Neue Platten und Sachen

Regalfach voller Schallplatten, teilweise in extra Schutzhüllen Darunter im Fach liegt jetzt die Box von Judith Holofernes

Ich hatte ja angedroht, dass ich meine neuesten Platten mal wieder vorstellen muss. Auch wenn theoretisch – und praktisch – in dem Fach kein Platz mehr ist, kann ich es dennoch nicht lassen, neue Schönheiten zu bestellen. Tja. Es ist halt stärker als ich. *schulterzuck*

Mit was fang ich an?

Ach, ich denke, mit den „Sachen“, die ja noch oben stehen. Denn das ist etwas, wo ich auch nicht widerstehen konnte, auch wenn das in der Regel nichts ist, was mich groß interessiert. Doch bei den Motiven… auch da konnte ich nicht anders.
Die Rede ist von Briefmarken. Ja, Briefmarken.
Doch nicht irgendwelche Briefmarken, sondern Sammelmarken der Royal Mail aus Großbritannien, mit Motiven der Scheibenwelt.
Das sagt doch schon alles. ;o)
Bitte schön:

Briefmarken der Royal Mail Stamps von der Discworld PRESENTATIONS-PACK Auf den 8 Briefmarken sind zu sehen: RINCEWIND, MOIST (Feucht) VON LIPWIG, der BIBLIOTHEKAR, OMA WETTERWACHS samt MAGRAT und NANNY OGG, SAM VIMES, TOD und MORT, TIFFANY ACHING (Weh) und GREAT A'TUIN

Terry Pratchett's Discworld Collectors Sheet 10 Briefmarken mit zusätzlichen Motiven der Figuren

Und jetzt zu meinen Platten.

Passenderweise habe ich schon länger die Platte von den Nordic Giants hier – SYMBIOSIS – in hellblau. Passenderweise, weil auch aus UK. ;o)

Cover der LP SYMBIOSIS von NORDIC GIANTS Das Cover ist weiß und im Bildmittelpunkt ist ein Wesen zu sehen - eine Symbiose aus Pflanze, Wolken und Mensch - zumindest wirkt es wolkig.

Hellblaue Vinyl-LP von SYMBIOSIS von NORDIC GIANTS Side A

Es gibt eine neue spezielle Platte von GGGOLDD. Nämlich zu deren EP „PTSD“ mit wunderschönem Außen- und Innencover und einem tollen Rot-zu Blau.

AUSSENCOVER von GGGOLDDDs PTSD Eine große Figur von Milena mit langen Fingernägeln steht vor dem eötlich und schwarz-weißem Innencover

Plattenhülle von GGGOLDDD - PTSD Milena steht in einer gezeichneten Landschaft aus Stadtruinen in einem herzförmigen Krater Die Ruinen und sie sind in schwarz-weiß gezeichnet - über den Ruinen ist ein rötlicher Wolkenhimmel

Vinyl-Platte von GGGOLDDD - PTSD Die Farbe ist "Fade red to blue" - rot innen, blau außen

Auch Aurora hat spezielle Versionen von ein paar ihrer Werke herausgebracht – die ich ebenso haben musste.
Nämlich eine blaue Single von Runaway und eine transparent-gesprengelte Variante von ALL MY DEMONS GREETING ME AS A FRIEND.

Vinyl-Platte von AURORA RUNAWAY in blauem Vinyl Daneben das Cover mit dem Portrait von Auroea, umgeben von ihrer Pelzkapuze

Cover der Platte von AURORA "ALL MY DEMONS GREETING ME AS A FRIEND" Aurora als Schmetterling/Motte mit Flügeln und den Körper noch quasi im Kokon.

Vinyl-Platte von AURORA ALL MY DEMONS GREETING ME AS A FRIEND in weißem Transparent mit grünen Farbspritzern

Als alter Soundtrack-Fan konnte ich natürlich auch nicht dem Angebot widerstehen, eine schwarz-goldene Doppel-LP zur Serie „The SANDMAN“ nach den Comics von Neil Gaiman zu bestellen.

Cover des Soundtracks zur Serie "THE SANDMAN" Dream im Mittelpunkt, umgeben von anderen Figuren aus der Serie

Die beiden Vinyl-Platten vom Sandman-Soundtrack. Die Farben wirbeln zwischen Dreams Schwarz und dem Gold von Sand.

Und meine aktuell letzte Platte höre ich gerade digital beim Schreiben – und es ist mal etwas ganz anderes. Denn das ist die Platte „LUNA“ von Anna Lapwood, der Organistin der Royal Albert Hall, und damit Orgelmusik.
Ich habe von der Platte jetzt nur das Cover, denn die Farbe der Doppel-Vinyl-Platten ist Schwarz. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass es eher fast ein blau-schwarz ist. Doch ich habe sie (noch) nicht mit älteren schwarzen Vinyls verglichen. Kommt vielleicht noch. ;o)

Cover der Pkatte LUNA mit Anna Lapwood Anna sitzt in einem roten Kleid auf der Mondsichel

Das wären also meine aktuellen neuen Platten – und ich kann versprechen, dass es auch in Zukunft weiter Nachschub geben wird. Da ist schon wieder was in der Mache… ^^

Doch bis dahin lasse ich mir sicher hoffentlich vielleicht noch was anderes hier einfallen.

Einen schönen Sonntag Euch – mit guter Musik.
Egal ob laut oder leise.

Konzertzeit – Nordic Giants, GGGOLDDD und MONO

Eintrittskarte für Konzert von MONO + GGGOLDDD im Colos-Saal am Montag, den 22.05.2023 - 20 Uhr freie Platzwahl für 28,50 Euro

Gestern war ich endlich mal wieder bei einem Konzert.
Es ging nach Aschaffenburg ins Colos-Saal.
Auslöser meines Besuchs war GGGOLDDD, die zusammen mit MONO aus Japan unterwegs sind. Nachdem ich diesen Termin mitbekommen habe und auch festgestellt hatte, dass dies ein möglicher Termin ist, zu dem ich kann, habe ich direkt mal MONO nachgesehen. Was mich damit erwarten würde…
Wer meinen Blog bereits eine Weile verfolgt, konnte da schon lesen, wie ich die Vinyl-Platten von MONO erwartet und auch gezeigt habe.
Zusätzlich war für gestern, und ein paar weitere Termine, noch die Band „Nordic Giants“ angesetzt. Ich habe dies auf der Seite vom Colos-Saal wohl mitbekommen, aber mich da noch nicht weiter drum gekümmert.
Überraschung! ;o)

Auf der Eintrittskarte stand als Beginn ja 20 Uhr, mit Einlass ab 19 Uhr. Deswegen bin ich relativ gemütlich kurz vor halb Sieben gestartet. Zu der Zeit hat es hier gewittert. Auch auf der Höhe von Seligenstadt kam noch was runter. In Aschaffenburg war dann aber alles trocken, auch wenn das Gewitter überm Spessart zu sehen war.
Mein Parkticket für eine Stunde habe ich kurz nach Sieben gelöst. Denn an der Platanenallee, in der ich in der Regel um die Zeit immer ein Plätzchen finde, muss bis 20 Uhr noch bezahlt werden. Macht nix.

So war ich also vielleicht gegen 19:10 Uhr im Colos-Saal, und dachte mir, dass ich jetzt ja in Ruhe warten kann. Allerdings musste ich das nicht so lange, denn Nordic Giants haben direkt schon um 19:15 Uhr begonnen.
Huch.

Nordic Giants

Im grünen Bühnenlicht steht ein Mann mit nacktem Oberkörper und Maske mit Gitarre auf der Bühne, die er mit einem Bogen streichtIch hatte nur mal ganz kurz nach ihnen gesucht, aber mir noch nichts von ihnen angehört. Von daher war ich angenehm überrascht, was da kam.
Auf der recht vollgestellten Bühne stand unter anderem eine Leinwand und ein hochkantiger großer Fernsehmonitor. Darüber liefen Videos, welche die Bilder für die Musik von den Nordic Giants lieferten. Die bestand zum großen Teil aus Klavier und Schlagzeug, aber auch mal aus Gitarre und Trompete. Die Gitarre konnte dabei durchaus auch mal mit einem Bogen gestrichen werden. Das ist auch das einzige Foto, welches ich von ihnen gemacht habe. Aber mir haben Musik und Videos gut gefallen.
Unter anderem haben sie eine eigene Musikbegleitung zum Animation-Kurzfilm „This Way Up“ gespielt. Ein anderes Video war wahrscheinlich auch ein Kurzfilm, über Luft und dann das Fehlen derselbigen. Da gab es zum Abschluss nach der Musik noch das Ende des Films zu sehen. Ziemlich cool.
Entsprechend war das tatsächlich an dem Abend auch das Einzige, was ich mir bei den Merchandise-Ständen geholt habe: Wenigstens eine CD von Nordic Giants, da ich von den beiden anderen Bands ja schon mehr zum Anhören habe. Also habe ich mir „SYMBIOSIS“ geholt.
Als CD, wegen Platz – auch wenn die Vinyl-Platte sehr schön aussah. Tja…

Nach dem Ab- und Umbau kam dann GGGOLDD dran.

Grünes Licht von hinten und der Schattenumriß von Milena Eva von GGGOLDDDGGGOLDDD

Für diese Tour sind sie nur zu viert unterwegs. Das hatte ich schon im Vorfeld bei den Ankündigungen von ihnen gelesen. Das heißt, statt einem Schlagzeug hat einer der drei Gitarristen teilweise ein elektronisches Drumpad bearbeitet.
Die Musik war dennoch so wie ich sie schon gewöhnt war, und Milena Eva war Live interessant anzusehen und -zuhören.

Hier bin ich dann auch näher an die Bühne heran, so dass ich letztendlich eigentlich fast direkt dran stand. Bis auf das Mädel vor mir, welches sich diesen Platz direkt von Anfang an gesichert hatte. ;o)

 

Als letztes kam dann MONO.

MONO

Insgesamt war im Raum noch genug Platz vorhanden. Vielleicht, weil an einem Montag dann doch nicht so viele zu einem Konzert gehen? Aber Schätzungen will ich jetzt nicht abgeben, da ich nicht wirklich groß nach hinten gesehen habe. Doch ich habe das Colos-Saal schon voller erlebt. Auch wenn wohl die meisten wirklich wegen MONO da waren, wie ich vermute.

MONO live zu erleben, fast direkt an der Bühne, war mindestens so gut, wie sie auf ihren Platten zu hören. Lange, klingende Soundgebilde mittels zweier Gitarren und eines Basses – um dann manchmal mit dem Schlagzeug reinzuhauen und alles zur Explosion zu bringen. Das war durchaus mehrere Male, dass in einem Moment die Musik ganz ruhig am dahinplätschern war – und plötzlich BAMM! – haben alle drauflosgerockt. Ein Mädel rechts von mir habe ich da durchaus mehrmals mit offenem Mund dastehen sehen.
Großartig.

 

Hier habe ich durchaus mehrmals mitgefilmt – was ich ja auch einmal hier zeigen will, und weswegen ich zu mindestens ein Video auch auf YouTube hochgeladen habe, um es hier zu verlinken. Denn da habe ich einfach mehr Platz. Es wurde auch direkt ein Urheberrechtsvermerk gesetzt, doch zum Glück kann ich das Video wohl trotzdem stehen lassen. Dabei handelt es sich um einen Ausschnitt aus „Ashes in the Snow“.
Das ist übrigens das erste Lied, welches ich angehört und angesehen habe, als ich wissen wollte, wer oder was MONO ist. Inzwischen habe ich da mehr Ahnung von. ;o)

Es war ein toller Abend – und ich habe ziemlich viel mitgetanzt. Ich denke, mehr als so einige andere. Aber wenn so Musik spielt, fällt es mir schwer, still stehen zu bleiben. Weswegen das Mitfilmen von solchen Bandauftritten eher nicht mein Ding ist. Mal sehen, wie ich mich nächste Woche in Berlin schlage. Da war das gestern doch eine gute Übung.

In diesem Sinne – das nächste Konzert kommt bestimmt. Nämlich für mich nächste Woche. ;o)

Verzerrter und zurechtgedrehter Blick auf die Setlist von MONO Darauf stehen in dieser Reihenfolge: RIPTIDE IMPERFECT NOWHERE INNOCENCE SORROW HALCYON ASHES ong: (ZUGABE) COM(?)