Namen sind (nicht) nur Schall und Rauch

Draufsicht Regelwerke DnD 5

Ja, wer kennt das nicht. Ich baue einen Charakter für ein Rollenspiel – und dann muss ich mir wieder einen Namen einfallen lassen. Hach…
Gut – ich denke, Nicht-Rollenspieler haben dieses Problem eventuell nicht. ;o)
Doch auch für irgendeine Geschichte werden Namen benötigt.
Okay, nun schreibt jetzt auch nicht unbedingt jede/r Geschichten.
Dann bleiben wir also mal beim Rollenspiel. ;o)

Eine teilnehmende Person in unserer D&D-Runde denkt daran, sich einen neuen Charakter zu bauen. Nach bald 7 Jahren besteht Lust auf etwas Neues.

Nun liegt es mir fern, meinen Mitspielenden da groß viel vorzuschreiben. Wenn sie was Neues machen möchten, stehe ich da nicht im Weg. Das Einzige, auf was ich sie beschränken will ist, dass sie sich an das Spielerhandbuch halten und nicht irgendwelche exotischen Ideen verwirklichen wollen. Aus dem einfachen Grund, weil wir unsere Charaktere bei Roll20 über den Charakterbauer entwickeln, und der „nur“ die Feinheiten für Hintergründe, Fertigkeiten, Zaubersprüche etc. vom Spielerhandbuch und Buch des Meisters nutzen kann. Weil nur diese Grundsachen dort gekauft sind, und daher Eigenkreationen nicht wirklich vereinfacht genutzt werden können. Das musste ich einem Mitspieler klar machen, der gerne als Kämpfer einen Landsknecht gespielt hätte… doch diese Variation gibt es im Hauptregelwerk nicht, also musste ich ihn da enttäuschen.

Zwanzigseitiger Würfel, mit einem Drachenkopf als 20.Ansonsten mache ich meinen Mitspielenden eigentlich keine Vorschriften. Wir sind alle alt genug und wollen schließlich Spaß haben. Auch wenn es eventuell mal jemanden geben könnte, der/die seinen/ihren Charakter nach Überlegungen „baut“, was am effektivsten ist. *Augenroll*

Allerdings bin ich nun auf eine Sache gestoßen, wo ich dann doch versuchen werde, dem zukünftigen Charakter etwas anderes vorzugeben.
Nämlich bei der Namensgebung.

Die Person, die einen neuen Charakter spielen will, hat mir dessen Werte etc. „rübergebeamt“. Ich habe nun noch nicht alle Werte etc. ‚geprüft‘, da ich davon ausgehe, dass die Erstellung über den Charakterentwickler schon aufpasst, dass nichts zu viel vergeben werden kann. Was mir dabei allerdings in die Augen gesprungen ist, war der geplante Name für den Charakter.

Mudd’a Fgg

Ähm…warum muss ich da an ein englisches Schimpfwort oder Kraftausdruck denken? Und bin ich da der Einzige?

Ich habe der Person schon mitgeteilt, dass ich diesen Namen eigentlich nicht mag oder unpassend finde. Einfach aus dem Grund, dass wir bei D&D eh schon Schwierigkeiten haben, ‚ordentlich‘ Rollenspiel zu betreiben. Also miteinander zu reden, ohne uns dabei immer wieder aus der Welt rauszuhauen. Das ist bei Shadowrun irgendwie einfacher, doch liegt das vielleicht daran, dass SR nun mal in einer Welt in der Zukunft spielt, und nicht in irgendeiner mittelalterlichen Fantasywelt. Von daher ist uns da die Sprache eh näher als bei D&D.
Doch dies muss ich nicht noch erschweren, in dem ich mir einen besonders „lustigen“ Namen für meinen Charakter einfallen lasse. Wie zum Beispiel einen Elf namens Zwölf. Ha ha.
Oder halt einen Motherf***.

Ich werde nachher mal ein wenig mit der mitspielenden Person funken – und ich hoffe, dass sie sich für einen anderen Namen entscheidet.
Ich habe schon zu ihr gesagt, dass ich nicht gedacht habe, dass ich da so pedantisch sein kann.

Doch das bin ich wohl manchmal. *schulterzuck*
Müsst ihr mit klarkommen.
Oder wenigstens meine Mitspielenden.

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