Namen sind (nicht) nur Schall und Rauch

Draufsicht Regelwerke DnD 5

Ja, wer kennt das nicht. Ich baue einen Charakter für ein Rollenspiel – und dann muss ich mir wieder einen Namen einfallen lassen. Hach…
Gut – ich denke, Nicht-Rollenspieler haben dieses Problem eventuell nicht. ;o)
Doch auch für irgendeine Geschichte werden Namen benötigt.
Okay, nun schreibt jetzt auch nicht unbedingt jede/r Geschichten.
Dann bleiben wir also mal beim Rollenspiel. ;o)

Eine teilnehmende Person in unserer D&D-Runde denkt daran, sich einen neuen Charakter zu bauen. Nach bald 7 Jahren besteht Lust auf etwas Neues.

Nun liegt es mir fern, meinen Mitspielenden da groß viel vorzuschreiben. Wenn sie was Neues machen möchten, stehe ich da nicht im Weg. Das Einzige, auf was ich sie beschränken will ist, dass sie sich an das Spielerhandbuch halten und nicht irgendwelche exotischen Ideen verwirklichen wollen. Aus dem einfachen Grund, weil wir unsere Charaktere bei Roll20 über den Charakterbauer entwickeln, und der „nur“ die Feinheiten für Hintergründe, Fertigkeiten, Zaubersprüche etc. vom Spielerhandbuch und Buch des Meisters nutzen kann. Weil nur diese Grundsachen dort gekauft sind, und daher Eigenkreationen nicht wirklich vereinfacht genutzt werden können. Das musste ich einem Mitspieler klar machen, der gerne als Kämpfer einen Landsknecht gespielt hätte… doch diese Variation gibt es im Hauptregelwerk nicht, also musste ich ihn da enttäuschen.

Zwanzigseitiger Würfel, mit einem Drachenkopf als 20.Ansonsten mache ich meinen Mitspielenden eigentlich keine Vorschriften. Wir sind alle alt genug und wollen schließlich Spaß haben. Auch wenn es eventuell mal jemanden geben könnte, der/die seinen/ihren Charakter nach Überlegungen „baut“, was am effektivsten ist. *Augenroll*

Allerdings bin ich nun auf eine Sache gestoßen, wo ich dann doch versuchen werde, dem zukünftigen Charakter etwas anderes vorzugeben.
Nämlich bei der Namensgebung.

Die Person, die einen neuen Charakter spielen will, hat mir dessen Werte etc. „rübergebeamt“. Ich habe nun noch nicht alle Werte etc. ‚geprüft‘, da ich davon ausgehe, dass die Erstellung über den Charakterentwickler schon aufpasst, dass nichts zu viel vergeben werden kann. Was mir dabei allerdings in die Augen gesprungen ist, war der geplante Name für den Charakter.

Mudd’a Fgg

Ähm…warum muss ich da an ein englisches Schimpfwort oder Kraftausdruck denken? Und bin ich da der Einzige?

Ich habe der Person schon mitgeteilt, dass ich diesen Namen eigentlich nicht mag oder unpassend finde. Einfach aus dem Grund, dass wir bei D&D eh schon Schwierigkeiten haben, ‚ordentlich‘ Rollenspiel zu betreiben. Also miteinander zu reden, ohne uns dabei immer wieder aus der Welt rauszuhauen. Das ist bei Shadowrun irgendwie einfacher, doch liegt das vielleicht daran, dass SR nun mal in einer Welt in der Zukunft spielt, und nicht in irgendeiner mittelalterlichen Fantasywelt. Von daher ist uns da die Sprache eh näher als bei D&D.
Doch dies muss ich nicht noch erschweren, in dem ich mir einen besonders „lustigen“ Namen für meinen Charakter einfallen lasse. Wie zum Beispiel einen Elf namens Zwölf. Ha ha.
Oder halt einen Motherf***.

Ich werde nachher mal ein wenig mit der mitspielenden Person funken – und ich hoffe, dass sie sich für einen anderen Namen entscheidet.
Ich habe schon zu ihr gesagt, dass ich nicht gedacht habe, dass ich da so pedantisch sein kann.

Doch das bin ich wohl manchmal. *schulterzuck*
Müsst ihr mit klarkommen.
Oder wenigstens meine Mitspielenden.

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Elektrifizierend…

Shadowrun-Regelwerke

Heute wieder mal ein kurzer Beitrag zu unserem letzten Shadowrun-Abend.
Kurz aus mehreren Gründen:
Wir haben dieses Mal nicht so lange gemacht wie sonst, weil Roll20 unserer Meisterin die Unterlagen versteckt oder gelöscht hat… und weil dieses Notizbuch auch seinem Ende entgegen geht. Ab jetzt sind es noch gut 8 Seiten A5. Für Shadowrun reicht es auf jeden Fall. Und dann… mal sehen.

Also Shadowrun.

Ich hoffe, unter den Lesenden hier gibt es welche, die es selbst schon gespielt haben oder noch spielen. Wie bei jedem Rollenspiel legt mensch sich ja vorher so im Groben fest, was für ein Typ der Charakter sein soll, der gespielt wird. Ein Schläger, Kämpfer, Zauberer… oder eher Unterstützer.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Da Rotor, mein Charakter, im Spiel ein Rigger ist, sehe ich ihn persönlich bei Kämpfen nicht in der ersten Reihe stehen. Rigger sind die Fahrer + Flieger der Gruppe. In meinem Fall also eigentlich mehr für die Fernaufklärung zuständig mit Flug- oder Krabbeldrohnen. Leider hat das mit dem „aus Kämpfen raushalten“ noch nie geklappt. Dabei ist mein SC (Spielcharakter) gar nicht darauf ausgelegt.

Jetzt hat Rotor inzwischen zwar auch eine ’normale‘ SR-Bewaffnung – irgendwelche Pistolen – doch eigentlich ist meine Lieblingswaffe mein Taser. Denn wenn es sich bei dem Gegner nicht gerade um eine Pflanze handelt, besteht theoretisch bei einem Taser besser die Möglichkeit, einem Gegner schneller geistigen Schaden zuzufügen, als mit einer Pistole überhaupt erstmal durch einen möglichen Rüstungsschutz durchzukommen. Geistiger Schaden bringt Nachteile auf weitere Proben… und ein paar Treffer, und der Gegner ist auch zumindest ausgeschaltet.

Wenn ich gut würfle schneller als bei lauten Feuergefechten. Deswegen habe ich mir für Nahkampfsituationen nun auch einen Betäubungsschlagstock zugelegt. Und als nächstes werde ich mir jetzt noch Schockhandschuhe besorgen. Damit ich auch in einem Spa schnell etwas Zusätzliches griffbereit habe, für denn Fall, dass wieder Sumos Amok laufen… ;o)

Ich will keine Gegner umbringen – ich will Kämpfe schnell beenden. Am besten, ohne dass mir viel wehgetan wird. ^^

So also auch am Freitag.

Ich war mit einem Kamerad unterwegs, einen Hubschrauber zu kapern. Da ich wusste, dass dies nicht ohne Widerstand klappen würde, hatte ich sowohl Schlagstock, als auch Taser bereit + gezückt. Und als wir zum ersten Hindernis kamen, habe ich auf die Ansprache dieses Hindernisses direkt den Taser sprechen lassen.
Was sollen die unnützen Diskussionen. *schulterzuck*

Gut,  der erste Schuss hatte noch nichts ausgerichtet. Als nächstes brachte ihn mein Kamerad zu Boden… dann war ich wieder dran und habe nochmal gezappt.

Ich habe den Gegner auch getroffen. Jedoch kam mein Mitstreiter nicht schnell genug von ihm weg und stand auch noch mit den Füßen im Wasser des Baches… ähem.

UPS.

Zwei KO zum Preis von einem.
Yay?

Ich fürchte, das nächste Mal werde ich was zu hören bekommen.

So habe ich ihn zumindest aus dem Wasser gezogen und an Land abgelegt und bin weiter zum Hubschrauber. Der Pilot wollte mich mit einer Pistole einschüchtern, doch das half ihm in diesem Fall nicht.

verschiedene RollenspielwürfelDer erste Schuss mit dem Taser auf ihn ging noch vorbei, der letzte saß. Die Schüsse von ihm auf mich gingen auch vorbei. So habe ich ihm zum Schluss noch meinen Elektroschlagstock schmecken lassen.
Ich bin über mich selbst überrascht. :o)

Also habe ich den ausgeschalteten Piloten rausgeschmissen und mich dann mit dem Hubschrauber erstmal vom Acker gemacht.

Den restlichen Spaß dieser Geschichte darf nun die Truppe nächstes Mal ausbaden. Zumindest mein Kamerad ist schon wieder wach. Ähem.

Wie handhaben das andere Shadowrun-Spieler?

Unser Ork nennt seine beiden Pistolen seine „zwei Ladys“. Wenn er dann wenigstens mal gut damit umgehen würde. *fies grins*

Nun, zumindest die letzten beiden Male habe ich mich nicht ganz schlecht angestellt,
Und ihr so? ;o)

 

(Noch 5-6 Blätter…)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Intermezzo

Shadowrun-Regelwerke

Der letzte Shadowrun-Abend war ja „nur“ ein kleines Intermezzo, für das wir kein Protokoll gebraucht hätten, wie wir am Freitag gesagt haben.
Denn unsere momentane GM, die GMS, war unterwegs und Wixhausen hatte eine Kleinigkeit vorbereitet, auch zum Experimentieren mit Roll20.
Ich habe nun zwar kein Protokoll geführt, hatte aber doch Lust, das Geschehen festzuhalten, soweit ich mich erinnere. ;o)
Und wenn ich das schon mache, kann ich das auch in meinem Blog nochmal festhalten.

 

Durch ungeahnte Vorgänge sind wir irgendwie in einer Game-Show aufgewacht, um es mal so zu sagen. Doublefire, Geist, Eis und ich. Beaker war irgendwie am Anfang nicht da – vielleicht haben die Drogen, die zu dieser Game-Show geführt haben, nicht schnell genug gewirkt. ^^

Es ging los in einem typisch Japanischen Raum. Der war leer, bis auf ein Gestell mit 4 Katanas an einer Wand – und sobald wir uns jeder eines genommen hatten, kamen 4 Typen in Anzügen und Katanas herumfuchtelnd durch die Papierwände gestürmt.
Also haben wir ein wenig gekämpft. Leider waren die einzigen, die es erwischt hatte, Doublefire und Eis, glaube ich. Die wurden etwas angeschnitten – aber wohl nur virtuell. Darüber waren wir genauso verwundert wie unsere Gegner. Und während wir uns darüber noch gewundert haben, hatte der Game-Show-Moderator seinen Auftritt. Der sah aus wie Pai Mei von Kill Bill – und er hatte drei vercyberte Girlz als Hilfe dabei.

Plötzlich zog sich durch den Raum eine tiiiiiieeefe Schlucht und eines der Girlz legte eine Planke darüber. Über die durfte jeder von uns und von den Gegnern gehen. Als Gewinn glaubte Rotor vorher noch etwas von Millionen Nuyen gehört zu haben. Doch der Moderator nuschelte so, dass er nicht wirklich alles verstehen konnte.
Also – einmal über die Planke, bitte.
Das war für noch für keinen von uns allen ein Problem.

Auf der anderen Seite bekam jeder einen guten Bissen Wasabi gereicht, der unsere Lebensgeister durchaus beschäftigte. Allerdings nicht genug, dass wir es nicht wieder über die Planke zurückgeschafft hätten.

verschiedene RollenspielwürfelAuf der anderen Seite gab es dann einen Schnaps, der ziemlich Umdrehungen hatte. So viele, dass es bei den Gegnern Ausfälle gab und auch Rotor und Geist sich auf dem Boden der Tatsachen wiederfanden, debil besoffen kichernd.
Den Rückweg hat Doublefire trotzdem noch geschafft, nur Eis fiel von der Planke. Auch von den anderen hatte es noch einer zurückgeschafft – da fiel Beaker plötzlich doch noch vom virtuellen Himmel.
Der durfte dann alles schnell durchlaufen und hat auch alles geschafft. Von den Gegnern kam aber keine weitere Verstärkung, so dass die Runde Zwei zu Eins ausging.

Und die Endrunde wurde gestartet.
Einmal Stadtkrieg für Arme, in der 5 gegen 5-Ausführung.

Die Gruppe ging geschlossen vor. Rotor nahm sich des Balles an und Eis sicherte nach hinten. Was vielleicht auch daran lag, dass er nicht ganz so schnell war wie die anderen.

Als wir uns der Endzone der Gegner näherten, kam eine Granate geflogen und der Spaß begann.
Erst zwei, dann drei Gegner vor uns – zwei hinter uns.

Als erstes gaben die hinter uns auf, dann die ersten zwei vor uns. Und beim dritten schaffte Rotor es tatsächlich, dass der aufgab. Beaker zeigte ihm zwar dann noch, wie es NOCH besser ausgesehen hätte, aber hey, das Ergebnis zählt.

So haben wir also offiziell gewonnen – aber vom angeblichen Gewinn sahen wir nicht einen müden Nuyen, sondern kamen in irgendeiner Hintergasse wieder zu uns.

Super. Wenn ich den erwische… ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Planungen sind so ne Sache

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Vorhin ist die Erinnerung für morgen eingetroffen.
Denn morgen spielen wir wieder D&D. Dies bedeutet, ich sollte langsam mal wieder reinschauen und überlegen, was morgen so passieren könnte.
Könnte – denn mit Planungen ist das so ’ne Sache.

Die Gruppe ist ja nun gerade mit der Karawane, bzw. dem Handelszug auf dem Weg nach Waterdeep. Immerhin kommen wir langsam voran. Bald haben wir die Trollklauen geschafft.

Notizen im Buch von oben nach unten 770 - 42. Tag - Große Rast 792 43, Tag - 814 44. Tag - 836 45. Tag - 858 46. Tag - 880 47. Tag - 902 48. Tag - 902 49. Tag Dolchenfurt große RastBevor wir losgereist sind, habe ich den großen Grundriss der Reise in meinem Notizbuch festgehalten. Von wegen, welche Strecke bereits geschafft ist und der wievielte Tag der Reise ist.  Danach habe ich die Zufallsbegegnungen nach dem Abenteuerbuch ausgewürfelt. Also was wann wo passieren wird.

Inzwischen hatte ich einiges an Zeit, an dieser Liste herumzufeilen und Sachen zu ändern. Ich habe nun ein paar ausgewürfelte Begegnungen ausgetauscht untereinander, da die jeweilige Begegnung an anderer Stelle besser passen würde. Für manche Begegnungen musste ich auch noch ein paar Mitreisende hinzufügen.

Notizzettel Aufstellung Karawane Reihenfolge der Wagen und ihre Fahrer und WächterDa habe ich inzwischen auch das Handling geändert.
Erst hatte ich die einzelnen Wagen mit Personen + Inhalt auf einem A4-Blatt notiert. Die nächste Variante von einem A4-Blatt weg war dann, kleine Karteikarten pro Wagen zu beschriften – und sie bis zum nächsten Spieltermin zu verlegen.
*Hand gegen Stirn!*

Jetzt habe ich die einzelnen Wagen auf Roll20 als Dokumente angelegt. Pro Wagen ein Dokument. Auch hier mit allen Mitreisenden: Fuhrleute, Wächter, Ware, Besonderheiten der einzelnen NSCs. Und dasselbe mit den einzelnen Fußgruppen + Einzelreisenden.
Der Vorteil hier ist nun, dass ich die Reihenfolge der Wagen wechseln kann. Und der/die jeweilige SchriftführerIn kann alle Namen sehen, die neu dazugekommen sind. Außerdem können so alle nachsehen, wer jetzt alles im Zug dabei ist + wo.
Das habe ich letzten Monat eingeführt – mal sehen, was sich daraus ergeben kann.

verschiedene RollenspielwürfelDes Weiteren habe ich letzten Monat nun etwas für unsere Druidin eingeführt/ausprobiert, mit dem ihr die Verwandlung in eine Tiergestalt erleichtert werden kann/soll. Ich habe ihr nämlich ihre ganzen möglichen Tiergestalten unter ihrem Charakter als Ordner angelegt + gesammelt. Von dort sollte sie dann das jeweilige Tier auf die Karte ziehen können. Und für erste Tests, ob das so funktioniert wie gedacht, habe ich spontan im nächsten Rasthaus neue Reisende mit Kamel hinzugefügt. Das kannte sie bisher nicht, und das Hinzufügen eines Kamels in ihre Liste hat tatsächlich funktioniert. Jetzt bin ich gespannt, wann sie das erste Mal diese Möglichkeit nutzen wird. Bis jetzt hat sie die Auswahl aus etwa 27 Tieren, wenn ich eben richtig gezählt habe. Und bei der Reise wird bestimmt noch das ein oder andere dazukommen. ;o)

Überhaupt – wie ich Monster/Wesen spontan hinzufügen kann, habe ich für die Tiergestalten gelernt – und es macht so vieles einfacher. Nämlich einfach von der digitalen Monsterbeschreibung auf die Karte ziehen und es wird direkt der NSC-Token samt Daten in der Liste hinzugefügt.

Dies erleichterte dann auch eine spontane Planänderung letztes Mal, denn die ursprünglich angedachte Sache konnte so (noch) nicht stattfinden, da es zu einem spontanen Ausfall kam.
Darum habe ich mir die Begegnung mit zwei Doppelgängern schnell während des Spiels ausgeguckt, und habe sie dann am Schluss ausgespielt. Wobei ich wohl echt oft selbst einfach planlos bin. Ich denke, das hätte für die beiden viel besser laufen können. Doch noch leben sie – und von daher mal sehen, wie das nun weitergeht.

Morgen Nacht zum Schlafengehen weiß ich mehr. ;o)

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SL-Examen Teil 2

verschiedene Rollenspielwürfel

Wir haben wieder gespielt.

Der nächste D&D-Abend hat nun also stattgefunden. Was bedeutet: ich durfte wieder leiten. Das bedeutet wiederum: Ich musste wieder vorbereiten.
:oO

Im Gegensatz zum letzten Mal lief bei mir, vorbereitungstechnisch, irgendwie gar nichts.

Ich hatte einen ersten Gedanken (immerhin), der sich später noch etwas abgewandelt hat. Jedoch will ich das jetzt noch nicht genauer hier ausführen. Ich denke, das mache ich dann, wenn alles fertig und erledigt ist. Denn ich hatte einen Gedanken – doch so weit sind wir dieses Mal gar nicht gekommen. Auch sollte ich eigentlich keine Angst haben, dass einer meiner Mitspieler das hier zu lesen bekommt – aber sicher ist sicher.

Beim letzten Mal hatte ich also nicht genug – und dieses Mal hatte ich gefühlt so gut wie nichts – und dann kommen wir noch nicht mal so weit. Hmmm…

Das meiste, mit dem ich mich im Vorfeld herumgeschlagen habe, war, ein bis zwei NSCs bei Roll20 anzulegen. Nach 1-2 Stunden durfte ich dann feststellen, dass NSCs aus dem Monsterhandbuch relativ einfach gehen, weil ich sie einfach ins Formular rüberziehen kann.
Klar, hätte ich mich vorher mal schlau gemacht… ;o)

Ansonsten habe ich ein wenig Kartentechnisches gesucht, wofür ich mich nun nochmal bei einem Kartenbauer als Patreon eingetragen habe. Denn eine Karte ist schonmal die halbe Miete.
Wobei – für einen Mitspieler sollte ich das auf „Battle-Map“ konkretisieren.

Und ich habe eine Stadtkarte oder -ansicht gesucht, so als Stimmungshintergrund.
Genommen habe ich dann die Stadtansicht aus dem Spielleiterhandbuch. Die hat irgendwie am besten gepasst. Scannen wollte nicht gehen – also habe ich ein Foto mit meinem Communicator gemacht und dieses zurechtgeschnitten. Denn auf jeden Fall sollte es die Gruppe dorthin verschlagen.

Wir haben da weiter gemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben.
Sprich: Sie sind alle in das nahe Dorf gegangen, zu einem gescheiten Frühstück, nachdem die Nacht davor ja keine Sättigungsspuren hinterlassen hatte. Dabei wurde mit dem Wirt gesprochen…
Die traurigen Überreste des Brautpaares wurden geholt und beigesetzt.
Vor der Beisetzung fiel dem Kleriker auf, dass Althea nicht mehr ihr Amulett hatte, welches sie als Adeptin zur Klerikerin der Göttin Lliira immer getragen hatte. Er bemühte sich dann auch, für unsere Gruppe eine Skizze dieses Amulettes zu zeichnen…

Skizze des Amulettes der Lliira - 3 sechzackige Sterne im Dreieck

Es wurde über Brons Bande spekuliert… und letztendlich wurde am Abend dann nachgesehen, ob die Feier wieder stattfand.

Allerdings war dies nicht mehr der Fall – aber ganz in Ordnung war es auch noch nicht, da es zumindest Lichterscheinungen gab. So, wie es sie auch schon gegeben hatte, bevor der richtige Spuk damals begonnen hatte.

Darum wurde jetzt nochmal im Keller gesucht, ob das Amulett vielleicht noch dort lag. Denn der Waldelf konnte sich erinnern, es bei dem Spuk gesehen zu haben. Er war sich sogar so sicher, dass Althea es noch getragen hatte, als Bron und sie gefesselt Richtung Keller geführt wurden, bevor der Spuk mit dem dritten Hahnenschrei beendet war.
Wo war es also hingekommen?
Bei den Überresten hatten sie nichts gefunden, im Keller bei nochmaliger Suche auch nicht…

Es blieb letztendlich nichts anderes übrig, als sich dann doch in der Stadt Dürrstein umzuhören. Also ging es da am nächsten Tag hin.

Der Neuzugang war so gewitzt, am Tor sich direkt mal mit Wächtern zu unterhalten, von wegen, welche Taverne denn so am besten ist + wer der Stadtvorsteher ist und wo er zu finden sei…
Und das war es dann so gut wie auch schon.

Der letzte Mensch der Truppe wurde vom Neuen mit 1 Goldstück zur Informationsbeschaffung ausgestattet und losgeschickt.
Und dann ging es in die Stadt… und wir waren fertig. Auch, weil einer der Spieler dieses Mal nur bis 10 konnte.

Ich fühlte mich im Vorfeld so schlecht vorbereitet.
Zum Glück wurde sich die meiste Zeit noch mit der Verarbeitung des letzten Abends beschäftigt.
Und sie wollten Namen hören.
Namen, Namen, Namen.
Wie der NSC heißt, die Dörfer + die Stadt… die Tavernen…

Die Tavernennamen habe ich mir dann auf die Schnelle aus der Tabelle vom SL-Buch ausgewählt.
So gibt es da (bis) jetzt 5 Tavernen.
Nämlich das Tänzelnde Pony, den Hüpfenden Wolf, den Silbernen Stern, der Betrunkene Pegasus, sowie den Bellenden Hirsch… und dann musste ich noch eine Stirnrunzelnde Rose für die Mitglieder der Uni/Akademie der Stadt kreieren. Damit waren es dann schon 6. Aber vielleicht mache ich noch eine für die zwielichtige Gesellschaft des Ortes – mal sehen.

Weder fanden sie die Ortsnamen dann kreativ – das schoben sie aber auf die Einfallslosigkeit der Landbewohner. Eichenhain und Kiefernfeld sind halt eher einfache Ortsmerkmale. Nach diesen dann einen ganzen Ort zu benennen… das war für unsere Weitgereisten sehr ländlich. ;o)

Die Aktion, die Wächter anzusprechen, fand ich gut. Auch wenn ich bis dahin nur das Tänzelnde Pony vorbereitet hatte. (Namenstechnisch. Und ich hatte einen Namen für den Wirt.) Die anderen wurden dann einfach wild ausgewählt. Auch zum Namen des Stadtoberhauptes musste ich auf die Schnelle auf einen Namensgenerator zugreifen. Ansonsten war ich auch so ehrlich zu sagen, dass ich das Bild der Stadt erstmal als erstes Stimmungsbild gedacht hatte. Doch es hat sie schon inspiriert zu fragen „Was ist das?“. Das konnte ich (noch) nicht beantworten, aber es hat nicht vom allgemeinen überlegen abgehalten. „Ein Galgen oder Scheiterhaufen.“ – „Eine Baustelle…“

Deswegen werden wir dann nächstes Mal die Stadt zusammen erkunden.

Und ich habe das Bild der Stadt bei uns im Server hochgeladen, so dass sich jede/r selbst Gedanken machen kann, was wo ist.

Und ich picke mir dann raus, was mir gefällt. Wenn ich da nicht andere Pläne haben sollte.

Ich hatte dieses Mal das Gefühl, dass wir uns alle auf das nächste Mal und auf die Stadterkundung freuen.

Ich weiß, dass ich bis dahin einige NSCs machen muss. Eine Diebesgilde, einen Stadtoberen…  Mir kommt gerade der Gedanke, vielleicht noch einen Helfer mit einzubauen? Denn der Herausforderungsgrad zum „Boss“ ist schwer. Will ich sie wirklich so sehr herausfordern?

Nun…

Bis dahin ist noch Zeit. Vielleicht ändere ich auch noch etwas an den Karten – aber ich denke, am meisten wird nächstes Mal die Stadt bespielt. Da kann ich nicht wirklich viel vorbereiten, weil ich nicht weiß, was ihnen so einfällt. Wichtig ist, dass ich etwas habe, um Namen zu generieren… die ich mir dann auch entsprechend aufschreiben sollte. ;o)

Meine Auswahl an Namensgeneratoren im Internet habe ich auch mal auf unseren Server gesetzt. Das ist eine bunte Auswahl, und theoretisch gibt es noch viele mehr. Allerdings denke ich, dass ich mich nach und nach auf ein paar spezialisieren werde.

Schau’n mer mal.

Und damit auf Wiedersehen bis nach Dürrstein.

Ob wir danach endlich wieder zur Kampagne zurückkommen?

 

Freitagabend – Rollenspielabend

Wie schon öfters erwähnt, ist Freitagabend unser Rollenspiel-Abend.

Nicht jeder – aber so alle 2-3 Wochen. Je nachdem, wie viele Freitage der Monat hergibt. Anfang des Monats läuft D&D, und zum Ende des Monats gibt’s Shadowrun (SR).

Der Spielmeister für beide Sachen ist die böse Banane. Allerdings hatte er Anfang des letzten Monats noch davon gesprochen, dass ihm langsam der „Stoff“ ausgeht und er entsprechend in der nächsten Zeit gerne das Leiten abgeben würde.
Nicht gleich, aber demnächst.

Wie der dumme Zufall es will, fiel er dann eine Woche vor dem letzten SR-Termin aus. Mit einem guten Grund. Doch bat er darum, den Termin letzten Monat nicht ausfallen zu lassen. Das bedeutete, eine_r aus unserer Gruppe musste sich was einfallen lassen.

Tatsächlich hatte ich auch einen kleinen Gedanken… und habe also letzten Monat seit Ewigkeiten mal wieder geleitet.

Dies müsste dann mein sechstes Mal gewesen sein, das ich gemeistert habe.

Natürlich war ich in den Regeln jetzt nicht so fit, weil ich mir in der einen Woche bzw. den 5 Tagen bis zum Spiel eher den Kopf zerbrochen habe über „Wie funktioniert Roll20?“ und über die Werte und Ausstattungen meiner NSCs. Doch bei den Regeln habe ich einfach während des Spiels einen erfahrenen SR-Spieler unserer Runde gefragt. Und wir haben dann alles so-in-etwa gemacht.
Es war ok.

Die Spieler haben es überlebt, meine NSCs haben überlebt (teilweise knapp ^^) und ich als GM tatsächlich auch.

Aber es zeigte mir mal wieder auf, wie wenig mensch oftmals seine Mitspieler einschätzen kann. Und wie kompliziert es ist, NSCs zu entwerfen, die auch Werte haben. Also wirkliche Charaktere, nicht nur einfaches Büchsenfutter.

Kurz zur Grundidee:
Zum Glück hatten wir in der vorletzten Sitzung einen Run abgeschlossen + in der letzten nur noch mal Nachwirkungen desselbigen gespürt.
Also waren wir völlig frei. Doch jetzt etwas für einen kompletten Run aus den Ärmeln zu schütteln, mitsamt Auftrag erhalten und planen etc… Das wäre in einer einmaligen Sache nicht geschafft worden. Ich kenne mich + meine Mitspieler. ;o)
Deswegen dachte ich mir: Lass den Run zu ihnen kommen.

Der Großteil der Gruppe lebt in Eschborn, in einem Haus über einem ehemaligen Supermarkt. In diesem hat sich ein Ork-Motorradclub eingerichtet, der unser (fast) aller Vermieter ist und mit + für den wir schon gearbeitet haben. Man läuft sich halt ständig auch so übern Weg oder geht teilweise zusammen einen Trinken.

Dieser Motorradclub, nennen wir ihn mal „Vipers“, hat einer rivalisierenden Gang aufgrund eines Tipps + damit ergangenen Auftrags eine Waffenlieferung abgejagt.
Diese sollte dann 2 Tage später an den eigenen Auftraggeber geliefert werden. Komplett.

„Leider“ möchten die Verantwortlichen der Lieferung diese wiederhaben – bzw. wenigstens einen bestimmten Teil davon. Also werden die Vipers weggelockt, und unsere Gruppe soll auf die Lieferung aufpassen. Das nichts wegkommt. ;o)

Soweit mein Grundgedanke.

Also habe ich mir überlegt, aus was diese Lieferung besteht – für den Fall, das meine neugierigen Mitspieler einen Blick riskieren wollen würden. (Mit der Banane hatte ich schon geklärt, ob die Orks nachschauen würden. Die Antwort war: Nein.) Und speziell unserem gierigen Geist hätte ich das zugetraut.

Stattdessen war dann die Reaktion auf „Passt mal auf, bis wir wiederkommen.“: „Na gut.“
*Fläääz*
Gut, es wurde mal nach den Kisten geguckt… dann zog sich unser Decker lieber wieder in seine Räumlichkeiten zurück, um sich endlich in Ruhe in das System der Orks zu hacken, um ansonsten einfach weiter seine Serien zu schauen. Den sich ankündigenden Besuch hat er nur ganz am Rande mitbekommen.
„Gegenüber steht ein Auto.“ … „Jetzt stehen da 3 Autos.“…

Wie gesagt, ich habe einen großen Teil der Planungszeit damit verbracht, mich mit Roll20 zu beschäftigen, um den Club bespielbar zu machen.

Dies hat nur bedingt geklappt.

Ich konnte meine Waffenkisten deponieren, und für meine NSCs Marker machen… aber dann, beim Spiel, konnten die Spieler ihre Marker nicht auf dem Plan verschieben und nicht auf das Würfeltool zugreifen. Das war alles ein wenig… unpraktisch.

Ich habe mir Gedanken gemacht dazu, von wem die Waffenlieferung war + wofür; was die NSCs wenigstens hätten holen sollen – und natürlich über die NSCs. Über ihre Werte + Ausrüstung, ihre Straßennamen… Schade, dass es nicht eine Art Tabelle gibt, bei der mensch mal schnell NSCs zusammenstückeln kann für bestimmte Erfahrungsstufen. Denn schließlich sollen/dürfen sie ja als Gegner auch nicht unbesiegbar sein.

Gut – die Gegner waren wohl auch nicht die besten, sonst wären sie sicher anders vorgegangen. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben. Aber sie sind halt auch dann nur so gut wie ihr Spieler. ;o)

Nun, wir waren beschäftigt für diesen Abend.

Und beim letzten D&D-Abend haben wir stattdessen noch mal „Tails of Equestria“ gespielt – bzw. „My Little Pony“. Da hat ein Mitspieler das zweite Mal überhaupt geleitet. Dieses Mal in einer Welt, in der er sich auskennt ohne Ende, und mit willfährigen Mitspielern. Und das hat auch gut geklappt + wir hatten Spaß. :oD

Morgen ist es also mal wieder soweit. Shadowrun.

Da wird nun ein anderer Mitspieler das Zepter übernehmen. Erst mal als Versuch für alle. Und wenn der läuft, dann wohl auch weiterhin.

Und ich kann mir weiter überlegen, was ich vielleicht gerne mal Oneshoten würde.

Aber bis ich das weiß…

Das dauert noch.

Bis dahin probieren wir dann auch erstmal DSA mit Drachenechse aus.

Bei Angroschs Bart!