55 Punkte – Bestanden.

Einladung zur Rezertifizierung

Datum 24.02.2016

Datum: 10.03.2016
Uhrzeit: 12-13 Uhr
Raumnummer: 201.7078

Ich hatte ja angedro…kündigt, das ich heute was kurzes schreiben werde.
Et voilà!

Ich hatte heute wieder das zweifelhafte Vergnügen meiner… Leistungsüberprüfung?
Nun, ich durfte heute wieder mal meine Rezertifizierung machen. Wie alle etwa 3 Jahre. Das letzte Mal war im November 2021. Von daher war mir schon klar, dass ich dieses Jahr irgendwann wieder „fällig“ bin. Genau wusste ich es seit letzter Woche. Da durfte ich im Betriebsbüro anrufen. Ich dachte ja erst, das es um meine Urlaubsbeantragungen ging, doch nein. Stattdessen wurde ich über meine Rezi heute informiert.

Wenn ich jetzt so in den Tiefen meines Blogs nachsehe, stelle ich fest, dass dies bereits meine 5. Rezi gewesen ist. Ach, das Ergebnis von heute seht ihr ja oben im Titel. Und Dank der ganzen Beiträge hier kann ich sogar nachvollziehen, wann ich wieviel Punkte gemacht habe. Wie praktisch.
Am besten war ich noch bei der ersten. 57 Punkte von 60 waren schon nicht schlecht. Dann ging’s abwärts: 51 Punkte, 49 Punkte… 2021 ging es dann wieder leicht nach oben mit 51 Punkten – und heute also 55. (Und damit einen Punkt mehr als ein Kollege aus meiner Abteilung, der auch mit mir Rezi hatte. Ha. ^^)

Es ging direkt los mit dem ersten Gegenstand im ersten Koffer. Etwas elektronisches. In der Schulungsabteilung würde da auch gerne mal eine Bombe draus gemacht. Um sicherzugehen, habe ich mich also erstmal dafür entschieden. Und dann kam Koffer um Koffer… aber keine weitere Bombe.
Tatsächlich kam die erste richtige dann in Koffer Zwölf von Fünfzehn. Und war sowas von eindeutig. Die zweite und damit letzte kam dann im letzten Koffer, genauso eindeutig. Also habe ich den ersten Gegenstand in einen Alltagsgegenstand geändert.

Die verbotenen Gegenstände waren eigentlich auch ziemlich eindeutig. Allerdings ist bei mir dann die Unsicherheit vorhanden, was wirklich verbotene Gegenstände in der Fluggastkontrolle sind. So heißt es, das Werkzeuge verboten sind. Doch ein Phasenprüfer… zählt er jetzt als Werkzeug? Oder doch nicht? Und wie ist das mit der ein oder anderen Flüssigkeit?
Gut, unser Prüfer hat erst über alles gesprochen, wobei auch die Sache mit den Flaschen erwähnt wurden. Außerdem das die Messer eindeutig zu erkennen sein werden, und es dann nicht um die Zentimeter der Klinge gehen wird.
Trotzdem bin ich mir in manchen Sachen unsicher.
Ich weiß, dass ich bei der Prüfung mit den 49 Punkten Klebebänder als verboten markiert hatte, weil… ich wohl einfach zu viel Phantasie hatte. Dieses Mal nicht. Auch die Zündkerze war für mich dieses Mal Alltag – auch wenn da irgendwann in der Schulung mal Zeug erzählt worden ist.

Egal. Geschafft. Wieder mal.

Ich hatte zwar vorher gut in der Kantine in meiner Pause gegessen – doch zur Feier des Tages habe ich dann, wieder zurück im Gamma-Raum, die letzte Wurst verdrückt, die heute von Kollegen ausgegeben wurde. Da halte ich mich meist raus, da ich immer in die Kantine gehe, doch zur Feier der bestandenen Rezi habe ich da mal eine Ausnahme gemacht. Jetzt habe ich wieder etwas mehr als 2 Jahre Ruhe, denke ich.

Und wie ich an der Stechuhr dann zum Schluss gehört habe, ist wohl tatsächlich einer unserer Kollegen aus der Spätschicht durchgefallen wegen irgendwas mit Flaschen.

Sicher ist sicher.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Das Ergebnis lautet…

 

Ich bin Euch da ja noch eine Auskunft schuldig.

Ich hatte heute, wie angekündigt, meine inzwischen vierte Rezi. Wir haben den TÜV, alle 2-3 Jahre – sprich eine Untersuchung beim Arbeitsmedizinischen Dienst. Den hatte ich auch dieses oder schon letzte Jahr.
Und dann gibt es spätestens alle 3 Jahre den – nennen wir es mal Erkennungstest.
Sehe ich noch, was ich sehen soll?

Nun, ich habe inzwischen – in meinen anderen Beiträgen dazu – ja schon genug darüber geschrieben. Irgendwann wiederhole ich mich da nur noch. Deswegen komme ich dann ma einfach flott zum heutigen Test.

Ich wusste seit gut einer Woche, dass ich ihn heute haben werde, also mehr als genug Zeit, mich darüber verrückt zu machen.
Ich leide jetzt nicht wirklich unter Prüfungsangst. Vielleicht bin ich doch ein wenig nervös, doch insgesamt sehe ich solche Prüfungen eher stoisch.
Augen zu und durch.

Ok – in diesem Fall ist AUGEN AUF wohl geschickter.

Praktischerweise war der Termin für meine heutige Prüfung auf die letzte Stunde vor meinem Feierabend angesetzt. Also von 13 bis 14 Uhr. Entsprechend habe ich mich rechtzeitig auf den Weg gemacht und bin zusammen mit einem Kollegen dann gut 10 Minuten früher am Prüfungsort aufgeschlagen. Und weil wir die letzten waren, die noch gefehlt hatten, konnten wir gleich mit dem Prozedere anfangen:
Fühlen wir uns jetzt in der Lage, nun diesen Test zu schreiben?
Fühlen wir uns fit und gesund genug dazu und stehen nicht unter Drogen- oder Alkohol- oder anderen Einflüssen?
Attacke!

Die erste gesuchte Bombe kam recht früh und war deutlich zu sehen. Das ist immer beruhigend. Ein-zwei Koffer später kam dann ein Gegenstand, bei dem war ich mir unsicher, ob das schon die zweite sein sollte? Doch nach einigen weiteren Koffern kam dann eine deutliche Nummer 2 – weswegen ich den Gegenstand, bei dem ich mir unsicher war, am Schluss zu einem Alltagsgegenstand degradiert habe.

Es waren – gefühlt – wieder sehr viele Alltagsgegenstände. Kaum etwas, bei dem mensch das Feld „Verbotener Gegenstand“ ankreuzen musste. Deswegen habe ich da bei einigen Sachen, die ich nicht genau zuordnen konnte, lieber die böse Variante gewählt.

Nachdem wir durch waren mit dem Test, wurden wir vor die Tür geschickt, damit er ausgewertet werden konnte. Und da wir in diesem Durchgang nur fünf Leutchen waren, ging das alles auch ganz flott. Auch einige der anderen waren über die Vielzahl der normalen Sachen fast verzweifelt, sag ich jetzt mal. Wenn wir Schulung haben und da Bildschirmauswertung machen, sind wir anderes gewöhnt.

Nach nicht langer Wartezeit ging es also wieder in den Prüfungsraum, und nachdem der Prüfer gefragt hatte, ob wir damit einverstanden sind, alles offen mitzuteilen – oder ob jemand lieber das 4-Augen-Gespräch möchte…
Wir waren alle für offen raus – denn wenn jemand durchgefallen sein sollte, spricht sich das dann eh schnell rum. Also what shells. ;o)

Nun – mein Ergebnis lautet:

Bestanden.

Mit 51 Punkten – wieder mal.

YES!

Damit habe ich also wieder gut 3 Jahre Ruhe und ihr wisst jetzt auch Bescheid.

So waren wir dann bereits um halb Zwei fertig – da bin ich dann nochmal ein halbes Stündchen rumgestrunzt. Weil – wann kann ich das sonst? Ich komme doch dafür nicht extra her. Bin ich Touri? ;o)

Und so geht es dann morgen Nachmittag nach Bad Homburg, um dort mit ein paar Leuten am Rad zu drehen. Und am Sonntag mache ich auf dem Rückweg noch einen Abstecher zu Fuchs und Drachenechse, um den Fotoapparat und Diverses vorbei zu bringen – und um überhaupt mal wieder Hallo zu sagen.

Und mal sehen, wann ich dann hier wieder was loswerden will.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.