Balkongäste

Waschbär in der Nacht beschäftigt sich mit dem Meisenknödel-Halter auf dem Balkon

Ich hatte ja noch den Beitrag für Irland angekündigt. Dazu kann ich sagen, dass ich ihn bereits vorgeschrieben habe, doch zum Abtippen fehlte mir noch die Muse. Außerdem muss ich noch meine Fotos etc. genauer sichten, damit ich weiß, was ich hier dann zeigen will.
Und vielleicht werde ich auch noch etwas anderes versuchen.
Aber das dauert noch ein paar Tage.

Weswegen ich jetzt hier direkt in die Tasten haue, um mal wieder einen kurzen Bericht einzuschieben, liegt an einer Begegnung von heute Morgen.
Quasi.

Papa Amsel am Meisenknödelhalter, darunter zwei junge Amseln im braunen Jungvögel-FederkleidIch habe ja bereits mehrmals über die Besucher meines Balkons berichtet, die sich so haben blicken lassen, seit ich Wasser bzw. jetzt ja auch Meisenknödel zur Verfügung stelle.

Zu meinen Stammgästen zählten ja Herr und Frau Amsel – inzwischen auch mit Kindern.
Auch Kleiber und Rotkehlchen und natürlich die Blaumeisen lassen sich immer wieder blicken.
Einmal habe ich auch schon einen Star gesehen – und letztes Jahr ja das Eichhörnchen mit der Wildkamera.

Als ich heute Nacht vor meinem Wecker um 03:15 Uhr wachgeworden bin, habe ich Geräusche von meinem Balkon gehört. Ich habe mich ein wenig gewundert, was für ein Vogel denn da mitten in der Nacht zugange ist.

Nachdem ich dann mal nachgesehen habe, musste ich feststellen, dass es sich bei dem nächtlichen Gast NICHT um einen Vogel handelte.
Nein, ein Waschbär war dabei, an die Knödel im Halter zu kommen.

:oO

Amsel am Planschen im Vogelbad-GIFMeine Abschreckungsspritze, die ich auf meinem Balkon habe und zum Tauben verscheuchen nutze, war noch mit Wasser gefüllt, so dass ich dem Bären eine Dusche verpasst habe. Allerdings habe ich dann nicht mitbekommen, in welche Richtung er runter ist – und bevor er in meine Wohnung geht, habe ich da die Tür lieber zugemacht.
Als ich dann von der Arbeit nach Hause kam, war der Halter unten offen und nur noch ein Knödel drinnen.

Tja, und nun darf ich mir Gedanken machen, wie ich das in Zukunft handhaben will.

Meinen neuen Eimer mit Knödeln habe ich nun erstmal in die Wohnung gestellt. Nicht, dass beim nächsten Besuch das Bärchi sich da selbst bedient.
Und was mache ich jetzt mit dem Knödelhalter? Lasse ich ihn hängen – als Anreiz? Eher nicht. Hänge ich ihn nur auf, wenn ich da bin und in der Nacht ab?
Oder versuche ich es mit einem anderen Knödelhalter, an den er nicht so gut rankommt?

Junge Amsel ?Ich mache mir auch hauptsächlich Gedanken wegen dem Sommer, da ich dann gerne mit geöffneter Balkontür schlafe. Aber auf nächtlichen Waschbärbesuch habe ich da nur bedingt Interesse. *sfz*

Immerhin ist es jetzt gut, dass ich weiß, dass hier wenigstens ein Tierchen davon herumspringt. Und ihn 2.ter Stock Altbau auch nicht abhält…

Nun. Bleibt jetzt alles mal abzuwarten.
Doch immerhin ist das einen Spontaneintrag wert, oder findet ihr nicht auch. ;o)

Waschbär in der Nacht beschäftigt sich mit dem Meisenknödel-Halter auf dem Balkon

Planungen sind so ne Sache

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Vorhin ist die Erinnerung für morgen eingetroffen.
Denn morgen spielen wir wieder D&D. Dies bedeutet, ich sollte langsam mal wieder reinschauen und überlegen, was morgen so passieren könnte.
Könnte – denn mit Planungen ist das so ’ne Sache.

Die Gruppe ist ja nun gerade mit der Karawane, bzw. dem Handelszug auf dem Weg nach Waterdeep. Immerhin kommen wir langsam voran. Bald haben wir die Trollklauen geschafft.

Notizen im Buch von oben nach unten 770 - 42. Tag - Große Rast 792 43, Tag - 814 44. Tag - 836 45. Tag - 858 46. Tag - 880 47. Tag - 902 48. Tag - 902 49. Tag Dolchenfurt große RastBevor wir losgereist sind, habe ich den großen Grundriss der Reise in meinem Notizbuch festgehalten. Von wegen, welche Strecke bereits geschafft ist und der wievielte Tag der Reise ist.  Danach habe ich die Zufallsbegegnungen nach dem Abenteuerbuch ausgewürfelt. Also was wann wo passieren wird.

Inzwischen hatte ich einiges an Zeit, an dieser Liste herumzufeilen und Sachen zu ändern. Ich habe nun ein paar ausgewürfelte Begegnungen ausgetauscht untereinander, da die jeweilige Begegnung an anderer Stelle besser passen würde. Für manche Begegnungen musste ich auch noch ein paar Mitreisende hinzufügen.

Notizzettel Aufstellung Karawane Reihenfolge der Wagen und ihre Fahrer und WächterDa habe ich inzwischen auch das Handling geändert.
Erst hatte ich die einzelnen Wagen mit Personen + Inhalt auf einem A4-Blatt notiert. Die nächste Variante von einem A4-Blatt weg war dann, kleine Karteikarten pro Wagen zu beschriften – und sie bis zum nächsten Spieltermin zu verlegen.
*Hand gegen Stirn!*

Jetzt habe ich die einzelnen Wagen auf Roll20 als Dokumente angelegt. Pro Wagen ein Dokument. Auch hier mit allen Mitreisenden: Fuhrleute, Wächter, Ware, Besonderheiten der einzelnen NSCs. Und dasselbe mit den einzelnen Fußgruppen + Einzelreisenden.
Der Vorteil hier ist nun, dass ich die Reihenfolge der Wagen wechseln kann. Und der/die jeweilige SchriftführerIn kann alle Namen sehen, die neu dazugekommen sind. Außerdem können so alle nachsehen, wer jetzt alles im Zug dabei ist + wo.
Das habe ich letzten Monat eingeführt – mal sehen, was sich daraus ergeben kann.

verschiedene RollenspielwürfelDes Weiteren habe ich letzten Monat nun etwas für unsere Druidin eingeführt/ausprobiert, mit dem ihr die Verwandlung in eine Tiergestalt erleichtert werden kann/soll. Ich habe ihr nämlich ihre ganzen möglichen Tiergestalten unter ihrem Charakter als Ordner angelegt + gesammelt. Von dort sollte sie dann das jeweilige Tier auf die Karte ziehen können. Und für erste Tests, ob das so funktioniert wie gedacht, habe ich spontan im nächsten Rasthaus neue Reisende mit Kamel hinzugefügt. Das kannte sie bisher nicht, und das Hinzufügen eines Kamels in ihre Liste hat tatsächlich funktioniert. Jetzt bin ich gespannt, wann sie das erste Mal diese Möglichkeit nutzen wird. Bis jetzt hat sie die Auswahl aus etwa 27 Tieren, wenn ich eben richtig gezählt habe. Und bei der Reise wird bestimmt noch das ein oder andere dazukommen. ;o)

Überhaupt – wie ich Monster/Wesen spontan hinzufügen kann, habe ich für die Tiergestalten gelernt – und es macht so vieles einfacher. Nämlich einfach von der digitalen Monsterbeschreibung auf die Karte ziehen und es wird direkt der NSC-Token samt Daten in der Liste hinzugefügt.

Dies erleichterte dann auch eine spontane Planänderung letztes Mal, denn die ursprünglich angedachte Sache konnte so (noch) nicht stattfinden, da es zu einem spontanen Ausfall kam.
Darum habe ich mir die Begegnung mit zwei Doppelgängern schnell während des Spiels ausgeguckt, und habe sie dann am Schluss ausgespielt. Wobei ich wohl echt oft selbst einfach planlos bin. Ich denke, das hätte für die beiden viel besser laufen können. Doch noch leben sie – und von daher mal sehen, wie das nun weitergeht.

Morgen Nacht zum Schlafengehen weiß ich mehr. ;o)

Regelwerke Seitenansicht D&D 5 von oben nach unten: Players Handbook Monster Manual Xanathars Ratgeber für Alles Dungeon Master Guide

Kultur…

Mineralien im Museum

Als erstes die versprochene Info zu meinem PCR-Test:

Negativ!

Ich muss sagen, alles andere hätte mich auch verwundert – zumindest ein wenig.

Interessant ist ja, dass laut dem Zertifikat der Test wohl schon am Montag um 19:25 Uhr ausgewertet war. Wäre er dann auch schon abrufbereit gewesen? Hm…

Weihnachtsmarkttasse des Weihnachtsmarktes Darmstadt vom Jahr 2018Da ich mit einer späteren Auswertung gerechnet hatte, habe ich zumindest erst Dienstag früh interessehalber mal nachgesehen. Da hatte ich mich aber mit ein paar Freunden – GMS + Wixhausen – zum Frühstücken verabredet. Denn ohne Test kein Arbeiten… Allerdings habe ich, als ich festgestellt habe, dass das Ergebnis feststeht, dann direkt noch die Mail an meine Firma geschrieben, in der ich das Testergebnis + meine Buchung mit dem Preis für den Test direkt angehängt habe. Geht es also am Freitag wieder normal zum Flughafen.

Die überraschende Freizeit wurde dann allerdings kulturell genutzt. Denn wir haben uns nach dem Frühstücken mit einer Art Shuttle (oder darmstädtischen Uber) nach Darmstadt chauffieren lassen.

Ursprünglich wollten wir in den Gothic-Laden, in dem wir uns vor unserem ersten WGT-Besuch mal ein wenig ausstaffiert hatten. Der befand sich damals im Hinterraum eines Spieleladens.

Allerdings gab es ihn nicht mehr – also den Gothic-Laden. Haben wir uns also ein wenig im Spieleladen umgesehen. Hmm… hätten sie einen D&D 5-Spielleiterschirm gehabt, hätte ich vielleicht was gekauft. So blieb es beim Ein-wenig-Umsehen.

Schmuckstück in OrchideenformDann sind wir weiter Richtung Innenstadt und ein wenig über den bereits aufgebauten Weihnachtsmarkt gebummelt – einen ersten Glühwein bzw. Kinderpunsch inclusive.

Und dann ging’s ins Museum.

Genauer: Ins Hessische Landesmuseum in Darmstadt

Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal in einem Museum war – abgesehen vom Hessenpark, dem Museumsdorf von Hessen in Neu-Anspach. Denn da war ich mit meiner Familie ja im Sommer das letzte Mal.
Ich glaube, dass letzte Mal Museum, also so richtig Museum, war dann wahrscheinlich vor… Jahren das Senckenberg-Museum.
Also lange her.

Da kann ein wenig Kultur nun nicht schaden. Zumal dann die spontane freie Zeit wenigstens sinnvoll genutzt wurde. ;o)

Schmuckstück in BlumenformWir haben angefangen im Keller, bei den alten Ägyptern, sind dann nach dem Keller erstmal bis ganz nach oben und haben uns anschließend runtergearbeitet. Alles war momentan nicht zu besichtigen, doch haben wir genug zu sehen gehabt. Ein paar Sachen verteile ich hier auch mal im Beitrag, die mir besonders gefallen haben. Bzw. von denen ich dann auch mal das ein oder andere Foto gemacht habe. Wenn ich jetzt gerade nochmal so auf den Orientierungsplan vom Museum schaue, glaube ich, dass wir die Gemäldegalerie total ausgelassen haben. Denn Bilder haben wir nicht wirklich angesehen. Dafür Knochen, Steine, Tiere, Schmuck, Waffen…

Dieses Luntenschloss-Revolvergewehr finde ich ja besonders interessant. Das ist aus der ersten Hälfte des Siebzehnten Jahrhunderts. Das bedeutet vor 1650, wenn ich richtig aufgepasst habe mit der Zuteilung der Jahreszahlen. ;o)
Das die da sowas schon gebaut haben, was anscheinend sogar funktioniert hat… Auch wenn es sich damals noch nicht so wirklich durchgesetzt hat, wie mir scheint. Sonst hätte ich es da nicht zum ersten Mal gesehen.

3 Schusswaffen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

Da sieht mensch mal wieder, wozu so ein Museumsbesuch doch alles gut ist. *zwinker*

Nachdem wir dann also soweit von oben nach unten alles im Groben durch hatten, sind wir nochmal alle aufs Töpfchen, wie sich das gehört, und dann weitergeritten. ;o)

2 Schnabeltiere im Australien-DioramaNämlich zur Weihnachtsmarkt-Runde 2.

Dieses Mal mit kleiner Essensaufnahme und Glühwein- und Kinderpunschzufuhr Nummer 2.

Das war es dann mit Darmstadt.

Wir haben uns danach wieder zurück chauffieren lassen, noch ein wenig zusammengesessen und anschließend ging es wieder nach Hause.

Ich denke, am meisten Spaß hatten wir bei den lieben Tierchen, als wir mit einem Museumswärter (?) ins Gespräch kamen. Beziehungsweise er hatte uns ein-zwei Fragen zu den ausgestellten Tieren gestellt, die wir beantworten konnten. Auch wenn diese nur die nach den Namen der Tiere war. Er meinte zumindest, er wäre beeindruckt. Ha! ;o)

Mal schauen, wann es mich nun in der Zukunft wieder in ein Museum verschlägt. Zufällig wohl eher nicht, dieses muss schon aktiv geplant und durchgeführt werden.

Welche Museen schaut ihr euch so an?

Schmuckstück mit Frau

 

Zoomania !

Ja! Auch dahin haben wir es noch geschafft.

Letzte Woche, am 5.4. – dieses Mal wirklich in den E-Kinos. Und die Mädels haben mich eingeladen.

Vielen Dank nochmal. 😀

Karte Zoomania

Zoomania – ein Animationsfilm von Disney.
Im Original heißt der Film ja „Zootopia“. Was durchaus passend ist, nach Utopia. In anderen europäischen Ländern läuft er wohl auch als „Zootropolis“. Metropolis lässt grüßen. Warum er jetzt hier in Deutschland „Zoomania“ heißen muss… manisch ist in diesem Film nichts. Es ist mir ein Rätsel.
Aber gut – wahrscheinlich habe ich keine Ahnung von Marketing etc.
Also – zum Film.

Es geht um…

eine Gesellschaft, nur aus Tieren bestehend. Diese leben friedlich koexistierend zusammen, Raub- und Beutetiere. Die Hauptstadt dieser Gesellschaft ist Zoomania. Und die Hauptaussage dieser Gesellschaft lautet:
Du kannst alles sein.

Dieses Motto nimmt sich die Hauptfigur, die Häsin Judy Hopps zu Herzen. Sie will Polizistin werden! Schon als Kind hat sie dieses Ziel vor Augen, auf das sie hinarbeitet. So wird sie der erste Hase, der die Polizeiakademie durchläuft. Dass sie diese als Klassenbeste beendet, ist dann nur ein kleines I-Tüpfelchen für sie.

Danach in der Hauptstadt eingesetzt, muss sie sich gegen all die großen Tiere durchsetzen, die bisher als Polizisten arbeiten: Löwen, Elefanten, Wölfe, Nashörner, Büffel…
Als Leichtgewicht gegenüber diesen großen Tieren, wird sie als kleiner Hase erst nur als Politesse zur Parkraumüberwachung eingeteilt. Das finden zumindest ihre Eltern gut, die sie am liebsten im elterlichen Mohrrüben-Geschäft behalten und gar nicht erst hätten gehen lassen. Doch Judy bekommt die Gelegenheit, sich als Polizist zu bewähren, in dem sie sich auf die Suche nach einem der vermissten Tiere macht, die gerade in der Stadt von der Polizei gesucht werden. 14 Vermisste – alles Raubtiere. 13 große – und ein Otter.

Judy macht sich auf die Suche nach diesem Otter, mit Hilfe eines kleinkriminellen Fuchses, Nick Wilde, den sie zur Mitarbeit erpresst. Schließlich steht ihr Job auf dem Spiel – sie hat 48 Stunden Zeit dafür. Im Laufe dieser Stunden versteht sie sich immer besser mit Nick und sie schaffen es tatsächlich, Ergebnisse erzielen. Durch die Ergebnisse dieser Ermittlungen gerät die heile Welt von Zoomania etwas aus dem Gleichgewicht. Und weil sie sich dafür verantwortlich hält, kündigt sie ihren Job, obwohl sie es endlich geschafft hat. Doch das ist nicht das Ende. Denn der Polizist in ihr erwacht wieder.

Wie fand ich ihn?

Klasse!

Ohne Wenn und Aber.

Wir haben gelacht – und die Einfälle, Witze und Anspielungen sind unzählig. Und das Team Nick/Judy ist wirklich super.
Die Faultiere in der Kfz-Stelle… der größte Mafia-Pate als kleinstmöglichstes Raubtier…

Ich frage mich allerdings, warum sie dem Faultier Flash unbedingt eine neue Stimme verpassen mussten. Die Stimme im ersten Trailer hatte super gepasst, von der Artikulation und Sprachgeschwindigkeit her. Im Film wurde er dann von Rüdiger Hoffmann gesprochen, der zwar für seine Langsamkeit bekannt ist – aber in meinen Augen als Synchronstimme jetzt nicht so gut gepasst hat wie der Sprecher des ersten Trailers. Das alles nur für einen bekannten Namen? Da wäre ja vielleicht sogar de Madin besser gewesen? Das ist aber das einzige, das ich bemängeln kann.

Sonst war er einfach nur gut – und der Schlußgag war einfach überraschend klasse. Was haben wir gelacht. Wahrscheinlich hätte Pixar den nach dem Abspann gebracht. 😉

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich ihn mir nochmal ansehen könnte. Weil er einfach gut ist.

Ach ja, wir haben ihn „oldschool“ auf 2D gesehen. Falls das wer wissen will. 😉

Damit habe ich alle Filme gesehen, die ich so sehen wollte. Jetzt hat der nächste Kinobesuch wieder Zeit.

Dann bringe ich als nächstes doch mal ein kleines Update über die Autocrash-Saison…