Wie würden Sie entscheiden?

Endlich mal wieder Zeit gehabt, bei Shadowrun mitzumachen.

Es hat wieder Spaß gemacht – und war passend zur Jahreszeit sehr weihnachtlich. Ja, auch eine Bikergang aus Orks kann Weihnachten, ho ho ho. ;o)

Dies führte zu einer Szene, die ich hier nun anreißen möchte:

Ausgangspunkt:
Der Fund von geschmuggelten digitalen Drogen. (Nicht BTL, sondern sogar 2XS.)
Von diesen gefundenen Drogen möchte sich die Gruppe trennen. Effektiv und so, dass klar ist, dass die Gruppe diese Drogen nicht mehr hat. Damit die eigentlichen Schmuggler gar nicht erst auf den Gedanken kommen, sie wieder zurück zu fordern.
Die Lösung für das Problem:
Es wird beschlossen, diese Drogen bei der Polizei abzugeben. Die wird den Fund einer solchen Menge (1000 2XS-Datenträger) schon verbreiten.

Tja.

Nur – wie gibt man die Sachen bei der Polizei ab?

Wie würden Sie entscheiden?

Variante A
Der Sack mit dem Zeug wird einfach vor dem Polizeirevier auf die Straße gestellt. Die werden es schon finden…

Variante B
Mensch betritt das Revier, faselt etwas von einem Klienten, der sich entschieden hat, diese 1000 2XS-Datenträger abzugeben, statt sie zu behalten… und nach Erwähnung dieser digitalen Drogensorte und der Menge entschließt sich der Überbringer, doch langsam zu gehen, als der Wachhabende nach einem Signalknopf greift.

Variante C
Mensch kommt mit dem Sack, in dem sich die Datenträger befinden, ins Polizeirevier, sagt „Fröhliche Weihnachten!“; legt den Sack auf den Tresen, sagt „Ich hab da was für Euch.“; macht den Sack auf, dreht ihn zum Wachhabenden, und während der hineinschaut, um zu sehen, was das sein soll, dreht Mensch sich um und geht wieder. Bis die Erleuchtung kommt, ist Mensch wieder über alle Berge.

Nun?

1, 2 oder 3? Bzw. A, B oder C?
Wie würden Sie das erledigen?

Ich möchte nur erwähnen, dass unsere Entscheidung für einiges an Lauferei und für einen jetzt-etwas-nach-links-ziehenden Wagen gesorgt hat. Die vielen Lüftungslöcher, wo mal Scheiben waren, hatte er aber schon davor. ;o)

Was sind wir doch für gute Wesen.
Die Polizei gab den Straßenwert mit 1.000.000 Nuyen an – und ein Phantombild vom Überbringer gab’s obendrauf. Weswegen der sich bei der Geschenkverteilaktion entschloss, zur Weihnachtsmütze auch einen falschen Bart zu tragen.

Ho ho ho!

:oD

 

Ein Frohes Neues

Ich wünsche allerseits ein gutes, frohes neues Jahr!

Der erste Tag ist rum – und ich kann bereits was berichten. Etwas, von dem ich nicht hoffe, dass es ein Ausblick auf das neue Jahr wird. ;o)

Mein Plan für Januar sah/sieht wieder bescheiden aus. Drei Tage Frühdienst – und die natürlich zu Neujahr. Und ab dem vierten Tag Spät, Nacht, Spät, Spät.
Super.
Gut, den ersten Block konnte ich bereits mit einem Kollegen tauschen – wenn es entsprechend bearbeitet wird. Und den vierten Tag wurde mir auch schon in Früh getauscht. Auch sind es maximal 5 Tage-Blöcke. Das heißt, ich habe viele extrafreie Tage. Was super wäre, wäre da nicht die Spätschicht.

Ehrlich gesagt, war es dieses Mal das erste Mal, dass ich wirklich überlegt habe, ob ich heute zum Arbeiten erscheine und nicht einen Tag Krank bin…
Mit dem Gedanken „wenn die Firma mich verarscht, kann ich das auch mit der Firma machen“.
Aber ich war doch nicht rebellisch und war brav da.

Bin ich heute Morgen zum Stadion gefahren, weil ich dann direkt nach der Arbeit tanken wollte.

Bei meinem Flip-Vorgänger, meinem Meriva, war das kein Problem.

Heutzutage wird ja digital so einiges angezeigt. Kein analoger Kilometerstand mehr, sondern alles digital. Der Gesamtzähler, der Tageskilometerstand, außerdem noch der Verbrauch pro 100 km momentan – und zum Abschluss noch die voraussichtliche Reichweite pro Kilometer.

Bei meinem Meriva wurde alles auf einmal angezeigt. Das heißt, unten der Gesamtstand, darüber der Tageskilometerstand – und dann der Durchschnittsverbrauch UND die Noch-Reichweite.
Da war der das digitale Feld etwas größer als bei Flip jetzt.
Bei dem muss ich mich entscheiden, was von diesen Möglichkeiten ich mir anzeigen lassen will – abgesehen vom Gesamtstand. Der wird immer angezeigt. Bis…

Nun – bei meinem Meriva habe ich festgestellt, das, wenn ich den Reichweitenstand von 0 Kilometer erreicht hatte, in meinem Tank noch ein Rest von gut 5-6 Litern war, ich also noch locker 50 Kilometer fahren konnte.

Nun – Flip ist da zickiger, wie ich feststellen durfte/musste.

Gestern heimgekommen mit einer Reichweite von etwas unter 50 Kilometer, hat er mir heute Morgen direkt mit dem Start angezeigt „Fill Fuel“. Einmal Tanken, bitte.

Nun – bis zum Flughafen sind es ca 35 Kilometer – also bis zum Stadion – und nach der Arbeit dann noch zum Tanken. Sollte reichen. Allerdings zeigt er ab der Tankwarnung nichts anderes mehr an. Ich kann dann nicht kurz überschlagen, wie viele Kilometer ich schon gefahren bin und vielleicht noch kann. Nein, Flip will dann nur noch Füllung!

Hab ich es also drauf ankommen lassen…

und 1,8 Kilometer vor der Tankstelle meinte er dann „Bis hierher und nicht mehr weiter!“

Geschickter Weise – oder eher ungeschickter – war ich zu diesem Zeitpunkt noch auf der B43 und konnte dann zumindest zur Abfahrt Richtung Kelsterbach rollen und mich da etwas sicher hinstellen…

Als erstes habe ich abgesichert, wie sich das gehört, und dann habe ich überlegt. Was jetzt? Von dort weg- und zur Tankstelle zu laufen, war etwas ungünstig. Auch war ich mir sehr unsicher, wie ich da hätte hinlaufen sollen.

Also durfte mich ein gelber Engel retten. Das hat etwa 55 Minuten gedauert. Angekündigt hatte mir die Dame am Telefon eine Stunde Wartezeit – und das war ziemlich gut geschätzt.

Stand ich also im Sonnenschein und habe gewartet. Ein einziges Auto wurde langsamer. Den Fahrer konnte ich weiterschicken.

Tja – nach dem kleinen Imbiss für Flip konnte ich mit einem kleinem Umweg dann zum Tanken fahren. Und jetzt sollte ich am besten immer auf das Tankgeschrei von dem kleinen grünen Ding hören und nicht mehr zu lange weiterfahren. Denn irgendwie ist dann wahrscheinlich noch weniger drinnen, als ich denken würde.

Während dem Warten habe ich festgestellt, dass ich eventuell auch anders hätte fahren können – vielleicht hätte es dann gereicht? Oder zumindest hätte ich dann wirklich selbst laufen können und hätte kein ADAC-Tanktaxi gebraucht… und es wäre schneller gegangen.

Na – hoffentlich ist das kein Omen für das neue Jahr – ohne Benzin liegenbleiben.

Wenn doch – vielleicht werdet Ihr davon erfahren.

Vielleicht auch nicht.

 

Familie ist…

Familie ist…
wie ein Schwarm Fische.
Stumm einfach gemeinsam schwimmen und zusammen sein.

Familie ist…
wie ein Rudel Hyänen.
Sich gegenseitig anfauchen und Zähne zeigen.

Familie ist…
wie ein Schwarm Krähen.
Miteinander spielen und herumkrächzen.

Familie ist…
wie eine Wüste.
Leer, öde, einsam.

Familie ist…
vieles zu verschiedenen Zeiten.
Alles und nichts.

Urlaub vorbei – wieder mal

Die letzten Stunden meines Urlaubs laufen. Morgen früh darf ich wieder raus und ran.
Yay…

Nun ja.

Was habe ich denn in den paar Tagen alles angestellt – wenn ich schon nicht weggefahren bin?

Angefangen hat mein Urlaub letzte Woche mit einem Konzert im Bett.
Denn Coppelius haben ihre „Bühnenabstinenzverweigerungskonzertreise“ am 7.11. gestartet und waren dann am 8.11. im ‚Das Bett‘ in Frankfurt – mit der Gruppe „Smeltz“ als Vorgruppe. Wie sie sich selbst bezeichneten: „die wienerisch’ste Band Frankfurts“.
Ich habe hier auch nur ein Foto mit zwei Leuten von Smeltz, dass ich gemacht habe, weil ich zu Recht dachte, dass der Sänger von Smeltz auch bei „Die Kammer“ mitmacht.
Das hat er im Laufe der 45 Minuten denn auch selbst bestätigt.

Von Coppelius habe ich kein Foto gemacht – da habe ich das Konzert so genossen.
Vielleicht gibt es ja eines Ende des Monats – wenn eine Freundin aus München mit mir nochmal zu deren Konzert in München gehen.

Samstags bin ich abends mit meinem Kollegen erstmal in Niederissigheim zur „Magic Monday Show“ gegangen, die dort einen Auftritt hatten, für den mein Kollege zwei Karten gewonnen hatte.
Das war tatsächlich ganz spaßig.

Anschließend ging es dann noch zum Geburtstags-Sit-In der Großmaschinenschubserin, deren Geburtstag ich tatsächlich verpasst habe. Schande!
Da sie doch nicht in Urlaub weg war, hat sie gefeiert – und da bin ich noch zum Schluss dazu gekommen. War gemütlich.

Sonntags war tatsächlich mal wieder Spieleabend bei Fuchs und Drachenechse – zusammen mit einem Bruder von Drachenechse. Wie der feststellen musste, hatte er die Motivation von Fuchs, etwas zu Kochen, unterschätzt. Wir saßen gut gefüllt am Spieltisch. :oD

Montags habe ich dann meine Leier zu ihrem Papa, bzw. Erbauer gebracht. Denn beim Kurs jetzt Anfang des Monats in Bad Homburg hatte ich auf einmal die Kurbel in der Hand. Es hatte sich wohl schon angekündigt und ein Dozent hatte im März schon gesagt, da müsste mal nach gesehen werden – doch ich Dödel war der Meinung, dass es für mich schon reicht. Tja. Irgendwann halt nicht mehr.
Zum Glück gab es noch das Schmuckstück unseres Organisators – da konnte ich mit der zumindest spielen.
Und jetzt ist sie in Frankfurt und bekommt eine neue Achse – und ist danach hoffentlich wieder wie neu.
Immerhin hatte ich sie im September vor der Bal-Folk-Session mal ordentlich abgestaubt. So fand der Bauer sie dann gut gepflegt. Und das mit über 50… also die Leier jetzt. ;o)

Mittwochs habe ich mich dann mit dem Freund aus Wixhausen in Langen getroffen – zu einem kleinen Umtrunk und etwas zu essen. Der Umtrunk sollte erst in Hanau sein, weil aber da jemand abgesagt hatte, dachte ich mir ‚warum soll er immer hierher fahren – geht doch auch mal andersrum‘. Zum Schluss habe ich ihm dann noch meine überzählige Warnweste gegeben, damit er im Dunkeln nicht schwarzgekleidet mit dem Fahrrad nach Wixhausen zurückfahren muss. Die war eh zu viel – da ich im Auto schon 5 Warnwesten habe und ich mit dem Auto noch einen dazu bekommen habe. :oD

Die Woche habe ich mir dann auch mal wieder bei Steam ein paar Spiele gekauft, mit denen ich mich die Tage ein wenig beschäftigt habe. Um es mal so zu sagen. ^^

Auch wenn ich „Graveyard Keeper“ ziemlich… zäh finde. Viel Gelaufe, nichts (oder kaum etwas) erklärt… und alles selbst rauszufinden… Dennoch habe ich da inzwischen, lt. Steam, schon 29 Stunden mit zugebracht. Mehr als mit dem zweiten Spiel. „Foundation“ habe ich bisher nur mal angespielt. Gerade mal 116 Minuten…

Damit komme ich langsam zum Ende meines Urlaubs…

Freitags abends habe ich seit Ewigkeiten mal wieder etwas länger telefoniert – mit der Freundin in München, mit der es dann in zwei Wochen zu Coppelius geht.
Dabei hat mein Katzenmonsterchen einen neuen Karton für sich entdeckt, in den sie UNBEDINGT rein musste. Vorhin lag sie da auch wieder drinnen. :oD

Gestern war der Dreieich-Con.
Banane wollte da ursprünglich eine „Ratten“-Spielrunde leiten. Allerdings wurde sein Eintragungszettel von der Organisation zu den Kindern gehängt – so hat sich niemand dafür eingetragen. Drachenechse und ich hatten extra nochmal nachgefragt und dachten dann, dass die Gruppe schon voll gewesen wäre und haben uns dann zusammen für die letzten 2 Plätze einer Goblin-Spielrunde eingetragen.
Die war geschickter weise direkt neben dem Tisch von Banane – und wurde von einem 13jährigem geleitet. Macht Rollenspiel, seit er 6 (!) ist und leitet seit einem Jahr – und das war seine erste Con-Runde UND sein eigenes System.
So schade es war, dass es nicht mit der Rattenrunde geklappt hat – als Goblins hatten wir auch unseren Spaß. Wie sich herausgestellt hat, sind zumindest 3 der Mitspieler auch nur auf dieses Runde ausgewichen – weil sie die Ratten-Runde auch nicht gefunden haben, die sie eigentlich spielen wollten.
Nun – Banane hat es nicht so schwergenommen – er musste nicht leiten und ist trotzdem umsonst reingekommen.

Nach der Runde haben wir uns dann umgesehen – ich habe 2 alte Bekannte getroffen und ein gemeinsamer alter Kumpel mit Sohn war auch da… Hatten wir was zu Quatschen, was zum Gucken… und dann zum Schluss auch was zum Einkaufen.
Hier mal meine Beute…

Und heute war dann der Geburtstags-Brunch dieses gemeinsamen Kumpels. Zu seinem 50.sten!
Ja – das Essen war gut. Aber andererseits… Ich saß bei ein paar alten Bekannten, mit denen mich aber nicht mehr sehr viel verbindet. Und so fand ich diese Feier eher… hm.

Nun ja.
Jetzt ist er also rum, mein Urlaub.

Zum Glück habe ich nun nur zwei Tage Frühschicht. Da kann ich langsam wieder reinkommen – und mich danach direkt wieder erholen von. ^^
Zum Ende der Woche geht dann wieder meine nächster Nachtschichtblock los.
Mal sehen, wie ich den überstehen werde – und mit was ich mich in diesem beschäftigen werde.

Vielleicht lest ihr ja da wieder was von mir, falls mich die Muse an den Haaren packt.
Muss sie nur gut zupacken, meine Haare sind recht kurz.

 

Verträge

Verträge sind die schriftlich niedergelegten Vereinbarungen, an die sich zwei verschiedene Parteien halten sollen.

Würde ich jetzt mal so salopp formulieren.

Da gibt es viele verschieden Arten von. Und wirklich schriftlich muss es auch nicht immer festgehalten sein. Wenn ich etwas in einem Geschäft kaufe, ist dies schließlich auch ein Kaufvertrag.

Arbeitsverträge dagegen sollten besser in schriftlicher Form festgehalten werden.

Wie viele Stunden, zu welchen Zeiten und wieviel Geld…

So etwas steht sicherlich auch in meinem Arbeitsvertrag.
Wieviel Stunden… wieviel Geld… und die Arbeitszeit auch. Nämlich zu jeder Tages- und Nachtzeit, da schließlich der Flughafen gefühlt immer geöffnet ist. Außerdem wollten sie noch, dass ich ein Auto habe, so dass ich wirklich zu JEDER Tageszeit an den Flughafen kommen kann.

Das habe ich damals unterschrieben, vor jetzt bald 15 Jahren (noch 4 Monate).

In der Zwischenzeit sind sie dann mal auf den Trichter gekommen, dass unterschiedliche Leute vielleicht unterschiedliche Zeiten zum Arbeiten bevorzugen könnten. Meine Abteilung hat uns dann entsprechend das erste Mal – keine Ahnung – 2007/2008? gefragt.

Meine Wunschzeit war da Früh- und einmal im Monat Nachtdienst wäre auch ok.

Diesen Wunsch habe ich seitdem nicht geändert. Noch nicht. Und ich würde behaupten, dass diesem Wunsch auch bestimmt 10 Jahre lang recht gut entsprochen wurde. Wenn in einem Jahr mal ein oder zwei Blöcke Spätdienst dabei waren, war das viel.

Da kann mensch sich dran gewöhnen.

Und das habe ich.

Jedoch seit 1,5 Jahre etwa klappt es nicht mehr. Wie bereits mal erwähnt, hatte ich ursprünglich letzten Dezember nur 2 Tage Frühdienst geplant bekommen, zum Beispiel. Der Rest war Spät – aber auch Nachtschicht. Also immerhin noch eine meiner Wunschvarianten.

Und seitdem habe ich auch weiterhin immer wieder Spätdienste in meinem Dienstplan. Und oftmals nicht nur in einem Block. Besonders ärgerlich, wenn immer wieder Schulungen im Spätdienst angesetzt werden. Könnte ich den normalen Spätdienst noch tauschen, geht das bei Schulungen nicht. Oder nur sehr schwer mit Fachbereichs-Unterstützung. Und dieser Umstand hat mich immer mehr genervt.

Im August zwei Blöcke – die ich zum Glück beide recht schnell tauschen konnte.
Im September zwei Blöcke, von denen ich nur den ersten losgeworden bin und im zweiten wieder eine Schulung hatte.
Und nun, im Oktober, als Steigerung des Ganzen, drei Blöcke Spätdienst. 3! Also genau genommen fast den ganzen Monat bis auf 5 Tage.

Ich konnte meiner Begeisterung gar keine Worte verleihen. Deswegen hat sie sich als Stein in meinen Magen manifestiert. Und leichter Reizbarkeit. Und schlechtem Einschlafen können.
(Gut – die leichte Reizbarkeit hatte ich schon im letzten Spätdienst-Block. Ich habe noch nie so viele Stinkefinger gezeigt wie in diesem Block auf die Fragen der Kollegen „Du in der Spätschicht?“ und „Du machst jetzt Spätschicht?“ und „Hast du gewechselt?“…)

Ich hätte ja gerne mit meiner Fachbereichsleitung bzw. dessen Stellvertreter, mal deswegen gesprochen. Doch habe ich auf eine Mail diesbezüglich keinerlei Reaktion erhalten. Auch nicht nach mehreren Tagen. Also habe ich als Gesprächspartner mal meine neue Hausärztin aufgesucht. Denn ich denke nicht, das länger andauernde Magenschmerzen gesund sind.

Tja. Nun bin ich also wieder „normal“ auf der Arbeit. Im Spätdienst. Und Kollegen fragen immer noch „Machst du jetzt Spät?“, oder „Und, hast du dich dran gewöhnt?“

NEIN!

Ja. Ich habe damals unterschrieben, alle Schichten zu machen. Und anscheinend gab es auch schon Kollegen, die versucht haben, ein Gewohnheitsrecht aus ihren Wunschschicht-Zeiten zu machen – also nur Früh oder Spät. Doch meines Wissens ohne Erfolg. Also – was soll ich tun?

Ich kann nicht immer krank werden, wenn ich ständig Spätdienst bekomme. Zumal ich hinzufügen möchte, dass ich letztes Jahr KEINEN Tag gefehlt habe. Nicht einen. Dies war bei mir das letzte Mal – keine Ahnung – EWIG her.

Ich war aber auch beim letzten Mal Nachtdienst schon nicht gut drauf. Mal schauen, wie es nächste Woche wird. Immerhin konnte ich einen Block Spät in Nacht tauschen.

Doch eigentlich will ich meinen Wunsch jetzt ändern rein in Frühdienst.
Es ist mir egal, ob ich um halb Drei aufstehen muss, damit ich um 5 anfangen kann zu arbeiten. Doch ich will keinen Spätdienst mehr machen – und bei Nacht weiß ich noch nicht.

Jedoch nach all den Plänen – all den Monaten – und speziell jetzt diesem… wo ich nicht einmal weiß, ob ich die ganzen Spätdienste nur einem Planer zu verdanken habe, der mich (vielleicht) auf dem Kieker hat oder nicht…

Auch, dass der Vertreter der Fachbereichsleitung so GAR nicht reagiert hat…

ist dies wohl ein Anzeichen, dass meine Firma kein großes Interesse an einer weiteren langen und guten Zusammenarbeit mit mir hegt.

Also für mich ein Zeichen, mich mal wieder Umzusehen in der Welt. Was sich so bieten mag… mit anderen Verträgen… und besseren Arbeitszeiten…

Und das alles am Besten noch vor erreichen meines Sechzehnten Jahrestages.

 

 

Gimmicks

Mitte Juni hat es mal wieder hingehauen, dass es bei mir gepasst hat. Ich konnte mal wieder mit zum Wrestling gehen. Über die nGw hatte ich ja schon mehrmals berichtet. Zwei Mal hatte ich es bisher dorthin geschafft, dafür letztes Jahr gar nicht.

Allerdings war die Hintergrundgeschichte des letzten Jahres eine „Übernahme“ der Liga durch deren Manager und einer Gruppe ihm zugehöriger Wrestler.

Ach – da mir diese Geschichte so gar nicht gefällt, werde ich das jetzt einfach mal so liegenlassen.

Aber darum ging es mir jetzt auch nicht. Bzw. darüber wollte ich gar nicht schreiben. Mich beschäftigt gerade eher das Gimmick, welches sich ein/e Wrestler/in für seine/ihre Rolle aussucht.

Ein sehr stimmungsvolles Gimmick hat da „Farmer Joe“. Ein großer, kräftiger, schwerer Mann, der einen auf Farmer macht, und dann beim Einlauf gerne Äpfel verteilt. Oder später mit Äpfeln am Gegner Mus macht. ^^
Die Banane mag diesen Typ ja gar nicht, doch er verbreitet einfach eine gute Stimmung. Da finde ich: Alles richtig gemacht.

Einer der jetzt „Bösen“ und damals auch schon nicht gut, sondern eher nervig anzuschauen, hatte damals noch als Gimmick einen Fidget Spinner. So ein kleines Ding zum in den Fingern drehen und rotieren lassen. Joa… lahm.
Gut, heute hat er ihm abgeschworen, dafür überzeugt er mehr durch Leistung. Ist erwachsen geworden, der Junge. Im Großen und Ganzen… ;o)

Ein gutes, stimmiges Gimmick ist wiederum das von dem Zeitreisenden. Das soll, glaube ich, der Hintergrund sein. Eine Gesichtsmaske im Steampunk-Outfit, mit Zahnrädern und so. Dazu noch ein Hut und Stock. Das ergibt für mich ein passendes Ganzes.
(Und im August, während der großen Hitze, ist er als 90er Jahre-Rettungsschwimmer aufgetreten. :oD)

Dann waren aber im Juni noch zwei offizielle Neuzugänge dabei, über deren Rollen bzw. Gimmicks ich mir ein wenig Gedanken gemacht habe.

Deswegen jetzt dieser Beitrag – und ihr müsst es ausbaden. :oD

Als erstes will ich über den männlichen Neuzugang berichten.

Der Name klang schonmal vielversprechend. „Sadistico“
(Ich habe lange überlegt, ob ich jetzt den Namen nenne… Doch gerade so ein Name weckt Assoziationen, deswegen wird er jetzt genannt. Außerdem habe ich gerade festgestellt, wie inkonsequent ich bei den Wrestling-Beiträgen mit dem Anonymisieren bin. Dann kommts auf einen mehr auch nicht drauf an. ^^)
Also „Sadistico“

Auch sein Auftritt war schonmal vielversprechend. Er hat nämlich einfach einen Vortrag des Vertreter…deppen unterbrochen. Nicht schlecht.
Sein Aufzug bestand dann aus einer Vollmaske, Lederjackett, Stock und Zylinder.
Geht auch noch. Doch das war es dann auch schon so gut wie. Er hat keine Reden geschwungen, (auch nicht verkehrt), aber sonst auch nicht gar so viel.

Eigentlich fand ich ihn für seinen Namen zu… lieb? Eher farblos.
Der Name „Sadistico“ weckt ihn mir die Vorstellung von mehr handeln statt reden. Und das Handeln dann auch nicht unbedingt regelgerecht. ;o)

Doch so viel war da jetzt in meiner Erinnerung nicht.

Als ihm der Vertreterdepp den Hut weggeschlagen hat, hätte ich bei dem Namen direkt einen Angriff auf den Vertreterdepp erwartet… Tja.

Ich meine, figurtechnisch machte er schon was her: Groß, muskulös… Aber so insgesamt war er noch zu farblos, zu wenig aktiv. Gegen alle Gegner. Ich hoffe, er findet sich noch rein in seinen Namen. Sonst kann er sich auch in Gänseblümchen umbennen. ;o)

Das zweite Gimmick, über das ich jetzt noch schreiben möchte, ist das des weiblichen Neuzugangs. Dieser war schon mal ein netter Anblick – und hatte zumindest auch mehr Aktionen und Action gezeigt als ihre Gegnerin. Nur ihr Gimmick und die Art der Präsentation hinterlässt bei mir ein Fragezeichen. Denn sie kam mit einem Schwert.

Joa, warum auch nicht. Insgesamt sollte sie wohl eine Kriegerin darstellen. Passt ja auch zum Wrestling. ;o) Was stört mich jetzt also an diesem Schwert? Denn irgendwas muss mich ja stören, sonst würde ich jetzt ja nicht über das Schwert, sondern über die Kämpferin schreiben.

Männer… ;o)

Erstmal war es, glaube ich, das Schwert selbst. Irgendwie sah es aus wie ein Plastikspielzeug. Nun – irgendwie sollte es jetzt nicht verwundern, dass in einer Semiprofessionellen Wrestlingliga nicht wirklich scharf geschmiedete Waffen, bzw. Schwerter, herumgetragen oder präsentiert werden. Doch auch da gibt es verschiedene Ansätze, wie mensch vorgehen kann. Zum einen gibt es Schaukampfwaffen aus Stahl. Die sind nicht scharf, aber halt immer noch aus Metall. Von daher empfinde ich diese Variante für diesen Verwendungszweck noch als „zu gefährlich“. Dann gibt es Übungsschwerter aus Holz. Dies könnte dann so dargestellt werden, dass das Übungs-Holzschwert für ihre Gegnerin erstmal völlig ausreicht. Dafür holt sie ihr richtiges Schwert erst gar nicht raus und macht es dann womöglich noch schmutzig. So in etwa. Die dritte, nein, vierte Möglichkeit (die Plastikvariante jetzt mitgerechnet) wäre ein Larp-Schwert.

Warum auch nicht?

Es gibt da die verschiedensten Modelle, inzwischen. Und die sehen richtig gut aus. Ziemlich echt und teilweise auch sehr martialisch. Und das Gute an denen ist: Die sind tatsächlich dafür gedacht, damit jemanden zu hauen. Natürlich in gewissen Grenzen. Aber tatsächlich kann ich mir gut vorstellen, dass ein Wrestler oder Wrestlerin mit einem Larp-Schwert vermöbelt wird. ;o)

Dann wäre ihre Rolle halt Larp-Kämpferin. Warum auch nicht? Es gibt schlimmeres.  ;o)

Das wäre das Eine. Die Art der Waffe.
(Banane hat beim letzten Mal erkannt, dass es wohl ein Holzschwert war mit Silberfolie auf die Scheide gepackt. Bitte?!?)

Das Andere ist dann natürlich ihre Präsentation.

Ich hatte das Gefühl, sie hatte noch nie ein Schwert in der Hand. Sie hat dieses Teil halt vor sich hergetragen – aber abgenommen habe ich es ihr nicht. Als sie dann im Ring stand, hat sie damit nochmal auf ihre Gegnerin gedeutet. Jedoch kam es mir eher vor, als würde sie ein Billardqueue halten. Das wäre sicherlich auch als Gimmick möglich, nur müsste sie dann eine Kneipenschlägerin darstellen. So mit zerrissenen Jeans und Stiefel, nicht im kurzen Röckchen.

Obwohl… ;o)

Also, in meinen Augen bräuchte sie ein anderes – besseres – Schwert, und dann sollte sie mal testen, wie sie damit spielen kann. Es halten, heben, etc.

Ich glaube, da kommt mein Theaterhintergrund durch. ;o)

Wenn ich an „die gute alte Zeit“ denke…

„Hacksaw“ Jim Duggan mit seinem Kantholz, dem er auch einen Namen gegeben hatte, der mir jetzt nicht mehr einfällt. Das haben tatsächlich auch mal die Gegner zu spüren bekommen.
Oder der Undertaker. Mit seinem Bestatterhut, Mantel… und sein Manager Paul Bearer mit Urne vorneweg.

Es ist halt nicht nur wichtig, was mensch dabei hat, sondern auch wie mensch es präsentiert und damit spielt.

Kann ja auch sein, das andere dies ganz anders sehen. Dass sie bei der Kriegerin weniger auf das Schwert geachtet haben, als z.B. auf ihre blonden Haare. (Die habe ich durchaus auch bemerkt.) Aber zumindest ich finde es noch ausbaufähig. Da kann mensch noch etwas mehr draus machen.

Das so meine Meinung – endlich mal aus der Pipeline abgezapft. ^^

 

Verschwörungsland

Ach ja…

Wenn ich hier auf der Arbeit manchen Gesprächen zuhöre(n muss), frage ich mich, ob ich irgendeine Qualifzierungsmassnahme verpasst habe?
Bei den ganzen Verschwörungstheorien, die ich hier mit anhören „darf“…

Die Erde ist flach. USA ist an allem schuld. (Gut – nicht ganz so von der Hand zu weißen, aber längst nicht so extrem, wie herum theoretisiert.) Merkel + AKK durften nicht in einem Flugzeug nach Amerika fliegen aus Sicherheitsgründen. (Ok, da musste ich auch spontan mal dran denken, weil das bei Staatsoberhäuptern anderer Staaten und wohl auch dem englischen Königshause so ist. Aber Merkel ist nicht unsere Königin und AKK nicht automatisch ihre Nachfolgerin als Kanzlerin, von daher: Bullshit. Und natürlich nicht sehr umweltschonend von den Damen.)

Apropos: Gerade hier besprochene Verschwörung:

Greta Thunberg ist nicht mit dem Segelschiff nach Amerika gefahren. Weil sie bei einem ersten Test nicht sehr seefest gewesen sein soll. Außerdem sei sie wohl unterwegs nicht erreichbar gewesen sein. Ergo ist sie nicht mit der Segelyacht gefahren, sondern in einem großen Begleitschiff. Wo die Übergabe stattgefunden haben soll, da habe ich nicht aufgepasst. Weil ich am Kopfschütteln und innerlich am Augenrollen war. Und dann mein Notizbuch holen musste zum Aufschreiben.

Ein anderer Kollege fühlte sich wohl persönlich von der Edeka-Werbung zum Muttertag angegriffen. Wie dumm Männer dabei dargestellt worden sind. „Ganz schlimm.“

Komisch. Ich habe mich darüber amüsiert.

Was stimmt denn nicht mit mir? ^^

Ich hoffe, dass mein MP3-Player genug Energie für den Arbeitstag hat. Das ist sonst echt nicht auszuhalten hier.