Passive Suche

In der Regel schreibe ich ja meine Beiträge in meinem Notizbuch während der Arbeit vor – wenn ich bei der Arbeit auf etwas zum Röntgen warte, oder um mich beim ständigen Nur-auf-den-Bildschirm-glotzen-und-warten-das-Bilder-aufgeschaltet-werden wach zu halten. Ich hätte da auch noch so zwei-drei Sachen, über die ich in der nächsten Zeit vielleicht mal was schreiben will: Die Jugendbuch-Serie „Chroniken der Weltensucher“; was über das Thema Kinder- und Jugendtheater… und heute hat sich etwas aufgetan, über das ich jetzt direkt schreiben möchte – direkt in die Tasten gehauen. (Na gut – erst im Word vorgeschrieben, und dann in WordPress übertragen. Will ja die Tippfehler so gut als möglich reduzieren. 😉 Aber ohne Umweg über Papier.)

Ich hatte ja in der Vergangenheit schon mehrmals u.a. auch als Thema meine Suche nach einem passenden Gegenstück. Von verschiedenen Flirtforen, dass ich keine Frauen anschreibe… Nun, heute muss ich sagen, dass ich in der Zwischenzeit tatsächlich auch mal ein paar Frauen angeschrieben habe – so ’ne gute Handvoll, würde ich sagen. Das Antwortverhalten ist zwar immer noch sehr niedrig, aber na ja.
Auch hatte ich es ja schon mal über die Spam-Mails, die ich dort bekomme. Da sind mittlerweile etliche neu dazugekommen. Seit dem Jahresbeginn um die 22 Stück – plus die, die nach dem entsprechenden Beitrag noch letztes Jahr dazugekommen sind. Auch hier hatte ich mal mit dem Gedanken gespielt, ob ich da mal ein Update mache. Mails hätte ich ja genug. ;o)
Will sowas jemand lesen?

Ja… das Suchen…

Es gibt da ja mehrere Möglichkeiten, interessante Menschen kennenzulernen. Viele Beziehungen finden sich ja über gemeinsame Interessen oder Vereine. Da ist beim Bogenschießen nichts für mich zu finden. Interessante Menschen gibt es schon – aber halt nichts für eine Beziehung.

Eine andere Möglichkeit ist ja über die Arbeit. Da ist es jetzt nicht so, dass es in unserer Firma keine Frauen gäbe. Allerdings sind sie in unserer Abteilung – dem Reisegepäck – eher spärlich gesät. Da Frauen halt nun mal eher in der Fluggastkontrolle gebraucht werden – weswegen unsere Gate-Frauen auch in schönster Regelmäßigkeit „nach oben verkauft“ werden.
Langer Rede, kurzer Sinn: Im Gate nicht wirklich was zu wollen – und ich bin froh, wenn ich nicht in die Fluggastkontrolle muss. Dumm gelaufen. ^^

Viele Beziehungen lernen sich ja auch über gemeinsame Freunde kennen. Nun, Drachenechse hatte tatsächlich mal mit dem Gedanken gespielt, mich mit der Spielleiterin ihrer DSA-Gruppe zu verkuppeln. Bis sie festgestellt hat, dass diese in einer Beziehung ist. Sie musste also nicht verkuppelt werden. Gut für sie. 😉
Auch im sonstigen Freundeskreis ist die Single-Frau eher schwach verbreitet.

Also ist da auch nicht so viel zu wollen.

Bis zu einer Message heute Morgen aus Nürnberg.
Na ja – die Message kam wohl gestern Abend schon, aber ich habe sie heute Morgen nach dem Aufstehen erst gesehen. Wahrscheinlich zum Glück – wer weiß, wie ich da sonst geschlafen hätte, wenn ich sie schon gestern Abend gesehen hätte. ^^
Da hat mir nämlich die Trolline aus Nürnberg ein Bild einer Freundin geschickt, und gefragt, ob ich Interesse hätte.

Äääh…

Das ist überraschend.
Wie sie auf diese Idee kommt?

Nun – dieses Bild ist auf jeden Fall ein interessanter Anblick.
Und vielleicht ist sie ja wirklich jemand, mit dem man eventuell zumindest ein bisschen hin-und-her-texten kann, oder am Telefon sprechen?

Bisher habe ich Trolline noch nicht auf ihre Nachricht geantwortet.
Ich wollte da nicht gleich drauf schreiben und mich verhalten wie ein Hund, dem man ein Stöckchen vor die Schnauze hält und der deswegen aus dem Schwanzwedeln nicht herauskommt und aufgeregt hin und her springt. Ich musste das erst mal in aller Ruhe setzen lassen.

Und diesen Beitrag fabrizieren.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss nach Nürnberg schreiben…

;o)

 

 

Huch?!?

Ich hatte ja bereits über das „Daten“ und seine Portale geschrieben. Da bin ich ja auf einigen angemeldet. Bei zwei schaue ich auch regelmäßig vorbei. Eigentlich nur so informationshalber. Ob sich was getan hat.

Das eine Portal ist Finya. Dort hatte ich mich bereits vor ein paar Jahren mal angemeldet, nachdem ein Kollege darüber seine jetzige Lebensgefährtin kennengelernt hatte. Allerdings habe ich mich dort wohl nach einiger Zeit wieder gelöscht, denn als ich dieses Portal nochmal testen wollte, durfte/musste ich mich ganz neu anmelden. Darauf, mich dort nochmal anzumelden, kam ich, als ein Kumpel erzählte, dass er seine Freundin darüber kennengelernt habe. Insgesamt ist/war meine Erwartungshaltung aber eher niedrig.

Jetzt hat man dort verschiedene Möglichkeiten, sich Damen bzw. Herren anzusehen.

Man kann nach bestimmten Suchkriterien schauen, wie z.B. Alter, Haarfarbe, Figur, Wohnort, Sternzeichen usw. Dann bekommt man eine Aufstellung angezeigt. Und von dieser kann man sich dann die Herrschaften genauer ansehen – oder auch nicht. ;o)

Es gibt aber auch noch zwei andere Möglichkeiten, neue Leute anzusehen, abgesehen von den üblichen „Neue Interessante Mitglieder“ oder „Attraktive Mitglieder“, die man immer angezeigt bekommt. Die gehen dann ebenso rein nach Äußerlichkeiten: Bei der einen kann man sich nur die Fotos von Personen des eigenen Suchspektrums ansehen – und dann wählt man aus: Interesse – oder eher nicht. Diese Entscheidung merkt sich das System, und wenn das Gegenstück bei einer eigenen Suche auch auf Interesse klickt, bekommt man einen Treffer.

Man kann auch einfach nach Altersgruppen das Profilfoto der Leute bewerten. Dabei bekommt man zwei Profilfotos nebeneinandergestellt und man wählt dann das für einen attraktiver erscheinende. Dadurch errechnen sich Attraktivitätswerte, die auf den Profilen mit veröffentlicht werden, sobald eine Mindestanzahl Bewertungen erreicht worden sind.

Mein erstes Profilbild kam gerade mal auf ein 3,5 von 10, bei 32 abgegebenen Stimmen. Mein aktuelles Bild – diese recht kleine Gesamtaufnahme von mir vom Feldberg letztes Jahr – steht da immerhin momentan auf einer 5,2 bei 74 Abstimmungen.

Damit kann ich eigentlich ganz gut leben. Immerhin noch über Durchschnitt. ;o)

Man selbst hat also die Wahl, Fotos reinzustellen (siehe erwähnte Profilbilder); Vorlieben zu markieren und/oder bis zu 100 Fragen zu beantworten. Diese gehen vom Sinn des Lebens (42!) über Liebe auf ersten Blick? bis wie die Welt aussähe, hätte man sie geschaffen.

Je nachdem, ob + wie die Fragen beantwortet worden sind, kann man die andere Person vielleicht besser einschätzen. Auch kann jede*r sehen, wer einen besucht hat – und wen man selbst als letztes so besucht hat.

Ach ja – sollte einem das gefallen, was man gesehen hat, kann man einzelne Statements mögen. Diese bekommt der andere dann mitgeteilt. Man kann sich jemanden merken. Damit man ihn/sie wiederfindet, oder auch mit einem Herzen für Interesse markieren. Sollte der andere dann ebenso entscheiden – Treffer.

In meiner Zeit jetzt habe ich mir – natürlich – schon viele Frauenprofile angesehen. Davon habe ich mir, auch natürlich, schon einige markiert bzw. als interessant festgehalten.

Da man ja sehen kann, wer einen besucht hat, kann ich feststellen, dass viele davon keinen Gegenbesuch gemacht haben. Lag vielleicht an nicht so aktiven Phasen, vielleicht am Desinteresse… Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und eigentlich egal.

Natürlich haben auch einige Frauen mein Profil besucht. Gerade in den letzten Tagen waren es wieder einige Damen Anfang 50, öfters auch ohne Profilbilder.

Erstens mal: Gleiches Recht für alle. Haben sie kein Bild, schaue ich nicht zurück. Denn am besten ist auch sonst so gut wie nichts im Profil ausgefüllt… also, was soll ich dann da? Sie sehen mich – gut, in klein ^^ – doch dann will ich auch sehen können.
Und zweitens: ich bin eher an Frauen meines Alters oder jünger interessiert. Ausnahmen bestätigen die Regel – und die sind selten. ;o)

Nun gut.

Ich bin also bereits wieder einige Zeit hier dabei, habe in dieser Zeit tatsächlich vier Damen angeschrieben, von denen ein Korb zurückkam „nicht mein Typ“ und sonst nichts. Ich glaube sogar, dass eine dieser Nachrichten noch gar nicht gelesen wurde. Die war vom Juni. Soweit also alles recht ernüchternd, doch ich schaue trotzdem ein- bis zweimal am Tag vorbei, wenn ich zuhause am surfen bin. Gucken, vielleicht mal selbst wieder voten… und weiter.

Jetzt bin ich vor drei Tagen vorm Kasten-ausmachen nochmal vorbei und hatte tatsächlich mal wieder 2 Besucherinnen mit Bild.

Das Bild der einen Besucherin fand ich schon in der kleinen Ausgabe so interessant – ich konnte mir nicht vorstellen, dass dies eine reale Person sein soll.

Natürlich sind alle Profilbilder Bilder von realen Personen. Doch ob das Profil auch wirklich zum Bild gehört, diese Frage stellt sich dann doch bei Bildern von Megan Fox oder Keira Knightley. Von den ganzen Profilen abgesehen, die wohl nur Spam schreiben. Vielleicht mache ich dazu nochmal einen extra Blog, mal sehen.

Ich hatte also diese Besucherin als erstes auch als noch nicht aussortierte Spambesucherin in Verdacht. Aber nein – gab es keinen. Also typischen Spam-Post.

Daher bin ich dann doch mal auf ihr Profil.

Es war bisher zwar noch nicht groß aussagekräftig, doch zumindest fand ich ihre 3 Bilder sehr interessant. Das sie noch keine Attraktivitätszahl hatte, lag nur daran, dass noch nicht genug Bewertungen vorlagen. Ich denke mal, dass sie locker auf eine 6 bis 7 kommen dürfte.

Jetzt war dann zum Schluss die Frage: Was jetzt?
Nur mal geguckt haben und dann wieder weg?
Markieren, um sie später nochmal besuchen zu können?
Nachdem ich mir die Bilder nochmal betrachtet hatte, habe ich mich für das Herz für „Interesse“ entschieden.

Und ich hatte meinen ersten Treffer.

Huch?!?

Keine Ahnung, wie viele meiner Besucherinnen mich als „Interessant“ markiert haben – wenn überhaupt. Doch da war ich nie interessiert. Und bei den anderen Fällen ist es andersrum, wie ich es gewohnt bin.

Und jetzt auf einmal das.
Etwas, womit ich ja überhaupt nicht gerechnet habe.

Was macht man da?

Ich nehme an, dass sie dann auch eine entsprechende Nachricht erhalten wird. Soll ich es dann einfach dabei bewenden lassen und warten, ob/das sie sich mal melden wird – vielleicht?

Das ist ja doof. Und auch ein wenig feige.

Doch wenn ich jetzt schon beim Interesse haben ertappt bin, kann ich ihr auch zumindest ein erstes „Hallo“ schreiben.

Das habe ich dann also noch getan, bevor ich meinen Kasten ausgemacht habe. Also, ein kleines bisschen mehr als nur „Hallo.“. Weil nur ein „Hallo.“ wäre genauso feige wie gar nicht.

Jetzt also mal sehen, ob da irgendwann eine Antwort kommt. Denn ich halte den Ball meiner Erwartungen weiterhin flach.

Besser ist das.

 

Und jetzt kann ich auch gleich ein Update mit einbauen, wie praktisch. ;o)

Ich habe den Teil dieses Blogs oben vor 2 Tagen während meiner Dienstzeit vorgeschrieben. Wie üblich im Notizbuch. Bis ich das dann übertrage… holt einen die Gegenwart schnell ein. ^^

Das Update sieht jetzt folgendermaßen aus:

Auf ihrem Profil sind die Bilder gelöscht. Kann ich mir insoweit damit begründen, dass ich mir denke, dass Frauen auf solchen Foren eh mehr zugetextet werden als Männer. Wenn man dann außerdem noch recht attraktiv ist, wird der Ansturm an Post und Texten nicht weniger – vielleicht sogar eher zudringlicher.
Allerdings ist ihre Antwort auf mein erstes Anschreiben jetzt doch im Spam-Ordner gelandet. Okay…

Liegt es jetzt daran, dass sie nun ganz vielen Männern geschrieben hat, die alle „angebissen“ haben? Oder am Sprachduktus?

Wie gesagt, in ihrem Profil stand nicht viel:

Sie sucht: für netten Flirt, eine Freundschaft, gemeinsames Ausgehen, nette Bekanntschaft
(das sind verschiedene Suchunterteilungen, was man gerne möchte).

An weiteren Beschreibungen steht nur noch „Arbeiterin“; dass sie Deutsch spricht; Waage ist und noch nie geraucht hat.
Nicht so üppig, die Ausbeute.
Doch wenn sie „Deutsch“ als Sprache angibt, bin ich so schnippisch, auch richtiges Deutsch als Antwort zu erwarten:

„Hallo, ich mochte mit dir kennen zu lernen, ich Suche eine ernsthafte Beziehung, was suchst du? Bin im Moment sehr beschaftigt in meinem Job, wenn du willst, kennen zu lernen mit mir, gib mir dein eмаil und ich Schreibe dir.“

Dies ist eigentlich das typische Beispiel einer Spam-mail. Ich denke echt, ich werde in den nächsten Tagen noch ein paar raussuchen – geht ja leicht.

Aber zu diesem Fall?

Eine ernsthafte Beziehung war vorher noch gar keine Option. Und dann – wie gesagt – dieses unkorrekte Deutsch…

Ich denke, ich werde ihr tatsächlich nochmal antworten. Nämlich, dass ich zwar durchaus auch auf der Suche nach einer Beziehung bin, jedoch ich nicht direkt meine email-Adresse herausgeben werde. Wenn sie möchte, kann man auch vorerst über dieses Portal kommunizieren.

Mal sehen, ob dazu dann nochmal eine Antwort kommen wird.

Ich mag vielleicht verzweifelt sein oder wirken – aber SO verzweifelt dann doch nicht. ;o)

 

Familientreffen, die Zweite – 2017

Letzten Donnerstag war es soweit. Die Familie meines Vaters-nicht-vor-Ort hat sich wieder zu einem Familientreffen zusammengefunden. Der Ort der Veranstaltung war derselbe wie das letzte Mal vor zwei Jahren, ein kleiner Ort am Rand des Steigerwalds, etwa 8 Kilometer von Haßfurt entfernt.

Im Vorfeld waren meine Gefühle gemischt. Das letzte Treffen war ja ganz in Ordnung, doch… naja. Man weiß ja nie. Auf jeden Fall habe ich meinen Urlaub entsprechend geplant, weil ich dieses Treffen auf jeden Fall nochmal mitnehmen wollte. Für zukünftige Treffen wollte ich dieses dann abwarten.

Ich kann jetzt sagen: Es war ein richtig schönes Treffen. Nicht ganz so viel Familie dabei wie das letzte Mal, was an den Pfingstferien von Bayern und Baden-Württemberg lag. So waren die Familien aus diesen Ecken zum größten Teil mit ihren Kindern in Urlaub, und damit nicht anwesend. Außerdem gab es noch andere Ausfälle wegen Urlaubsmangel und Krankheitsgründen.
Dieses Mal war das einzige Kind, das die ganze Zeit dabei war, die Tochter von meinem Cousin aus Saarbrücken. Was heißt Kind – mit 14 ist man Teenager. Ansonsten gab es noch Stippvisiten von der Kleinen von meiner Cousine aus… gute Frage. Da ist die Hausfrage gerade im Raum. Und die Kleine ist 15 Monate – da braucht sie noch keine Ferien. ;o)

Letztes Mal wurde ja gerne mit dem Ball gekickt. Darauf habe ich nicht wirklich Lust, weswegen ich mich also mal um Alternativen für Beschäftigungen draußen gekümmert habe. Ein billiges Wikingerschach, dass es vor zwei Wochen im Angebot gab – und wirklich viel zu klein ist. Da muss ich mir also noch mal eine große und damit gescheite Variante besorgen. Außerdem ein Indiaca und zwei Wurfscheiben über Drachenechse und der Pappnase aus Frankfurt. Das Wikingerschach kam dann direkt am Donnerstag zum Einsatz. Deswegen weiß ich, dass es wirklich zu klein ist. Aber als Grundgedanke war es schon mal nicht schlecht. Danach wurde noch ein wenig Frisbee geworfen. Das hat schon Spaß gemacht. So ging der erste Abend recht gemütlich rum.

Letztes Mal bin ich mit meinem Vater-nicht-vor-Ort (sonst, dieses Mal natürlich schon ;o)) am Samstag ’ne Runde spazieren gegangen. Dies haben wir dieses Mal direkt am Freitag „erledigt“. Eine Runde zur Bergkirche und dann weiter.
Nachmittags war ein Treffen im Kunsthandwerkerhof in Königsberg in Bayern angesetzt. Dorthin bin ich dann mit meinem Vater gefahren – mit einem kleinen Abstecher über Haßfurt. Einmal meinen Papa beim Schuhe kaufen begleiten, und dann noch einmal eine Kerze bei meiner Oma und meinem Opa anzünden. Wie üblich nach langer Zeit, mussten wir beide erst mal suchen – bis mein Vater es dann gefunden hat. Ich wollte ja schon aufgeben und dies dann später erledigen. Doch mein Vater ist dann seinem Gefühl gefolgt – und hat damit richtig gelegen. Glückwunsch. ;o)

Danach ging es nach Königsberg, wo wir beim Kunsthandwerkerhof so nach und nach einige Tische gefüllt haben. Und dabei war das noch nicht mal die Hälfte der Familie. Wenn wirklich der Großteil dabei gewesen wäre, hätten wir sicherlich nicht wirklich Platz gefunden. Doch so haben wir letztendlich alle an eine lange Tischreihe gepasst. ;o)

Anschließend ging es zum Grillen nach Haßfurt, ins Elternhaus von meinem Vater und seinen Geschwistern. Mein Onkel und meine Cousine und deren Freund haben sich da ganz schön ins Zeug gelegt. Außerdem finde ich das Haus und den Garten immer wieder… aaaah. So schön!

So wurde es dort ein gemütlicher Tagesabschluß mit lecker Essen und Trinken, sowie, gegen die aufziehende Kühle, mit etwas Lagerfeuerfeeling. Nicht zu vergessen guten Gesprächen. Als mein Vater dann zum Aufbruch bat, war es – gefühlt – noch gar nicht so spät. Doch als wir dann wieder in unserer Unterkunft waren, bin ich doch auf dem Zimmer geblieben. War wohl doch an der Zeit. ;o)

Am Samstag früh war für die Allgemeinheit nichts vorgesehen. Mein Vater wollte nochmal seinen Bruder im Krankenhaus besuchen in Bad Kissingen, und hat da eine seiner Schwestern mitgenommen. Ich habe dann die Gelegenheit der freien Zeit genutzt, und bin nochmal nach Haßfurt gefahren. Denn mein Cousin aus Saarbrücken hatte am Freitag in Haßfurt in einem Buchladen noch Comics vom Gratis Comic Tag gefunden, der eigentlich im Mai stattgefunden hat. Und laut seiner Auskunft sollten da noch einige mehr dort sein. Weswegen ich das unbedingt überprüfen musste. Da ich es schon wegen Arbeit damals nicht nach Frankfurt geschafft habe…  ;o) Deswegen bin ich also nach Haßfurt gefahren und dort nach der Parkplatzsuche direkt zu Hübscher gegangen, um zu sehen, was es dort noch so gab. Ich kann sagen: Einiges.
Als erstes habe ich mir aber ein Buch zum Kaufen ausgesucht, dass ich vom Thema interessant fand:
„Die germanisch-frühdeutschen Ortsnamen des Regnitz- und Obermaingebietes“.
Man weiß nie, für welche Recherchen ich das mal gebrauchen kann. Und wo einige Ortsnamen bzw. deren Endungen herkommen, hatte ich mich eh schon mal gefragt.
Außerdem habe ich mir noch
„Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte“
mitgenommen. Das gab es außen in der Auslage heruntergesetzt. *g*
Und ich habe die Dame an der Kasse gefragt, warum noch so viele Comics vom Gratis Comic Tag da sind. Ob in Haßfurt nicht so viele Leute Comics lesen würden? Sie konnte es auch nicht verstehen. Meinte, dass es wohl einige Manga-Leser gibt, und andere sich da nicht so ganz trauen würden. Und sie wollten sie halt loswerden – inzwischen. (Verständlich, nach über einem Monat Rumstehens…) Ich habe mich also mal einiger *hust* Gratis Comics angenommen, wie ihr ja oben sehen könnt. Habe mich durch den Karton gewühlt, und von fast allen eines genommen. Nur auf ein oder zwei Kindercomics habe ich verzichtet. ;o)

Anschließend bin ich noch etwas durch die Stadt. Ein Eis essen, und Fotos von der Ritterkapelle machen – für meinen Blog. Damit ich euch auch was zeigen kann. ^^

Letztendlich ging es dann wieder zurück in die Unterkunft, wo ich erst eine Kleinigkeit gegessen habe, um dann mit Teilen der Familie in den Nachbarort Oberschwappach zu spazieren, wo der Onkel aus Haßfurt eine kleine Weinverköstigung organisiert hatte. Anschließend ging es über die Weinberge wieder zurück, mit einer leicht anderen Familienzusammenstellung, da einige hin- dafür dann andere zurückgefahren sind.
Abends ging es zum Abendessen nochmal gemeinsam weg. Zum Schnitzelessen. Zumindest ich und einige andere – Alufolie wurde entsprechend verteilt. So hatte ich gestern noch ein gutes Abendessen. ;o)

Zum Abschluss des Tages haben wir – die „Saarbrücker“ und ich ;o) – noch eine Runde „Machi Koro“ gespielt. Angesetzt sind laut Spiel 30 Minuten – wir haben etwas länger gebraucht. Vielleicht meinten sie „pro Person“? Oder weil es unser erstes Spiel war? Vielleicht haben wir deswegen etwas länger gebraucht? Kann natürlich auch sein. ;o)

Tja… und das war es dann gewesen.

Dann war da nur noch das Frühstück am Sonntag – bei dem ich tatsächlich mal als erstes da war. Was mich wirklich etwas überrascht hat. Mein Vater war der Zweite, der aufgetaucht ist – und der erste, der am Sonntag gefahren ist. Ein Teil der Mainzer hatten sich bereits am Samstag wieder auf den Rückweg gemacht.

Nach dem Frühstück und dem Packen wurde dann allen noch „Tschüß!“ gesagt – und vielleicht/wahrscheinlich treffen die Saarbrücker und ich uns dann mal zum Spielen, wenn sie in Mainz sind. Das fände ich schön.

Und so habe ich mich dann auch auf den gemütlichen Heimweg gemacht.

Da es ja ein Wochenende unter dem Motto „Familie“ war, habe ich direkt noch auf dem Rückweg bei Verwandtschaft in Ramsthal vorbeigeschaut und
„Überraschung!“ gesagt. Zum Glück waren die alle schon wach. ;o)

Als letztes habe ich dann auch noch eine Kerze bei meiner Oma und meinem Opa in Euerdorf angesteckt. Das hatte ich ursprünglich bereits am Donnerstag auf dem Hinweg vor, aber da ich da nicht so früh gefahren bin wie gedacht/geplant, habe ich dies dann auf der Heimreise erledigt.

Und dann kam ich nach Hause – und ich nehme an, meine Monster haben sich gefreut, dass ich wieder zu Hause war.

Jetzt mal sehen, ob das nächste Familientreffen wieder in zwei Jahren angesetzt wird – und wer dann auf diesem dabei sein wird. Ich denke, wenn ich Urlaub habe, bin ich da auch wieder mit dabei.

Wenn alles gut läuft, sehe ich meinen Vater – jetzt wieder -nicht-vor-Ort ;o), übermorgen. Wenn dies der Fall ist, werde ich da bestimmt auch was drüber schreiben.

Lasst Euch überraschen.

;o)

 

 

Hochzeitsglocken – im Ernst?!

Es gab da mal eine Person…

Genaugenommen gibt es sie natürlich immer noch, aber ich nicht mehr für sie.

Nun, diese Person fand ich ziemlich interessant, so dass ich mich auch gerne mit ihr getroffen habe, als sie hier in Frankfurt ihre Schwester, den Fuchs, besucht hat.

Und während Fuchs und Drachenechse arbeiten durften, bin ich mit der Person etwas strunzen gegangen. Dabei habe ich ihr dann auch ein Buch gekauft, welches uns aufgefallen ist, weil es witzig klang.
Ich weiß jetzt nicht mehr, ob es wirklich DIESES Buch war, zumindest geht es in die Richtung.

Nämlich:
„Ich bin ein Miststück: Strategie und Taktik für Frauen, die sich durchsetzen wollen“ von Cornelia Dittmar
Es kann allerdings auch durchaus genau dieses Buch gewesen sein. Ist halt schon ein Weilchen her – Ende Oktober 2014.

Tja.

Das Schenken dieses Buches war als kleiner Gag gedacht. Nur hätte ich mir vorher überlegen sollen, dass so etwas ja auch nach Hinten losgehen kann.

So könnte ich jedenfalls die Situation ein halbes Jahr später bezeichnen. Dass dann nämlich dieses Buch gegen mich angewandt worden sein könnte, als sie sich nach 2½ Monaten und 2 Wochenenden gedacht hat, mich abzuservieren.

Auf Wiedersehen und Tschüß.

(Was in meinen Augen im Oktober alles noch nicht mal absehbar war.)

Ist schon blöd, wenn ich mich nicht mal selber an mein eigenes Geschreibsel halte. In diesem Fall von 2013, wo ich ja groß getönt habe, dass man sich überlegen soll, mit wem man zusammengeht.
Genauer steht es hier.

Hätte ich mal vorher nachlesen sollen. Und es dann lassen. Gut, hab‘ ich nicht, Pech gehabt.
Und während ich mich also jetzt mit den Gedanken und Erinnerungen an diese Person herumschlagen darf, immer mal wieder, nimmt diese es leichter und schreitet voran.

Wie ich nun gehört habe: sogar vor den Standesbeamten. Irgendwann in den letzten Wochen.

Okee…

In der Zeit, in der wir noch miteinander geredet haben, sprachen wir auch über ihre Pläne, Tänzerin zu werden. Und dass dafür am praktischsten ein vermögender Mann vorhanden sein sollte, da das Geld in diesem Beruf eher nicht so sprudelt. Kunst halt.

Ist jetzt also die Frage, die da in mir auftaucht:
Fällt ihr Mann jetzt unter diese Kategorie?
Hat sie ihn unter den Aspekten des Buches ausgewählt?

*großes Schulterzucken bei mir*

Keine Ahnung.

Da ich nicht annehme, dass sie hier noch reinschaut, kann ich sie das jetzt auch nicht fragen. Und eine mail werde ich ihr deswegen nicht schreiben.
Ich nehme einfach mal an, es muss wohl Liebe sein. *hüstel*

Worin ich mir aber sicher bin, ist, dass sie sich damit selbst übertroffen hat. Denn von so einer Entscheidung hören Familienmitglieder ja gerne… vorher. Und eher nicht so gerne, wenn alles schon gelaufen ist.
Da war der Fuchs wohl richtig fuchsig.
Von daher…

*ganz träger Applaus, dabei das Gesicht verziehend*

Gut gemacht!

So eine Entscheidung zeugt von reiflicher Überlegung im Alter von 20 Jahren und lädt zu Wetten ein, wie lange es wohl geht.

Gut, ich habe keine Ahnung, wie lange es vor dem „Ja.“ schon ging, doch letztendlich kann mir das auch egal sein. Manche brauchen Jahre, andere halt nur Monate, Wochen, Tage…

Wie gesagt, ich denke nicht, dass sie sich nochmal hierher verirrt – von daher könnte ich jetzt lästern und über diese Entscheidung herziehen. Aber… nee. Der bisher durchklingende Sarkasmus muss genügen.

Stattdessen wünsche ich ihr einfach

Herzlichen Glückwunsch.

und

Viel Glück!

 

Zweiteres kann man sowieso immer gebrauchen.

 

Dating, die fünfundzwanzigste

Na gut. Fünfundzwanzig ist jetzt vielleicht ein wenig hochgegriffen. Aber mehrere Blogs zu dem Themenkomplex hatte ich schon. Mal zählen…

Na gut – einige. 😉

Zumindest ist es bei mir wohl eine unendliche Geschichte. Heute also mit einem neuen Kapitel.

Verschiedenes habe ich ja schon getestet. U.a. auch Onlineplattformen. Ich glaube, bei Flirtlife bin ich noch – und bei der dunklen Seite müsste ich mich auch mal wieder anmelden. Ob’s da irgendwas Neues gibt. (Nee, tut es nich.)

Es gibt ja inzwischen die unterschiedlichsten Plattformen fürs Leute kennenlernen. z.B. Flirtlife so allgemein, Black-Flirt bisschen spezieller… und eine neue speziellere Plattform habe ich vor ein paar Tagen beim Studium der Zeitschrift LARPzeit entdeckt.

Eine Dating-Plattform für Geeks.

(Ich hätte mich bisher eigentlich eher als Nerd bezeichnet – aber Geek und Nerd sind inzwischen wohl von der Bedeutung her ziemlich gleich, also… egal. ;))
Da ich mich also in dieser Bezeichnung durchaus wiederfinde, habe ich mich deshalb jetzt einfach mal dort angemeldet. Vielleicht findet sich ja eine jemand, mit der ich mal wieder Gesellschaftsspiele spielen kann… oder Pen & Paper… oder überhaupt.

Das Problem dabei ist eigentlich jetzt nur…

Ja, ich habe mich da angemeldet. Und auch ein paar Bilder hochgeladen. Doch eigentlich denke ich eher, dass das eh nichts wird. Auch, weil ich wohl irgendwie gar nicht so recht will.

Doch ich finde, das ist dann wieder ein Thema für den Herrn + Dame mit Pfeife. Das gehört jetzt nicht wirklich hierher. Vielleicht ein ander mal. Wenn die/der Pfeifenraucher mal wieder Zeit für eine Onlinestunde haben.

Ansonsten… mache ich hier mal keine Linkliste.
Entweder die entsprechenden Plattformen selber suchen – oder fragen.

;o)

„Dates“

Ich mache mir jetzt bereits einige Zeit immer mal wieder Gedanken über diesen Begriff – und nachdem jetzt eine Freundin in ihrem letzten Brief das Thema aufbrachte und ich anfing, lange darüber zu schreiben…
*Lufthol*
Mach ich jetzt also mal ein Blogthema draus.
So kommt man zu Material. ;o)
Nun denn…

„Dates“…

Was ist das eigentlich?

Das ist ja wohl ein Begriff aus dem Englisch/Amerikanischen, der hier auch immer mehr benutzt wird.
Dates…

Dabei geht es um Treffen der ein- bis mehrmaligen Sorte.
(Die Person hat diese Person ‚gedated‘.)
Ich behaupte von mir jetzt einfach mal, dass ich noch nicht „Generation Date“ bin/war. Bei mir hieß und heißt das noch „Verabredung“.

Was fällt eigentlich alles unter diesen Begriff „Date“?
Geht es dabei nur um Treffs und Verabredungen zur „Beziehungsanbahnung“?
Oder „date“ ich jetzt bereits ’ne Freundin, wenn ich mich mit ihr abends zum Quatschen in ’ner Kneipe treffe? (Hallo Brückko. ^^)

Gibt es wirklich das Klischee aus Film und Fernsehen:
Das 3. Date ist das Sex-Date? Wenn nicht dann, dann nie – und vorher auch nicht…?

Date klingt für mich insgesamt so… unkonkret, irgendwie. So… nicht verpflichtend.
Kann man also mehrere Personen im selben Zeitraum „daten“?
Natürlich nicht gleichzeitig. Wenn doch, ist man gut. ;o)

Ist ein Date sexfrei – oder kann es Sex beinhalten und trotzdem „nur“ ein Date sein?

Ab wann wird ein Date mehr oder ist nicht mehr „nur ein Date“?

Wie lange kann man „daten“ – ein und dieselbe Person?

Kann man nachträglich Treffen zu Dates zurückstufen?

 

Als ich meiner Drachenechse das erste Mal einen Vorschlag für einen Kinobesuch gemacht habe, VOR unserer Zeit zusammen, kam als Reaktion
„Uuh… voll das Date.“
Bis dahin hatten wir uns hauptsächlich geschrieben.
Und dann… na ja.
Immerhin fast 5 Jahre.
Und jetzt schreiben wir wieder/immer noch viel.
Aber da geht’s ja grad nich drum.
Es geht ja ums „daten“. Das war jetzt nur eine kleine persönliche Anekdote dazu – die ich mal wieder ausgewälzt habe.

Wie ist das also?

Ich fühle mich da irgendwie so absolut nicht in der Materie. ;o)

Ich würde zumindest gerne zwei Wochenenden zu „Dates“ zurückstufen. Würde im Nachhinein wenigstens besser passen.
Aber gut.

Das ist/war also mal alles, was mich zu diesem Thema „Date“ beschäftigt.
Kann da jemand bei mir für Neuerkenntnisse sorgen?
So ganz ohne „Date“?

;o)

Alles Suche, oder was?

Ich befinde mich mittlerweile in meinem 5. Lebensjahrzehnt. Ein Jahrzehnt, welches erst in ein paar Jahren abgeschlossen und vollendet wird. Jedoch ist die Zeit bis zu dieser Vollendung inzwischen kürzer als die bis hierher.

Oje.

Das sind weit über 10 Jahre mehr, als ich für mich überhaupt mal gedacht habe.
Und eigentlich die meiste Zeit davon bin ich auf der Suche. Die Ausnahme davon waren fast 5 Jahre, wo ich gefunden hatte. Und jetzt kurze Zeit in diesem Jahr, bei der ich an den Jackpot gedacht habe. Irren ist menschlich.

Also geht die Suche weiter.
Wobei ich mir bei der vielleicht auch durchaus selbst im Weg stehe? Ich kann es nur vermuten.

Wie ich, denke ich, bereits mal erwähnt habe, habe ich im Lauf der Jahrzehnte schon verschiedenste Suchvarianten ausprobiert.:
Ich habe auf Kontaktanzeigen geantwortet und selber welche geschrieben.
Ich war mit Bekannten auf Single- und „Fisch sucht Fahrrad“-Partys.
Ich habe Speed-Dating ausprobiert.
Ich habe mich auch schon mal bei kostenlosen Flirtportalen angemeldet, wie Flirtlife und Black-Flirt.
Ergebnis war bei allen immer: Nichts gefunden.

Was vielleicht, wenn nicht gar wahrscheinlich, an dem „mir selbst im Weg stehen“ liegt.

Innerlich bin ich inzwischen sicherlich recht verzweifelt, will dies aber nicht sein und erst recht nicht so wirken. Also immer weiter wie gehabt. Dumm nur, das ich – wie auch schon mal hier erwähnt – nicht flirte. Das ist für Flirtportale natürlich eher unpraktisch. Deswegen halte ich mich dort auch eher zurück, da ja die Frauen dort sicherlich eh sowas von zugeschrieben werden. Wenn eine Freundin direkt einige Anschriften bekommt, ohne überhaupt weiter etwas ausgeführt zu haben, nur weil sie eine FRAU ist…

Was bleibt da also noch?

Die Kostenvariante.

Ich habe die Möglichkeit, mich bei der „führenden Online-Partnervermittlung in Deutschland“ mit einem Rabatt anzumelden. Bzw. einen Vertrag mit Nachlass abzuschließen. Anmelden kann man sich dort zum Testen kostenlos.
Was ich vor Weihnachten mal getan habe.
Zum Testen und Anschauen.

Da darf man als erstes einige Fragen beantworten. Über das eigene Freizeit- und sonstige Verhalten. Kleidungsstil, Sozialverhalten… all so was.
Anhand dessen, wie man sie beantwortet hat, bekommt man dann Partnervorschläge. Diese haben eine Bewertung von maximal 140 Punkten abwärts. Diese Bewertung drückt gleiches oder zusammenpassendes Verhalten aus.

Mein höchster Vorschlag liegt bei 113.

Desweiteren kann man auch Bilder hochladen, die aber prinzipiell erst einmal unscharf den anderen angezeigt werden. Erst, wenn man selber diese an potentielle Partner/Interessenten freigibt, können diese die Bilder deutlich sehen.
Theoretisch. Praxis kommt gleich.
Erst nochmal zu den Fragen und deren Auswertungen.
Man kann sich eine kleine Zusammenfassung des eigenen Auswertungsergebnisses, unterteilt in verschiedene Oberpunkte, auf seiner Seite ansehen. Wenn jemand für wenigstens 1 Jahr einen Vertrag abschließt, bekommt er/sie diese Auswertung wohl superausführlich als PDF-File oder gar als Buch, wie ich gelesen habe.

Die Sache ist tatsächlich die, das ich mich in dieser Zusammenfassung durchaus erkennen kann. Auch wenn ich mit einigen Punkten eher nichts anfangen kann, weil… äh ja.

Diese Zusammenfassung generiert dann eine Punktzahl in den einzelnen Auswertungsbereichen, welche zu individuellen Vergleichspunktzahlen für andere führt, bei denen die einzelnen Bereiche gegenübergestellt werden. Der Durchschnittsbereich liegt zwischen 90 und 110.
Das bei mir jetzt ausgerechnet Unkonventionalität, Pragmatismus und Großzügigkeit überdurchschnittlich sind, hätte ich jetzt nicht so von mir gedacht.

In Zahlen stelle ich mich momentan so dar:

Grundzüge der Persönlichkeit

Instinkt 95
Gefühl 110
Verstand 102
Seelische Energie 92
Selbstkontrolle 87
Meine weibliche Seite 98

Strebungen und Tendenzen

Wunsch nach Partnernähe 89
Allgemeiner Kontaktwunsch 97
Allgemeine Kontakthemmung 101
Introversion 96
Extraversion 94
Großzügigkeit 111
Rückzugstendenz 100
Ausgleichsbereitschaft 94
Durchsetzungswille 96
Anpassungswilligkeit 94
Pragmatismus 119

Alltagsgestaltung

Wunsch nach geregeltem Leben 102
Häuslichkeit 107
Konventionalität 98
Unkonventionalität 122
Positive Grundeinstellung 100
Passivitätsbedürfnis 89
Aktivitätsbedürfnis 91

Interessant.

Es gibt dann bei den einzelnen Gegenüberstellungen noch sowas wie Kommunikationsstil mit Eltern-, Kindheits- und Erwachsenen-Ich… das ist bei mir der… äh ja-Bereich.
Doch werden die sich sicherlich schon was bei gedacht haben.
Denke ich.

Nun – es sieht im Überblick alles durchaus interessant aus. Und das bereits „nur“ in der Testphase.

Ich kann anderer Leute Profile ansehen. Ich kann sehen, was sie so auf einige offene Fragen geschrieben haben, die man zusätzlich beantworten kann, wie z.B. „Mein Vorschlag für das erste Date.“ Oder „Eine schräge Angewohnheit von mir:“.
Ich kann sehen, wie die Werte übereinstimmen (oder nicht).
Wenn ich jemanden interessant finde, kann ich ein Lächeln schenken.
Und mit dem Lächeln auch die Freigabe für meine Fotos schicken, damit die Empfängerin theoretisch meine Fotos deutlich sehen kann.
Fotos, die es hier fast alle schon mal gab – ich sage nur Halloween.

Und die Seite merkt sich sogar, wer alles schon auf meinem Profil war (inzwischen wohl 20), auf welchen Profilen ICH schon alles war und natürlich die eventuellen Nachrichten, die bereits gewechselt wurden.

Alles schön und gut.

Jetzt zum Praxisteil.

Diese Partnervermittlung ist – wie gesagt – kostenpflichtig.
Normalerweise bei einem halben Jahr Mitgliedschaft verlangen sie 49,90 €, bei einem Jahr 36,90 und bei sogar zwei Jahren Mitgliedschaft nur 24,90 €. Pro Monat.
Ergibt ohne Nachlass bei 6 Monaten 299,40 €, bei einem Jahr 442,80 € und bei zwei Jahren 597,60 Euronen.
Der Knackpunkt ist: Nur, wenn man einen Vertrag abgeschlossen hat, kann man auch wirklich Nachrichten schreiben. Auch unbegrenzt. Doch um auch wirklich die theoretisch für mich freigegebenen Bilder sehen zu können, benötigt man schon einen Jahresvertrag.
442,80 €, nur damit man Bilder richtig ansehen kann – sollten sie für einen freigegeben sein. Und dann natürlich auch kommunizieren zu können, wie es ja neudeutsch heutzutage heisst.

442,80 € !

Auch wenn es einen Rabatt von 33% gäbe, dann wären es immer noch 200,58 €; 296,64 € oder 400,32 € !
Sicher, wenn man es monatlich sieht und zahlt, sind es nur noch 33,43 €; 24,72 € oder 16,68 €. Das ist ja nun wirklich nicht so viel.
Und laut eigener Aussage der Vermittlung bleiben ja auch „9 von 10 Paaren“ zusammen.

Doch ich sehe halt jetzt eher den Betrag 442,80 € – oder halt 296,64.
Denn, sind wir doch mal ehrlich: Wenn es schon Fotos gibt, möchte man diese natürlich auch gerne ansehen können. Und nach der Entfernung sortieren können. Und wenn wir gerade dabei sind, auch nach Jahreseinkommen sortieren.

 

Will ich das?

Will ich das wirklich?

Bin ich wirklich SO verzweifelt, um 442,80 €, oder wegen mir nur 296,64 € zu zahlen?!

 

Ganz ehrlich?

Im Moment denke ich: Eher nein.

Ich denke von mir, ich bin für vieles offen und schaue mir auch gerne mal etwas an. Ich denke, mein Wert in Unkonventionalität lässt auch darauf schließen. Auch wenn mir eine Freundin vor einiger Zeit sagte, dass ich wohl bei manchen Sachen dagegen bin, nur um mich abzugrenzen. Nach dem Motto „Alle sind dafür, also will ich dagegen sein!“
Gut.
Ich kann das so nicht bestätigen oder verneinen. Das können nur diejenigen, die mich kennen. Ich denke und hoffe zumindest, dass diese Aussage NICHT zutrifft. Doch Eure eigene Bewertung dazu könnt Ihr gerne in die Kommentare schreiben. Vielleicht lese ich sie ja auch. 😉

Doch zurück zum eigentlichen Thema.

Im Moment habe ich irgendwie keine Lust, auf verkaufspolitische Gründe hereinzufallen, nur um Fotos sehen zu können. Auch wenn es – auch bereits bei Unschärfe – durchaus 2- 3 Frauen gäbe, die mein Interesse fänden. Doch da kommt bei mir wohl jetzt die pragmatische und vor allem pessimistische Seite durch.
Vieles kann, nichts muss = nichts wird.
Darum:
Ich denke nicht, dass ich im Moment da einen Vertrag abschließen werde.
Wahrscheinlich werde ich mich eher Anfang nächsten Jahres dort wieder löschen.
Vielleicht mache ich es dann in einem Jahr, wenn die Verzweiflung weiter gewachsen ist.
Statt dessen gebe ich wohl wahrscheinlich eher selbst im Februar mal wieder eine Anzeige auf. Die da lauten wird:

„Bauchiger Frosch, 45, sucht Aschenputtel (30-46). Märchenkleid vorhanden.“

 

In diesem Sinne bis nächstes Jahr.

Und

 

QUAAAAK!