Wazzzzuuuup

Feuerwerk

Und wir sind im Jahr 2026.
Sogar schon eine Woche.
Und wieviel habe ich hier inzwischen geschrieben? Nüscht.
Dann wird’s ja mal wieder Zeit für eine klitzekleine Zusammenfassung.
Wo sind wir denn dran?

Ich habe das neue Jahr im Bett begonnen, da ich zwar am 30. + 31. Dezember frei hatte, dann aber ab dem 1. Januar ab 6 Uhr arbeiten durfte. Na gut – Feiertagszuschlag.
(Ich werde ja noch voll zum Geldgeier. :oO)
Jetzt bin ich in meinem ersten Wochenende des Jahres, welches ich sogar noch durch Urlaub verlängert habe. Denn am Freitag geht es dann wieder nach Nürnberg. Da will ich eigentlich wieder am Rad drehen. Bin gespannt, inwieweit meine Leier da mitmacht.

Gerissene Saite und meine DrehleierIch habe die neuen Saiten für sie noch vor Weihnachten bekommen, und die tiefe Melodiesaite vor ein paar Tagen auch endlich mal aufgezogen. Allerdings…
Ich bin im Moment eher frustriert über meine Leier.
Die neu aufgezogene Saite liegt noch nicht mal auf dem Rad auf, und die anderen Melodiesaiten lockern sich auch immer wieder. Das bin ich von ihr gar nicht gewöhnt. Das bedeutet, ich muss die Stimmwirbel nochmal sowas von mit Kreide bearbeiten… und den Melodiesteg herunterdrehen, damit meine tiefe Melodiesaite zumindest das Rad berührt. Als ich die Saite neu aufgezogen hatte, hatte ich dann aber nicht mehr die Geduld, das alles auszutüfteln. Deswegen muss ich das morgen unbedingt machen.
Echt, im Moment habe ich eher das Gefühl, ich wollte mir lieber eine neue kaufen. Habe ich sie mir kaputt verbessern lassen?
Doof.

Da ich ja nun im Bettchen ins neue Jahr gerutscht bin, habe ich mir natürlich auch keine guten Vorsätze gemacht. Wozu auch.
Dennoch kann ich sagen, das ich zumindest in den ersten Tagen des Jahres tatsächlich mal wieder altmodisch Briefe geschrieben habe. Nämlich nach Augsburg und Leipzig. Ich hatte da noch ein wenig Kommunikation zu erweitern. Vielleicht mache ich das ja dieses Jahr? Wieder mal etwas Post versenden?
Solltet ihr mal in meinem Postverteiler gewesen sein, gebt die Hoffnung nicht auf. ;o)

Dose des Geschenksets für die Serie Wednesday, Aufschrift auf dem Deckel "Mug, Coaster & Keepsake Tin Gift Set" Preis ist reduziert auf 4,99 von 14,99Da ich ja am Freitag wieder unter die Leute gehen will – abgesehen von den mehr oder weniger nervenden Kollegen – war ich heute mal wieder zur Schur, damit es zumindest auf meinem Kopf ordentlich aussieht. ;o)
Da ich dann für einen Onkel auch direkt noch einen Gutschein für seinen Geburtstag von der Familie aus holen wollte, der Laden aber erst um 10 aufgemacht hat, habe ich die Zeit noch verbummelt. Ne gute halbe Stunde ist ja nicht das Problem. Dabei bin ich über ein Geschenkset von Wednesday gestolpert, so mit Tasse, Untersetzer und Dose, die ich nicht liegen lassen konnte. Was soll ich machen. Bin halt Tassenfan. *schulterzuck*
Und da ich ja eh an freien Tagen meist ’ne Kanne Ossitee trinke, kann ich die sicher irgendwann brauchen. In diesem Sinne: Prost. *aus der Tasse schlürf*

Da hatten sie ebenfalls Ohrringe mit Kürbis-Halloween-Motiv. Das musste ich für meine Nichte als Kleinigkeit direkt mitnehmen. Auch wenn ich jetzt gerade nicht sicher bin, ob sie solche nicht schon hat? Hm…

Geschenkset der Serie Wednesday Ein Untersetzer mit der Aufschrift "Nightshade Society" Eine Tasse im Wednesday und Nevermore-look und im Hintergrund die Blechdose

Jetzt warte ich im Moment gerade auf den DHL-Boten für neue Platten.
Das wird dann mal wieder ein gesonderter Beitrag.
Und ich warte, dass meine Waschmaschine fertig wird.
Da kommt die Wäsche dann auf den Balkon – und wenn ich ab Freitag in Nürnberg bin, kann sie hier im Raum fertig trocknen. ;o)

halbe Kokosnuss mit Vogelfutter Der Futterklumpen ist schon gut geschrumpft.Ja, draußen ist es nun Winter. Das bedeutet, dass das Vogelbad immer wieder zufriert. Außerdem habe ich natürlich noch die üblichen Knödelchen zum Füttern draußen. Zu Weihnachten habe ich von meiner Mutter auch eine halbe Kokosnuss bekommen, da sich zu ihrem Balkon irgendwie keine Vögel hin verirren. Doch bei mir hat sie inzwischen recht gut abgenommen. Außerdem habe ich nun noch einen Apfel in einer meiner ¾-Kokosnüsse deponiert. Mal testen, ob die Vögelchen auf Frucht stehen. ;o)

So – Waschmaschine und DHL waren jetzt fast gleichzeitig da und fertig. So kann ich ja nun ganz normal weitermachen.

Was habe ich noch?
Statistik wäre ein gesonderter Beitrag wert. Neue Platten kommen auch gesondert. Ich könnte auch mal einen neuen Beitrag über meine Patreons schreiben – also, über die Personen, die ich unterstütze. Vielleicht gäbe es ja noch neue Interessierte?

Morgen früh mache ich mit meiner Mama einen kleinen winterlichen Morgenausflug zu den Steinbrüchen in Steinheim. Das haben wir gestern mal so im Telefonat besprochen. Vielleicht sollte ich nächste Woche auch mal einfach zu ihr und mit ihr schauen, inwieweit sie den großen PC nutzen könnte – eventuell für Onlinebanking. Nachdem sie ja bald offiziell komplett auf die neue Bankverbindung umstellt.

Mit meinem VnvO habe ich letztens mal wieder telefoniert. Ich bleibe übrigens bei der Abkürzung und Bezeichnung. Einmal aus Gewohnheit, und zweitens ist diese Abkürzung hier inzwischen etabliert. Er macht demnächst nach Malta zum Arbeiten. Kommt immer noch gut rum, mein alter Herr. *wink*

Im Februar habe ich mit Fuchs grob ausgemacht, dass ich sie gerne mal wieder zum gemeinsamen Kochen besuchen würde. Der genaue Termin liegt nun noch an meiner Firma. Und dann können wir sicher auch mal etwas mit Drachenechse unternehmen, mal sehen.
Ach ja, die beiden haben sich auch getrennt. Nur, dass ich das mal erwähnt habe.

Ich habe ja auch noch keinen Beitrag über die Geschenke geschrieben. Und das, wo ich von Drachenechse etwas speziell erwähnenswertes bekommen habe. Ich hoffe, ich kann mich noch dazu aufraffen. ;o)

Gut, ich denke, das wäre es fürs erste. Ich hätte dann noch ein paar neue Bilder ausgemalt, da kann ich dann bestimmt auch nochmal was zu machen. Und dann ist das Jahr ja noch jung. Da wird mir doch hoffentlich noch das ein oder andere spontan unter den Nägel brennen. ;o)

In diesem Sinne – habt ein gutes Jahr.

Ach ja – genau vor einem Jahr bin ich wieder von meinem unfreiwilligen Ausflug ins Klinikum Groß-Gerau nach Hause gekommen. Das wollte ich nur nochmal erwähnen. Ich hatte kurz daran gedacht, darüber nochmal was zu schreiben. Doch so habe ich den Jahrestag zumindest erwähnt.

Bis dann dann…

Ich vor dem Klinikum Groß-Gerau, 2025, auf dem Heimweg.

Schreiben

Notizbuch in hellem Lila

Ich glaube, ich habe noch nie über das Schreiben geschrieben.

Nun – inzwischen weiß ich, dass ich mich da geirrt hatte, als ich diesen Blog vorgeschrieben habe. Ich habe mich nämlich bereits im Oktober 2016 über verschiedene Punkte ausgelassen, die ich jetzt auch nochmal geschrieben hatte. Da ich mich da aber ungern wiederhole, könnt ihr bei dem Link zum Oktober 2016 selber nachlesen, was ich da geschrieben habe. Und ich kann jetzt mein Vorgeschriebenes insofern überarbeiten, dass die doppelten Punkte einfach wegfallen und dadurch mein Text kürzer wird.
Wie praktisch. ;o)

Als ich den Beitrag vorgeschrieben habe, wollte ich halt gerne mal wieder etwas schreiben. Nun ist es ja nicht unbedingt so, als würde ich besonders viel schreiben. Andererseits wahrscheinlich mehr als manch andere.

Schreiben ist halt etwas, wofür ich nicht viel brauche. Nur ein Stift und Papier. Und etwas Licht, damit ich auch sehe, was ich schreibe, wäre auch ganz praktisch.
Theoretisch könnte ich mit einem Stift + Papier ja auch versuchen, Skizzen zu machen. Doch das habe ich vielleicht gerade 2 oder 3 Mal versucht. Das Ergebnis war meiner Meinung nach entsprechend.
Dann lieber schreiben.

8 verschiedene Ansichtskarten von Borkum rund aufgefächert. Es ist zu erkennen, dass es mehrere Karten von den einzelnen Varianten gibt. Oben liegen 4 Zehnerstreifen der Briefmarke für 70 ct. Außerdem 2 Briefmarken zu 10 ct und eine zu 5 ct.In der Vergangenheit war wohl insgesamt gesehen der Großteil meines Geschriebenen Kommunikation. Briefe, Karten, Nachrichten in diversen Pseudoforen und -zeitschriften. Hier jetzt im Blog ist es nochmal etwas anderes. Ich will nicht wirklich kommunizieren, d.h. ich erwarte keine Antworten. Es ist eher ein Monolog.
Ganz viele Monologe.
Oder so. ;o)

Wenn ich mich nun tatsächlich mal an Skizzen versucht hätte – wie gut könnte ich jetzt wohl sein? Statt auf der Niveau-Höhe eines Strichmännchens zu stehen? Und für Strichmännchen gibt es andere Experten, siehe KriegundFreitag. ;o)

Ich mag Schreiben halt, weil ich dafür nichts brauche, außer Stift und Papier. Keinen Strom, kein Handy… nicht immer auf dem Bildschirm rumwischen…

Ich denke nicht, dass ich mich im Schreiben groß verbessert habe. Vielleicht habe ich die ein oder andere aktuelle Rechtschreibung drauf. Dennoch sehe ich mir immer nach dem Texterfassen am Rechner die Markierungen des Textprogrammes an.

Ich komme zurecht. Vielleicht habe ich ja irgendwann in der Zukunft mal wieder die Muse, an einer Geschichte zu schreiben. Meine Drachengeschichte steht schon auf den Zehenspitzen.

Nun, ab morgen stehen bei der Arbeit die Chancen gut, dass die Nebenbeschäftigung „Schreiben“ wieder etwas befeuert wird. Es könnten in diesem Monat also eventuell noch ein paar Beiträge entstehen. Oder vielleicht spontan ein paar Zeilen geschrieben werden. Ein-zwei Sachen hätte ich auch schon: Platten, Musik, Rollenspiel…

Das mit den Beiträgen , das werdet ihr dann ja mitbekommen.

Augen auf.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Überlegungen und sonst so

Notizbuch, auf dem ein Faultier abgebildet ist und daneben steht geschrieben: Gar nichts erlebt heute. AUCH SCHÖN!

Wieder geht ein Blogbeitrags-Notizbuch seinen letzten Seiten entgegen. Mal sehen, ob ich es mit diesem Beitrag schon voll bekomme. ;o)

Dieses Jahr geht auch langsam dem Ende zu. Zeit, so langsam den Resturlaub zu verplanen.
Jetzt dachte ich zwar, dass ich meine restlichen Urlaubstage Anfang Juni verplant hätte, als ich mich dazu entschieden habe, London zu besuchen. Da hatte ich zwei Tage für Oktober genommen, und zwei Tage im Dezember. Das wäre es gewesen. Dachte ich.
Notiz: Sie haben noch 1 offene/n Urlaubstag/e.Jetzt hat meine Firma zum Ende Juli allen Mitarbeitern, die noch ungeplante Resturlaubstage haben, die entsprechende Information in die Briefkästen verteilt. Und da hatte ich dann auch die Info erhalten, dass ich noch einen Tag hätte. Nun frage ich mich zwar, wo dieser Tag herkommt. Irgendwo hatte ich auch mal gesehen, dass ich für letztes Jahr einen Tag Rest gehabt hätte… woher auch immer. Nun, ich werde mich hüten, meiner Firma da zu widersprechen. Stattdessen werde ich in den sauren Apfel beißen, und halt schweren Herzens (blah) noch einen Tag verplanen. Ist jetzt nur die Frage, wann. Und wie.

Schwarz-weiß-Stadtplan von London aus dem Spiel Scotland Yard. Hier sind die Straßen mit den Straßennamen beschriftet.Hänge ich diesen Tag einfach im Oktober an die London-Ecke an, oder im Dezember an die Tage? Oder mache ich im November nochmal ein verlängertes 4-Tage-Wochenende? Statt im Dezember 6 Tage zu machen?
Ich habe dazu mal eine entsprechende Frage an ein paar Leute geschickt, was sie machen würden. Und zumindest meine Familie – Schwester, Schwager, Nichte – wären alle für ein zusätzliches verlängertes Wochenende.
Hmm…
Es sei denn, mir fällt vielleicht noch etwas ein, wofür ein längeres Wochenende besser wäre.
Zum Beispiel… noch ein paar Tage Reykjavík anhängen?
Für London hin und zurück habe ich jetzt 161,ebbes gezahlt. Nach Reykjavík würde ich für 297 oder 325 Euronen hin + zurückkommen.
Hmm… Allerdings würde das auf unseren D&D-Termin fallen. Es sei denn, ich fahre einen Tag später…

Das wären also ein paar Überlegungen.

Dann haben alle Mitarbeiter von unserer Firma ja auch eine sogenannte Shopping-Card bekommen. Schon seit einigen Jahren. Da kommt monatlich die Anwesenheitsprämie drauf. (Zurzeit sind das maximal um die 15 Euro – bis das Jobticket wieder teurer wird. Zumindest für mich als Jobticket-Nutzer.)
Jetzt habe ich da inzwischen auch schon wieder 200paarn60 drauf, und habe keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. Meinen letzten großen Betrag, den ich auf der Karte hatte, habe ich vor ca. 3 Jahren dazu genutzt, meiner Mutter ein Smartphone zu kaufen. Inzwischen kann sie damit auch ganz gut umgehen. Und sie steht so seitdem auch wieder etwas mehr mit ein paar ihrer Geschwister im Kontakt.

Doch was sollte ich mir da vielleicht gönnen?

Vor meiner ersten Islandreise hatte ich mir ja tatsächlich mal einen ebook-Reader gekauft, da ich mir mal ein Bundle an E-Reisebüchern gekauft hatte. Da war Island auch mit dabei – deswegen mal einen Reader. Und zwar ein Pocketbook Aqua 2. Allerdings habe ich es irgendwie nicht wirklich benutzt. Und wirklich gut lesbar fand ich das Reisebuch auch nicht wirklich. Vielleicht deswegen.

PocketBook E-Book-Reader in einer schwarzen Hülle. Auf dem Display sind die Cover der ersten drei Bücher der Flüsse von London-Reihe zu sehen: Die Flüsse von London Schwarzer Mond über Soho Ein Wisper unter Baker Street und in der rechten oberen Ecke ein 3 in 1Nun habe ich mir für London tatsächlich das Bundle, welches der DTV-Verlag für die ersten 3 Flüsse-von-London-Bücher gemacht hat, gekauft. Nachdem ich meinem Reader wieder Leben, sprich Strom, eingehaucht hatte. Und nun muss ich sagen, dass diese E-Books auf dem Reader richtig gut und vor allem lesbar aussehen. Es macht wohl einen Unterschied, ob es ein rein buchstaben-gedrucktes Buch ist – oder etwas mit Grafiken oder Bildern. Von daher frage ich mich jetzt, was da vielleicht besser wäre: Sollte ich mir vielleicht ein neues Tablet kaufen, auf dem ich dann auch Comics lesen könnte? Von denen habe ich auch ein paar Bundles. Oder eher einen Reader mit farbigem Display? Also sprich das Pocketbook InkPad Color 2? Oder noch etwas warten + dann die Neuankündigung?
Vielleicht könnte ich mit dem Color 2 dann auch mal die ganzen Rollenspielbücher, die ich ebenfalls elektronisch habe, ansehen?
Was ich wohl auch mit einem Tablet machen könnte… *sfz*

Na ja, muss ich mal sehen. Aber ich habe nichts gegen irgendwelche Meinungen dazu einzuwenden. ;o)

Was gäbe es denn sonst noch so zu erzählen?
Ein-zwei Punkte hatte ich doch. Hoffentlich fallen sie mir auch ein. ;o)

Ein Punkt wäre, dass ich voraussichtlich so in zwei Wochen mal Drachenechse + Fuchs im Pott besuche. Wenn Fuchs bis dahin wieder fit ist. Das müssen wir noch sehen.

Was war denn noch…

Ich kann meinen Reisepass die Woche abholen. Der scheint bereits fertig zu sein. Auch wichtig für London.

Ach genau. Schreiben.
Und zwar an der Geschichte, die ich … 2016? angefangen habe. Das letzte Mal hatte ich 2019 daran geschrieben. Ansonsten seitdem vielleicht mal über die Charakter-Namen nachgedacht, oder nach einem Schreibprogramm für meinen Rechner gesucht, das praktischer als Word dafür wäre. Ich habe mich auch für eines entschieden… weiß jetzt aber gerade nicht, wie es heißt.
Zumindest habe ich mir etwas auf meinen großen Kasten geladen.

Und jetzt habe ich tatsächlich am 21. Juli endlich mal wieder angefangen, weiterzuschreiben.
Ich hatte nun bereits einige Tage das passende, schreibförderliche Arbeitsumfeld, so dass ich inzwischen um die 48 Seiten A5 geschrieben habe. Yay!
Das finde ich gar nicht mal so schlecht.
(Kleiner Anhaltspunkt: Das Vorgeschriebene dieses Beitrags sind 6 Seiten A5.)
Und da dieses Arbeitsumfeld wohl bis auf die letzten 3 Tage im August fortdauern wird, könnten da noch das ein oder andere Seitchen dazukommen.

Ausschnitt aus meinem Blog-Vorschreibbuch. Da steht geschrieben: Dies auch wegen einer Unterhaltung, die in einem Discordforum lief über das Schreiben mit der Hand. Weil Unterschriften bzw. Namen für eine virtuelle Geburtstagskarte gesammelt wurden. Und es da dann welche gab, die seit der Schule nicht mehr mit der Hand geschrieben haben und deshalb ganz aus der Übung waren. Einer meinte, er hätte für eine leserliche Variante seines Namens eine halbe Stunde gebraucht.Auf jeden Fall will + werde ich da weiter irgendwas schreiben. Und seien es Briefe an Leute, die ich mir aus meinem Adressbuch ausdeuten werde. Letzte Woche musste das meine GST ausbaden. ;o)
Oder irgendwelche Beiträge, so wie ja auch diesen hier.

Na ja.

Ich denke, das wäre es fürs Erste wieder.

Es sind noch Seiten im Buch vorhanden – also kann in Zukunft durchaus wieder etwas kommen. Im Juli war ich ja auch besonders fleißig.

Ach ja, zum 1.8. habe ich dem ehemals blauen Vogel auf Wiedersehen gesagt. Bzw. wohl eher Tschüss.
Die können ihren Scheiß da jetzt ohne mich weiterverzapfen.
Stampfe ich halt nun mit dem Elefanten durch die Gegend. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Vergangen…heit

Letzte Woche habe ich meine Vergangenheit weggeschmissen.

Einfach weg.

Warum?

Nun…

Letzte Woche hatte ich endlich mal wieder eine ganze Woche Urlaub. Doch dieses Jahr habe ich diesen Spätherbst-Urlaub mal nicht zum Verreisen genutzt. Es ging nicht auf die Insel – weder die kleine, noch die große. Auch wenn ich durchaus Lust gehabt hätte, mal wieder zu fahren. Aber dann doch irgendwie nicht genug.
Also blieb ich zu Hause.

Wie sich herausstellte, war dies auch ganz gut so. Denn so konnte ich diese Woche dazu nutzen – konnte? Musste! – meinen Keller etwas auszumisten. Denn der soll gemacht werden, weswegen alles aus meinem Keller raus musste.

Ich sage es mal so: Von den Jägern und Sammlern der Vorzeit ist bei mir definitiv mehr Sammler übriggeblieben. Ich werfe eher ungern was weg – weswegen beim damaligen Umzug hierher auch vieles einfach in Kartons und dann hier in den Keller gestopft wurde.
Und seitdem standen diese Kartons zum großen Teil unberührt dort herum.
(Der Umzug war vor inzwischen 6 (!) Jahren.)

Wenn der Schornsteinfeger nicht an einen Kaminzugang in meinem Keller gemusst hätte, wäre da noch weniger passiert. So musste ich wenigstens diesen Zugang „freischaufeln“.
Aber seitdem…

Doch jetzt war es soweit. Es wurde ausgemistet. Mit der Hilfe meiner Mutter – wie Mütter halt helfen, meine mir zumindest. Auch wenn es ihr in manchen Punkten nicht schnell genug ging.

Manches war schnell entschieden.

So bei manchen Spielsachen, die an meine Schwester, bzw. die Kinder meiner Schwester gingen. z.B. die 1:72-Modellfiguren, die ich bestimmt teilweise schon 40 Jahre habe… hatte; Legofiguren und -steine; Playmobilsachen… aber da nicht alles. Die 10 kg-Waschmittelpulver-Trommel voll mit Playmobilkleinzeug habe ich vorerst behalten. Aber so Extrafiguren und Ritter etc.
Meiner Mutter habe ich für ihr Flohmarktfach noch Ü-Ei-Kram mitgegeben, und Modellautos… und und und.
Das war alles relativ einfach.

Was dann lange gedauert hat, das war der Papierkram.

Den ersten Papierschwung habe ich noch im Keller aussortiert.

Dies war der Punkt, den meine Mutter schneller gemacht hätte. Die hätte gesehen ‚Papier? Kann weg.‘ – und Schwupps! wäre alles sofort en bloc ins Altpapier gewandert. Das kann + konnte ich nicht – noch nie. Wirklich nicht. Auch bei mir lag es dann zwar im Altpapier, doch ich musste zumindest jedes Blatt mal angesehen haben.

Vor der kleinen Auslagerung aus meinem Keller raus gab es letztendlich noch etwa 4 Kartons, die nicht geklärt waren. Davon waren wenigstens zwei Kartons nur Papiere, die ich dann alleine in meiner Wohnung aussortiert habe.

Ja.

Da habe ich dann also meine Vergangenheit weggeschmissen.

Alte Schulsachen aus meiner Realschulzeit. Pseudokram. Und hauptsächlich Briefe, Briefe, Briefe.

An mich und von mir.

Ich hatte mir bereits vor über 20 Jahren angewöhnt, Briefe, die ich geschrieben habe zu kopieren. Damit ich auch bei einer längeren Schreibpause noch wusste, um was es ging.

Und ich stelle fest: Ich habe doch mehr geschrieben, als ich gedacht hätte. Und an viel mehr Personen. Meist weiblich. Die jetzt folgende Aufzählung birgt keine Garantie für Vollzähligkeit, und bedeutet keine Wertung über die Wichtigkeit des Briefwechsels. Es sind einfach Namen, an die ich erinnert wurde und an die ich mich hier jetzt gerne weiter erinnern möchte:

Hanka, Daniela, Alex, Steffi, Bärbel, Birte, Hanne, Kathrin, Steffi, Suse, Katja, Wendy, Antje, Simone, Norman, Dörte, Nicola, Juliette, Noemi, Ela, Vampirli (Anja), Tina, Psyche, Guru, Birgit, Katja, Leonie, Babsi, Christian, Riki, Swetlana, Kirsten, Sandra, Herbert, Petra, Harisharan, meine Schwester

Es gab Ansichtskarten von meinen Eltern; von mir; an mich… Kreative Post von mir auf einer Faxpapierrolle. Da konnte man wirklich von einem Meter Post sprechen. Briefe auf mehr Kontaktanzeigen von mir, als ich mich erinnern konnte. Schulhefte, Arbeitshefte…

Das ist jetzt alles weg. Zumindest so gut wie. Gedanklich ist es wenigstens nicht mehr da. Meine Vergangenheit liegt auf dem Müll – genauer Altpapier.

Was ich behalten habe sind Adresslisten. Von Theatergruppen und Schulklassen. Real- und Berufsschule.

Ich habe etwas aus meiner Schulzeit aufgehoben, von dem ich jetzt denke, dass mir dies noch einen guten Ansatz für einen oder mehrere neue Blogs bietet. Wenigstens einen.

Fotos habe ich behalten, sofern sie nicht ganz unscharf oder ohne Motiv waren.

Ich habe alte Texte + Textfragmente behalten, während ich diverse kitschige Verse dem totalen Vergessen überantwortet habe.

Und so ging meine Vergangenheit von mir.vergangenheitskarton
Bzw., wenn dieser Karten ganz leer ist, ist meine Vergangenheit dahin. Ein Teil ist schon weg. Der Stapel stand ursprünglich über und war bestimmt 10-15 cm höher.

Das Sich-Trennen von den Spielzeugen geht mir nicht so nah, wie mich das Trennen von meiner Post beschäftigt. Denn all die Zeilen von mir, in denen ich mich teilweise immer noch so gut bei kurzen Überfliegen und Einblicken wiedererkannte… So fühlt es sich an, als würde ich mich selbst wegwerfen.

Ich – bereit für die Entsorgung.

 

Ok, ok. Ich mache gerade ein wenig auf Drama-King und übertreibe… etwas. ;o) Doch vielleicht kann dieses Gefühl ja auch jemand nachvollziehen? Oder stehe ich da alleine?

Sei es, wie es sei.

Mein Keller ist jetzt zumindest frei wie gefordert.
Ein Großteil meiner Vergangenheit ausgemistet + weggeworfen.
Und somit ungeschrieben.

Ziel erfüllt?