Was mit Musik…

Drehleier - Blick aufs den Steg, die 3 Melodiesaiten und das Rad. Rechts sind noch zwei Bordunsaiten zu sehen, links die Schnarrsaite und eine weitere Bordunsaite

Jetzt habe ich es schon geschafft, die letzten drei Tage immer was zu schreiben, da schaffe ich das heute und morgen auch noch. Und dann ist endlich mal wieder ein Drehleier-Workshop in Bad Homburg. Da werde ich jedoch eher nichts hier schreiben. Morgen gibt es noch das Ergebnis meiner Rezi – worüber schreibe ich dann heute?
Ich denke, ich bleibe mal beim Thema Musik.

Wie gesagt – es ist endlich mal wieder Drehleier-Workshop. Er findet wieder statt. Allerdings im kleineren Rahmen als sonst. Mal schauen, wie das laufen wird. Vor allem bin ich dann gespannt, ob und wie es dann ab nächstem Jahr weitergeht. Denn auf der Homepage des Kurses ist das nächste Wochenende der letzte eingetragene Termin.
Findet ab nächstes Jahr der Kurs überhaupt noch statt? Oder hört unser Organisator auf?

Ich hatte ihm ja mal eine Mail mit einer diesbezüglichen Frage geschickt, da es für die Urlaubsplanung durchaus interessant ist, wann ein Kurs stattfindet. Wie irgendwie erwartet, habe ich keine Antwort bekommen. Unser Organisator ist nicht so der Mail-Kommunikativste. Was will mensch machen. Ich habe jetzt zwar sowohl im März als auch im November mal Urlaub eingetragen, doch ob das die möglichen richtigen Termine sind… *schulterzuck*

Zumindest wird dieses Wochenende nochmal/wieder am Rad gedreht. Das erste Mal seit März 2020. Meine Leier wird sich freuen – hoffe ich. Bin halt eher der Nicht-Übende… Ach – und ich freu mich auch. Mal schauen, was ich noch hinbekomme.

Der andere Punkt mit dem Thema Musik ist die Ukulele, welche ich mir ja vor ein paar Jahren gekauft habe. Nur wegen der Optik. *Herzchen im Auge*

Grüne UkuleleSeit ich sie gekauft habe, hatte ich sie – bis Oktober – einmal in der Hand, wenn ich nicht irre. Dann habe ich durch eine gemeinsame Freundin mit GMS erfahren, dass es in einem Stadtteil hier einen Verein gibt mit dem Namen „Singen mit Ukulele“. Und die haben im Oktober einen Anfängerkurs gestartet. Der findet zwei Mal im Monat statt – und zumindest zwei Mal war ich jetzt dort. Doch irgendwie hatte ich vorher immer ein Gefühl von „keine Lust, hinzugehen“. Die ersten Male war es dann doch ganz interessant. Doch beim letzten Termin war das Gefühl (und das schlechte Wetter) stärker.

Und jetzt frage ich mich, ob ich da wirklich weitermachen möchte? Ob das die richtige Version des Musik-machens für mich ist? Ich bin da sehr… hmm…
Wenn ich vorher schon immer das Gefühl habe, keine Lust darauf zu haben? Auch wenn es dann gar nicht soo schlimm ist.
(Mama, Mama – er hat auch gar nicht gebohrt!)

Und dann juckt es mich irgendwie in den Fingern, mir womöglich noch einen E-Bass zuzulegen… Den ich dann – aller Wahrscheinlichkeit nach – auch eher nicht üben werde. Und das einfach nur, weil von ein paar meiner neuer entdeckten – also seit letztem Jahr – Musikgruppen die interessantesten Personen die Bassistinnen sind. *Hand gegen Stirn klatsch*

Am praktischsten wäre da so eine Matrix-Lösung.
„Ich möchte gerne einen 5-Saiten-Bass spielen können – lade mir die Software dafür mal runter…“

Doch die Softwarelösung für die Drehleier würde ich auch nehmen. Denn die war das erste Instrument, für das ich mich absichtlich entschieden habe. Und schließlich mache ich bei den Kursen schon seit 2013 mit und meine Leier habe ich jetzt auch schon 7 Jahre.
Und pimpen lassen will ich sie immer noch.
Das Innenleben der Drehleier - 3 Saiten, und HolzfähnchenSprich: Ich möchte gerne einen Holzsteg zum Saitenabheben, nicht mehr diese gebogenen Metallstifte. Einfach weil ich finde, dass eine Holzlösung für die Saiten besser ist. Und dann auch noch eine Kapodaster-Lösung für meine Schnarrsaite, so dass ich mit ihr auch andere Stimmungen als G ohne großes Umstimmen mitspielen könnte.

Ja… das wären so meine Musik-mach-Gedanken.

Die Bestätigung, dass der Drehleierkurs stattfindet, kam ja endlich gestern. Drei Tage vor dem Kurs! Ich hatte mich schon gammelnd Zuhause gesehen, Däumchen statt Rad drehend.
Darauf habe ich aber durchaus langsam mal wieder Lust. Also, aufs am-Rad-drehen jetzt. Weil ich das Instrument Klasse finde.

Aber was mach ich nun mit der Ukulele?

Und wenn es meinen Wunschbass gibt – was mach ich dann?
Nun, bis dahin brauch ich hier in der Wohnung erstma mehr Platz.

Da hätte ich schon ein-zwei Gedanken zu…

Wenn es soweit ist, mehr dazu.

Und jetzt freut euch darauf, morgen zu hören, wie ich bei der Rezi abgeschnitten habe(n werde).

2 grüne Drehleiern

*PLING!*

Ich habe es getan!

Was?

Dazu hole ich kurz aus. *SCHWING*

Hier in Hanau gibt es einen Musikinstrumente-Laden. Hauptsächlich Gitarren, weil der Besitzer des Ladens selbst Gitarrist ist.

Im Schaufenster des Ladens habe ich vor vielleicht bald 2 Monaten das erste Mal einen Satz Ukulelen von Ortega gesehen, bei denen mich eine direkt quasi „angesprungen“ hat. Der Preis war auch in Ordnung – und ich denke mir, wenn Leslie es verkauft, wird es kein Schrott sein.

Nun wissen aufmerksame Leser dieses Blogs ja, dass ich bereits eine Drehleier mein Eigen nenne, auf der ich nicht übe. Noch. Ich warte da noch auf den Dammbruch meiner Faulheit.
Warum also jetzt noch eine Ukulele?

Diese Frage gab es noch am Freitag von Drachenechse.

Nun ja.

Ich hatte direkt nach dem ersten Sehen das Gefühl: „Die will ich haben!“
Doch bin ich nicht gleich hingerannt, habe aber im Vorbeigehen immer nach ihr gesehen… und dann war sie weg. Hmpf. Stattdessen lag dann eine rosa Plastik-Uke im Fenster.

Ääh… nein.

Irgendwann gab es dann wieder eine andere Uke aus der Reihe im Fenster, und seid vielleicht eineinhalb Wochen war auch wieder eine Ausgabe MEINER Wunsch-Uke im Fenster.

Am Montag habe ich es also getan.

Ich habe mir eine Ukulele gekauft.
Einfach nur wegen ihres Aussehens.

Ich wollte sie ja am Freitag bereits nach einem Krankenbesuch holen, doch da war es fast Feierabend, und ich wollte dies in aller Ruhe erledigen. Darum also am Montag.

Ich bin rein und habe nach ihr gefragt.
Anschließend habe ich mich also in Ruhe mit Leslie unterhalten, der mir auch gleich noch ein Buch empfohlen hat, nachdem er hörte, dass ich Anfänger bin. Und eine Hülle wollte ich dann auch noch haben. Die hatte er natürlich auch. Hat er sie dann schön eingepackt.

Und nun bin ich also Besitzer + Eigentümer einer Ukulele von Ortega. Vielleicht übe ich ja mit der mehr als mit meiner Leier? Ich denke, ich werde sie auf jeden Fall auch mal mit zum Drehleier-Workshop mitnehmen. Vielleicht gibt’s da ja auch Ukulele-Spieler*innen.

*PLING!*