
Nach gefühlt zu-kurzen vier freien Tagen – sind sie das nicht immer? – hatte ich heute wieder meinen ersten Arbeitstag im neuen Block. In diesem Monat besteht für mich kaum die Gefahr mich in meinem Plan zu vertun, da ich tatsächlich bis auf den ersten Tag letzten Samstag nun alle restlichen Arbeitstage im November die Schicht von 5 bis 14:30 Uhr habe. Und das auch an allen übrigen Sonntagen dieses Monats. Was bei einem Sonntagszuschlag von 50% einigermaßen zu verkraften ist. ;o)
Nun, ich hatte also heute meinen ersten Tag und durfte erfahren, dass ich heute zur kleinen Gruppe Auserwählter gehörte, die den Arbeitstag im Terminal 3 verbringen sollten/verbracht haben.
Da laufen so langsam die Tests an, dass im nächsten Jahr das neue Terminal in Betrieb gehen kann. Und so dürfen wir Dienstags und Donnerstags nun auch immer ein paar Mitarbeitende hinüberschicken, um a) das neue Umfeld kennenzulernen und b) die neuen Arbeitsstellen zu erleben.
Nun – so sind wir also alle zusammen nach einiger Zeit mit dem CCS-Bus rübergefahren und dann hat unser Einsatzleiter des Tages uns ein wenig rumgeführt. Später gab es noch ein Lunchpaket für jeden, da es zwar im Terminal 3 zwei Kantinen geben wird, aber beide natürlich noch nicht in Betrieb sind.
Diese Lunchpakete waren tatsächlich hilfreich über den Tag hinweg – und auch recht lecker. Auch wenn ich irgendwie niemanden für meine Birne gefunden habe. ;o)
Die neuen Arbeitsstellen können noch einiges an Gedanken vertragen, die in sie hineingesteckt werden. Und sie haben uns gezeigt, dass sie wohl von jemandem geplant wurden, der keine Ahnung von der Materie hat. Und wenn wirklich mal dieses Terminal auf Volllast laufen sollte – was mehr ist als Terminal 1 und 2 zusammen – dann sind diese Arbeitsstellen viel zu klein.
Natürlich haben wir da noch keine Stühle oder ähnliches, auf die wir uns mal hätten setzen können. Denn natürlich lief auch heute noch nichts Arbeit ähnliches. Die Bänder liefen zwar mal an, aber Koffer wurden keine geliefert. Doch röntgen wäre eh noch nicht möglich gewesen, da an den Geräten noch gearbeitet wurde.
Aber hey, wenn wir gebraucht und angefordert werden, sind wir da. ;o)
So haben wir also neben der einen Leitstelle auch mal den Rest gezeigt bekommen, der uns interessieren sollte. Also die Sperrgepäckgeräte und Leitstellen – und unseren Aufenthaltsraum irgendwo – und wo die Kantinen sein sollten. Auch, wie wir dann wohl überhaupt zu unseren Arbeitsplätzen kommen sollten – doch bis dahin geht noch etwas Wasser den Main runter.
Nun gut – so habe ich es also jetzt schon mal gesehen. Dann können die nächsten Dienst- und Donnerstage andere Kollegen den Tagestrip ins Terminal 3 machen. Und sich da den ganzen Arbeitstag die Beine in den Bauch stehen.
Ich bin froh, dass ich jetzt mal sitzen kann – auch wenn ich sonst meine Texte gerne im Stehen tippe. Aber heute tun mir meine Beine zu weh.
Ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste. ;o)
Doch bis zur Eröffnung dauert es ja noch eine Weile – vielleicht geht es für mich ja irgendwann nochmal hinüber?
Vielleicht berichte ich dann wieder.





