Ungefiltert

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Ich habe wieder was. Yay. :o)

Wir hatten gestern unseren monatlichen D&D-Termin. Und überraschenderweise waren tatsächlich alle Mitspieler anwesend. Anfang der Woche sah das noch anders aus. Doch eine Absage war falsch – und von der zweiten hatte sich der Termin zerschlagen. So waren also mal alle versammelt. Wie praktisch.
Tatsächlich sogar sehr. Denn für den einen Charakter war noch was vorgesehen, was ich nicht hätte machen können, wenn sein anderer Termin stattgefunden hätte.

Wir sind immer noch unterwegs in der Kampagne vom Hort der Drachenkönigin. Inzwischen sind wir kurz vor Neverwinter. Die Ware, denen meine Leute folgen sollen, ist in einer Herberge angekommen. Wie es von dort weitergehen soll, davon haben sie keine Ahnung. Doch tatsächlich waren wir dann ziemlich flott durch. Denn die verschiedenen Möglichkeiten meiner Gruppe erleichtern inzwischen einiges.

Als erstes durfte/musste sich unser Zwerg seiner speziellen Freundin der Drachenkultler stellen. Die hatte ihn schon auf dem Weg von Baldurs Gate nach Waterdeep gefressen. Also gab es ein kleines Kämpfchen 1 gegen 1. Und der Zwerg hätte es fast geschafft. Sie standen beide bei 4 Lebenspunkten, und dann muss er patzen. Bereits das zweite Mal. *sfz*
Also hat sie gewonnen. Und dann musste sie versuchen, ihm den Gnadenstoß zu geben. Das ging dem Rest der Truppe aber zu weit. Also hat sie sich mit diesem Versuch die Finger verbrannt, im wahrsten Sinne des Wortes. Und kann weiterhin einen Groll gegen ihn schieben.

Das war aber mehr ein Zwischenspiel. Denn das Wichtigste war ja: Wo geht der Stoff von hier aus hin?

Bei der Besprechung sind sie noch davon ausgegangen, dass die Kisten mit den geraubten Schätzen normal weitergehen würden. Als sich unsere Druidin dann mal die Tresorkammer ansehen wollte, so als kleines Spinnchen, fand sie darinnen Echsenmenschen vor, die die Schatzkisten verschwinden ließen.
Also brach die Gruppe jetzt selbst in die Tresorkammer ein und überraschten da die Echsenmenschen, als diese die letzte Kiste des Tages/der Nacht abholen wollten.

Jetzt ist es bei unseren Runden mit dem Rollenspielen immer etwas schwierig. Bei D&D mehr als bei Shadowrun, habe ich das Gefühl. Und ich denke, es liegt an der Sprache am virtuellen Tisch. Denn bei SR fällt es nicht so auf, wenn moderne Sprache verwendet wird. Bei D&D reißt das immer wieder etwas aus der Stimmung raus. Und in all den Jahren konnten wir das noch nicht austreiben. Vielleicht ist es etwas besser geworden.
Nun, als jetzt gestern die Echsenmenschen durch die Falltür kamen, sind alle erstmal erstarrt. Gruppe und Echsenmenschen.
Darauf gab es schnell für alle einen kleinen Check über die Infos, die ihnen über Echsenmenschen bekannt waren. Die waren im allgemeinen ganz gut – nur unser Neuzugang wusste nichts über sie.
So war aber allen bekannt, dass sie drakonisch sprechen. Bis auf unseren Neuen halt. ;o) Und da wir einen Drachengeborenen haben, war klar, wer der Sprachführer wird. Und er ergriff das Wort…

„Guten Abend. Falltürkontrolle!“

Und so ging es in einem Schwung weiter. Und ich habe da jetzt mal ‚Gesagt-ist-gesagt‘ angewendet. Auch, weil es alles gut zusammengepasst hat und nicht wirklich modern klang. Und wir wissen ja alle, auch Asterix hatte schon Bürokratieschwierigkeiten. Und warum sollte es nicht irgendwo wirklich einen Falltürinspektor geben können? ;o)

verschiedene RollenspielwürfelEr wollte das dann zwar eigentlich nicht gesagt haben, doch ich habe ihn direkt noch eine Überzeugungsprobe machen lassen… auf die er tatsächlich eine 20 gewürfelt hat. :oO
Entsprechend waren die Echsenmenschen ob dieser zur Schau gestellten Autorität eingeschüchtert und haben die Falltür kontrollieren lassen.
Und ich fand diese Aktion so absurd und Klasse. Unglaublich. :oD

In unserem D&D-Teil unseres Discord-Servers hat er nun geschrieben, dass er sich beim nächsten Mal zwei Mal überlegen muss, ob er ungefiltert Unsinn erzählen will.

Doch ist das nicht eigentlich der Sinn vom Rollenspiel? Ungefilterten Unsinn zu erzählen? Das macht doch eigentlich den größten Teil des Spaßes aus. Unsinn zu machen und zu sehen, wie alle damit zurechtkommen. Solange der Unsinn in einer neutralen Sprache ist + nicht unbedingt in heutiger.
Perfekt.
Das hat richtig Spaß gemacht.

Vorher hatten wir auch schon ein bisschen Spaß beim Kochen. Sozusagen. ;o)

Ich muss jetzt in unserem Forum auch unbedingt nochmal schreiben, dass ich ungefilterten Unsinn durchaus gut finde – solange die Sprache zeitlos ist.

Wie läuft es so bei euren Runden? Welche Sprachen nutzt ihr? Zeitlos, fantastisch, modern?
Wie haltet ihr die Stimmung?
Das würde mich mal interessieren. :oD

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Angekommen

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Hurra!

Letzten Freitag, am 12., war wieder der monatliche Spieltermin für unsere D&D-Runde. Und was soll ich sagen… wir sind endlich in Waterdeep angekommen. Woohoo!

Wenn ich jetzt so hier in meinem Blog in den Tiefen meiner Beiträge forsche und feststelle, das wir im Oktober 2022 mit der Karawane losgereist sind…
(Kannst Du hier nochmal selbst nachlesen.)
Ha, was habe ich damals gedacht, wie lange wir brauchen? Ein halbes Jahr? Ach je. Da habe ich mich aber ziemlich verrechnet. Doch jetzt muss ich doch mal überschlagen, wie viele Sitzungen wir dafür gebraucht haben.
*mal gerade nachschlag*

verschiedene Rollenspielwürfel22 Termine. Zumindest theoretisch. Praktisch waren es dann doch nur 19. Da wir nämlich zum Startzeitpunkt der Karawane noch eine Absprache hatten, dass wir es ausfallen lassen, wenn 2 Charaktere fehlen. Das haben wir im Februar 2023 geändert, damit wir endlich mal mit der Reise weiterkommen, aber irgendwie immer jemand gefehlt hat.
Von den 19 gespielten Terminen waren an gerade mal 5 alle Spieler dabei. An 7 weiteren hat jeweils immer 1 Charakter gefehlt, und an weiteren 7 sogar 2. Wenn die auch noch alle ausgefallen wären…

Ich meine, tatsächlich ist seit langem erst im Juni der D&D-Abend durch zu viele Ausfälle abgeblasen worden. Sonst hätten wir es vielleicht schon letzten Monat geschafft?
Nein, ich glaube nicht. Dann hätte ich sie noch einen Abend in Dolchfurt aufgehalten. Damit alle (oder möglichst viele) dabei sind, wenn wir in Waterdeep ankommen.

Nun haben wir es also geschafft. 1100 Kilometer.
Ich habe versucht, die vorgeschlagenen und -gegebenen Punkte einigermaßen umzusetzen. In manchen Sachen haben mich die Spieler überrascht. Sie sind tatsächlich einigen Kämpfen aus dem Weg gegangen.
Nun, jetzt ist die Karawane also vorbei. Alle haben ihren Lohn erhalten. Der einzige, der leer ausging, war unser dazugestoßener Halbling. Den hat sich ein Spieler neu gebaut, da er keine Lust mehr auf seinen Zwerg hatte. Dafür hat dieser dann in der Karawane die Zwergenliebe seines Lebens gefunden. Wie schön für ihn. Schlecht für den Halbling. Nicht nur, dass er keinen Lohn bekommen hat, weil er sich nicht als Wächter verdient hatte. Nein, er hängt nun auch mit den Erfahrungspunkten hinterher, da sein Spieler öfters nicht konnte und durch das späte Neucharakterschaffen eh nicht an die Punkte der anderen herankam. So sind inzwischen alle – bis auf den Halbling – Stufe 6. Als letzter hat es unser Schurke geschafft. Für den Halbling dauert das noch.

Unsere ursprüngliche Mönchs/Druidin ist inzwischen ganz auf Druidin umgeschwenkt. Dafür hat unser Paladin jetzt eine Stufe Zauberer dazugenommen. Damit er auch mal ein paar Spontanzauber wirken kann. (Immerhin hat er beim ersten Ausprobieren nichts abgefackelt. ^^)

Nun, schauen wir mal, wie es weitergehen wird. Endlich können wir ja zumindest diesen Punkt hinter uns lassen.

Deswegen geht es gleich wieder auf die Straße. Aber das habe ich ihnen noch nicht gesagt. Das kriegen sie dann schon beim nächsten Mal selbst mit. ;o)

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Planungen sind so ne Sache

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Vorhin ist die Erinnerung für morgen eingetroffen.
Denn morgen spielen wir wieder D&D. Dies bedeutet, ich sollte langsam mal wieder reinschauen und überlegen, was morgen so passieren könnte.
Könnte – denn mit Planungen ist das so ’ne Sache.

Die Gruppe ist ja nun gerade mit der Karawane, bzw. dem Handelszug auf dem Weg nach Waterdeep. Immerhin kommen wir langsam voran. Bald haben wir die Trollklauen geschafft.

Notizen im Buch von oben nach unten 770 - 42. Tag - Große Rast 792 43, Tag - 814 44. Tag - 836 45. Tag - 858 46. Tag - 880 47. Tag - 902 48. Tag - 902 49. Tag Dolchenfurt große RastBevor wir losgereist sind, habe ich den großen Grundriss der Reise in meinem Notizbuch festgehalten. Von wegen, welche Strecke bereits geschafft ist und der wievielte Tag der Reise ist.  Danach habe ich die Zufallsbegegnungen nach dem Abenteuerbuch ausgewürfelt. Also was wann wo passieren wird.

Inzwischen hatte ich einiges an Zeit, an dieser Liste herumzufeilen und Sachen zu ändern. Ich habe nun ein paar ausgewürfelte Begegnungen ausgetauscht untereinander, da die jeweilige Begegnung an anderer Stelle besser passen würde. Für manche Begegnungen musste ich auch noch ein paar Mitreisende hinzufügen.

Notizzettel Aufstellung Karawane Reihenfolge der Wagen und ihre Fahrer und WächterDa habe ich inzwischen auch das Handling geändert.
Erst hatte ich die einzelnen Wagen mit Personen + Inhalt auf einem A4-Blatt notiert. Die nächste Variante von einem A4-Blatt weg war dann, kleine Karteikarten pro Wagen zu beschriften – und sie bis zum nächsten Spieltermin zu verlegen.
*Hand gegen Stirn!*

Jetzt habe ich die einzelnen Wagen auf Roll20 als Dokumente angelegt. Pro Wagen ein Dokument. Auch hier mit allen Mitreisenden: Fuhrleute, Wächter, Ware, Besonderheiten der einzelnen NSCs. Und dasselbe mit den einzelnen Fußgruppen + Einzelreisenden.
Der Vorteil hier ist nun, dass ich die Reihenfolge der Wagen wechseln kann. Und der/die jeweilige SchriftführerIn kann alle Namen sehen, die neu dazugekommen sind. Außerdem können so alle nachsehen, wer jetzt alles im Zug dabei ist + wo.
Das habe ich letzten Monat eingeführt – mal sehen, was sich daraus ergeben kann.

verschiedene RollenspielwürfelDes Weiteren habe ich letzten Monat nun etwas für unsere Druidin eingeführt/ausprobiert, mit dem ihr die Verwandlung in eine Tiergestalt erleichtert werden kann/soll. Ich habe ihr nämlich ihre ganzen möglichen Tiergestalten unter ihrem Charakter als Ordner angelegt + gesammelt. Von dort sollte sie dann das jeweilige Tier auf die Karte ziehen können. Und für erste Tests, ob das so funktioniert wie gedacht, habe ich spontan im nächsten Rasthaus neue Reisende mit Kamel hinzugefügt. Das kannte sie bisher nicht, und das Hinzufügen eines Kamels in ihre Liste hat tatsächlich funktioniert. Jetzt bin ich gespannt, wann sie das erste Mal diese Möglichkeit nutzen wird. Bis jetzt hat sie die Auswahl aus etwa 27 Tieren, wenn ich eben richtig gezählt habe. Und bei der Reise wird bestimmt noch das ein oder andere dazukommen. ;o)

Überhaupt – wie ich Monster/Wesen spontan hinzufügen kann, habe ich für die Tiergestalten gelernt – und es macht so vieles einfacher. Nämlich einfach von der digitalen Monsterbeschreibung auf die Karte ziehen und es wird direkt der NSC-Token samt Daten in der Liste hinzugefügt.

Dies erleichterte dann auch eine spontane Planänderung letztes Mal, denn die ursprünglich angedachte Sache konnte so (noch) nicht stattfinden, da es zu einem spontanen Ausfall kam.
Darum habe ich mir die Begegnung mit zwei Doppelgängern schnell während des Spiels ausgeguckt, und habe sie dann am Schluss ausgespielt. Wobei ich wohl echt oft selbst einfach planlos bin. Ich denke, das hätte für die beiden viel besser laufen können. Doch noch leben sie – und von daher mal sehen, wie das nun weitergeht.

Morgen Nacht zum Schlafengehen weiß ich mehr. ;o)

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