Das Rad dreht sich

Erleuchteter Turm der Nürnberger Burg bei Nacht

… wenn auch letztes Wochenende nicht an meiner Leier.

Ja, letztes Wochenende war ich bei den
7. Nürnberger Borduntagen.
Wie der Name schon sagt: in Nürnberg. Wieder in der Jugendherberge direkt an der Burg. Mit Kursen für Drehleiern, Hümmelchen, Dudelsack + Ensemblekurse.
Dieses war dann auch meine erste Teilnahme an den Borduntagen. Ich hätte mich für einen Kurs an den ersten interessiert, jedoch ist da der Dozent erkrankt… und am Ersatz bestand kein Interesse. Doch jetzt habe ich es endlich auch mal geschafft.

Leih-DrehleierAm Donnerstag habe ich ja noch versucht, meine Leier wieder einzurichten. Auf einer Saite habe ich dann tatsächlich auch mal einen haltenden Ton hinbekommen. Allerdings ist mir dann aufgefallen, dass sich mein Rad ohne Berühren von irgendwelchen Saiten nicht mehr locker weiterdreht. Was es eigentlich tun sollte. Und das war mir dann zu viel. So habe ich Donnerstag noch ’ne E-Mail an die Orga geschrieben und kurzfristig noch um ’ne Leihleier gebeten – was auch eingerichtet werden konnte. So habe ich dieses Wochenende also mal fremdgedreht, sozusagen. ;o)

Mit dem Hinkommen hat alles geklappt. Ich habe unterwegs sogar noch ’ne günstige Tankstelle bei Wertheim gefunden. :o) Gestanden habe ich dann wieder in der Maxtorhof-Garage. Die ist am nächsten + günstigsten.

Auch wenn ich das erste Mal zu den Borduntagen da war, gab es doch ein paar bekannte Gesichter zu begrüßen – oder auch nicht. (Dazu kommt später noch was.) Das Zimmer wurde bezogen, und dann gab es die Begrüßung und es ging los.
Nach einer Vorstellungsrunde haben wir uns ans warmspielen + -schnarren gemacht. Und das haben wir entsprechend den Samstag über und den Sonntagmorgen  gemacht. ;o)

Freitags Abends gings zum Essen in einen Keller, wo das Essen gut, aber normal nicht meine Preisklasse ist. Zum Glück esse ich Fleisch, denn Vegetarier werden da nicht unbedingt berücksichtigt.

Das Essen war nett. Neue Leute kennengelernt, die dann direkt Auswirkungen auf die erste Traumnacht gehabt haben. Wenn auch eher von der Herkunft her.
Ach, na ja, so ist mein Kopf halt. *schulterzuck*

Elektro-Drehleier und weitere Kettchen mit HundenSamstags gab es vor + nach dem Mittagessen kleine Miniworkshops, in die jede/r gehen konnte, wie Interesse vorhanden war.
So habe ich mir den Workshop von Alex und seiner elektronischen Leier angesehen + -hört. Den zweiten Miniworkshop habe ich dann in meinem Bettchen bei einem Mittagsschläfchen verbracht. ;o)

Abends gab es ein paar Vorführungen + Session. Allerdings nur strikt bis 22 Uhr. Da wurden in Bad Homburg die Nächte schon eher durchgespielt. Zumindest locker bis 0 Uhr oder Eins.

Nun, dafür gab es dann halt noch eine Märchenstunde – anscheinend wie üblich. Davon habe ich mir die ersten 2 mit angehört + dann hat es mich in mein Bettchen verschlagen.

Sonntag haben wir tatsächlich NOCH mal ein Lied angefangen – das vierte – und einen Plan für unser Vorspielen gemacht. Das fand nach dem Mittagessen statt. Anschließend war allgemeiner Aufbruch. Auch wenn einige schon früher los sind, wegen Zugverbindungen – oder halt auch nicht. Am Freitag haben es einige erst gar nicht nach Nürnberg geschafft. Das traf sogar eine Dozentin, für die dann ganz kurzfristig jemand aus Passau eingesprungen ist.
Respekt.

Um 17 Uhr hatte ich es dann auch wieder nach Hause geschafft.

Auf der Fahrt hatte ich entsprechend auch gut 2 Stunden Zeit, mir verschiedenes durch den Kopf gehen zu lassen.

Ein Punkt war der vorhin angesprochene mit dem Nicht-begrüßen.
Ich meine, ich hatte das mal hier mit ’nem (inzwischen Ex-)Kollegen. Mit dem habe ich ne ganze Zeit kein Wort gewechselt, und er nicht mit mir. Doch da weiß ich, warum. Das hatte einen Grund.
In Nürnberg war nun auch eine Person dabei, die ich von Bad Homburg her vom Sehen kenne. Doch da wird auch kein Wort gewechselt. Ich denke, das geht mehr von der anderen Seite aus, aber gut. Ich hatte die Person auch schonmal auf dem Hayner Burgfest musizieren sehen. Doch da gab es auch kein ‚Hallo‘.
Ein kleines bisschen frage ich mich vielleicht, WARUM das so ist. Doch im Großen und Ganzen denke ich: Pöh. Dann nicht.
Andere Gesichter aus Bad Homburg sind da nicht so. Rede ich halt mit denen.

Ein weiterer Punkt, der mir so durch den Kopf ging, waren: Künstler.
Leute, die (gerne) groß + breit erzählen, was sie machen + wozu sie etwas nutzen wollen… Da verdrehe ich wohl teilweise nicht nur innerlich die Augen.
Und da ist es egal, ob das Musiker oder Theaterleute sind. Vielleicht gibt’s das ja auch bei Malern, oder Bildhauern, oder was auch immer gemacht wird. Keramik. Suchts Euch aus. Doch so dieses ’sich präsentieren und insgeheim zeigen, was mensch doch alles macht’… das ist nicht meins + ich mag es nicht so leiden.

Meine Katze Soche - schwarz-weiß - auf einer roten ZudeckeDas führt mich zu dem Punkt von mangelndem Ehrgeiz bei mir.
Woher das wohl kommt?
An etwas nur mit nötigem Minimum herangehen + arbeiten. Wenn überhaupt.
Das ich zu Hause nicht Leier geübt habe, habe ich erst meinen Katzen in die Schuhe geschoben, dann der Lautstärke meiner Leier.
Würde ich sie eher in die Hand nehmen, wäre sie so leise wie eine E-Leier?
Wenn ich so viel Geld ausgeben wollen würde: Würde ich sie endlich nutzen?
Es müsste ja nur mal eine Stunde am Tag sein.
Ich kann mir vorstellen, das würde schon einiges bewirken.

Hmpf.

Ja… das waren so ein paar Gedanken während meiner Heimfahrt.

Ukulele in GrünUnd, ja, ob ich so immer mit der Leier weitermachen will? Oder sollte ich doch so ehrlich sein und sagen, dass ich es besser lassen sollte?
Ich habe meine Bögen schon ewig nicht mehr in der Hand gehabt. Die Ukulele nur ein paar Mal…

Hm…

Frühjahreskrise, sozusagen.

Nun ja.

Dann komme ich erstmal wieder im normalen Alltags- und Arbeitsleben an, dann wird sicher wieder viel zugetüncht.

Bis zum nächsten Mal.
Oder vielleicht ja auch nicht?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Neues versuchen?

Eichelsetzling eingesetzt

Mal abgesehen von den ganzen Beiträgen, die ich jetzt geschrieben habe + noch schreiben werde zum Tod und der Beerdigung meines VvOs… sollte ich doch auch mal wieder etwas anderes schreiben.

Einfach mal so.

Was fällt mir denn da jetzt so spontan ein…

Ich glaube, ich habe verschiedene Sachen, über die ich kurz berichten kann.

Der Blob aus Bauschaum quillt aus der abgedeckten Tasche.Da wäre einmal das Projekt der Tasche für meine Drehleier. Das sollte ich in nächster Zeit unbedingt mal weiter verfolgen. Einmal, weil ich diese Woche auch mal wieder 3 freie Tage habe, aber auch, weil ich sie spätestens bis Ende Oktober nutzbar haben sollte. Denn dann will ich nach Nürnberg zu einem technischen Seminar/Wochenende für die Drehleier.
Ich habe sie zwar schon eeeewig nicht mehr in der Hand gehabt, doch das Wochenende will ich trotzdem mal mitmachen. Und dann habe ich mich letzte Woche auch für die Nürnberger Borduntage angemeldet. Damit ich meine Leier endlich mal wieder in die Hand nehme. Denn die Kurse in Bad Homburg werden definitiv nicht mehr stattfinden, da Thomas, der Organisator, leider im April gestorben ist. Genau wie der Erbauer meiner Leier. Doch dann kann ich sie jetzt pimpen lassen, soviel ich will, ohne dass sich irgendwann jemand meint, beschweren zu müssen, was aus der Leier gemacht worden ist. Den Melodiesteg will ich noch verstellbar machen lassen.
Also, der Blob muss bearbeitet werden. Allerdings muss ich da erstmal schauen, wann wir den Termin mit dem Pfarrer bekommen.

Eichelsetzling in feuchtes Papier gewickelt auf kleinem UntersetzerDas wäre das Eine.

Sonst habe ich mir vorhin gedacht, dass ich mal wieder neue Frauen kennenlernen möchte. Und das ich deswegen ja mal auf ‚Sie sucht Ihn‘-Anzeigen in der Zeitung antworten könnte, einfach mal so. Aber keine von irgendwelchen Agenturen. Doch eine mit ’ner E-Mail-Adresse? Ne Mail könnte ich ja mal schreiben. Selber aufgeben? Nee. Da wüsste ich nicht, was ich schreiben sollte.
Mal schauen.
Noch was?

Hauptsächlich braune Erde vor den Garagen. In der Mitte der Stelle mein erster kleiner Baumsetzling.Der Regen der letzten Wochen hat es tatsächlich geschafft, den Flecken des Kahlschlags wieder überwuchern zu lassen. Mein Bäumchen – das erste – hat es leider doch nicht überlebt. Doch habe ich jetzt ’ne Eichel mit Blättern dorthin gesetzt.
Jetzt wuchert es da so, dass ich sie schon kaum wiederfinde. ;o)

wucherndes Grün vor den Garagen

Ach ja. Das sollte erstmal wieder genügen für so zwischendurch. Und – nochmal ach ja: in Island spuckt es noch immer Lava. :o)

Bildschirmfoto der Eruption vom 16.07.2025 Livestream von RÚV. Unten links steht 2025-07-28 01:32:21 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Sýlingafell - Suđur Die Kamera hat auf die Eruption herangezoomt. Links ist ein Krater zu erkennen, der sich gebildet hat seit dem 16.07., aus dem orange-gelber Feuerschein zu sehen ist. Von dem Feuerschein ziehen die Rauchschwaden nach rechts in die Dunkelheit. Darunter ist ausgetretene Lava zu erkennen. Am Krater links hat sich eine kleine neue Eruptionsöffnung gebildet, aus der ebenso Lava emporschießt. Unten rechts steht RUV.is

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV