
Heute ist Weltspartag.
Morgen ist Halloween.
Doch während ich für dieses Jahr nichts zu Halloween geplant habe, auch wenn ich momentan frei habe – das Final ist halt schon 5 Jahre zu – kann ich sagen, dass ich dieses Jahr gewissermaßen etwas für den Weltspartag getan habe…
Früher war das ja ein besonderer Tag – so vor 40 Jahren. Wie jede/r noch die Spardosen in die Sparkassen gebracht hat, um das Geld auf die Sparbücher zu bringen. Und dafür gab es tatsächlich auch noch ’ne Kleinigkeit von der Bank. Und sei es das Knax-Heft. ;o)
Tja – damals gab es auf Sparbücher ja zumindest noch ein wenig Zinsen. Nicht die Welt, doch immerhin. Inzwischen… *abwink*
Als ich vor jetzt bald 20 Jahren am Flughafen angefangen habe, war der Stundenlohn 7 Euro 58! Das war vielleicht besser als nichts, doch die Welt war es auch nicht. Darüber habe ich mich ja hier kurz ausgelassen, in meinem Beitrag zum Thema Streik.
Mein Lohn in den ersten Flughafenjahren war auf jeden Fall nicht genug, um davon auch noch groß was anlegen zu können. Ich habe dann zumindest einen ersten Sparplan mit 15 Euro im Monat angefangen, damit ich meiner Nichte zu ihrem 18. etwas mehr als nur 10 Euro hätte geben können.
Inzwischen ist dieser erste Sparplan auf über 3000 angewachsen – und ich habe dann doch langsam mal genug verdient, dass ich meiner Nichte nicht von dem Sparplan was geben musste, sondern ich konnte es mir so leisten. :o)
Vor ein paar Jahren – genauer 2017 – habe ich dann mal mit anderen Sparplänen angefangen. Zwei Fonds, auf die ich im Monat immer 25 Euro angespart habe. Rein nach dem Motto ‚Kleinvieh macht auch Mist‘.
Mein VnvO war von dieser Variante des Anlegens nicht so begeistert. Daran kann ich mich noch erinnern, als wir beim Familientreffen darüber mal gesprochen haben. Er hat mir nach dem Treffen dann sogar eine Mail mit einem entsprechenden Finanz-Newsletter weitergeleitet. :oD
Da ich aber ja nicht wirklich viel zum Anlegen hatte, war mir dieser Widerspruch nicht so wichtig. Ich war halt der Meinung: Überhaupt erstmal mit was anfangen. Und 50 Euro im Monat war nicht wirklich viel. Doch immerhin etwas.
Wenn ich nicht irre, habe ich diesen Sparplänen auch zu verdanken, dass ich auf das Online Banking umgestiegen bin. Keine Ausdrucke mehr von Kontoauszügen, die dann noch irgendwo übersichtlich abgeheftet werden sollten. Stattdessen einmal im Monat einen digitalen Auszug, den ich einfach in digitalen Ordnern auf meinem Rechner ablegen kann. :o)
Komplettes Online-Banking war das dann zwar noch nicht – das kam dann 2022? Etwa. Hätte ich es vorher schon richtig gemacht, hätte ich mir vielleicht 2020 mal ein paar Anteile mehr von einer Sache geleistet. *schulterzuck*
Nun – ich habe also 2017 angefangen – und bin immer noch dabei. Inzwischen sogar ein wenig mehr – weil der Lohn am Flughafen auch mehr geworden ist. Und mal ehrlich: Wieso soll mein überschüssiges Geld auf meinem Girokonto Spinnweben ansetzen? Da kann ich es auch ein wenig arbeiten lassen. Sozusagen.
Mitte Oktober habe ich nun eine Werbung bei der Sparkasse gesehen, um junge Sparer für Fonds zu interessieren. Und da dachte ich mir, dass ich meine Niffen ja vielleicht dafür interessieren könnte, wenn ich ihnen die Sache für ein Jahr finanziere? Einfach, damit sie damit überhaupt mal angefangen haben. Und nach dem Jahr können sie es ja einfach stehen lassen.
Erst habe ich meiner Nichte von diesem Gedanken erzählt, und dann allen dreien eine Mail geschrieben, in der ich ihnen den Vorschlag unterbreitet habe. Zusammen mit einem Link, damit sie sich die Sache mal ansehen können. Denn die Jungs waren da noch mal mit den Eltern im Urlaub, bzw. Ferien.
Gestern nun war der erste Termin zu dieser Geschichte: Ich war mit meiner Nichte beim Bankberater. Der war sehr nett, und hat sich auch die Zeit genommen, mit ihr mal über das Thema Finanzen, Zinsen, Sparen und Investieren zu reden und zu erklären. Und ich war dabei, quasi als Unterstützer.
Sie hat mit ihm nun also besprochen, wieviel und was sie sparen will/wird. Wir waren da fast zwei Stunden in dem Gespräch. Er wird nun alles weitere vorbereiten, und dann machen sie am Montag alles weitere alleine klar – und ich brauch dann nur die entsprechende Kontonummer, damit ich weiß, wohin mit meinem Geld. ;o)
Morgen geht es mit einem Neffen hin, der bereits erste Erfahrungen diesbezüglich mit dem Opa gemacht hat. Das bedeutet, das wir morgen wohl nicht mehr so lange brauchen, da er schon angefangen hat mit Sparen und tatsächlich von sich aus noch was anderes sparen wollte. Da kommt meine Unterstützung ja genau richtig. :o)
Neffe Zwei muss noch einen Termin beantragen. Anscheinend wollte er mich deswegen nochmal anrufen, doch bisher habe ich noch nichts gehört. Ich habe ihm jetzt mal meinen Novemberplan geschickt und ich konnte ihn auch schon informieren, dass – wenn ich dann zu seinem Termin nicht kann, der Opa auch mitgehen würde. Jetzt muss er halt nur mal zu Potte kommen. Die Aktion geht noch bis Ende November.
Ich selbst fand das Gespräch gestern auch nochmal so interessant, dass ich heute selbst in meinen Sparplänen noch ein wenig rumgeändert habe. Das hatte ich schon Mitte des Monats mal, doch jetzt nochmal. Denn eine der Sachen, die meine Nichte empfohlen bekommen hat, hat mich selbst auch interessiert. Also fang ich das nun auch noch an, ein wenig zu sparen.
Vorhin wollte ich es dann auch mal genauer wissen. Ich habe mich hingesetzt, und habe meine ganzen Beträge, die ich für dieses Sparen bisher bezahlt habe (plus die jährlichen Gebühren) zusammenaddiert – und habe es mit meinem aktuellen Wertestand heute verglichen. Da komme ich immerhin auf ein Plus von etwas mehr als 14%. Das ist definitiv mehr, als irgendein Sparbuch ausgespuckt hätte. ;o)
Und das war also mein Wort zum Weltspartag. ;o)
