
Ich mache jetzt mal einen Beitrag über alles Mögliche, was mich momentan immer wieder mal rund um die Arbeit beschäftigt. Sei es das Planen vom Urlaub, das Hin- und Wegkommen vom Flughafen oder mich mal über Kollegen auslassen. Ob ich alles berücksichtige, das werde ich sehen. Wie ich mich kenne, werde ich sicher wieder etwas vergessen. ;o)
Fange ich also mal mit den Schwierigkeiten Planungen zu machen an.
Bis 30. Juni 2024 lief eine Vereinbarung, nach der wir einen Schichtrhythmus von 6-2, 6-2, 5-3 hatten. Da sich aber die Leute vom Betriebsrat und vom Arbeitgeber nicht einigen konnten, lief diese Vereinbarung aus.
Stattdessen wurde nun wieder eine alte Vereinbarung in Betrieb genommen, die angeblich eigentlich offiziell beide nicht wollen: Wunschfrei
Diese tolle *hust* Regelung wurde 2018 eingeführt und ist damals krachend gescheitert. 2019 habe ich einen längeren Beitrag zu Firma, Rhythmus, Planungen etc. geschrieben, hier nachzulesen.
Da die zwischenzeitliche 6-2er Regelung aber nicht als dauerhaft festgeschrieben wurde, ging es jetzt also wieder auf „Wunschfrei“ zurück. Und im Zuge dessen haben sich auf der Firmen-App-Seite Vertreter der Geschäftsführung und des Betriebsrates gegenseitig die Schuld an den gescheiterten Verhandlungen zugeschoben und sich aufgeführt wie Kinder im Kindergarten. *Augenroll*
Und die Belegschaft darf es vorerst ausbaden, bis endlich eine neue – hoffentlich gescheitere – Lösung gefunden wird.
Im Juli hatte ich nun fast komplett Dienst nach meinem alten Rhythmus, bis auf mein letztes Wochenende. Da habe ich nun Freitag + Montag frei, statt Sonntag und Montag. Und wie der Augustplan aussehen wird, muss ich noch abwarten.
Jetzt ist es ja so, dass ich noch ein paar Resturlaubstage verplanen darf/muss. Allerdings ist da jetzt die Frage: Wie viele Tage sind das jetzt noch? Ändert sich durch das Ändern des Rhythmus nun auch die Anzahl der Urlaubstage? Und was ist mit dem Urlaub, den ich auf einem 5er-Block gelegt hatte? Muss ich nun noch einen extra Tag beantragen, um die komplette Woche frei zu haben?
Die Frage der Urlaubstage gilt dann auch fürs nächste Jahr: Wie viele Urlaubstage stehen uns nun zu? Bei einem 6-2-Rhythmus waren es 32 Tage. Bei 6-2, 6-2, 5-3 waren es noch 30. (Dafür 18 Tage mehr Wochenende – da verzichte ich doch gerne auf 2 Urlaubstage. ^^)
Wie ist das nun mit dem tollen Wunschfrei? Was gilt da? Wie berechnen sich da die Urlaubstage? Und wie soll ich sie planen? Nach dem momentan noch vorhandenen Masterplan? Ich kann in meine Kalender ja ohne Probleme meinen eigenen Schichtrhythmus eintragen. Doch gilt der nächstes Jahr noch für die Planungen?
By the way: Ich hasse Wunschfrei.
Ich habe diese Fragen inzwischen auch mal an die Herrschaften der GF + des BR gerichtet, die sich ja gerne in der App beharkt hatten. Bisher habe ich da aber keine Antwort erhalten. Allerdings hat mich inzwischen das Personal Team im Chat diesbezüglich angeschrieben. Antworten habe ich da aber noch keine bekommen.
Muss ich wohl nochmal nachhaken.
Eigentlich hätte ich ja letzte Woche schon gerne mal meinen Resturlaub + einen Teil meines Urlaubs für 2025 geplant. Das war aber nix. *Augenroll*
Dann komme ich jetzt mal zum Meckern über die Bahn. Denn inzwischen ist es echt krass.
Gestern auf der Heimfahrt musste ich daran denken, das noch 2008-2010, als ich nach dem Flughafen noch zum Telefonieren bin, tatsächlich die Bahnen noch pünktlich kamen. Ich habe es da fast immer geschafft, bis 15 Uhr an meine zweite Arbeitsstelle zu kommen.
Heutzutage kannst du froh sein, vom Flughafen überhaupt wegzukommen.
Inzwischen fahre ich bei Dienstende um 14 Uhr ja mit dem Bus X61 zum Südbahnhof. Wenn die S-Bahn aber Sperenzchen macht, ist das auch im Bus zu merken. *QUETSCH!*
Die S9, die ich brauche, um nach Hanau zu kommen, fällt mittlerweile gerne aus – weil sie nordmainisch umgeleitet wird. Da soll mensch nach Hanau kommen. Es ist eine wachsende Quelle der Freude. *Sarkasmus*
Die Begründungen gehen von Stellwerksstörung über Weichenstörung oder Personen im Gleis und Personenschaden bis gar keine Begründungen. Wahrscheinlich je nachdem, was auf der Entschuldigungs-Drehscheibe getroffen wurde.
Dann komme ich jetzt noch zu meinen Kollegen.
Ich habe gerade die letzten Tage irgendwo was gelesen, wie gut es ist, mit den Lieblingskollegen zusammenzuarbeiten.
Na ja, oder vielleicht auch nicht. Also mit den normalen Kollegen.
Kollegen habe ich hier ja mehr als genug. Und nach bald 20 Jahren kann ich vielleicht noch um die 2 Handvoll ohne Abzüge ertragen. Die meisten nerven mich inzwischen mehr oder weniger an. Sei es durch Aussagen, die so tagsüber fallen, oder an den Arbeitsweisen. Gerade heute Morgen wieder, als sie aus gegebenem Anlass versucht haben, sich an Strafen/Reaktionen für Klimakleber zu übertrumpfen.
Da wundert es mich nicht, dass es in Deutschland inzwischen soviel blraun gibt.
Eine Farbkombination, die mit mir ja so gar nicht harmoniert.
Wenn ich das wieder mal tageweise aushalten und ertragen darf, gibt’s für mich jetzt meine Knöpfe ins Ohr und die ungebetene Lärmkulisse reduziert sich erträglich.
Ein Hoch auf die Musik!
