Digitale Spielereien

Zwei unterschiedlich große Handys liegen nebeneinander, Auf dem rechten, kleineren, steht Samsung.

Digital leben ist ja heute für viele Leute gar nicht mehr wegzudenken. Dazu muss mensch sich nur mal umsehen, wenn er/sie an einer Haltestelle auf Bus oder Bahn wartet – oder dann in derselbigen.

Nur, mit dem Umsehen wird es für die meisten schwierig, da die Augen auf das digitale Gerät vor einem in der Hand gerichtet sind. Und das manchmal gar beim durch die Gegend laufen. *Augenroll*

Gut, mein Communicator gehört ja auch in diese Kategorie der digitalen Geräte. Allerdings habe ich in der Regel oft keine Lust, die ganze Zeit auf diese Scheibe zu glotzen, wenn ich auch sonst nicht viel anderes machen kann. Doch in der Bahn schaue ich mich meistens um oder zum Fenster raus… oder ich habe meine Augen zu + versuche zu schlafen und für andere nicht da zu sein. Sozusagen. ;o)
Nur, weil ich so etwas besitze, bedeutet das nicht, dass ich es ständig in der Hand haben muss. Ich halte es eh zu viel in der Hand.

Dabei gibt es bestimmt auch ein paar eher nützliche Sachen, die ich damit machen könnte. Allerdings müsste ich mich dann ja aber mehr als sonst damit beschäftigen.
Eher unwahrscheinlich. ;o)

Gut, letztens habe ich mich tatsächlich mal ein wenig mit dem Gerät beschäftigt, und bin über die Widgets „gestolpert“.
Wieder ein Punkt mehr, wie jemand sein digitales Gerät vor sich einstellen kann. Und manche Sachen könnten/sind vielleicht sogar nützlich. Oder zumindest sinnvoll.
(Ich würde Widgets als Abkürzungen zu manchen Stellen im digitalen Geräteuniversum bezeichnen, zu denen mensch auch mit ein paar Klicks mehr kommen kann.)

Warum ich darüber gestolpert bin?

Weil ich für ein Punktesammelprogramm die digitale Sammelkarte brauchen könnte. Die soll ich zwar auch mit meinem Wallet verknüpfen können, doch stimmt da die Nummer nicht.
(Weil ich beim Anmelden + Registrieren bei diesem Programm zu ungeduldig war und nicht warten konnte. So habe ich meinen ersten Anmeldeversuch dann wieder gekündigt und es nochmal versucht. Tja, und wenn ich nun diesen letzten Versuch verknüpfen will, wird mir immer der erste Versuch angezeigt. Ich denke, das ist ungünstig zum Sammeln.)

Nun habe ich gesehen, dass das Sammelprogramm Widgets hat. Ich hatte Zeit – und Lust – und habe dann halt mal nachgesehen. Und wie ich schon dabei war, auch gleich mal, was es sonst noch so für welche gibt.
Das waren einige.

Ich könnte mir nun meine Nutzungszeit anzeigen lassen. Sicher interessant – doch für andere bestimmt sinnvoller. ;o)

Auch nicht schlecht ist es, sich anzeigen lassen zu können, wieviel Volumen an Datennutzung ich noch habe. Auch wenn mein mögliches Volumen wohl eher sowieso nie erreicht wird. Zumindest wohl nicht auf/mit dem Communicator. Hätte ich ein Tablet mit größerem Bildschirm, wäre ich sicher auch eher mal versucht zu streamen.

Ich habe mir nun also mal die digitale Sammelkarte griffbereiter abgelegt. Und ein Blick aufs Datenvolumen schadet auch nicht.
Der Rest?

Für mich im Moment nicht wichtig oder sinnvoll. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt. Doch jetzt brauche ich die Abkürzungen nicht wirklich. Da kann ich auch noch den längeren Weg gehen. Und um zu sehen, wie das Wetter ist, dazu kann ich auch rausschauen. Da benötige ich diese digitale Scheibe in der Hand auch nicht für. ;o)

Also ja. Es kann sinnvoll sein, sich mal mit den verschiedenen Sachen seiner digitalen Geräte zu beschäftigen, um zu sehen, was für digitale Spielereien sie so zu bieten haben.
Ich habe nur meist keine Lust dazu. Doch nach mir müsst ihr euch da ja auch nicht richten. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Kleiner Gefühlswetterbericht

Und nun zum Wetter:

Momentan mehrere leichte Fälle von Genervt-sein und Gibt’s-doch-nicht.

Zum einen der heute herausgekommene neue Dienstplan für März.
Da sind momentan wieder nur zwei ganze Tage in der Frühschicht geplant.
(Zum Meckern über meine Firma habe ich noch einen Beitrag geplant – der nun schneller kommen kann als gedacht.)

Dann gestern per Sofort-Kauf etwas bei einer Online-Versteigerungsplattform gekauft.
Heute morgen um 10 kam dann eine Mail, in der mir der Kaufbetrag zurückerstattet wurde
und eine zweite Mail, dass der Verkäufer den Kauf abgebrochen hat.
Ohne irgendeinen weiteren Kommentar.
Seltsamerweise wird der entsprechende Artikel aber weiterhin noch als vorhanden angeboten…
?!?
Glaub ich ja wohl nicht…
Bin mal gespannt, was er auf meine Nachricht jetzt antwortet.

Außerdem müsste ich jetzt noch abklären, wie lange ich meine Garage habe.
„Bis März…“ – heißt das jetzt, dass der März noch drinnen ist – oder ich jetzt langsam wieder auf die Straße muss mit Flip?

Ja – das wäre der kurze Gefühlswetterbericht.

Nun weiter im Programm.

 

 

Sauer macht lustig… nicht unbedingt

Guten Tag, Herr mit Pfeife vor der Couch.
Im Rahmen der Emanzipation und Gleichberechtigung kann es natürlich auch eine Frau mit Pfeife sein. Von mir aus auch mit Zigarette. Aber ich finde, Pfeife riecht besser.
Ich habe mir wieder Gedanken für die nächste Sitzung gemacht. Ich wäre dann soweit, wenn Sie es auch sind.
*auf der Couch gemütlich mach*

Man hatte mich vor einiger Zeit aufgefordert, sauer zu werden.
Auf Kommando geht das nicht – aber Gedanken hab ich mir darüber gemacht.
Was bringt mich dazu, auf jemanden sauer zu werden…
Es sind mir jetzt zumindest zwei Möglichkeiten eingefallen.

Die erste Möglichkeit ist, dass ich mich verarscht fühle.
Vor Jahrzehnten hab ich einen Korb bekommen, mit der Erklärung
„Ich will keinen Freund, der mehr als 5 Jahre älter ist.“
Die Differenz war genau 10 Jahre und 1 Tag.
Ich fand die Begründung damals schon schei… blöd.
Aber gut.
Als sie dann nicht mal ein ganzes Jahr später nach dem Korb berichtete, sie sei jetzt mit einem anderen zusammen… den ich auch kenne und der sogar noch zwei Jahre älter ist als ich… tja.
Da war ich sauer.
Ziemlich sauer.
So sehr, dass ich mein Motorrad in einer Kurve zu schnell im Graben geparkt habe.
Auf einer mir bekannten Strecke.
Die Lehre für mich?
Sauer Motorrad fahren ist nicht gut.
Und Felgen für das Hinterrad dauern, bis sie da sind.
Und wenn ich dieser Dame jetzt wieder begegne, sag ich vielleicht Guten Tag – ansonsten red ich nicht mehr mit ihr. So praktiziert vor ein paar Jahren bei einem Gruppentreffen.

Die zweite Möglichkeit, die mir in den Sinn gekommen ist, ist ignoriert zu werden.
Damit meine ich nicht, wenn alte Kollegen oder Bekannte eher weniger auf Briefe, Karten, mails antworten. Oder Verwandte.
Sondern mehr, wenn man mit einer Person gut zurechtgekommen ist, und man viel geschrieben/geredet hat.
Dann ist diese Zeit vorbei.
Ich bin ja der festen Überzeugung, dass mann/frau noch miteinander reden kann, wenn man nicht mehr zusammen ist. Klappt hervorragend mit meiner Drachenechse. ;o)
Wenn aber nicht auf normale, eher zaghafte, Kommunikationsversuche reagiert wird – ich meine damit keine täglichen oder wöchentliche Anrufe/mails/SMSe – sondern eher so 2 SMSe, verteilt auf 3 Monate…
Dann fühle ich mich irgendwann ignoriert.
Und will auch irgendwann nicht mehr reden.
Auch nicht übers Wetter.

Das heute übrigens endlich mal wieder Regen im Angebot hat. Endlich mal nicht ganz so heiß.
Hätte es da heute nacht nicht schon regnen können, als irgendwelche Nachbarn meinten, draußen Party zu machen und die Musik schallen zu lassen – DRAUSSEN – bis um 02:30 Uhr Besuch von Herren in Grün oder Blau kam?
Da ich schon um 2:55 Uhr wieder aufstehen durfte…
Oh – ich glaube, das kann mich auch sauer machen.
Und es war das erste Mal, das ich daran dachte, selbst die Polizei anzurufen…
Haben zum Glück andere erledigt – ich fand es trotzdem unmöglich.

Partygrund
Ja. Wollt ich nur loswerden.

Und selbst?
Wie schmeckt die Pfeife/Zigarette/der Kaugummi?
Und was macht Sie sauer?