat liegt das u.a. an
„MRKA/GGR-Dienstpläne, die trotz Freigabe für den Betriebsrat, nachträglich geändert wurden“ und noch ein paar Punkte.

Habe ich schon mal gesagt, dass ich mir manchmal vorkomme wie in einem Kindergarten?

Dann erfahre ich wohl morgen erst, ob mir der Planer wieder Spätschicht zugedacht hat… Ob ich den in 2 Tagen dann wieder wegbekomme?

Hmpf.

Noch 5 Seiten

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechts

Und es wird weniger + weniger Platz hier.

Ich sollte also jetzt keine Geschichte in der Größe von… sagen wir mal Krieg und Frieden oder Fackeln im Sturm anfangen. Oder gar von Der Herr der Ringe. Das wäre ja eh eher mein Genre. ;o)

Doch wenn ich so etwas anfangen würde, wäre selbst ein frisches Notizbuch nicht groß genug dafür. Nicht zu reden von 5 oder vielleicht 6 Seiten.

Ich will sie jetzt voll bekommen, damit ich dann Zuhause mein nächstes Exemplar auswählen + einpacken kann. Für weitere Schreib… ähm… ergüsse. *hust* ;o)

Skizzenversuch eines Gesichtes, darunter Mund, Nase, Augen und AugenbrauenEigentlich wären diese unlinierten und -karierten Seiten für Skizzen ja schön geeignet gewesen. Oh, ich habe das einmal versucht. Äh… ja.
Nun, ich denke nicht, das meine Vorlage zu erkennen ist. Würde mich wundern. Doch das ist wohl ganz gut so.

Stattdessen habe ich gestern mal wieder ein wenig die Buntstifte geschwungen. Denn ich hatte keine Lust, ein Buch – egal ob analog oder elektronisch – in die Hand zu nehmen. Also ging es mal wieder ans Malbuch. Da hatte ich mir bereits ein neues Motiv zum Bearbeiten ausgesucht. Und gestern war DIE Gelegenheit, das neue Motiv mit Farbe zu füllen. Oder zumindest damit zu beginnen. Immerhin die Blümchen sind fertig.
Der Rest… den kriegen wir noch.

Ein Kollege hatte mich da gefragt, ob ich das nach einer Vorlage ausmale – und wie lange ich dafür brauchen würde. Die erste Antwort war frei Schnauze wie ich Lust habe, die zweite konnte ich ihm nicht konkret beantworten. Da kommt es ja darauf an, wie oft ich inspiriert bin… und das ich wo sitze, wo ich das nebenbei mal machen kann.

Blumen in einem Ausmalbuch Die Blumen selbst haben schon Farbe, das drumherum braucht noch.Bis dieses Bild also fertig ausgemalt ist, das wird noch eine ganze Weile dauern. Denn meine Planänderungen für nächsten Monat bringen mich an Stellen, wo ich wahrscheinlich nicht wirklich Zeit dafür haben werde. Da kann ich froh sein, wenn ich die Zeitung vom Vortag schaffe zu lesen. Ich hatte das Vergnügen letzte Woche… wobei, eher „das Vergnügen“. ;o)

Immer noch wenigstens 3 Seiten.

Mir wird doch noch was zum Schwafeln einfallen? ;o)
Oh ja.

Also, Zeichnen ist also bisher noch nicht so meines. Wahrscheinlich mangels Übung. Zumindest hoffe ich, dass dies auch ein Grund für meine Künste ist. Ich denke, mein kreativer Schaffensbereich liegt eher im Bereich von Buchstaben.

Vorhin kam mir der Gedanke, dass ich wohl statt ein Maler eher ein Worteweber bin. Im Arbeiten mit Buchstaben webe ich Worte, und aus denen dann Sätze.

Musste ich natürlich mal nachsehen, und selbstverständlich hatten diesen Gedanken schon einige andere. Also bin ich nicht wirklich einzigartig. ;o)
Dennoch finde ich die Idee ganz in Ordnung.
Außerdem mache ich hier im Blog ja nichts anderes. Ich muss mal nachsehen, bei wie vielen Beiträgen ich momentan bin. (601 – plus diesen jetzt)

Oh, ich habe gelesen, dass die Festspiele einen offenen Schreibwettbewerb über einen eigenen Märchenstoff machen. Fällt mir dafür was ein, oder kann ich vielleicht etwas Altes von mir verwenden? Ich hätte da schon was im Sinn…

Die letzten beiden Seiten.

Dann schreibe ich jetzt noch was zu meinem Balkon. Beziehungsweise die geflügelten Besucher desselben. ;o)

Meine Meisenknödel haben in der Zwischenzeit für einigen Besuch gesorgt.
Blau- und Kohlmeisen waren ja bereits altbekannte Besucher. Der freiliegende Knödel hat nun auch noch erst ein Amselweibchen und dann auch ein Amselmännchen angelockt. (Heute waren beide gleichzeitig hier – ob sie irgendwann auch ihre Kinderchen mitbringen?)
Außerdem war inzwischen mehrmals ein Kleiber da. Auch ein Rotkehlchen hat mehrfach vorbeigeschaut.
Gestern dann gab es einen neuen Vogel zu sehen. Der hat auch direkt mehrmals vorbeigeschaut (heute habe ich ihn auch schon gesehen) – und ich hatte mal wieder keine Ahnung, was das für ein Gast war. Mein Communicator war mir da dieses Mal mit der Bildsuchfunktion auch keine Hilfe. Da dieses Vögelchen nämlich schwarz war, wurden mir da Krähen und Elstern präsentiert.

Hausrotschwanz auf dem Balkon am LavendeltopfÄhm, nein…

Für diese vorgeschlagenen Vögel hätte ich nicht nachschlagen müssen. Die erkenne ich noch selbst. ;o)
Doch mit der richtigen Beschreibung gibt’s auch einen treffenden Vorschlag. So hatte ich nun also auch mal einen männlichen Hausrotschwanz zu Besuch.

Ich denke mal, der Amseldame werde ich es auch zu verdanken haben, dass mein freiliegender Knödel inzwischen bereits mehrmals runtergeschmissen wurde. Gestern sogar ganz von meinem Balkon. Ich habe ihn unten auf der Terrasse meiner Vermieterin liegen sehen. Ob er ihr aufgefallen ist?

Ich sollte diesen Knödel also auch irgendwie fixieren. Ein Netz ist nicht gut. Vielleicht eine Art Gitter zum darüber befestigen?
Vielleicht Gummibänder, die ich je nach Knödelform auch verkleinern kann?

Hm.

Ich wollte ja eh noch eine längere Schraube fürs Knödelgehänge. *prust*
Vielleicht hat es da im Baumarkt ja auch was mit Gummibändern zum Festzurren?

Muss ich mal sehen.

Und damit habe ich dieses Buch auch geschafft.
Angefangen hatte ich es am 22.08.
7 Monate
Nicht schlecht.

Mal sehen, welches mein nächstes Buch wird. ;o)

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechts

Ein paar Worte zu meinem Schlaf

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtet

Ich mag Schlaf. Das gleichmal vorweg gesagt. Ich verstehe nur nicht, was ich inzwischen für ein Schlafgebahren habe.

Wenn ich Wochenende habe, freue ich mich immer darauf, dass ich ja nun Ausschlafen kann. Im Bett liegen und nicht von irgendeinem Wecker geweckt werden, bis ich von alleine aufwache. Aaahh…

Allerdings… wie lange IST lange schlafen, bzw. ausschlafen?

Wenn ich normal in der Frühschicht Dienst habe, stehe ich meistens entweder gegen halb 3 oder kurz nach 3 auf. Je nachdem, ob ich um 5 Uhr Dienstbeginn habe, oder um 6.
Dafür gehe ich dann irgendwann gegen oder nach 21 Uhr ins Bett. Meistens habe ich dann so grob zwischen viereinhalb und etwas mehr als fünf Stunden Schlaf.
Das hört sich nun nicht wirklich nach viel an – doch inzwischen habe ich mich da so ziemlich dran gewöhnt. Sogar so sehr, dass, wenn ich dann mal wieder Wochenende habe – wie z.B. heute – ich auch so nach fünf Stunden wach werde. Und dabei bleibe ich dann schon länger wach als normal.

Skeletierte ArmbanduhrAndererseits aber… die Tage war Streik angesetzt.
(Dazu kommt von mir auch noch etwas.)
An diesem Tag musste ich nicht nach fünf Stunden aufstehen, sondern habe da den Wecker um einiges später gestellt.
Was soll ich sagen: Ich bin nicht vor meinem Wecker wach geworden.
Ich musste nicht zwischendurch auf Toilette, und bin auch nicht einfach so wach geworden. Nein, an dem Tag habe ich meine Möglichkeit voll ausgeschöpft.

Am Tag drauf durfte ich dann wieder gegen halb drei aufstehen, weil dieser mein letzter Tag der Arbeitswoche war. Entsprechend bin ich in meinem üblichen Zeitrahmen ins Bett gegangen… und ZACK! Eine Minute vor meinem Wecker war ich wach.

Jetzt ist Wochenende – und statt auch wieder sieben Stunden zu schlafen… nein, da muss ich nach meinen fünf Stunden wach werden. Und danach ging das Einschlafen auch nicht mehr. *sfz*

Ich verstehe es nicht.

Gut, wenn ich jetzt so auf meine Jahre zurücksehe… auch bei Wochenendseminaren war ich eigentlich immer eher einer, der als erstes wieder wach geworden ist. Anscheinend benötige ich nicht ganz so viel Schlaf wie andere. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht trotzdem gerne länger schlafen würde, wenn ich schon kann. Vor allem: Ich bin jetzt zwar wach – und war dann deswegen schon früher in der Stadt und alles. Aber irgendwie fühle ich mich, als würde mir noch der Schlaf in den Augen hängen.
*schulterzuck*

Nun, mal sehen, wie die Sache dann morgen aussehen wird. Ob ich dann zumindest länger schlafen kann – oder wenn ich schon mal zwischendurch auf Toilette muss, dass ich es danach wenigstens wieder schaffe, einzuschlafen.

Ich werde es sehen – aber darüber nun eher nichts mehr schreiben.

Nicht Gute-Nacht. ;o)

Die Milchstraße