Hausaufgabe Shadowrun

Wir wollen demnächst eine Onlinerunde Shadowrun starten.
Dafür hat der Spielleiter, die Banane, jedem Mitspieler eine Hausaufgabe gegeben…

Ursprünglich spielt das Shadowrun ja in Amerika, bei Seattle. Worüber es geht, werde ich jetzt nicht groß erklären, dass kann mensch im großen weltweiten Netz sicherlich schnell in Erfahrung bringen. Nur kurz: Es spielt in der Zukunft (inzwischen 2075), die Magie ist wieder da und sehr viel weiter entwickelte Technik.
Da wir alle aus der Ecke von Frankfurt kommen, dem Rhein-Main-Megaplex der Zukunft, wollen wir da natürlich auch spielen – weil wir uns dann zumindest ein wenig auskennen.

So – meine Hausaufgabe war:

Hausaufgabe: In der Nähe Deiner Wohnung gibt es einen Stuffer Shack, also einen Low Quality Fastfood Laden. Denk Dir den besitzer aus und 2 Bedienungen. Denk dran, das Viertel ist sehr weit heruntergekommen. Keine Spielwerte, nur Beschreibungen und Namen, gern auch den laden selbst.

Unser Heimatstartort im Rhein-Main-Megaplex wird Eschborn sein.

Meine Hausaufgaben habe ich jetzt gestern (endlich) gemacht und heute mit der Banane abgeklärt. Der hat dann noch ein paar Veränderungen/Anpassungen vorgenommen – doch ich werde jetzt einfach mal meinen Mist hier so zeigen, wie er mir eingefallen ist, bzw wie ich ihn der Banane geschrieben habe. Zumal ja eh keiner meiner Mitspieler hier mitliest. 😉

Falls es Interessierte gibt, die mal in Frankfurt Shadowrun spielen wollen. ^^

 

(Low Quality Fastfood Laden, Besitzer + 2 Bedienungen, 2075)

An der Niederurseler Allee beim ehemaligen Industriegebiet gibt es ein Tankstellengebäude, das mal zu einem Großmarkt gehört hat. Als der Großmarkt 2060 geschlossen wurde, betraf dies auch die Tankstelle. Bis 2062 John Mac Fadden daran dachte, daraus einen Fast Food Laden zu machen.

„The Golden Äppel“

John kam 2055 – kurz vor Inkrafttreten des Brexits – nach Deutschland und in die Gegend des Rhein-Main-Megaplexes, im Alter von 25 Jahren. Zusammen mit Frau und Kind.

2062 eröffnete er dann „The Golden Äppel“. Ein Laden, der einerseits – natürlich – einfache Burger und Fritten verkauft, andererseits aber auch versucht, etwas Lokalpatriotismus zu verbreiten. John stellte nämlich fest, dass in der Gegend um Frankfurt ein Getränk namens „Apfelwein“ sehr beliebt war. Außerdem war ein Gericht – oder Gerichte – sehr beliebt, in denen „Grie Soß“ aus (angeblich) lokalen Anbau als Spezialität der Gegend mit verarbeitet wurden.

Deswegen kam er auf den Namen „The Golden Äppel“ – eine (wie er findet) gelungene Mischung aus Englisch und Deutsch UND eine Anspielung auf das beliebte lokale Getränk „Äppler“.

Leider wurden seit 2025 nach und nach sämtliche Streuobstwiesen und Anbaugebiete für die“Grie Soß“ plattgemacht und zubetoniert. Originalen Apfelwein und Grüne Soße gibt es also schon lange nicht mehr. Trotzdem lassen sich Getränke mit der Bezeichnung „Apfelwein“ (die in Wirklichkeit nur leicht gefärbten Alkohol mit beigefügtem Apfelaroma (künstlich) enthielten) recht gut verkaufen.

Das Gleiche gilt für Gerichte mit der Beilage „Grie Soß“. (Auch die besteht inzwischen nur noch aus Farbstoffen und künstlichen, billigen Aromastoffen.)

So lassen sich alle Getränke und Gerichte zu einem günstigen Preis gut verkaufen. Sogar so gut, dass John Mac Fadden inzwischen noch weitere Läden des „The Golden Äppel“ aufgemacht hat. Wenigstens einen in Preungesheim in der Nähe der Konzernvollzugsanstalt, und einen im ehemaligen Stadtgebiet von Offenbach.

(Wenn gewünscht auch noch mehr an selbstgewählten Standorten. ;o))

 

Das erste Logo, das John als Schild für seinen Laden gewählt hatte, war ein Apfel. Dies wurde ihm jedoch vom Konzern Apple Inc. untersagt. Deswegen zieren jetzt ein Apfelweinglas, ein „Geripptes“, seine Läden.

Immerhin gegen den Namen „Äppel“ schien Apple Inc. nichts gehabt zu haben. Oder dieser Klagepunkt ging unter. Wer weiß.

 

Zum Laden in Eschborn gehören jetzt:

Der Besitzer und Eigentümer John Mac Fadden, 45 Jahre alt, gebürtiger Schotte und Brexitflüchtling. Selfmade-Man, doch ganz umgänglich und loyal.

Eine Bedienung/Helferin ist seine Tochter, Liz (von Elisabeth) Mac Fadden. Sie ist 22 und kann sich an die Zeit auf der Insel nicht mehr erinnern.

In der Küche hilft noch die Mutter von Liz und Frau von John, Kate Mac Fadden, 43 Jahre alt. So ist zumindest der erste Laden noch fest in Familienhand.

Außerdem gibt es noch Alf Toiber, 26, für die Spätschichten und Martha Schilling, 52, die seit der Eröffnung des Ladens immer wieder mal aushilft.

Die Freude am Schreiben

Ich hatte es hier ja schon mehrmals über das Schreiben, besonders von meiner Warte aus betrachtet. Jetzt möchte ich dem ein neues Kapitel bzw. einen neuen Beitrag hinzufügen. Ausnahmsweise mal nicht auf der Arbeit vorgeschrieben (passend zum Thema ^^), sondern tatsächlich zur Abwechslung direkt hier in die Tasten gehauen.
Im Gegensatz zu dem Kram teilweise in meiner Pipeline, das schon länger vorgeschrieben ist, aber wo noch der nötige zündende Funke fehlt. Wenn ihr versteht, was ich meine.
Also hier (wieder mal ^^) übers Schreiben.

Ich hatte es schon von Inspirationen und Hintergründen.
Jetzt mal über die Freude des Schreibens an sich. Denn die hatte ich letztens mal wieder.

Ich hatte ja ebenso bereits erwähnt, dass ich seit 2015 an einer Geschichte dran bin. Ich kann sagen, so einmal im Jahr ist es bei mir soweit, dass es wieder ein Stück in der Geschichte weitergeht. Jetzt im Dezember/Januar war/ist es mal wieder soweit. Und ich bin noch mitten im gefühlten Geschehen, weswegen ich auch in der nächsten Zeit wieder/nochmal weiterschreiben werde.

Es ist eine Fantasy-Geschichte. Wenig verwunderlich, da dies mein Haupt-Lese-Genre ist. Und man schreibt meistens darüber, was man kennt. Und mit diesem Genre kann ich am meisten… anfangen. Um es mal so zu sagen.

Bei dem Beitrag über die Inspiration hatte ich ja erwähnt, dass die ursprüngliche Inspiration von einem besonderen Ausblick hervorgerufen wurde. Darauf hat sich eine Idee entzündet – die nun mit steter Flamme brennt. In der Zwischenzeit sind Hintergründe dazugekommen, auch durch meinen Urlaub letztes Jahr. Nun stecke ich gerade wieder in einem Szenenabschnitt, der noch nicht abgeschlossen ist, weswegen daran demnächst noch weitergeschrieben wird. Wie ich ja schon erwähnte.

Was ich noch nicht erwähnt habe, ist das, was mich nun beschäftigt. Nämlich wie interessant ich es finde, wie sich eine Geschichte langsam entfaltet – und dies teilweise anders, als ursprünglich gedacht/geplant.

Ich hatte eine Grundidee für einen Plot.
Warum, wieso, wer, weshalb…
In diesem Plot war ich bisher erst in der Mitte angekommen, sozusagen. Die Geschichte stand bisher nur zur Hälfte in meinem gedachten Grundgerüst da. Wie es nach der Mitte weitergehen sollte, dazu hatte ich noch keinen richtigen Gedanken, bzw. keine gute Idee.
Jetzt hat sich beim Schreiben dieses Grundgerüst verändert.
Dadurch, dass ich nun von einigen Charaktere nicht lassen will, haben sich jetzt bei mir erste Gedankensamen gelegt, wie diese Geschichte nach der bisher gedachten Hälfte weitergehen kann. Endlich ein paar neue Ideen, was nun möglich ist. Und dies nur, weil ich mir kurz vor dem Schreiben überlegt habe, einen geplanten Pfad zu verlassen. Und mit dieser Überlegung bin ich sehr zufrieden. Weswegen ich ja auch die Lust und das Bedürfnis habe, baldmöglichst weiterzuschreiben. Ein wichtiger Punkt. Denn bis die Geschichte fertig gedacht und überhaupt das erste Mal fertiggeschrieben ist, das dauert noch lange. Aber ein Samen ist gelegt, dass sie doch nicht bei der Hälfte aufhört.
Yay!

Was ich außerdem sehr interessant und irgendwie lustig finde ist, wie sich einige Punkte beim Schreiben entwickeln. Und etwas, dass ursprünglich anders gedacht war, sich durch das geschriebene Geschehen verändert. Weil das, was gedacht war, so auf einmal gar nicht mehr geht.
Aber damit umzugehen und damit zu arbeiten, das macht mir auch Spaß.
Und dass nur beim Schreiben! Ich finde es erstaunlich.

Auch erstaunlich finde ich, dass ich zum Schreiben für diese Geschichte nur eine CD in Dauerschleife auf meinem MP3-Player laufen lassen kann/muss. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich ohne „Eden“ von Faun nicht an der Geschichte schreiben kann. Das ist schon fast ein Zwang. Aber ein guter, schließlich finde ich die Mischung auf dieser CD genau richtig, um meine Gedanken zu befeuern und meinen Stift über das Papier huschen zu lassen.

Wenn ich schreibe, lasse ich oft Musik nebenher laufen. Vielleicht nicht unbedingt beim Tagebuch aktualisieren – falls ich da mal wieder etwas aktualisieren möchte – aber für Blogbeiträge vorschreiben oder abtippen. Oder Kurzgeschicht-Ideen oder oder oder…
Gerade jetzt im Moment, beim Verfassen dieses Beitrages, läuft bei mir ein Youtube-Beitrag von Wardruna Best of all Albums im Hintergrund. Nur als unnütze Information mal eingeworfen. ;o)
Aber für meine Geschichte, da geht nur die Eden von Faun.
Wahrscheinlich wäre es bei einer anderen Geschichte eine andere Musik. Aber für DIESE Geschichte geht bei mir nur DIESE Musik.

Und all diese Sachen musste ich unbedingt mal wieder aufschreiben – bevor ich über meine Firma meckere oder etwas zum Thema Tarifvertragsverhandlungen und Streik und so schreibe.
Denn das wären noch Punkte in meiner Pipeline.

Aber da ziehe ich das Wichtige gerne vor. Und das wäre:

Die Freude am Schreiben!

Ich hoffe, Ihr könnt sie auch hin und wieder genießen. ;o)

 

 

FATE – Saalgasse und sonstige Hintergrundüberlegungen

 

In diesem Beitrag geht es um einen eigentlich rein internen Hintergrund für eine Rollenspielrunde. Das System ist FATE – und wir spielen in Frankfurt.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, wer sich für sowas interessieren könnte – aber wenn es jemand dennoch lesen will, steht ihm/ihr/es hiermit frei. ;o)

 

Ich möchte Euch hier mal die Saalgasse vorstellen, so wie ich sie mir bisher erdacht habe. Da ich der Meinung bin, dass es sich hier um ein kleines Handwerkerviertelchen handelt, sollten auch alle anderen Mitspieler wissen, was wo zu finden ist, da sicher so einiges hier von allen besorgt wird. Außerdem habe ich mir noch allgemeinere Gedanken gemacht, die ich hier ebenso vorstellen möchte, um mal Eure Meinungen dazu zu hören, bzw weitere Ideen zu sammeln. Unsere Spielleiterin weiß über diese Gedanken Bescheid und hat mir das OK gegeben, sie mit Euch zu teilen.

Also erstmal zur Saalgasse:

Saalgasse 20

Hier gibt es einen Fotographen und eine Druckerei. Dabei handelt es sich, wie fast alle anderen Betriebe auch, um Familienbetriebe.

Der Vater heißt Abdelkader, ist 45; seine Frau Melek ist 43. Der Sohn Eren ist 27 und die Tochter Eilif 23. Allerdings hat Eilif die Familie vor 6 Jahren verlassen und sich irgendwo in der Nähe der alten Börse eine eigene Bleibe gesucht.
Das Fotoatelier liegt unterm Dach im 3. Stock. Die Dunkelkammer und die Druckerpresse befinden sich im Erdgeschoß, da dies keine Fenster hat.

Saalgasse 18

Hier wohnt Ansgar. Seine Werkstatt befindet sich im erhöhten Erdgeschoß. Wohnen tut er im ersten Stock, der mit der Werkstatt über eine interne Treppe verbunden ist.
Ansgar ist ursprünglich Uhrmacher, aber führt auch kleine technische Reparaturen aus.

Im zweiten und dritten Stock wohnen Katia und Miriam.
Katia ist Schneiderin und ihre Frau Miriam Chemikerin, die im Chemielabor gegenüber arbeitet. Katia ist 52, Miriam 40.
Der Zugang zu deren Räumlichkeiten liegen über die Außentreppe im ersten Stock, mit einem internen Treppenhaus dann. Die Wohnräumlichkeiten sind im zweiten Stock, das Atelier zum Schneidern von Katia dann im dritten, um das natürliche Licht so lange als möglich zu nutzen.
Katja ist bekannt dafür, gerne farbenfrohe Sachen zu tragen, die sie sich selber zurechtfärbt und schneidert.

 

Saalgasse 16

In der Saalgasse 16 lebt und arbeitet im unteren Bereich ein Schuster und Lederflicker. Oben wohnen Chemiker aus dem Labor.

Hier habe ich noch keine weiteren Ideen zu Namen, Familien, Alter etc.

 

Saalgasse 14

Im Erdgeschoß und den Stockwerken 1 + 2 lebt und arbeitet der Schmied Tristan mit Familie.
Er hat 2 Kinder – Alter, Namen und Geschlecht noch nicht überlegt.
Allerdings weiß ich, dass Tristan eine offensichtliche Mutation hat: Sein linker Arm ist im Unterarmbereich gepanzert wie ein Krebs oder Hummer und läuft in einer Art Schere aus, statt eine Fand mit Finger. Doch mit dieser Schere kann er seine Schmiedestücke festhalten, während er sie mit dem Hammer bearbeitet.
Ob die Kinder Mutationen offen aufweisen, weiß ich jetzt auch noch nicht.
Tizian fertigt Metall-Gebrauchsgegenstände an, sowie teilweise auf Anforderung Spezialgegenstände, wie Springfedern, oder kleine Sachen für den Uhrenbau.

Wer oder was im 3. + 4. Stock wohnt, weiß ich noch nicht.

Saalgasse 12

Hier befindet sich Erdgeschoss und erstem OG ein Schreiner und Holzarbeiter.

Doch weder habe ich bisher für ihn/sie Familienstand, noch Namen. Genauso wenig wie ich bisher festgelegt habe, wer im 2. + 3. OG lebt und wer im Dachgeschoß…

 

Saalgasse 10

Hier wohnt wieder eine Familie, die Maler/Tapezierer (?) stellen, sowie Mauerer/Steinarbeiter stellen.
Namen und wie viele Familienmitglieder… keine Ahnung

Sonstiges

In den Räumen des ehemaligen historischen Museums und Saalhofs hat sich eine „Fischerei“ breitgemacht.

Die Fische im Main – so überhaupt noch vorhanden – sind zwar nicht wirklich verzehrbar. Allerdings gibt es nun auch eine hohe Zahl an Algen, die in der Saalgasse die verschiedensten Verwendungen finden. Geliefert wird hauptsächlich an das Chemielabor in den ehemals evangelischen Räumlichkeiten, welches auch eine biochemische Abteilung hat. Dort werden die Algen zu chemischen Substanzen, Katalysatoren, Papier u.a. verarbeitet.

Der Fotograph kauft dort sein Fotopapier, Druckerpapier, Chemikalien für die Entwicklung.

Der Schmied kauft im Labor Gas für die Schmiede. Außerdem macht er auch Lötarbeiten. Quasi alle Arbeiten mit Metall.

Die Algen… könnte es eine Algenart geben, die NICHT radioaktiv aufladbar ist? Eine Mutation, die sich vielleicht von Radioaktivität nährt, selber aber nicht ist? Vielleicht gibt es deswegen so viele im Main, weil sie da so gut genährt werden? Und diese Art wird dann von der Fischerei abgefischt und zu allem verarbeitet/verwendet:

Nahrung, Baustoff, Versuchsmaterial, Grundlagen für alles Mögliche.

Die Wunder-Alge! Tataaaa!

Vielleicht werden ja auch in Laboren diese Algen untersucht, um herauszufinden, was sie antiradioaktiv macht?
Stichwort „Radioaktivitäts-Heilmittel“

 

Die Häuserzeile direkt am Main, am Mainkai, ist zum großen Teil abgerissen, da die Menschen nicht wirklich gerne direkt neben dem verseuchten Main wohnen wollen. Dadurch erstreckt sich ein breiter Grünstreifen bis fast zu den Häusern der Saalgasse. In diesem Gebiet spielt die Saalgassenjugend. Unter anderem haben sie dort auch Schlagball gespielt, weswegen Ansgar noch einen Schläger davon zuhause stehen hatte.

In der dunklen Zeit hatten sich die Frankfurter in den Tunneln der S- und U-Bahnen versteckt, bzw. geschützt. Nachdem man dann wieder nach draußen konnte, wurden sie geschlossen. Da aber im jetzigen Gebiet kein Platz für einen Friedhof ist, wurde der erste Tunnel für Bestattungen genutzt. Der Eingang zu diesen Frankfurter Katakomben ist der wieder geöffnete Eingang zu U-Bahnstation am Dom/Römer. Wenn jemand gestorben ist, wird er zum Eingang der Katakomben gebracht. Dort wird der Leichnam in Empfang genommen und in die Katakomben gebracht. Wie es dort aussieht – und wie viele Tunnel dazu inzwischen genutzt werden, wissen nur die Katakombenbestatter und vielleicht mögliche Katakombengeier – Menschen + Mutanten, die sich dorthin Zutritt verschafft haben, unrechtmäßig. Doch in der Regel gibt es dort nicht viel zu holen – außer die Leichen selbst.

Der Dom steht noch, ist aber kein katholisches Gotteshaus mehr. So etwas wie katholische oder evangelische Kirche oder den Islam oder anders gibt es kaum noch. Wenn, dann eher in der Größe von kleinen Sekten.

Stattdessen ist der Dom nun ein allgemeines Andachtshaus.

Wer an einen Gott beten will, kann dies hier tun.
Wer an keinen Gott beten will, kann dies auch hier tun.

 

 

Saalgassen-Background

Ich hatte in anderen Beiträgen mich ja schonmal über das Schreiben von Hintergrund, so wie über meine optischen Schreibinspirationen berichtet. (Evtl. kann man auch hier noch etwas dazu lesen. Bzw. sicher sogar. Ansonsten: Selbst nochmal nachsehen. ^^)
Auch hatte ich es ja bereits von unserer FATE-Gruppe, mit unserer SL Drachenechse.

Die hatte jetzt – bereits im August *hust* – mal nach Hintergrund zu den SCs und deren Herkunftsecken gefragt. Darauf haben schon einige fleißig geantwortet (z.B. Bremen) und andere eher nicht so (ich).

Jedoch habe ich letzte Woche einen kleinen Besuch in der Pappnase bei Drachenechse dazu genutzt, auf dem Rückweg einen kleinen Abstecher über die Saalgasse zu machen, in der mein SC beheimatet ist. (Das bedeutet übrigens SpielerCharakter – also den Charakter, den man in der Runde darstellt. Und SL ist die Spielleiterin, in diesem Falle.) Ich wollte mir die Ecke nochmal genauer für FATE betrachten, und wo genau meine Figur da wohl wohnen würde – in ferner, nicht genauer bezeichneter, nicht so rosiger, Zukunft.

Dieser Versuch war erfolgreich.

Ich weiß jetzt, wo ich wohne, und dichte mir für einige Nachbarshäuser auch noch gut was zusammen. Als Erinnerungs- und Inspirationsstütze habe ich dazu ein paar Fotoaufnahmen mit meinem Communicator gemacht.

Diese Fotos habe ich dann auf mein Tablet gebeamt, da ich dort ein witziges Programm habe, das Bilder schnell in verschieden Stile verändert.

Mein erster Versuch gefällt mir so gut – der ist jetzt das Hintergrundbild auf meinem Communicator geworden. Doch auch andere Varianten gefallen mir richtig gut. Eigentlich sehen die Fotos so besser aus als im Original. Zumindest in einigen Varianten.

Und weil sie mir so gut gefallen, zeige ich euch hier auch ein paar der Variationen, über den Beitrag verteilt.

Ja.

Genau.

Also bisher hatte ich noch keinen Hintergrund ausgearbeitet, aber jetzt, durch die Ortsbegehung, und den verschiedenen Fotos, bin ich nun also inspiriert, in der Saalgasse ein kleines Handwerkerviertel entstehen zu lassen.

Was ich aber immer noch nicht weiß, das ist, was mit meinen Eltern geschehen ist…

Wo die wohl stecken mögen?

 

Recherchen für Logik – nötig?

So. Die letzte Nacht läuft.

Vollgefressen nach der Weihnachtsfeier halte ich hier bei uns jetzt die Fahne hoch, nachdem mich zur Zeit alle Kollegen wegen anderen Aufträgen verlassen haben. Aber das ist nicht so schlimm, denn bis es dann wirklich wieder mit Koffern losgeht, sind ein Teil meiner Kollegen ja auch wieder da.

Solange sitze + stehe ich hier halt an meinem Arbeitsplatz, schön erleuchtet von meiner Klemmlampe, und nutze die Zeit jetzt u.a. für weitere Gedankenspiele.

Ich hatte es hier im Blog ja bereits mehrmals über mein Schreiben.
(Zum Beispiel HIER und HIER… und eigentlich HIER auch – und vielleicht noch öfter? Müsst Ihr selber ma gucken. Schlagwörter helfen. ^^)
Gerade vor diesen Nachtschicht…“tagen“ hat mich etwas beschäftigt, worüber ich jetzt schreiben will. Ich frage mich nämlich, wieder mal, wie mein Hirn tickt – und wie dies so in anderen Hirnen ablaufen mag.

Ich habe nämlich bereits jetzt schon erste Überlegungen und Recherchen für meinen nächsten Wardenburgbeitrag gemacht, obwohl der nächste Wettbewerb dort erst wieder Ende 2019 sein sollte. Ich bin also superfrüh dran. Aber ich frage mich auch ein wenig: Wieso tue ich das? Wieso mache ich mir bei/für meine Geschichten Gedanken darüber, wie weit genau bestimmte Entfernungen sind? Wie schnell ein Reiter ist und wie lange er für eine bestimmte Entfernung benötigen würde? Bis zu welchem Radius eine Verbrecherbande ihr Unwesen treiben mag?

Warum rechne ich aus, was für ein Tempo eine Luft(druck)welle wohl haben muss, wenn sie eine Entfernung von ca. 30 Kilometern in zwei Minuten zurücklegt?

Warum will ich manches Fitzelchen für mich genau haben (Ich denke, ich werde jetzt Adresse xy nehmen, weil diese offiziell nicht existiert, aber die Nummern davor + danach sehr wohl.), statt zu sagen: Dies + das ist jetzt einfach so, weil es mir gerade in den Kram passt.
Weshalb versuche ich, manche Teile so genau für mich logisch + logistisch anzulegen, statt dies einfach anders zu machen?

Warum fällt mir nicht mal ein Beispiel ein, wie ich eine Geschichte unlogischer gestalten könnte? Es sei denn, der Stil der Geschichte ist sowieso nicht ganz ernsthaft.

Wenn ich über meine bisherigen Geschichten so nachdenke, ist nur „Früher“ rein für das Gefühl geschrieben. Sonst habe ich immer viele Logik- + Logistik-Ansprüche, die mich alles Mögliche nachschlagen lassen.

So dass ich tatsächlich herausfinde, dass es unterschiedliche Maulwurfsarten gibt, und eine Art davon im + am Wasser zu finden ist.
Wobei, dies dann in eine Geschichte einzubauen… das hat wieder seinen Reiz.

Und der Leser wird sich bei manchen Teilen einer Geschichte womöglich nicht die geringsten Gedanken dazu machen.

Oder?

Wie genau lest Ihr? Wie genau hinterfragt Ihr gelesene Geschichten/Bücher? Wie handhabt Ihr es selbst beim Schreiben? Seid Ihr da locker – oder kann bei Euch eine Straße nur in die tatsächliche Richtung wie in der Realität abbiegen?

Oder richtet Ihr das nach der Art Eurer Geschichte?

Würde mich mal interessieren.

Schreib mal wieder…

RPG & Hintergrund

Kurz als Einführungs-Erklärung: RPG steht für Role Playing Game, womit Rollenspiel gemeint ist. Und zwar nicht das, welches manche vielleicht mal im Privaten zu Hause im Schlafzimmer oder sonst wo veranstalten, sondern das Schlüpfen in andere Charaktere (Chars), um mit diesen und anderen Mitspielern, die das ebenso machen, Abenteuer zu bestehen.

Gut – hätte natürlich auch ROLLENSPIEL hinschreiben können, doch ich denke, mit RPG wissen inzwischen viele, was damit gemeint ist. ;o)

Dann kann ich jetzt ja anfangen.

Wir haben letzten Sonntag wieder geFATEt.
Die zweite Sitzung eines Abenteuers im FATE-Rollenspielversum.
Drachenechses erste Schritte als Spielleiter.
Ich muss sagen: sie macht das nicht schlecht. Vor allem auch mit Hintergrund-Atmo – und vorbereiteten Skizzen und Zeichnungen. Und da finde ich es gut, wie sie das mit diesen Skizzen und unserer 5ten Frau gehandhabt hat.

Unser erstes Treffen hatten wir Pfingsten. Und Drachenechse hat für ihre ersten Spielleiterschritte tatsächlich 5 Mitspieler zusammengefunden. Davon war eine der Besuch aus der Stadt der Stadtmusikanten. Bei der zweiten Sitzung jetzt hat sich unsere Zur-Zeit-Bremerin via Skype zugeschaltet.

Dafür mal ein Dank an die modernen Kommunikationsmöglichkeiten. ^^

Und Drachenechse hat dann die entsprechend anfallenden Skizzen nebenbei via Skype auch nach Bremen gebeamt, so dass unsere 5te Frau sich auch die entsprechenden Skizzen ansehen konnte. Ohne dass wir sie immer vor die Kamera am Laptop halten mussten. Auch die Atmo hat sie ihr zugebeamt.

Das finde ich wirklich klasse.

Wenn ich jedoch so über das System FATE nachdenke, bin ich nicht sicher, ob wir die Möglichkeiten voll ausschöpfen. Da ist sicherlich noch mehr drinnen. Doch so weit geht es voran.

Nach dem ersten Treffen war ich von meinem Charakter nicht so begeistert, nicht wirklich zufrieden.
Unser Spiel hat ein Setting nach der atomaren Apokalypse. Es gibt Mutationen und Mutanten – auch wenn nur Fuchs eine Mutant(in ?) spielt.
Das Leben ist nicht so einfach und fördert eigentlich das Schaffen von Charakteren mit abenteuer-förderlichen Attributen: Mutanten, Abenteurer/Bodyguards/Schatzjäger, Puffmutter, Obdachlose…
Und was mache ich? Ich entwerfe einen Uhrmachermeister, der sein Handwerk vom Vater abgeguckt hat. Mit eigener Werkstatt und Wohnraum – spezialisiert auf Taschenuhren. Eigentlich der totale Anti-Abenteuer-Char.

Und warum?

Um mal einen „etwas anderen“ Char zu machen, der etwas kann, was sich vielleicht anwenden lässt. Dumm nur, dass er vom richtigen abenteuerlichen Leben außerhalb seiner Werkstatt nicht viel weiß.

Entsprechend stand ich am ersten Spielabend hauptsächlich etwas dumm rum, während alle anderen sich bereits auf für sie durchaus üblichen Zoff eingestellt und bereitgemacht haben.

Beim zweiten Abend fand ich es dagegen recht erheiternd, die Aufregung nicht zu verstehen, die die anderen erfasst hat, als wir ein paar Ratten im Tunnel gehört haben. Sobald die anderen in Kampfmodus gehen, tue ich das dann zwar auch, ohne jedoch die Aufregung des Warums zu verstehen.
(Ok – die Ratten hatten dann zwar etwa Hundegröße – und ich meine damit nicht die von einem Pekinesen, sondern eher so Schäferhund… doch in den Augen meines Chars waren es doch nur Ratten.)
Einfach, weil ich damit noch nie etwas zu tun hatte, spielcharaktermässig.

Mal sehen, wie und wohin er sich noch entwickeln wird.

Über die Entwicklung eines Charakters habe ich mir in meiner Rollenspiel-Anfangszeit keine Gedanken gemacht. Damals, vor über 30 Jahren, hätte man am liebsten natürlich die eierlegende Wollmilchsau als Charakter gehabt. Alle Werte mit den höchsten Würfelergebnissen, die möglich sind.

Hintergrundgeschichte?

Unwichtig.

Wo kommen sie her? Wo sollen sie hin?

Wen interessiert’s.

Wichtig war nur der Archetyp, damals bei DSA1: Abenteurer, Magier, Krieger, Zwerg, Elf oder Halbelf.
Alles andere? Egal.

Das hat sich dann so langsam mit den Anfängen von DSA2 geändert. Mit dieser Version wurde das Talentsystem eingeführt. Und damit auch negative Charaktereigenschaften wie Goldgier, oder Höhen- oder Totenangst.

So wurde der Anreiz größer, Figuren mit Hintergrund zu schaffen. Auch, wenn ich seitdem bisher nie wieder DSA gespielt habe. Nur einmal bei einem Con. Stattdessen wurde mit einer Gruppe eine Zeitlang Shadowrun gespielt, wo ich mir auch ein wenig Gedanken über meinen Charakter gemacht habe. Und in einer anderen Gruppe konnte ich damals AD&D mitspielen – mit einem ursprünglichen NSC. Da musste ich mir keine Gedanken über Hintergrund machen. ;o)

In einem RP-Forum in einem der sozialen Netzwerke – ich denke, es war wohl StudiVZ – wurde sich mal über die einfallsloseste Standardhintergrundidee von Charakteren lustig gemacht. Diese da lautet:

Vater: Tot
Mutter: Tot
Geschwister: Tot
Haustiere: Tot
Heimatdorf:  Tot!
ALLE TOT!!!

Nur der Charakter lebt noch.

Dieser Hintergrund „Alle aus der Familie tot, nur ich nicht.“ ist wirklich häufiger anzutreffen (gewesen?). Ein Fan von so einem Hintergrund bin + war ich nie.

Den meisten Hintergrund habe ich mir zu zwei Charakteren von einem Online-Rollenspiel auf Ultima Online-Basis überlegt.

Das war einmal ein Bogenschütze, der kein Bauer bleiben wollte bei seiner Familie. Dann hat sich noch seine Angebetete für den Sohn des Schmieds entschieden, einfach aus dem Grund, weil als Frau eines Schmiedes ein besseres Leben zu erwarten war als sie es als die Frau eines Bauern oder Bogenschützen/Jägers gehabt hätte haben würde. Oder so. Das hat ihm auf jeden Fall den Rest gegeben und so ist er in die Welt gezogen, um sein Glück und Gold zu machen. Und um zu beweisen, dass man sehr wohl als Schütze reich werden kann.
Mit diesem Charakter, Vandalore, habe ich eine ganze Zeit gespielt. Zumindest so lange, dass er schon einiges an Gold an seine Familie schicken konnte. Und lange genug, dass er im Spiel eine Beziehung eingegangen ist – mit einer Bäuerin.
So sehr konnte er sich dann doch nicht von seinen Wurzeln lösen. ;o)

Mein zweiter Charakter in diesem Rollenspiel hat auch einen ganz eigenen Hintergrund bekommen.
Man konnte sich zu dem Zeitpunkt meiner Bewerbung auf diesem Rollenspiel-Shard als Heiler bewerben. Außerdem bestand die Möglichkeit, dunkler Adliger zu werden – also adliger Anhänger des „bösen“ Gottes.
Ich habe da beides kombiniert, und mich als dunkler Adliger beworben – Aalerich von Weissenstein – der seinen älteren Bruder getötet hat, weil der ein Anhänger des guten Gottes war. Na gut… natürlich auch ein wenig, um den Titel und alles zu erben, was man halt als Zweitgeborener nicht bekommen hätte.
Meine Bewerbung für die Heilerklasse mit diesem Charakter sah so aus, dass Aalerich fasziniert vom Giftmischen war. Schließlich ist ein Giftmischer nichts anderes als ein Heiler – nur mit umgekehrten Interessen.

Das waren meine ersten beide Charaktere mit richtig ausgefeiltem Hintergrund.

Auch für mein erstes LARP (Life Action Role Play – Liverollenspiel) habe ich für mich eine Seite für einen Char entwickelt/geschrieben, die mir so ganz gut gefallen hat. Allerdings konnte ich ihn dann während des LAPRs nicht so ausspielen, wie er mir aus den Fingern geflossen ist. Weil er so wenig ICH war. Dabei macht man doch auch Rollenspiel, um jemand anderes zu sein.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich das wirklich kann.
Halt zum Beispiel als eher selbst introvertiert einen total extrovertierten Charakter zu spielen – oder umgekehrt. Das auf-den-Putz-hauen mach ich selbst eher ungern – das schlägt sich auch beim Spiel mit meinen Charakteren nieder, fürchte ich.

Nun ja…

Noch einmal zu FATE und meinem Uhrmacher:
Ich hatte nach dem ersten Spiel zu Hause das Gefühl, dass ich einfach schlecht war.
Als Rollenspieler.
Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Solange ich für die anderen kein Klotz am Bein bin, besteht ja noch Hoffnung.

Und noch was zu LARP…
Dieses Jahr hat es nicht geklappt – doch wenn Drachenechse + Fuchs Spaß haben + nächstes Jahr nochmal/wieder mitmachen wollen bei einem… vielleicht klappt es ja dann auch bei mir mit dem Teilnehmen als NSC.
Dann muss ich mir selber schon mal keinen Gedanken über meinen Charakter machen.
Das dürfen dann andere.
Auch ein Vorteil.

;o)

PS: So, Drachenechse – wie du hier sehen kannst, habe ich mir den 7te See jetzt auch besorgt. Jetzt kann ich mir das mal in Ruhe ansehen – vielleicht wäre das ja dann auch mal was zum Spielen – und vielleicht wieder Anleiten…

PPS: Ich habe in den Tiefen des Netzes und des Alathair-Forums tatsächlich noch Geschichten von meinen beiden Charakteren Vandalore und Aalerich gefunden. Diese sind teilweise Vorgeschichte, öfter Berichte über aktuelle Spielgeschehen. Nur entsprechend als Erzählungen geschrieben.
Wer sich so etwas mal ansehen/lesen will:

http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=29364 –  Das ist Aalerichs Geschichte.

http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=34088 – Ein Teil von Vandalore.

http://forum.alathair.de/viewtopic.php?p=217574#217574 – und nochmal Vandalore

Lang lang ist’s her… Hach ja… (2007 + 2008)!

 

Hintergrund

Hintergrund

Etwas, das jede Person hat: Hintergrund.

Was ihr passiert ist vor dem JETZT.

Und morgen oder schon in fünf Minuten ist dieses JETZT auch schon wieder Hintergrund.

So wird der Berg an Hintergrund höher und höher, je mehr Zeit verstreicht.

Wenn ich eine Geschichte schreibe – wie hoch ist da der Haufen an Hintergrund, welchen ich den Figuren dieser Geschichte gönne?

Ist es nur ein kleines Häufchen, mit dem ich der Figur wenigstens einen Namen, ein Geschlecht und vielleicht ein Alter gebe?

Ist es ein Berg mit Beruf, Hobbies, Feinden, Freunden, Marotten?

Und wieviel dieser Hügel an Hintergründen teile ich wirklich in der Geschichte, und damit den Lesern, mit? Wieviel lasse ich durchscheinen, und wieviel ist einfach nur für mich, damit ich eine Geschichte so erzählen kann, wie ich sie erzählen will?

Dies kommt letztendlich auch auf die Geschichte an.
Bei einer kurzen Geschichte von der Länge einer Seite brauche ich wohl einerseits keine Lebensläufe von mehreren Seiten. Allein schon deswegen, weil ich davon eh das wenigste einbringen kann.

Bei längeren Geschichten können die Hintergründe dann natürlich ausgefüllter sein. Und was ich davon zeigen will, bleibt dann nur der Schreib- und Erzähllaune überlassen.

Manchmal ergeben sich auch Sachen im JETZT des Schreibens.
Da entwickeln sich Figuren und Geschichten einfach so, wie sie wollen. Vielleicht auch mal in eine Richtung, an die ich vorher nicht dachte. So machen sie sich also manchmal einfach ihren eigenen Hintergrund.

Wichtig finde ich nur, dass ICH weiß, wieso weshalb warum jetzt etwas geschieht. Der Leser versteht das dann gleich, im Nachhinein… oder gar nicht.
Risiko…

Wollte ich nur mal loswerden – jetzt kann ich weiter hintergründeln.

;o)