Interesse und der richtige Zeitpunkt

Vollmond und Jupiter über Wald

Mit dem ‚jemanden finden‘ ist es ja oftmals nicht so einfach. Denn selbst wenn ich irgendwann denke, ich habe jemanden gefunden, gehört da ja noch ein wenig mehr dazu. Vor allem Dingen: Besteht denn von der anderen Seite auch Interesse an meiner Person?
Und dann kann es auch noch vom richtigen Zeitpunkt abhängen. Und ist der verpasst – tja, dann war’s das.

Wichtig für mich ist ja überhaupt erstmal, dass ich mit der anderen Person reden kann. Normales Unterhalten. Wir beide reden miteinander, ohne das wir uns gegenseitig die Worte aus der Nase ziehen müssen.

Ein grünes AugeDas finde ich wichtig, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass sicher auch die Optik eine Rolle spielt. Wäre je gelogen, würde ich etwas anderes sagen.

Also, ich weiß, wann ich Interesse habe.
Aber ich habe so Scheuklappen auf den Augen, das ich nicht mitbekomme, wenn dies jemand an mir hat. Wohl auch, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Interesse an mir? Kann ja gar nicht sein. *schulterzuck*

Von daher: Wenn ich Interesse habe, kommuniziere ich gerne mit der anderen Person. Das wird ja heutzutage erleichtert durch Messengerdienste der verschiedensten Art. Threema, Telegram, Signal. Oder auch SMS schreiben oder wie auch immer.
Und dann merke ich mir vielleicht auch den ein oder anderen Kommunikationspunkt. Doch weiß ich, ob von der anderen Seite auch Interesse bestehen könnte? Nein.
Allerdings sage ich es auch dann vielleicht irgendwann zu spät, das ich Interesse hätte. Und dann ist der richtige Zeitpunkt eventuell schon vorbei.

Das hatte ich definitiv ’99-2000.
Ich war interessiert an – ich nenne sie jetzt mal Zicke, weil sie sich selbst dieses Namensschild bei einer Party von mir verpasst hat. Zicke habe ich beim Macbeth-Projekt in Gelnhausen kennengelernt. Da gehörte sie zu den Tänzern.
Sie überhaupt in der großen Truppe mal anzusprechen… ich glaube, wir haben das erste Mal ein paar Worte nach der Premiere gewechselt, weil sie oder jemand von ihr Geburtstag hatte? Ich glaube sie.  Egal. Irgendwann haben wir auf jeden Fall mal geredet. Nach meiner Party bin ich dann mal zu einem Spieleabend bei ihr eingeladen worden. Da war auch eine Mittänzerin-Freundin von ihr dabei. Halt ein Spieleabend mit Freunden.
Taschenuhr an einer KetteAls der Abend zu Ende war und alle aufgebrochen sind, hätte ich tatsächlich eher Lust gehabt, noch ein wenig zu bleiben. Ich wollte ihr das dann auch sagen, als ich mit dem Auto an ihr vorbeigefahren bin… allerdings hatte da die Tanzfreundin noch irgendwas, das ihr noch eingefallen war, und war nochmal mit ihr auf dem Weg nach oben.
Also bin ich gefahren.
Und habe so den richtigen Zeitpunkt verpasst. Denn das wäre er gewesen.
Wie ich später von Zicke gehört habe.

Sowas ähnliches hatte ich schonmal vorher. Da wurde ich noch zu einem Kaffee eingeladen – und ich Depp hatte keine Zeit. *Hand gegen Stirn*

Hm… in Rottweil hatte ich noch keinen blassen Dunst zum Begriff ‚horny‘. Und das mit 31. *kopfschüttel* Was hätte sich aus dieser Unterhaltung noch entwickeln können?

Alles möglicherweise verpasste richtige Zeitpunkte.

Ich habe ja nur Glück gehabt, das Drachenechse eine größere Zeitspanne für den richtigen Zeitpunkt hatte. Da habe ich es immerhin noch rechtzeitig kapiert.

Wenigstens einmal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Umgangston und -formen (am Flughafen)

Anzeigetafel am Flughafen mit stattfindenen und gecancelten Flugverbindungen zwischen 07:51 und 08:45 Uhr

Zu einem guten Umgangston würde als erstes sicher das Reden in ganzen Sätzen gehören. Außerdem eine ordentliche Anrede. Wenn ich eine mir fremde Person anspreche, gehört erstmal ein „Entschuldigen Sie“ oder „Entschuldigung“ vorweg.

Jetzt gibt es hier am Flughafen natürlich auch viele Leute mit gutem Umgangston und -formen, die sich entschuldigen oder fragen, ob sie mich was fragen können.
Doch wir sind hier ja am Flughafen. Da haben es so manche Leute eilig. Da bleibt keine Zeit für ganze Sätze. Stattdessen kommen diese Eilenden mit dem Ticket/Bordkarte in der Hand auf einen zugelaufen, fuchteln damit vor einem herum und bekommen gerade noch Einwortsätze heraus.
„Izmir?“ „Madrid?“ „Istanbul?“ Oder wie immer die Stadt heißt, zu der geflogen werden soll.

Nun ist Frankfurt ja ein internationaler Flughafen. Wenn jemand nun kein Deutsch spricht, kann ich nachvollziehen, wenn diese/r Jemand auf Einwortsätze verfällt. Allerdings ändert das nichts daran, dass ich im seltensten Fall eine Ahnung habe, wo welcher Flieger ab- und hinfliegt. Die einzige Fluggesellschaft, die mit ihrem Flieger immer von ein und demselben Gate startet, das ist die El Al.
Und oft gibt’s ja auch mehrere Flüge fast gleichzeitig z.B. nach „Mallorca?“

Gang im Flughafen. Zu sehen ist einleuchtend blauer Würfel mit der weißen Aufschrift A15.Sollte das suchende Wesen nun immerhin die rudimentärsten Umgangsformen beachtet haben, versuche ich meist auch, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten hilfreich zu sein. Durch einen genauen Blick auf die Bordkarte/Ticket ist oft das entsprechende Gate zu entdecken. Sollte es aber noch nicht feststehen… *schulterzuck*
Für meinen Flug nach Dublin im April wurde das Gate zwei Mal geändert.
Eine Bekannte flog letztens nach Porto. Da wurde das Gate fast im Minutentakt geändert. Ok, nicht ganz so schlimm, aber dennoch.
Von A14 auf A15 auf A24 auf A20, A22… A30!
Da soll mensch jemanden den richtigen Weg weisen.….

Ich habe von Kollegen schon öfters gehört, dass sie auf Ein-Wort-Fragesätze „Berlin?“ „Spanien?“ „London?“ „Stadt-Ihrer-Wahl?“ mit „Nein, hier ist Frankfurt.“ oder nur „Frankfurt.“ geantwortet haben (sollen). Soweit war ich noch nicht. Doch als mich letztens jemand fragte „Info?“, meinte ich nur „Einen Stock tiefer.“ Ob es das war, was er wissen wollte? Weiß ich nicht. Tatsächlich war ich auf dem Weg zur Bahn. Da gebe ich dann nur kurze Antwort auf eine Frage und frage nicht noch groß nach dem was, wie, warum.

Ich hatte es auch schon, dass ich jemanden eine genaue Antwort auf seine Frage gegeben habe. Dann geht dieser Jemand ein paar Meter weiter und fragt jemand anderen die gleiche Frage. Da dachte ich auch ‚Was? Wieso fragst du mich überhaupt, wenn du mir danach nicht glaubst?‘

Tja, so können die Umgangsformen hier durchaus etwas… ähm… verkürzt sein. Weil wir ja immer weniger Zeit haben.

Vor allem zum Feierabend hin. ;o)

Flügelspitze eines Flugzeugs. Unten sind Wolken zu sehen, und über der Spitze ebenfalls eine Wolkendecke, in der die Sonne zu erkennen ist.

Zu Warm

Schrift auf schwarzem Grund; SONNE MACHT alBeRn! Darunter die stilisierten Initialen vom Final Destination Club

Es ist mir einfach zu warm.
Ich sitze hier bei geschlossener Balkontür, mein einer Ventilator bebläst mich und mir ist trotzdem zu warm.
Wenn ich auf das Thermometer draußen schaue, sagt mir das etwas über 30°. Und das um Viertel nach Acht und die Sonne ist schon kurz vorm verschwinden.
Wie schnell das doch schon wieder geht bis Mitte August.

Ich bin gerade mal wieder in einer Art Stimmung, die mir nicht so gefällt. Und ich schiebe das jetzt auch auf die Hitze. Aber vielleicht auch auf die Sache mit dem nicht mehr vorhandenen Arbeitsrhythmus. Ich meine, ich kann mich nicht wirklich beschweren für den August. Immerhin habe ich nur Frühdienste bekommen. Das sah auch schon anders aus. Allerdings die gefühlte Gewohnheit, meine normalen Wochenenden nicht mehr zu haben…
Gut, ich hatte jetzt zwei Mal zwei Tage frei, getrennt durch nicht so viele Tage wie üblich. Und auch dieser Block ist kürzer als sonst – allerdings habe ich danach dann nur einen Tag frei. Dann arbeite ich wieder fünf, danach wieder einen Tag frei und dann nochmal fünf Tage arbeiten.
Und dann habe ich zum Glück Urlaub.
Nicht zum Flughafen müssen… darauf freue ich mich.

Ich denke, das mir eine gehäufte Tagesanzahl weg vom Flughafen wieder gut tun wird.

Momentan kann ich mich mal wieder nicht aufraffen, vorgeschriebene Beiträge abzutippen und hochzuladen. Gut – im Moment sind es nur zwei, dennoch.

Ich denke, am Donnerstag werde ich auf jeden Fall etwas kurzes schreiben. Habe ich die letzten Jahre auch getan. Das seht ihr dann, wenn es soweit ist.
Ansonsten hätte ich auch noch neue Platten zu zeigen. Und über meine Lieferung und Planung für das nächste Konzert von The Warning wollte ich auch noch was schreiben.

Hey, ich habe meinen Resturlaub und Urlaub fürs nächste Jahr beantragt. Immerhin das habe ich geregelt bekommen.
Aber sonst?

Heißt es wohl abwarten und schwitzen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Höflichkeit

3er Sitzgruppe in der Regionalbahn Ein Typ sitzt breitbeinig auf dem mittleren Platz, links neben sich sein Gepäck

Ich bin gerade nicht sicher, ob sich mein Thema mehr um obigen Titel des Beitrags dreht, oder mehr um Anstand. Oder ist es eher beides? Ich hätte den Beitrag natürlich auch „Höflichkeit und Anstand“ nennen können… aber wie sieht denn das aus? Wie der Titel für eine Predigt? ;o)

Wenn ich in eine der Kantinen zum Essen gehe, ist ja immer auch die Frage – abgesehen von dem, was ich essen will: wo finde ich einen Sitzplatz?

Es gibt einige größere Tischreihen, oder kleine Tische mit 6 Sitzplätzen. Zumindest in der Vorfeldkantine. Am liebsten setze ich mich eher an einen kleineren Tisch. Auch, weil ich von denen meist noch einen Blick nach draußen habe.

Je nachdem nun, WANN ich Pause habe, ist in den Kantinen entsprechend unterschiedlich viel los. Habe ich kurz nach 9 Tarifpause, finde ich meist noch einfacher einen Platz an einem freien kleineren Tisch.
Nach 10 Uhr füllen sich die Tische in der Vorfeldkantine ziemlich schnell. Da dann alleine einen freien Tisch zu finden, wird dann schon schwerer. Also setze ich mich dann halt an einen Tisch dazu. Aber nicht, ohne vorher gefragt zu haben, ob da noch frei ist. Es könnten ja schließlich noch Kollegen der bereits sitzenden Person kommen. Und vor allem die Condor-Leute schaffen es auch große Tischreihen zu füllen. Deswegen frage ich – weil ich finde, dass sich das so gehört. So habe ich das mal beigebracht bekommen. Und ich denke hier, das deshalb Höflichkeit als Titel durchaus passt – genauso wie Anstand.

leere S-Bahn innenJetzt halten das aber natürlich längst nicht alle so. Ich habe es öfters, dass sich einfach welche mit an einen 6er-Tisch setzen, wenn ich da alleine am Essen bin, ohne zu fragen. Gut, meistens geh‘ ich eh alleine zur Kantine. Und wenn mein Teller vielleicht schon fast leer ist, wird da wohl kaum noch jemand dazu kommen. Dennoch: Einmal gefragt hätte auch niemanden geschadet.

Gestern habe ich nun etwas gesehen, wo ich mir auch dachte: Ich zuerst.

Ein noch freier 6er-Tisch. Eine Gruppe von 2-3 Kollegen war gerade dabei, sich an dem einen Ende des Tisches niederzulassen, damit sich ihre restlichen, noch kommenden Kollegen, sich dann dazu setzen können…

Noch ehe sich der erste von ihnen gesetzt hatte, hat sich kurzerhand eine Frau an die noch freie Ecke gesetzt.
Zack!
Einfach so.
Die Jungs haben ungläubig geschaut und den Kopf geschüttelt. Sie haben sie aber sitzen lassen und die letzten beiden haben sich erst an einen Nachbartisch gesetzt.

Also, diese Aktion der Dame fand ich tatsächlich NICHT höflich. Und ist der Grund für diesen Beitrag.

Gut, sie hat schneller gegessen als die Herren, und die letzten beiden konnten sich dann noch zu ihrer Gruppe gesellen. Trotzdem: Dreist!
Und die Herren sind in keiner Weise laut geworden – was ich hätte verstehen können. Doch wahrscheinlich hätte sie das eh nicht interessiert. Hauptsache, sie hatte einen Platz und konnte essen. Auch wenn es noch genug andere freie Plätze gegeben hat.
*kopfschüttel*

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Einmal bewerben reicht ja

Beide neuen Monitore sind an und es ist auf beiden der Inselberg Hafursey von Island zu sehen.

Letztes Jahr hatte ich mal eine Stellenanzeige erwähnt. Und das ich für sie tatsächlich eine Bewerbung geschrieben habe.
Das war Februar/März letztes Jahr. Viel Spaß beim Suchen. ;o)

Jetzt war diese Anzeige letztes Jahr ja bereits die Wiederholung einer Anzeige vom Jahr zuvor. Da hätte es mich ja auch bereits gereizt, mich zu bewerben. Nun, da habe ich es nicht gemacht. Allerdings dann bei der zweiten.
Das Ergebnis ist bekannt: ich bin immer noch am Flughafen.
Weil quer ist vielleicht zu quer zum Einsteigen.
Well, that’s life.

Allerdings wurde nach einem halben Jahr schon wieder jemand gesucht. Und gefunden. Und jetzt suchen sie schon wieder.
Echt jetzt? Was ist denn da los?

Ich habe mich nun weder auf die jetzige, noch die Suchanzeige davor gemeldet. Denn ich denke, das Ergebnis wäre das Gleiche.
Oder wäre es erfolgsversprechender gewesen, hätte ich weiter genervt? Bzw. wenn ich mich weiter beworben hätte? An meinen Erfahrungen hat sich ja nichts geändert. Ob Hartnäckigkeit da gezählt hätte?

Ich finde es halt… hm… alles etwas ungünstig. Und ich denke, eine Bewerbung reicht. Solange sich nichts an meinen Voraussetzungen ändert. *schulterzuck*
Bin gespannt, wer jetzt Neues dazu kommt. Und wer von den Alten geht.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Heute nicht

Vollmond hinter Wolken

Ich muss mich demnächst mal über meine Urlaubsplanungen fürs nächste Jahr auslassen. Und wie meine Firma mir diese Überlegungen erleichtert – oder auch nicht.
Aber heute nicht.
Denn der Beitrag über diese Planungen ist prädestiniert dazu, während der Arbeit vorgeschrieben zu werden. ;o)

Warum schreibe ich ihn dann nicht heute bei der Arbeit vor?
Weil ich heute nicht zum Arbeiten bin. Auch wenn heute mein erster Tag von irgendwie einem Block gewesen wäre.
Allerdings hatte ich das Problem, dass ich mir irgendwie gestern meinen Magen verrenkt habe. Auch wenn sich ein Magen ja eigentlich nicht verrenken kann. ;o)
Aber er kann zicken, indem er drückt und sich bemerkbar macht.
Und mich ums Verrecken nicht Einschlafen lässt, auch wenn ich mehr als rechtzeitig genug für den ersten Tag ins Bett bin.

Da lieg ich dann da, dreh mich herum und versuche eine schonende Liegeposition zu finden… und liege… und dreh mich rum… und was ich nicht kann, ist schlafen.

Und der Magen drückt und nervt. Da wünsche ich mir, wenn das mal wieder vorkommt, dass ich dieses Unwohlsein einfach auskotzen könnte. Aber nein, da macht mein Magen auch nicht mit. Wäre ja zu einfach.

Also habe ich heute, als dann endlich Zeit zum Wecken war, mich bei meiner Firma für heute krank gemeldet. Denn wenn ich dann die ganze Zeit vor den Monitoren zum Auswerten sitze, ohne Schlaf, rechne ich damit, das der irgendwann kommt. Und das ist auf der Arbeit nicht gerade günstig.
Dann bleibe ich für einen Tag zu Hause und hoffe, dass mein Magen sich bis morgen früh wieder eingerenkt hat.

Immerhin habe ich danach doch noch irgendwie Schlaf gefunden.
Warum auch immer es dann ging, das wissen die Götter.
Vielleicht hätte ich meinem Magen schon vorher eine Kleinigkeit zu tun geben sollen?

Ich hoffe, dass war für lange Zeit wieder das letzte Mal damit.
Reiß dich zusammen, Magen!

5 Kissen auf dem Bett. 2 karierte, 3 mit Muster

Wiederholungen

Notizbuch in hellem Lila

Wie ist denn das?

Ich habe einen Gedanken, worüber ich schreiben könnte/wollte/möchte… und stelle dann fest:
Oh, hab ich ja schon. :oO

So wie letztens übers Schreiben. Da habe ich aber erst vorgeschrieben + dann nochmal genauer nachgesehen. Und jetzt hätte ich wieder etwas, über das ich hätte schreiben wollen. Allerdings habe ich darüber auch schon mal 2016 geschrieben. Das ist zwar nun auch bald 8 Jahre her. Trotzdem wäre vieles, was ich hätte schreiben wollen, nur wieder eine Wiederholung gewesen. Denn mein Erkenntnisstand über „Dates“ hat sich seither nicht wirklich verbessert. Deswegen muss ich es trotzdem nicht nochmal breittreten. Doch vielleicht gibt es hier ja neue Vorschläge/Erkenntnisstände? Dann doch einfach mal oben auf den Dates-Link klicken, durchlesen und kommentieren. (Und da wir hier nicht bei YouTube sind, muss ich nicht noch sagen „liken“. ;o))

So schreibe ich also zur Abwechslung mal nicht darüber, worüber ich nachgrüble, sondern darüber, dass ich nach Jahren noch keinen Deut weiter bin.
Überraschung.
Nein, nicht wirklich. ;o)

Aber ich wollte etwas schreiben, so ist dies besser als nichts. Ich hoffe, meine nächsten Beiträge sind nicht wieder bloß irgendwelche Wiederholungen oder Neuauflagen. Wir sind hier ja nicht im Kino. ;o)

Roter angeleuchteter Vorhang im Kino

Ablage P?

Vollmond mit Wolken

Ich bin niemand, der sich leicht von etwas trennen kann. Dies betrifft das reale Umfeld, in/von meiner Wohnhöhle, als auch sonst. In meinem Adressbuch habe ich einige Adressen drinnen stehen, deren Besitzer ich schon Jahre nicht mehr gesehen habe. Doch zumindest bekommt ein Großteil dieser Adress-Besitzer in meinen Karten-Schreibanfällen – meist im Urlaub + drumherum – immer noch ’ne Karte von mir. Und wenn ich so durchs Büchchen blättere, stelle ich fest, dass es längst nicht so viele Adressen beinhaltet, wie ich mal hatte, bzw. gebraucht habe.

Wenn ich dagegen mal das Adressbuch meines Communicators durchsehen würde, da habe ich sicherlich noch ein paar Adressen mehr – und sei es nur als E-Mail-Adresse, weil die Postadresse verschütt gegangen ist.
Theoretisch gibt es da sicher so die ein oder andere, welche ich wohl nicht mehr benötigen werde.

Ähnlich ist es bei meinem Instagram-Account.
Tja, auch wenn ich einen Riesenbogen um das Gesichtsbuch und WhatsApp mache – bei Insta hat es nicht ganz so gut geklappt. Dafür mache ich das eher halb. Denn ich arbeite nur über Browser. (Einbildung ist auch ’ne Bildung.)
Dort folge ich auch einigen Leuten aus der Vergangenheit. Es gäbe da zwar noch ein paar mehr, denen ich gerne folgen würde, sollte es sie da geben. Doch gibt es inzwischen auch welche, wo ich mir jetzt denke: ‚Taugt das noch was?‘
Was heißt taugen. Es gibt ja viele, die sind nur dort, um anderen zu folgen. Zum Beispiel einer meiner Onkels. Der folgt halt seiner Tochter und sonst noch einigen Verwandten + Dorfgeschehen. ;o)
Doch logischerweise habe ich mit ihm trotzdem noch was zu tun.
Wenn also jemand nur schaut, stört mich das nicht.

Doch wenn jemand hin und wieder selbst etwas postet, ich aber mit dieser Person so gar nichts mehr zu tun habe… (Ich muss mal nachforschen, wie es mit gegenseitigen Reaktionen aussieht.)
Wäre es da vielleicht mal an der Zeit, diesen Kontakt in die Ablage P zu verschieben?
Ich denke nicht, dass es auf der anderen Seite groß auffallen würde. Vor allen Dingen, wenn bei mir wohl eh noch nie eine Reaktion von dieser Seite angekommen ist.
Wäre ich für so eine Aktion emotional bereit?
Ich meine, viel fällt das bei mir auf dem Kanal dann eh nicht groß auf.

Ich habe zumindest das Gefühl, dass es an der Zeit wäre, da den Papierkorb zu benutzen.
Mal sehen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

20 Jahre

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Heute vor 20 Jahren war die Premiere vom Sommernachtstraum von der Confusion, wenn ich mich nicht total falsch erinnere.

Das war mein zweiter Lauf bei der Confusion. Zu ihm bin ich durch Drachenechse gekommen, mit der ich mich bei der Premiere von der Confusionschefin für „Die Zofen“ gut verstanden hatte. So gut, dass wir zusammen mit zwei weiteren Confusionären 2004 zur Theaterwerkstatt nach Meiningen gefahren sind. Habe ich bestimmt schon irgendwo mal hier geschrieben.
Nun, die Confusion hat noch einen Techniker gebraucht. Ich hatte Zeit, da arbeitslos… also habe ich sie zu einer Probe begleitet und habe der Chefin dabei mal wieder Hallo gesagt.

Ich habe meinen ersten Lauf bei der Confusion ’99 beendet, nach „Yvonne, die Burgunderprinzessin“. Mit 30 wollte ich nicht mehr wirklich in einer Jugendgruppe mitspielen. Auch wenn ich mich nicht alt gefühlt habe – und immer noch nicht tue. Zumindest lange nicht so alt wie das, was auf meinem Ausweis steht. ;o)
Doch Technik ist ja was anderes. Da kann ich auch unterstützen, wenn ich nicht mehr das Zielalter habe. Und ich glaube, die anderen Confusionäre hatten mich teilweise erst für einen Schulkameraden von Drachenechse gehalten. :oD

Requisiten für den Sommernachtstraum: Eine Leiter und eine Strickleiter am Baum im BockshofDer Sommernachtstraum war das letzte Stück, bei dem ich in Rottweil mitgemacht habe. Und ein Jahr später die Technik zu Hause für zu machen – prima.

Die Premiere war also am 03. Juli 2004, wenn ich nicht irre. Denn der Tag drauf wurde dann auch wichtig.
Lang ist’s her.

An dieser Stelle ganz besonders liebe Grüße in den Pott. ;o)

Das Interessanteste an diesem Projekt vom Sommernachtstraum war dann, dass wir es im Sommer auch mal einfach so im Park von Wilhelmsbad gespielt haben. Beleuchtet mit Taschenlampen, Eintritt frei. Das war cool.

Keine Ahnung, was die ganzen Confusionäre von damals jetzt so anstellen. Wahrscheinlich auf der ganzen Welt verstreut.

Immerhin weiß ich, wo Drachenechse steckt. :o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

ZEIT

Zwei silberne Blechdosen, mit einem stilisierten Auto und dem Aufdruck www.fsz-rhein-main.de als Fahrzeugboden.

Gestern haben meine Neffen es auch geschafft: Sie sind 18 geworden.
Wie die Zeit vergeht…

Ich musste jetzt daran denken, dass die Jungs es gar nicht anders kennen, als das ich beim Flughafen arbeite. Schließlich bin ich jetzt in meinem 20.sten Jahr am Flughafen. Das bedeutet, dass auch meine Nichte es gar nicht anders kennt, als das ich beim Flughafen arbeite. Und sie wird 21.
Meine Güte, es gäbe auch bald einen 20. Jahrestag. :oO

Zeit geht so schnell rum. Je älter jemand (ich) wird, desto schneller.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange hier bleiben werde. Das ist inzwischen locker doppelt so lange als mein längster Job davor. Doch müsste ich das kurz nachrechnen. ;o)
Oh ja, ziemlich genau.
Denn bei mika/diazit als Industriekaufmensch und später Mädchen für vieles war ich um die 116 Monate, etwa. Und hier bin ich jetzt 232 Monate und mehr werdend. Das ist ziemlich genau doppelt so lange. Und es kommt mir um einiges länger vor. Es wird auf jeden Fall auch noch um einiges länger werden.

Erschreckend, das alles.

Gut, zumindest das Geschenk für die Jungs fiel mir dieses Jahr leicht. Denn sie haben, genau wie ihre Schwester, jeder einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining bekommen. Anscheinend ist einer schon am überlegen, sich ein Auto zuzulegen. Was für ihn eher machbar ist, da er in der Lehre ist. Da ist das Finanzieren der Nebenkosten leichter möglich.

Und mit was für einem Auto sie ihr Training dann machen, das müssen sie selber schauen.

Und ich schaue wohl weiter auf meine Uhr.

*tick… tick*

Skeletierte Armbanduhr